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Kreisblätter

Eine weitere wichtige Quelle für Genealogen

Die Kreisblätter sind neben den Amtsblättern in mancherlei Hinsicht eine Fundgrube für Ahnenforscher, da diese auf Kreisebene personenbezogene Daten enthalten, die aufgrund der Menge und der Regionalität keinen Platz im Amtsblatt finden können.

So gibt es u.a. Listen zu Gemeinde- und Gutsvorstehern, sowie Schöffen und anderen gewählten ehrenamtlichen Amtsträgern. Diese werden für die vorhandenen Ausgaben von Kreisblättern mit der Zeit im Portal Ostpreußen aufgenommen.

 

Verleseliste der Militärpflichtigen zur Aushebung des Heeres durch das Oberersatzgeschäft (Kreis-Ersatz-Kommission)

Eine ganz besondere Liste stellt die Verleseliste der Militärpflichtigen zur Aushebung des Heeres dar. Diese Listen enthalten neben Name, Beruf und zu der Zeit bekannter Aufenthaltsort noch Angaben zum Geburtsjahr, in manchen Fällen sogar Geburtsdatum und -ort. Bei manch einem männlichen Vorfahren sind die Angabe von Wohnort und Geburtsort hilfreich, da zur Arbeitssuche manch einer weit von der Heimat wegzog. Es könnte somit sein, dass die eine oder andere Lücke in der Ahnenforschung damit geschlossen werden kann.

Gerade in den Jahren nach 1875, als die Einführung der Standesämter war, sind trotz zweifacher Quellenlage in manchen Gegenden keine Kirchenbücher und Standesämter mehr vorhanden, so dass diese Verleselisten den AhnenforscherInnen eine große Hilfe sind. Allerdings ist zu bedenken, dass der Inhalt dieser Listen keine rechtswirksame Gültigkeit zugewiesen werden darf, da hier und da sich der Fehlerteufel eingeschlichen haben kann. Aber nichts desto trotz können wir froh über diese Listen sein.

Die ersten Listen, die im Portal zur Verfügung stehen, sind:

 

Aufruf

Wer in seinem persönlichen Besitz noch Kreisblätter der ostpreußischen Landkreise hat, oder jemanden kennt, der solche besitzt, kann gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Wir sind dankbar, wenn wir diese leihweise zur Digitalisierung zur Verfügung gestellt bekommen können, so dass sie uns und unseren Nachkommen erhalten bleiben. Leider sind die Bestände in Archiven und Bibliotheken nach derzeitigem Kenntnisstand sehr dürftig. Aber es wurden bei weitem noch nicht alle möglichen Aufbewahrungsorte dabei in Betracht gezogen, so dass noch große Hoffnung besteht.

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