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Statistik evangelischer Taufen und Heiraten

In Ost- und Westpreußen führte das Königsberger Kirchenkonsistorium von 1876 bis 1913 statistische Erhebungen durch.

Durch die Einführung der Standesämter im Oktober 1874 konnten die Kirchen statistische Erhebungen zu Geburten und Taufen sowie Heiraten und Trauungen durchführen.

Durch diese Statistiken lassen sich zum Teil sehr interessante Ergebnisse hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung in den einzelnen Kreisen sowie zu Mischehen aufzeigen. In Ergänzung zu den veröffentlichten Ergebnissen in den Amtsblättern des Königsberger Kirchenkonsistoriums wurden in den im Portal Ostpreußen für die einzelnen Jahrgänge veröffentlichten Statistiken noch der Anteil unehelich geborener Kinder mit aufgenommen. Gerade hier lassen sich regional unterschiedliche Tendenzen feststellen, die über 35 Jahre relativ stabil blieben und zwischen 6 und 12 % lagen.

Dabei sei erwähnt, dass mit dieser Statistik keine Aussage zu den sogenannten Kuckuckskindern getroffen werden kann. Dies wird höchstens durch das ostpreußischen Gen-Datenbank-Projekt ermittelbar sein.

Bis zum Jahr 1885 gehörten auch die Kreise Westpreußens zum Kirchenkonsistorium Königsberg. Ab 1905 wurde der neue Regierungsbezirk Allenstein eingeführt.

Sollten Sie kein Mitglied des Portals Ostpreußen sein, so können Sie die Statistik des Jahres 1877 einsehen.

Die Daten werden noch in die Datenbank eingespielt, so dass auch Übersichtsstatistiken für die einzelnen Kreise erstellt werden. Eventuell besteht hier auch Interesse an einem Bericht für einzelne Kreise in den Heimatbriefen der jeweiligen Kreisgemeinschaft.

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