Benutzerspezifische Werkzeuge
Sie sind hier: Startseite Mitglieder Inge Barfels Ostpreußische Nachrichten Todesanzeigen Ostpreußenblatt Todesanzeigen aus dem Jahre 1953

Todesanzeigen aus dem Jahre 1953

— abgelegt unter: ,

Folge 01 vom 05.01.1953 (PDF S. 15f)

Für Todeserklärungen (S. 15):

Auskunft wird erbeten über das Schicksal des Landwirts Max Feyka, geboren am 3. 1. 1895 in Taulensee, Krs. Osterode, zuletzt wohnhaft gewesen in Gardienen. Br soll für tot erklärt werden.

Bauer Matthias de Maire, geb. am 6. 5. 1893 in Friedensfelde, Kreis Insterburg, wohnhaft gewesen Sodehnen, Kreis Angerapp, und Ehefrau Lieselotte, geb. Laurlschkat, geb. am 4. 9. 1896, sind auf der Flucht bis Bartenstein gekommen. Von hier aus wurde der Mann von den Russen verhaftet und ins Insterburger Gefängnis verschleppt, während die Ehefrau, die wieder nach Sodehnen zurückging, im April etwa von den Russen verschleppt wurde. Wer kennt das Schicksal der Gesuchten? Gleichzeitig vermißt werden die Söhne Reinhold de Maire, Angeh. d. Div. Feldherrnhalle) und Gotthard de Maire. Letzte Nachricht im März 45 aus Königsberg/Danzig.

Die Lehrerin Margarethe Johanne Luise Hanefeld, geb. am 7.7. 1895 in Hannover, zuletzt wohnhaft gewesen in Gehlenburg Ostpr., soll für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal der Gesuchten?

Friedrich (gen. Fritz) Graap, geb. am 20. 6. 1888 in Palmburg bei Königsberg, wohnhaft gewesen In Königsberg, Schiebergarten Morgenrot, Südring 185, im Januar 1945 zum Volksstunm Königsberg gekommen, letzte Nachricht 4. April 45, soll für tot erklärt werden. An der Ruhr erkrankt, soll er im Lager Rothenstein gestorben sein. Wer kennt das Schicksal des Gesuchten und kann Auskunft geben?

 

Sterbeanzeigen (S. 16):

Ein treues deutsches Mutterherz hat aufgehört zu schlagen! Plötzlich und unerwartet entschlief am 19. Dezember 1952, im 66. Lebensjahr, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Meta Brocksien, geb. Schneider, Gut Seefeld, Kreis Lötzen, Ostpreußen. Nach einem Leben voller Mühe, Sorge und Arbeit für uns, hat sie, fern ihrer ostpreußischen Heimat, in der sowj. bes. Zone ihre letzte Ruhestatt gefunden. In stiller Trauer, zugleich im Namen der in der sowj. bes. Zone lebenden Kinder und Enkelkinder. Erika Teschke, geb. Brocksien. Kurt Teschke, Marianne und Doris. Hamburg 24, Lübecker Straße 74/I

Heute entschlief nach kurzem, schwerem Leiden, meine innigstgeliebte Frau, meine gute Schwester, Schwägerin und liebe Tante, Frau Martha Frey, geb. Boginski, im Alter von 53 Jahren, fern der über alles geliebten Heimat Königsberg-Ponarth, Ahornweg 11. In tiefer Trauer: Hermann Frey. Mühlheim (Ruhr)-Speldorf, Karlsruher Straße 26, den 20. Dezember 1952

Am 16. Dezember 1952 entschlief, fern von ihrer verlorenen Heimat, im Friedrichsstift Trachenau, Bez. Leipzig, meine treue Freundin, unsere geliebte Tante, Großtante und Schwägerin, Maria Dumont du Voitel, früher Memel und Königsberg, kurz  nach ihrem 81. Geburtstag. Nach langjährigem, in Gottvertrauen und großer Geduld, ja oft mit ihrem alten Humor getragenem Krankenlager, ging sie gern in die ewige Heimat ein. Margarete Laudien, sowj. bes. Zone. Christa Zschucke, geb. Dumont du Voitel. Eva Dumont du Voitel. Im Namen aller Angehörigen. Celle, Trift 29; Duisburg, Konradinstraße 6; Freiburg Br., Schillerstraße 10

Nach einem arbeitsreichen Leben, entschlief am 19. November 1952, im Alter von 70 Jahren, mein geliebter, unvergesslicher Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und lieber Opa, der Bauer Albert Stadie, langjähriger Bürgermeister und Ortsbauernführer der Gemeinde Upalten, Kreis Lötzen, Ostpreußen. Arbeit war Dein Leben, Du dachtest nie an Dich, nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Sein innigster Wunsch, noch einmal seinen ostpreußischen Acker zu bestellen, ging nicht in Erfüllung. In tiefem Schmerz: Ida Stadie, geb. Pietzarka. Margarete Schlagowsky, geb. Stadie. Herbert Stadie, vermisst in Stalingrad. Walter Schlagowsky und Enkelkind Winfried. Er wurde am Sonntag, dem 23. Noember 1952 auf dem Friedhof zu Lauenau zur letzten Ruhe gebettet.

Am 17. Dezember 1952 entschlief sanft, nach schwerer Krankheit, jedoch plötzlich und unerwartet, mein lieber, treusorgender Mann, mein guter Vater, unser Bruder, Schwager und Onkel, der Holzkaufmann Ewald Peiler, im Alter von 58 Jahren. Sein Leben war Liebe und Sorge für seine Familie. Es ist ihm nicht vergönnt, in seiner lieben, ostpreußischen Heimat seine letzte Ruhestätte zu finden. Im Namen aller Angehörigen: Frau Friedel Peiler, geb. Meister. Hildegard Peiler. Düsseldorf, den 18. Dezember 1952, Rethelstraße 160. Früher Allenstein, Ostpreußen

Statt Karten! Ein leichter Tod beendete das erfüllte Leben unserer lieben Mutter, Groß- und Urgroßmutter, Frau Luise Gerlach, geboren 03.03.1869, gestorben 14.12.1952, früher Kgl. Domäne Stannaitschen, Kreis Gumbinnen. In stiller Trauer: Hildegard Hahn, geb. Gerlach, Fritz Hahn, Forstmeister a. D., Göttingen, Nikolausberger Weg 142. Margarete Szelinski, geb. Gerlach, Schötmar/L., Schloß. Ellen Jacobi, geb. Gerlach, Otto Jacobi, Gen.-Arzt a. D., Frankfurt/M., Freiligrathstaße 35. Als Enkel: Heinz-Jochen Seeck, Schötmar/L. Ulrich Hahn, Forstassessor, Aroisen. Karin Meyer, geb. Jacobi, Frankfurt/M. und 6 Urenkel. Die Beisetzung hat in Schötmar/L. stattgefunden.

Am 11. Dezember 1952 ist unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, die Kaufmannswitwe Bertha Rohde, geb. Bohl, aus Labiau, Ostpreußen, kurz nach ihrem 88. Geburtstag, den sie im Kreise ihrer Kinder und Enkelkinder, in voller geistiger und körperlicher Frische verleben konnte, sanft entschlafen. Sie war uns allen in jeder Beziehung stets ein Vorbild. In stiller Trauer: Fritz Rohde und Frau Elsa, geb. Kalotschke, Berlin-Tempelhof. Walter Woelke und Frau Frida, geb. Rohde, Mainz. Carl Neuhaus und Frau Bert, geb. Rohde, Geesthacht/Elbe. Bernhard Obersteller und Frau Anna, geb. Rohde, Oldenburg (Holst.) Putlos. Gustav Rohde und Frau Charlotte, geb. Kendelbacher, Hamburg-Bergedorf. Erwin Bankmann und Frau Charlotte, geb. Rohde, Hamburg-Bergedorf. Louis Wangerowski und Frau Else, geb. Rohde, Geesthacht/Elbe. 17 Enkelkinder und 3 Urenkel. Hamburg-Bergedorf, Sachsentor 53

Am 11. Dezember 1952 starb mit 84 Jahren, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Ludwig Rohrbeck, Rittergutsbesitzer auf Neuburg, Kreis Stuhm, und Landschaftsrat bei der Ostpr. Landschaft. Seine große Schaffenskraft galt stets der westpreußischen Heimat und seiner Scholle, sein gastfreies Haus in Neuburg hat uns und vielen Bekannten stets offen gestanden. Fern von der Heimat, auf dem Friedhof in Seesen am Harz, liegt sein Grab. In stiller Trauer die Familien: Kurt Rohrbeck, Berlin-Friedenau, Hähnelstraße 15. Margarete Podzun, Bad Nauheim, Kurstraße 9. Carl Anders, General a. D., Dahlerau, Bahnhofstraße 9. Elfriede Baeßler, Seesen, Lauthentaler Straße 20. W. Nehring, General d. Panzer a. D., Düsseldorf, Brehmstraße 32 und 15 Enkel und 6 Urenkel.

Am 29. November 1952 verstarb nach kurzem Leiden, mein lieber Mann, Bruder, Schwager, Onkel, Kaufmann Wilhelm Kleinfeldt. Er folgte seinem einzigen Sohn nach 3 Jahren in die Ewigkeit. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen. Mila Kleinfeldt, geb. Schawaller, Königsberg. Jetzt Boppard a. Rh., Oberstraße 120

Am 11. November 1952 verstarb, infolge Schlaganfalles, auf einer Reise in Siegen, mein lieber, guter Mann, treusorgender Vater, lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Rechnungsführer Johannes Janke, im Alter von 55 Jahren. In tiefer Trauer: Gertrud Janke, geb. Arndt. Horst Janke. Lina Arndt, geb. Pohl. Königsberg, Hafenbecken III, und Marienstraße 16. Jetzt Langlern über Göttingen, im Dezember 1952

Fern der geliebten Heimat, verstarb am 7. Dezember 1952, nach langem, mit Tapferkeit ertragenem Leiden, unsere liebe Schwester, Helene Redetzky. Wir haben sie am 12. Dezember 1952 auf dem Friedhof in Mölln in aller Stille zur letzten Ruhe geleitet. In stiller Trauer: Geschwister Redetzky und Fabian. Früher Tilsit, Sommerstraße 39, und Jecksterken bei Pogegen. Jetzt Mölln/Lbg., Bismarckstraße 14

Der Herr über Leben und Tod hat am 15. November 1952 unseren über alles geliebten Vater, Bruder, Schwiegervater, Großvater und Onkel, Herrn Franz Federau, Telegrapheninspektor a. D. im 81. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abberufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lucie Knauf, geb. Federau. Elisabeth Esser, geb. Federau. Brigitte Federau. Königsberg, Krönchenstraße 2. Jetzt Iphofen bei Würzburg

Plötzlich und unerwartet entschlief am Totensonntag, dem 23. November 1952, im Alter von 70 Jahren, mein lieber Mann und herzensguter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Eisenbahnbetriebs-Assistent i. R. Albert Benkmann. Gleichzeitig gedenken wir unseres geliebten, jüngsten Sohnes und Bruders, Gerhard Benkmann. Er fiel im blühenden Alter von 16  1/2  Jahren bei der Verteidigung seiner geliebten Heimat, am 28. Januar 1945 in Goldschmiede bei Königsberg (Ostpreußen). Im Namen aller Hinterbliebenen: Maria Benkmann, geb. Scheffler und Sohn Erwin, Königsberg, Drummstraße 1. Jetzt Frauenberg (Nahe). Post Sonnenberg (Rhld.-Pfalz)

Zum Gedenken! Wer dich gekannt, wird meinen Schmerz ermessen. Am 1. Januar 1953 jährte sich zum ersten Male der Todestag meines lieben Mannes und guten Vaters, Ernst Wollmann, im Alter von 48 Jahren; früher Wehlau, Ostpreußen. In tiefem Weh: Helene Wollmann, geb. Tobien. Renate und Helga. Düsseldorf-Holthausen, Eichenkreuzstraße 35

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 29. Oktober 1952, nach langer, schwerer Krankheit, mein lieber, treusorgender Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, August Koenigkeit, im Alter von 62 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Auguste Koenigkeit. Lötzen, Ostpreußen, Villa-Nova-Straße 11. Jetzt Bruchsal, Baden, Buchenweg 48

Du starbst zu früh, Dein Wunsch ging nicht mehr in Erfüllung. Immer noch voller Hoffnung auf eine Genesung, starb am Donnerstag, dem 11. Dezember 1952, nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, infolge sowj. Kriegsgefangenschaft, mein innigstgeliebter Mann, mein lieber Sohn, einziger Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Neffe, Horst Seidler, im blühenden Alter von 34 Jahren. Es trauern um ihn; Irmgard Seidler, geb. Brauckhoff. Otto Seidler, Vater, Marschkamp über Bremerhaven. Otto Seidler und Frau Elfriede, geb. Lindner, Bruder und Schwägerin, Bremerhaven-G., Kehdingerstraße 14. Olga Brauckhoff, Schwiegermutter, sowj. besl. Zone, alle Anverwandten. Herrndorf, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, Angestellter bei der Firma Kümpel, Elbing. Jetzt Hamburg 20, Alsterkrugchaussee 333, den 11. Dezember 1952

Zum achten Male jährt sich am 8. Januar 1953 der Tag, an dem mein Mann, der Steuersekretär Erich Kloss, zuletzt in Bernau bei Litzmannstadt, Ausbildungslazarett, verschollen ist. Wer weiß etwas über seine letzten Tage? Unvergessen und in Liebe gedenken seiner: Frau Frida Kloss, geb. Bollin und Kinder. Lingenfeld/Rheinpfalz, Germersheimer Straße 97

Nach einem arbeitsreichen und sorgenvollen Leben, ist unser lieber, guter Vater und Opi, Gutsbesitzer Otto Heise, Lichtfelde (Westpr.), unerwartet von uns gegangen. Heinz Heise und Frau, geb. von Schubert mit Ulrike, Michael und Wolfgang. Max Heise und Frau, geb. Marschall, mit Gudrun. Die Geschwister: Edith Schülke, geb. Heise. Adolf Heise. Christel Wunderlich, geb. Heise. Schloß Talheim, den 8. Dezember 1952

Ein sanfter Tod beendete das arbeitsreiche Leben unseres vorbildlichen, guten Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, Friedrich Rohmann, Schmiedemeister in Neuendorf, Kreis Lyck, Ostpreußen. Er starb im 82. Lebensjahr am 27. Oktober 1952. Ebenso gedenken wir unserer am 23. Dezember 1947 verstorbenen, lieben, gütigen Mutter, Frau Marie Rohmann. Nun ruhen sie beide zusammen, fern von der so geliebten Heimat. Im Namen aller Geschwister: Karl Rohmann. Bochum-Langendreer (Westf.), Umminger Straße 152

Am 24. September 1952, rief der Herr über Leben und Tod, plötzlich mitten aus seiner Tätigkeit, meinen geliebten Mann und meinen herzlieben Vater, Wilhelm Krispin, Apothekenbesitzer der Elch-Apotheke, Hamburg-Ohlstedt, früher Bartenstein, Ostpreußen, Mozart-Apotheke, im Alter von 64 Jahren zu sich in die Ewigkeit. Sein Leben war nur Arbeit und Sorge für uns. In tiefer Trauer: Edith Krispin und Tochter Brigitte. Hamburg-Ohlstedt, Timms Hege 5

Am 07.12.1952, entschlief nach schwerer Krankheit, unser guter, liebevoller Sohn und Bruder, Horst Doepner aus Pr.-Thierau, Kreis Heiligenbeil, im fast vollendeten 21. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Familie Hugo Doepner. Mühlen, im Dezember 1952, Post Köhn, Kreis Plön

Zum Gedächtnis! Zum Einzug des »Neuen Jahres« gedenken wir zum 6. Male unserer lieben, nie vergessenen Angehörigen, meines lieben Mannes und guten Papis, Straßenbahner Albert Hüge, geb. 16.01.1894, gestorben 01.01.1946, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Oma, Amma Taudien, geb. Schimanski, geb. 02.02.1892, gestorben 24.02.1946, und unseres lieben Sonnenscheins und Pfleglings, Margot Conrad, geb. 25.09.1928, gestorben 24.03.1945. Das Schicksal der Heimat verschonte Euch nicht. Ruhet in Frieden! Antonie Hüge und Karin. Ilse Schimanski, geb. Hüge. Erich Schimanski und Fredilein. Königsberg, Hubertusstraße 27. Jetzt Königswinter (Rhld.), Bungertstraße 5, den 15.12.1952

Was Gott tut, das ist wohlgetan. Es hat Gott, dem Allmächtigen über Leben und Tod, gefallen, am Totensonntag, dem 23. November 1952, nach längerem Leiden, meine liebe, gute Frau, treusorgende Mutti, liebe Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Cousine, Frau Auguste Brozy, geb. Jestremski, im Alter von 47 Jahren abzurufen. Jesaia 43 V 1. In tiefem Schmerz: Gustav Brozy. Als Kinder, Horst, Gisela und Günterlein Brozy. Ihre Eltern und Angehörigen. Früher Burdungen, Kreis Neidenburg. Jetzt Siehenfelde, Kreis Cloppenburg; Sie folgte ihrem lieben Sohn, Ernst, verschleppt und in Pr.-Eylau im April 1945 verstorben; sowie ihrem Schwager, Wilhelm Rettkowski, nach schwerer Verwundung am 27. September 1945 in Graz (Österreich) verstorben; Annlies Rettkowski, im Alter von 1  1/2  Jahren auf der Flucht, auf dem Schiff am 20. Februar 1945 verstorben und in Swinemünde ihre letzte Ruhestätte hat.

Am 16. Dezember 1952 entschlief plötzlich, fern ihrer geliebten Heimat Ostpreußen, mitten aus ihrer Liebe zu uns und ihrer Arbeit, meine liebe Frau, unsere Mutter, meine Schwester, Großmutter, Schwiegermutter, Tante und Schwägerin im 62. Lebensjahre, Frau Hedwig Nikolaiski, geb. Czibulinski. Es trauern um sie: Siegfried Nikolaiski, Oberfachschulrat a. D. Wolfgang Nikolaiski, Hauptmann a. D. und Annemarie, geb. Fritzsche. Sigrid Nikolaiski. Eckhard Nikolaiski, cand. Chem. und Christa Hecht. Gustav Czibulinski und Frau Anni, geb. Michel. Neffen und Nichten. Frankfurt/Main, Schumannstraße 65. Die Trauerfeier hat am 20. Dezember in Frankfurt/M. stattgefunden.

Fern von der geliebten Heimat, entschlief am 28. November 1952, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter Minna Wiese, geb. Stordel, im Alter von 76 Jahren. Lassan über Anklam. Früher Osterode, Ostpreußen. In stiller Trauer: Anna Wiese, Lassan. Familie Grabner, Malchin. Familie Wessolleck, früher Königsberg. Jetzt Stelmke, Kreis Nienburg

Nach einem reich erfüllten Leben, nahm Gott, unsere über alles geliebte Mutter, Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, die Rektorwitwe Hedwig Purwien, geb. Trinker, im 83. Lebensjahre zu sich in sein himmlisches Reich. In tiefer Trauer: Familie Paul Wallin, Lehrer i. R. Gr.-Wesenberg. Pfarrwitwe Liesbeth Köppel, Offenburg in Baden. Familie Bruno Hohlwein, Lehrer, Hevensen. Familie Willy Gerlach, Rektor, Bad Salzdetfurth. Familie Alfred Blonski, Lehrer, Reinfeld. Familie Heinz Purwien, Lehrer Düsseldorf. 24 Enkelkinder, 16 Urenkel. Reinfeld (Holst.), den 6. Dezember 1952

 


Folge 02 vom 15.01.1953 (PDF S. 17f)

Für Todeserklärungen:

Der Volkssturmmann (Töpfermeister) August Christoph Ennulat, geb. 14. 7. 1890 in Ostwalde, letzter Wohnort Tilsit, soll für tot erklärt werden. Wer kann etwas über das Schicksal des Gesuchten aussagen?

Paul Jacob, Inhaber der Firma Paul Jacob, Metallkunst, Königsberg, Weidendamm 30, geb. 29. 6. 1874 in Goldap, und Ehefrau Franziska, geb. Perl, wohnhaft gewesen in Königsberg, Kaiserstr. 24 pt., sollen für tot erklärt werden Beide Landsleute wurden zuletzt am 9. April 1945 gesehen, als sie von den Russen zusammen mit anderen Könlgsbergern zum Hauptbahnhof getrieben wurden und wegen Schwäche zurückbleiben mußten. Wer kennt das Schicksal der Gesuchten?

Die Ehefrau Anna Berta Leng, geb. Anton, geb. 9. 5. 1897 in Kl.-Sausgarten, Kr. Pr.-Eylau, zuletzt wohnh. gew. in Königsberg, Fasanenstr. 13, soll für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal der Verschollenen?

Der Landwirt Joseph Hohmann, geb. 19. 4. 1888 in Arnsdorf, Kr. Heilsberg, in Klotainen, Kr. Heilsberg, wohnh. gew., zuletzt Volkssturm und bei Braunsberg und Danzig gesehen, soll für tot erklärt werden. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Verschollenen geben?

Der Pastor Wilhelm Hermann Helmut Lappoehn, geb. 19. 8. 1892 in Tilsit, letzter Wohnort Königsberg, Brismannstr. 3, ist verschollen und soll für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal des Gesuchten?

Der Landwirt Jakob Johann Ehresmann, geb. 4. 3. 1904 in Miisselwitz (Westpr.), wohnhaft gewesen in Zeysen, Kr. Lyck, Ende 1944 zum Volkssturm gekommen, wird seit Oktober 1944 vermißt. Er soll für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal des Gesuchten?

Frau Luise Charlotte Borkowski, Professorenwitwe, geb. 4. 10. 1878, wohnhaft gewesen in Königsberg, Hagenstr. 71, zuletzt gesehen am 7. April 1945 in ihrer Wohnung, soll für tot erklärt werden. Es weiden Zeugen gesucht, die über das Schicksal der Frau Borkowski etwas aussagen können.

 

Sterbeanzeigen:

Am 28. Dezember 1952 schloss unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Obermusikmeister a. D. August Näthke, nach kurzer, schwerer Krankheit, wenige Wochen vor Vollendung seines 82. Lebensjahres, für immer die Augen. Damit hat ein langes, in soldatischer Pflichterfüllung und steter treuer Fürsorge für seine Angehörigen gelebtes Leben seine Erfüllung gefunden. In seiner geliebten Musik fand er bis ins hohe Alter hinein, eine immer neue Kraftquelle. Noch in den letzten Tagen seines Lebens bewahrte er eine Güte und Heiterkeit, die uns immer Vorbild bleiben werden. Er starb fern von seiner geliebten Heimat. In tiefer Trauer: Hedwig Schulz-Näthke. Fritz Schulz. Heinz Näthke. Erna Näthke, geb. Peter. Die Enkelkinder: Melsene Schulz, Hartmut Näthke, Gesche-Hendrike Schulz, Heike Näthke, Hendrik-Hartwg Schulz. Und Anverwandte. Reinbek. Bezirk Hamburg, Schönningstedter Straße 46b. Sennelager bei Paderborn, Sanderstraße 67. Die Beerdigung fand am Freidem Gemeindefriedhof Reinbek statt.

Wir gedenken unserer Lieben! Brennerei-Verwalter Willi Friedel, geb. 11.08.1886, gest. Oktober 1946 in Pr.-Eylau. DRK-Schwester Eva Friedel, geb. 02.12.1920, gest. 08.01.1951 in Nordholz. Schriftleiter Karl-Heinz Schmelzer, geb. 08.07.1920, gest. 05.09.1951 in Lüchow. Frau Frieda Friedel, geb. Czerwonka. Rita Friedel. Frau Renate Schmelzer, geb. Friedel. Manfred Schmelzer. Perkunen bei Lötzen, Ostpreußen. Jetzt Lüchow/Hann., Jeetzeler Straße 10

Zum siebenten Male jährte sich am 9. Januar 1953 der Todestag meines geliebten Mannes, Molkereibesitzer Hans Trösch-Kolloff in Döbern, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, geb. 05.07.1884, gestorben 09. Januar 1947 in Rümlang/Zürich, Schweiz. Sein liebes Wesen, seine Güte sind für uns unvergesslich. In Liebe und Dankbarkeit gedenken seiner: Martha Trösch, Schulensee/Kiel, Lindenweg 13. Familie Eberhard Trösch, Essen. Familie Hans-Joachim Trösch, Zürich. Edith Lemnitzer und Gatte, Braunschweig

Am 18. Dezember 1952, 19.10 Uhr, erlöste Gott durch einen sanften Tod, nach längerer, in Geduld ertragener Krankheit, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwieger- und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, den früheren Bauern George Masurat aus Buschfelde, Kreis Ebenrode, im eben vollendeten 81. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Elise Masurat, geb. Lisdat und Angehörige. Hohenwestedt, Kreis Rendsburg, Holstein, im Dezember 1952

Leid und Schmerz hat nun ein Ende, Du gingst in bessere Hände. Am 4. Dezember 1952 entschlief nach langem, schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel, der Stellmachermeister und Bauer Gustav Böhm, im Alter von 58 Jahren. In stiller Trauer: Charlotte Böhm, geb. Scharfschwerdt. Als Kinder: Oskar, Ulrich, Edith. Voogelsang, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen. Jetzt Graue, Kreis Hoya

Am 30. Dezember 1952 verschied durch Schlaganfall mein lieber Bruder, Schwager, Onkel und unser lieber Opa, der Bahnhofsmeister i. R. Friedrich Porsch, früher Pillau, im 81. Lebensjahr. Max Porsch als Bruder. Lügerdorf, Kreis Steinburg, Stift Nr. 7

Infolge eines Schlaganfalles, entschlief sanft, nach kurzem Leiden, am 21. Dezember 1952, mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater und Schwiegervater, der Stadtobersekretär i. R. Adolf Chudzinski, vor seinem 78. Geburtstag. In tiefem Schmerz: Elise Chudzinski, geb. Gorkio. Herbert Chudzinski, Bauing, Ffm., und Frau Margarete, geb. Romeike. Edith Ramke, geb Chudzinski. Kurt Ramke, Rechtsanwalt, Nürnberg. Klaus Ramke. Sybilla Jäeschke, München. Früher Königsberg, Ostpreußen. Jetzt Lindau, Bodensee, Schmidgasse 18

Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, am 2. Weihnachtsfeiertag 1952, morgens um 7.00 Uhr, meinen lieben, herzensguten, treusorgenden Lebenskameraden, unseren guten Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, Erich Dembiany, Fleischermeister aus Arys, Ostpreußen, in Vollendung seines 49. Lebensjahres, fern seiner geliebten Heimat, durch einen sanften Tod zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Sein Leben war erfüllt von Arbeit, Liebe und Fürsorge für mich. In tiefem Schmerz, im Namen der Hinterbliebenen: Charlotte Dembiany. Stadthagen, Bahnhofstraße 54. Die Trauerfeier fand am  30. Dezember 1952 in der Friedhofsapelle statt.

Zum Gedenken. Am 5. Januar 1953 jährte sich zum sechsten Male der Tag, an dem mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder und Schwager, Otto Christoleit, im Alter von 54 Jahren, in Königsberg, infolge Entkräftung, verstorben ist; Gleichzeitig gedenke ich meiner lieben Söhne, unserer unvergesslichen Brüder und Neffen, Gerhard Christoleit, geb. 09.12.1920, gefallen 09.12.1941; Bernhard Christoleit, geb. 30.08.1922, gefallen 01.11.1943. In stillem Leid und treuem Gedenken: Anna Christoleit, geb. Stadie. Erna Heinen, geb. Christoleit. Arno Christoleit. Königsberg-Ponarth, An den Birken 1. Jetzt Köln-Kalk, Höfestraße 27

Fern seiner geliebten Heimat verstarb am 23. Dezember 1952, seinem 70. Geburtstag, nach langem, schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, Malermeister Fritz Siebert aus Schippenbeil, Ostpreußen. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen. Emmy Siebert, geb. Helfensteller, Wermelskirchen, Berliner Straße 26. Wally Hölz, geb. Siebert. Walter Siebert, Wiesbaden

Gedenken! Zum 10. Male jährt sich jetzt der Todestag meines lieben, unvergesslichen Sohnes, Rev.-Oberwachtm. B.D.O.-Ukraine, Nachr.-Komp. 302, Kurt Plaumann, Kuggen, Ostpreußen, geboren 17.06.1914, gestorben 11.01.1943 Cholm bei Lublin. Zugleich gedenke ich meines lieben Mannes, Friedrich Plaumann, geboren 13.05.1886, gestorben 02.05.1944, Kuggen, Kreis Samland. In stiller Trauer: Marie Plaumann, geb. Buttgereit. Köln-Dünnwald, Schönrather Straße 572

Fern von uns starb am 24.12.1952 im 68. Lebensjahr, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel, Fuhrhalter Otto Frank. Um ihn trauern: Maria Frank, geb. Frank. Kurt Frank, Schwandorf/Bayern und Frau Anneliese, geb. Seidel. Edith Frank, Lehrerin, Neutraubling bei Regensburg und zwei Enkelkinder. Haselmühl bei Amberg/Opf.; Dingelstädt/Thür.; Lübeck; früher Eydtkuhnen/Ostpreußen, Herzog-Albrecht-Straße 12. Die Beerdigung fand in Leipzig statt.

Allen Bekannten aus der Heimat zur Kenntnis, dass mein lieber Mann und guter Vater, der Bauer Friedrich Aust, Schwalbental, Kreis Insterburg, genz plötzlich am 29. Oktober 1952 im Alter von 62 Jahren verstorben ist. Sein Leben war Arbeit und Pflichttreue. In stiller Trauer: Anna Aust, geb. Rautenberg und Sohn Günter. Hamm, Westf., Fichtestraße 27


Zum Gedenken! Am 20. Januar 1945 gab bei den Kämpfen im Baranow-Brückenkopf unser geliebter, unvergesslicher Sohn und Bruder, der Leutnant und Komp.-Führer Heinz-Joachim Woelke, geb. 01.09.1923 in Gumbinnen, sein junges, hoffnungsvolles Leben hin. In unendlicher Liebe und Trauer: Gertrude und Erich Woelke, Eltern. Erich-Wolfgang, Bruder. Hannover, Am Mittelfelde 103, früher Schloßberg, Ostpreußen, Ebenroder Straße 14, vordem Gumbinnen

Zum Gedächtnis! Im Januar 1953 jährt sich zum zehnten Male der Todestag unseres einzigen, unvergesslichen Sohnes, Eitel Strupat, geb. 18.08.1921, gestorben 04.01.1943 in Russland im Kaukasus. Dass Dich die Hitze des Tages und die Schwüle des Abends nicht drückt, hat Dich der Gärtner des Lebens am frühen Morgen gepflückt. In stillem Leid und treuem Gedenken. Ernst und Clara Strupat. Königsberg Pr.-Neuhausen, Peyse. Jetzt Hamburg 6, Feldstraße 50, Restaurant »Feldeck«

Zum Gedenken! In stiller Trauer gedenken wir unseres im Januar 1945 in Saarlouis gefallenen einzigen, unvergesslichen Sohnes und Bruders, Friedrich-Wilhelm Kuhn, Leutnant der Reserve und Batterieführer in einem Art.-Regt. Geb. 25.08.1920. Er ruht auf dem Ehrenfriedhof in Saarlouis. Friedrich Kuhn, Oberlandw.-Rat i. R., Eva Kuhn, geb. Grunwaldt, Königsberg, General-Litzmann-Straße 36. Brigitte Grunow, geb. Kuhn, Husum (Nordsee), Flugplatz-Delfssiedlung. Hannelore Brandel, geb. Kuhn, Schloß Werneck, Kreis Schweinfurt. Jetzt Grabau über Bad Oldesloe, Holstein

Gott, der Herr, nahm am 03.01.1953, nach längerem Leiden, unseren lieben Vater und Großvater, den Bauer Friedrich Resch aus Falkenort, Kreis Tilsit-Ragnist, im gesegneten Alter von 85 Jahren zu sich in sein himmlisches Reich. Er folgte seinen beiden Söhnen Walter und Fritz in die Ewigkeit. In der sowj. bes. Zone fand er seine letzte Ruhestätte. In stiller Trauer im Namen unserer Mutter und aller Verwandten: Paul und Kurt Resch. Hanstedt, Kreis Harburg

Zum Gedenken! Wer Dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. Am 29. Januar 1953 jährt sich zum zehnten Male der Todestag unseres einzigen, geliebten Sohnes, Bruders und Schwagers, Horst Jansen, techn. Reichsbahninspektor. Er fiel vor Leningrad, im blühenden Alter von 23 Jahren. In stiller Trauer: Karl Jansen, Prov.-Oberstraßenmeister i. R. und Frau Charlotte, geb. Schwencke. Traute Wichmann, geb. Jansen. Kurt Wichmann. Brigitte Ehrenberg, geb. Jansen. Albrecht Ehrenberg. Früher Sparken, Kreis Johannisburg, jetzt Arnstein/Ufr., Marktstraße 10

Zum Gedenken! Am 20. Januar 1953 jährt sich zum 8. Male der Todestag meines unvergesslichen, jüngsten Sohnes, Hans-Joachim Schmeling, desgleichen am 26. Februar 1953 zum 9. Male meines geliebten, ältesten Sohnes, Siegfried Schmeling, Ebenrode, Ostpreußen. Gleichzeitig gedenke ich meines lieben zweiten Sohnes, Martin Schmeling, Faßberg/Hannover, der nach Aussagen eines Heimkehrers am 14.04.1945 in Ziegenberg bei Pillau, Ostpreußen in russ. Gefangenschaft geriet, letzte Feldpostnr. 56 506 E. Wer war mit ihm zusammen? Falls Nachricht möglich, bitte an Frau Helene Schmeling, geb. Brauner, früher Ebenrode, Ostpreußen, jetzt Faßberg über Unterlüß/Hannover, Gr. Horststraße 65

Zum Gedächtnis. Am 2. Januar 1953 jährte sich zum ersten Male der Todestag meines lieben Mannes, unseres treusorgenden Vaters, Schwiegervaters, Opas, Bruders und Onkels, des Tischlermeisters Hermann Netscho aus Osterode Ostpreußen. Fern seiner geliebten Heimat, noch immer auf eine Rückkehr hoffend, hat er nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 64 Jahren, seine letzte Ruhestätte in Wetzlar gefunden. Im stillen Gedenken: Ida Netscho, geb. Krutzinsky. Kurt Schönrock und Frau Elfriede, geb. Netscho mit Klaus und Manfred. Herbert Netscho und Frau Lotte, geb. Salden. Hildegard Kunze, geb. Netscho, mit Elke. Wetzlar, im Januar 1953

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Am 15. Dezember 1952 entschlief nach schwerem Kriegsleiden mein lieber, unvergesslicher Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Eduard Goertz, im Alter von 37 Jahren. In tiefem Leid im Namen aller Hinterbliebenen: Elsa Goertz geb. Rathke. Elfriede und Klein-Doris. Pillau-Neutief, Ostpreußen, B-Straße 9d. Jetzt Köln-Höhenhaus, Bleicheroder Weg 7

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 18. Dezember 1952, nach langer, schwerer Krankheit, mein lieber, treusorgender Mann, unser guter Papi, Bruder und Schwiegersohn, der Landwirt Konrad Dürr im 57. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Elfriede Dürr, geb. Bitter, und Kinder. Erna Dürr, Tübingen. Karl Bitter und Frau. Zinsendorf, Kreis Schröttersburg, Südostpreußen, jetzt Zeven, Bezirk Bremen, Bahnhofstraße 62

Kurz nach Mitternacht, verschied am 16. Dezember 1952, nach zweitägiger Krankheit, fern seiner geliebten Heimat, im 76. Lebensjahr, mein innig geliebter Mann, mein lieber Bruder, Schwager und Onkel, Direktor Fritz Zimmer. Die Beisetzung der Urne hat auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille stattgefunden. In tiefer Trauer: Frau Hedwig Zimmer, geb. Pellny. Frau Käte Spohd, geb. Zimmer, Mannheim, Otto-Beck-Straße 8, III. Köln, Januar 1953, Melchiorstraße 14, II

Durch einen tragischen Unglücksfall, verstarb am 8. Dezember 1952, mein lieber, treusorgender Mann, Vater, Schwiegervater und Opa, der Bauer Edwin Krüger, im Alter von 56 Jahren. In tiefer Trauer: Gertrud Krüger, geb. Grubert. Lehrer Erwin Bagatsch und Frau Gertrud, geb. Krüger, Tellingstedt über Heide. Dietlind und Gudrun, als Enkelkinder. Schleifenau, Kreis Insterburg, Ostpreußen. Jetzt Jützbüttel über Albersdorf (Holstein)

Zum Gedächtnis! Zum siebenten Male jährte sich am 3. Januar 1953 der Tag, an dem mein herzensguter Mann, der Straßenbaumeister Hans Bock aus Königsberg, Sackheim 6, seine lieben, treuen Augen für immer schloss. In stillem Gedenken: Elisabeth Bock. Kempel/Lunden, Schleswig Holstein

Fern der geliebten Heimat, immer auf eine Rückkehr hoffend, verstarb am 19. Dezember 1952, nach einem schweren Krankenlager, mein geliebter Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Friedrich Dworak, im Alter von 53 Jahren. In tiefer Trauer: Gertrud Dworak, geb. Stern und Kinder. Soldau, Ostpreußen. Jetzt Mellendorf, Hannover

Unser Gott, hat heute Vormittag, 10.30 Uhr, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Albert Holzmann, Herzogsrode, Kreis Goldap, im 69. Lebensjahre, nach schwerem, geduldig ertragenem Leiden, heimgeholt. Im Namen aller Angehörigen: Elise Holzmann, geb. Loclair. Feldstetten, den 6. Januar 1953, Kreis Münsingen (Württbg.)

Am 17. Dezember 1952 nahm uns Gott unseren geliebten Papa, Erich Teuchert. Er starb an den Folgen eines schweren Autounfalls im Alter von 50 Jahren. In tiefem Schmerz: Emma Teuchert, geb. Eichler und Tochter Christa. Pergusen, Ostpreußen. Jetzt Neuerkirch/Hannover

Am 23. Dezember 1952, entschlief sanft nach kurzem Krankenlager, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Oberpostinspektor a. D. Walter Kaiser, im 66. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Erna Kaiser, geb. Wassull. Wolfsburg, den 23. Dezeber 1952, Am Wiesengrund 11

Unser lieber Vatel, Julius Kolip, ist am 23. Dezember 1952, im 82. Lebensjahr, sanft entschlafen. Mieze Kolip. Hanna Kolip. Gertrud Pose, geb. Kolip. Rudolf Pose. Fritz Kolip. Gertrud Kolip, geb. Freitag. Charlotte Netz, geb. Kolip. Franz Netz. Frieda Kolip, geb. Dannowitz. Herta Kolip, geb. Loesch. 13 Enkel und sechs Urenkel. Schönberg über Trittau, Bezirk Haburg. Nautzken, Ostpreußen, Kreis Labiau

Am 2. Januar 1953 entschlief sanft, nach kurzer Krankheit, unsere innig geliebte, gute Mutter, Else Weber, geb. Siebert, verw. Klein, im 70. Lebensjahre. In tiefer, stiller Trauer: Hans-Joachi Weber. Irmgard Weber. Emmy Dietz. Königsberg, Markgrafenstraße 7. Jetzt Haburg-Gr-Flottbek, Grotenskamp 39

Am 18. Dezember 1952, entschlief sanft, nach schwerem Leiden, fern von der Heimat, unsere liebe, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Frau Marta Neumann, geb. Prengel, früher Holländerei, Kreis Wehlau. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen. Frieda Hess, geb. Neumann, nebst Familie. Pinneberg, Richard-Köhn-Straße 43

Am 25. Dezember 1952 entschlief nach kurzer Krankheit, ein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Bruder, Gustav Lemke, im 86. Lebensjahre, fern seiner geliebten Heimat. In tiefer Trauer: Emilie Lemke, geb. Ernst. Karl Schmohr. Martha Schmohr, geb. Lemke. Elisabeth Szendeleit, geb. Lemke und alle Angehörigen. Schaaksvitte, Samland. Jetzt Wilhelmshaven, Spiekeroogstraße 6

Zum Gedenken an den einjährigen Todestag unserer lieben Mutter, Frau Marie Koppetsch, geb. Dubaschey, geb. 24.12.1871, gestorben 14.01.1952 in Mecklenburg. Ein Jahr ruhst Du nun schon in der Kühlen Erde, liebes, gutes Mütterlein. Dein liebend Herz ich nie vergessen werde. Im Geiste stehst Du stets vor mir. Ferner gedenken wir in Liebe, der noch immer vermissten Angehörigen, meines lieben Mannes; Otto Skirlo, Bruders, August Koppetsch, Schwagers, Werner Haker. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen. Frau Gertrud Skirlo. Widminnen, Kreis Lötzen. Jetzt Burgkunstadt, Obfr., Kulmacher Straße 136

Zum Gedächtnis! Am 22. November 1952 jährte sich zum zweiten Male der Todestag meiner lieben Frau, unserer treusorgenden Mutter und Omi, Anna Killat, geb. Diehsel, die im Alter von 75 Jahren verstarb. Im Namen der Trauernden: H. Killat. P. Killat. B. Aschmutat, geb. Killat. Alfred und Werner, als Enkelkinder. Gudden, Kreis Tilsit-Ragnit. Jetzt Arholzen, Kreis Holzminden

Am 27. November 1952 entschlief im Alter von 75 Jahren, fern der geliebten, ostpreußischen Heimat, meine liebe Frau und treue Gefährtin in Freud und Leid, meine liebe Mutter, unsere liebe Großmutter und Schwiegermutter, Frau Elsa Schatz, geb. Sierke. Im Namen der Hinterbliebenen: Dr. med. Ernst Schatz. Früher Tilsit, Ostpreußen. Jetzt Walsrode, Oscar-Wolff-Straße 20

Nach langer, schwerer Krankheit, verstarb am 14. Oktober 1952, meine liebe Frau, meine treusorgende Mutter, Schwiegermutter, meine liebe Oma, Auguste Zimehl, geb. Kalleß, im Alter von 68 Jahren. In stiller Trauer: Otto Zimehl. Lydia Madsack, geb. Zimehl. Willy Madsack. Ulrike Madsack. Pr.-Holland, Ostpreußen, Lange Straße 30/31, jetzt Kirchlengern 617a, Kreis Herford, Westfalen

Nach Gottes Willen entschlief a 7. Oktober 1952, nach kurzem, schwerem Leiden, im 86. Lebensjahre, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Lehrerwitwe Martha Kahl, geb. Lehmann, zuletzt wohnhaft in der sowj. bes. Zone, früher in Allenstein, Ostpreußen, Horst-Wessel-Straße 33 und Königsgath bei Hohenstein, Ostpreußen. Helene Kahl. Wilhelm Kahl, Amtsgerichtsrat a. D. Elsbeth Kahl, geb. Lemcke, 3 Enkelkinder. Allenstein, Ostpreußen, und Heydekrug, Meelg., jetzt Beienrode, Kreis Gifhorn

Nach fast achtjähriger Ungewissheit, erhielten wir heute, durch eine Dienststelle in Berlin die Nachricht, dass unser geliebter, tapferer, ältester Sohn und Bruder, Großsohn, Neffe und Vetter, der Fahnenjunker-Uffz. Dieter Wiechert, im Alter von 19 Jahren, im März 1945 gefallen und auf de Heldenfriedhof in Ijsselstein in Holland beerdigt ist. Er ist unserem jüngsten Sohn Roland, der nach der Flucht aus Ostpreußen, im Alter von elf Jahren starb, in die Ewigkeit vorangegangen. In stille Schmerz: Mittelschulrektor Bruno Wiechert, Oberstleutnant a. D. Else Wiechert, geb. Kraemer. Ruth Wiechert, Stud.-Referendarin. Bad-Saldetfurth/Han., Oberstraße 8, den 31. Dezember 1952, früher Braunsberg, Ostpreußen, Yorckstraße 1

Zum Gedenken! Die Scheidungsstunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Am 21. Januar 1953 jährt sich zum neunten Male der Todestag meines innig geliebten, treusorgenden Mannes, herzensguten Vaters, Bruders, Schwagers und Onkels, Hauptmann der Gendarmerie Otto Neumann, geb. dn 17. Februar 1892, verstorben am 21. Januar 1945 bei Thorn (Westpreußen) Im Namen der Hinterbliebenen: Anna Neumann, geb. Milautzki. Ostenburg, Südostpreußen, (Bez. Zichenau). Jetzt Forsthaus Bilderlahe bei Seesen am Harz

Zum Gedenken! Am 2. Dezember 1952 verstarb plötzlich in Hakenstedt bzw. Magdeburg, unser guter Vater und Opa, Bauer Fritz Joneleit (früher Peterswalde, Kreis Wehlau, Ostpreußen) im Alter von 76 Jahren. Ferner gedenken wir unserer lieben Mutter und Oma, Ida Joneleit, geb. Sosat, verstorben am 17. April 1945 in Danzig; und unseres Bruders, Fritz Joneleit, verstorben am 16. Mai 1945 in Danzig. In stiller Trauer: Lehrer Hans Augustin und Frau Clara, geb. Joneleit mit Karin und Armin, sowj. bes. Zone. Dipl.-Ing. Karl Conrad und Frau Käte, geb. Joneleit mit Jürgen und Friedrich-Karl, München 12. Bauer Jakob Kraus und Frau Frieda, geb. Joneleit mit Hella und Margritt, sowj. bes. Zone. München 12, Friedenheimerstraße 121 a

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 6. Dezember 1952, nach langer, schwerer Krankheit, mein lieber, treusorgender Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Postass. a. D. Franz Jung, im Alter von 71 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Berta Jung, geb. Saprautzki, Insterburg, Bunte Reihe 6, jetzt Harber über Lehrte, Kreis Burgdorf (Hannover)

Am 21. Dezember 1952 entschlief sanft, nach schwerer Krankheit, im 55. Lebensjahr, mein geliebter Mann, unser guter Vater, Horst Rohrmoser-Fünflinden, Scharbeutz, den 22. Dezember 1952. Ursula Rohrmoser, geb. Bruhn. Heinz-Hermann Rohrmoser. Urte Rohrmoser. Sabine Rohrmoser. Henning Rohrmoser. Die Beisetzung hat am 24. Dezember in Timmendorferstrand stattgefunden.

Am 6. Dezember 1952 entschlief nach längerem, schwerem Leiden, fern seiner geliebten Heimat, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, der Landwirt Carl Schaak, aus Hainau, Ostpreußen, im 67. Lebensjahre. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen. Emma Schaak, geb. Rammoser, sowj. bes. Zone

Am 11. Dezember 1952 entschlief, nach langer Krankheit, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Optiker Eduard Lendzian aus Gumbinnen, im Alter von 68 Jahren. Lisbeth Lendzian, geb. Fischbach. Walter Zabel und Frau Ursula, geb. Lendzian, Deißlingen, Kreis Rottweil (Schwarzwald). Bruno Ignée und Frau Ilse, geb. Lendzian, Lübeck, Geniner Ufer 4, und vier Enkelkinder

Nach längerem Leiden, entschlief am 28. Dezember 1952 sanft und ruhig, fern seiner geliebten Heimat, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder und Schwager, unser lieber Onkel Willi, Wilhelm Pustolla, im fast vollendeten 81. Lebensjahr. In stiller Trauer: Walter Pustolla, Rondorf bei Köln. Lore Staack, geb. Pustolla. Elli Hellwig, geb. Pustolla. Charlotte Pustolla, geb. Hoffmann. Enkelkinder und Urenkelkinder. Garding/Eiderstedt. Früher: Lyck/Ostpreußen, Bismarckstraße 37

Nach einem arbeitsreichen Leben, ist am 15. Oktober 1952, unerwartet nach kurzem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, unser lieber, treusorgender, immer gütiger Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel, August Brischke aus Sensburg, Ostpreußen, kurz nach Vollendung seines 86. Lebensjahres, fern seiner geliebten Heimat, von uns gegangen. In tiefer, stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Marta Brischke. Reute, Kreis Ravensburg, Württemberg.

Im starken Glauben an seinen Erlöser, getrost der ewigen Herrlichkeit, wurde unser nur gütiger, treusorgender und heißgeliebter Vater, der Pfarrer i. R. Paul Kelch, am 24. November 1952, im 90. Jahre seines gesegneten Lebens heimgerufen. Auf dem Hessener Friedhof hat er an der Seite unserer lieben Mutter seinen letzten Ruheplatz gefunden. Lukas 2, 29 und 30. In tiefer Trauer: Margarete Kelch in Hessen, Kreis Halberstadt. Elsbeth Bury, geb Kelch, z. Z. in Belgern. Superintendent a D. Pfarrer Wilhelm Bury z. Z. in Belgern, Kreis Torgau

Fern der teuren Heimat, entschlief in Wyk/Föhr a 19.12.1952 unerwartet, mein geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Schwager und Onkel, Kaufmann Max Lubbe aus Königsberg, im 81. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Anna Lubbe, geb. Lubbe. Heinz Lubbe. Issa Lubbe. Dora Lubbe Helene Scheffler, geb. Lubbe. Die Beerdigung fand am 23. Dezember statt.

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief am 17. Dezember 1952, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Wilhelmine Matzkuhn, geb. Ewert, im 82. Lebensjahr. Sie folgte unserem lieben, nimmermüden Vater, Schwiegervater und Großvater, Otto Matzkuhn, früher Arnstein, Trenensruh und Zinten, Ostpreußen, der auch fern seiner Heimat am 23. Oktober 1946 im Internierungslager Klövermarken in Dänemark verstarb. Gertrud Rodd, geb. Matzkuhn, Ernst Rodd. Brigitte Rodd, Heiligenbeil, Ostpreußen, jetzt Westerholz 6, Kreis Rotenburg (Hannover). Charlotte Briese, geb. Matzkuhn, Otto Briese, Dieter und Helmut Briese, Gr.-Friedrichsberg-Hohendorf, jetzt Rotenburg (Hannover), Bartelsdorfer Weg. Luise Matzkuhn, Königsberg, Uniersitätskinderklinik, jetzt Hamburg-Altona, Bleichenallee 38. Meta Matzkuhn, geb. Schon, Renate Matzkuhn, Zinten, Ostpreußen, jetzt Freiburg (Breisgau), Rosbaumweg 23

Meine geliebte, treue Lebenskameradin, unsere herzensgute Mutter, Tochter, Schwiegermutter und Großmutter, Herta Bandoly, geb. Koewius, verließ uns in ihrem 48. Lebensjahr, nach schwerstem Leiden. In tiefer Trauer: Walter Bandoly. Hannelore Haines, geb. Bandoly. Elly Koewius, als Mutter. Wolfgang Haines. Jost und Axel als Enkel. Insterburg, jetzt: Oldenburg (Oldb.), den 6. Januar 1953, Humboldstraße 37. Die Einäscherung hat am 12.01.1953 stattgefunden

Statt Karten. Witwe Frau Rose Sawitzki, geb. Zander, geb. 02.05.1880, gestorben 30.12.1952, früher: Ostseebad Cranz, Augustastraße 11. Ihr Leben war Arbeit und Sorge, Opfer und Liebe. Im Namen aller Angehörigen ihre Söhne: Heinz Sawitzki, Gerhard Sawitzki. Die Beisetzung hat in aller Stille in Fröndenberg/Ruhr am 3. Januar 1953 stattgefunden. Wir bitten, von Beileidsbezeugungen abzusehen. Oldenburg und Fröndenberg, Anfang Januar 1953

Ihr Leben war Arbeit, Mühe und Sorge. Fern ihrer geliebten Heimat, im Glauben an ihren Erlöser, entschlief am 24.11.1952 sanft, nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Anna Kornberger, geb. Baltrusch, im 85. Lebensjahr. Erich Kornberger und Frau Charlotte, geb. Stepputat. Ursula, Jürgen, Heidemarie, Klaus. Sophienkoog, Marne, Holstein

Unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Omi, Witwe Auguste Hollstein, geb. Naujoks, ist nach längerer Krankheit am 22. Dezember 1952, im Alter von 64 Jahren, für immer von uns gegangen. In tiefem Schmerz im Naen aller Angehörigen: Hertha Hempel geb. Hollstein. Lydia Hollstein. Gertrud Holtz, geb. Hollstein. Edith Rossmann, geb. Hollstein. Wir haben sie am Heiligen Abend zur letzten Ruhe geleitet. Gr.-Vahlberg über Wolfenbüttel, im Januar 1953, früher Friedenwalde über Ragnit, Ostpreußen

Von schmerzvollem Leiden erlöste ein sanfter Tod am 15. Dezember 1952 unsere liebe, unvergessliche Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Gewerbeoberlehrerin Eva Kutschelis, im Alter von 46 Jahren. Früher Königsberg Pr. (O.M.G.Sch.). Jetzt: Baden-Baden im Schwarzwald. Die Einäscherung fand in Hannover, die Beisetzung der Urne in Northeim statt. Otto Kutschelis und Frau Elise, geb. Hütt, Northeim. Traute Kutschelis, Kunstgewerblerin, Northeim. Hellmut Kutschelis, Apotheker, Northeim, und Frau Ilse, geb. Brannert. Georg Kutschelis, Studienrat, Lünen/Westf., und Frau Magdalene, geb. Brandstädter. Brigitte Kutschelis, geb. Scherließ, Sudheim. Dietrich, Barbara und Georg

Am 27. November 1952 entschlief, im starken Glauben fern der engeren freiheitsliebenden Heimat in unserem Vaterlande im südl. Schwarzwald, nach kurzer, schwerer Krankheit, mit an den erlittenen Strapazen einer mehrjährigen Gefangenschaft, zu früh für uns, meine herzensgute Gattin und bester Kamerad, unsere liebe, treusorgende Mutti, unsere Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte, Frau Elisabeth Meta Sangals, geb. Scheidereit, im 42. Lebensjahre. In stiller Ehrfurcht, Liebe und Dankbarkeit. Erich Sangals und Kinder: Freia, Gudrun, Wendelin, Heidelind, Elisabeth. Diersburg, Talstraße 195, Offenburg, Baden; früher Schlichtingen, Kreis Elchniederung, Ostpreußen

Am 21. Dezember 1952 entschlief, nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Helene Kunz, Geschäftsinhaberin, früher Königsberg, Pr.-Kalthof, Herm.-Göring-Straße 148 Im Namen der Angehörigen: Anna Müller, geb. Kunz. Jetzt: Steinhöring, Kreis Ebersberg/Obb., Haus Nr. 23  1/2

Nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, entschlief am 26. Dezember 1952, meine liebe Tochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante, Dorothea Klein, im blühenden Alter von 24 Jahren. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Anna Klein, geb. Kaftan. Friedland, Ostpreußen. Jetzt: Marl-Hüls, Westf., Lessingstraße 3

Fern ihrer geliebten Heimat, starb am 17. August 1952, nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, meine liebe, unvergessliche Mutter, unsere gute Oma und Schwiegermutter, Frau Barbara Brosch, geb. Haugrund, im Alter von 74 Jahren. Sie folgte unserem lieben Vater, Schmiedemeister i. R. und Hausbesitzer Anton Brosch, gestorben auf der Flucht 1945 in Mecklenburg, nach sieben Jahren in die Ewigkeit. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Martha Barkmann, geb. Brosch. Allenstein, Ostpreußen, Rathausstraße 4. Jetzt: Osterode/Harz, Rote Ufer 2

 


Folge 03 vom 25.01.1953 (PDF S. 19f)

Am 30. Dezember 1952, ist unsere liebe, gute Mutter, Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, die Altbäuerin Frau Emma Dickschas, geb. Lauschus, geb. 23.03.1874 aus Ackeln, Kreis Elchniederung, nach kurzer Krankheit sanft entschlafen. Fern der geliebten Heimat, hat sie auf dem Friedhof in Wesselburen, Holstein ihre letzte Ruhestätte gefunden. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Lina Gramatke geb. Dickschas. Kurt Graatke. Ackeln, Kreis Elchniederung. Jetzt: Hassenbüttel bei Wesselburen

Weinet nicht an meinem Grabe, stört mich nicht in meiner Ruh' denkt, was ich gelitten habe, eh' ich ging zur ew'gen Ruh. (P. 90)  Es hat dem Herrn gefallen, am 16. Dezember 1952, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Tante und Großtante, Witwe Wilhelmine Drachenberg, geb. Neumann, im Alter von 77 Jahren zu sich zu nehmen in die himmlische Heimat. Sie folgte meinem lieben Vater, der am 3. Oktober 1950 heimgegangen ist. Beide ruhen auf dem Friedhof in Gifhorn/Hannover. In stiller Trauer: Otto Drachenberg. Linda Drachenberg, geb. Kirschner, und alle Verwandten. Mühle-Zimmau bei Tapiau, jetzt: Gifhorn, Cardenapstraße 2

Am 30. Januar 1953 jährt sich zum siebenten Male der Todestag meiner lieben Mutter, Auguste Welz, geb. Paape, Ragnit. Sie fand in Stade/Elbe ihre letzte Ruhestätte. In stillem Gedenken: Eva Ernst, geb. Welz (der Rest der Anzeige ist abgeschnitten)

Fern ihrer geliebten Heimat, im gesegneten Alter von 90 Jahren, entschlief sanft im Herrn, am 19. Dezember 1952, unsere geliebte Mutter, treu besorgte Großmutter und Tante, Frau Therese Sczislo, früher Prostken, Kreis Lyck, nach einem arbeitsreichen Leben voller aufopfernder Liebe. In tiefer Trauer: Familie Mozarski. Familie Dubberke, Karlsruhe, Augartenstraße 4

Immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, erhielt ich jetzt, nach 7jähriger Ungewissheit, die Nachricht, dass mein herzensguter, lieber Mann, Hotelbesitzer Paul Gräfen, Sensburg in Ostpreußen (Hotel Masovia), am 18. Dezember 1945, im Kriegsgefangenlager Wereszica bei Lemberg/Polen, im Alter von 42 Jahren, verstorben ist. In stiller Trauer: Henny Gräfen, geb. Wauts? Menden 12.01.1953 (Rest der Anzeige ist abgeschnitten)

Am 1. Januar 1953 ist meine liebe, Schwester, unsere gute, liebe Schwägerin, Tante und Großtante, Gertrud von Schulze, im 71. Lebensjahr, nach langem, schwerem Leiden, für immer von uns gegangen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Hanna von Schulze. Mißeiken bei Memel, jetzt: Hohenlieth bei Eckernförde

Nach langem, schwerem Leiden, ist meine innig geliebte Frau, unsere unvergessliche Mutter, Großmutter, Tochter und Schwester, Frau Erna Lewerenz, geb. Nowotka, im 59. Lebensjahre in die Ewigkeit eingegangen. München 5. Wittelsbacherstraße 20, den 31. Dezember 1952. In tiefer Trauer: Karl Lewerenz, Abt-Präsident i. R. im Namen aller Hinterbliebenen. Die Bestattung fand am Montag, de 5. Januar 1953, auf de Ostfriedhof in München (Rest der Traueranzeige fehlt)

Selig sind die da Heimweh haben, denn sie sollen nach Hause kommen Unseren lieben Freunden unbekannter Heimat zur Nachricht, dass mein vielgeliebter, treusorgender Sohn, unser lieber Bruder, Neffe, Onkel, Schwager und Vetter, Alfred Wichmann im 37 Lebensjahre, infolge Kriegsverletzungen plötzlich heimgerufen ist. Er folgte meinem 1937 verstorbenen lieben Gatten, meinem Sohn Ernst, Schwiegersohn, Schwestern und Neffen, alle Kriegsopfer, in das Land des ewigen Friedens. Wir haben unseren lieben Friedel in seiner neuen Heimat Bielefeld am 24. Oktober 1952 auf dem Sennefriedhof zur letzten Ruhe gebettet. In tiefstem Herzeleid Emma Wichmann, geb. Raschkowski. Gerhard Wichmann und Familie, Frankfurt a. Main. Annemarie Klaffke, geb. Wichmann. Renate und Helga. Früher: Jerusalem-Königsberg, Mitteltragheim 51. Jetzt: Bielefeld, Hügelstraße 20, im Januar 1953

Am 4 Januar 1953 entschlief nach dreiwöchige, geduldige Krankenlager im Krankenhaus Tegernsee, an den Folgen eines Unglücksfalles, im 74. Lebensjahr, mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder, Schwiegervater und Großvater, der Apothekenbesitzer i. R. Erich Salewsky aus Passenheim, Ostpreußen. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Frau Käthe Salewsky, geb. Günttert. Die Beisetzung hat am 9. Januar 1953 auf de Friedhof in Bad Wiessee stattgefunden

Am 8. Januar 1953 entschlief nach langem, schwere, mit Geduld ertragene Leiden, ein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater und Großvater, der Bauer und Ortsbauernführer Johann Lorenz im 67. Lebensjahr. Im Namen aller Hinterbliebenen: Luise Lorenz. Stradaunen, Kreis Lyck, jetzt: Elmshorn, Reichenstraße 16

Erst jetzt erreichte uns die erschütternde Nachricht, dass unser lieber Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, der Kaufmann Reinhold Meyke, im Alter von 38 Jahren, am 22. März 1945, im Kreise Braunsberg, Ostpreußen, den Heldentod erlitten hat. Er starb für sein Vaterland, für seine geliebte Heimat und folgte seiner am 16.03.1945 in Berlin verstorbenen Mutter. Möge er in heimatlicher Erde in Friede ruhen. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Richard Meyke, Kurt Meyke. Goldap, Ostpreußen, jetzt: Cuxhaven, Januar 1953

Am 9. Januar 1953 entriss uns ein rascher Tod unseren Chef, Herrn Genossenschaftsdirektor Rechtsanwalt Hans Partikel, Lippstadt. Ein stets gerechter Vorgesetzter, Kamerad und Freund ist von uns gegangen. Die Lücke wird nicht mehr geschlossen werden. Sein Werk, seine Lehre wird uns Vorbild bleiben. Für die Angestellten und Arbeiter der Raiffeisengenossenschaften Rastenburg:  Ihlenfeld, Jesgarek, Langhals, Schiminowski

Nach kurzer Krankheit verstarb am Freitag, dem 9. Januar 1953, um 3 Uhr, meine geliebte Frau im Alter von 72 Jahren. Therese Newiger, geb. Blechert. In tiefer Trauer: Ernst Newiger. Hindenburg, Kreis Labiau/Ostpreußen. Jetzt: Heiligenstedten/Holstein

Nachruf! Am 29. Januar 1953, dem achten Todestag meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, der beim Einmarsch der Russen sein Leben lassen musste, gedenken wir in tiefer Trauer: Friedrich Spoddig, geb. 27.07.1879. Ferner gedenke ich meiner lieben, jüngsten Tochter, unserer Schwester, Schwägerin und Tante, Adelheid, geb. 20.07.1914, gestorben 24.05.1945 mit ihrem Söhnchen Joachim, geb. 19.05.1940, gestorben 22.04.1945, der im Lager in Ostpreußen verhungerte, während Adelheid von den ihr zugefügten Misshandlungen durch einen sanften Tod erlöst wurde. Auch weilen unsere Gedanken bei den lieben Verwandten aus Ostpreußen, die ihr Leben auf der Flucht ließen und bei den Verschleppten, deren Schicksal ungewiss bleibt. Einst war ich glücklich und hatte ein Heim, jetzt bin ich vertrieben und allein. Zersprengt die Familie, zerstört alles Glück. Trotzdem schwör ich nicht, Rache und flehe zu Gott, gebt uns den Frieden und die Heimat zurück. Unsere lieben Toten werden uns unvergessen bleiben: Anna Spoddig, geb. Glaubitt, Tannenwalde bei Königsbert, Ostpreußen, Fritz-Tschierse-Straße 53, seit 1948 von Ostpreußen in Berlin-Lübars, Benekendorfstraße 109b. Lydia Schelling, geb. Spoddig, und Famile, Berlin-Wittenau, Sittestraße 6b. Luise Meier, geb. Spoddig und Familie, Hamburg-Finkenwerder, Müggenburg 26

Das unerbittliche Schicksal des Krieges forderte von uns das größte Opfer. Nach siebenjährige Warten auf ein Wiedersehen, erhielt ich die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, mein guter Papi, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, Uffz. Fritz Kublun, Land- und Gastwirt in Kickwinden bei Kassuben, im Alter von 43 Jahren am 12. April 1945 in Ungarn gefallen ist. In stiller Trauer: Minna Kublun, geb. Felgendreher, Manfred, als Sohn. Wedel, Holstein, den 8. Januar 1953, Breiter Weg 72

Nach Gottes Willen, entschlief nach kurzer, sehr schwerer Krankheit, kurz vor seinem 50jährigen Dienstjubiläum, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Reichsbahnobersekretär Gustav Schiffke, geb. 02.01.1889, gest. 08.01.1953, früher Oberbahnhofvorsteher in Rößel, Ostpreußen. Es war ihm nicht vergönnt, seine geliebte, ostpreußische Heimat wiederzusehen. In stiller Trauer: Olga Schiffke, geb. Thurau, verw. Geideck, Itzehoe, Holstein, Bachstraße 12. Elfriede Poschmann, geb. Schiffke und Erwin Poschmann, Kisdorf, Holstein über Ulzburg. Helmut Schiffke und Frau Eva, geb. May, Bad Bramstedt, Holstein. Karl Geideck und Frau, Berlin. Enkelkinder und alle Verwandten

Zum achten Male jährt sich der Todestag unserer Lieben. Mein lieber, unvergesslicher Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Richard Wenk, geb. 18.01.1884, am 30.01.1945 von den Russen erschlagen. Ihm folgte mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vati, Feldwebel Richard Wenk, geb. 04.07.1912, gefallen 12.02.1945. Ferner gedenken wir in Liebe der für uns aufopfernden Eltern, Groß- und Urgroßeltern, die seit 1945 verschollen sind. Bauunternehmer Rudolf Glaß, geb. 02.02.1864. Minna Glaß, geb. Peter, geb. 23.08.1867. In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir ihrer. Helene Wenk, geb. Glaß. Oskar Wenk und Frau Anni, geb. Volz. Jakob Mader und Frau Irene, geb. Wenk. Kurt Petter und Frau Ilse, geb. Wenk. Alfred Wenk. Ruth Wenk, geb. Hansen mit Klaus und Hubert. Ella Lötze, geb. Glaß. Kurt Niebuhr und Frau Luise, geb. Lötzke. Alfred Krüger und Frau Charlotte, geb. Lötzke. 6 Enkel, 8 Urenkel und alle Verwandten. Bergau, Königsberg, jetzt: Zeven, Bezirk Bremen, Bahnhofstraße 88

Am 28. Dezember 1952 entschlief sanft, unser lieber Bruder, der Kaufmann Paul Fischer aus Mohrungen, Ostpreußen, im 61. Lebensjahre. Seine liebe Frau Luise Fischer, geb. Sabow, ist im Juni 1945 in Finnisch-Karelien den Hungertod gestorben. In stiller Trauer: Anna Günther, geb. Fischer. Elise Dukatz, geb. Fischer. Mein lieber Mann, der Molkereibesitzer Max Günther aus Mohrungen, Ostpreußen ist seit dem 22.01.1945 vermisst, und ist sein Todestag auf den 31. Dezember festgesetzt. Mein lieber Neffe, Ernst Herrndörfer, Molkereipächter in Mohrungen, Ostpreußen, ist laut Heimkehrermeldung im Mätz 1945 auf dem Tranposrt in russ. Gefangenschaft den Strapazen erlegen. In stiller Trauer: Anna Günther, geb. Fischer, Braunschweig, Göttingstraße 9, Januar 1953

Erst jetzt erhielten wir die Nachricht, dass mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, der Schmiedemeister und Landwirt Franz Rathke aus Nickelsdorf, Kreis Wehlau, Ostpreußen, am 03.03.1945, im Alter von 63 Jahren im Krankenhaus in Warfen in Schleswig-Holstein, verstorben ist. In stillem Gedenken: Eveline Rathke, geb. Matern. Olga Packhäuser, geb. Rathke. Hilde Buchholz, geb. Rathke. Fritz Packhäuser, früher Mulden, Kreis Gerdauen. Otto Buchholz, früher Königsberg, Nollendorfstraße 3 und fünf Enkelkinder. Hamm in Westf., Werler Straße 93, Massen/N.-Lager bei Finsterwalde

Nachruf. Fern der Heimat entschlief nach kurzer Krankheit plötzlich und unerwartet a 24.06.1950 in der sowj. bes. Zone unser lieber, herzensguter Bruder, Schwager und Onkel, der Oberstudiendirektor Dr. Heinrich Samel, im Alter von 60 Jahren. In tiefer Trauer: Marta Banik, geb. Samel, Herne/Westf. Meta Meyer, geb. Samel, Hamburg-Altona. Hedwig Siemoneit, geb. Samel, Herne/Westf. Karl Banik. Willy Meyer. Horst und Helga Meyer. Memel, Parkstraße 9. Jetzt: Hamburg-Altona, Grünebergstraße 17. Rastlos war dein Werk hienieden, Ruhe nun in Gottes Frieden

Heute starb nach kurzer Krankheit im 76. Lebensjahr, mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder und Onkel, Bauer Artur Gerlach, Hersdorf, Kreis Heiligenbeil. In stiller Trauer: Auguste Gerlach, geb. Schulz. Lieselotte Heimbs, geb. Gerlach. Otto Heimbs. Walter Gerlach. Ilse Löffelbein, geb. Gerlach. Marie Gerlach und zwei Enelkinder. Waldshut, den 6. Januar 1953, Siemensstraße 36

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief sanft nach langer Krankheit, am 29. Oktober 1952 im 83. Lebensjahr, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Schwager, Onkel und Großvater, Bauer Otto Hellwich, Bitterfelde, Kreis Labiau, Ostpreußen. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Anna Hellwich, geb. Mauscherning. Jetzt: Albersdorf, Holstein, Oesterstraße 16

Zum 7. Male jährt sich der Todestag meines lieben Mannes, guten Vaters und Großvaters, Bauer Wilhelm Störmer, der auf der Flucht, unter schwerem Artilleriebeschuss im Samland den Tod fand. Gott schenke ihm die ewige Ruhe. Emelie Störmer, geb. Korneffel und Kinder. Heinrichshof, Tapiau, Kreis Wehlau. Jetzt: Lohe/Steimbke, Kreis Nienburg/Weser

Am 20. November 1952 entschlief in der sowj. bes. Zone, nach langem Leiden, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Maschinenmeister i. R. Reinhold Herbrig, im Alter von fast 82 Jahren. In stiller Trauer: Liddy Springer, geb. Herbrig. Hugo Springer. Erna Szittnik. Allenstein, Ostpreußen, Germanenring 12. Jetzt: Holtum-Geest 93 über Verden, Aller

Zum Gedächtnis an unseren lieben, einzigen Sohn und Bruder, Heinz Mundzeck, geb. 17.12.1923, der im blühenden Alter von 20 Jahren, am 28.01.1944 in Russland gefallen ist. Gleichzeitig gedenken wir unserer lieben Oma, Frau Luise Schwoy, geb. Schönbeck aus Kragau, Fischhausen, die im April 1945 infolge Entkräftung im Alter von 85 Jahren in Nickelswalde, Westpreußen bleiben musste. Unvergessen und in Liebe gedenken ihrer: August Mundzeck und Frau Elisabeth, geb. Schwoy. Erwin Jacobsen und Frau Hildegard, geb. Mundzeck und Klein Heini. Leck-Ründel und Enge, Kreis Südtondern, den 28.01.1953

Jes. 43, 1   Fern der Heimat verstarb am 06.01.1953 nach langer Krankheit mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Opa, der Landwirt August Waschk aus Gr.-Stürlack, Kreis Lötzen, Ostpreußen, kurz vor Vollendung seines 69. Lebensjahres. In stiller Trauer: Auguste Waschk, geb. Sbrzesny und Anverwandte. Die Beisetzung hat am 09.01.1953 in Neuß/Rhein stattgefunden. Z. Zt. Galkhausen über Langenfeld (Rhld.), Gutsverwaltung

Am 27. Dezember 1952 entschlief nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden im 75. Lebensjahr, ein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel, Gutsbesitzer, früherer Abgeordneter des Ostpreußischen Landtages und Mitglied des Provinzialausschusses Friedrich Wilhelm Kuhnt, Menthen-Westpreußen. In tiefer Trauer: Elise Kuhnt, geb. Marco, Geressen, Post Herchen/Sieg. Anneliese Dörmer, geb. Kuhnt, und Amtsgerichtsrat Kurt Dörmer, Eschweiler, Bismarckstraße 18. Lothar Kuhnt und Anni, geb. Cibis, Geressen. Hans Kuhnt und Erna, geb. Friedrichs, Siegen, Königsberger Straße 1 und 7 Enkelkinder. Dr. med. vet. Heinz Thomas, sowj. bes. Zone. Die Einäscherung und Beisetzung in Herchen hat in aller Stille stattgefunden.

Am 6. Dezember 1952 ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Marie Offel, geb. Lork, geboren am 19.11.1875, nach schwerer Krankheit in Ortelsburg, Ostpreußen, verschieden. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Otto Losch, Schleswig, Frau Marta Matzek, russ. Zone. Familie Michael Bongardt, Duisburg, a. Rh. Ernst Offel, russ. Zone. Friedel Schaller, Ahlen. Ihre jüngste Tochter Hedwig, noch in Ortelsburg. Schwiegertochter Agnes Offel, Ahlen, West. Und 21 Enkelkinder.
Zugleich gedenken wir des Todestages meines lieben Mannes und guten Vatis, Paul Offel, der am 18. Dezember 1942 gefallen ist: Frau Agnes Offel, geb. Schaller. Hannelore, Margot und Dietmar, als Kinder. Ahlen, Westf., Brochhausen 6

Zum Gedenken. Meinem guten, unvergesslichen Jungen, Siegfried Slomianka zum achten Todestag am 28. Januar und meinem lieben, treusorgenden, noch immer vermissten Mann zu seinem 56. Geburtstag am 31. Januar. In stiller Trauer: Frida Slomianka, Königsberg, Steind. Wall 23a. Jetzt Bückeburg, Herderstraße 23

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 20. Dezember 1952, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, der Telegrafen-Betriebswart Franz Olschewski, im Alter von 59 Jahren. In tiefer Trauer: Therese Olschewski, geb. Pompetzki. Maria Olschewski. Elisabeth Olschewski. Bruno Olschewski. Königsberg, Hans-Sagan-Straße 42. Jetzt: Erkenschwick, Marktstraße 35

Zum Gedächtnis! Am 16. Dezember 1952 sind es 6 Jahre her, seit uns unser innig geliebter Vater, der Kaufmann und frühere Gutsbesitzer Erich Schülke, für immer verließ. Er starb in der Heimatstadt Königsberg den Hungertod, wo ihn unsere liebe Mutti auf dem Luisenfriedhof beigesetzt hat. Ihm folgte in der Ostzone im Jahre 1950 seine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Hanna Schülke, geb. Igney, nachdem sie 1947 geschwächt und krank Königsberg verlassen konnte. Die Kinder: Herbert Schülke, z. Zt. Lenk i/S., Schweiz, Berner-Oberland, Internationales Ferienlager. Wally Waldbauer, geb. Schülke mit Gatten, Stuttgart-Valhingen, Scheffelstraße 27

 


Folge 04 vom 05.02.1953 (PDF S. 17f)

Fern seiner geliebten Heimat ist am 12. Januar 1953 mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel, der Oberstraßenmeister i. R. August Moerchel, im Alter von 77 Jahren von uns gegangen. In stiller Trauer: Auguste Moerchel, geb. Schemlen. Dr. Herbert Rauter, vermisst, und Frau Anny, geb. Moerchel. Hugo Böhm und Frau Eva, geb. Moerchel. Helmut Nieswand und Frau Margarete, geb. Moerchel und fünf Enkelkinder. Lötzen, Ostpreußen, jetzt Hannover, Wielandstraße 4a

Die Liebe höret nimmer auf! 1. Kor. 13. 8.   Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss entschlief heute Vormittag, 11 Uhr, im fast vollendeten 65. Lebensjahr, nach schwerem, in Geduld getragenem Leiden, meine teure Lebenskameradin, unsere treusorgende, unvergessliche Mutter, Groß- und Urgroßmutter, Frau Gertrud Domnick, verw. Preuß, geb. Bessert. Ihr Leben war nur Liebe, Aufopferung und Arbeit. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Robert Domnick, Mittelschullehrer i. R. Münster (Westf.) Metzer Straße 6, den 8. Dezember 1952. Früher: Mühlhausen, Ostpreußen

Nachruf. Am 24. Januar 1945 verstarb durch Unfall, mein lieber, unvergesslicher Mann, unser treusorgender Papa, der Fuhrunternehmer und Landwirt Richard Andres, Königsberg, Jerusalemer Straße 21. Voller Trauer gedenken wir seiner: Emmy Andres, Ursula und Kurt. Horsten über Haste/Han.

Am 1. Januar 1953 entschlief, fern seiner geliebten Heimat, im Alter von 68 Jahren, mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der frühere Molkereibesitzer Robert Daniel aus Pr.-Holland, Ostpreußen. In tiefer Trauer: Minna Daniel, geb. Bolien. Hilde Bohl, geb. Daniel. Liselotte Daniel. Dr. Rudolf Hohl und fünf Enkel. Bremen-Aumund, Diedr.-Speckmann-Straße 28, und Hannover, Friesenstraße 48A

Nach kurzem, heftigem Krankenlager, endete das rastlos tätige Leben meines Mannes, unseres treusorgenden Vaters und Großvaters, des Eisenbahnbeamten i. R. Karl Bannert, vor Vollendung seines 77. Lebensjahres. Auguste Bannert, geb. Katschinski, Kinder und Enkelkinder. Früher: Königsberg, Samitter Allee 96. Jetzt Spieka, Kreis Wesermünde im Januar 1952

Zum Gedächtnis in stiller Trauer gedenken wir unseres vor 10 Jahren in Stalingrad vermissten Sohnes, Bruders und Schwagers, Panzergrenadier Werner Lange, geb. 10.05.1923. Fritz Lange. Minna Lange, geb. Horn. Hildegard Godau, geb. Lange. Gertrud Godau. Tapiau, Ostpreußen, SA-Straße 35. Jetzt: Krempe (Holstein), Süderstraße 51, und Hamburg

Zum Gedenken! Zum achten Male jährte sich am 31. Januar 1953 der Tag, an dem mein lieber Mann, treusorgender Vater und Großvater, der Bauer Otto Grenz als Volkssturmmann sein Leben lassen musste. Im Namen aller Hinterbliebenen: Anna Grenz, geb. Kundoch. Hildegard Krämer, geb. Grenz. Alfons Krämer, Uffz. im Osten vermisst. Herta Lucka, geb. Grenz. Edith Denkers, geb. Grenz. Herbert Denkers. Helmut Grenz, von den Russen verschleppt. Kehlen, Kreis Angerburg, Ostpreußen. Jetzt: Düsseldorf-Holthausen

Zum Gedenken! Am 21. Februar 1945 fiel vor Gr.-Karschau mein lieber, jüngster Bruder, Paul Lunau aus Tilsit. Ihm folgten in kurzen Abständen seine Brüder, Otto Lunau, Berlin, Franz Lunau, Berlin. Von 17 Geschwistern, bin ich allein übrig geblieben. Berta Stanscheit, geb. Lunau. Königsberg-Maraunenhof, Herzog-Albrecht-Allee 8, bis 18.06.1947 im Krankenhaus der Barmherzigkeit. Jetzt: Salmünster, Kreis Schlüchtern, Kirchgasse 4

Am 22. Dezember 1952 ist mein lieber, treusorgender Mann, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Reichsbahnobersekretär a. D. der Direktion Königsberg, Johannes Foerster, im 60. Lebensjahre, nach langem Leiden, doch unerwartet, in den ewigen Frieden eingegangen. Im Namen der Angehörigen: Erna Foerster, geb. Weißschnur. Königsberg, Kaiserstraße 26. Jetzt: Baden-Baden-Oos, Industriestraße 21

Am 9. Januar 1953 verstarb nach kurzer Krankheit im 89. Lebensjahr, Frau Auguste Meißner, früher Passenheim, Ostpreußen. Jetzt: Buyendorf über Neustadt, Holstein. Ihr geliebter Wunsch, noch einmal die Heimat zu sehen, ging nicht in Erfüllung. Friedrich Meißner. Gustav und Emmeline als Kinder

Zum Gedenken. Zum achten Male jährt sich der Todestag unseres lieben Sohnes und Bruders, Helmut Breier, geb. 04.01.1936, gest. 20.01.1945. Er wurde auf der Flucht von Tieffliegern erschossen. Ich kann dich nie mehr sehen, mit nichts dich mehr erfreu'n, nicht eine kleine Blume auf deinen Hügel streun.
Gleichzeitig gedenken wir in Leid und Ungewissheit unserer lieben Tochter und Schwester, Brigitte Breier. Sie war verwundet und wurde am 20.01.1945 in das Marinekrankenhaus in Allenstein, Ostpreußen, eingeliefert. In stillem Leid: Erich und Johanna Breier, als Eltern. Manfred und Eckhard, als Brüder. Wisselhövede, Kreis Rotenburg. Früher: Gr.-Maransen, Kreis Osterode, Ostpreußen

Zum Gedenken! Wer Dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. Am 6. Februar 1953 jährt sich zum siebenten Male der Todestag unserer einzigen, geliebten Tochter, Gisela Schenk. In stillem Gedenken: Fritz Schenk und Frau Lisbeth, geb. Boy. Königsberg, Rennpark-Allee 60. Jetzt: Mölln (Lbg.), Grambeker Weg 43

Zum Gedächtnis. Am 14. Februar 1953 jährt sich zum ersten Male der traurige Tag, an dem meine unvergessliche, liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Oma, Schwester und Tante, Elisabeth Lemke, geb. Belgardt, ihre lieben Augen für immer schloss. Ihr Leben war Liebe und Fürsorge für uns bis zuletzt. Wir werden der lieben Entschlafenen ein ewiges Andenken bewahren. In tiefer, stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Ernst Lemke. Königsberg, Turnerstraße 5. Jetzt: Bremen-Sebaldsbrück, Trinidadstraße 17

Am 28. Januar 1953 jährte sich zum fünften Male der Todestag unserer lieben Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Lieselotte Pfeffer, geb. 23.06.1927 in Königsberg. In Liebe gedenken wir ihrer: William Pfeffer und Frau Charlotte. Königsberg, Herm.-Göring-Straße 86/88. Jetzt Freudenstadt, Marktplatz 50

Am 15. Januar 1953 verstarb, fern ihrer ostpreußischen Heimat Tilsit, in Kühlungsborn, Mecklbg., unsere liebe Mutter, Schwieger- und Großmutter, Frau Marie Koknat, im Alter von 84 Jahren. Sie ist am 20. Januar 1953 in Kühlungsborn beigesetzt worden. Theodor Dahl und Frau Charlotte, geb. Koknat, Karin Dahl. Hamburg und Kühlungsborn, Wilh.-Pieck-Straße 1

Wir gedenken in Liebe und Dankbarkeit unseres Vaters, Sanitätsrat Dr. Emil Gerdes aus Lötzen, Ostpreußen, der im 86. Lebensjahr, am 17. Januar 1953 in Dortmund entschlief, und unserer Mutter, Erika Gerdes, geb. Freiin von Wrangel, am 30. Januar 1945 auf der Flucht verstorben. Im Namen aller Hinterbliebenen: Erica Henschel, geb. Gerdes. Dortmund, Schützenstraße 37, früher: Marienwerder

Unsere liebe kleine Mama, Martha Kolberg, geb. Grigoleit, Heinrichswalde - Königsberg, verließ uns unerwartet am Abend des 9. Januar 1953. Ihr Leben war getragen von hingegebener Zuneigung zu allem Schönen und zu allem Hilflosen und über allem zur Heimat. Mit tiefer Anteilnahme ihrer Landsleute wurde sie am 11. Januar 1953 zu Grabe getragen. Es verbleiben in Trauer ihre Kinder: Ulrike Steinort, geb. Kolberg. Waldemar Steinort und alle Anverwandten. Ahrensbök, Mösberg 78a, Schleswig-Holstein

Unsere sehr liebe mütterliche Freundin, die vier Tiessen-Generationen die Treue gehalten hat, Anna Polixa ist, wie wir erst jetzt erfahren haben, in einem Königsberger Altersheim am 12. August 1945 verstorben. Wir werden unsere Tänt nicht vergessen. Reinhold Tiessen. Kiel, Jungfernstieg 9 III

Am 19. Dezember 1952 jährte sich zum vierten Male der Tag, an dem Gottes Liebe, Minna Ehrenberg, geb. Wallat, nach langjährigem, mit unendlicher Geduld getragenem Leiden wieder zu sich nahm. In aufopfernder Liebe, in unerschöpfbarer Güte und tiefer Gottverbundenheit war sie ihrem Gatten und ihren beiden Kindern bis zum letzten Atemzuge Quelle der Kraft und des Segens und bleibt es fernerhin. Immo Ehrenberg. Udo und Waltraud Ehrenberg. Neuwied/Rheinstraße 91 (Osterode, Ostpreußen)

Leid und Schmerz hat nun ein Ende, Du gingst in bessere Hände. Am 8. Januar 1953, infolge eines Schlaganfalles, entschlief im Alter von 80 Jahren, fern der geliebten, ostpreußischen Heimat, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Oma und Tante, Witwe Anna Wasna, geb. Lubert. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Maria Bajohr, verw. Gemlau, geb. Wasna, als Tochter. Waldemar Bajohr, als Schwiegersohn und alle Verwandten und Bekannten. Trammen, Elchniederung, Ostpreußen. Jetzt: Essen, Gerlingsplatz 4

Am 12. Oktober 1952 entschlief sanft, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere herzensgute, unvergessliche Mutter, meine liebe Oma, Ottilie Dieser, geb. Holsowski, im 74. Lebensjahr. Sie folgte ihrem im August 1947 verstorbenen Ehegatten in die Ewigkeit. In tiefem Schmerz: Charlotte Dieser. Margarete Friedrich, geb. Dieser. Hans-Joachim Friedrich, als Enkel. Saalfeld, Ostpreußen, Langgasse 30. Jetzt: Oerel 76, Kreis Bremervörde

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Fern der geliebten, ostpreußischen Heimat, beendete am Silvestertage 1952 ein sanfter Tod das arbeitsreiche Leben unserer treusorgenden Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Tante und Schwester, Witwe Marie Daht, geb. Paeger, im 90. Lebensjahr, und ist in Hohenaspe (Holstein) am 3. Januar 1953 zur letzten Ruhe gebettet. In stiller Trauer: Otto Daht, Bauer. Helene Daht, geb. Kruck. Willi Daht, Fleischer. Richard Daht, Kaufmann. Anni Daht, verw. Thierenbach. Walter Thierenbach. Früher: Schirwindt, Ostpreußen. Jetzt: Kaaks über Itzehoe, Hericourt (Frankreich), Duisburg-Meiderich

Am 24. Dezember 1952 nahm Gott, der Herr, meine innig geliebte Mutter, unsere gute Schwieger- und Großmutter, Frau Maria Willamowius, geb. Joppien aus Rauschen (Samland) im 80. Lebensjahr zu sich in sein himmlisches Reich. Sie hoffte vergebens auf die Wiederkehr ihres im April 1945 in Italien vermissten Sohnes, Ewlad Willamowius. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen. Maria Willamowius. Northeim (Hannover), In der Flut 22 I.

Fern der geliebten Heimat verstarb am 4. Januar 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe Frau, Mutter und Schwiegermutter, Berta Loeper, geb. Hopp, im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: Friedrich Loeper. Herta Butsch, geb. Loeper. Gerhard Butsch. Königsberg, Lobeckstraße 14. Jetzt: Hahnenklee/Harz, Haus Loni

Fern ihrer lieben Heimat, entschlief am Morgen des ersten Tages im neuen Jahr 1953, sanft und ruhig, aber für uns ganz unerwartet, unsere liebe und gute Schwester und Tante, Margarete Fisch, früher Arys, Ostpreußen, im 67. Lebensjahre. Es trauern um sie: Anna Fisch, Halle/Saale, Ammendorf, Friedrichstraße 76. Helene Streich, geb. Fisch, Kleinrepperhausen über Treysa. Edeltraud Rau, geb. Streich, Kleinrepperhausen über Treysa

Am 21. Dezember 1952 entschlief nach kurzer, heimtückischer Krankheit, meine liebe Frau, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter und Schwester, Brigitte Heckner, geb. Rexin, im blühenden Alter von 25 Jahren. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Ernst Rexin. Neidenburg. Jetzt Friedberg (Hessen), Frankfurter Straße 9

Fern ihrer geliebten Heimat entschlief unerwartet im 78. Lebensjahr am 24. Dezember 1952, meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, unsere liebe Oma, Frau Marie Weichler, geb. Otto aus Gallinden, Kreis Osterode. In stiller Trauer: Friedrich Weichler und Kinder. Anna Weichler. Karl Weichler, vermisst. Otto Weichler. Fritz Weichler. Willy Weichler. Ernst Weichler, fünf Schwiegertöchter und sechs Enkelkinder. Salzgitter-Lebenstedt, Abscht. I, Am Mühlenstahl 12

Am 24. Januar 1953 endete das in selbstloser Liebe erfüllte Leben unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter, Frau Elma Ehlers, geb. Riebensahm, Ostseebad Georgenswalde, ehem. Ranten, Ostpreußen, im Alter von 82 Jahren. Sie war und blieb, auch nach Verlust der Heimat, mit der sie zutiefst verbunden war, Mittelpunkt ihrer großen Familie. Erna Ehlers, geb. Ehlers. Bernhard Ehlers, Glashütte, Kreis Sensburg, Ostpreußen, jetzt: Ahsen 4, über Verden/Aller. Karl Ehlers, Ranten, Kreis Lötzen, Ostpreußen, jetzt: Steinhagen, Westf. Hildegard Ehlers, geb. Gerlach. Dorothea Hellbusch, geb. Ehlers, Rostken, Kreis Lötzen, Ostpreußen, jetzt: Verden/Aller, Feldstraße 1. Toni Uhse, geb. Ehlers. Werner Uhse, Rostken-Seehof, Kreis Lötzen, Ostpreußen, jetzt: Anröchte, Kreis Lippstadt, Westf. Neun Enkel und zwölf Urenkel. Auguste Heinrich als langjährige, treue Helferin. Die Beisetzung hat am Dienstag, 27. Januar 1953, auf dem Domfriedhof in Verden/Aller stattgefunden

Fern von der geliebten Heimat, entschlief am 19. Januar 1953, nach schwerer Krankheit, meine innig geliebte Frau, Schwester, Schwägerin und Tante, Gertrud Lange, geb. Knorr aus Buchholz bei Landsberg, Kreis Pr.-Eylau, Ostpreußen, im 65. Lebensjahre. Sie folgte ihrem einzigen Sohne, Kurt, der am 19. Februar 1943 in Russland gefallen ist, in die Ewigkeit. In stiller Trauer im Namen der Angehörigen: Karl Lange. Etz bei Pinneberg, Holstein. Wir haben sie am 22 Januar 1953 zur letzten Ruhe gebettet.

Am 9. Dezember 1952 entschlief nach langem, schwerem Leiden, im Altersheim Eggebek, Kreis Flensburg, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Emma Schleif, geb. Bendzko aus Gr.-Gablick, Kreis Lötzen, im 72. Lebensjahre. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Gotthard Bendzko, früher Gr.-Stürlack, Kreis Lötzen, jetzt: Kirchheimbolanden i. Pfalz, Stresemannstraße 11. Die Beisetzung hat am 12 Dezember 1952 in Eggebek stattgefunden.

Am 20 Dezember 1952 nahm uns Gott, nach kurzem Krankenlager, unsere liebe, herzensgute Mutter, beste Oma, meine liebe Schwiegermutter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante, Revierförsterwitwe Ella Endrowsky, geb. Schettat, aus Kunzendorf bei Saalfeld, im Alter von 70 Jahren. Sie folgte ihrem lieben Gatten nach sechs Jahren in die Ewigkeit. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen Margarete Gehrmann, geb. Endrowsky mit Carla, sowj. bes. Zone. Arnold Bentz und Frau Lieselotte, geb. Endrowsky mit Hans-Dieter und Udo, sowj bes. Zone. Frieda Küssner-Schemionek, geb. Schettat, Nordsulingen 20, Bez. Bremen. Im Januar 1953

Sehr hart traf mich die Nachricht, dass ich nun auch meine verehrte, liebe, gute Tante nicht mehr wiedersehen werde. Elisabeth Sablonski, geb Kariegus, gest. 20.01.1953 in der sowj. bes. Zone. Möge ihr auch die fremde Erde leicht sein. Für alle, die die Heimgegangene lieb und gern hatten: Luise Wieczoreck, geb. Kariegus. Königsberg, Goltz-Allee 24 III, jetzt: Hamburg-Lurup, Ackerstieg 6 I

Die Liebe höret nimmer auf. Nach kurzer, schwerer Krankheit, wurde meine geliebte Frau, unsere herzensgute Mutti und Oma, am 12. Januar 1953, im 74. Lebensjahre, zur ewigen Heimat abberufen. Berta Schöttke, geb. Umierski. In stiller Trauer, Ehrfurcht und Dankbarkeit: Franz Schöttke und Kinder. Seestadt, Pillau, Seetief 6, jetzt: Waakhausen 23, bei Worpswede

Sie sind nicht tot, deren Hügel sich hebt, Was wir an Ihnen geliebt, das lebt, Das bleibt, bis uns selber das Leben entrinnt. Sie sind nicht tot, die begraben sind Ihr 70jähriger Geburtstag am 16. Januar 1953, gibt uns Veranlassung, unserer geliebten Muttel zu gedenken. Witwe Therese Schirrmacher, geb. Dorsch, geb. 16.01.1883 in Buchholz, Königsberg. Nach der Vertreibung aus ihrer Wohnung und dem qualvollen Marsch in die Ungewissheit, brach ihr aus Sorge um uns und vollständiger Entkräftung am 1. Mai 1945 das Herz. Ihren lieben Geschwistern und Schwägern sowie lieben Bekannten fing sie voraus Ihr Leben war unerschütterlicher Glaube an unseren Herrgott und aufopfernde Liebe für uns. Erna Nehmert, geb. Schirrmacher. Horst Schirrmacher und Frau. Königsberg. Z. Zt. Bonn und Bad Godesberg

Am 8. Januar 1953 starb ganz plötzlich mein innigstgeliebter Mann, der liebevollste Vater seiner Kinder, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel, Kaufmann, Gert Otto aus Schillen, Ostpreußen, im 38. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Eva Otto, geb. Krohn, Wismar Dietrich Otto. Susanne Otto. Franz Roewer und Frau Hedwig, geb Otto, Markt Rettenbach, Allgäu. Werner Goerth und Frau Erna, geb. Otto, Wismar. Felix Callwitz und Frau Dora, geb. Otto, Heeringen Wismar/Mecklenburg, Altwismarstraße 14. Die Beisetzung hat am 13. Januar 1853 in Wismar stattgefunden

Nachruf. Am 9. Januar 1953 verschied plötzlich und unerwartet im Alter von 67 Jahren, Herr Hans Partikel, zuletzt Rechtsanwalt und Notar in Lippstadt/Westfalen. Der Entschlafene trat nach bestandener Assessorprüfung im Jahre 1913 beim Raiffeisenverband in Königsberg ein und übernahm im Jahre 1917 die Leitung der Raiffeisenbank und der An- und Verkaufsgesellschaft in Rastenburg, Ostpreußen, denen er fast 30 Jahre lang bis 1945 seine Kraft widmete. Das Vertrauen der Mitglieder dieser beiden Institute und der Verbandsleitung berief ihn schon frühzeitig in die Verwaltungsorgane der genossenschaftlichen Zentralinstitute in Ostpreußen: Er hat u. a. dem Verbandsausschuss, wie dem Vorstand der Haupthandelsgesellschaft und dem Aufsichtsrat der Raiffeisen-Zentralkasse in Königsberg viele Jahre angehört. Sein Können als Jurist und Kaufmann verbunden mit genossenschaftlichem Denken und Fühlen machte ihn zu einem wertvollen Mitarbeiter der ostpreußischem Denken und Fühlen machte ihn zu einem wertvollen Mitarbeiter der ostpreußischen Raiffeisenorganisation und damit des gesamten Raiffeisenschen Genossenschaftswesen. Deutscher Raiffeisenverband e. V. Bonn, den 21. Januar 1953

Zum Gedächtnis. Am 10. Februar jährt sich zum achten Male der Todestag unseres lieben, treusorgenden Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des Obertelegrapheninspektors a. D. Ewald Sinnecker aus Königsberg. Er entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden am 10. Februar 1945, am Tage nach seinem 80. Geburtstage. Gott, der Herr, rief ihn aus dem bedrohten Königsberg zu sich in seinen Frieden (Psalm 68, 21). Diese Trauerkunde erhielten wir noch von unserer lieben, unvergesslichen Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Gertrud Sinnecker, geb. Bartsch. Sie gab, sehr vereinsamt, uns am 17. März 1945 aus Pillau in ihrem 73. Lebensjahre letztmalig ein Lebenszeichen. (Ephes. 3, 20, 21). Immer in Wehmut und unauslöschlicher Dankbarkeit: Dr. med. Paul Sinnecker und Frau Annemarie, geb. von Livet de Moisy. Hartmut, Renate, Jörg-Christian, als Enkelkinder, Wolfhagen, Bezirk Kassel, früher, Allenstein Landeszentralbank-Oberinspektor Martin Sinnecker und Frau Elfriede, geb. Danlowski. Kiel, Holtenauer Straße 171, früher Königsberg

Selig sind die da Heimweh haben, denn sie sollen nach Hause kommen. Im festen Glauben seine über alles, geliebte Heimat noch einmal wiederzusehen, entschlief am 22. Dezember 1952 nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, mein lieber, stets treusorgender Mann, unser herzensguter Vater, lieber Bruder, Schwager und Onkel, Gutsbesitzer Oskar Freundt, Gut Leitnersfelde, Kreis Angerburg, Ostpreußen, kurz vor Vollendung seines 76 Lebensjahres. Jetzt hat er die Heimat gefunden, aus der er nie mehr vertrieben werden kann. In stiller Trauer: Gertrud Freundt, geb. Paslack. Edith Freundt. Ilse Freundt. Werben (Elbe), Kreis Osterburg, Kirchplatz 251 und Osnabrück

Zum Gedächtnis. Am 30. Januar 1953 jährte sich zum dritten Male der Todestag meines lieben Mannes, unseres treusorgenden Vaters und Schwiegervaters, des Fleischermeisters Albert Krause, aus Trutenau, Kreis Samland, Ostpreußen. Fern seiner geliebten Heimat, hat er nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 61 Jahren, seine letzte Ruhestätte in Heide, Holst, gefunden In stillen Gedenken: Lisbeth Krause, geb. Possienke. Alfred Naussed und Frau Hildegard, geb. Krause. Kurt Krause, z. Zt. vermisst. Kiel, Waitzstraße 78

Allen Bekannten aus der Heimat teilen wir mit, dass mein lieber Mann, und treuer Vater meines einzigen Sohnes, der Kaufmann Ernst Keil, im Alter von 64 Jahren, am 4. Februar 1945 in Königshagen bei Elbing, bei dem fruchtbaren Russeneinmarsch, ums Leben gekommen ist. Gleichzeitig geben wir den tragischen Tod meiner geliebten, einzigen Tochter und Schwester, Gerta Keil, geb. den 2909.1916, verstorben am 17041945 in Weißenfels/Sa. Bekannt. Ellinor Keil, geb. Blaskowitz. Hans-Georg Keil. Früher Ebenrode/Ostpreußen, jetzt: Kiel, Sophienblatt 48 a

Wir haben nun den Trost zu wissen, dass mein lieber Mann, unser lieber Vater, Siegfried Glüer, Gergehnen, im November 1944 in der Gefangenschaft im Osten heimgegangen ist zu seinem Gott und Heiland Er darf schauen, was er geglaubt. Zephanja 3, 13: »Sie sollen weiden und ruhen ohne alle Furcht«. Im Namen aller Angehörigen: Frau Käthe Glüer. Eppensen bei Bevesen, Februar 1953

Arbeit war Dein Leben. Du dachtest nie an Dich, nur für die Deinen streben war Deine höchste Pflicht: An den Folgen eines Schlaganfalles entschlief sanft nach kurzer Krankheit am 4. Januar 1953 unser lieber, herzensguter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel, der Altbauer Rudolf Piekarowitz aus Salpia, Kreis Sensburg, Ostpreußen, im 85. Lebensjahre. Er folgte seinen beiden im Kriege umgekommenen, jüngsten Kindern: Unteroffizier Kurt Piekarowitz, Bauer in Salpia, Kreis Sensburg, verstorben an Ruhr im November 1945 auf dem Rücktransport aus Russland vor Frankfurt a. O. im Alter von 39 Jahren. Frau Helene Pallasch, geb. Piekarowitz, am 27. Januar 1945 auf der Flucht in Reimsdorf bei Rastenburg im Alter von 41 Jahren von russischen Soldaten erschossen. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Hans Piekarowitz. Wolfsee bei Lötzen, jetzt: Neumünster/Holst., Klosterstraße 41

Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief in der Nacht zum 31. Dezember 1952, meine liebe, herzensgute Frau, meine liebe, treusorgende Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Frieda Gertrud Zippel, geb. Lamm, im Alter von 54 Jahren. In tiefer Trauer: Franz Zippel. Ursula Jordan, geb. Zippel. Gerhard Jordan, vermisst. Evelin, als Enkelkind. Rudolf Holz und Frau, geb. Lamm. Rastenburg, Ostpreußen, Bergstraße 3a, jetzt Harsefeld 316 über Stade (Elbe)

Walsrode, den 3 Januar 1953, Lange Straße 21, früher Luisental bei Insterburg. Nach einem Leben voller Liebe und Güte entschlief heute sanft, fern der ostpreußischen Heimat, plötzlich und unerwartet meine geliebte, herzensgute Lebenskameradin, unsere allerliebste Mutti, Tochter, Schwester, Tante und Schwägerin, Erna Brien, geb Howe, im blühenden Alter von 51 Jahren. Im Namen aller tief trauernden Hinterbliebenen: Friedrich Brien

Erst jetzt erhielt ich die Nachricht, dass meine liebe Frau, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Gustel Malinowski, geb. Räder am 27. Februar 1945 in Scheiben, Kreis Karthaus in Westpreußen, verstorben und auf dem evangelischen Friedhof in Karthaus, beerdigt ist. In stillem Gedenken im Namen der Hinterbliebenen: Anton Malinowski. Kiel-Elmschenhagen, Linzer Weg 25. Früher: Gumbinnen, Trakehner Straße 3

Nach zehnjähriger Ungewissheit, erhielten wir jetzt durch einen Heimkehrer die schmerzliche Nachricht, dass mein lieber Sohn, unser lebensfroher Bruder, Schwager und Onkel, der Feldwebel Otto Lendzian im April 1943 auf dem Transport von Stalingrad in die Gefangenschaft verstorben ist. Er ging seiner lieben Muttel voraus. In stiller Trauer Ludwig Landzian. Gertrud Dienhardt, geb. Lendzian. Walter Dienhardt. Wolfgang Dienhardt. Renate Dienhardt. Neuendorf, Kreis Lyck, Ostpreußen. Jetzt: Düsseldorf, im Januar 1953, Gillbachstraße 12

Immer noch auf ein Wiedersehen hoffend, erhielten wir nach jahrelanger Ungewissheit die traurige Nachricht, dass unser innigstgeliebter Sohn, mein lieber Schwager, unser lieber Neffe, Maschinenschlosser Manfred Steppuhn am 24.02.1946, im blühenden Alter von fast 20 Jahren in poln. Kriegsgefangenschaft verstorben ist. Er folgte seinem geliebten Bruder Hans, der am 01.02.1945 in Fürstenberg an der Oder gefallen ist. In stiller Trauer: August Steppuhn und Frau. Else Steppuhn als Schwägerin und alle Verwandten. Schlobitten, Kreis Pr.-Holland. Jetzt: Ahneby, Post Sterup, Kreis Flensburg

Am 18. Januar 1953 schloss in tiefem Frieden unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, Lehrerwitwe Martha Kallweit, geb. Meding aus Schlömpen, Kreis Rastenburg, im 82. Lebensjahr für immer ihre lieben Augen. Sie folgte nach 12 Jahren unserem lieben Vater, den wir noch in die von beiden so geliebte Heimaterde Ostpreußen betten konnten. In Dankbarkeit und Liebe gedenken ihrer: Liesbeth Nagorny, geb. Kallweit, Lübeck, Wisbystr. 16. Gertrud Reiter, geb. Kallweit, Bückeburg, Rehrfeldweg 1. Else Schmuck, geb. Kallweit, Angelse, Bremer-Land. Dr. med. Willy Kallweit, Berlin-Staaken. Wir haben sie am 21. Januar 1953 auf dem Friedhof in Leeste bei Bremen zur letzten Ruhe gebettet.

Nachruf. Nach schwerem Herzleiden, das er sich auf der Flucht zuzog, verstarb nach einem arbeitsreichen Leben im Alter von 65 Jahren, für uns plötzlich und unerwartet, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater und Schwiegervater, unser guter Opa, Bruder, Schwager und Onkel, der Orthopädieschuhmachermeister Friedrich Beikoff. Er folgte seinem Sohn Kurt, der 1943 in Russland als Flieger den Heldentod starb, in die Ewigkeit. Beider Leben galt nur ihren Lieben und ihrer Heimat, beide sind uns unvergesslich. In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Emilie Beikoff. Erna Bendick, geb. Beikoff und Kinder. Als Freunde: Familie Kalwies, Hamburg-Berlin. Tilsit, Ostpreußen, Oberst-Hoffmann-Straße 19. Jetzt: Sowj. bes. Zone

Am 10.01.1953 entschlief sanft meine liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere Oma und Urgroßmutter, Johanna Schollau, geb. Schwarzstein aus Königsberg, Viehmarkt 24, im Alter von 88 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Familie Walter Schollau. Nachrodt i. W., Sauerland, Kampstraße 37

Unser Leben währet 70 Jahre, und wenn es hoch kommt, sind es 80 Jahre. Am 14. Dezember 1952 verschied nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden, im Krankenhaus in Bremerhaven, infolge einer schweren Bruchoperation, mein lieber Mann, guter Vater, Schwieger-, Groß- und Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel, Altsitzer Wilhelm Grunwald, Döbern, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, im 81. Lebensjahre. Er folgte seinen beiden geliebten Söhnen in die Ewigkeit. Im Namen aller Angehörigen, die tief gebeugte Gattin Henriette Grunwald, geb. Strauß. Hymendorf, im Januar 1953

Nach langer, schwerer Krankheit entschlief heute um 12.30 Uhr, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, mein lieber Mann, mein lieber Sohn, unser guter Vater, Schwiegervater und Onkel, Herr Erhard Witt im Alter von 42 Jahren. In stiller Trauer: Helene Witt, geb. Vogler. Maria Poppner, geb. Witt sowie Kinder und Schwiegersöhne. Angerburg, Ostpreußen, Saarlandstraße 9. Jetzt Pohlhausen über Siegburg, den 11. Januar 1953

Fern der geliebten Heimat, immer auf eine Rückkehr hoffend, verstarb am 24. Dezember 1952 plötzlich und unerwartet mein geliebter Mann, unser treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Hermann Frank aus Ehrenfelde, Kreis Tilsit im Alter von 64 Jahren. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Frau Erna Frank, geb. Nikschat. Irmgard und Erwin, als Kinder. Moorrege, Kreis Pinneberg

Nach achteinhalbjähriger Ungewissheit, immer noch auf ein Lebenszeichen wartend, erhielt ich durch eine Dienststelle in Berlin die Nachricht, dass mein unvergesslicher Mann, mein guter Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Leutnant Herbert Hoffmann am 23. September 1944 ostwärts Salzwegen gefallen ist. Es war ihm nicht vergönnt, sein Kind zu sehen. Seine letzten Briefe waren von Sorge über unser Schicksal erfüllt. In stillem Schmerz im Namen aller Angehörigen: Thea Hoffmann, geb. Schiller. Reinhard Hoffmann. Bladiau, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen. Jetzt: Forsth. Orscheid, Post Wülscheid über Honnef (Rhein)

Nach kurzer Krankheit verloren wir unerwartet meinen lieben Mann, guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Betriebsleiter Gottlieb Stallzus im 66. Lebensjahr. In stiller Trauer: Martha Stallzus, die Kinder und alle Angehörigen. Wartenhöfen/Kreuzingen (Elchniederung). Jetzt: Kiel, Alte Lübecker Chaussee 97

Zum Gedenken. Am 14. Februar 1952 starb nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Eisenbahner August Dowidowski aus Gumbinnen. Im Namen der Hinterbliebenen: Helene Dowidowski, verw. Millenat, geb. Westphal. Butzbach (Hessen), Schrenzer B 3

Allen lieben Bekannten zur Nachricht, dass mein lieber, herzensguter Mann, der Polizeimeister i. R. Hermann Hinz, früher Postnicken, Kur. Haff am 14. Dezember 1952 nach langem, schwerem Leiden, verstorben ist. In tiefer Trauer: Charlotte Hinz, geb. Wölk. Sierksdorf, im Dezember 1952

Am Heiligabend 1952 entschlief, fern seiner teuren Heimat, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, der Oberpostschaffner a. D. Friedrich Buttkus aus Gr.-Friedrichshof, Ostpreußen, im 76. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen: Meta Buttkus, geb. Krüger. Werner Buttkus, Essen, Hatzoerstraße 149. Herta Raddatz, geb. Buttkus, Mentin. Post Suckow, Kreiskinderheim. Hans Pütt und Frau Erna, geb. Buttkus, Essen, Königsberger Straße 46

Gott, der Herr,  rief meinen geliebten Mann, meinen herzliebsten Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Hermann Gelbrecht, Gallgarben, nach schwerer Krankheit am 18. Dezember 1952, im Alter von 63 Jahren (Altersangabe schlecht lesbar) zu sich in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Marta Gelbrecht, geb. Krause. Käthe Gelbrecht. Wynen über Xanten, N.-Rhein

 


Folge 05 vom 15.02.1953 (PDF S. 19f)

Nach jahrelanger Ungewissheit erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, der Obersteuersekretär Paul Probsthayn aus Labiau, Ostpreußen im Januar 1945 in den Kämpfen um Königsberg gefallen ist. Er starb für Deutschland. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Domfriedhof in Königsberg. In treuem Gedenken: Dora Probsthayn, geb. Anduschus, Wittenberg. Siegfried Probsthayn, Bitterfeld. Hanna Probsthayn, Bremen. Renate Probsthayn, Wittenberg. Wittenberg, im Januar 1953, Breitscheidstraße 34

Am 15. Dezember 1952 entschlief nach kurzem Krankenlager, fern ihrer geliebten Heimat, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, beste Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, Minna Lutzkat, geb. Nauroschat, im Alter von 84 Jahren. In stiller Trauer: Fritz Lautzkat und Familie. Hans Lutzkat und Familie, Henriette Bahr als Schwester. Insterburg, Ufergasse 5, jetzt: Eutin, Weidestraße 30

Fern der geliebten Heimat,  nach einem Leben voller Mühe und Sorge, entschlief sanft, nach langem, schwerem Leiden unerwartet, am 25. Januar 1953, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Tante und Schwägerin: Arztwitwe Elsa Dannappel, geb. Klautke im 69. Lebensjahre. Im Namen aller Verwandten in tiefer Trauer: Gerhard Dannappel und Frau Hildegard geb. Klautke. Pillkallen, Ostpreußen, jetzt: Fleisbach 90, Dillkreis

Unser geliebtes, treusorgendes, vom Schicksal schwer geprüftes Muttchen, unsere verehrte, liebe Schwiegermutter, Omi, Schwester, Tante und Schwägerin, Frau Henriette Vogée, geb. Burscheit aus Widminnen, Ostpreußen, ist ganz unerwartet am Heiligen Weihnachstabend 1952, um 9 Uhr im 78. Lebensjahr, nach kurzem Krankenlager, fern ihrer teuren, ostpreußischen Heimat, für immer von uns gegangen. Sie folgte ihren im Weltkrieg gefallenen drei Söhnen Artur, Bruno und Hans, unseren unvergesslichen Brüdern, deren Verlust sie heldenhaft getragen hat, in die Ewigkeit. In tiefstem Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen: Irama Beltzig, geb. Vogée, Bln.-Steglitz, Feuerbachstraße 62. Erika Sduntzig, geb. Vogée und Familie, Wilhelmshaven, Kettenstraße 36. Auf dem Friedhof in Bln.-Steglitz haben wir unsere teure Entschlafene zur letzten Ruhe gebettet.

Am 25. Januar 1953 entschlief sanft und unerwartet, meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Schwiegermutter, Frau Emma Korneffel, geb. Lubitz aus Osterode, Ostpreußen, Roonstraße 3, im Alter von 61 Jahren. In stiller Trauer: Franz Korneffel, Todendorf über Trittau. Renate Theele, geb. Korneffel. Leo Theele, Neustadt/Weinstraße, Fr.-Ebert-Straße 10. Richard Gronau, Mohlhagen über Trittau

Fern der geliebten Heimat, entschlief am 3. Februar 1953, meine liebe Frau, unsere liebe Schwester und Tante, Helene Schirmer, geb. Licht aus Finkenhagen, Ostpreußen, im Alter von 73 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Emil Schirmer, Heidgraben, Holstein

Nach einem Leben voller Mühe und Arbeit, reich an Leid, entschlief nach kurzer Krankheit, meine liebe Mutter, die Lehrerwitwe Margarete Guddat, geb. Werthwein im 78. Lebensjahre. In stiller Trauer für alle Angehörigen: Hans Guddat, Memel, Paszieszen, Kumehnen, Rossitten. Sophienhamm über Rendsburg, den 30. Januar 1953

Am 3. Januar 1953 entschlief sanft, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, Anna Jost, geb. Nießwandt, zehn Tage vor ihrem 74. Lebensjahr. Sie folgte ihrem lieben Mann, der 1946 in Launau starb, und unserer Tochter Elvira, in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Eduard Jost und Frau Berta, geb. Kuhn. Regina und Eckhard. Franz Jost, Sehnde bei Hannover. Früher: Launau, Kreis Heilsberg. Jetzt: Meckelfeld, Kreis Harburg, Am kl. Teiche 176

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss ist, mitten aus einem arbeitsreichen Leben, mein innig geliebter Mann, unser herzensguter Vater, lieber Opi, Schwiegervater, Schwager und Neffe, Dr. med. Paul Kahnert im Alter von 56 Jahren, nach schwerer Krankheit, für immer von uns gegangen. Nürnberg, den 10. Januar 1953. Rothenburger Straße 178. In tiefster Trauer: Margarete Kahnert, geb. Schumacher. Brigitte Laycock, geb. Kahnert. Renate Kahnert. Major J. S. Laycock und sämtliche Anverwandte

Ihre fleißigen Hände ruhen nun für immer. Am 29. Januar 1953 entschlief nach kurzem Leiden, fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, meine liebe, gute Frau, unsere stets treusorgende, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und liebe Omi, Frau Emma Boguhn, geb. Weichert, im Alter von 70 Jahren. In stiller Trauer: Rudolf Boguhn. Paul Hinz und Frau, geb. Boguhn. Herbert Boguhn und Frau, geb. Schmeling. Lieselotte Boguhn, geb. Maurmann und sieben Enkelkinder. Osterode, Ostpreußen. Jetzt: Uelzen (Hannover), Veersser Straße 66

Nach kurzer, schwerer Krankheit, entschlief heute meine liebe Frau, meine herzensgute Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Minna Windhoefer, geb. Lenzner, im Alter von 53 Jahren. In tiefem Schmerz: Albert Windhoefer. Günter Windhoefer und alle Angehörigen. Lübeck, am 2. Februar 1953, Einsiedelstraße 17. Früher: Königsberg

Fern ihrer geliebten Heimat, ist am 25.01.1953 meine liebe Frau und Lebensgefährtin, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Omi, Berta Hoffmann, geb. Zikelski, im fast vollendeten 72. Lebensjahre, friedlich heimgegangen. Ihr Leben war Liebe, Sorge und Mühe für ihre Angehörigen. Die Beisetzung fand am 28.01.1953 auf dem Friedhof in Ratzeburg statt. In stiller Trauer, zugleich im Namen aller Hinterbliebenen: Carl Hoffmann. Früher: Insterburg, Cecilienstraße 16. Jetzt: Farchauer Mühle bei Ratzeburg

Am 15. Januar 1953 entschlief nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden in unserer Heimatstadt ohne ihre Kinder nach achtjähriger Trennung nochmals wiederzusehen, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, Frau Marie Schwenkner, geb. Schmekies, im Alter von 76 Jahren. Möge sie in heimatlicher Erde in Frieden ruhen. In stiller Trauer im Namen unseres noch in Rastenburg lebenden Vaters und aller Hinberbliebenen: G. Schwenkner jun. Rastenburg, Ostpreußen. Jetzt: Sindorf, Bezirk Köln

Immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir jetzt nach achtjähriger Ungewissheit die traurige Nachricht, dass unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Soldat Max Flade, geb. am 26. September 1928, im April/Mai 1945 bei den Kämpfen um Berlin gefallen ist. Er folgte seinem Bruder Gerhard, der 1941 in Russland gefallen ist. In stiller Trauer: Gustav Flade und Frau Emma, geb. Gelsner. Egon Flade und Frau Gertrud, geb. Dembier, Selk, Kreis Schleswig. Hein Flade und Frau Meta, geb. Blan, Twielenfleth, Kreis Stade. Gustav Flade und Frau Herta, geb. Jantzen, Carolinensiel, Ostfriesland. Willi Putty und Frau Eva, geb. Flade, Wuppertal-Elberfeld. Nichten und Neffen. Früher: Mohrungen, Ostpreußen, Erich-Koch-Siedlung 3b. Jetzt: Wuppertal-Elberfeld, Vereinstraße 7

Am 21. Januar 1953 entschlief unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Emil Radusch, Lehrer a. D. im fast vollendeten 79 Lebensjahre. Es trauern um ihn: Gerda Radusch. Rudolf Radusch. Liselotte Radusch, geb. Annies. Martin und Sabine Radusch. Düsseldorf, Copernikusstraße 84. Karlsruhe/Baden, Sofienstraße 44

Gott, der Herr, nahm in seinem unerforschlichen Ratschluss am Sonntag, dem 11. Januar 1953, unsere liebe, herzensgute Mutti, unsere liebste Schwester und Schwägerin, meine liebe Tochter und Schwiegertochter, unsere liebe Nichte und Tante, Charlotte Huwald, geb. Rosowski, nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, im Alter von 35 Jahren, fern der Heimat, zu sich in die Ewigkeit. Sie folgte unserem am 12. Januar 1945 im Westen gefallenen geliebten Vati. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen. Brunhilde und Reinhard Huwald als Kinder und Wilhelm und Anni Huwald, geb. Rosowski.
Gleichzeitig gedenken wir meiner lieben Frau, unserer herzensguten Mutter, Schwägerin, Tante und Großmutter, Mathilde Huwald, geb. Herrmann, die nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren am 13. März 1946 in Bonn gestorben ist. Sie folgte ihren geliebten Söhnen Emil Huwald, Tischlermeister in Ortelsburg, Ostpreußen, gefallen am 12.01.1945 im Westen; Bruno Huwald, Malermeister in Dresden, gefallen am 19.03.1942 in Russland und Gerhard Huwald, Reg.-Bauinspektor a. Kr. in Königsberg, gefallen am 07.10.1943 in Russland, in die Ewigkeit. In stillem Gedenken aller Angehörigen. Wilhelm Huwald sen. Tischlermeister. Ortelsburg, Ostpreußen, Gartenstraße 29. Jetzt: Brühl (Bez. Köln), Pingsdorfer Straße 79, den 5. Februar 79, den 5. Februar 1953

Fern von uns starb am 9. Januar 1953 in Schildeck, Ostpreußen, mein lieber, herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, der Schmiedemeister Karl Kalwa, im Alter von 73 Jahren. Sein Leben war Arbeit und Liebe. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Emilie Kalwa, geb. Schikorra. Uelzen, Stiftstraße 12

Hugo Orlowski, Rittergutsbesitzer, Trausitten, Kreis Königsberg, Ostpreußen. In stiller Trauer: Emmy Orlowski, geb. Gillmeister und Angehörige. Esslingen/Neckar, Parkstraße 33, den 28. Januar 1953

Zum Gedenken an meinen lieben Mann und unseren Vater, Kreiswaldwärter Karl Schulzki, geb. 31.08.1888, erschossen in Heiligelinde, Kreis Rastenburg, Ostpreußen. Ferner gedenken wir meiner lieben Söhne, unserer Brüder, Arthur Schulzki, geb. 29.07.1931, gestorben 30.09.1948 in der Ostzone. Heinrich Schulzki, Müllergeselle, geb. 18.05.1925, letzte Nachricht Res.-Laz. Bromberg (Neuhofer Schule). Gerhard Schulzki, Tischler, geb. 25.07.1927, letzte Anschrift KMD Stettin, Wohnschiff Usambara. In stiller Trauer: Amalie Schulzki, geb. Schwarz (Mutter). Elfriede Schulzki (Schwester). Helene Schulzki (Schwester), sowj. bes. Zone. Alfred Schulzki (Bruder), Herten-Langenbochum, Bergmannsheim, Haus 20

Am 12. Dezember 1952 entschlief, fern der ostpreußischen Heimat Königsberg-Juditten, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Opi, Bruder, Schwager und Onkel, Max Schwedland, im 63. Lebensjahr. Im tiefen Leid im Namen aller Hinterbliebenen: Frieda Schwedland, Ascheffel, Kreis Eckernförde. In stiller Erinnerung gedenken wir der geliebten Toten unserer Familie aus Königsberg und Juditten: Joh. Wegendorf und Frau Maria, geb. Anton. Magdalena Grigoleit, geb. Wegendorf. Ida Völker, geb. Wegendorf und Mann Oskar. Der Hungertod forderte diese Opfer in den Jahren 1945/1946. Im Namen der verstreut lebenden Geschwister und Kinder: Frieda Schwedland, geb. Wegendorf. Hedwig Wenk, geb. Wegendorf, Schleswig, Neuwerkstraße 8. Emil Wegendorf, Berlin-Pankow. Lene Wienert, geb. Wegendorf, Ekebergkrug Kr. Schleswig. Toni Kaschewski, geb. Völker, Hamburg-Rissen, Mechelnbusch 7

Am 10. November 1952 verstarb an den Folgen einer Operation, mein herzensguter Mann, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Konditormeister Erich Wischnat, aus Ruß, Kreis Heydekrug, Ostpreußen, im Alter von 53 Jahren. In tiefer Trauer: Frau Gertrud Wischnat, geb. Puchert. Eilendorf, Kreis Aachen, Brückstraße 21

Wir bedauern das Ableben unserer lieben Bundesbrüder, Pfarrer i. R. Johannes Freese, S.S. 1886, gestorben am 5. Dezember 1952 in Lauda und Oberbürgermeister a. D. Dr. jur. Hans Damrau, S.S. 1920, gestorben am 20.12.1952 in Bochum. Wir werden sie nie vergessen. Die Alte Königsberger Burschenschaft Teutonia zu Marburg/Lahn. Marburg/Lahn, Reitgasse 12

Am 6. Januar 1953 entschlief plötzlich in Hennstedt, Holstein, wo sie eine neue Heimat gefunden hatte, unsere liebe Tante Maria Goerke, geb. Kannapinn aus Königsberg im 81. Lebensjahr, immer noch wartend auf ihren lieben Sohn, Gustav Adolf Goerke, der sie in Ludwigsort, Ostpreußen, Anfang März noch kurz besuchte und dann verscholen ist. In stiller Trauer: Frieda Koehler und Schwester. Haslach i/K Schnellingen 44

Zum Gedenken! Am 23. Februar 1953 jährt sich zum zehnten Male der Todestag meines lieben, unvergesslichen Sohnes Heinz Karius, geb. 02.03.1922, gefallen 23.02.1943, bei den schweren Abwehrkämpfen am Ilmensee. Gleichzeitig gedenke ich meines lieben, unvergesslichen Mannes Franz Karius und Sohnes Herbert, die 1945 von den Russen verschleppt wurden. Wer weiß etwas von den beiden? In stillem Leid und treuem Gedenken. Frau Auguste Karius. Hoffmannsthal Rothenbach 95 bei Köln

Zum Gedächtnis! Zum achten Male jährt sich der Todestag unserer Lieben. Meine liebe, unvergessliche Frau, Gertrud Iwannek, geb. Duscha und Tochter Brigitte, geb. 19.04.1912, ermordet 06.02.1945, geboren 23.03.1944, ermordet 06.02.1945. Ihnen sind am 22.01.1945 durch den Russeneinfall vorausgegangen: Mein lieber Vater, Bauer Karl Iwannek, Schiemannen, Kreis Neidenburg. Meine liebe Schwester, Frau Ida Chmielewski, Salleschen, und ihre lieben Kinder Siegfried und Edith. Ferner gedenke ich meiner lieben Schwiegereltern und Schwägerin, Bauer Johann Duscha, Pilgramsdorf, der am 20.01.1945 in Ludwigsdorf, Kreis Osterode ermordet wurde. Meiner lieben Schwiegermutter, Ottilie Duscha, Schwägerin Grete Kollberg, geb. Duscha sind an Typhus im Lager Parchim 1945 gestorben. In Liebe und Dankbarkeit gedenke ich Eurer. Im Namen aller Verwandten: Karl Iwannek, Ludwigsdorf, Kreis Osterode, Ostpreußen, jetzt Herten, Westf., Husemannstraße 40

Zum Gedenken! In stiller Trauer gedenken wir unseres lieben, unvergesslichen Sohnes und Bruders, Gefreiter Alfred Hintze, geb. 04.05.1924, der im Februar 1945 in der Eifel den Heldentod fand. Er folgte seinem im Januar 1944 vorausgegangenen Bruder, Kurt, in die Ewigkeit. Ferner gedenken wir in Liebe und Dankbarkeit unserer lieben Mutter, Schwieger- und Großmutter, Frau Anna Hintze, Pronitten, Kreis Labiau, die auch im Februar 1945, auf der Flucht, durch Bombenangriff ums Leben kamen. Schmiedemeister M. Hintze und Frau, Helga und Annemarie. Biberswalde, Kreis Wehlau, Ostpreußen, jetzt: Harksheide, Hbg.-Ochsenzoll, Segeberger Chaussee 82

Allen lieben Freunden und Bekannten aus der alten Heimat, mache ich die traurige Mitteilung, dass nach langer Krankheit, deren Ursache in der Flucht und der fast 3jährigen Internierung in Dänemark zu suchen sind, meine geliebte, älteste Tochter, unsere liebe Schwester, Ingeborg Maria Rähme, geb. 01.11.1924, am 21.08.1952 sanft entschlafen ist. Ferner jährt sich zum achten Mal der Tag, an dem mein lieber Mann, unser lieber, treusorgender Vater, der Rittergutsbesitzer Richard Rähme, geb. 06.07.1894 auf der Flucht in Danzig- Langfuhr am 14.02.1945 von uns gegangen ist. In schmerzlichem Gedenken: Klaus Rähme. Käthe Rähme, geb. Gerigk. Ulrich, Doris-Brigitte. Rittergut Kosian, Kreis Sensburg, Ostpreußen, jetzt: Dachau-Ost

Zum Gedenken meines guten, unvergesslichen Sohnes und meines einzigen Bruders Hans Bodach zum 10. Todestag am 16. Februar 1953, und meines lieben, treusorgenden, noch immer vermissten Ehegatten und Vaters zu seinem 52. Geburtstage am 15. Februar 1953. In stiller Trauer: Klara Poersci? (unleserlich), verw. Bodach und Sohn Alfred. Moldsen, Kreis Osterode, jetzt: Essen-Schonnebeck, Bonitaciusstraße Nr. 93

Fern seiner geliebten Heimat entschlief am 3. November 1952 mein geliebter Mann, unser lieber, guter Vater, Bruder, Schwager, Großvater und Onkel, der Kaufmann Benno Kuhn aus Königsberg, kurz vor Vollendung seines 66. Lebensjahres. Gleichzeitig gedenken wir unserer lieben Schwester, Schwägerin und Tante, Gertrud Rogalla, geb. Kuhn, die im Herbst 1946, nach später erhaltener Nachricht, in Königsberg an Hungertyphus gestorben sein soll. In tiefer Trauer: Rosa Kuhn, geb. Wittke, als Witwe und Schwägerin, früher: Königsberg, jetzt: Hannover-Waldhausen. Reichsba.-Amtmann a. D. Friedrich Kuhn und Familie, als Bruder, früher: Königsberg, jetzt: Bad Schwalbach

Zum Gedenken meines lieben Mannes und unseres guten Vaters: Hans Kujus, gefallen am 13.02.1945. In stiller Trauer: Margarete Kujus, geb. Lippke. Hans-Werner. Christe-Maria. Tilsit, Adolf-Post-Straße 1, jetzt: Duisburg, Karl-Jarres-Straße 135

Zum Gedenken! Am 13. Februar 1953 jährt sich zum ersten Male der Tag, an dem mein lieber, guter Vater, Schwiegervater und Opi, Leo Jendritzki, Passenheim, im 76. Lebensjahr, nach längerer Krankheit in unserer lieben Heimat starb. Mit uns trauert unsere liebe Mutter in Passenheim. Es war uns nicht vergönnt, ihn noch einmal wiederzusehen. In stiller Trauer: Ella Choina, geb. Jendritzki. Karl Choina und Claus. Visselhövede-Hann., Große Straße 18

Am 17.12.1952 entschlief nach schwerem Leiden in Sensburg, Ostpreußen, im Alter von 59 Jahren, mein lieber Mann, guter Vater, Schwiegervater und Opa, Schlossermeister Johann Scheiba. In stiller Trauer: Marie Scheiba, geb. Mendrzicki, Sensburg, Ostpreußen. Hans Scheiba mit Familie, Stuttgart 13, Nüblingweg 16. Rudi Scheiba mit Braut, Sensburg, Ostpreußen

Fern seiner geliebten Heimat entschlief am 01.12.1952 mein geliebter, unvergesslicher Mann und Lebenskamerad, mein lieber Schwiegersohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Hans Knies, im 57. Lebensjahre. Er folgte unserer lieben Schwester, Emma Berger, geb. Knies, die am 25.03.1945 in Königsberg starb. Früher Eichhagen, Ostpreußen, Kreis Ebenrode. Jetzt: sowj. bes. Zone. Es trauern um sie: Anna Knies, geb. Lengwenings. Anna Lengwenings, Schwiegermutter. Martha Schäfer, geb. Knies, Hann.-Münden. Fritz Knies und Frau, Hannover. Fritz Hofer und Frau, geb. Knies, Itzehoe. Albert Knies und Frau, München-Dachau. Emil Gehrmann und Frau, geb. Knies, sowj. bes. Zone. Otto Kappus und Frau, geb. Knies und Frau, geb. Knies, Gömnitz, Holst. Willy Schussmann und Frau, sowj. bes. Zone. Franz Lengwenings und Frau, Berlin

 


Folge 06 vom 25.02.1953 (PDF S. 18f)

Du warst so gut und starbst zu früh, wer Dich gekannt, vergisst Dich nie! Am 2. Februar 1953, früh 6.40 Uhr, verschied nach schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Vetter und Neffe, Schriftsetzter Kurt Bolz, im Alter von 38 Jahren. In tiefer Trauer: Greta Bolz, geb. Daegling. Klaus Dieter und Marianne. Wilhelm und Anna Bolz (als Eltern). Hermann Schmidt und Frau Anna, geb. Bolz. Lotte Klos, geb. Bolz. Wilhelm Boltsch und Frau und die übrigen Anverwandten. Angerapp, Ostpreußen, Wilhelmstraße 178. Jetzt: Velbert/Rhld. Langenberger Straße 202

Zum Gedächtnis! Es war zu groß der Trennungsschmerz, drum brach zu früh das liebe Mutterherz. Am 24. Februar 1953 jährt sich zum ersten Male der traurige Tag, an dem unsere liebe, unvergessliche Mutter, die Bäuerin Witwe Frau Marie Pogodda, geb. Andreas aus Jürgen, Kreis Treuburg im 69. Lebensjahre in der Nähe der Heimat, doch fern von ihren Kindern, in Rosoggen, Kreis Sensburg, zur ewigen Ruhe gegangen ist. Ihr Wunsch, ihre Kinder nach siebenjähriger Trennung wiederzusehen, blieb unerfüllt. Sie folgte ihrem Sohn Richard, geb. am 19.09.1919, welcher beim Einmarsch der Russen ums Leben gekommen ist. In tiefer Trauer: Geschwister Pogodda, Berstel, Kreis Nienburg/W., und USA. Fr. Jürgen und Insterburg.

Zum Gedenken. Nun, liebe Mutter, ruh in Frieden, hab Dank für Sorg und Müh, Du bist von uns geschieden, doch vergessen tun wir Dich nie. Am 2. März 1953 jährt sich zum achten Male der Todestag unserer lieben, nimmermüden Mutter, Schwiegermutter und Oma, Frau Berta Arndt, geb. Arndt, geb. 14.10.1881, gestorben 02.02.1945. Sie starb nach den qualvollen Strapazen auf der Flucht in Lauenburg in Pommern. Es war ihr nicht vergönnt, ihre liebe Heimat und ihre Lieben wiederzusehen. Ferner gedenken wir unseres lieben Vaters und Schwiegervaters, der von den Russen verschleppt und seitdem verschollen ist. Leopold Arndt, geb. 09.07.1887 aus Lindenau, Ostpreußen. In stiller Trauer und Liebe gedenken ihrer: Frau Annemarie Schönbeck, geb. Arndt und Schwiegersohn Georg Schönbeck und alle Verwandten. Lindenau, Ostpreußen. Jetzt: Mühlheim/Ruhr, Kellermannstraße 16

Am 4. Februar 1953 ist unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante, Auguste Belusa im 73. Lebensjahr, nach langer, schwerer Krankheit, für immer von uns gegangen. Ihr sehnlicher Wunsch, die geliebte, ostpreußische Heimat wiederzusehen, hat sich nicht erfüllt. Im Namen aller Hinterbliebenen: Helene Schall, geb. Belusa. Sorquitten, Kreis Sensburg, jetzt: Langelsheim/Harz, Kreis Gandersheim. Die Beerdigung hat am 7. Februar 1953 auf dem Friedhof in Langelsheim stattgefunden.

Fern ihrer Heimat entschlief sanft am 5. Februar 1953, nach kurzem, heimtückischen Leiden, meine geliebte Frau, meine herzensgute Mami, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Enkelin, Helga Anneliese Powitz, geb. Tyburcy aus Flosten, Kreis Johannisburg, Ostpreußen, im Alter von 23 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hans-Ulrich Powitz und Klein-Annegret. Eichholz, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen. Jetzt: Heidesheim/Rhein, Heidenfahrtstraße 25. Die Beisetzung fand am 9. Februar 1953 in Heidesheim in aller Stille statt

Am 29.11.1952 ist meine liebe Frau, unsere gute Mutti, Schwiegermutter und Großmutter, Elisabeth Uromeit, geb. Bagdons, im Alter von 50 Jahren für immer von uns gegangen. Sie folgte ihren Kindern: Irmgard und Carin, gestorben den Hungertod in Königsberg am 11.03.1947 und 01.05.1947. Sowie ihrer Schwiegermutter, Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, Maria Uromeit, geb. Dirwehlis, Königsberg, I. Kreis Tilist/Ragnit, gestorben auf der Flucht in Stablack, Ostpreußen, am 09.02.1945. Vermisst wird unser Töchterchen Christel, geb. am 03.12.1941 in Königsberg. Franz Urmoneit, Stabsfeldwebel a. D. Helmut, Anni, Detlef Urmoneit, Hannover. Heinz und Manfred Urmoneit, Australien. Hildegard, Maria Loiese. Sieglinde, Siegfried und Günter Urmoneit. Köngsberg, Robert-Koch-Straße 12. Jetzt: Berlin-Charlottenburg, Roscherstraße 17

Heute entschlief nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester, Charlotte Friese, geb. Gerlach, im 65. Lebensjahr. Ihr letzter Wunsch, die Heimkehr ihres Sohnes zu erleben, blieb ihr versagt. Villingen, den 26. Januar 1953, Rietheimer Straße 55. Früher: Heiligenbeil, Ostpreußen, Feyerabendplatz 4. In tiefer Trauer: Heinz Friese, Meeschendorf, Holstein. Gerda Friese, geb. Gruschkus. Gerd Friese, zur Zeit in russischer Kriegsgefangenschaft. Gerda Friese, geb. Silbersdorff, Villingen, Rietheimer Straße 55. Klaus Friese, Unterkirnach, Kreis Villingen. Hanni Friese, geb. Silbersdorff. 8 Enkelkinder. Geschwister Gerlach, Stadecken, Kreis Mainz. Die Beerdigung hat am Freitag, dem 30. Januar 1953, 14.30 Uhr, stattgefunden.

Fern der geliebten, ostpreußischen Heimtat, folgte nach kurzem, schwerem Leiden, meine liebe Mutti, Frieda Felgendreher, geb. Wallbruch, nach 2 Jahren und 1 Monat, ihrem geliebten Mann zur ewigen Ruhe. In tiefer Trauer: Gerhard Felgendreher und Verwandte. Ebenrode, Mühlenstraße 4, jetzt Wolfsburg

Am 31. Januar 1953 entschlief unsere liebe, herzensgute Tante, Margarete Korn, geb. Doepner aus Heiligenbeil, im Alter von 77 Jahren. Im Namen aller Verwandten: Familie Bernhard Doepner. Ort bei Glückstadt, im Februar 1953

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir unserer Mutter, Frau Martha Peper, geb. Dietrichkeit, über deren Schicksal wir auch heute noch in Ungewissheit sind, nachdem wir sie vor acht Jahren, nach schwerem Unfall, in Konitz zurücklassen mussten. Dr. phil. Elisabeth Pfau, geb. Peper, Studienrätin. Dr. jur. Emil Pfau, Rechtsanwalt und Notar. Neumünster, Ehndorfer Straße 106

Zum Gedenken! Im Februar 1953 jährt sich zum achten Male der Todestag unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Helne (Drucfehler?) Schmadtke, geb. Berner. Sie fand in Braunsbert, Ostpreußen, auf der Flucht, den Tod. In stiller Trauer: Margarete Schmadtke. Lucie Köwitsch, geb. Schmadtke.  Kurt Köwitsch. Dietrich und Regina als Enkelkinder. Reipen und Wehlau, Ostpreußen. Jetzt: Frankenberg Eder/Hessen, Kreiskrankenhaus und Schwedenstein

Aus einem Leben selbstloser Hingabe für die Ihren, ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Martha Lemcke, geb. Barthels, am 30. Januar 1953, im Alter on 84 Jahren für immer von uns gegangen. In stiller Trauer gedenken wir gleichzeitig ihres lieben Mannes, des Direktors an der Landwirtschaftskammer Königsberg, Dr. Alfred Lemcke, der am 13. Dezember 1945, nach beschwerlicher Flucht, in Bamberg, fern der geliebten Heimat, entschlief. Frau Dr. Eva Fuehrer, geb. Lemcke. Dr. Hans Fuehrer, Rechtsanwalt. Jürgen Fuehrer, cand. ing. Bernd Fuehrer. Früher: Königsberg. Jetzt: Erlangen, Hauptstraße 13, im Februar 1953

Am 16. Februar 1953, entschlief unsere liebe, herzensgute Frau, Mutter, Schwester und Oma, Frau Lisbeth Nehm, geb. Kroll, aus Bothenen, Kreis Labiau, in Ostpreußen, im 66. Lebensjahre. Ihr ganzes Leben war Liebe und Güte! Ausgust Nehm, Bothenen. Die Kinder Hildegard und Töchterchen Marianne, Kurt und Käte, Georg. Bruder, Karl Kroll, Bernhardshof und Frau Tuta. Bruder Paul Kroll. Neustadt in Holstein, 18. Februar 1953

Unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwester und Schwägerin, Frau Elise Kröhnert, geb. Rauch aus Gumbinnen, ist am 12. Januar 1953, nach einem Leben voller Arbeit, Mühe und doch Zufriedenheit, fern der unvergessenen Heimat, im 75. Lebensjahre, nach kurzem, schwerem Leiden, sanft entschlafen. In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Hans Kröhnert und Frau Elisabeth, geb. Neumann, Bonn. Ernst Kröhnert und Frau Eva, geb. Nickel, Hildesheim. Heinrich Kröhnert und Frau Christel, geb. Bandelier, Hannoer. Christa Rosheide, Ute und Dagmar, als Enkelkinder. Hildesheim, im Februar 1953

Emden, den 30. Januar 1953, Freiligrathstraße 10. Am 30. Januar 1953, ging unsere liebe Schwester, Tante und Großtante, Elise Gutzeit, geb. am 11.03.1899 in Königsberg, nach schwerem, langem Kranksein, in tiefem Frieden heim. Wir gedenken gleichzeitig des Heimganges unserer lieben Schwester, Martha Gutzeit, geb. am 30.01.1891 in Königsberg, gestorben 15.04.1945 in Kopenhagen (Dänemark). Ev. Johannes 14,1-4. In getröstetem Leid: Bertha Gutzeit und Angehörige

Nach achtjähriger Ungewissheit und immer auf ein Wiedersehen hoffend, erhielt ich von der Suchdienststelle Berlin, die Nachricht, dass mein lieber, guter, treusorgender Sohn, Uffz. Fritz Pätsch, in der Zeit von Ende Januar bis März 1945, im Raume Königsberg gefallen ist, und auf dem Domfriedhof Königsberg seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Seine tief trauernde Mutter: Maria Pätsch, geb. Schottke und Geschwister. Pillau, Ostpreußen. Jetzt: Schwanewede, Heidesiedlung 31, Kreis Osterholz

Unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Fräulein Minna Rupertus, aus Sorgenfelde, Kreis Schloßberg, geb. 21.02.1888, ist am 4. Juli 1952 im Krankenhaus zu Ratzeburg zur ewigen Ruhe eingegangen. Auch gedenken wir unseres lieben Bruders und Vaters, Franz Rupertus aus Königsberg, dessen Schicksal seit Februar 1945 unbekannt ist. Im Namen aller Angehörigen: Helene Teßmann, geb. Rupertus. Oldenburg i. Holst., Lankenstraße 11

Am 31. Januar 1953, verschied in Borstel, Kreis Stade, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Steuerbeamter i. R. Johann Kuhn, Ortelsburg, Ostpreußen, im Alter von 76 Jahren. In stiller Trauer: Alfred Kuhn. Hildegard Kuhn, geb. Becker, Hans und Bärbel, als Enkel. Uetersen, Holst., Mühlenstraße 55

Zum Gedenken. Am 20. Februar 1953, jährt sich zum achten Male der Todestag unseres geliebten, unvergesslichen Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, des Uscha. Gustav Kaufmann, geb. 18.05.1918. Er fiel in Nürnberg, während einer Dienstreise, einem Bombenangriff zum Opfer und liegt auf dem dortigen Heldenfriedhof begraben. In stiller Trauer: Karl Kaufmann und Frau Henriette, geb. Muttersbach. Eva Goletz, geb. Kaufmann, Helmut Goletz (beide 1945 von den Russen verschleppt). Charlotte Dommin, geb. Kaufmann. Heinz Banse und Frau Gertrud, geb. Kaufmann, Lauenburg/Elbe. Christian Schwindel und Frau Dora, geb. Kaufmann, Bayreuth. Ruth Kaufmann. Christel Kaufmann. Ebenrode/Tilsit/Ostpreußen, Hardenbergstraße 63/Kutno/Warthegau. Jetzt: Kevelaer, Niederrhein, Marienstraße 11

Zum Gedenken. Unserer lieben, unvergesslichen Mutter zum ersten Todestag am 28. Februar 1952, Minna Rosteius, geb. Karkoska. Gleichzeitig gedenken wir all unserer lieben Verwandten und Gefallenen während des Krieges und auf der Flucht. Unseres lieben Vaters, August Rosteius; Brüder, August und Heinz, Minna Blask, geb. Rosteius, als Schwester. Walter Blask, Schwager. Ihr bleibet uns unvergessen! Geschwister Rosteius. Arnsberg, Westf., Grimmestraße Nr. 19, und Ostzone. Früher: Gr.-Kessel, Kreis Johannisburg

Zum Gedenken! Denen zur Kenntnis, die es durch mich noch nicht erfahren haben, dass mein lieber, guter Mann, der Rektor Paul Doligkeit, geb. 13.10.1884, nach einem Leben voll Idealismus und Selbstaufopferung, das harte Los Zurückgebliebener in Königsberg teilte, und am 01.03.1946 verstarb. Gleichzeitig gedenken wir unserer lieben Schwester, Charlotte Müller, geb. Rohmann und ihrer Töchter, Waltraut und Monika, die auf einer Kolchose im Winter 1947 einen bitteren Tod fanden. Im Namen der Hinterbliebenen: Hildegard Doligkeit, geb. Rohmann. Königsberg, Leutweinstraße 30. Jetzt: Berlin-Tempelhof, Albrechtstraße 41, bei Thiede

Nach achtjähriger banger Ungewissheit, immer auf ein Wiedersehen hoffend, erhielt ich jetzt von einer Dienststelle in Berlin die schmerzliche, erschütternde Nachricht, dass mein über alles geliebter Mann, Feldwebel Otto Dombrowski am 19.02.1945, bei den schweren Kämpfen um Königsberg, den Heldentod fand. Er ruht auf dem Domfriedhof in Königsberg. Gleichzeitig ein stilles Gedenken an meinen einzigen Sohn, Helmud Dombrowski, der am 18.12.1941 bei Tula (Russland) vermisst ist. In tiefem Leid: Frieda Dombrowski, geb. Thetmeyer. Königsberg, Quednau, Kriegerstraße 11. Jetzt: Essen-Katernberg, Huskamp 5

Zum Gedächtnis. Am 2. März 1945 jährt sich zum achten Male der Todestag meines lieben Mannes, des Lehrers i. R. Max Utzing aus Königsberg. Fern der Heimat, hat er in Stolp i. P. seine letzte Ruhestätte gefunden. Im stillen Gedenken: Frieda Utzing, geb. Schneider, Königsberg, Wartenburgstraße 7. Jetzt: Hannover, Kopernikusstraße 8, und alle Verwandte

Zum Gedächtnis. In stiller Trauer gedenken wir unseres vor 10 Jahren in Stalingrad vermissten Sohnes, Bruders und Schwagers, Panzergrenadier Werner Lange, geb. 10.05.1923. Fritz Lange. Minna Lange, geb. Horn. Hildegard Godau, geb. Lange. Gerhard Godau. Tapiau (Ostpreußen), SA-Straße 25. Jetzt: Krempe (Holstein), Süderstraße 51, und Hamburg

Die Liebe höret nimmer auf! Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss entschlief heute Vormittag 11 Uhr, im fast vollendeten 65. Lebensjahr, nach schwerem, in Geduld getragenem Leiden, meine teure Lebenskameradin, unsere treusorgende, unvergessliche Mutter, Groß- und Urgroßmutter, Frau Gertrud Domnick, verw. Preuß, geb. Bessert. Ihr Leben war nur Liebe, Aufopferung und Arbeit. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Robert Domnick, Mittelschulrektor i. R. Münster (Westf.), Metzter Straße 6, den 8. Dezember 1952. Früher: Mühlhausen (Ostpreußen)

Am 8. Februar 1953 nahm Gott, der Herr, seinen getretenen Dienser, Hermann Winarski, weiland Pfarrer in Dreimühlen, Kreis Lyck, Ostpreußen, im Alter von fast 82 Jahren zu sich in die Ewigkeit. In tiefem Leid: Irmgard Schilling, geb. Winarski. Edith Boehnke, geb. Winarski. Otto Schilling, Generalleutnant a D. Walter Boehnke, Oberstudiendirektor a. D. sowie Enkel und Urenkel. Bad Mergentheim, Gutenbergstraße 10

Am 3. Februar 1953 starb infolge Herzschlages, mein geliebter Mann und guter Lebenskamerad, unser guter Schwiegersohn, lieber Bruder, Schwager und Onkel, Reinhold Kurowski im 43. Lebensjahr. Im Namen der Angehörigen in tiefem Leid: Hildegard Kurowski, geb. Wenk. Bärwalde, Kreis Samland, jetzt: Münchingen bei Stuttgart

Unser lieber Vater, Großvater und Bruder, Fritz Kugel, geb. 24.10.1889, gest. 03.02.1953, ist für immer von uns gegangen. In stiller Trauer: Otto Krenz und Frau Liselotte, geb. Kugel. Dieter Lüddecke und Frau Annemarie, geb. Kugel. Werner Meinecke und Frau Elfriede, geb. Kugel. Heinz Kunze und Frau Lydia, geb. Kugel. Georg Beilharz und Frau Christel, geb. Kugel. Adolf Kugel. Christina, Bärbel, Verona, Gudrun, Werner, Uwe, Hartmut, Heinz, Frank-Rainer, als Enkelkinder. Früher Gumbinnen, Theodor-Körner-Straße 10. Jetzt: Westerbeck über Gifhorn, Hannover

Zum Gedenken. Am 1. März 1943, gab bei den Kämpfen um Orel, mein innig geliebter Mann, unser einziger, unvergesslicher Sohn, mein lieber Bruder, Schwiegersohn und Schwager, Hauptmann und Komp.-Chef in einem Pion.-Bat. Gerhard Florian, geb. 28.02.1914 in Königsberg, Gr.-Holstein, sein junges, hoffnungsvolles Leben hin. In Liebe und Trauer gedenken seiner: Wera Florian, geb. Krause. Maria Florian, geb. Barteck. Hermann Florian, im Osten verschollen. Hilde Wilke, geb. Florian. Undenheim, Kreis Mainz. Hobbensen, Kreis. Sch.-Lippe

Nachruf. Am 10. Februar 1953 starb in Goslar, nach langem, schwerem Leiden, unser lieber Sportkamerad  Hermann Pahlke. Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Sportklubs »Sandow« Königsberg Pr. Alle jetzt in  ganz Deutschland verteilt wohnenden, ehem. Mitglieder und Gönner des Vereins, werden dieses aufrichtigen und uneigennützigen Sportskameraden in Ehren gedenken, der mit seltener Liebe und aufopfernder Bereitschaft, seinem Verein viele Jahre vorgestanden hat, immer hilfsbereit und immer wirklicher Kamerad. Alle, die ihn gekannt, werden ihn nie vergessen. Für alle Sportskameraden: Richard Reiß, Berlin

Nach jahrelanger Ungewissheit, erhielten wir jetzt die traurige Nachricht, dass unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, Richard Skibbe, geb. 19.04.1929, schon im Jahre 1945 im Osten verstorben ist. Gleichzeitig gedenken wir meines lieben Mannes, unseres guten Vaters und Opas, Richard Skibbe, geb. 02.11.1889, vermisst beim Volkssturm 1945 in Ostpreußen, und unseres ältesten, lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, Alfred Skibbe, geb. 01.07.1921, vermisst September 1942 bei Stalingrad. Emma Skibbe, geb. Toussaint, Gumbinnen, Theodor-Körner-Straße 12, Ostpreußen. Jetzt: Holterfehn, Kreis Leer, Ostfriesland. Kurt Skibbe und Frau Emmi, geb. Russ, Bad Godesberg, Röntgenstraße 17/6. Hildegard Brummerloh, geb. Skibbe. Hannes Brummerloh und Sohn Hans-Jürgen, Neuenkirchen, Unterw., Paschberg 140. Dora Skibbe, Bremen-Vegesack. Elfriede Skibbe, Bremen-Blumenthal

Fern der Heimat verstarb, einen Tag vor seinem 65. Geburtstag, mein lieber Mann, der beste Lebenskamerad, Bruder, Schwager und Onkel, Bundesbahn-Oberamtsgehilfe Hermann Pahlke. Er folgte seinen drei geliebten Kindern in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Helene Pahlke, geb. Bartschat, Goslar, Harz, Kettenstraße 22, im Februar 1953. Früher: Königsberg, Alter Bahnhof 2

Wenn mein Geist geschieden. So weint mir keine Träne nach! Denn wo ich weile, dort ist Frieden, dort leuchtet mir ein ew'ger Tag. Fern seiner geliebten Heimat entschlief am 27. Januar 1953, nach wochenlangem, qualvollem Leiden unser so liebevoller Vater, geliebter Opi, Betriebsleiter i. R. Franz Naujock, früher Landsberg, Ostpreußen, geb. 20.03.1883 in Sokallen, Kreis Gerdauen. Nie hat er uns Schmerz bereitet, nur indem er uns verließ. In tiefem Weh, seine ihn nie vergessenden Kinder. Irmgard Schlenther, geb. Naujock. Robert Schlenther. Astrid und Wolfgang. Königsberg. Jetzt: Göttingen, Rohnsweg 33

Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief am 14. Februar 1953, mein lieber Lebenskamerad, unser lieber Vati, Schwiegervater, Schwiegersohn und Großvater, der Lehrer Franz Richter, im fast vollendeten 54. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen: Luise Richter, geb. Friedrich. Osterode, Ostpreußen, Dolmastraße 9. Jetzt: Leck/Schleswig, Schule

Zum Gedenken! Am 27. Februar 1953 jährt sich zum achten Male der Tag, an dem mein lieber Mann, und lieber Vater, der Landwirt Michael Brodowski, geb. 03.10. 1877, in der Internierung in Dänemark verstorben ist. Ferner gedenken wir unseres lieben Vaters und Großvaters, Samuel Czerwonka. Er starb am 9. August 1944 in Neuendorf, Kreis Lyck. Unvergessen und in Liebe gedenke ich meiner verschollenen Schwester, Anna Czerwonka, geb. 21.03.1904. Ruhet in Frieden! Ida Brodowski, geb. Czerwonka, Hamburg/Rissen A.K. Edith Wiersbitzki, geb. Brodowski. Oberlahnstein, Wilhelmstraße 19. Früher: Ebenfelde, Kreis Lyck, Ostpreußen

Zum Gedächtnis. Am 13. Februar 1953 jährte sich zum achten Mal der Todestag meines lieben, unvergesslichen Mannes, unseres guten, treusorgenden Vaters, des Bruders, Schwagers und Onkels, des Postinspektors a. D. Gustav Helbing aus Königsberg. Er verstarb im 72. Lebensjahr auf missglückter Flucht in Ostpreußen. In steillem, wehmütigem Gedenken: Emma Helbing, geb. Grunwald. Fritz Helbing und Frau Franziska, geb. Masuch. Kiel-Elmschenhagen, Wiener Allee Nr. 15. Früher: Königsberg

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Am 10. Februar 1953, entschlief nach langem, schwerem Leiden, unser lieber Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel, Rentner Karl Hidebrandt, Karben, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen, im 77. Lebensjahr. Er folgte seiner lieben Frau, unserer lieben Mutter, Marie Hildebrandt geb. Neumann, die am 11.05.1952 von uns ging. In tiefer Trauer: Hermann Hildebrandt. Anna Liedte geb. Hildebrandt. Karl Liedtke. Hildegard, Erich, Eva und Gerhard als Enkel, Klein Heinzchen als Urenkel und alle Anverwandten. Amern, Kreis Kempen, Krefeld, Dorfstraße 43/44, Nrh.-Westfalen

Fern der geliebten Heimat, verstarb am 17. Januar 1953, nach langem, mit Tapferkeit ertragenem Leiden, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, Johan Simiona, im Alter von 76 Jahren. In stiller Trauer: Familie Friedrich Siegner. Ortelsburg, Ostpreußen, Wendorffstraße 15. Jetzt: Bockum-Höve, Westf., Heinrich-Heine-Straße 16

Fern unserer geliebten Heimat, entschlief am 11. Februar 1953, nach kurzer, schwerer Kranheit, mein guter Lebenskamerad, unser liebevoller und fürsorglicher Vater und Grovater, Meister der Gend. i. R. Otto Ohlendorf, Neukirch, Ostpreußen, Elchniederung. In tiefer Trauer: Helene Ohlendorf, geb. Thiesies. Gertrud Ohlendorf. Dorothea Besser, geb. Ohlendorf. Georg, als Enkel. Bösensell 36 über Münster i. W.

Am 11. Februar 1953, morgens 2 Uhr, schloss mein lieber Mann, unser guter Vater, Friedrich Czarnetta aus Schippenbeil, Ostpreußen, geb. am 28.05.1878, seine müden Augen für immer, Magdalene Czarnetta und Kinder. Radolfzell/Bodensee, Radoltusstraße 13 I

Am 17. Januar 1953 ist mein lieber Nachbar, Franz Neufeld aus Friedenswalde, Kreis Tilsit-Ragnit, im fast 70. Lebensjahre, verstorben in Neversfelde bei Malente. Im Namen der Hinterbliebenen: Sein Nachbar, Fritz Karschubat, Hamburg-Tatenberg, Landstraße 78

Zum Gedächtnis. Am 26. Februar 1952 verstarb mein lieber, treusorgender Mann und herzensguter Papa, Wilhelm Czurgelies, nach qualvollem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, im Alter von 65 Jahren. Wir vermissen ihn schmerzlich. Gertrud Czurgelies, geb. Schwarz. Edith Czurgelies. Königsberg, Ostpreußen, Weidendamm 14. Jetzt: Borstel, Post Jork, Reihe 285, Bezirk Hamburg

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 30.01.1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber, treusorgender Mann, Vater, Großvater, Bruder und Onkel, Kaufmann Gustav Schirrmacher aus Gutenfeld, Kreis Königsberg, im 72. Lebensjahr. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Hedwig Schirrmacher geb. Schäfer. Sowj. besetzte Zone. Dortmund, Kanalstraße 66

Nach langer, schwerer Krankheit entschlief am 16.02.1953, mein lieber Mann, mein lieber Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Willi Skrodski aus Johannisburg, im 52. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Gertrud Skrodski geb. Kirstein, Schülpersiel über Wesselburen. Familie Gustav Skrodski, Lübeck, Klappenstraße 24. Familie Paul Böttcher, Stockelsdorf bei Lübeck

Die Scheidestunde schlug zu früh. Doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 20. Januar 1953, mein über alles geliebter, unvergesslicher Mann, Georg Walenski, im Alter von 63 Jahren. In tiefem Schmerz: Margarete Walenski geb. Krüger. Königsberg, Preußen I. Rundteil 1. Jetzt: Hannover, Adolfstraße 1

Fern seiner geliebten und nie vergessenen Heimat Ostpreußen, verschied nach einem erfüllten, arbeitsreichen Leben, am Donnerstag, dem 5. Februar 1953, 19.20 Uhr, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Hans Schulz, Bootsbauermeister, im gesegneten Alter von 80 Jahren. In stiller Trauer: Auguste Schulz, geb. Biallass. Käte Zenthöfer geb. Schulz. Erich Schulz. Hans Schulz. Lisa Schulz geb. Schlieper. Max Zenthöfer. Erna Schulz geb. Kiszio. 4 Enkelkinder und sonstige Anverwandte. Früher: Lötzen, Ostpreußen, Bootswerft am Kanal. Jetzt: Lauenau (Deister), Coppenbrügger Landstraße 194

Nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, entschlief sanft im Alter von 75 Jahren, mein innig geliebter Mann, treusorgender Vater, Schwiegervater, Opi, Schwager und Onkel, Lehrer i. R. Robert Grigat, früher Königsberg und Wehlau (Ostpreußen). In tiefem Schmerz: Clara Grigat geb. Meyrahn. Dr. med. Reinhard Grigat und Frau Elsa geb. Bachus. Hubertus, Karin, Monika, Sylvia. Kiel, Schillerstraße 6, den 6. Februar 1953. Die Beerdigung hat Montag, den 9. Februar 1953, auf dem Eichfriedhof stattgefunden.

Zum Gedenken! Am 20. Februar 1952, nahm der Allmächtige, nach einer kurzen, schweren Krankheit, meinen lieben, treusorgenden Mann, unseren lieben Vater, Schwieger- und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, den Maurer und ehem. Bauern Friedrich Müller aus Tiefensee, Kreis Heiligenbeil (Ostpreußen), im 65. Lebensjahr, fern der Heimat, zu sich in die Ewigkeit. Gleichzeitig gedenken wir meiner lieben Tochter und Schwester nebst ihrem Mann und Kindern: Minna Feyerabend, Walter Feyerabend; die Kinder: Waldemar Feyerabend, Martin Feyerabend, Viktor Feyerabend aus Thierenberg, Kreis Samland (Ostpreußen), seit 1945 vermisst. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Pauline Müller geb. Krause und kinder, nebst allen Verwandten. Hamburg-Sinstorf, Sinstorfer Kirchweg 59/3

Osterwanna, den 6. Februar 1953. Gott, der Herr, erlöste von seinem schweren Leiden, meinen lieben Mann, unseren lieben, guten Vater, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, Landwirt Paul Koriath, im Alter von 63 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Else Koriath geb. Helbing. Gerhard und Ernst als Söhne. Neuhof, Kreis Neidenburg (Ostpreußen). Jetzt: Osterwanna, Kreis Hadeln, Hannover. Trauerfeier hat am Mittwoch, dem 11. Februar 1953, auf dem Friedhof in Westerwanna stattgefunden.

Am 29. Januar 1953, nahm Gott, der Herr, unsere geliebte, treusorgende Mutter und Schwiegermutter, unsere liebe Großmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante, Gertrude Wielgoß, geb. Jansohn, im 77. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit. Sie folgte ihrem teuren Mann, dem Stadterwaltungsinspektor a. D. Johann Otto Wielgoß, der am 4. März 1948 heimging, und ihrem lieben, ältesten Sohn, Walter Wielgoß, der am 11. September 1944 in Russland fiel. Die trauernden Hinterbliebenen: Erich Schulz und Frau Käthe geb. Wielgoß, Berlin-Wilmersdorf, Landhausstraße 44. Edith Wielgoß. Helmut Henschke und Frau Lisette geb. Wielgoß, Oker/Harz, Rosenstraße 28. Gerhard Weise und Frau Eva geb. Wielgroß, Berlin-Schmargendorf, Friedrichshallerstraße 15. Helmut Wielgroß und Frau Brunhild geb. Ochlies, Braunschweig, Steinbrecherstraße 28. Martha Wielgoß geb. Pepping, Basdahl, Kreis Bremervörde

Nach einem Leben voller Liebe und Güte verstarb am 18. Januar 1953, fern der ostpreußischen Heimat, plötzlich und unerwartet, mein geliebter, herzensguter Mann und Lebenskamerad, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, Alfred Kettschau aus Tilsit, im Alter von 48 Jahren. Im Namen aller tief trauernden Hinterbliebenen: Gertrud Kettschau geb. Zander. Die Beisetzung hat am 22. Januar 1953 in Springe stattgefunden. Springe/Deister, Echternstraße 19

Für uns gelebt, von uns geliebt. Gottes Gnade, ließ unsere innig geliebte, gute Mutter, unser herzliebes, gütiges Omchen und Uromchen, die ehem. Mühlenbesitzerin Witwe Auguste Neumann geb. Rohde, Prostken, Ostpreußen, Kreis Lyck, bis zum 88. Lebensjahr den Mittelpunkt unserer großen Familie sein. Sanft und gläubig, entschlief sie am 11. Februar 1953 im Kreise ihrer Kinder. Sie folgte ihren Söhnen: Erich Neumann, gestorben 24.01.1945 in Ostpreußen; Hugo Neumann, gestorben 24.01.1945 in Ostpreußen; Albert Neumann, gestorben 04.02.1945 in O/Schles. und ihrem Schwiegersohn, Rudolf Reinhardt, gestorben 29.01.1945 in Ostpreußen, in die Ewigkeit. Ihre nimmermüden Hände umschließen als kostbaren Besitz Erde der geliebten unvergessenen Heimat. Im Namen der trauernden, dankschuldigen Kinder, Enkel und Urenkel: Frau Agnes Thieke geb. Neumann. Rhadereistedt, Kreis Bremervörde, im Februar 1953

Fern ihrer geliebten Heimat, ist am 16. Januar 1953, meine liebe Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Schwägerin, Oma und Tante, Anna Gudladt geb. Hildebrandt, Erbhofbäuerin in Tannenmühl (Ostpreußen), im 80. Lebensjahre friedlich heimgegangen. Ihr ganzes Leben war Liebe, Sorge und Mühe für ihre Angehörigen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Wilhelm Gudladt. Gustel Glass geb. Gudladt. Albert Gudladt. Sowj. bes. Zone, Flensburg

Am 7. Februar 1953 früh, entschlief nach langem Leiden, hervorgerufen durch die lange, russische Internierung, meine liebe Frau und treue Lebensgefährtin, meine treusorgende Mutter und Schwiegermutter, Frau Frieda Lada, geb. Genski, im 56. Lebensjahre (geboren in Korschen, Kreis Rastenburg, Ostpreußen). Wir haben die Entschlafene am 11. Februar 1953 auf dem hiesigen Zentralfriedhof, bei großer Beteiligung von Freunden, Bekannten und Verwandten, unter großer Kranz- und Blumenflora, zur Ruhe gebettet. Mag ihr Wunsch, in ostpreußischer Erde beigesetzt zu werden, recht bald in Erfüllung gehen. Zugleich allen, die der Verstorbenen so liebevoll gedachten, sei hiermit nochmals herzlich gedankt. In tiefem Schmerz: Max Lada. Herta Fietkau geb. Lada. Walter Fietkau. Königsberg, Samitter Allee 109 (Tabakwarenhandlung) und Elbing. Jetzt: Lüneburg, Barkhausenstraße 21

Gott, der Herr über Leben und Tod, rief heute in ein besseres Leben, meine innig geliebte Frau, unsere herzensgute Mutter und Großmutter, Frau Emmy Braese geb. Heinrich, im Alter von 55 Jahren. Ihr Leben war Liebe und Aufopferung für ihre Familie. In tiefer Trauer: Erich Braese, Oberstabsintendant a. D. Anneliese Sablowski geb. Braese, Sao Paulo (Brasilien). Sigrid Braese. Doris Braese. Dr. med. Werner Sablowski, Sao Paulo (Brasilien). Rudolf, Ulrike und Hendrik, als Enkelkinder. Königsberg und Tilsit. Jetzt: Kulmbach, Thurnauer Straße 24, den 16. Februar 1953. Die Bestattung fand am Donnerstag, dem 19. Februar 1953, in Kulmbach statt.

Am 31. Januar 1953 starb nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, im Alter on 73 Jahren, Witwe Frau Wilhelmine Katzke aus Königsberg, Sedanstraße 3. Ferner gedenke ich meiner lieben Eltern, Karl Winziger und Frau Ottilie geb. Haupt. Meine Schwester, Frau Johanna Jähnke geb. Winziger und ihres Töchterchens Sieglinde, im Alter von 2 Jahren, aus Rossitten, Kur. Nehrung (Ostpreußen). Sie starben den Hungertod. Ferner meiner vermissten Schwester, Hilde Winziger, Rossitten, Kur. Nehrung (Ostpreußen), wohnhaft gewesen in Königsberg, Pionier-Kaserne, Kalthof. Einst war ich glücklich und hatte ein Heim, jetzt bin ich vertrieben und allein. Zersprengt die Familie, zerstört alles Glück, gib uns den Frieden und die Heimat zurück. Unsere lieben Toten werden uns unvergessen bleiben. Kurt Katzke und Frau Klara geb. Winziger aus Rossitten. Renate, Heinz, Marianne, als Kinder. Königsberg, Kohlhofstraße 1050/54. Jetzt: Walterschen Nr. 14, Post Weyerbusch (Westerwald)

Am 16. Februar 1953, entschlief plötzlich an den Folgen eines Unfalls, fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, im gesegneten Alter von fast 82 Jahren, unsere geliebte, herzensgute Mutter, Omi, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante, Berta Schöning geb. Ehmer, Gumbinnen, Hindenburgstraße 15. Ihr Leben war ausgefüllt von Liebe und immerwährender Fürsorge für die Ihren. Studienrat Otto Schöning. Assessor Wilhelm Schöning. Gertrud Runge geb. Schöning. Edith Schöning geb. Rohrmoser. Liselotte Schöning geb. Lenkeit, Oberstleutnant a. D. Walter Runge und 9 Enkel. Göttingen, Friedländer Weg 55. Wolfsburg-Bochum

Ps. 90,1 Herr, Gott, Du bist unsere Zuflucht für und für. Nach jahrelanger Ungewissheit, erhielten wir die Nachricht, dass unsere liebe, einzige Schwester, Schwägerin und Tante, die Lehrerin und DRK-Schwester Gertrud Uhse, Königsberg, Kronprinzenstraße 12, im Herbst 1945 im dortigen Gerichtsgefängnis, gestorben ist. Für alle Angehörigen: Lena Ebel geb. Uhse, Braunschweig, den 15. Februar 1953, Glückstraße 2 II.

Statt besonderer Anzeige. Sonnabend früh, entschlief plötzlich und unerwartet in Bad Nenndorf, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Maria Wallner geb. Marquardt, im 49. Lebensjahre. In stiller Trauer: Arthur Marquardt und Frau Elisabeth geb. Seidler. Frau Irmgard Knobbe geb. Wnendt. Horst Wnendt und Frau Margarethe geb. Machold. Siegfried Wnendt und Frau Doris geb. Gruschkewitz. Erich Kühlke und Frau Eva geb. Wnendt. Hannover, Gr. Düwelstraße 15, Blomberg/Lippe, Schiederstraße 3, Hiddessen bei Detmold und Hamburg 26, Moorende 31. Die Beerdigung fand am 11. Februar 1953 in Blomberg/Lippe statt.

In fester Zuversicht auf das Wiedersehen im Jenseits mit ihrem innig geliebten Mann, unserem guten Vater und Schwiegervater, Adolf Benkmann, der in unverbrüchlicher Pflichterfüllung als Beamter in Königsberg ausharrte und 1945 von den Russen verschleppt wurde, ging heute meine geliebte Mutter und Schwiegermutter, Anna Benkmann geb. Engelke aus Tapiau (Ostpreußen), im 67. Lebensjahr nach langem schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, für immer von uns. Mit ihr verloren wir das letzte, seelische Band mit unserer ostpreußischen Heimat. In tiefer Trauer: Herta Zumbroich geb. Benkmann. Walter Zumbroich, Forstmeister. Rheine i. Westf. Schloß Bentlage, den 29. Januar 1953

 


Folge 07 vom 05.03.1953 (PDF S. 15f)

Bekanntmachung:
Maria Melzer geb. Gutt, geb. 29.05.1890 in Schaden, Kreis Sensburg, Hausfrau, letzter Wohnsitz Sensburg, Reg.-Bez. Allenstein, E-Straße, wird für tot erklärt. Zeitpunkt des Todes ist der 31.12.1945, 24 Uhr. Amtsgericht Essen, den 3. Februar 1953, Aktenzeichen 55 II 55/52.

Der minderjährige Dieter Freudiger in Eschershausen, vertreten durch seine Mutter, Frau Hilda Knopke, geb. Freudiger, in Eschershausen, Bahnhofstraße 26, als Vormünderin, hat beantragt, den verschollenen Wirtschaftseleben Karl Meyer, geboren am 18. April 1920 in Landskron, Kreis Bartenstein, zuletzt wohnhaft in Bartenstein, Kirchstraße 15, bei Kriegsausbruch beschäftigt bei Otto Schirrmacher in Groß Rädtkeim, Kreis Gerdauen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollenen wird aufgefordert, sich bis zum 23. Juni 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 2, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Amtsgericht Eschershausen, den 18. Februar 1953, Geschäftsnummer II 6/53

Öffentliche Aufforderung. II 176/52
Frau Käte Raffel, geb. Gunia, in Northeim, Sophienstraße 4, hat beantragt, den Tod und den Todeszeitpunkt des am 20. Juli 1910 in Bergfriede, Kreis Osterode (Ostpreußen) geborenen Regierungsinspektor - Leutnant - Wilhelm Adolf Raffel, zuletzt wohnhaft in Allenstein, Ostpreußen, Beethovenstraße 8, festzustellen. An alle, die Angaben über den Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zum 1. Juni 1953 Anzeige zu machen. Northeim, den 21. Februar 1953. Das Amtsgericht

Öffentliche Aufforderung. II 199/52.
Frau Maria Kather, geb. Brosch in Langenholtensen Nr. 52, Kreis Northeim, hat beantragt, den Tod und den Todeszeitpunkt der am 8. Dezember 1888 in Eschenau, Kreis Heilsberg, geborenen Witwe - Bäuerin - Katharina Brosch, geb. Mischki, zuletzt wohnhaft gewesen in Gr.-Lemkendorf, Kreis Allenstein, Ostpreußen, festzustellen. An alle, die Angaben über den Tod der Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zum 1. Juni 1953 Anzeige zu machen. Northeim, den 21. Februar 1953. Das Amtsgericht


Todesanzeigen
Am 5. Februar 1953 verstarb, fern ihrer lieben Heimat, meine liebe Schwägerin, Tante und Großtante, Friseurwitwe Frau Therese Kumm, in einem Altersheim Haus Clarenbach, Lüttringhausen, Remscheid, im 81. Lebensjahre, aus Königsberg, Ostpreußen, Altst. Langgasse 7. In stiller Trauer: Emil Milinowski. Familie Max Knaber. Renia Szezccynski. Peter und Kati. Loxstedt, Kreis Wesermünde

Am 15. Februar 1953 entschlief sanft, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Frau Wilhelmine Faber, geb. Schwarz, im 81. Lebensjahr. In stiller Trauer: Gustav Faber und Kinder. Hohenstein, Ostpreußen. Jetzt: Bochum-Harpen, Wernerstraße 92

Zum Gedenken. Meinem lieben, unvergesslichen Töchterchen, Irene Scheller, zum achten Todestag am 5. März 1953 und meinem lieben, treusorgenden, noch immer vermissten Mann zu seinem 42. Geburtstag am 25. April 1953. In stiller Trauer: Gustel Scheller, geb. Reich-Ademeit. Königsberg, Knochenstraße 13. Jetzt: Bochum, Falkstraße 11

Weinet nicht an meinem Grabe. Gönnet mir die ewge Ruh! Denkt was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Nach acht Jahren banger Ungewissheit, immer auf ein Wiedersehen hoffend, erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unsere unvergessliche, herzensgute Tochter und über alles geliebte Schwester und Enkelin, Hildegard Stadie, im blühenden Alter von 16 Jahren, am 15.06.1945 in Finnisch-Karellen, qualvoll verstorben ist. Wer Dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. Die untröstlichen Eltern, Geschwister und Oma. Adolf Stadie. Berta Stadie, geb. Wolff. Erwin, Irmgard, Emil, Emmy. Charlotte Wolff, geb. Saukul. Eggeberg, den 18. Februar 1953, Halle in Westf. Früher: Heidenberg, Kreis Angerburg, Ostpreußen

Nach arbeitsreichem Leben, entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit am 30. Januar 1953, fern ihrer Heimat, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Oma, Witwe Lina Zander, geb. Taruttis aus Willkischken, Kreis Tilsit, Ostpreußen, im Alter von 77 Jahren. In stiller Trauer: Maria Balschat, geb. Zander. Max Balschat, als Schwiegersohn. Lina Tamoschus, geb. Zander. Martin Tamoschus, vermisst. Georg Zander und Frau. Franz Zander und Frau. Gustav Zander, Beensen (Uelzen), und acht Enkelkinder. Schacht-Audorf, 25. Februar 1953. Beigesetzt am 2. Februar 1953

Am 11. Februar 1953 verstarb in Neuenkirchen, Unterweser, unsere Schwester, Schwägerin und Tante, Fräulein Frieda Scheuerbrand. Ihr Leben war Arbeit und Mühe. Auch sie durfte die Früchte ihrer Arbeit nicht genießen. Ehre ihrem Andenken. Familie Günther Scheuerbrand. Sensburg, Ostpreußen, E-Straße. Jetzt: Eichstetten a. K. 283 über Emmendingen

Am 13. Januar 1953 entschlief nach kurzem Leiden, fern ihrer geliebten Heimat, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Frieda Waldeit, geb. Fischer, im Alter von 58 Jahren. In stiller Trauer: Werner Kewitz und Frau Gustel, geb. Hirschfelder. Familie Hermann Fischer. Familie Kurt Müller. Familie Helmut Fischer. Familie Hans Fischer. Hans-Jügen und Ursula Kewitz, als Enkelkinder. Angerburg und Königsberg. Jetzt: Hilgen, Siebenstern, Willebadessen und sowj. bes. Zone

Am 26. Februar 1953 verschied unsere liebe Mutter, Oma und Schwiegermutter, Frau Marie Stobbe, geb. Kislat, geb. am 30.06.1882. In tiefer Trauer: Karl Stobbe, Postbetriebswart a. D. Helene Stobbe, Tochter. Marta Stobbe, geb. Schwarz, Schwiegertochter. Karl Stobbe, Bahnpostbeamter, vermisst. Fritz Stobbe. Gertrud Lukat, geb. Stobbe. Erwin Lukat, Hauptwachtmeister, vermisst. Erika Lukat, Enkelkind. Angerburg, Ostpreußen, Reckliesstraße 40, jetzt: Horneburg/N.-Elbe, Marschdamm. Die Beerdigung hat am 02.03.1953 stattgefunden.

Am 23. Februar 1953 entschlief im 90. Lebensjahr in Chemnitz, durch viele Jahre treu umsorgt von den Töchtern, die ihr Leben teilten, unsere geliebte Mutter, Viola von Kritter, geb. von Sandrart. Es war den in der Westzone lebenden Kindern nicht vergönnt, an ihr Sterbelager zu treten. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Tilla Schoepffer, geb. Kritter. Eberhard Schoepffer, Oberst a. D. Heiligenbeil und Elbing. Jetzt: Neumünster, Holsatenring 89

Zum Gedenken! Am 13. März 1953 jährt sich zum siebenten Male der Tag, an dem meine liebe, unvergessliche Frau, unsere liebe Schwester und Schwägerin, Irene Brandt, geb. Lardong, an den Folgen des Krieges verstarb. Sie ruht in ihrer geliebten Heimaterde. Im Namen aller Angehörigen. Josef Brandt. Blumenthal, Kreis Pillkallen (Ostpreußen), jetzt: sowj. bes. Zone

Am 24. Januar 1953 folgte ihren Kindern, meine liebe Frau, Mutter und Tochter, Frau Betty Kreutzahler, geb. Ruhnke, im Alter von 54 Jahren. Frenz Kreutzahler, Assel. Ingrid Kreutzahler, Germiston. Johann Ruhnke, Wöllnitz. Früher Ebenrode, Kreis Schloßberg

Am 10. Februar 1953 entschlief nach langer, in Geduld getragener Krankheit, verw. Frau Adeline Hackbarth, geb. Reich, im Alter von 74 Jahren. In stiller Trauer: Frieda Schliesio nebst Tochter und alle Verwandten. Bad Salzgitter, den 23.02.1953, Worthstraße 8

Am 2. Februar 1953 verstarb unerwartet, unsere liebe Mutter, Schwieger- und Großmutter, Schwägerin und Tante, Auguste Meyer, geb. Mattutat, im 75. Lebensjahr. Im Namen der Trauernden: Luise Meyer, Königsberg, Laptauer Straße 9. Jetzt: Mietersheim bei Lahr (Baden) Hauptstraße 110

Was Gott tut, das ist wohlgetan. Fern unserer geliebten Heimat, entschlief am 14. Februar 1953, nach längerer Krankheit, meine herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Omi, Berta Paslat, geb. Rattensperger, im Alter von 45 Jahren. In stiller Trauer: Christel Raudschus, geb. Paslat. Fritz Raudschus und Enelin Marlies. Trabuhn über Lüchow, im Februar 1953. Früher: Grünhaus bei Trakehnen

Am 1. Februar 1953 verschied plötzlich und unerwartet, unsere liebe Mutter, Omi und Schwester, Frau Martha Kowalewski, geb. Baran, Molkereiverwalterwitwe aus Barten, Kreis Rastenburg, Ostpreußen, kurz vor Vollendung ihres 71. Lebensjahres. In stiller Trauer: Elisabeth Reinhardt, geb. Kowalewski mit Familie, Kitzingen a. M. Altdeutsche Weinstube. Gerhard Kowalewski mit Familie, Altenmuhr bei Gunzenhausen. Elli Kowalewski, geb. Wegert, und Tochter, Berlin N 19

Unsere geliebte Schwester, Sieglinde Burkert, ist für immer von uns gegangen. Sie entschlief nach schwerer Krankheit am 26. August 1952 in Eisfeld/Thüringen. Die Beisetzung der Urne hat in Frankfurt a. Main stattgefunden. In tiefstem Leid: Lieselotte Burkert. Else Burkert. Frankfurt a. M., Waldschulstraße 110. Früher: Königsberg, Schillerstraße 12a

Am 14. Februar 1953 verstarb nach einer schweren Operation, unsere liebe, nimmermüde Mutti, Schwiegermutter und Omi, Frau Anna Menzel, geb. Hildebrandt, im 80. Lebensjahr. Im Namen aller tief trauernden Hinterbliebenen: Lena Gottschalk, geb. Menzel. Augam und Tiefensee, Ostpreußen. Jetzt: Schinkel über Gettorf

Am 25. Januar 1953 entschlief plötzlich und unerwartet, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Pauline Pingel, geb. Pingel, im Alter von 78 Jahren. Es trauern um sie: Karoline Krause, geb. Pingel. Jakob Krause, zur Zeit vermisst, Assumstadt. Christine Hübner, geb. Pinkel. Herbert Hübner, Hess.-Oldendorf. Margarete Hedelhofer, geb. Pingel. Felix Heldhofer, Berlin. Johann Pingel, zur Zeit vermisst, Mina Pingel, geb. Kehlert, Wathlingen. Maria Pingel, Linserlerhof (Saar). Anna Steppat, geb. Pingel, Alpen. Wilhelmine Wohlgetahn, geb. Pingel. Fritz Wohlgetahn, Großenwieden. 18. Engelkinder, 8 Urenkel. Breitenstein, Kreis Tilsit-Ragnit. Jetzt: Alpen, Kreis Moers

Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen Tote wecken, würd Dich mein liebes Mütterlein, nicht fremde Erde decken. Nach fast achtjähriger Ungewissheit, immer noch auf ein Wiedersehen hoffend, erhielten wir durch eine Heimkehrerin die Nachricht, dass meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Oma, Wilhelmine Trampenau, geb. Golischewski, geb. 29.01.1901, am 19. August 1945 im Lager in Sibirien gestorben ist. Ferner gedenken wir meines Vaters, Schwiegervaters und Opas, Bernhard Trampenau, geb. 05.09.1903, der seit Januar 1945 in Womditt, Ostpreußen, beim Volkssturm verschollen ist. In stiller Trauer: Gertrud Wojcinski, geb. Gollschewski. Leo Wojeinski und Enkelkinder. Wolla, Kreis Mohrungen. Dortmund-Westerfilde, Wehrling 1

Zum Gedenken. Es jährt sich zum sechsten Male der Todestag meines lieben Vaters, Bauer Max Borchert, langjähriger Bürgermeister von Sandeck, Kreis Angerapp, gestorben am 05.03.1947, im Alter von 74 Jahren auf der Flucht in Neuendorf-Friedheim, Kreis Pr.-Holland. Er folgte seiner lieben Frau, Anna Borchert, geb. Eder, gestorben am 19.05.1945, im Alter von 58 Jahren in Neuendorf-Friedheim. Ihr folgte am 15.09.1945 die einzige Tochter, Margarete Borchert, gestorben an vorangegangenen, qualvollen Leiden, im Alter von 22 Jahren in Pr.-Holland. Im Namen aller Angehörigen: Heinz Borchert und Frau. Sandeck, Kreis Angerapp. Jetzt: Münster i. W., Siedlung, Mondstraße

Heute früh, 1.00 Uhr, entschlief sanft, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter, Witwe Wilhemine Malzkeit, geb. Klädtke, im 88. Lebensjahre. In stiller Trauer: Familie Max Malzkeit. Familie Ernst Malzkeit. Familie Hans Malzkeit. Erich Malzkeit nebst Braut, beide vermisst. Inge Chatton, geb. Malzkeit nebst Familie. Reinhold und Dieter Malzkeit. Seßlacken, Kreis Insterburg. Jetzt: Gr.-Steinum über Helmstedt, den 24. Februar 1953

Nach langer, schwerer, mit Geduld getragener Krankheit, verschied am 6. Februar 1953, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, im Alter von 66 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Bauer Gustav Bahlo aus Misken, Kreis Johannisburg, Ostpreußen. Wie haben ihn am 9. Februar in Heimenkirch (Allgäu) zur letzten Ruhe geleitet. In tiefer Trauer: Wilhelmine Bahlo, geb. Schimborski, im Namen der Kinder, Enkelkinder und Verwandten. Heimenkirch-Meckatz (Allgäu)

Gott, der Allmächtige, hat am 29. Januar 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, meinen lieben, guten Mann, unseren treusorgenden Vater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Kirchengemeindeobersekretär i. R. Albert Körber aus Lyck, Ostpreußen, im vollendeten 64. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abgerufen. Er folgte unserem lieben Sohn und Bruder, Karl Heinz, gefallen am 08.10.1944 im Osten, im Alter von 19 Jahren. Ferner gedenken wir unseres lieben Sohnes und Bruders, Alexander, vermisst im August 1944 in Rumänien, im Alter von 21 Jahren. In tiefer Trauer: Anna Körber, geb. Nisch. Eckhardt Körber und Frau Lucie, geb. Faust. Harold Fisher und Frau Ursel, geb. Körber. Alber Körber jun. Gisela Körber, seine Großkinder, Eckhardt, Wolfgang und Ann. Bovenden über Göttingen, Breite Straße 70. Göttingen, Elbinger Straße 19, Stanhope/England. Im Februar 1953

Nach jahrelanger Ungewissheit, erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber, guter Mann und treusorgender Vater, Paul Sadlowski, am 14. Februar 1946 in Königsberg, im Alter von 56 Jahren, verstorben ist. Gleichzeitig gedenken wir meines innigstgeliebten, einzigen Sohnes und Bruders, Hans-Joachim. Er wurde im Oktober 1944 als vermisst gemeldet. In stiller Trauer: Lisbeth Sadlowski, geb. Riebensahm. Brigitte Nolte, geb. Sadlowski. Königsberg, Alexander-Schmidt-Straße 1. Jetzt: Beuel a. Rh., Gartenstraße 77

Im festen Glauben, seine über alles, geliebte Heimat noch einmal wiederzusehen, entschlief am 7. Februar 1953, nach langem, schwerem Leiden, im Alter von 69 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauunternehmer Gustav Tietz. Uderwangen, Kreis Pr.-Eylau, Ostpreußen. In stiller Trauer: Auguste Tietz, geb. Schönfeld. Walter Tietz und Frau Herta, geb. Osterode. Gustav Karl und Frau Anna, geb. Tietz. Bruno Theophil und Frau Erna, geb. Tietz. Enkelkinder und Anverwandte. Essen-West/Ruhr, Unterdorfstraße 29

In stiller Trauer, gedenken wir unserer lieben Eltern: Gustav Molgedey, Berta Molgedey, geb. Sieloff, die im Frühjar 1945 auf der Flucht ums Leben kamen. Ferner gedenken wir unserer lieben Schwester, Herta Rieleit, geb. Molgedey, ihrer Kinder, Edith Rieleit, Hella Rieleit. Sie sind im Juni 1947 in Levitten, Kreis Pr.-Eylau, den Hungertod gestorben. Unseres lieben Schwagers, Emil Rieleit, der in Russland den Heldentod fand. Unseres lieben Bruders, Richard Molgedey, der seit 1944 vermisst ist. Die verstreut lebenden Kinder und Geschwister: Charlotte Molgedey, Ebenrode, Ostpreußen. Jetzt: Dorfmark 27 in Hannover. Erna Molgedey, Starkenicken, Kreis Insterburg. Jetzt: Fallingborstel, Soltauer Straße 25. Gertrud Lettau, geb. Molgedey, Starkenicken, Kreis Insterburg. Jetzt: Dorfmark, Westendorfer Straße 27. Sohn, Georg-Ulrich Lettau. Hugo Molgedey und Familie, Elchental, Kreis Insterburg. Jetzt: Monteallo, Alabama, U.S.A.

Immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir jetzt, nach achtjähriger Ungewissheit die Nachricht durch einen Heimkehrer, dass mein lieber Mann und guter Vater, der Gend.-Mstr. i. R. Otto Goldbach, geb. am 19.04.1884, gefallen Ende Februar 1945 in einem Außenfort bei Königsberg in Ostpreußen. In stiller Trauer: Martha Goldbach, geb. Nass. Alfred Goldbach und Frau June, geb. Turner (England). Herbert Goldbach und Frau Katharina, geb. Heubl. Zwei Enkelkinder und alle Anverwandten. Tilsit, Ostpreußen, Hindenburgstraße 23 d. Jetzt: Lünen-Lipphalthausen, Brunnenstraße B 14

Nach jahrelanger Ungewissheit, erhielten wir jetzt die Nachricht, dass unser lieber, einziger Sohn, mein guter Bruder, Erich Baljahr, am 15. Januar 1947, im Alter von 22 Jahren in russ. Gefangenschaft verstorben ist. In stiller Trauer: Paul Baljar und Frau. Renate Baljar, Schwester. Pr.-Eylau, Ostpreußen. Jetzt: Unterunerheim 80, Kreis Steinfurt

Am 30. Januar 1953 verschied, nach kurzer Krankheit, unser lieber, guter Vater, Sohn, Schwiegersohn und Schwager, Landwirt Willy Schmidt, früher Neu-Hasselberg, Kreis Heiligenbeil. Er folgte unserer geliebten Mutter, Tochter und Schwester, Else Schmidt, geb. Kantel und ihrem einzigen Töchterchen, Elisabeth Schmidt, die beide in russischer Gefangenschaft 1946, bzw. 1947 verstorben sind. Dieter und Uli Schmidt, Künzelsau, Württbg. Finkenweg 9. Martha Schmidt, Kirchberg J., Württbg., Altersheim. Familie Kantel, Künselsau, Blaufelden, Deggingen

Am 9. Februar 1953, nahm Gott, meinen lieben, treusorgenden Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, August Soppa, Gendarmerie-Meister i. R., im Alter von 62 Jahren, fern der Heimat, zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Marta Soppa, geb. Knischewski. Horst Soppa. Margot Soppa, geb. Hamm. Theodor Soppa, vermisst. Rainer Soppa, als Enkel und die übrigen Anverwandten. Krefeld-Oppum, 9. Februar 1953, Weide 79. Früher: Sandau, Kreis Ebenrode, Ostpreußen

Zum Gedächtnis. Es sind bereits acht Jahre her, seit uns unser lieber Vater, Großvater, Bruder und Onkel, der Kaufmann Franz Seidel aus Königsberg, Königstraße 40, geb. am 14.05.1887 in Mehlkehmen, Kreis Stallupönen, Ostpreußen, für immer verließ. Er starb im Lager Carmitten in Ostpreußen. Möge er in heimatlicher Erde in Frieden ruhen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Mathias Seidel. Berlin-Waidmannslust, den 24. Januar 1953, Kurhausstraße 6

Zum Gedenken. Am 6. März 1953 jährt sich zum achten Mal der Todestag, unseres herzensguten Vaters, des Kaufmanns Erich Naujoks aus Angerburg. Er fiel bei den Kämpfen um Pillau und ist auch dort begraben worden. In stiller Trauer: Margarete Naujoks, geb. Binder. Ruth Kallinna, geb. Naujoks. Ingetraud Naujoks. Friedrich-Otto Kallinna. Geversdorf/Oste, im März 1953, Hauptstraße 129

Zum Gedenken! Zum achten Male jährt sich der Todestag meines lieben Bruders, Bauer Johann Loch aus Windau, Kreis Neidenburg, Ostpreußen, geb. 29.06.1878, erschossen Januar 1945 in Woritten (Ermland) auf der Flucht durch Russeneinfall. Ferner gedenken wir unseres lieben Sohnes, Gefr. Wilhelm Loch, geb. 22.04.1910 in Gartenau, Kreis Neidenburg, Ostpreußen, gefallen 16.09.1941 bei Nowogrod (Russland). Schwager, Johann Ostrowski, geb. in Gartenau, Kreis Neidenburg, Ostpreußen, wohnhaft in Mückenhausen (Sawaden) Kreis Neidenburg, im Januar 1945 von den Russen verschleppt. Wer kann Auskunft darüber erteilen? In stillem Gedenken aller Angehörigen: Karl Loch. Früher: Bauer Gartenau, Kreis Neidenburg, Ostpreußen. Jetzt: Gels-Buer, Königgritzer Straße 49 (Westf.)

Zum Gedenken! Am 3. März 1953 jährt sich zum achten Male der Todestag meines lieben Sohnes und Bruders, Helmut Reinhard Maak, geb. 31.03.1926, gefallen 03.03.1945, bei den schweren Kämpfen im Kreis Moers (Niederrhein) im blühenden Alter von 19 Jahren. In stiller Trauer: Selma Dreist, verw. Maak. Gerhard Maak. Buchholz bei Landsberg. Jetzt: Köln-Braunsfeld, Maarweg 33

Immer hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir nach acht Jahren die traurige Nachricht, dass mein lieber, guter Mann und herzensguter Vater, Volkssturmmann Willy Naujokat, geb. 05.06.1900, im Februar 1945 in den Kämpfen um Königsberg, im Alter von 44 Jahren, gefallen ist. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Domfriedhof in Königsberg, Alte Pillauer Landstraße. In treuem Gedenken: Frieda Naujokat, geb. Boy. Erna Linke, geb. Naujokat. Heinrich Linke. Hans Naujokat. Klara Naujokat, geb. Boss und Hans-Diether, als Enkel. Kurt Naujokat, Bruder in Amerika. Bernhard Boy, Schwager, Eliesabeth Boy, geb. Petschulat. Früher: Königsberg-Charlottenburg, Schlageterstraße 40. Jetzt: Kl.-Meckelsen über Scheesel, Post Sittensen

Am 18. Februar 1953 verschied nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 75 Jahren, fern der Heimat, unser herzensguter Vater, Großvater, Urgroßvater und Schwiegervater, der frühere Gastwirt, Johann Hinzmann aus Allenstein, Ostpreußen. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Antonie Gerhardt, geb. Hinzmann, Köln-Nippes, Ebernburgweg 63. Hedwig Schaffrin, geb. Hinzmann, Schleswig, Melstedtdiek 23

Zum Gedenken! Am 5. März 1947 starb nach schwerem Leiden im Krankenhaus Schwarmstedt (Hannover) mein lieber Mann und herzensguter Vater, Schwager, Onkel und Opa, der Kaufmann Gustav Wittkat aus Schmalleningken, Kreis Tilsit, im Alter von 57 Jahren. Ihm war es nicht vergönnt, in der Heimat, an der Seite seiner Eltern, zu ruhen. In stillem Gedenken aller Angehörigen: Frau Auguste Wittkat und Sohn Alfred. Ratheim, Kreis Erkelenz, Auf der Henne 1

Fern der lieben Heimat, entschlief am 12. Februar 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, im blühenden Alter von 29 Jahren, mein lieber Sohn, Heinz Werner Schäfer. Er folgte seinem Vater, Adam Schäfer und fünf Geschwistern in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Frau Margarete Schäfer, geb. Löhrke, als Mutter, aus Medenau, Kreis Samland . Und seine geliebte Frau, Inge Schäfer, geb. Schröder und alle Verwandten. Lampertheim, Wilhelmstraße 95, Hessen

Am 12. Februar 1953 entschief im 81. Lebensjahr, unser guter Vater, Schwieger-, Groß- und Urgroßvater, Adolf Dünnbier, Revierförster i. R. früher: Ortelsburg, Ostpreußen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Frau Lotty Desens, geb. Dünnbier. Wennigsen (Deister), Kreis Hannover

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 1. Februar 1953, plötzlich und unerwartet, nach einem arbeitsreichen Leben, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Bauer Ernst Kragenings, Tilsit, Padeimweg, im Alter von 69 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Anna Kragenings, geb. Bannat. Friedrichskog III (Holstein)

Am 17. Februar 1953 entschlief sanft, mein lieber Mann, unser guter Vater und Opa, Karl Mielke, früher Ottilienhof, Kreis Königsberg. Es trauern: Anna Mielke, geb. Siebert und Angehörige. Wasserburg am Inn, Burg 3

 


Folge 08 vom 15.03.1953 (PDF S. 18)

Für: Todeserklärungen

Berichtigung: Auskunft wird erbeten über Frl. Irmgard Graef aus Pr.-Holland, Memeler Straße 2, nicht Pr.-Eylau. (Ausgabe vom 25.01.)

Berichtigung: Friedrich (gen. Fritz) Graap, nicht Grapp, geb. am 20.06.1888 in Palmburg. (Ausgabe vom 05.02.1953).

Techniker Heinz Walter, geb. 20.06.1908 in Königsberg und dort auch wohnhaft gewesen, Gefreiter in einer Pionier-Abt., letzte Nachricht September 1943 aus Nordabschnitt, soll für tot erklärt werden.

Frau Auguste Henriette Reich, geb. Perlbach, geb. 30.11.1875, wohnhaft gewesen in Insterburg, Mühlenstraße 2, wurde vom Einfall der Russen zwischen Königsberg und Mühlhausen durch Überfahren schwer verletzt und blieb im Chausseegraben liegen. Wer kann den Tod der Verschollenen bestätigen?

Frau Helene Burrenkopf, geb. Lembritzki, aus Allenstein, Roonstraße 25, ist seit dem 21. Januar 1945 verschollen. Wer kann Auskunft geben, wo Frau Burrenkopf geblieben ist?

Der Landwirt Hermann Hensler und Ehefrau Ida, geb. Pörschke, aus Rogehnen, Kreis Pr.-Holland, sollen für tot erklärt werden. Sie sind seit Februar 1945 verschollen.

Lehrerwitwe Berta Lindenau, geb. am 08.03.1881, und Tochter Erika Lindenau, geb. am 03.11.1913, aus Tannenwalde bei Königsberg, sind seit Ende Januar 1945 in Tannenwalde verschollen. Wer kennt ihr Schicksal?

Schmiedemeister Max Reimann aus Kloschenen bei Friedland, geb. am 04.12.1887 in Domnau, ist verschollen und soll für tot erklärt werden. Er war als Volkssturmmann bei Nemmersdorf eingesetzt, letzte Nachricht aus Tapiau Wer kann Auskunft über sein Schicksal geben?

Luise Kallweit, geb. am 08.12.1876, aus Ebertann, Post Haselberg, Kreis Schloßberg, kam auf der Flucht im Oktober 1944 bis Bartenstein. Da die Verschollene sehr krank war, konnte sie den Fluchtweg nicht fortsetzen. Sie kam in ein Altersheim in Bartenstein, Poststraße 1. Wer kann Auskunft über den Verbleib der Vermissten geben?

Der Landwirt Adolf Pietrzyk, geb. am 14.08.1875 in Thurau, wohnhaft gewesen in Sernau, Kreis Johannisburg, ist seit Ende 1944 verschollen und soll für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal des Vermissten?

Kaufmann Carl Woitkowitz, geb. 17.07,1871 in Tilsit, und Frau Amalie, geb. Hennig, geb. 20.12.1889, beide wohnhaft gewesen in Königsberg, Memeler Weg 1, sollen für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal der in Königsberg zurückgebliebenen Landsleute?

Frau Juliane Haase, geb. Bloch, geb. am 02.10.1895, aus Götzendorf, Kreis Wehlau, ist am 15. Mai 1946 in Königsberg im Krankenhaus der Barmherzigkeit gestorben. Wer kann den Tod der Frau Haase bestätigen?

Der Landwirt Adam Bertuleit, geb. am 17.02.1875 in Karkelbeck, Kreis Memel, und Ehefrau Marinke, geb. Puttnins, geb. am 20.11.1889 in Girngallen-Matz, Kreis Memel, beide zuletzt in Karkelbeck, sollen für tot erklärt werden. Das Ehepaar kam auf der Flucht bis nach Heydekrug und kehrte dann nach Karkelbeck zurück. Es soll Ende 1948 verstorben sein. Wer kennt das Schicksal der Verschollenen?

Johann Kischkel, geb. am 05.03.1888, aus Wittenwalde, Kreis Lyck, und Frau Anna Kischkel, geb. am 19.11.1888, Wittenwalde, sollen für tot erklärt werden. Johann Kischkel soll im Februar 1945 im Raum von Braunsberg beim Volkssturm gefallen, Freu Kischkel 1946 in Königsberg verstorben sein. Wer kann Auskunft geben?

Der Landwirt Emil Haase, geb. am 05.05.1899 in Lublin, wohnhaft gewesen in Götzendorf, Kreis Wehlau, zuletzt gesehen am 21.01.1945, soll für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal des Verschollenen?

Geschäftsnummer 54 II 166/52  Aufgebot
Die Tochter der Ehefrau Emilie Grunert, geb. Scheiba, Ehefrau Margarete Buttler, geb. Grunert, wohnhaft in Essen, Gerswidastr. 67, hat beantragt, ihre oben genannte Mutter, geboren am 21.07.1885 in Widrinnen, Kreis Rastenburg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Legienen, Kreis Rößel, Ostpreußen,  für tot zu erklären, weil sie im Zusammenhang mit Ereignissen des letzten Krieges vermisst ist. Die Verschollene wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 06. Juli 1953, 9 Uhr, dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 160, Nachricht zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt werden wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, dies spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht anzuzeigen. Essen, den 11. Februar 1953, Das Amtsgericht

Geschäftsnummer 54 II  165/2, Aufgebot
Die Tochter des Straßenbauunternehmers Josef Grunert, Ehefrau Margarete Buttler, geb. Grunert, wohnhaft in Essen, Gerswidastr. 67, hat beantragt, ihren oben genannten Vater, geboren am 02.02.1887 in Widrinnen, Kreis Rastenburg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in  Legienen, Kreis Rößel, Ostpreußen, für tot zu erklären, weil er im Zusammenhang mit Ereignissen des letzten Krieges vermisst ist. Der Verstorbene wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 06. Juli 1953, 9 Uhr, dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 160, Nachricht zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt werden wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, dies spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht anzuzeigen. Essen, den 11. Februar 1953, Das Amtsgericht

Aufgebot
Frau Maria Beutler, Detmold, Klüterstraße 29, hat beantragt, die am 11.01.1866 in Neunassau, Kreis Insterburg geborene Witwe Maria Daniel, geb. Anbuhl, aus Königsberg-Speichersdorf, Altersheim, für tot zu erklären. Die Verschollene soll im Januar 1945 geistig noch sehr rege, körperlich aber wohl, infolge Hungers, sehr elend gewesen sein und nur noch aus Haut und Knochen bestanden haben. Die Insassen dieses Altersheimes des Deutschen Roten Kreuzes sollten damals angeblich geschlossen abtransportiert werden. Alle, die über Tod oder sonstigen Verbleib der Verschollenen unterrichtet sind, werden gebeten, ihr Wissen umgehend an das unterzeichnete Gericht zu 4 II 49/53 mitzuteilen. Amtsgericht Detmold, 23.02.1953


Todesanzeigen

Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit, dass ich dahin eingehe und dem Herrn danke. Gott, der Herr, hat heute unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwester und Tante, Marie Plaumann, geb. Denk, verw. Zimmerningkat, im Alter von 81 Jahren in die bleibende Heimat abgerufen. In stiller Trauer: Emil Zimmerningkat, Pfarrer. Helene Krebs, geb. Zimmerningkat. Günther und Barbara Krebs. Hochelheim, den 4. März 1953 über Wetzlar. Früher: Peterkeim, Kreis Angerapp

Am 25. Februar 1953 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber Vater, Schwiegervater und guter Opa, Franz Spitzbart, Gestütoberwärter i. R. im 78. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Gertrud Spitzbart. Marta Adomat, geb. Spitzbart. Otto Adomat. Dieter Adomat. Celle, Jägerstraße 2. Früher: Hauptgestüt Trakehnen und Gumbinnen, Ostpreußen

Laut einer Heimkehrererklärung, ist mein lieber, allzeit fröhlicher Junge, Uffz. Helmut Bartschat, geb. 17.11.1921 in Ragnit, Ostpreußen, im September 1944 in Russland gefallen. Sein Bruder Werner wird noch vermisst. Ferner gedenke ich meines lieben Mannes, des Postschaffners Ernst Bartschat, zuletzt Goldap, Ostpreußen, der am 26. September 1948 im russischen Krankenhaus in Insterburg verstorben ist. Es trauert um die drei Lieben: Emma Bartschat, geb. Szameitat. Katzenbach über Rockenhausen (Rheinpfalz)

Fern seiner Heimat, entschlief am 4. März 1945, im Alter von 63 Jahren, nach langem Leiden, jedoch plötzlich und unerwartet, mein lieber Mann, treusorgender Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauunternehmer August Harwardt aus Pr.-Eylau. Im Namen aller Angehörigen: Frau Berta Harwardt, geb. Hartmann. Klaus Wüllenweber und Frau Ulrike, geb. Harwardt. Quedlingen/Harz, Konent 27. Duisburg, Silcherstraße 3

Nach Gottes Willen entschlief am 24. Februar 1953 mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Bruder, der Gutsbesitzer Rudolf Richter, früher Preußendorf bei Gumbinnen, später Eickhof bei Tessin/Mecklbg., im 59. Lebensjahre. Annelore Richter, geb. Kuntze. Malve Richter, The Holt House, Mobberley, Cheshire, England. Willie Helm und Frau Rosemarie, geb. Richter, 375 Honmoku-Motomachi, Yokohama, Japan. Friedrich Maurer und Frau Margrit, geb. Richter, Eichenau bei München, Hauptstraße 19. Westernholz 460 über Bad Oeynhausen

Zum 70. Geburtstag! Was wir bergen in den Särgen, ist das Erdenkleid. Was wir lieben ist geblieben, bleibt in Ewigkeit. Nach langer, schwerer Krankheit, ist am 21. Oktober 1952 mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, Landesobersekretär i. R. Friedrich Andreas heimgegangen. Er folgte seinen drei Söhnen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Johanna Andreas, geb. Sdunnus. Königsberg, Friedrichstraße 14, jetzt: Leezen über Bad Segeberg

Nach langem arbeitsreichem Leben, verstarb in Hamburg am 8. Januar 1953 plötzlich unser lieber Großvater, Vater und Schwiegervater, der Mechanikermeister Franz Weiler, im Alter von 76 Jahren. In stiller Trauer: Familie Fritz Schulz, Neumünster. Fritz Weiler und Frau Elli, Barcelona. Familie Karl Weiler, Schönewörde

Nach Gottes heiligem Willen, entschlief am 11. Februar 1953, nach schwerer Krankheit, mein innig geliebter Mann, guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Franz Ehlert, Postbetriebsassistent a. D. im 67. Lebensjahre. In stiller Trauer: Anna Ehlert, geb. Harwardt. Hugo Ehlert. Franz Ehlert, vermisst in Stalingrad. Martha Ehlert, geb. Zimmermann. Norbert Ehlert. Heinz Dieter Zimmermann. Ottenheim, Kreis Lahr (Baden), früher: Frauenburg, Ostpreußen

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 25. Februar 1953 im 84. Lebensjahr, unser lieber Schwiegervater und Opa, der Schneidermeister Gottlieb Zaucke aus Fischhausen. Im Namen der Hinterbliebenen: Helene Zaucke, geb. Kniffka. Käthe Zaucke, geb. Krüger und Enkelkinder. Gauensiek über Buxtehude

Zum Gedächtnis. In stiller Trauer gedenken wir unseres vor zehn Jahren in Stalingrad vermissten Sohnes und Bruders, Lt. Friedrich Schellong, geb. 06.04.1922. Ida Schellong, geb. Klinger. Rudolf Schellong (Bruder). Königsberg, Wartenburgstraße 17. Jetzt: Wiesbaden, Gneisenaustraße 2 II

Nach kurzer Krankheit entschief am 27. Februar 1953 mein lieber Mann und mein lieber Vater, Reg.-Amtmann a. D. Albert Klein, im 59. Lebensjahr. In Trauer: Anna Klein, geb. Glaubach. Armin Klein. Lübeck, Klappenstraße 21. Früher: Königsberg, Hardenbergstraße 21

Fern seiner geliebten Heimat, ist am 24. Februar 1953, nach kurzem Leiden, mein lieber, unvergesslicher, treusorgender Mann, unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, Fritz Wölky, Hotelbesitzer in Korschen, Kreis Rastenburg, im 82. Lebensjahr, von Gott, dem Allmächtigen, in die Ewigkeit abgerufen worden. Du wirst uns unvergessen bleiben. In tiefer Trauer: Frau Luise Wölky, geb. Brandstätter, Bredelem/Harz. Willy Wölky. Frau Ruth Wölky und Kinder, Berlin. Hedwig Hoffmann, geb. Wölky. Karl Hoffmann, Bredelem. Edith Schadwinkel, geb. Wölky. Paul Schadwinkel und Kinder, Burgdorf. Fritz Wölky. Frau Erna, geb. Finke und Kinder, Bredelem. Eva Gulpeper, geb. Wölky. Arthur Gulpeper, Ramsgate/England. Zwei Söhne, Kurt und Erwin, in Russland vermisst.

Die Scheidestunde schlug zu früh. Doch Gott, der Herr bestimmte sie. Fern seiner geliebten Heimat entschlief am 5. Februar 1953, mein über alles geliebter Mann, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Gutsverwalter Hans Kairies, im Alter von 51 Jahren. In tiefem Schmerz: Maria Kairies, geb. Bajohr Wallenthal, Kreis Tilist-Ragnit. Jetzt: Harksheide, Forstweg 59. Im März 1953. Unvergessen und in Liebe gedenken wir meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwieger- und Großvaters, des Landwirts Johann Matschullis aus Piktupönen, Kreis Tilsit-Ragnit, geb. 10. März 1870, gestorben 17.08.1945 in Brakenberg, Pommern. In stiller Trauer: Anna Matschullis, geb. Bajohr

Zum Gedenken. Am 15. März 1953 jährt sich zum neunten Male der Todestag unseres lieben, einzigen Sohnes und Bruders, Obergefr. Gerhard Grigsdat, geb. 10.09.1922, gefallen 15.03.1944 in Russland. In stillem Leid und treuem Gedenken: Artur Grigsdat und Frau. Edith und Waltraut, als Schwestern. Amtal-Heinrichswalde, Ostpreußen. Jetzt: Westerbeck-Gifhorn, Hannover

Am 19. Februar 1953 entschlief sanft, fern seiner lieben Heimat, mein lieber, unvergesslicher Lebensgefährte, unser herzensguter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Opa, Oberlandjägermeister i. R. u. Ltn. d. I. August Link, im 85. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Emma Link, geb. Schwerznecker. Ernst Link. Waltraut Link, geb. Baller. Hans-Hubert und Wolfhard Link. Stade, den 2. März 1953, Hohenwedler Weg 5. Früher: Osterode-Treuwalde, Ostpreußen

Nach einem schweren, arbeitsreichen Leben, entschlief sanft, nach kurzer Krankheit, ganz unerwartet, am 13. Februar 1953, unsere geliebte Mutti, Schwiegermutter, einzige Schwester, Schwägerin und Tante,  Minna Werner, geb. Schieleit, im 71. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Willy Riedel und Frau Hildegard, geb. Werner, Hannover, Gibraltarstraße 4. Arno Werner und Frau Elli, geb. Schlenther, Lüneburg, Marcus-Heinemann-Straße 17. Franz Schieleit, Hannover, Gibraltarstraße 4. Gleichzeitig ein stilles Gedenken unserer lieben Verwandten, Familie Heinrich Dander, Ragnit, Schützenstraße 20, welche auf der Flucht 1945 einen bitteren Tod fand. Hannover, Gibraltarstraße 4. Früher: Ragnit Ostpreußen, Windhelmstraße 28

Berta Markwald, geb. Lettau, geboren am 17. September 1874, gestorben am 4. März 1953. Psalm 90,10: »...wenn's aber köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen ...« Im Namen der Hinterbliebenen: Gotthard Markwald

Nach einem arbeitsreichen und schaffensfreudigen Leben, entschlief am 15. Februar 1953, mein innig geliebter Mann, unser treusorgender Vater, Kaufmann Hermann-Aug. Koch, im 74. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Ida Koch, geb. Kislat. Ingrid und Detlef. Kiel, Hamburger Chaussee 121. Früher: Insterburg, Ostpreußen, Ziegelstraße 1 u. Ecke Kochstraße. Im Februar 1953

Fern von seiner Heimat Ostpreußen, verschied am 16. Februar 1953, mein lieber Mann, unser Vater, Schwiegervater und Opa, Karl Lengwenus aus Dachsfelde, Kreis Labiau, Ostpreußen, im 83. Lebensjahr. Jetzt: Neuenkirchen über Soltau, Hauptstraße 52 (Hannoer-Land). Er folgte seinem Schwiegersohn, Franz Scheller, gestorben 23.03.1945, Ostpreußen, in die Ewigkeit. Berta Lengwenus, geb. Maltunat. Witwe Johanna Scheller, geb. Lengwenus. Hans-Jürgen und Helga als Enkelkinder. Franz Lengwenus. Arthur Lengwenus, seit 1945 vermisst im Osten. Gustav Stephan und Marta, geb. Lengwenus, sowj. bes. Zone und drei Enkelkinder. Willy Minde und Meta, geb. Lengwenus, Kiel, Knooper Weg 48

Wenn das Herze blutet, die Seele weint, wenn der helle Tag uns wie Nacht erscheint, dann ist es so unsagbar schwer, zu sprechen: O Herr, Dein Wille geschehe! Zum achten Todestag meines einzigen, geliebten Sohnes, Gatten und Vaters, Oberleutnant Werner Kords, geb. 05.02.1915, gefallen 16.03.1945, bei den Kämpfen um Lauban in Schlesien. Wer weiß etwas über seine letzten Tage? In tiefem Weh gedenke ich seiner. Maria Kords, als Mutter, früher Gumbinnen, Ostpreußen. Ruth Kords, als Gattin, Hamburg-Blankenese. Siegfried, als Söhnchen. Falls Nachricht möglich, bitte an Frau M. Kords, Berlin SW 29, Freiligrathstraße 6

Heute jährte sich zum achten Mal der Todestag meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwieger- und Großvaters, Franz Albrecht, geb. 03.12.1887, gest. 02.03.1945. In stiller Trauer: Anna Albrecht, geb. Riediger. Anna Föllmer. August Föllmer. Ella Saremba. Gerhard Saremba. Elise Hohmann. Ernst Hohmann. Pr.-Holland, Crossener Straße 7. Jetzt: Dortmund-Mengede, Herkulesstraße 38

Zum Gedenken. Am 20. März 1953 und am 29. April 1953 jähren sich zum vierten Male die Todestage unserer lieben Eltern, Tischlermeister Otto Mumrey, Amalie Mumrey, geb. Herrmann. Beide sind 1949 in der Ostzone an Entkräftung gestorben. In Liebe gedenken wir ihrer. Im Namen aller Angehörigen: Familie Max Kreischatus. Balzhöfen, Kreis Lötzen (Ostpreußen). Jetzt: Kitzingen a. M., Kaiserstraße 12

Fern ihrer lieben Heimat, verschied am 16. Februar 1953, im 83. Lebensjahre, meine liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere gute Großmutter, Minna Pauls, geb. Queiß aus Bladiau, Kreis Heiligenbeil. In stiller Trauer: Erich Radtke und Frau Frida, geb. Pauls. Siegfried und Manfred, als Enkel. Lauenburg (Elbe), Berliner Straße 46 B, den 3. März 1953. Ruhe sanft

Nach schwerem Leiden, ist am 7. Januar 1953 unsere herzensgute Schwester, liebe Tante, Großtante und Schwägerin, Marie Sotteck, geb. Voigt, im 86. Lebensjahre zur letzten Ruhe heimgegangen. Sie folgte ihrer am 14. Januar 1951, im 81. Lebensjahr entschlafenen Schwester, Anna Voigt, in die Ewigkeit. 1. Kor. 13  13. In tiefem Schmerz im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gertrud Voigt, früher Lyck, sowj. besetzte Zone. Ida Pachur, geb. Voigt, früher: Königsberg. Jetzt: Hamburg-Harburg. Heimfelder Straße 34. Die Urnen unserer Lieben ruhen in Wünschendorf.

In fester Zuversicht auf ein Zusammensein im Jenseits mit ihrem innig geleibten Mann, Max Lubbe, ging am 27. Januar 1953, meine liebe, gute Mutti, unsere Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Anna Lubbe, geb. Lubbe aus Königsberg, im 77. Lebensjahr für immer von uns. Die Beisetzung hat am 31. Januar 1953 in Hannover stattgefunden. In stiller Trauer: Heinz Lubbe. Issa Lubbe. Dora Lubbe. Helene Scheffler, geb. Lubbe. Hamburg. Jetzt: Hannover-Linden, Stockmannstraße 14

Nach einem unruhevollen Leben, mit letzter qualvoller Krankheit, ging heute meine liebe Mutter. Berta Paeslack, geb. Rohde aus Treuwalde bei Osterode, Ostpreußen, in ihrem 85. Lebensjahre in den ewigen Frieden. Edith Paeslack., Berlin-Hermsdorf, Hermsdorfer Damm 112. 25. Februar 1953. Von Beileidsbesuchen bitte ich absehen zu wollen. Die Beerdigung fand statt Berlin-Hermsdorf, 2. März 1953, um 14.30 Uhr

Zum Gedächtnis. Schlaf wohl, geliebtes, treues Mutterherz. Du bist befreit von Leid und Schmerz. Stets Müh und Arbeit bis ans Ende, nun ruhen Deine fleißigen Hände, die immer gern für uns bereit. Dein denken wir in aller Zeit. Am 5. März 1953 jährte sich zum achten Male der Todestag unserer lieben, unvergesslichen Mutter, Schwiegermutter, Oma und Tante, Maria Stoll, geb. Wasna, geb. 13.08.1872, gestorben 05.03.1945. Sie starb auf der Flucht und fand ihre letzte Ruhestätte in einem Panzergraben am Kurischen Haff, Willmans bei Paßnicken, Ostpreußen. Ferner gedenken wir unseres lieben Vaters, Schwiegervaters, Opas und Onkels, der von den Russen am 29. Januar 1945 verschleppt und seitdem verschollen ist. Bauer Karl Stoll, geb. 13.05.1870, aus Hochdünen, Kreis Elchniederung. In stiller Trauer und im Namen aller Angehörigen: Eva Thiel, geb. Stoll. Rudolf Thiel. Bremen, Schenendorfstraße 2

 


Folge 09 vom 25.03.1953 (PDF S. 19f)

Gumbinnen!
Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Wilhelm Szardien, geb. 19.08.1895 in Gumbinnen, Kammerarbeiter bei Inf.-Reg. 22 in Gumbinnen, zuletzt Braunsberg, letztmalig gesehen worden im April 1945 beim Volkssturm in Pillau.

Über meinen Sohn, Fritz Szardien, geb. 12.11.1921 in Gumbinnen, Obergefr. bei den Panzerjägern, FPNr. 17 396, zuletzt 1945 in Heligenbeil, dann vermisst.

Über meinen Schwiegersohn, Ernst Depptull, geb. 23.11.1911 in Poganen, Obergefr. bei den Pionieren, letzte Nachricht 1946 aus russischer Gefangenschaft, FPNr. 15 440.

Über Lisbeth Quittschau, geb. Szardien, geb. Mai 1901, früher Gumbinnen, Alte Dorfstraße 14 und deren Kinder, Walter Quittschau, geb. 31.08.1928 und Ursula Quittschau, geb. 1932 oder 1933, sowie Erwin Quittschau, geb. Januar 1938,
Nachricht für alle eben genannten erb. Frau Elise Szardien, Jungholz, Post Egg, Kreis Säckingen, früher: Gumbinnen, Goldaper Straße 67


Todesanzeigen:

Nach langem, schwerem Leiden, entschlief am 11. März 1953, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, Marie Lange, geb. Neumann, Tannenwalde bei Königsberg, im 70. Lebensjahr. In stiller Trauer im Namen der in der sowj. bes. Zone lebenden Kinder und Enkelkinder und aller Verwandten: Liesbeth Teschke, geb. Pahlke. Margarete Bolz, geb. Neumann, Robert Teschke. Braunsberg, Ostpreußen. Jetzt: Schleswig, Thyraweg 23

Zum Gedenken. Denen zur Kenntnis, die es noch nicht erfahren haben, dass mein lieber Mann, unser guter Vater, der Bauer Erich Venohr, geb. 29. Januar 1901, am 26. März 1945 bei den Kämpfen in Bregden bei Heiligenbeil, gefallen ist. Möge er in der Heimaterde in Frieden ruhen. Im Namen der Hinterbliebenen: Eva Venohr, geb. Böhm und Kinder. Rödersdorf, Post Eisenberg, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen. Jetzt: Uetersen i. Holst., Kirchenstraße 28

Fern seiner geliebten und nie vergessenen Heimat Ostpreußen, verstarb am 25. Februar 1953, nach langem, schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater, der frühere Leiter der Auskunftei W. Schimmelpfennig-Deutsche Auskunftei (vormals R. G. Dun & Co.) GmbH, Königsberg, Bruno Kühn, im Alter von 73 Jahren. In stiller Trauer: Amalie Kühn, geb. Rose. Ursula Thoms, geb. Kühn. Paul Thoms. Früher Königsberg, Beethovenstr. 47. Jetzt Bisingen, Kreis Hechingen/Hohenzollern

Am 18. Februar 1953 verschied in Großalmerode, nach langem, schwerem Leiden, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, der Zugführer i. R. Michael Nagel, Lyck, Ostpreußen, im Alter von fast 80 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Olga Landau, geb. Nagel. Großalmerode, Bezirk Kassel

Meinem geliebten, guten Manne, dem Verwaltungsdirektor Erich Kose, Leiter der Allg. Orts- und Landkrankenkasse Gumbinnen, Ostpreußen, zu seinem fünfjährigen Todestage am 31. März 1953, ein besonders herzliches und treues Gedenken. In stiller Trauer: Edith Kose, geb. Schulz. Essen-Schonnebeck, Wengestraße 27, im März 1953

Zum Gedenken. Am 16. März 1953 jährte sich zum achten Male der Todestag meines lieben Mannes, unseres herzensguten Vaters und Schwiegervaters, des Bauern Karl Kopka. Er wurde beim Einmarsch der Russen auf seinem Hof erschossen. In stiller Trauer: Ida Kopka, geb. Guziewski. Waldemar Kopka, zur Zeit vermisst. Werner Kopka mit Frau Ella. Günter Kopka. Gerhardt Kopka. Preußental, Kreis Sensburg. Jetzt Altensteig, Württg.

Fern seiner geliebten Heimat, verstarb am 24. Februar 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber Vater, Schwiegervater und Opa, August Rohde, im Alter von 80 Jahren. In stiller Trauer: Minna Fischer, geb. Rohde und Angehörige. Rastenburg, Ostpreußen, Hügelweg Nr. 6a. Jetzt: Stuttgart-Heumaden, Dreizlerstraße 46

Am 26. Februar 1953 entschlief sanft und unerwartet, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Paul Lauks, Hallenmeister i. R. im 68. Lebensjahr. Seine Gedanken waren zu oft in seiner ostpreußischen Heimat - Tilsit -. Sie wiederzusehen war sein sehnlichster Wunsch. Unter den Klängen des Ostpreußenliedes, gesungen vom Chor der Landsmannschaft, haben wir ihn zur letzten Ruhe geleitet. In stiller Trauer: Margarete Lauks, geb. Schidzick. Hildegard Lauks. Horst Lauks und Frau Ute, geb. Schäfer mit Armin und Frank-Hartmut. Kurt Lauks. Friedrich Behrens und Frau Irmgard, geb. Lauks mit Reinhard. Tilsit, Ostpreußen, Hospitalstraße 1 - Schlachthof. Jetzt: Stade, Sachsenstraße 44

Zum ersten Male jährte sich der Todestag meines lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, Heinz Mai, geb. 03.03.1923 Heiligenbeil, gestorben 16.03.1952, durch einen tragischen Unglücksfall. In tiefer Trauer: Heinrich Hundertmark, zurzeit vermisst, und Frau Lina, verw. Mai. Ruth und Alfred aus Heiligenbeil. Jetzt: Ilsenburg, Karlstraße. Christel Butter, geb. Mai. Willi Butter, Wansleben, Emil-Köppe-Straße. Traute Donke, geb. Mai. Gerhard Donke, Hamburg 20, Rosenbrock 8 III

Zum Gedenken! Im März 1953 jährt sich zum achten Male der Todestag unseres geliebten Sohnes und Bruders, Herbert Dreßler, geb. 09.03.1921, gestorben 20.03.1945. Er ruht in Linz a. d. Donau, auf dem Barbara-Friedhof. Gleichzeitig gedenken wir meines geliebten Mannes, unseres Vaters Wilhelm Dreßler, der verschollen ist.. Martha Dreßler, Georg und Herta. Lötzen, Ostpreußen. Jetzt: Kiel, Knooper-Weg 149

Am 8. März 1953 entschlief mein lieber Mann, Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel, Zugführer i. R. und Ltn. d. L. Johannes Pischalla, im Alter von fast 90 Jahren. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Johanna Pischalla, geb. Domischat. Königsberg. Jetzt: Valdorf-West Nr. 125, Kreis Herford

Immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir jetzt, nach achtjähriger Ungewissheit die traurige Nachricht, dass mein lieber, jüngster Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Uffz. Ewald Marschand, geb. am 09.07.1922, im April 1945, bei den Kämpfen um Berlin gefallen ist. Er folgte meinem lieben Schwiegersohn, Schwager und Onkel, Wilhelm Köchling, geb. am 07.09.1905, gefallen im Februar 1945 bei den Kämpfen um Königsberg. Gleichzeitig gedenken wir meiner lieben Frau, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Tante und Oma, Lina Marschand, geb. am 26.08.1880, die im März 1947 in Neuwiese, Kreis Labiau (Ostpreußen), am Hungertod verstorben ist. In stiller Trauer: Karl Marschand. Frieda Maleike, geb. Marschand. Eduard Maleike, Domhardtfelde, Kreis Labiau. Johanna Köchling, geb. Marschand, Insterburg, Birkenhain. Otto Marschand und Wilhelmine, geb. Masshoff. Karl-Heinz Marschand. 6 Enkelkinder, ein Urenkel, Nichten und Neffen. Drojental, Kreis Insterburg. Jetzt: Mühlheim-Ruhr-Saarn, Fahrkamp 14

Am 19. Februar 1953 entschlief nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, meine liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Charlotte Berck, geb. Melzer, kurz vor ihrem 60. Geburtstag. Sie folgte ihrem lieben Bruder, Fritz Melzer, der im November 1946 an den Folgen seiner im Krieg zugezogenen Krankheit verstarb. In stiller Trauer: Gertrud Melzer, Damenschneidermeister, Weiterstadt bei Darmstadt. Früher: Königsberg, Ostpreußen, Unterlaak 41 A. Frau Maria Melzer, geb. Berger. Klaus Melzer, Berlin-Frohnau, Hattenheimer Straße 26. Früher: Königsberg, Ostpreußen, Herm.-Göring-Straße 57

Wir gedenken unserer geliebten Toten: Unserer einzigen, lieben Tochter, Edith Glaubitz, geb. Reuter, geb. am 14.08.1912; unseres lieben, guten Schwiegersohnes, Martin Glaubitz, geb. am 26.06.1904; unseres lieben, kleinen Enkels Jürgen Glaubitz, geb. am 18.09.1944, die durch Bombenangriff am 28. März 1945 in Berlin ihr Leben lassen mussten. Ferner gedenken wir, unseres lieben Bruders und Schwagers, meines geliebten Vaters, Karl Schaack, geb. am 07.01.1887, erlitten den Hungertod im Mai 1945 in Königsberg. Ihm folgte seine liebe Frau, unsere liebe Schwägerin, meine geliebte Mutter, Lisbeth Schaack, geb. Fröse, geb. am 12.05.1884. Sie starb an den Strapazen der Flucht im August 1945 in Stettin. In steter Trauer: Franz Reuter und Frau Marie, geb. Schaack. Hildegard Schaack. Rendsburg, Fockbeker Chaussee 17, früher: Rastenburg, Ostpreußen

Nach bitteren Jahren des Vertriebenenschicksals, verstarb am 9. Februar 1953, völlig unerwartet und für uns viel zu früh, infolge Herzschlag, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Witwe Auguste Fähnrich, geb. Becker, kurz nach Vollendung ihres 68. Lebensjahres. Sie folgte ihrem am 18.01.1946 in russ. Kriegsgefangenschaft verstorbenen Mann, Karl Fähnrich, in die ewige Heimat. In tiefem Schmerz im Namen aller Angehörigen: Elisabeth Neumann, geb. Fähnrich. Erich Neumann, Kreisinspektor z. Wv. Emma Becker. Goldap, Töpferstraße 68. Jetzt: Bad Oeynhausen-Rehme (Westf.)., Vlothoer Straße 3

Gebet und Arbeit war Dein Leben. Du dachtest nie an Dich. Nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht! Am 21. Februar 1953 rief der treue Heiland, nach kurzer Krankheit, meine liebe Frau und unser treusorgendes Mutterchen, Frau Anna Paschke, geb. Schulz, im 75. Lebensjahre, nach einem Leben voller Prüfungen und festem Gottvertrauen zu sich in sein himmlisches Reich. Sie ging voran und wartet auf uns! In tiefem Schmerz: Richard Paschke und Kinder: Anni, Ernst, Gerda und Helmut. Schönwalde, Kreis Heiligenbeil. Jetzt: Hildesheim, Feuerbacher-Weg 11

Heute verschied, nach kurzem, schwerem Leiden, meine liebe Schwester, unsere liebe Schwägerin, Tante und Großtante, Feäulein Ida Geil aus Königsberg, Tiergartenstraße 58, im Alter von 89 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gertrud Hundsdörfer, geb. Geil. Nürnberg, Oedenberger Straße 71. 12. März 1953

Zum Gedächtnis. Am 17. März 1953, jährte sich zum achten Male der Todestag, meiner lieben, nimmermüden Mutter und Schwiegermutter, Olga Frenzel, geb. Glang, geb. am 11.06.1887, gestorben am 17.03.1945. Sie starb nach qualvollen Strapazen den Hungertod in russischer Gefangenschaft. Ferner gedenke ich meines lieben, unvergesslichen Vaters und Schwiegervaters, Bauer Franz Frenzel, geb. 05.10.1872, der von den Russen verschleppt und seitdem verschollen ist. In stiller Trauer und Liebe als einzige Tochter, Helene Grützner, geb. Frenzel und Friedrich Grützner, als Schwiegersohn. Gr.-Lindenau, Kreis Samland. Jetzt: Neuenkirchen über Wesselburen/Holst.

Unvergessen sind unsere lieben Toten: Edith Ausländer, Mittelschullehrerin in Königsberg, geb. 25.06.1883 in Königsberg, gest. 25.11.1946 in Halberstadt; Edith Tiefensee, geb. Ihsecke aus Rastenburg, geb. 24.02.1901 in Königsberg, gest. August 1945 in Insterburg. Eberhard Tiefensee, geb. 28.06.1925 in Rastenburg, gefallen 26.04.1945. Im Namen aller Angehörigen: Frau Hertha Ihsecke, geb. Ausländer. Königsberg, jetzt: sowj. bes. Zone

Am 20. Februar 1953 entschlief sanft, nach längerem Leiden und einem arbeitsreichen Leben, meine liebe Frau, unsere nimmermüde, treusorgende Mutter und Großmutter, Frau Auguste Rohde, geb. Rau, im vollendeten 67. Lebensjahr. Dieses zeigen tiefbetrübt an: Fritz Rohde, Anna Zeisig, geb. Rohde. Charlotte Gaschk, geb. Rohde, noch in Russland. Erich Zeisig. Klaus und Hans. Früher: Tiefenhagen, Kreis Angerapp, Lengwetschen, Kreis Darkehmen und Neu-Kuhsfeld, Kreis Pr.-Holland. Jetzt: Bad Oldesloe, Finkenweg 32, den 20. Februar 1953

Fern ihrer lieben Heimat, verschied am 15. März 1953 im 78. Lebensjahre, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Omi, Urgroßmutter und Tante, Witwe Amalie Oltersdorf, geb. Dieck. In stiller Trauer: Familie Erich Oltersdorf. Familie Herta Lemke, geb. Oltersdorf. Allenstein. Jetzt: Wermelskirchen/Rhld., Friedrichstraße 26, den 17. März 1953

Seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Nach längerem Leiden, entschlief am 29. Dezember 1952, sanft und ruhig, fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, unsere herzensgute Mutter und Schwiegermutter, unsere liebe, gute Oma und Tante, Frau Maria Petri, geb. Rohrmoser, im gesegneten Alter von 95 Jahren. In tiefem Schmerz: Marie Remp, geb. Petri. Elise Buttgereit, geb. Petri. Otto Buttgereit. Karl Petri und Anna, geb. Pannke. Elisabeth Remp. Anneliese Petri. Moorhof (Uschupönen), Kreis Gumbinnen, Ostpreußen. Jetzt: Marl. Westf., Schüttfeldstraße 20

Für uns gelebt, von uns geliebt. Aus einem Leben selbstloser Hingabe für die Ihren, ist unsere herzensgute Mutti, über alles geliebte Omi, Frau Johanna Koschmann, geb. Graß, adp. Kummerau, am 5. März 1953, im 66. Lebensjahr, für immer von uns gegangen. Wer sie gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. In tiefer Trauer: Frau Elisabeth Engfer, Frau Dora Kattoll, als Töchter. Schwiegersohn und vier Enkel. St. Johann, Kreis Bingen. Früher: Königsberg, Ostpreußen, Friedrichstraße 14

Am 2. März 1953 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, meine liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Gertrud Makollus, geb. Petter, aus Uderwangen, Kreies Pr.-Eylau, Ostpreußen, im 60. Lebensjahr. In stiller Trauer: Franz Makollus. Georg Makollus und Frau, geb. Dönselmann. Erhard Makollus, Karlheinz Makollus, als Kinder. Karl Petter, als Vater. Wilfried Makollus, als Enkel und alle Angehörigen. Dönsel/Dickel, Kreis Diepholz

Zum Gedenken. Am 21. Februar 1953 jährte sich zum dritten Male der Todestag, gleichzeitig der Geburtstag, meiner einzigen, unvergesslichen Tochter, Karin Erika Buchhorn, geb. 21.02.1940, gestorben 09.01.1950. Sie ruht in Russland. Sechs Jahre durch Hunger und Not waren wir treue Kameraden, als uns die Freiheit winkte, musste ich Dich doch begraben. In stillem Leid: Helene Buchhorn, geb. Petronski. Königsberg, Artilleriestraße 32. Jetzt: Bad Lauterberg im Harz, Schillerstraße 6

Fern ihrer geliebten und nie vergessenen Heimat Ostpreußen, entschlief sanft, nach kurzer Krankheit am Mittwoch, dem 4. März 1953, unsere liebe Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Großmutter, Minna Spirgatis, geb. Rogowski aus Goldap, im gesegneten Alter von 84 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Anna Spirgatis. Max Spirgatis. Bodenfelde (Weser). Frankfurt (Main)

Zum Gedenken. Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mir die ew'ge Ruh! Denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Am 26. März 1953 jährt sich zum achten Male der Todestag meiner lieben Frau, unserer herzensguten Mutter, Groß- und Urgroßmutter, Anna Stein, geb. Werner, geboren am 09.02.1882. Sie hat ihre Ruhestätte in Holzhausen (Post Bonese), sowjet. Zone, gefunden. In stillem Gedenken: Paul Stein, Obertelegrafensekretär a. D., Oering über Bad Oldesloe. Fritz Hohnheit, Salzwedel, sowj. Zone. Frieda Hohnhet, geb. Stein. Wilhelm Stein, Enzenreuth über Lauf. Herbert Pelz, Wittenberg, sowj. Zone. Helene Petz, geb. Stein. Erich Stein, Oering über Bad Oldesloe. Grete Stein, geb. Koschoreck. Gustav Ebenhan, Benkendorf, sowj. Zone. Elisabeth Ebenhan, geb. Stein. 3 Enkel und 2 Urenkel. Früher: Königsberg, Sackheim 20. Jetzt: Oering über Bad Oldesloe (Holstein)

Am 25. Februar 1953, verstarb unerwartet unsere Tante, Olga Korallus aus Königsberg, Sophienstraße 7, im Alter von 76 Jahren. Wir haben sie am 28. Februar 1953 in Sülze bei Celle beigesetzt. Dr. med. Hellmut Korallus, Norrköping (Schweden), Norra Prom. 127. Dr. jur. Gerhard Korallus, Ingelheim/Rhein, Ob. Schloßstraße 50. Dr. med. Ulrich Korallus, Wuppertal-Ba., Gronaustraße 70. Rudolf Breithaupt, Krefeld, Blumenstraße 26/30

Zum Gedenken. Am 23. März 1953 jährt sich zum achten Male, seit unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Berta Denda, geb. 14.05.1867, gestorben 23.03.1945, von uns ging. Sie starb in Dresden an den Folgen des schweren Luftangriffes. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Paul Denda aus Ortelsburg, Ernst-Mey-Straße Nr. 16. Jetzt: Suderburg 33, Kreis Uelzen

Durch einen sanften Tod, rief Gott, meinen geliebten Mann, Fritz Bruhn, früher Königsberg, im 76. Lebensjahr, in die ewige Heimat. In tiefer Trauer: Else Bruhn, geb. Maurer. Sowj. bes. Zone, den 12. März 1953

Heute verstarb unerwartet, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Bruder, der wohlachtbare Herr Albert Neumann, im Alter von fast 73 Jahren, fern der geliebten Heimat Ostpreußen. In stiller Trauer: Elisabeth Neumann, geb. Knopf. Ullrich Neumann und Elisabeth Neumann, geb. Hoppe. Alfred Albert Neumann und Helene Neumann, geb. Matuschewski. Hanni Oster, geb. Neumann, und Peter Oster. Elisabeth Balda, geb. Neumann, zurzeit vermisst, und Wilhelm Balda und die übrigen Anverwandten. Brühl, Bezirk Köln, Am Bundesbahnhof 5. Berlin, Hamburg, Köln, den 31. Dezember 1952. Früher: Elbing, Westpreußen, Heil.-Geist-Straße 8. Die Beerdigung hat am 5. Januar 1953 um 13.30 Uhr in Brühl stattgefunden.

Allen lieben Freunden und Bekannten zur Kenntnis, dass auch mein lieber Mann und guter Vater, Druckereileiter der »Königsberger Allgemeinen Zeitung« Richard Obgartel, im Alter von 51 Jahren, in Königsberg 1945 an Hungertyphus verstorben ist. In stillem Gedenken aller Angehörigen. Johanna Obgartel, geb. Hopp. Ilse Pintak, verw. Wagner, geb. Obgartel. Volksen über Rinteln a. d. Weser. Früher: Königsberg, v.-Brandt-Allee 1


Am 20. Februar 1953, nahm Gott, der Herr, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, den Kaufmann und Hausbesitzer Gustav Radzanowski aus Illowo, Kreis Neidenburg, im 76. Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit. Er folgte seiner Gattin Adele Radzanowski, geb. Schimmelpfennig, die am 23.11.1947 auch hier in Duisburg-Meiderich heimging. Gleichzeitig gedenken wir deren beider Töchter, unserer Schwestern Emma und Elisabeth, seit 1945 in Russland vermisst. In tiefer Trauer: Robert Richter und Frau Helene, geb. Radzanowski. Otto Radzanowski und Frau Mathilde, geb. Happe. Friedhelm und Gerhard Richter als Enkel. Duisburg-Meiderich, Stolzestraße 43, im März 1953

Am 22. Dezember 1952 verschied ganz plötzlich und unerwartet, im 61. Lebensjahr, mein lieber, herzensguter Mann, mein lieber Schwiegersohn und Schwager, unser unvergesslicher Onkel und Vetter, der Landwirt Emil Kramer-Siebenlinden, Kreis Pillkallen. Es war ihm nicht vergönnt, seine Heimat wiederzusehen. In stiller Trauer: Frida Kramer, geb. Pilzecker, Ostzone. Auguste Pilzecker und Familie Zogeiser, Wankendorf, Kreis Plön. Grete Kramer, Berlin und alle Anverwandten.

Hannover-Kleefeld, den 5. März 1953, Kirchröder Straße 44. Früher Muschaken, Kreis Neidenburg. Heute entschlief nach langer, schwerer Krankheit, jedoch unerwartet, mein lieber, guter Mann, unser lieber, treusorgender Vater, mein lieber Schwiegersohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Heimleiter a. D. und Lehrer i. R. Gustav Will, im 67. Lebensjahr. In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Anna Will, geb. Theek. Heinz Will. Helmut Will, vermisst in Russland. Die Beerdigung hat am Montag, 9. März 1953, nachmittags um 15 Uhr von der Kirch des Stephansstifts aus stattgefunden.

Darum ist noch eine Ruhe vorhanden, dem Volke Gottes. Hebräer 4, V. 9   Fern seiner geliebten Heimat Ostpreußen, entschlief am 26. Februar 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, unser lieber Opa. Er folgte seinen zwei gefallenen Söhnen Fritz und Walter in die Ewigkeit. Landwirt Ferdinand Stoltz, im 80. Lebensjahr, früher: Weißensee, Kreis Wehlau, Ostpreußen. In tiefem Schmerz: Anna Stoltz, geb. Schilling, Kinder und Enkelkinder. Störy bei Bockenem am Harz, Kreis Hildesheim-Marienburg

Fern ihrer lieben Heimat Ostpreußen, verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, am 26. Februar 1953, 13.00 Uhr, unsere liebe Mutter, Schwieger- und Großmutter, Schwester und Tante, Frau Barbara Saltner, geb. Waldt aus Braunsberg, Ostpreußen, im vollendeten 70. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Josef Rehaag und Frau Hildegard, geb. Saltner. Walter Osse und Frau Margarete, geb. Saltner. Herbert Saltner und Frau Ruth, geb. von Zaleski. Familie Walter Sadlowski. Enke und Urenkel. Wildenrath, Kreis Erkelenz, sowj. bes. Zone, Gevelsberg/Westf.

Weinet nicht, Ihr meine Lieben, gönnet mir die ewige Ruh, denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Am 29. Februar 1953 starb einsam und verlassen, nach achtjähriger Trennung, immer noch auf ein Wiedersehen hoffend, fern von allen ihren Lieben in Ramsau, Kreis Allenstein, unsere geliebte, stets treusorgende Mutter, Schwiegermutter und beste Omi, Witwe Julie Mazeizik, geb. Lyhs aus Heldenfelde, Kreis Lyck, im 78. Lebensjahr. Alle unsere Bemühungen, sie zu uns zu bekommen, blieben erfolglos. Nun ruht sie in deutscher, aber fremder Erde. In tiefer, schmerzlicher Trauer: Adolf und Julius Mazeizik, Emmelsbüll, Kreis Südtondern. Ludwig Mazeizik und Frau, Süpplingenburg, Kreis Helmstedt. Max Kukovski und Frau Auguste, geb. Mazeizik, Stöckendröbber, Bezirk Hannover. Herman Vogel und Frau Charlotte, geb. Mazeizik, Berlin SO 36, Schlesische Straße 17. 5 Enkel und 2 Urenkel

Fern seiner geliebten Heimat, ist am 24. Februar 1953 nach langem Leiden, mein lieber, unvergesslicher Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der frühere Bauer und Schmied, Hermann Trutenat aus Hollenau, Kreis Ebenrode, im 69. Lebensjahr, von Gott, in die Ewigkeit abgerufen worden. Er folgte seinen fünf Söhnen in die Ewigkeit. Du wirst von uns unvergessen bleiben. In tiefer Trauer: Frau Helene Trutenat, geb. Trinkert. Walter Trutenat und Willy Trutenat, als Söhne verschollen. Familie Stockfisch, Familie Kittelmann, Margarete Trutenat, geb. Kalweit, sowj. bes. Zone. Emma Trutenat, geb. Moritz, Gettorf. Maria Staff, als Schwester, Tolk. Familie Knies, Familie Mehr, Dachau-Friedland. Familie Stege, Tolk. Fünf Enkelkinder und alle Anverwandten. Adiek, über Zeven, Bezirk Bremen, den 16. März 1953

Am 1. März 1953 starb an den Folgen eines Herzleidens ganz unerwartet, mein lieber Mann, unser gutes Papchen, unser lieber Bruder und Onkel, Hans Dobat, Kapitänltn. (T.) a. D., im Alter von 46 Jahren. In tiefer Trauer: Ilse Dobat, geb. Brachvogel (Katrinowen). Klaus Dobat. Emmi Veithöfer, geb. Dobat. Otto Dobat. Käte Veithöfer. Stuttgart, Sonnenbergstraße 6c, im März 1953

Zum treuen Gedenken. Am 11.12.1951, verloren wir plötzlich durch Herzschlag, meinen geliebten Mann, unseren guten Papa und Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Hermann Alisch, Reg.-Ob.-Insp. i. R. v. Vers.-Amt Königsberg, im Alter von 69 Jahren. Am 14.12.1951 haben wir ihn auf dem hiesigen Friedhof zur letzten Ruhe gebettet. Ferner gedenken wir unseres einzigen Sohnes und Bruders sowie meines lieben Mannes und Papis, Hans Joachim Alisch, Stadtinspektor u. Ltn. d. Res., welcher Ende März 1945 im Alter von 27 Jahren in Kurland gefallen ist. Gott schenke ihnen seinen Frieden, fern der Heimat. In stillem Gedenken: Gertrud Alisch, geb. Tenta, Kirchheimbolanden (Pfalz). Margarete Poschmann, geb. Alisch, und Familie, Berlin-Köpenick. Ursula Wildschütz, geb. Alisch und Familie, Kirchheimbolanden. Erika Alisch, geb. Oldenburg und Söhnchen Jens-Jörn, Hamburg-Schnelsen. Königsberg-Juditten, Juditter Allee 95. Kirchheimbolanden, Schillerstraße 11

Am 5. März 1953 entschlief nach schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, der Oberzollsekr. i. R. Friedrich Palm, im 67. Lebensjahr. In stiller Trauer: Luise Palm, geb. Richert. Dr. Gerda Palm. Annalies Palm. Gisela Palm. Renate Palm. Königsberg, Henriettenstraße Nr. 16. Jetzt: Hamburg 20, Abendrothsweg 17. Wir gedenken auch herzlich unserer lieben Mutter und Großmutter, Frau Marie Riechert, die am 5. November 1945 verstorben ist.

Zum Gedenken. Am 6. April 1953 jährt sich zum achten Mal der Todestag meines lieben Gatten, unseres guten Vaters, Schwiegervaters, Großvaters, Bruders und Schwagers, Techn. Angestellter, ehemals Kaufmann in Mensguth Ostpreußen, Emil Johann Schulz, geb. 08.02.1879, gest. 06.04.1945. Durch Kriegseinwirkung ist er ums Leben gekommen. In stillem Leid: Frau Gusti Schulz, geb. Nestrowitz, Königsberg, Beeckstraße 40. Jetzt: Berlin-Steglitz, Kieler Straße 9. Edeltrud Schulz, Berlin-Steglitz. Ottmar Schulz, Dora Schulz, geb. Scheffel, Petra-Sabine Schulz, Jindabyne, Australien, N.S.W.  Gertrud Fellner, geb. Schulz. Willy Fellner, Polizeirat,  Northeim/Han.

Am 3. März 1953, ging unser guter Vater, Oberweichenwärter August Behnert, früher: Bahnhof Schlobitten, für immer von uns. Am 6. März 1953, dem vierjährigen Todestag unserer lieben Mutter, hat er an ihrer Seite seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Leisnig (Sachsen) gefunden. Ihr Leben war stete Sorge um uns! In Ehrfurcht und Dankbarkeit, im Namen der trauernden Kinder: Fritz Behnert-Herrndorf. Hillerse über Northeim (Hannover), im März 1953

Am 9. März 1953 verschied nach schwerer Krankheit und doch unerwartet, fern seiner geliebten Heimat, mein über alles geliebter Mann und treuer Lebenskamerad, unser treusorgender Vater und lieber Opi, Kaufmann August Tolksdorf aus Allenstein, Liebstädter Straße 45, kurz nach Vollendung seines 63. Lebensjahres. Im Namen der Hinterbliebenen: Friedel Tolksdorf, geb. Anders. Kl.-Berkel, den 12. März 1953

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielten wir die Nachricht, dass mein einziger Sohn, unser guter Bruder, unser Schwager, Erich Kuhn, geb. 04.01.1925, im Februar 1945 gefallen ist. Er ruht in Budapest in einem Park. Ihm ist durch Kriegsereignisse am 04.04.1945 mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, unser Schwiegervater, der Bauer Erich Kuhn, geb. 23.06.1892 aus Kuppen, Kreis Mohrungen gefolgt. In stillem Leid: Lina Kuhn, geb. Schwarz, Zeven, Industriestraße 7. Gertraud Menzel, geb. Kuhn. Joachim Menzel, Rechlinghausen-Süd, Ursula Brunkhorst, geb. Kuhn. Wilhelm Brunkhorst, Wuppertal-Barmen. Rita Schreiber, geb. Kuhn. Otto Schreiber, Schwelm i. Westf.

Fern seiner lieben Heimat, entschlief am 19. Februar 1953, nach langem, schwerem Leiden, jedoch plötzlich und unerwartet, mein lieber Mann, treusorgender Vater, Schwiegervater und Opa, Bruder und Schwager, Gustav Juschka, im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: Leopoldine Juschka. Erika Syskowski, geb. Juschka und alle Anverwandten. Tilsit, Magazinstraße 20. Jetzt: Karlsruhe, Veilchenstraße 16

Zum Gedenken. Am 26. März 1953 jährt sich zum ersten Male der Todestag meines lieben, guten Mannes, Karl Forchheim, geb. 14.10.1899, gestorben 26.03.1952. In stiller Trauer und Liebe gedenke ich seiner. Hedwig Forchheim, geb. Seidler. Königsberg, Yorckstraße 89. Jetzt: Hechthausen, Kreis Land Hadeln

Zum Gedenken. Am 30. März 1953 jährt sich zum achten Male der Tag, an welchem unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Eisenbahner Emil Lange, geb. 24.02.1914, aus Stallupönen, Schweiz 3, Ostpreußen, von den Polen nach Greifenberg (Pommern) verschleppt wurde und seitdem verschollen ist. Wer weiß etwas über sein Schicksal? Es gedenken seiner in stiller Trauer: Friedrich Lange und Frau Berta, geb. Albat. Willi Lange und Frau Margarete, geb. Felske. Erich Lange und Familie. Leck/Schleswig, Osterstraße 1

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 16. Februar 1953, nach langer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Polizeihauptwachtmeister a. D. Gustav Rekittke, im 75. Lebensjahre. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Emma Rekittke, geb. Rosteck. Liebstadt, Ostpreußen. Jetzt: Verden Aller, Windmühlenstraße 3

Am Sonntag, dem 22. Februar 1953, verschied nach langem, schwerem, in Geduld ertragenem Leiden, für uns jedoch plötzlich und unerwartet, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, der Bauer Heinrich Konrad, im 62. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Lina Konrad, geb. Wohler, Pratjau, Kreis Plön. Erich Madsack und Frau Hilda, geb. Konrad, Mörel, Kreis Rendsburg. Heinrich Niemann und Frau Christel, geb. Konrad, Steinbergholz, Kreis Flensburg. Früher: Krickehnen, Kreis Pr.-Holland. Wir haben ihn in aller Stille am 25. Februar 1953 auf dem Friedhof in Fargau, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, zur letzten Ruhe gebettet.

Am 1. März 1953 verschied nach langer, schwerer Krankheit, fern seiner geliebten Heimat, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Schlossermeister Albert Gutzeit aus Königsberg, Neuer Graben 23, im 73. Lebensjahr. Im Namen aller Hinterbliebenen: Martha Gutzeit, geb. Moldehn. Hattlund, im März 1953, Landkreis Flensburg

Ganz plötzlich und unerwartet, verschied am 1. März 1953, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Bauer Friedrich Jaeger, im 76. Lebensjahr. In stiller Trauer: Emma Jaeger und Angehörige. Dudenfelde, Kreis Schloßberg. Jetzt: Sophienhof, Kreis Plön, Holstein

Nach acht Jahren Ungewissheit, erhielt ich jetzt die traurige Nachricht, dass mein einziger, über alles geliebter Sohn, Helmut Quednau, geb. am 01.03.1921 in Königsberg, Ende Februar 1945 in Prökuls/Kurland, gefallen ist. Er ist ein Jahr später seinem Vater in die Ewigkeit gefolgt. In tiefem Schmerz seine traurige Mutter: Johanne Quednau. Minden, Westf., Petersilienstraße Nr. 7. Früher: Königsberg, Aweider Allee 44

 


Folge 10 vom 05.04.1953 (PDF S. 19f)

Für Todeserklärungen:
Frau Johanna Jäger, geb. Gehrmann, geb. am 02. Februar 1900 in Waltersdorf, Kreis Heiligenbeil, und Tochter Ursula Jäger, geb. am 12. August 1938 in Heiligenbeil, Herzog-Albrecht-Straße 44, sollen für tot erklärt werden. Der Ehemann brachte die Verschollenen zum Dampfer »Wilhelm Gustloff«, der im Februar 1945 unterging. Wer kann Auskunft geben?

Landwirt Emil Mack, geb. am 13.07.1900 in Borken, zuletzt in Lyck, Volkssturmmann in Prostken, soll für tot erklärt werden. Wer kann etwas über den Verblieb des Verstorbenen aussagen?

Frau Elfriede Kramp, geb. Kalch, geb. am 11.11.1902, und Johanne Eroms, geb. Kramp, geb. 24.06.1875, zuletzt in Tilsit, Langgasse 7, sollen für tot erklärt werden. Letzte Nachricht aus Gotenhafen am 29.01.1945, vor der Verschiffung mit der »Gustloff«. Wer weiß etwas über den Verbleib der Verschollenen?

Wachtmeister Paul Kecker, geb. am 19.08.1898 in Palmnicken/Samland, ist seit Januar 1945 verschollen. Letzte Nachricht aus Goldap FPNr. 35 954 B. Er soll für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal des Vermissten?

Die Bäuerin Elise Preugschat, geb. Malun, geb. am 02.07.1887 in Pötschkehmen, Kreis Gumbinnen, zuletzt in Pötschwalde, Kreis Gumbinnen, soll für tot erklärt werden. Die Verschollene wurde im Oktober 1944 nach Marwalde, Kreis Osterode, umquartiert. 1945 soll sie in Frögenau, Kreis Osterode, von den Russen erschossen worden sein, jedoch wurde den Zeugen nur das Grab gezeigt, das sich in einem Garten befand. Wer kann nähere Auskunft geben?

Die Eheleute Krause, geb. am 19.02.1886, und Helene, geb. Riemann, geb. am 21.02.1895, aus Adamswalde, Ostpreußen, sollen für tot erklärt werden. Wer kann etwas über den Verbleib der Landsleute aussagen?

Landwirt Georg-Wilhelm von Zitzewitz, geb. am 11.09.1909 in Chotzlow, Kreis Lauenburg, wohnhaft gewesen in Groß-Sporwitten, Kreis Bartenstein, letzte Nachricht Ende 1942 aus Stalingrad (Panzer-Gren., Feldpost-Nr. 15 287), soll für tot erklärt werden. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Verschollenen geben?

Wer kann über den Verbleib der Ehefrau Anna Klotzki, geb. Blumenthal, geb. am 11.08.1910 in Gutenfeld, Kreis Pr.-Eylau, zuletzt wohnhaft gewesen in Rippen, Kreis Heiligenbeil, Auskunft geben?

Landwirt Josef Gendreizig, geb. am 5. März 1885, Kalkstein, Kreis Heilsberg, wurde Ende Januar 1945 nach Zeugenaussagen von den Russen nach Saßweßkaja/Russland verschleppt und soll dort Anfang Februar 1945 verstorben sein. Wer kann diese Aussage bestätigen oder sonstige Mitteilungen über den Verbleib des Verschollenen machen? Er soll für tot erklärt werden.

Franz Gustav Runge, staatl. Fischmeister, geb. 09.04.1876, Forsthaus Danielsruhe bei Saalfeld, Kreis Mohrungen, wohnhaft gewesen Arys, Lycker Straße, ist seit Mitte Februar 1945 verschollen. Er soll von den Russen verschleppt worden sein und für tot erklärt werden. Wer kann etwas über das Schicksal des Verschollenen aussagen?

Meta Janzen, geb. Kamutzki, geb. am 18.09.1889, wohnhaft gewesen in Königsberg, Sudermannstraße 12, ist Ende Januar 1945 nach Danzig geflüchtet und kam dort krank in das Städtische Krankenhaus Delbrückallee. Letzte Nachricht Ende März 1945. Wer kann Auskunft über das Schicksal der Verschollenen geben? Sie soll für tot erklärt werden.

Frau Emma Rehse, geb. Gritzki, geb. 10.05.1880 in Stettenbruch, Kreis Rastenburg, wohnhaft gewesen in Königsberg, Sackheim 42/43, soll nach Aussagen einer Nachbarin im April 1946 verhungert sein und für tot erklärt werden. Wer kann den Tod bestätigen?

Eisenwarenhändler Max Ehlies, geb. 19.12.1895 in Darkehmen, und Ehefrau Erna, geb. Kuntoff, am 03.03.1897 in Ragnit geboren, wohnhaft gewesen in Treuberg, ab 1941 in Augustow, Bez. Bialystok, nach der Evakuierung in verschiedenen ostpreußischen Orten gewesen, zuletzt in Alt-Garschen bei Gutstadt, sind verschollen und sollen für tot erklärt werden. Max Ehlies war beim Volkssturm Angerapp eingesetzt. Wer kennt das Schicksal der Verschollenen?

Frau Henriette Will, geb. Werner, geb. am 28.01.1866 in Kordomen, Kreis Heiligenbeil, zuletzt wohnhaft gewesen in Heiligenbeil, Siedlung Pr.-Bahnau Nr. 6, soll für tot erklärt werden. Sie wurde im März 1945 schwer krank in Pillau zuletzt gesehen. Wer kann Auskunft über das Schicksal der Verschollenen geben?

Franz Stephan Pusdrowski, geb. 1876, Inhaber eines Tiefbaugeschäftes in Insterburg, und Ehefrau Charlotte, geb. Surau, sind verschollen und sollen für tot erklärt werden. Wer kennt das Schicksal des Ehepaares?

Schuhmacher und Bauer Johann Dombrowski, geb. am 15.06.1905 in Filitz, Kreis Neidenburg, wohnhaft gewesen Skurpien bei Soldau, Kreis Neidenburg, wird vermisst, seit Dezember 1944 im Einsatz bei Koblenz, Westerwald. Er soll für tot erklärt werden. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Verschollenen geben?

Erich Domnik, geb. am 25.09.1913, Landwirt aus Ortelsburg, Abbau Romahnen 8, ist als Obergefreiter (Feldp.-Nr. 43 399) im Raum von Grzedy bei Grajewo, Bez. Bialystok, seit dem 17.08.1944 vermisst. Er soll für tot erklärt werden. Wer war mit Erich Domnik zusammen und kennt sein Schicksal? Wo ist Bloch aus Frensken, Kreis Ortelsburg?

Frau Ottilie Schlick, geb. Kruska, geb. am 19.08.1876 in Gr. Wiersbianken bei Goldap, wohnhaft gewesen in Insterburg, Hindenburgstraße 26, ist am 08. April 1945 von Pillau mit einem Schiff bis Hela gekommen und soll am 09. April 1945 dort verstorben und auf Hela begraben sein. Wer kann diese Aussage zum Zwecke der Todeserklärung bestätigen?


Todesanzeigen

Nach Gottes heiligem Willen, entschlief am 13. März 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, mein herzensguter, treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Landwirt Bruno Sielmann, Kl.-Schorellen, Kreis Pillkallen, im Alter von 60 Jahren. In tiefem Leid: Ida Sielmann, geb. Böwig und Sohn Ulrich, Niedermarsberg, Westfalen, Baustollen. Else und Gerhard Hand, Bredstedtm Markt

Nach achtjähriger Ungewissheit erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass mein herzensguter Mann, mein lieber Vater, Schwiegervater, Schwager, Bruder und Onkel, der Leutnant der Gendarmerie Julius Fabian, im 45. Lebensjahr bei der Verteidigung Posens im Februar 1945 gefallen ist. Am 27. Februar 1953 ist auch mein lieber, treusorgender Schwager, unser Onkel und Bruder Otto Fabian, früher Sensburg, Ostpreußen, in Oldenburg i. O. verstorben. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Elisabeth Fabian, geb. Thews. Ilse Witt, geb. Fabian. Ratzeburg, Lübecker Straße 18. Früher: Korschen, Ostpreußen

Am 22. Februar 1953 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, versehen mit den Sterbesakramenten unserer heiligen Kirche, mein lieber Mann und guter Vati, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Josef Thater aus Arnsdorf (Ermland), im fast vollendeten 46. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Martha Thater, geb. Kretschmann und Tochter Marianne. Hamburg-Jenfeld, Kelloggstraße 3, im März 1953

Nach kurzer, schwerer Krankheit, ist mein lieber Mann unser guter Vater, August Czekay, im 67. Lebensjahr am 10. März 1953 von uns gegangen. In Trauer: Luise Czekay, geb. Senteck und Kinder. Prostken, Kreis Lyck. Jetzt: Hamburg-Post Bahrenfeld, Langenfelde Abstellbahnhof

Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen könnten Tote wecken, dann würde Dich, geliebtes Vaterherz, nicht kühle Erde decken. Fern der Heimat entschlief nach kurzer Krankheit am 25. Februar 1953 in Berlin-Ost, unser herzensguter, stets um uns besorgte Vater, Schwiegervater, Onkel und Opa, Gustav Kamp, Bartenstein, Ostpreußen, zwei Wochen vor seinem 64. Geburtstag. Es war ihm nicht mehr vergönnt, seine Heimat und seine Kinder noch einmal wiederzusehen. Gleichzeitig gedenken wir unserer lieben, guten Mutter, Berta Kamp, geb. Behnert, welche im Alter von 56 Jahren am 4. Februar 1945 beim Einmarsch der Russen an Herzschlag gestorben ist. In tiefer Trauer die Kinder: Edith Kamp, Wessingen/Hohenz. Walter Kamp mit Frau. Heinz Kamp mit Frau. Erich Kamp und Enkelkinder

Zum Gedenken. In stiller Trauer gedenken wir unseres vor elf Jahren gefallenen, einzigen, lieben Sohnes, Bruders und Schwagers, August Adolf Borchert, geb. 18.01.1922, gefallen 05.04.1942 in Russland. August Borchert und Frau Elisabeth, geb. Bartsch. Betty Borchert. Hedwig Heppner, geb. Borchert, Anton Heppner. Nickelsdorf bei Allenstein, jetzt: Werther-Arrode 48 bei Bielefeld

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, unser guter Bruder, Schwager und Onkel, Hilfs-Zoll-Assistent Heinrich Schulewski, geb. am 18.12.1895 am 17.01.1945 bei Modlin gefallen ist. In stiller Trauer: Anna Schulewski, sowj. bes. Zone. Utta Schulewski. Fritz Schäfer und Frau Margarete, geb. Schulewski, nebst Söhnen. Lötzen und Elbing. Jetzt: Volkmarsen, Benfelder Straße 1, im März 1953

Am 5. Februar 1953 starb mein lieber Mann und guter Vati, Kaufmann Paul Krispin, Insterburg. In tiefem Leid: Magda Krispin, geb. Rohse. Christel Krispin. Teltow-Berlin, Malchower Straße 40

Zum Gedenken! In den ersten Apriltagen 1945 fiel in Königsberg, Landgrabenhalle, unser lieber, einziger Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, Jungbauer Gerhard Bolus, Laschnicken, geb. 17.03.1924. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Juditten. Ferner gedenken wir unserer lieben, unvergesslichen Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma, Frau Berta Haugwitz, geb. Gehlhaar, Laschnicken, geb. 07.04.1874. Sie blieb auf der Flucht am 16.02.1945, schwer krank in Braunsberg, und ist seitdem verschollen. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Herta Bolus, geb. Haugwitz. Walter Bolus. Oster-Wanna, Niederelbe

Zum Gedenken. Unser, geliebter, herzensguter Vater, Schwiegervater und Opa, Friedrich Graetsch, geb. 20.04.1868 aus Königsberg, Tiergartenstraße 41/43, wurde von den Russen am 31. März 1945 im Bett durch Bauchschuss schwer verletzt und ist nach qualvollen, elf Leidenstagen in Bürgerwiesen, gestorben. Unser geliebtes, herzensgutes Muttchen, Schwiegermutter und Omi, Auguste Graetsch, geb. Komm, folgte unserem lieben Vater am 17. Oktober 1945 im Tode nach. Sie erlag den körperlichen Strapazen, fern ihrer Angehörigen, im Flüchtlingslager Berlin-Schöneberg. Geliebt und unvergessen! Ellen Ellinger, geb. Graetsch. Victor Ellinger, St. S. F.A. Königsberg Süd. Ursula Ellinger, Königsberg/Tannenwalde, Trenkstraße 1, jetzt: Schönberg bei Galldorf. Käthe Haack, geb. Graetsch, Königsberg, Tiergartenstraße 41/43. Gerda Wisching, geb. Haack, beide seit 1945 vermisst. Emil Haack, Grünberg, Oberh. Neustadt 66

Am 29. Januar 1953 entschlief nach kurzer Krankheit, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Opa, Rb.-Oberwagenwerkmeister i. R. Artur Gronau, im 72. Lebensjahr. Gleichzeitig gedenken wir unserer lieben Mutter, Frau Helene Gronau, geb. Potreck, die im Januar 1946 in Königsberg verstarb. In stiller Trauer: Edith Gronau, Celle. Hans Gronau und Familie, Oldendorf, Kreis Celle. Robert Gronau und Familie, Celle. Celle, Westceller Torstraße 11a. Früher: Königsberg, Rehsteg 4

Zum Gedächtnis! In stiller Trauer gedenken wir unseres vor zehn Jahren in Stalingrad vermissten, lieben Sohnes und Bruders, Uffz. Hans Broedies, geb. 29.10.1921. Gleichzeitig gedenken wir unseres lieben Sohnes und Bruders, Panzergrenadier Lothar Broedies, geb. 09.03.1927, vermisst seit Februar 1945 in Ostpreußen. Otto Broedies. Anna Broedies, geb. Lorenscheit. Gretel Broedies, Eva-Maria Broedies, Renate Broedies, Schwestern. Tilsit, Ostpreußen, Garnisonstraße 30. Jetzt: Bächingen/Brenz (Schwaben)

Zum 80. Geburtstag. Im März 1953 jährte sich zum achten Male der Todestag unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Elisabeth Ernigkeit, geb. Stergun. In den Unglückstagen unserer Heimat, auf die Landstraße getrieben und an Entkräftung verstorben, wurde sie von ihrem Gatten in der Heimaterde zur letzten Ruhe gebettet. Gleichzeitig gedenken wir unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, Gustav Ernigkeit, der seit Juni 1945 vermisst ist. Wer weiß etwas von ihm? Emmy Herrmann, geb. Ernigkeit. Willy Herrmann und Kinder. Bartenstein, Ostpreußen. Jetzt: Recklinghausen/Westf., Lessingstraße 30

Fern ihrer geliebten Heimat, starb am 16.03.1953 nach langer, schwerer Krankheit, meine liebe Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Johanna Steckel, geb. Kattoll im 69. Lebensjahr. Ferner gedenke ich meines lieben Vaters, Emil Steckel, im Februar 1945 verschleppt, und meines lieben Bruders, Emil Steckel, vermisst. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Horst Steckel. Weepers über Saalfeld, Ostpreußen. Jetzt: Mallinghausen 13, Kreis Diepholz

Nur Arbeit war Dein Leben, Du dachtest nie an Dich, nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Am 19. Februar 1953 entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, Wilhelmine Brosche, geb. Zähring, kurz nach Vollendung ihres 78. Lebensjahres, fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat. In stiller Trauer: Friedrich Brosche. Anna Gribbe, geb. Brosche. Karl Gribbe, zur Zeit noch vermisst. Fritz Brosche und Frau Olga, geb. Schattschneider. Elise, Walenski, geb. Brosche. Fritz Walenski. Franz Brosche und Frau Anna, geb. Rosenbaum, sowj. bes. Zone. Therese Keiler, geb. Brosche. Ernst Keiler nebst allen Verwandten und Bekannten. Schönwalde bei Kuggen, Kreis Samland. Jetzt: Quals über Oldenburg (Holstein)

Am 1. Dezember 1952 entschlief sanft nach langem Leiden, fern ihrer geliebten Heimat in der sowj. bes. Zone, meine liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Gertrud Paleit, geb. Herrmann aus Tilsit, Hohe Straße 70, im 46. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Elisabeth Herrmann, als Mutter, Anna Hallweit geb. Herrmann und Kinder, sowj. bes. Zone. Die Ungewissheit um ihren lieben Mann, Hermann Paleit, hat sie so früh dahingerafft, der seit 1945 im Frühjahr im Osten vermisst ist, zuletzt bei der Kraft.-Ers.-Abteilung 1 Osterode. Wer weiß etwas über das Schicksal meines Bruders? Marianne Petereit, geb. Paleit und Kinder. Breuna, Kreis Wolfhagen über Kassel 7

Wir werden bleiben im Hause des Herrn immerdar! Am 8. März 1953 verstarb mir an Herzschlag plötzlich und unerwartet, meine über alles geliebte, gute und sonnige Ehefrau, Emilie Sondhaf, geb. Rinski, im Alter von 58 Jahren. Nun ruhen ihre gesegneten Hände. Ein frommes Leben ging dahin, und ich verlor alles. In tiefer Trauer: Gustav Sondhaf. Waldenau (Schleswig-Holst.). Früher Johannisburg.

Am 2. März 1953 entschlief sanft nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Verwandte, Frau Amanda Benson, geb. Sarge, im 61. Lebensjahr. In stiller Trauer: Willy Benson, Kinder und Großkinder. Klein-Bärwalde, Ostpreußen. Jetzt: Düren (Rhld.), Hindenburgstraße 27/13, II. Etage

Nach einem schweren, arbeitsreichen Leben entschlief sanft, nach kurzer Krankheit, ganz unerwartet am 16. März 1953, meine geliebte Frau und unsere Mutti, Elis. Witt, geb. Pohl, im 40. Lebensjahr. In stiller Trauer: Paul Witt. Ilse, Horst, als Kinder. Köln-Zollstock, Vorgebirgstraße 115. Früher: Pr.-Eylau, Ostpreußen

Am 10. März 1953 entschlief sanft, unsere innig geliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, Amalie Kublun, geb. Lockner aus Gumbinnen, später Königsberg. Die Beisetzung hat am 14. März 1953 in Hänigsen stattgefunden. In stiller Trauer: Karl Bunde und Frau Charlotte, Hänigsen 166 über Lehrte. Max Kublun und Frau Mila, geb. Wendzeck, Hannover. Oskar Kublun und Frau Eva, geb. Papke, Kempten. Dr. Helmut Kublun und Frau Ursula, geb. Braß, Gladbeck, Hochstraße 5

Fern ihrer geliebten Heimatstadt, verschied am 23. März 1953, Frau Margarethe Gruhnwald, geb. Krohn aus Königsberg, Oberlaak 24. Die trauernden Hinterbliebenen. Cuxhaen am Bahnhof 17

Am 21. März 1953 entschlief unsere liebe, gute Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, Witwe Wilhelmine Atzpodien, geb. Böhm, im Alter von 86 Jahren. In stiller Trauer: Margarete Atzpodien und Geschwister. Rendsburg, den 23. März 1953, Werft Saatsee Nr. 2. Früher: Fischhausen, Kreis Samland. Die Beerdigung fand am 25. März 1953 statt.

Am 11. März 1953 ging plötzlich und unerwartet unsere liebe Mutti, Lina Worm, geb. Rösnick aus Königsberg, im 56. Lebensjahr für immer von uns. Sie folgte unserem lieben Vater, der im August 1944 durch einen Bombenangriff in Königsberg ums Leben kam. In stiller Trauer: Ilse Worm. Erich Worm. Düsseldorf, März 1953, Tastraße 68

Berta Markwald, geb. Lettau, geboren am 17. September 1874, gestorben am 4. März 1953. Psalm 90, 10: »...wenns aber köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen ...« Im Namen der Hinterbliebenen: Gotthard Markwald. Dahlenburg, den 5. März 1953. Früher: Gilgenburg, Ostpreußen

Gott hat unseren kleinen Liebling, Anneliese, im Alter von zwei Jahren wieder zu sich genommen. Die trauernden Eltern: Franz Dauskardt. Erna Drauskardt, geb. Motikat. Brigittchen, als Schwester. Berta Motikat, als Oma. Ella Motikat, als Tante, und andere Verwandte. Köllm-Schnecken-Oswald, Elchniederung, Ostpreußen. Jetzt: Marschalkenzimmern-Sulz, Württemberg

Zum Gedenken an den ersten Todestag meiner lieben Mutter, Minna Weihe, verw. Grahl, geb. Kurlenski, geboren am 28.04.1884, gestorben am 28.03.1952. Sie ruht in Sand, Kreis Kehl a/Rh. Elisabeth Rupsch, geb. Grahl. Tilsit, Lindenstraße 13. Jetzt: Niederwerrn bei Schweinfurt am Main

Fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, ist unsere liebe Mutter und Oma, Frau Maria Broszukat, geb. Plettner am 17. März 1953 im 86. Lebensjahr sanft entschlafen. In stiller Trauer: Kurt Broszukat und Frau Trude, geb. Perkuhn. Ursula Broszukat. Gumbinnen, Schillerstraße 34. Jetzt: Bad Lauterberg (Harz), Bruneweg 10 I.

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief unerwartet am 22. März 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, meine innig geliebte Frau, unsere immer treusorgende Mutti, Anna Maria Parchwitz, geb. David, im Alter von 55 Jahren. In stiller Trauer: Paul Parchwitz. Hans Parchwitz und Frau. Doris Parchwitz. Magdalene Krause. Früher: Insterburg, Ostpreußen. Jetzt: Hamburg-Hummelsbüttel

Fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 12. März 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter, Frau Wilhelmine Spitz, geb. Meller aus Fischhausen, Kreis Samland, im 98. Lebensjahr. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen. Familie Franz Bolz. Schleswig, Dannewerkredder 27

Am 3. April 1953 sind es acht Jahre, dass meine liebe Frau, Gertrud Pergams, geb. Sahm aus Neukuhren, Ostpreußen, ?? Pasewark (Danz. Niederung) nach kurzer Krankheit starb und dort beerdigt wurde. In treuem Gedenken: Wilhelm Pergams. Nordhastedt in Holstein

Am 27. Februar 1953 entschlief nach schwerer, mit Geduld getragener Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Landwirt Eduard Richter aus Locken, Kreis Osterode, Ostpreußen, kurz vor Vollendung seines 77. Lebensjahres. In stiller Trauer: Emma Richter, geb. Dill, Hedwig Steckel, geb. Richter, Albert und Hartmut Steckel, Uelzen. Bruno Richter, Elisabeth Richter, geb. Böhle, Düsseldorf. Alfred Richter, 1945 im Kampf um Ostpreußen als Ltn. vermisst. Erich Richter, Elfriede Richter, geb. Narewski, Düsseldorf. Alfred, Emma und Irmgard Neumann, Buchwalde bei Osterode, Ostpreußen. Reuschenberg/Neuß, Drosselstraße 17

Nach schwerem Leiden, entschlief am 23. März 1953 mein lieber Mann, unser guter Vater und Schwiegervater, unser lieber Großvater, Bruder und Schwager, der Oberstudiendirektor i. R. Arthur Lau, im 66. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Helene, geb. Poddey. Dr. Rudi Franck und Frau Ursula, geb. Lau. Helmstedt, den 23. März 1953, Kleiner Wall 23

Herr, Gott, du bist unsere Zuflucht für und für. 90. Psalm   Am 18. April 1945 ist mein geliebter Mann, unser unvergesslicher Vater, der Ingenieur Eberhard Rievers aus Lötzen, Ostpreußen im Harz den Soldatentod gestorben. Marianne, geb. Braasch. Hansfritz und Christine Rievers. Velbert, Kaltensiepen 29

Nach einem pflichterfüllten Leben, erlöste der Herrgott heute unseren guten Vater und Großater, Lehrer i. R. Erich Splieth, im Alter von 67 Jahren, gestärkt durch die Heilmittel unserer heiligen Kirche. Sein christliches Leben war Arbeit und Sorge für die Seinen. In stiller Trauer: Frau Hedwig Peukert, geb. Splieth und Kinder Werner, Erich und Manfred. Sommerfeld, Kreis Heilsberg, Ostpreußen. Jetzt: Castrop-Rauxel 1, den 8. März 1953

Fern seiner unvergessenen Heimat, die er so gern wiedersehen wollte, verstarb im vollendeten 84. Lebensjahre, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, der Landwirt Johann Stuhlemmer aus Petersort, Kreis Ebenrode. Im Namen der Hinterbliebenen: Berta Stuhlemmer, geb. Kuldszun. Gusta Stuhlemmer und Frau Olga, geb. Schmeling. Berta Brombach, geb. Stuhlemmer. Alfred Stuhlemmer. Erich Stuhlemmer und Frau Marta, geb. Achenbach. Otto Stuhlemmer, vermisst in Russland, und Frau Marta, geb. Kindermann. Margarete Stuhlemmer. Frau Waltraut Schade, geb. Brombach und Ehemann Dr. Wolfgang Schade. Ruth und Gisela Brombach. Rita, Sigrid und Ute Stuhlemmer, als Enkel. Brigitte und Hans-Joachim als Urenkel. Riepe, Kreis Aurich, den 20. März 1953

Am 14. März 1953 hat Gott meinen innig geliebten Mann, unseren unvergessenen Vater und Großvater, den letzten Kreisbaumeister f. L. des Kreises Angerburg, Ostpreußen, Fritz Freudenberg, nach unermüdlichem Schaffen bis zur letzten Stunde im Alter von 72 Jahren unerwartet zu sich gerufen. In tiefer Trauer: Käthe Freudenberg, geb. Bartschat. Itzstedt über Bad Oldesloe. Hans Freudenberg und Frau Dr. Elfriede, geb. Lemmer, Meppen (Ems), Georg-Wesener-Straße 22. Herbert Klimsa und Frau Margarete, geb. Freudenberg, Delmenhost i. Oldbg., Moltkestraße 29. Gert Freudenberg und Frau Charlotte, geb. Hammer, Raubach Ww., Kreis Neuwied. Edelgard Freudenberg. Enkelkinder und Anverwandte

Zum Gedenken! Am 11. März 1953 wäre unser lieber Vater, Herr Richard Pauli aus Königsberg, 90 Jahre alt geworden. Ostpreußen und seine Wälder waren ihm Heimat, Berufserfüllung und seine Liebe. Als er das alles auf der Flucht 1945 zurücklassen musste, hörte sein Herz auf zu schlagen. Seine Kinder: Hertha und Werner.

Tretet still zu meinem Grabe, gönnt mir die verdiente Ruh, denkt was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Gott, der Herr, hat meinen lieben Mann und Lebensgefährten und unseren guten Vater und Opa, den Oberpostschaffner i. R. und Räuchereibesitzer Johann Schwarz im 76. Lebensjahr, früher in Sensburg, Ostpreußen, Treudankstraße, in der sowj. bes. Zone, nach langem, schwerem Leiden erlöst. Fern seiner Heimat hat er nun seine Ruhestätte gefunden. Wir aber trösten uns mit Offbg. Johs. 14, 13: »Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben«. In stiller Trauer: Maria Schwarz, geb. Schnarewski und Angehörige. Elmpt, Kreis Erkelenz, Rhld. Kreithövel, bei Neumann

Mein innigstgeliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Franz Karl Pieczkowski, Stadtinspektor a. D., früher Bischofsburg, Ostpreußen, wurde heute nach längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, im Alter von 68 Jahren, in die ewige Heimat abgerufen. In tiefster Trauer: Maria Pieczkowski, geb. Austen. Dr. med. Oskar Austen und Frau Hildegard, geb. Schulze. Sr. Anastasia, M. S. C., geb. Pieczkowski. Gertrud Marquardt, geb. Pieczkowski. Franz Pieczkowski, Studienassessor. Erich Austen, Dipl.-Ing. und die Enkelkinder: Joachim, Dorotheee und Gisela. Biberach an der Riß, Freiburg i. Br., Kornwestheim, Hiltrup, Köln, den 11. März 1953

Am 13. März 1953 entschlief sanft mein lieber, unvergesslicher Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Opa, Schwager und Onkel, der Oberpostsekretär a. D. Oberpostsekretär a. D. Emil Hofer, im 75. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Berta Hofer, geb. Neubauer. Gertrud Edrulat, geb. Hofer. Franz Endrulat, früher: Tilsit, Grünwalder Straße 108, jetzt: Hustedt-Jägerei 22, Kreis Celle. Erna Laser, geb. Hofer, Hannover-Linden, Limmerstraße 72. Friedel Baumann, verw. Hofer, jetzt: sowj. bes. Zone. Zwei Enkelkinder und alle Verwandten. Früher: Gumbinnen, Roonstraße 15. Jetzt: Bad Oldesloe, Amselweg 22

Nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden verschied, fern der Heimat, mein guter Mann, unser innigstgeliebter Vater, Schwiegervater und Opa, der Müllermeister Gustav Manglitz, geboren am 04.02.1891, gestorben am 03.03.1953, aus Angerwalde, Kreis Gumbinnen, Ostpreußen. Ein vorbildliches, arbeitsreiches Leben fand seine Erfüllung. In tiefstem Schmerz: Emma Manglitz, geb. Heer. Harry Manglitz und Frau Irma nebst Kindern. Elisabeth Reusch, geb. Manglitz. Herbert Reusch. Herta Froh, geb. Manglitz. Ewald Froh nebst Kindern. Malpendorf - Neu Buckow (Mittelzone). Hamburg, im März 1953

Nach langer, schwerer Krankheit, ist nun auch unsere geliebte, allzeit gütige Mutter, Frau Gertrud Wille, geb. Schiemann, früher: Fürstenau, Ostpreußen, im Alter von 64 Jahren, von uns gegangen. Ihr Leben war Liebe und Sorge für uns. In tiefer Trauer: Ruth Wille. Kurt Wille und Frau Dorothea, geb. Heldt-Thießen. Rumohr über Kiel. Tolk bei Schleswig, den 14. März 1953

Am 3. März 1953 erlöste Gott, der Herr, meinen lieben Mann, unseren lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel, den Zugschaffner i. R. Heinrich Grassmann aus Fischhausen, von seinem langen, schweren, mit großer Geduld getragenem Leiden. Im Namen aller Angehörigen: Berta Grassmann, geb. Köhn und Kinder. Sagehorn 5

Am 9. März 1953 verschied nach schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, im Krankenhaus Bad Oldesloe, meine innig geliebte Frau, unsere liebe Mutter, Omi und Schwester, Auguste Dilba, geb. Domat, im 59. Lebensjahr. Ihr ganzes Leben war Liebe und Güte. Sie folgte ihrem lieben Sohn Georg, gefallen am 6. September 1941 in Russland im Alter von 19 Jahren. In stiller Trauer: Georg Dilba. Margarete Hurst, geb. Dilba. Rolf Hurst und Tochter Ingeborg, Basel (Schweiz), Birsigstraße 83. Bruno Dilba, Dinslaken III, Bergerstraße 111. Betty Graap, geb. Dilba. Willi Graap und Kinder Gabriele und Reinhard. Früher: Groeßpelken, Kreis Tilsit-Ragnit. Jetzt: Lütjensee über Trittau, Bez. Hamburg. Die Beerdigung hat Freitag, den 13. März 1953, auf dem Friedhof in Trittau stattgefunden.

Am 17. März 1953 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere geliebte, stets treu besorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Frau Bertha Riege, geb. Schwalke. Früher: Anhof bei Braunsberg, Ostpreußen, im Alter von 83 Jahren. In tiefer Trauer: Generalarzt a. D. Dr. Friedrich Schober und Frau Lila, geb. Riege, Ansbach. Dr. Wilhelm Schober und Frau Ella, geb. Riege, Memmingen. Dr. Herbert Riege und Frau Vera, geb. Hoffmann, Lübeck. Oberstleutnant a. D. Willy Riege und Frau Erika, geb. Papendieck, Oettingen. Dr. Heinz Riege, Würzburg. 11 Enkel und 3 Urenkel. Die Beerdigung hat am 20. März 1953 in Oettingen (Bayern) stattgefunden.

Fern seiner geliebten Heimat, ging am 10. März 1953, mein bester, stets froher Lebenskamerad, unser geliebter, treusorgender und hilfsbereiter Vater, Großvater und Schwiegervater, lieber Bruder, Schwager und Onkel, Lehrer Iver Nissen, nach schwerem Leiden, im 58. Lebensjahr, für immer von uns. In tiefstem Schmerz: Lisa Nissen, geb. Maak. Irmgard Nissen und Gerhard Leppien. Helga Bärens, geb. Nissen und Josef Bärens. Ibchen, Großsohn. Neu-Lindenau, Kreis Samland, Ostpreußen. Jetzt: Vehs, den 10.03.1953

Am 11. März 1953 verstarb nach kurzem, schwerem Leiden, mein lieber Mann, mein guter Vater, unser lieber Opi und Schwiegervater, Friedrich Goerke, im Alter von 75 Jahren. In tiefer Trauer: Anna Goerke, geb. Steffen. Elfriede und Gerhard Manske. Marianne und Regina, Enkelkinder. Königsberg, Plantage 16. Jetzt: Glinde bei Hamburg, Blockhorner Allee 10

Am 5. März 1953 ging unser lieber Vater, Großvater, Bruder und Onkel, der ehemalige Lehrgeselle Otto Perschke aus Osterode, Ostpreußen, Graudenzer Straße 11, nach einem erfüllten Leben, von uns. Im 77. Lebensjahre wurde er von schwerem Leiden erlöst. Im Namen aller Trauernden: Frida Perschke. Beedenbostel, Kreis Celle, Harnserstraße 129

Nach jahrelanger Ungewissheit erhielt ich vor kurzem die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, Kurt Kühn, geb. 0306.1907, am 24. Februar 1945 um Königsberg, gefallen ist. In stiller Trauer: Gertrud Kühn, geb. Schweiger und Angehörige. Königsberg-Charlottenburg. Jetzt: Wiesmoor, Kreis Aurich.

Die Scheidestunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Plötzlich und unerwartet, hat Gott, der Herr, am 29. Januar 1953, den Bauern Friedrich Glitza aus Eichenau, Kreis Neidenburg. Jetzt sowj. bes. Zone, im Alter on 56 Jahren in die bleibende Heimat abgerufen. Es trauern um ihn: Seine Frau und Kinder sowie 2 Schwestern und Schwager und alle Anverwandte. Eichenau, Kreis Neidenburg. Jetzt: Wieckhorst, Kreis Soltau

Fern seiner lieben Heimat, Pobethen (Ostpreußen), verstarb am 15. März 1953, mein guter, treusorgender Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Opa, Schmiedegeselle Friedrich May, im Alter von 54 Jahren. In stiller Trauer: Johanna May und Kinder. Stenderup bei Gr.-Kappel (Schlei). Früher: Pobethen, Ostpreußen

 


Folge 11 vom 15.04.1953 (PDF S. 8, 17ff)

S. 8

Todeserklärung

Rentier Friedrich Petscheleit, geb. am 25. 12. 1874 in Balance. Kr. Labiau, wohnhaft gewesen in Labiau, An der Kleinbahn, ist verschollen und soll für tot erklärt werden. Letzte Nachricht Dezember 1944. Wer kennt das Schicksal des Verschollenen?

Irma Corte, geb. Grigowski, geb. am 19 . 9. 1898 in Tilsit-Schillgallen, wohnhaft gewesen in Tilsit, Niederunger Straße 23, landete auf der Flucht nach mehrfachen Zwischenaufenthalten in Elbing, Ackerstr. 2. Im Februar 1945 wurde sie dort zuletzt gesehen, als sie aus einem Luftschutzkeller von den Russen herausgeholt wurde. Seitdem ist sie verschollen. Wer kennt ihr Schicksal?

Landwirt und Bäcker Franz Behr, geb. 30. 9. 1893 in Bergenthal, Kr. Rößel, wohnhaft gewesen in Wengoyen, Bez. Allenstein, kam 1943 zur Organisation Todt und wurde bei Rastenburg eingesetzt. Nach dem Russeneinfall fand er seine Frau und kam mit Ihr in die Nähe von Heilsberg in ein Lager. Etwa im August 1945 wurde er von den Russen aus dem Lager abgeholt, angeblich für Aufräumungsarbeiten. Seitdem ist er verschollen. Wer kennt sein Schicksal?

Feldwebel Hermann Kröhn, geb. am 13. 3. 1907 in Straßburg, wohnh. gewesen in Tapiau, Lindemannstraße 7, letzte Anschrift Bartenstein, Gr. Ers. Bat. 44, Ludendorff-Kaserne, ist verschollen und soll für tot erklärt werden.

Gustav Kösling, geb. 27 8. 1673 in Junkerken, wohnhaft gewesen in Rastenburg, Schützenstraße 8, Hoch- und Tiefbauarbeiter, als Zivilarbeiter von der Wehrmacht verpflichtet und zuletzt in Pillau eingesetzt, wer kennt sein Schicksal?

Frau Berta Taube, geb. Skibba, geb. 27. 3. 1900, wohnhaft gewesen in Flußfelde, Kreis Schloßberg, soll Ende 1944 geflüchtet sein und ist seitdem verschollen. Wer war mit Frau Taube zusammen und kennt ihr Schicksal? Sie soll für tot erklärt werden.

Bauer Friedrich Perbandt, etwa 90 Jahre alt, Frau Ida Perbandt, geb. Rasch, und Frl. Lina Rasch aus Engelstein, Kr. Angerburg, sind verschollen und sollen für tot erklärt werden. 1946 sollen alle drei noch in Engslstein gewesen sein. Wer kann Mitteilungen über das Schicksal der Vermißten oder den Tod bestätigen.

Landwirt Gottlieb Meyer, geb. am 30. 4. 1875 in Seesken, Kr. Treuburg, wohnhaft gewesen in Arnswald, Kr. Goldap, und Frau Lina, geb. Kaukel, geb. am 19 . 3. 1878, sind auf ihrer Flucht bis Kambs (Mecklenburg) gekommen, wurden durch Krankheit von ihren Verwandten getrennt und sollen nach Zeugenaussagen im Lager Kambs am 9. und 24. Januar 1946 an Fleckfieber gestorben sein. Wer kann diese Aussage bestätigen ?

Zugführer Friedrich Meller und Frau Ernestine, geb. Baumeister, 65 und 66 Jahre alt, aus Königsberg, Unterhaberberg 8, sind in Königsberg zurückgeblieben und sollen dort verstorben sein. Wer kennt das Schicksal der Vermißten oder kann den Tod des Ehepaars bestätigen?

S. 17:

Todeserklärung. Aufgebot. Die Ehefrau Eva Puddig in Boen (Ostfriesland) hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Gutserwalter Gustav Puddig, geb. 03.10.1894, zuletzt wohnhaft in Tyskie, Kreis Milau, Ostpreußen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 23. Mai 1953 bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Weener, den 21. März 1953. Das Amtsgericht, gez. Sandkuhl, Amtsgerichsrat: Geschäftsnummer - II 19/53 -

Geschäftsnummer: 53 II 22/53  Aufgebot
Die Ehefrau des Landwirts Ernst Otto Fischer, Frau Hedwig Fischer geb. Block, Essen, Vierichenhöhe 4, hat beantragt, ihren oben genannten Ehemann, geboren am 16.04.1897 in Altkirch, Kreis Heilsberg, zuletzt wohnhaft gewesen in Klingerswalde, Kreis Heilsberg/Ostpreußen, für tot zu erklären, weil er während des letzten Krieges verschleppt ist. Der Verschollene wird aufgefordert spätestens im Aufgebotstermin am 28. Juli 1953, 9 Uhr, dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 147, Nachricht zu geben, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird. Alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, dies spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht anzuzeigen. Essen, den 3. April 1953. Das Amtsgericht

S. 18:

Todesanzeigen

Durch einen sanften Tod, rief Gott unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Witwe Karoline Minio, geb. Nowas, aus Lyck, Ostpreußen, im 87. Lebensjahr, in die ewige Heimat. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Familie Willy Koslowski. Fritz Reisenauer und Frau. Hennstedt, den 27. März 1953

Fern ihrer lieben Heimat verschied am 19. März 1953, nach langem, schwerem Leiden, unsere liebe Schwester, meine treusorgende Wirtschafterin, Fräulein Anna Janowski, im Alter von 81 Jahren. In stiller Trauer im Namen aller Anverwandten: Carl Janowski. Osterode/Johannisberg, Ostpreußen. Jetzt: Dieringhausen, Rhld., Kölner Straße 14, den 7. April 1953

Am Karfreitag erlöste ein sanfter Tod unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Tante, Schwester und Schwägerin, Witwe Mathilde Thorun, geb. Lehmler, im 67. Lebensjahr, von ihrem schweren Leiden. Im Namen der Hinterbliebenen: Johanna Thorun. Mandelsloh über See 13, Kreis Neustadt a. Rbge. Früher: Labiau, Königsberger Straße 15

Zum Gedenken. Am 25. März 1953, jährte sich zum achten Male der Todestag unserer geliebten Schwester, Schwägerin und Tante, Anna Gesatz, geb. Behrendt, Königsberg, Hindenburgstraße 40, auf der Flucht in Pillau ums Leben gekommen. In tiefem Leid: Elisabet Neumann, geb. Behrendt, Schwester. Friedrich Neumann, Schwager. Helene Usko, geb. Behrendt, Schwester. Nichten und Neffe. Itzstedt über Bad Oldesloe, Holstein

Die ostpreußische Arztfamilie beklagt das Ableben folgender Mitglieder: Med.-Rat Dr. Andreas Fox, Lemkendorf, gestorben 24.05.1952 in Bernau im 57. Lebensjahr

Med.-Rat Dr. Hermann Jedzink, gestorben 26.10.1952 in Waldheim (Sa.) im 63. Lebensjahr

Frau Elsa Schatz, geb. Sirke, Tilsit, gestorben 27.10.1952 in Walsrode, 75 Jahre alt

Dr. Emil Starfinger, Fischhausen, gestorben 01.12.1952 in Halle

Dr. Stanislaus Basmann, Mehlsack, gestorben 08.12.1952 in Northeim im 53. Lebensjahr

Frau Margarete Axt, geb. Meitzen, Königsberg, gestorben 12.12.1952 in Bordesholm, im 90. Lebensjahr

Dr. med. Paul Kahnert, gestorben 10.01.1953 in Nürnberg, im 57. Lebensjahr

San.-Rat Dr. Emil Gerdes, Lötzen, gestorben 17.01.1953 in Dortmund, im 86, Lebensjahr

Prof. Dr. Fritz Schellong, gestorben 18.01.1953 in Münster, 61 Jahre alt

Frau Elsa Dannappel, geborene Klautke, Pillkallen, gestorben 25.01.1953 in Fleißbach, im 69. Lebensjahr. Dr. Schroeder, Dänischenhagen über Kiel

Nach einem arbeitsreichen Leben, fern der Heimat, verschied am 25. Februar 1953, mein lieber, guter Mann und bester Lebenskamerad, mein guter Bruder und Onkel, Ernst Kautz, im Alter von 71 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Berta Kautz, geb. Schmidtke. Tilsit, Garnisonstraße. Jetzt: Hameln, Bürenstraße 12

Nach langer, schwerer Krankheit erlöste Gott meinen lieben, treusorgenden Mann, unseren guten Schwager und Onkel, Herrn Gustav Radzko, Gendarmeriemeister i. R. kurz vor Vollendung seines 60. Lebensjahres, von seinem Leiden. In tiefer Trauer: Henny Radzko, geb. Konik. Oberschwester Alice Konik und alle Anverwandten. Kleinkarlbach, den 2. März 1953, über Grünstadt (Pfalz). Früher: Wallenrode, Ostpreußen

Fern seiner lieben Heimat, verschied am 27. Februar 1953, im 84. Lebensjahre, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa und Ugroßvater, Friedrich Paetsch aus Trinkheim, Kr.-Pr.-Eylau. Im Namen aller Angehörigen: Frau Riemann, geb. Paetsch, Agathenburg bei Stade

Nach einem Leben der Fürsorge, Arbeit und Liebe für uns, verstarb fern seiner geliebten Heimat, im festen Glauben an seinen Erlöser, am 22. März 1953, im 78. Lebensjahre, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa und Urgroßvater, Rangiermeister i. R. Gustav Both, früher Ortelsburg. Er folgte unserer unvergesslichen, lieben Mutter, die in der Heimaterde ruht, in die Ewigkeit. Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen. In tiefer Trauer namens aller Hinterbliebenen: Hans Both, Koblenz, Kaldenkirchen (Rhld.), Vennstraße 35

Am 6. April 1953 wurde mein lieber Mann, unser unvergesslicher Vater, Schwiegervater und Opa, der Gendarmeriemeister i. R. Gustav Blask, früher: Fuchsberg und Pörschken, im 79. Lebensjahre, von seinem schweren Leiden erlöst. Er ruht fern der lieben Heimat in der Ostzone. Im Namen aller Trauernden: Ernst Machhein und Frau. Johanna Machhein, geb. Blask. Gr.-Berssen über Sögel

Nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, verstarb am 21. März 1953, mein lieber Mann und guter Lebenskamerad, unser lieber Vater, der uns mit Rat und Tat bis zur letzten Stunde treu zur Seite stand, Herrmann Stobbe, früher Werkmeister bei Waggonfabrik Steinfurt A.-G. Königsberg, im 65. Lebensjahr. In stiller Trauer: Anna Stobbe, geb. Thorum und alle Angehörigen. Königsberg, Ratshof, Alkstraße. Jetzt: Plön, Holst., den 28. März 1953

Fern seiner lieben Heimat, ging am 5. März 1953, mein lieber, treusorgender Mann, Bruder, Schwager und Onkel, Landwirt Paul Fischer, im Alter von 60 Jahren in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Frau Meta Fischer. Neuschleuse, Elchniederung, Ostpreußen. Jetzt: Todendorf a. Fehmarn

Fern seiner lieben Heimat, entschlief durch Unglücksfall am 11. März 1953, der Herr Gutsbesitzer Josef Kraemer aus Friedrickenheim bei Grammen, Kreis Ortelsburg, im vollendeten 53. Lebensjahr. Die Beerdigung erfolgte an seinem Geburtstage, am 14. März 1953 in Bergneustadt/Oberbergisch. Als guter Freund und Nachbar: Gustav Gorontzi. Paula und Margarethe, als Schwestern. Rohde, als Schwager. Birlich, den 30. März 1953

Nach langer, schwerer Krankheit, entschlief am 26. März 1953, fern der Heimat, mein lieber Mann, unser guter Vater und Opa, Karl Kleinfeld. In tiefem Schmerz: Minna Kleinfeld, als Gattin. Familie Schröder. Familie David. Familie Marek. Familie Minkwitz, sowj. bes. Zone. Palmnicken, Kreis Samland. Jetzt: Dünsen bei Bremen, Post Harpstedt

Am 10. Februar 1953 verstarb plötzlich mein lieber Mann, Bauer Hermann Günther im 76. Lebensjahr. Er folgte seiner Tochter, die am 6. Juni 1952 verstorben ist. In tiefer Trauer: Bertha Günther, geb. Schulz. Jägerkrug bei Schillen. Jetzt: Velsen 11 bei Warendorf

Zum treuen Gedenken! Unserer lieben, heimgegangenen Eltern und Großeltern: Postbeamter a. D. und Landwirt, Hermann Liedtke, von Milchhof, geb. 18.01.1877, gestorben Anfang April 1945 auf Gut Düringswalde in meinen Armen (russische Handgranate); Amanda Martha Liedtke, geb. Maeding, geboren am 10.11.1873, gestorben Ende April 1945 in Königsberg (Typhus); Meiner einzigen, lieben Schwester, Landwirtin Frau Hedwig Szonnell, geb. Liedtke, geboren am 16.12.1911, gestorben Anfang Juni 1945 auf dem Heimweg in Warskillen; Ihrer zwei Töchter, Elfriede und Erika, gestorben auf der Flucht; Ihrer drei Kinder, Edith, Erna, Siegfried, vermisst in Litauen; Ihrem Ehemann, Bruno Szonnell, Landwirt, geboren am 19.05.1907, vermisst in Russland. Meinem innigstgeliebten Gatten und herzensguten Vater, Finanzbeamter in Heinrichswalde (Zahlmeister) Gustav Emil Dommasch, geb. am 31. Mai 1892, gestorben am 31. Januar 1947 in englischer Kriegsgefangenschaft, beigesetzt auf dem Militärfriedhof in Osnabrück/Haste. In stiller Trauer, aber in felsenfester, seliger Hoffnung auf ein Wiedersehen in der herrlichen, ewigen, himmlischen Heimat: Frau Witwe Helene Dommasch, geb. Liedtke und Tochter Irma Waltraut. Früher: Heinrichswalde. Jetzt: Seebahnstraße 33, Zürich - 3 Schweiz

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielt ich jetzt die Nachricht, dass mein lieber Mann, Kaufmann Fritz Römpke, geb. 07.08.1896, bei der Verteidigung unseres lieben Königsberg, Anfang April 1045 in Balleth gefallen ist. In stillem Leid: Martha Römpke, geb. Pörschke. Liesbeth Meyer, Charlotte Zomm, Paul Römpke, Geschwister. Königsberg/Charlottenburg. Jetzt: Thalham 33, Achenmühle bei Rosenheim (Obb.)

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 16. März 1953 mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Friedrich Laschinski im 68. Lebensjahr. In stiller Trauer: Olga Laschinski und Kinder. Amtal, Kreis Elchniederung. Jetzt: Wrohm über Heide-Land (Holstein)

Zum Gedenken. Am 6. April 1953 jährte sich zum achten Male der Tag, an dem unsere lieben Eltern in Königsberg von den Russen erschossen wurden. Reichsbahn-Werkmeister Johann Materna, geb. 06.04.1884, Marta Materna, geb. 11.01.1889. Ihnen folgte nach schwerer Krankheit in Königsberg am 16. Oktober 1945 unsere liebe Schwester, Gertrud Materna, geb. 24.09.1918. Allen voran ging am 14. Februar 1945 mein lieber Mann, unser guter Schwager, Alois Toews, geb. 24.12.1918. Auch er wurde von den Russen erschossen. In stillem Gedenken:  Klara Materna, Helene Materna, Gladbeck, Westf. Gildenstraße 34. Maria Toews, geb. Materna, sowj. bes. Zone. Königsberg, Niebuhrstraße 15

Nach jahrelanger Ungewissheit erhielt ich die traurige Nachricht, dass unsere liebe, gute Schwester und Tante, Krankenschwester Emma Ball aus Elbing, geb. 13.10.1885, nach kurzem Krankenlager, im Altersheim in Elbing am 09.12.1945 gestorben ist. Auch gedenke ich meines lieben Mannes, Bauer Otto Weiss aus Sommerfeld, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, geb. 26.03.1889, der zu Hause von den Russen erschossen wurde. Ferner meiner lieben Töchter, Hildegard Weiss, geb. 06.02.1920, Frieda Weiss, geb. 23.09.1922, die von den Russen verschleppt wurden, und im April 1945 in Sibirien gestorben sind. In stiller Trauer: Frau Anna Weiss und Familie Bischoff. Garbek, Kreis Segeberg (Holst.), den 28. März 1953

Am 25. März 1953, entschlief im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte an Herzschlag, unsere geliebte Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwiegermutter, Frau Anna Przytulla, geb. Becker, geb. 05.08.1870, früher Merungen, Kreis Treuburg, und Insterburg, Luisenstraße 19. Am 28. März 1953 haben wir sie in Frankfurt/M.-Eschersheim zur letzten Ruhe geleitet. Ihr Leben war Liebe und Sorge für uns. Ihre dankbaren Kinder und Kindeskinder: Familie Hans Stolzmann, Frankfurt/M. Am Lindenbaum 49. Familie Artur Holz, Weimar, Cranachstraße 25. Familie Hans Prang, Wasserburg bei Günzburg/Donau. Gleichzeitig gedenken wir in Liebe unserer Eltern, Schwiegereltern und Großeltern, Auguste Stolzmann, geb. Kanitz, geboren am 16.08.1870, gestorben am 11.06.1945, Wilhelm Stolzmann, geboren am 15.11.1865, gestorben am 09.08.1945, Königsberg, Belowstraße 4, die dort den Hungertod sterben mussten. Schicksalsgenossen haben sie auf einem Friedhof am Hammerweg der Erde übergeben; möge sie ihnen leichter sein, als das bittere Ende war. Familie Hans Stolzmann

Nach einem Leben voll nimmermüder Arbeit und liebevoller Sorge für die Ihren, entschlief sanft am 29. März 1953 unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma und Schwester, Maria Grigull, geb. Wermter, kurz vor ihrem 80. Geburtstag. Gleichzeitig gedenken wir unseres guten Vaters, Schwiegervaters, des Bauern, Richard Grigull, Pesseln, Kreis Insterburg, gestorben am 4. April 1945 in Kopenhagen, unseres lieben Bruders, Schwagers und Onkels, des Jungbauern, Fritz Grigull, Pesseln, gestorben am 13. November 1948 in Heiligenhafen, meiner lieben Mutter und Schwiegermutter und unserer lieben Oma, der Reichsbahnobersekretärswitwe Emma Fehlert, geb. Marks, die am 20. März 1945 auf der Flucht in Malchin verstorben ist, meines lieben Mannes, des Landwirtes Heinz Schweiger, Wachlacken, Kreis Wehlau, der aus dem Kriege nicht heimkehrte, und unserer lieben Eltern, Schwiegereltern und Großeltern, des Lehrers Albert Schruba und seiner Ehefrau Hedwig Schruba, geb. Behring, Neuwiese, Kreis Labiau, die beide nach der Verschleppung im Juli 1945 in einem Gefangenenlager im Ural (Russland) verstarben. Ihnen allen ist es nicht vergönnt, in der geliebten Heimaterde zu ruhen. In stiller Trauer: Revierförster, Walter Grigull und Frau Erna, geb. Fehlert. Johannes und Ursula, Frischenau, Kreis Wehlau, jetzt: Rumohr über Kiel. Revierförster Ernst Grigull und Frau Christel, verw. Schweiger, geb. Schruba. Rosmarie und Klaus, Mittenwald, Kreis Wehlau, jetzt: Speyer (Rhein), Fuchsweiherstraße 6

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Offenb. 21, 4. Durch einen sanften Tod erlöste Gott, der Herr, am 25. Januar 1953, 14.05 Uhr, mein innigstgeliebtes Kind, unser so frohes, gutes Schwesterchen, unsere Schwägerin, Nichte und Kusine, Ruth, im fast vollendeten 17. Lebensjahr, von ihrem mit großer Geduld getragenem Leiden. Gleichzeitig gedenken wir ihrer Schwester, unserer so sehr geliebten Lisa, die im 14. Lebensjahr, am 12. August 1947 in Miesterhorst (Ostzone) an den Folgen der Vertreibung starb. In stillem, tiefem Schmerz: Charlotte Abernetty, geb. Abernetty und Kinder. In heißer Wehmut gedenken wir unserer teuren, unvergesslichen Mutter, Schwieger- und Großmutter, Frau Anna Albernetty, geb. Kallweit, die im 67. Lebensjahr am 30. Dezember 1945 in Zinzow, Kreis Anklam, ihrem auf der Flucht zugezogenen Leiden erlag. Familie Abernetty, Erna Abernetty, früher: Hasenfeld, Kreis Insterburg. Jetzt: Albersloh, Kreis Münster (Westf.). Familie Paris, früher: Georgental, Kreis Insterburg, jetzt: Billerbeck, Kreis Coesfeld (Westf.). Familie Vollmer, früher: G.-Schunkern, Kreis Insterburg, jetzt: Dielingen und Lemförde (Westf.).

Fern von ihrer ostpreußischen Heimat, entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden, unsere geliebte Mutter und Schwiegermutter, Frau Anna Menze, geb. Pieniack aus Königsberg, im fast vollendeten 82. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Erna Menze, Rosenheim, Obb. Schillerstraße 6. Gertrud Pölz, geb. Menze. Dipl.-Ing. Walther Pölz, Graz, Österreich. Die Beisetzung fand am 2. April 1953 auf dem städtischen Friedhof in Rosenheim (Oberbayern) statt.

Am 10. März 1953 hat Gott meine herzensgute Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Oma, Frau Henriette Feierabend, geb. Gehder, von ihrem qualvollen Leiden erlöst. Sie folgte ihren Kindern: Kurt, 1943 im Osten gefallen. Erna, 1945 auf der Flucht in Berlin gestorben. Rudi, seit 1945 vermisst. Enkel Günter, 1945 in Jugoslawien verstorben. In tiefer Trauer: August Feierabend. Frieda Feierabend, geb. Hülse und Manfred, Molitz, Kreis Salzwedel, früher: Gr.-Rödersdorf. Es war uns nicht vergönnt, an der Beerdigung teilzunehmen: Walter Feierabend und Familie, in Frankreich. Ruth Wagner, geb. Feierabend, sowj. bes. Zone. Karl Feierabend und Familie, Hamburg

Gebet und Arbeit für uns war Dein Leben. Du dachtest nicht an Dich, nur für die Deinen streben, war Deine liebste Pflicht. Am 27. März 1953 entschlief sanft und ruhig, fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, im festen Gottesvertrauen, meine herzensgute Frau, Mutter und Schwiegermutter, unser liebes Omchen, Frau Minna Fischer, geb. Friedrich, im gesegneten Alter von 75 Jahren. In tiefstem Schmerz und stiller Trauer: Ernst Fischer. Elsa Grieser, geb. Fischer. Robert Grieser. Edeltraut, Hans-Joachim und Rüdiger. Königsberg, Krugstraße 13a. Jetzt: Hamburg, Am Ochsenzoll 250

Fern ihrer geliebten und nie vergessenen Heimat Ostpreußen, entschlief sanft nach kurzer Krankheit am 25. März 1953, meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Schwieger- und Großmutter, Rosa Frenzel, geb. Schönteich aus Königsberg, im Alter von 72 Jahren. In stiller Trauer: Emil Frenzel. Hildegard Frenzel. Hans Frenzel, sowj. bes. Zone. Erna Georgesohn, geb. Frenzel. Kurt Georgesohn. Fritz Georgesohn. Flensburg, Trollseelager B4

Am 21. März 1953, verschied nach kurzem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, im Krankenhaus Donaueschingen, meine innig geliebte Frau, meine liebe, gute Mutter, Marie Maruhn, geb. Bartholmeyzik, im 66. Lebensjahr. Ihr heißer Wunsch war, ihre geliebte Heimat wiederzusehen; war ihr nicht vergönnt war. Sie folgte ihren drei Söhnen in die Ewigkeit, die in Russland geblieben sind. Es trauern um sie: Ihr Gatte Emil Maruhn und ihre Tochter Toni. Früher: Woszellen, Kreis Lyck, Ostpreußen. Jetzt: Oberbaldingen, Kreis Donaueschingen, Baden.

Am 17. März 1953 nahm Gott, der Herr, meine liebe Frau, meine treusorgende Mutter, unsere nie rastende Großmutter, Schwester und Tante, Frau Berta Konrad, geb. Dubois, im 71. Lebensjahr, nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Franz Konrad, Oberfachschullehrer i. R. Elfrieda Perle, geb. Konrad, Lic. Johannes Perle, Superintendent, im Osten vermisst und drei Enkel. Gumbinnen, Meiserstraße 10. Jetzt: Friedrichsgabe über Garstedt-Hamburg, den 18. März 1953

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir zum achten Male, unserer geliebten Mutter und Schwiegermutter, Frau Hedwig May, geb. Wittke, geb. 20.08.1894, gestorben 05.04.1945. Durch die Kriegsereignisse in Königsberg, wurde sie uns genommen und liebe Menschen bereiteten ihr in der Heimat ein stilles Grab. In herzlichem Gedenken: Joachim May und Frau, sowj. bes. Zone. Dietrich May und Frau. Königsberg, Rudauer Weg Nr. 25. Jetzt: Marktredwitz, Ofr. Gießereistraße 8

Am Karfreitagmorgen, ist unsere geliebte, jüngste Tochter und Schwester, Charlotte Gräfin von Schlieben, nach kurzer, schwerer Krankheit, von uns gegangen. Georg Graf von Schlieben-Sarditten. Agnes Gräfin von Schlieben-Sarditten, geb. von Prittwitz und Gaffron. Gisela Gräfin von Schlieben. Isa Gräfin von Schlieben. Dorothea Gräfin von Schlieben. Neu-Hammerstein bei Börslage über Quakenbrück, den 3. April 1953

Fern der Heimat, verstarb am 20. März 1953 nach langem, schwerem Leiden, unsere liebe, gute Mutti, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Anna Waiwath, geb. Laskowski, im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: Frieda Röhr, geb. Waiwath. Charlotte Schaidl, geb. Waiwath. Familie Richter. Früher: Rößel, Ostpreußen, Fischerstraße 39. Jetzt: Ratzeburg (Lbg.), Schweriner Straße 64

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen! Wir erhielten die Nachricht, dass unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Marie Sterna, geb. Poreski, im Alter von 87 Jahren, in ihrer Heimat verstorben ist. Sie folgte ihrem ältesten Sohn, der beim Russeneinfall erschossen wurde, nach neun Jahren in die Ewigkeit. In tiefem Leid: Martha Komm, geb. Sterna. Carl Komm und Kinder. Rogahnen, Kreis Königsberg, Ospreußen. Jetzt: Vahrendorf, Hamburg-Harburg

Heute früh entschlief sanft, nach schwerem Leiden, Frau Helene Jaquot, genannt Jacobi, geborene Lietke aus Palmnicken, Ostpreußen. Im Namen der tief trauernden Hinterbliebenen: Else Lietke. Neutann, Post Alttann (Württemberg), 29. März 1953

Fern der Heimat, entschlief nach schwerem Leiden am 21. März 1953, unsere geliebte Mutter, Schwieger- und Großmutter, Witwe Emma Berg, geb. Hoffmann, Löthen, Kreis Mohrungen, Ostpreußen, im Alter von 73 Jahren. Ferner gedenken wir unseres lieben Vaters, Gustav Berg, der auf der Flucht 1945 verstorben ist. In stiller Trauer: Herbert Berg und Familie, Papenrode, Kreis Helmsted. Max Berg und Familie, Wolfsburg, Kreis Gifhorn.

Darum ist noch eine Ruhe vorhanden, dem Volke Gottes. Fern ihrer lieben Heimat Ostpreußen, verschied am 28. März 1953 meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, Helene Grimm, im 68. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Grimm. Früher: Pr.-Holland, Krossener Straße 25. Jetzt: Salzgitter-Bad, Richard-Wagner-Straße 24

Zum Gedenken! Am 13. April 1945 fand meine liebe Mutti, Frau Martha Grohnert, geb. Wohlgemuth, im Alter von 45 Jahren, beim Untergang der »Karlsruhe« den Tod. Wir werden Dich nie vergessen! Im Namen aller Angehörigen: Gertrud Maeser, geb. Grohner. Königsberg. Jetzt: Marl-Hüls (Westf.), Römerstraße 242

Plötzlich und unerwartet ist am 15. März 1953 unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, der Bäckermeister Wilhelm Tibussek aus Liebemühl, Kreis Osterode, Ostpreußen, im 91. Lebensjahr sanft entschlafen. In stiller Trauer: Erna Schwidder, geb. Tibussek, Wilhelm Schwidder, Bevensen, Kreis Uelzen, Eckermannstraße 16. Gertrud Danielowski, geb. Tibussek, Eugen Danielowski, Syke, Bez. Bremen, Nordstraße 30. Erich Tiburg, Gerda Tiburg, geb. Lipka, Giershagen, Kreis Brylon (Westf.). Willi Tiburg, Marga Tiburg, geb. Reincke, Wittmund (Ostfr.), Auricher Straße 20. Elisabeth Tiburg, geb. Sczepanski, Lütjenburg (Holst.), Neverstorfer Straße 18. Wir haben ihn in Bevensen zur letzten Ruhe gebettet.

Fern seiner geliebten Heimat, ging am 5. März 1953, mein bester, stets froher Lebenskamerad, unser lieber, treusorgender Vater, einziger, lieber Sohn, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Neffe, Vetter, Heinrich Kasten, im blühenden Alter von 44 Jahren, nach kurzem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, für immer von uns. In tiefem Schmerz: Elsa Kasten, geb. Glöckner. Gisela und Erhard, Kinder. Marie Kasten, geb. Hohmann, Mutter. Königsberg, Mühlengrund 8. Jetzt: Klingenberg a/Main (Bay.)

Nach kurzem, mit stiller Geduld ertragenem Leiden, entschlief am 4. März, unsere liebe, gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Wilhelmine Kairat, geb. Preßmann, früher Gumbinnen, Parkstraße 1, kurz vor Vollendung ihres 81. Lebensjahres. Max Kairat und Charlotte, geb. Marquardt, Göttingen, Theaterstraße 17a. Jos. Schulte und Meta, geb. Kairat, Letmathe, Alleestraße 20. Paul Kairat und Ilse, geb. Kassube, vermisst, Letmathe, Kirchstraße 44. Und 7 Enkelkinder

Am 5. April 1953, jährte sich zum zehnten Male der Todestag unseres unvergesslichen Sohnes, lieben Bruders und Schwagers, des Unteroffiziers Artur Schier, geb. 20.11.1919, gefallen bei Emga, Russland. In stillem Gedenken: Michael Schier und Frau Elisabeth, geb. Schulz. Benno Schier und Frau Margarete, geb. Schulz, Elmshorn (Holst.), Schulstraße 45. Gerhard Aepler und Frau Liesbeth, geb. Schier, Tuttlingen, Mohlstraße

Am 30. März 1953 entschlief nach kurzer Krankheit unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Konrektor in R. Johannes Schymanski, im Alter von 87 Jahren in sowj. bes. Zone, früher Osterode, Ostpreußen und Königsberg, Ostpreußen. In stiller Trauer: Familie Kurt Schymanski aus Königsberg, jetzt Haßlinghausen II (Westfalen). Betty Torkler, geb. Schymanski. Franz Torkler. Udo Torkler aus Königsberg, jetzt: Sowj. bes. Zone

Was Gott tut, das ist wohlgetan, es bleibt gerecht sein Wille. Gott, der Allmächtige, nahm mit am 30. März 1953 nun auch das Letzte, ws ich noch auf dieser Welt hatte, meinen lieben Mann, Ernst Neujahr, nach schwerer Krankhrei, zu sich in die Ewigkeit. Die große Sehnsucht nach seiner geliebten Heimat, war bis zuletzt in ihm. In tiefem Schmerz: Margarete Neujahr, geb. Günther. Gerhard Neujahr (vermisst in Stalingrad). Königsberg-Pappeln, Godriener Chaussee. Jetzt: Nordhorn, Gildehausesweg Lg. III, Kreis Bentheim

Hannover, den 4. April 1953, Simrockstraße 26, Sedanstraße 19, Insterburg, Ostpreußen. Heute Abend entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit mein herzensguter Sohn, mein lieber Vater, unser lieber Bruder, Schwager und unvergesslicher Onkel, Klaus Perret, Verbandsrevisor, im Alter von 43 Jahren. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Anna Perret, geb. Meyer, als Mutter. Die Beerdigung fand am Donnerstag, dem 9. April 1953, auf dem Seelhorster Friedhof statt.

In stiller Trauer gedenke ich meines geliebten Mannes, Oberstudiendirektor Dr. Fritz Mielentz. Er fiel als Volkssturmmann am 20. April 1945. Elsbeth Mielentz, geb. Schewski. Teningen (Südbaden), Schillerstraße 33. Früher: Königsberg und Friedland (Ostpreußen)

Die Scheidestunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Der Schmerz um unsere Lieben, die sich zur Ruh gelegt, wir sind zurückgeblieben, von Wehmut tief bewegt. Fern der lieben Heimat, verschied am 16. März 1953, plötzlich und unerwartet, nach einem arbeitsreichen Leben, meine innigstgeliebte Frau, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Pauline Wank, geb. Chittka, früher Prausken, Kreis Sensburg, Ostpreußen, jetzt: Haus-Winkel, Post Kapellen, Kreis Geldern (Ndrh.), im Alter von 56 Jahren. Sie folgte ihrem einzigen Sohn, Paul, der im August 1945 in der Tschechoslowakei - in Gefangenschaft - mit 16  1/2  Jahren verstarb, in die Ewigkeit. In tiefem Schmerz im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Michael Wank. Tochter Olga. Paula Auler, geb. Wank. Wilhelm Auler. Drei Schwestern. Schwägerin Emilie und alle Anverwandten. Die Beerdigung hat am 20. März 1953 auf dem Friedhof in Sonsbeck stattgefunden.

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief am 17. März 1953, im Alter von 69 Jahren, meine liebe Frau und Mutter, Maria Schulz, geb. Lange. Die Hinterbliebenen: Paul Schulz, Landwirt. Hugo Schulz und Frau. Magda Ritter, geb. Schulz. Max Vittkau und Frau Hildegard, geb. Schulz. Benno Schier und Frau Margarethe, geb. Schulz.. Paul Schulz und Frau. Gerd Deterding und Frau Irmgard, geb. Schulz. Braunsberg, Neudammstraße 10, jetzt: St. Michaelisdonn

Fern seiner Heimat, verschied nach langem Leiden, am 9. März 1953, im Alter von 75 Jahren unser guter Freund, Otto Schmerling, früher Gutsverwalter und Amtsvorsteher der Grafschaft von Keyserling-Rautenberg, Elchniederung, Ostpreußen. In tiefer Trauer: Familie Goriegoleit. Rauterskirch, Ostpreußen. Jetzt: Karolinenkoog, Holstein. Die Beerdigung fand am 12. März 1953 auf dem Friedhof in Lunden statt.

Donnerstag, den 2. April 1953, entschlief ganz plötzlich, nach vorhergegangenem Unglücksfall, mein allerliebster Mann, unser treusorgender Vater, der Arbeiter, Hermann Quitsch aus Mertensdorf, Kreis Bartenstein, Ostpreußen, im 65. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Maria Quitsch, geb. Feierabend. Wermelskirchen, Kenkhausen Nr. 8

Mein lieber, guter Lebenskamerad, unser sich aufopfernd sorgender herzensguter Papa, Willy Tolckmitt, Major a. D. ist heute nach längerem schwerem Leiden von uns gegangen. In tiefer Trauer: Lena Tolckmitt, geb. Mey. Brigitte. Peter. Hans-Detlev. Langenberg (Rhld.), Gartenstraße 1, den 8. Mätz 1953. Früher: Königsberg

Fern unserer geliebten Heimat, entschlief am 4. März 1953, nach langer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Bauer Christoph Reikat, Großlenkenan/Tilsit, im Alter von 63 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Anna Reikat, geb. Behrendt. Großlenkenan, Kreis Tilsit-Ragnit, Ostpreußen. Jetzt: Geismar/Göttingen, Kampstraße 17

Es geht nach Haus ins Vaterhaus. Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, nahm heute Gott, der Herr zu sich in die Ewigkeit, meinen lieben, treuen Mann, unseren herzensguten, unvergesslichen Vater, Schwiegervater, Opa, Onkel und Schwager, Wilhelm Bolt, Domänenpächter auf Prothalnen (Kreis Mohrungen, Hauptmann d. R. des 1. Weltkrieges, im 74. Lebensjahr. Zweimal 1921 und 1945 musste er seine Heimat verlassen, nun ruht er aus in Frieden. In stiller Trauer: Anna Bolt, geb. Klose. Gerhard Bolt und Frau Ingeburg, geb. Teichmüller mit Klein-Wolfgang. Fritz Bolt. Hildegard Bolt und alle Anverwandten. Höringhausen, Bez. Kassel, Großalmerode, Kreis Witzenhausen, Hesken, Kreis Marburg Lahn, den 19. Februar 1953

Weinet nicht, ihr meine Lieben, gönnet mir die ew'ge Ruh, denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Am 9. März 1953, verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit, im Krankenhaus Osterode, Ostpreußen, einsam und verlassen, fern von allen seinen Lieben, mein lieber, unvergesslicher Mann, unser herzensguter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Fleischer Otto Boguhn aus Pulfnick, Kreis Osterode, im 74. Lebensjahre. Acht Jahre haben wir auf ein Wiedersehen gehofft. Alle unsere Bemühungen, ihn zu uns zu bekommen, waren vergebens. In tiefer Schmerz: Hulda Boguhn, geb. Fritz. Elfriede Mathiak, geb. Boguhn. Margarete Rose, geb. Boguhn. Walter Rose, Kellinghusen, Holstein. Gertraud Gayk, geb. Boguhn. Kurt Gayk, Gerd Mathiak, Renate und Elke Rose, als Enkel. Hilden/Rhld., Walder Straße 85

Am 26. März 1953 ist mein lieber, treusorgender Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Schwager und Onkel, der Polizeimeister i. R. Ernst Labion, im 67. Lebensjahre, nach schwerem Leiden, in den ewigen Frieden eingegangen. Im Namen aller Angehörigen und Verwandten in tiefer Trauer: Frau Minna Labion, geb. Kiausch. Die Beisetzung hat am 30. März 1953 auf dem Friedhof in Steinhorst stattgefunden. Königsberg, Graudenz. Jetzt: Steinhorst über Celle, den 1. April 1953

Zum Gedenken. Am 16. April 1945 jährt sich zum achten Male der Todestag meines lieben, guten Bruders und letzten Angehörigen, Hauptlehrer Oskar Marx aus Hirschfeld, Kreis Pr.-Holland, Herrndorf-Schlobitten. Er fand den Tod als Soldat auf dem Wege in ein Lazarett nach Kopenhagen, bei der Versenkung des Transporters »Goya«. In steter Trauer: Margarete Marx. Werschenrege über Osterholz-Scharmbeck

Zum Gedenken. Am 15. April 1953 jährt sich zum zehnten Male der Todestag unseres lieben, unvergesslichen, sonnigen Sohnes und Bruders, stud. ing. Gerhard Major, geb. 20.09.1923, gefallen 15.04.1943 im Osten. In stillem Leid und treuem Gedenken: Walter Major, techn. Ob.-Inspekt (N) a. D., Anna Major, geb. Wiedenberg, als Eltern. Waltraut Major, als Schwester. Früher: Königsberg und Berlin. Jetzt: München 68, Haus Nr. 14/22b

Nach längerer Krankheit und wohl vorbereitet mit den heiligen Sterbesakramenten, ist am 7. März 1953, mein lieber Mann, unser Bruder, Franz Preuschoff, im Alter von 66 Jahren heimgegangen. Frau Gertrud Preuschoff, geb. Wyszomierski und Geschwister. Pinnau bei Königsberg. Jetzt: sowj. bes. Zone

Fern seiner Heimat, entschlief am 30. März 1953 unerwartet, mitten im rastlosen Schaffen, infolge eines schweren Schlaganfalles, mein lieber Mann, treusorgender Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann Walter Hennig, Königsberg, Beethovenstraße 47, im 63. Lebensjahr. In stiller Trauer: Lisbeth Hennig, geb. Harder. Sohn Peter. Schwiegermutter A. Harder. Bad Oldesloe, Drosselweg 30

Fern seiner Heimat, verschied am 27. März 1953, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager, der Landwirt Eugen Doehring, Ziegelberg, Kreis Elchniederung, im 83. Lebensjahre. In stiller Trauer: Paul Zerrath und Frau Erna, geb. Doehring. Leo Thierbach und Frau Charlotte, geb. Doehring und vier Enkelkinder. Lengerich. Westf., im März 1953

Am 23. März 1953 verschied unerwartet, mit ungestillter Sehnsucht nach seiner Heimat, mein treuer Lebenskamerad, unser lieber Vater, Schwiegervater und Opa, Fleischermeister Albert Körn, früher: Milen, Kreis Lötzen, im 67. Lebensjahr. In stillem Leid: Gertrud Körn, geb. Wittke, Uetersen, Holstein, Hebbelstraße 3. Erna Paschke, geb. Körn, Uetersen, Feldstraße 17. Herbert Körn, Sorsum über Elze, Hannover. Helmut Körn, Elmshorn, Holzweg 37. Paul Körn, Kapern über Lüchow, Hannover und Enkelkinder

Zum Gedenken. Am 28. April 1945 starb im Katharinenkrankenhaus zu Königsberg, mein lieber Mann, unser guter Vater, Bruder und Großvater, der techn. Reichsbahnoberinspektor Albert Schinz aus Labiau, im 66. Lebensjahr. In Liebe seiner stets gedenkend wird er uns unvergessen bleiben. Johanna Schinz, geb. Hoffmann, zurzeit Lage i. Lippe. Gerhard Schinz und Lorchen Hußlein, geb. Schulz, Feldstraße 4, als Kinder. Emil und Margarete Schinz, als Geschwister und 3 Enkelkinder

Ich bin einer, den die Gnade fand. Heute Mittag um 12.05 Uhr, entschlief sanft nach schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel, Hans Sakuth, im fast vollendeten 82. Lebensjahr. In stiller Trauer: Emma Sakuth, geb. Anthin. Marte Matzkies, geb. Sakuth. Emme Goohr, geb. Sakuth. Auguste Matthäus, geb. Sakuth. Hildegard Sakuth, geb. Milz. Elsbeth Dambrowski, geb. Sakuth. 9 Enkelkinder und 1 Urenkel und die übrigen Verwandten. Rheydt, Brucknerallee 98, Hamburg. Heiligenhafen, den 16. März 1953

Am Karfreitag, dem 3. April 1953, verstarb unerwartet, fern der Heimat, mein über alles geliebter Mann, mein guter Vater, Schwiegervater und Neffe, der Landwirt Herbert Passarger, im 53. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Anna Passarger, geb. Spiegelberg. Anita Passarger. Willi Beyer. Auguste Link, geb. Passarger. Rogau, Kreis Pr.-Holland. Jetzt: Vardegötzen, Post Elze, Hannover-Land

 


Folge 12 vom 25.04.1953 (PDF S. 7 und 16)

S. 7

Für Todeserklärungen:

Gesucht wird Julius Louis Franz Sachs, geb. am 22. 1. 1871 in Pronitten, Kreis Labiau, Rentner, aus Königsberg, An der alten Bastion 2. Wer kennt das Schicksal des Verschollenen oder kann seinen Tod bestätigen?

Gesucht werden:
Friedrich Conrad, geb. 2. 12. 1868 in Neu-Rosenthal, Kreis Rastenburg (soll im Januar 1945 auf der Flucht verstorben sein), dessen Ehefrau Emma Conrad, geb. Randzio, geb. 19. 10. 1879, aus Neu-Rosenthal (soll im September 1945 verstorben sein) und Söhne Rudolf Conrad, geb. 4. 9. 1907, Gienadier-Ersatz-Regt. 521, Allenstein (wurde dort am 21. 1. 1945 zuletzt gesehen); ferner Karl Conrad, Gefangenschaft geraten.
Wer kann Auskunft über den Verbleib der Vermißten geben oder deren Tod bestätigen?

 

S. 16:

Todesanzeigen

Fern seiner geliebten und nie vergessenen Heimat, entschlief am 12. März 1953, nach langem schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, aber doch unerwartet, mein guter, über alles geliebter Mann, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Fritz Stolzenberg, im 53. Lebensjahr. In tiefer Trauer und unsagbarem Schmerz: Margarete Stolzenberg, geb. Wiedmann. Königsberg, Sackheim 46. Jetzt: Nordenham i/Oldenbg., Müllerstraße 60

Nach Gottes Willen entschlief sanft am 28. März 1953, mein lieber, guter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Opa, Schwager und Onkel, der Lokomotivführer a. D. Friedrich Kretschmann aus Osterode, Ostpreußen, Kaiserstraße 25, im 73. Lebensjahr. In großem Schmerz: Elisabeth Kretschmann, geb. Kischkoweit. Helene Link, geb. Kretschmann. Liselotte Kretschmann, Schneidermeisterin. Gertrud Kretschmann, Krankenschwester. Elfriede Madalinski, geb. Kretschmann. Anton Link. Heinz Madalinski. Jürgen, Dagmar und Ilona, Enkelkinder. Berlin-Zehlendorf, Düppelstraße 23

Am 12. März 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, unser geliebter Vater, Schwiegervater und Großvater, Kaufmann Ernst Mietzel, Lyck, Ostpreußen, im 79. Lebensjahre. Sein Leben war nimmermüde Liebe und Sorge für die Seinen. Er folgte unserer geliebten Mutter, Clara Mietzel, geb. Brachvogel, in die Ewigkeit. Sie starb nach der Ausweisung aus Lyck am 11. September 1945 in Heiligenstadt. In tiefer Trauer: Artur Mietzel, Celle, Schuhstraße 14. Ella Mietzel, geb. Zelazny. Herta Hafermaas, geb. Mietzel, Kassel, Humboldtstraße 17. Erika Kleylein, geb. Mietzel. Fritz Kleylein, Straubing, Ndb., Geiselhöringer Straße 4 und achte Enkelkinder

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielt ich jetzt die traurige Nachricht, dass mein lieber, guter Mann, Fritz Pernack, geb. 29.11.1906 am 9. Februar 1945 in Charlottenburg bei Königsberg gefallen ist. Seine letzte Ruhestätte hat er auf dem Domfriedhof in Königsberg, Alte Pillauer Landstraße gefunden. In stillem Gedenken: Maria Pernack, geb. Lau. Königsberg, Blumenstraße 5. Jetzt: Elmshorn, Schulstraße 45

Am 5. Februar 1953, verstarb in Berlin mein früherer Prokurist, Herr Paul Krispin. 25 Jahre seines Lebens hat der Verewigte seine hervorragenden Kenntnisse dem Auf- und Ausbau meiner Firma in Insterburg, Ostpreußen, gewidmet. Er war mir persönlich ein treuer Freund und Mitarbeiter und allen seinen Kollegen ein gerechter Vorgesetzter und allzeit leuchtendes Vorbild treuer Pflichterfüllung. Wir werden dem erstorbenen stets ein ehrendes Gedenken bewahren, Leo Schweiger, in Firma Textilhaus Schweiger, jetzt Geesthacht und Mitarbeiter

Am 21. März 1953, entschlief nach kurzem, schwerem Leiden, fern ihrer unvergessenen Heimat, meine liebe Frau, unsere gute Schwester, Frau Frida Jostes, geb. Hilger aus Lötzen, Ostpreußen. In tiefer Trauer bitten um ein stilles Gedenken: Regierungsbaurat Karl Jostes, Aachen-Soers, Strüverweg. Die Geschwister: Anna Riebensahm, geb. Hilger aus Lötzen, jetzt: Sowj. bes. Zone. Leni Brack, geb. Hilger aus Arys, jetzt: Weißenburg/Bayern, Westring 5. Willy Hilger aus Anklam (Pommern), jetzt: Berlin-Schöneberg, Martin-Luther-Straße 72. Friedrich Hiler, aus Buddern, Kreis Angerburg, Ostpreußen, jetzt: Ludwigshafen-Oppau, Jägerstraße 4

Zum Gedenken meines unvergesslichen Mannes, Wilhelm Glagowski, der nach Mitteilung eines Heimkehrers am 20. März 1945, in der Nähe von Eisenberg/Ostpreußen, an einer schweren Verwundung verstorben ist. Ursula Glagowski, geb. Schaumann. Cranz, A-Kallweitstraße 8. Jetzt: Meldorf (Holst.), Promenade 15

Am 14. März 1953, verstarb infolge eines Unglücksfalles, mein lieber Mann, Vater und Großvater, der Landwirt und Schachtmeister, Franz Willoweit, im 64. Lebensjahre. In stiller Trauer: Auguste Willoweit, geb. Naujok. Walter Hauenstein. Luise Hauenstein, geb. Willoweit. Brigitte und Ilse als Enkel. Ludendorff, Kreis Labiau, Ostpreußen. Jetzt: Klein-Stöckheim (Braunschweig)

Fern seiner unvergessenen Heimat, verstarb plötzlich und unerwartet im 55. Lebensjahre, mein über alles geliebter Mann, unser herzensguter, treusorgender Vati, unser lieber Schwager, Neffe und Onkel, der Lehrer Bruno Heise. In tiefem Schmerz: Eva Heise, geb. Rhode. Eva-Brunhilde Heise. Rainer Heise. Kl.-Notisten, Kreis Lötzen, jetzt: Wiesederfehn, Kreis Wittmund, den 3. April 1953. Die Beisetzung hat am 7. April 1953 stattgefunden.

Bad Pyrmont, 27. März 1953. Heute Mittag, 12 Uhr, ging nach kurzer Krankheit, mein geliebter Mann, mein treuester Lebenskamerad, der Telegrafeninspektor, Friedrich Klaws, früher Königsberg, auf immer von mir. In stiller Trauer: Anna Klaws, geb. Taureg

Am 16. März 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, der Schneidermeister Karl Serwatzki, kurz vor der Vollendung seines 61. Lebensjahres, fern seiner geliebten Heimat. In tiefer Trauer: Emma Serwatzki, geb. Marowski. Seine Söhne: Heinz, Eberhard und Karl sowie alle Verwandten. Benkheim, Kreis Angerburg. Jetzt: Torsholt, Kreis Ammerland (Odenburg)

Zum Gedächtnis. In stiller Trauer gedenken wir unseres vor acht Jahren, in seiner Heimat Königsberg gefallenen lieben Sohnes, Mannes und Bruders, Georg Bannaski, geb. 02.12.1908, gefallen 09.04.1945. Im Namen aller Angehörigen: Wilhelm Bannaski. Königsberg, Jerusalmer Straße Nr. 16. Jetzt: Hamburg 6, Lagerstraße 33

Hameln, Bürenstraße 12, den 25. Februar 1953. Nach einem arbeitsreichen Leben, fern der Heimat, verschied heute mein lieber, guter Mann und bester Lebenskamerad, mein guter Bruder und Onkel, Ernst Kautz, im Alter von 71 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Berta Kautz, geb. Schmidtke

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. In der Hoffnung auf ein Wiedersehen, erhielten wir in der Osterwoche, nach acht Jahren die traurige Nachricht, dass unser liebes, einziges Kind, der Maschinengegreite, Heinz Willi Wassalowski, geb. 14.03.1924, im Raum von Königsberg, am 20.02.1945 gefallen und auf dem Domfriedhof zur letzten Ruhe bestattet wurde. Die trauernden Eltern: Wilhelm Wassalowski und Frau Charlotte, geb. Szillat, und Bernd als Pflegebruder. Moorfelde bei Hohenbruch, Kreis Labiau, Ostpreußen. Jetzt: Sohlbach Nr. 55 d, Geisweid, Kreis Siegerf. Westf.

Zum Gedächtnis. Im April 1953, jährt sich zum achten Male der Todestag unserer lieben Eltern, Schwiegereltern und Großeltern, des Landwirts Friedrich Sendtko und seiner Ehefrau Auguste Sendtko, geb. Gogoll aus Gr.-Retzken, Kreis Treuburg, Ostpreußen, die fern der Heimat in Kopenhagen, Dänemark, ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. In stillem Gedenken ihre Kinder: Marta Schumann, geb. Sendtko, Kronhagen über Kiel. Margarete Knischewski, geb. Sendtko Neuheim/Weilerswist, Bez. Köln. Gustav und Ernst Sendtko, Delmenhorst, sowie deren Angehörige und alle Enkelkinder

Zum Gedenken meines lieben Mannes, Karl Fischer, geb. 21.05.1888, vermisst im März 1945 Königsberg, Dienststelle Heereszeugamt Rothenstein; unserer lieben Mutter, geb. 16.02.1873, auf dem Fluchtweg von Rastenburg nach Bartenstein im Januar 1945 verschollen; unseres lieben Vaters, Eduard Doering, geb. 07.02.1864, von Tieffliegern im Samland erschossen. Am 18. April 1947 verstarb unsere liebe Schwester, nach kurzer, schwerer Krankheit an Herzschlag in Rendsburg, Luise Slabeck, geb. Doering, geb. 09.10.1905 in Drygallen, Ostpreußen. Sie folgte ihrem Mann, Georg Slabeck, gefallen im März 1945 in Rosenberg, Ostpreußen. In Liebe gedenken wir ihrer: Adelheid Fischer, geb. Doering, Sohn Waldemar, Münster, Albersloh, Weg 443. Familie Doering, Rendsburg. Familie Heiser, Büdelsdorf. Fritz Günther, Büdelsdorf. Familie Lange, Oberhausen

Im Elternhaus, da ist es leer, die liebe Mutter lebt nicht mehr! Schreibt uns nichts vom Heimatland, zerrissen ist der Liebe Band. Am 24. März 1953 nahm Gott, der Herr, zu sich in die ewige Herrlichkeit, unsere liebe, herzensgute, nimmermüde Mutter, Frau Marie Orzechowski, geb. Böhnke, im 84. Lebensjahr. Nun ruht sie von ihrem sorgenvollen Leben, das sie bis zuletzt mit großer Geduld ertragen hat, in ihrer lieben Heimat Sensburg. In tiefem Schmerz im Namen aller Hinterbliebenen: Martha Lüders, geb. Orzechowski. Krupunder Halstenbek, Wachtelstraße 24

Fern der Heimat, verstarb am 3. April 1953, unsere liebe Schwester, gute Tante und Großtante, Emma Plaghoff, im Alter von fast 81 Jahren. In stiller Trauer: Marie Plaghoff und Angehörige. Königsberg, Wrangelstraße 38. Jetzt: Schmählingen über Nördlingen, Pfarrhaus

Fern seiner Heimat, verstarb am 4. April 1953 unser geliebter Vater, der Bäckermeister Friedrich Klauditz, im Alter von 70 Jahren. Er folgte seiner am 11. Oktober 1946 in Schöningen, Brschw., verschiedenen Ehefrau, Auguste Klauditz, geb. Tarrach. In stiller Trauer: Friedrich Klauditz, jun. Und Familie. Kurt Klauditz und Frau. Herbert Oschelewski und Frau Hildegard, geb. Klauditz und Tochter. Osterode, Ostpreußen, Hindenburgstraße 3. Jetzt: Schöningen, Kreis Helmstedt

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, für uns unerwartet, versehen mit den Gnadenmitteln unserer heiligen Kirche, meine innig geliebte Frau, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Elisabeth Jahnke, geb. Hoppe, geb. 30.05.1901, gestorben 23.03.1953. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Richard Jahnke. Allenstein, Brechtkaserne, Kanine. Jetzt: Pfedelbach, Kreis Öhringen.

In stiller Trauer gedenken wir unserer lieben Tochter und Schwester, Gisela Bogdan, die am 18. April 1945 in Traunstein (Obb.) durch Fliegerangriff ums Leben kam. Marie Bogdan, geb. Praceus und Tochter Gerda. Lötzen, Ostpreußen, Karlstraße 7a, jetzt: Lübeck-Eichholz, Koppelbarg 1

Am 25. März 1953, entschlief sanft im 43. Lebensjahr, nach langem heroisch getragenem Leiden, unsere geliebte Mutter, Jutta Specka, geb. Bertram. Sie verzehrte sich im Lebenskampf um ihre Kinder und in der Sehnsucht nach ihrer ostpreußischen Heimat. Christel-Irene. Hermann-Christian. Erik-Georg. Im Namen aller Angehörigen: Hasso Bertram, Dipl.-Landwirt, Gut Blumenscheid bei Wittlich (Mosel). Die Einäscherung hat in aller Stille vom Krankenhaus Hamburg-Eppendorf aus stattgefunden.

Am 5. April 1953, entschlief unerwartet, unsere liebe, gute Schwägerin, Tante und Großtante, Frau Erna Kühl, geb. von Buttler, im Alter von 64 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Botho Grabowski, Oberst a. D. Hannover, Kestnerstraße 34. Früher: Königsberg, Luisenhöh 1 b

Nach schwerer Krankheit, verstarb am Karfreitag dem 3. April 1953, meine geliebte Frau, Auguste Laurien, geb. Klinder, im Alter von 66 Jahren. In tiefer Trauer: Franz Laurien. Königsberg, Schönfließer Allee 22-24. Jetzt: Glückstadt/Elbe, Reichenstraße 31

Fern ihrer geliebten Heimat, starb am 31. März 1953, unsere geliebte, unvergessene Mutter, Witwe Klara Schlutins, geb. Graap aus Rößel, Ostpreußen, im Alter von 76 Jahren. Alle ihre Kinder gaben ihr das letzte Geleit. Frau Anna Stockhans, Bielefeld, Poststraße 31

Am 7. März 1953, entschlief nach langer, schwerer Krankheit, meine über alles geliebte Frau, unsere herzensgute Mutter und Oma, Maria Pallmar, geb. Bergmann, im 75. Lebensjahre. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Oskar Pallmar. Königsberg, Mittelanger 25. Jetzt: Hohenbostel über Barsinghausen

 


Folge 13 vom 05.05.1953 (PDF S. 31f)

Fern der geliebten Heimat, entschlief am 30. März 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter und liebe Omi, die Kaufmannswitwe Bertha Peterson, geb. Hein, aus Goldbach, Kreis Wehlau, im 84. Lebensjahr. In stiller Trauer: Margarete Peterson. Anna Peterson. Fritz Peterson. Käte Peterson, geb. Pawasserat. Erna Peterson. Ernst Scharmacher, als Schwiegersohn. Albert Peterson. Else Peterson, geb. Crie'e. Christel, Klaus und Hartmut, als Enkelkinder. Oberzissen und Niederzissen über Brohl (Rhein)

Am 2. März 1953, starb an den Folgen eines Herzleidens, ganz unerwartet, mein lieber Mann, Maschinenbaumeister Albert Rau, aus Barten, Kreis Rastenburg, im 56. Lebensjahr. Er folgte seinem einzigen Sohn Heinz, der am 23. April 1945 bei Bautzen gefallen ist. In stiller Trauer: Martha Rau. Tochter Mathilde, Schwiegerson Fritz. Enkel Günther und alle Anverwandten. Ahrensburg, im April 1953, Mittelweg 20

Am 11. Februar 1953, starb, fern von seiner ostpreußischen Heimat, nach schwerer Krankheit, mein lieber Mann, der Postinspektor Friedrich Lazarczik, letzter Verwalter des Postamts Altkirchen, Kreis Ortelsburg, im 60. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Wilhelmine Lazarczik, geb. Grondowski, Gingen, Kreis Lyck. Jetzt: Gehrden über Hannover, Gartenstraße 5

Am 14. April 1953, verschied nach kurzem Krankenlager, im 79. Lebensjahr, unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, der frühere Landwirt Paul Schlieter, Brämerhafen bei Bartenstein, Neukuhren. Der Tod kam als Freund und führte ihn an die Seite unserer Mutter, die ihm am 28. März 1938 vorausgegangen war, und in heimatlicher Erde beigesetzt wurde. Ruhe auch Du in Frieden! In stiller Trauer: Fritz Schlieter, Major a. D. Polizei-Oberkommissar und Frau Herta, geb. Schröder, Ebersberg 46 bei Weyhers (Rhön) nebst 3 Enkeln. Hans Schlieter, Stud.-Rat a. D., Bibliothekar und Frau Gertrud, geb. Gambal, Mainz-Gonsenheim, Maler-Becker-Straße 40. Dr. med. dent. Paul Schlieter, Zahnarzt und Frau Ulla, geb. Nast, Steinhorst über Celle. Die Beisetzung hat am Freitag, dem 17. April 1953, in Steinhorst stattgefunden.

Wir bedauern den Heimgang unseres verehrten, früheren Rektors im Ostseebad Cranz, Ostpreußen, Max Braun, der seinen Mitarbeitern und Schülern als Vorbild eisernen Fleißes und treuer Pflichterfüllung, unvergessen bleiben wird. Als Vertreter der letzten Überlebenden seines einstigen Cranzer Kollegiums, Erich Singer - Tönning

Am 3. März 1953, entschlief ganz unerwartet, im Kreise Stolp in Pommern, unser lieber, herzensguter Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt Gustav Mörsch, früher: Neu-Menzels, Kreis Mohrungen, im Alter von 63 Jahren. In tiefer Trauer: Friedrich Mörsch und Frau Emma Adloff, geb. Mörsch und alle Anverwandten. Früher: Sportehnen, Kreis Mohrungen, jetzt: Stubben, Kreis Wesermünde

Nach langer Ungewissheit, erhielt ich jetzt die Nachricht, dass mein geliebter Mann, Fleischermeister Rudolf Kuckling, im Februar 1949 im Lager Czutczin bei Tauroggen verstorben ist. Im Namen aller Angehörigen: Emma Kuckling, geb. Lentz. Königsberg, Weidendamm 8. Jetzt: Duisburg, Ludgeriplatz 15

Unser guter Vater, Daniel Nagorny, ist heute morgen im Alter von 86 Jahren von uns gegangen. Im Namen aller Angehörigen: Walter Nagorny. Insterburg. Jetzt: Braunschweig, den 23. April 1953, Jasperallee 71

Nun, so hast Du's überwunden. Manche harten schwere Stunden, manchen Tag und manche Nacht hast Du in Schmerzen zugebracht. Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat entschlief am 11. April 1953 mein lieber Mann, Pflegevater, Bruder, Schwager und Onkel, Franz Radtke, im Alter von 57 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Minna Radtke, geb. Schustereit. Reintraut Radtke. Gumbinnen, Poststraße 22, jetzt: Sieershausen über Lehrte

Nach langem, schwerem Leiden, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief sanft am 9. März 1953, mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Opa, der Gendarmeriemeister i. R. Hans Hegner, im 72. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Emma Hegner, geb. Baltrusch. Herbert und Christa-Marie Hegner, Hannoer. Christiane, als Enkelkind. Friedenberg, Kreis Gerdauen. Jetzt: Schulenburg (Leine) 81

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden, ja scheiden. Zum Gedenken. Am 29. April 1953 jährte sich zum ersten Male der Todestag meines lieben, guten Mannes und Vaters, Bauer Franz Gandrass, geb. 06.03.1899, gestorben 29.04.1952, Grundensee, Kreis Lötzen. In stiller Trauer und Liebe gedenken wir seiner: Auguste Gandrass, geb. Brozio. Seine Söhne: Gerhard, der seit 1945 noch nicht wiederkam und Alfred. Poppenbrügge über Kiel

Bei der Einnahme Wiens durch die Russen, fiel am 5. April 1945 unser ältester Sohn, Friedrich Wilhelm mit 18 Jahren. Als Folge der Einnahme Berlins durch die Russen, starb meine herzensgute Frau, Elise, geb. Lindt, am 7. Juli 1945 im 50. Lebensjahr. Als letzte Überlebende der Familie Joost, einst Mühle-Mühlental und Stadtmühle Sensburg: Herbert Joost und 2 Söhne. Stromberg, Hunsrück, Fustenburg

Unsere liebe, gute Muttel und liebste Omi, ist für immer von uns gegangen, Fleischermeisterwitwe Frau Auguste Reske, geb. Schröder, im Alter von 69 Jahren. In tiefer Trauer auch im Namen meiner Geschwister: Maria Hecht, geb. Reske. Dollstädt, Kreis Pr.-Eylau, jetzt: Delmenhorst bei Bremen, Elbinger Straße 7

Endlich kommt er leise, nimmt mich bei der Hand, führt mich von der Reise heim ins Vaterland. Der Herr über Leben und Tod hat am Samstag, 11. April 1953, plötzlich und unerwartet, unser so sehr geliebtes Muttchen, unsere Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, liebe Schwester und Tante, Frau Witwe Minna Böckel, geb. Baltrusch, im 74. Lebensjahr, sanft entschlafen lassen und zu sich in die ewige Heimat gerufen. Ihr lang gehegtes Sehnen zum lieben Heimatland zu gehen, ist nun gestillt. Im Leid getröstet in der Hoffnung auf ein Wiedersehen, die dankbaren Kinder: Otto Böckel und Familie, Stuttgart. Kurt Böckel und Familie, Papenburg/Ems. Bruno Groppler und Frau Alice, geb. Böckel, und Famile, Gundelfingen bei Freiburg/Brsg. Alfred Böckel und Familie, Bad Krotzingen bei Freiburg/Brsg. Otto Hoyer und Frau Maria, geb. Böckel, Freiburg/Brsg. Lucie Böckel, Freiburg/Brsg. 12 Enkelkinder, 1. Urenkel. Gundelfingen bei Freiburg/Brsg. Vörstetterstraße 5. Früher: Pillau/Neukuhren (Ostpreußen).

Am 18. April 1953, verschied nach kurzem, schwerem Leiden, meine liebe Mutter, verw. Frau Luise Patabel, geb. Annies, im hohen Alter von 86 Jahren. Arthur Patabel, München 8

Zum Gedenken. Im April 1953, jährt sich zum achten Male der Todestag meiner geliebten, herzensguten und unvergesslichen Frau Maria Prickler, geb. Girod. Früher: Biebelen, Kreis Gumbinnen. Sie starb nach unvorstellbaren Entbehrungen für uns und ihre geliebte Heimat. Sie folgte ihrer lieben Schwiegertochter durch Bomben in Königsberg. Ihre Söhne Fritz und Helmut vermisst. In Liebe und Dankbarkeit gedenke ich: Hugo Prickler. Joschinn, Kreis Darehmen, Ostpreußen. Jetzt: Schwerte (Ruhr), Heidestraße 36

Am ersten Osterfeiertag, entschlief nach einem langen, arbeitsreichen Leben, im Alter von 92 Jahren, vier Monate, fern ihrer geliebten Heimat, die Lehrer- und Organistenwitwe Hermine Schlifski, aus Alt-Christburg, Kreis Mohrungen. Im Namen der Hinterbliebenen: Christel Schmidt, geb. Schlifski. Oberholsten über Melle. Die Urne unserer Lieben ruht auf dem Hasefriedhof in Osnabrück.

Heute entschlief sanft, nach schwerer Krankheit, fern der Heimat, im 79. Lebensjahre, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante, Henriette Koslowski, geb. Ridcewski. In stiller Trauer: Joh. Koslowski und Frau. Gottfried Koslowski, Frau und Kinder. Gertrud Rohde, geb. Koslowski. Anna Koslowski. Kl.-Lasen, Kreis Lyck. Jetzt: Eckhorst, den 20. März 1953

Am 8. April 1953, entschlief nach kurzer Krankheit, im Alter von 78 Jahren, meine liebe Schwester, Frida Ulrich, geb. Gerlach aus Königsberg, Hindenburgstraße 41a, in einem Altersheim in der sowj. bes. Zone. Im Namen der Hinterbliebenen: Paul Gerlach, Salshausen über Lüneburg

Völlig unerwartet, ist mein unersetzlicher Lebenskamerad, unsere herliebe Mutti, unsere liebe, einzige Tochter, Schwiegertochter und Schwägerin, Dora Boeck, geb. Ulrich, im 33. Lebensjahre für immer von uns gegangen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Herbert Boeck und Kinder. Klaus und Jochen. Trauerfeier fand am Karfreitagk, 14.30 Uhr, in der Kapelle des Zentralfriedhofs statt. Einäscherung erfolgte in Hamburg-Ohlsdorf

Am 16. April 1953, entschlief in Göttingen, unsere liebe Mutter und Großmutter, Asta von Bülow, geb. von Ostau, im 85. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Bernhard von Bülow-Stuthenen. Barbara von Bülow, geb. Mattner, Domeneck bei Züttlingen, Kreis Heilbronn. Dr. med. Wilhelm von Bülow, Königsberg, seit der Einnahme Königsbergs 1945 verschollen. Und 6 Enkelkinder

Fern ihrer geliebten Heimat, wurde am 13. April 1953 meine liebe Frau und treue Lebenskameradin, unsere gute, treusorgende Mutter, Frau Paula Chall, im 67. Lebensjahr von einem langen, schmerzvollen Krankenlager, durch einen sanften Tod erlöst. In stiller Trauer: Herm. Chall und Kinder. Plötzen über Hameln (Weser). Früher: Lötzen (Ostpreußen), Schmidtstraße 12

Nachruf. Am 4. Dezember 1952, ist unsere liebe, gute Mutti, Schwester und Tante, die Witwe Ida Hartwich, geb. Jasch, im Alter von 38 Jahren, einer grausamen Mordtat in ihrer Heimat Ostpreußen zum Opfer gefallen. In tiefer Trauer: Die hinterbliebenen 3 Kinder, in Talau/Johannisburg. Marie Glombowski, geb. Jasch, und Kinder, Stuttgart-Zuffenhausen, Rotweg 154. Früher: Brassendorf, Kreis Lötzen, Ostpreußen

Am 2. April 1953, entschlief im Alter von 63 Jahren, meine liebe Schwester, die Hauslehrerin, Helene Busch, Allenstein. Sie starb in der Ungewissheit um das Schicksal unseres von den Russen verschleppten, lieben Bruders, des Lederhändlers, Eugen Busch, Allenstein. Wer weiß etwas von ihm? Käthe Busch. Langenfeld (Rhld.), Düsseldorfer Straße 100

Nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, verstarb am 24. März 1953, unsere liebe Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Minna Lemke, geb. Blank, im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: Erich Lemke und Frau, geb. Hocheisel, und Werner, als Enkelkind. Bergfriede, Kreis Osterode, Ostpreußen. Jetzt: Sülfeld 42, Kreis Gifhorn

Wir gedenken all unserer Lieben, die auf der Flucht verstarben. Am 13. Mai 1953, jährt sich zum achten Male der Todestag unserer geliebten Schwester, Auguste Lindtner, Pr.-Eylau, geb. 02.03.1877, gestorben 13.05.1945; unseres Bruders, Otto Lindtner, Rastenburg, geb. 02.03.1877, seit Januar 1945 vermisst; unseres Bruders, Max Lindtner, Königsberg, geb. 12.10.1879, gestorben 20.09.1945; unserer lieben Schwester, Mutter und Omi, Olga Heller, geb. Lindtner, Pr.-Eylau, geb. 17.06.1883, gestorben 29.11.1945. Ferner unserer geliebten Nichte, unseres Neffen und Eltern, Frau Gertrud Hudournik, geb. Heller, geb. 25.11.1916, gestorben 20.07.1945. Franz Hudournik, Pr.-Eylau, geb. 23.07.1911, seit Januar 1945 in Italien vermisst. Die trauernden Angehörigen: Magda Lindtner, aus Pr.-Eylau, zurzeit Altersheim Eggebek. Ernst Lindtner, zurzeit Kiel. Familie Schirrmann, zurzeit Bork. Renate und Joachim Hudournik, als Kinder

Am Sonntag, dem 29. März 1953, starb nach schwerem Leiden, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Witwe Marie Wischnewski, geb. Koriath, im Alter von 51 Jahren. Sie folgte ihrem Gatten nach einem halben Jahr. In stiller Trauer: Hildegard Borowski, geb. Wischnewski. Gerhard Wischnewski. Käthe Wischnewski. Wilhelm Borowski. Neuhof, Kreis Neidenburg, Ostpreußen. Jetzt: Schalksmühle, Hälverstraße 31, Westf.

Zum Gedenken. Am 1. Mai 1953, jährte sich zum achten Male der Todestag meines guten Mannes, lieben Vaters und Großvaters, Max Meyrahn, Lehrer i. R. aus Neuhausen bei Königsberg. Er starb an den Folgen der Flucht in Dänemark. Desgleichen meine lieben Enkelkinder: Teja Vogt, am 27.03.1945. Karla Vogt, am 12.06.1945. Vermisst ist mein lieber Sohn, Alfred Meyrahn, Pfarrer in Marienfelde, Ostpreußen. Es trauern um alle: Maria Meyrahn, geb. Riemann. Hilde Vogt, geb. Meyrahn und Tochter Gisela, jetzt: Schlitz (Hessen), früher: Neuhausen bei Königsberg. Erika Meyrahn, geb. Wiesenberg und Kinder, jetzt: Trier, im Nonnenfeld 48. Früher: Neumark, Kreis Pr.-Holland. Studienrat Werner Meyrahn. Frau Margarete und Kinder, Butzbach (Hessen), Kleeberger Straße. Früher: Königsberg

Zur Wiederkehr ihrer Todestage, gedenken wir in Wehmut, unserer geliebten Mutter, der Mittelschulkonrektorwitwe, Amalie Skorupowski, geb. Sokoll, Tapiau, und unserer teuren, unvergesslichen Schwester, der Oberschullehrerin Olga Skorupowski, Memel, die am 25. und 30. April 1945 in Kussen, Kreis Schloßberg, den Schrecken und Strapazen der Flucht. Gefangennahme und Verschleppung erlegen sind. Wir bedauern ferner den Heimgang unserer lieben Kusine, Paula Rucha aus Malschöwen, Kreis Neidenburg, die, in ihrem Heimatort verblieben, nach unsäglichen Mühen und Entbehrungen am 26. März 1953, von schwerem Siechtum erlöst wurde. Meta Skorupowski, Lehrerin, Neermoor-Kolonie, Kreis Leer, früher: Tapiau. Elfriede Buttchereit, geb. Skorupowski, und Familie, Leer, Ostfriesland. Früher: Richardshof, Kreis Wehlau

Geliebt und unvergessen. Fern der Heimat, entschlief am 16. April 1953, in der sowj. bes. Zone, nach schwerer Krankheit, unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt Louis Godau aus Rosignaieten, Samland, kurz vor Vollendung seines 74. Lebensjahres. Er folgte unserer lieben Mutter und Großmutter Antonie Godau, geb. Bresilge, nach 2  1/2  Jahren in die Ewigkeit. Gleichzeitig gedenken wir meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Landwirt Erich Dagott aus Pagehnen, Samland, der am 22. April 1945, sein Leben in Saßnitz (Rügen) lassen musste. In stiller Trauer: Martha Dagott, geb. Godau. Gerda Godau. Herbert Godau. Hannelore Berlin, als Verlobte. Christa Dagott. Helga Dagott. Metjendorf i. O., Bad Zwischenahn i. O. und sowj. bes. Zone, im April 1953

Am 27. April 1953, verstarb plötzlich an schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Hans Zerrath-Jaeger-Tactau. Eva Zerrath, geb. Klapp. Ute Ruhnke, geb. Zerrath. Helmut Ruhnke-Bergental. Rüdiger Zerrath-Gneisenau, zurzeit Canada. Heide Zerrath. Friedrich-Wilhelm Zerrath und 3 Enkelkinder. Aumühle, Bezirk Hamburg, Otternweg

Erschüttert vom plötzlichen Tod des von uns verehrten Hans Zerrath-Jaeger-Tactau, grüßen in Liebe und Treue zum letzten Mal: Werner Guillaume. Wolfgan Pohl. Rosemarie Alshudt. Magdalena Guillaume. Hildegard Materne. Elsa Schröder. Franz Lupp. Martin Sommer. Emmy Broszeit. Ursula Hoffmann. Lilli Roewer. Kathi Volquards. Martin Pech. Kurt Teschke. Else Freder. Magdalene Krause. Annemarie Sostak. Hanna Wangerin. Hamburg, den 27. April 1953

Nachruf. Am 27. April 1953 erlag in Hamburg einer schweren Krankheit, Herr Hans Zerrath-Jaeger-Tactau, Ostpreußen. Als Vertreter des besonderen Vertrauens der Vereinigten Deutschen Landsmannschaften wurde er am 9. Februar 1953 durch eine außerordentliche Hauptversammlung in den Aufsichtsrat unserer Gesellschaft gewählt und lt. Beschluss des Aufsichtsrats vom 3. März 1953 zum Mitglied unseres Kreditausschusses I ernannt. Wir durften on diesem erfahrenen Vertreter berufsständischer Interessen und nimmermüden Vorkämpfer der Belange seiner heimatvertriebenen Schicksalsgefährten eine in jeder Hinsicht nutzbringende und erfolgversprechende Mitarbeit erwarten. Tief erschüttert betrauern wir heute das plötzliche Ableben eines viel zu früh vollendeten Mannes. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Aufsichtsrat und Vorstand der Bank für Vertriebene und Geschädigte (Lastenausgleichsbank) Aktiengesellschaft.

Unsere über alles geliebte, gute Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter, Emma Benkmann, geb. Mietzner, hat uns am 9. April 1953, nach schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, kurz nach Vollendung ihres 84. Lebensjahres, für immer verlassen. Fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, hat sie nun hier ihre Ruhestätte gefunden. Sie folgte unserem am 12. Dezember 1945 in Berlin-Neukölin verstorbenen, unvergesslichen Vater, Franz Benkmann, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Willy und Dora Benkmann. Toni Benkmann, geb. Neßlinger, Bremen-Hemelingen, Brebacher Straße 14. Franz Benkmann und Frau Lissy, geb. Entrop. Wesel-Obrighoven, Starenweg 4/6

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 15. Dezember 1952, an den Folgen eines Schlaganfalles, im 78. Lebensjahr der frühere Landwirt und Kommissar der Feuersoziätät, Otto Hartmann, aus Paulicken. Im Namen der trauernden Kinder, die in der sowj. bes. Zone leben, und der Hinterbliebenen: Ernst Kehlert und Frau Elise, geb. Hartmann. Hellwege über Rotenburg (Hannover), im April 1953

Zum Gedenken. Am 5. Mai 1953, jährt sich zum achten Male der Todestag meines unvergesslichen Mannes, unseres lieben, teuren Vater, Strafanstalts-Oberwachtmeister, Gottfried Stamm. Er starb am 5. Mai 1945 in unserer Heimatstadt Allenstein den Hungertod. Minna Stamm, geb. Schulz. Albrecht Stamm. Friedrich Stamm und Frau Gerda, geb. Krüger. Elisabeth-Charlotte Stamm. Essen-Altenessen, Schonnefeldstraße 104

Hermann Funke, Baumeister, geb. 24. Januar 1890, gestorben 5. April 1953. Am Ostersonntag ging mein geliebter Mann und treuer Lebenskamerad, unser guter Vater, Schwiegervater und Opi, lieber Bruder, Schwager und Onkel für immer von uns. Allzeit fröhlicher Wesens, meisterte er schwere Stunden des Lebens und seiner Krankheit, bei unermüdlicher Fürsorge für die Seinen. Er wusste nicht, dass seine Todesstunde so nahe war. In tiefer Trauer im Namen aller, die ihn liebten: Berta Funke, geb. Augusti. Dipl.-Ing. Hansgeorg Funke und Frau Irmgard, geb. Plonus. Armin Funke und Frau Regina, geb. Thimm. Königsberg, Ziethenplatz 2b. Jetzt: Harksheide, Bez. Hamburg, Postwohnheim am Lindenhof

Am 17. April 1953, verstarb meine geliebte Frau, unsere liebe Mutter, Frau Annie Scholz, geb. Roth. In tiefer Trauer namens aller Hinterbliebenen: Prof. Dr. Harry Scholz. Königsberg. Jetzt: Stuttgart-Birkach, Blütenstraße 10

Nach langer, schwerer Krankheit entschlief sanft am 31. März 1953, meine liebe Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Erna Plomann, geb. Friese, im Alter von 50 Jahren. In tiefem Schmerz: Gustav Plomann. Lothar Plomann. Rudi Plomann (in Russland vermisst). Mohrungen, Hermann-Göring-Straße 6. Jetzt: Berlin-Spandau, Barnewitzer Weg 24. Die Beerdigung fand am 7. April 1953 auf dem Friedhof in Berlin-Spandau statt.

Heute Abend entschlief sanft nach einem arbeitsreichen Leben, im 80. Lebensjahr, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Oma, die Klempnermeister-Witwe, Ida Gutowski, geb. Holz aus Drengfurt, Ostpreußen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Gutowski, Lage, Lange Straße 42. Familie Paul Gutowski, sowj. bes. Zone. Familie Walter Loerzer, Göttingen, Nikolausberger Weg 49a. Hilde Magdalinski, geb. Gutowski, Lage, Lemgoer Straße 14. Lage, den 18. April 1953

Siegfried Sostak, geb. 14.02.1921, gefallen 01.03.1944. Friedrich Sostak, geb. 09.05.1887, gestorben 09.02.1950. In stillem Gedenken: Erna Sostak, geb. Fischer. Christel Michel, geb. Sostak. Annemarie Sostak. Thomas Peter, als Enkelkind und Neffe. Braunschweig, Seydlitzstraße 6. Jetzt: Ahrensburg, Kaiser-Wilhelm-Allee 2

Am 12. April 1953 entschlief in Bonn, nach einem von rastlosem Schaffen erfüllten Leben, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Katharina Tolmitt, geb. Reichert, geb. am 28.07.1874 in Hermsdorf, Kreis Heiligenbeil, bis 1945 wohnhaft in Königsberg, Beethovenstraße 52. In stiller Trauer: Irmgard Tolkmitt, Studienassessorin, Bonn, Im Krausfeld 9. Dipl.-Ing. Reinhard Tolkmitt, Oberregierungsbaurat z. Wv. und Frau Hedwig, geb. Arnold, Köln-Rath. Wodanstraße 31. Otto-August Tolkmitt

Johanna Lengwenat, geb. Kummutat, geb. 29.09.1878, gestorben 16.03.1953, früher Spullen, Kreis Schloßberg. Ihr Leben war ausgefüllt von Mühe und Arbeit, Sorge und Liebe für die Ihren. Sie war die treueste Hüterin der heimatlichen Scholle und die Seele der ganzen Familie. Ihr größter Wunsch, die geliebte, ostpreußische Heimat und ihren seit 1944 vermissten Sohn, Bruno noch einmal wiederzusehen, erfüllte sich nicht. Wir betteten unsere teure Entschlafene hier neben ihrem Lebenskameraden zur ewigen Ruhe. Im Namen aller Angehörigen: Dr. Herbert Lengwenat. Haima über Lehrte

Meine innigstgeliebte Frau, unsere herzensgute, stets treusorgende Mutti, Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte, Elly Gronert, geb. Mahlke, ist am 8. April 1953, 11 Uhr, im Alter von 49 Jahren, infolge eines Herzschlages, von uns gegangen. Stete Pflichterfüllung und liebeolle Hilfsbereitschaft zeichneten ihren Lebensweg. Unser Gedenken soll ihr ständig gelten. Im Namen aller Hinterbliebenen: Fritz Gronert. Nobert und Eckhard als Söhne. Westerstede (Oldb). Früher: Heiligenbeil, Ostpreußen

Am 7. April 1953, verstarb nach schwerem Leiden, im Alter von 76 Jahren, fern der lieben Heimat, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Gustav Wischnat, aus Angerburg, Ostpreußen, Postbetriebsassistent a. D. In tiefer Trauer: Margarete Wischnat, geb. Luschnat. Erich Wischnat und Frau Elisa, geb. Delinger, Hannover, Fössestraße 91. Fritz Zoellner und Frau Meta, geb. Wischnat, Schwarzenbach (Saale), Kirchenlamitzer Straße 11. Edith Janutsch, geb. Wischnat, sowj. bes. Zone. Kurt Wischnat und Frau Christel, geb. Schlottmann, Hof (Saale), Weißenburgstraße 11. Heinz Wischnat und Frau Luise, geb. Boldt, Lübeck-Carlshof, Alter Faulenhoop 2. Gerhard Koslowski und Frau Gerda, geb. Wischnat, Bayreuth, Königsallee 1. Else Wischnat, geb. Rosommek, Niendorf (Ostsee), Strandstraße 66. 13 Enkelkinder und die übrigen Verwandten. Rammsee über Kiel, den 20. April 1953

Mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann Hermann Burdenski, Mensguth, Kreis Ortelsburg, entschlief sanft im 80. Lebensjahr, am 12. April 1953. Im Namen aller Trauernden: Hedwig Burdenski, geb. Stoehr. Uetersen (Holst.), Kreuzstraße 6

Am 12. April 1953, seinem 30. Geburtstag, gedachten wir in besonderer Liebe und Treue, unseres einzigen Sohnes und Bruders, des Abiturienten, Martin Müller, Fahnenjunker-Uffz. in der Aufkl.-Abt. der 24. ostpr. Panzer-Division. Nach dreimaliger Verwundung, musste er im Februar 1947 einen elenden Tod in dem berüchtigten Kriegsgefangenlazarett Begetowka bei Stalingrad erleiden. Arthur Müller, Lehrer i. R. Hauptmann d. R. a. D. Anni Müller, geb. Naujoks, Lägerdorf in Holstein, Stiftstraße 9. Früher: Willkassen, Kreis Treuburg. Doris Müller, Lehrerin, Hamburg-Bahrenfeld, Lisztstraße 43. Gerhard Hirsch, Lehrer, Hamburg, als Verlobter

Zum Gedenken. Am 29. April 1953, jährte sich zum sechsten Male der Todestag meines lieben Mannes und treusorgenden Vaters, des Lehrers und Kantors, Adolf Kretschmann, Königsberg, Neuendorf, geb. 16.03.1889, gestorben in Neuendorf a. Kur. Haff. Er folgte seinen Kindern, Waltraud, geboren 17.08.1920, gestorben 06.04.1940 und Rudolf, geboren 01.12.1922, gefallen 19.02.1944, in die Ewigkeit. In treuem Gedenken: Meta Kretschmann, geb. Hoffmann, Pinneberg, Richard-Köhn-Straße 2. Ursula Kretschmann, Berlin-Grunewald, Caspar-Theyß-Straße 27/31

 


Folge 14 vom 15.05.1953 (PDF S. 15f)

Für Todeserklärugen

Adolf Petter, geb. 23.08.1888, Kaufmann und Ehefrau Berta Petter, geb. Lenzing, geb. 02.09.1892, aus Neidenburg, Markt 43-47, sind am 19.01.1945 aus Neidenburg geflüchtet und bis Königsberg gekommen, von dort am 27.01.1945 weitergeflüchtet. Seitdem fehlt jede Nachricht. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Ehepaares geben oder seinen Tod bestätigen?

Franz Woop, geb. 05.12.1872, Modelltischler, soll im August 1945 in Königsberg-Ponarth verstorben sein. Seine Ehefrau, Lina Woop, geb. Kalweit, geb. 03.11.1873, ist vermutlich im Januar 1945 beim Russeneinmarsch ums Leben gekommen. Wer kann nähere Angaben über das Schicksal der Eheleute Woop machen oder ihren Tod bestätigen?

Karl Ellendt, geb. 07.07.1870, Fuhrhalter aus Königsberg, Samitter Allee 157, und Ehefrau Wilhelmine Ellendt, geb. Kunz, geb. 19.10.1864, sollen für tot erklärt werden. Wer kann etwas über den Verbleib des Ehepaares aussagen oder seinen Tod bestätigen?

Gustav Wasserberg, geb. 13.07.1887 in Gr.-Blumenau, Kreis Fischhausen, wohnhaft Königsberg, Domstraße 10, soll Mitte April 1945 auf der Landstraße Rauschen-Pobethen, unweit Watzum auf eine Mine getreten und dabei den entstandenen Verletzungen erlegen sein. Wer kann den Tod des Verschollenen bestätigen?

Anton Zielinski, ab 1943 Namensänderung: Burger, geb. 28.11.1898, aus Allenstein, Tapeten- und Farbengeschäft, Straße der SA 13, war als Soldat bei der Pferdemusterungskommission zuerst in Holland, seit 1944 in Allenstein, und ist beim Einrücken der Russen am 21.01.1945 dort zurückgeblieben. Seitdem fehlt jede Spur. Wer kann etwas über sein Schicksal aussagen?

Der Landwirt Christian Koch, geb. 17.04.1904 in Konstantinowka, Kreis Stanislau (Galizien), aus Sperlingshof, Kreis Hohensalza und der Schüler Otto Siegfried Koch, geb. 02.10.1929 in Konstantinowka aus Sperlingshof, sollen für tot erklärt werden. Wer kann das Schicksal der Verscholenen oder kann ihren Tod bestätigen?

Landwirt Friedrich Ruddigkeit, geb. 17.05.1899, aus Erlenbruch, Kreis Tilsit-Ragnit, zuletzt beim Volkssturm, Feldp.-Nr. 65951 G, wird seit dem 18.01.1945 bei Hohensalzburg vermisst. Wer kann etwas über das Schicksal des Verschollenen aussagen?

Konrektorin a. D. Käthe Weiss, geb. 21.01.1871 in Elbing, wohnhaft Königsberg, Gebauhrstraße 47, zuletzt Gilgenburg, Richthofen-Lager, wird seit Januar 1945 vermisst. Wer kann Auskunft über das Schicksal der Verschollenen geben?

Der Seefischer Carl Stinski, geb. 08.09.1871 aus Cranz, Fischerstraße 5, soll Anfang April 1945 in Cranz verstorben sein. Seine Ehefrau Marie Stinski, geb. Vogel, geb. 23.05.1872, und der Sohn Ernst Stinski, geb. 07.12.1906, sollen Ende Februar 1945 auf dem Treck von Cranz nach Schloßberg in der Nähe von Schaaksvitte verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod der Verschollenen bestätigen können.

August Jakobeit, geb. 25.06.1863 in Gartendorf, Kreis Labiau, und Emilie Jakobeit, geb. 28.02.1871 in Ragnit, wohnhaft Rauschen-Düne, sollen im Februar 1945 in Pillau gesehen worden sein und sind seitdem verschollen. Wer kann Auskunft über das Schicksal der beiden Vermissten geben?

Friedrich Karl Wienert, geb. 16.03.1890 in Neu-Aßmanns, Kreis Friedland, wohnhaft gewesen Königsberg, Unteraberberg 30, wird seit Sommer 1945 vermisst. Er war im Gefangenenlager Seligenfeld und soll dort verstorben sein. Wer kann den Tod bestätigen oder kennt das Schicksal des Verschollenen?

Maria Mertins, geb. 16.10.1890, wohnhaft gewesen Memel, Mühlenstraße 60, wurde Anfang Dezember 1944 in das Kreiskrankenhaus Labiau eingewiesen und soll dort am 19.01.1945 verstorben sein. Wer kann den Tod der Frau Mertins bestätigen?

Kaufmann Oskar Nelson, Bartenstein, Markt 10-11, geb. am 22.12.1887, flüchtete im Februar 1946 mit einem Fuhrwerk und kam bis Schwansfeld. Dort wurde er von Russen überholt, die ihm das Fahrzeug wegnahmen und seine Tochter Gisela verschleppten. Oskar Nelson blieb völlig erschöpft im Chausseegraben liegen und erklärte Landsleuten, dass er nicht mehr weiter könne und wohl sterben würde. Seit diesem Tage ist Oskar Nelson verschollen. Wer kann Auskunft über sein Schicksal geben?

Bauer Friedrich Nehrkorn, geb. 1884, wohnhaft gewesen in Barkau, Kreis Goldap, und Frau Auguste, geb. Ratzkowski, sowie Tochter Emma Nehrkorn, geb. 19.03.1910, wurden im Oktober 1944 nach dem Kreis Rößel evakuiert. Dort soll Friedrich Nehrkorn im Frühjar 1945 verstorben sein. Frau und Tochter sind verschollen. Wer kann Auskunft über das Schicksal der Vermissten geben oder deren Tod bestätigen? Sie sollen für tot erklärt werden.

Fritz Bock, geb. 19.08.1898 in Königsberg, wohnhaft Königsberg, Schreber Straße 13, wurde am 28.01.1945 zum Volkssturm eingezogen und ist seitdem verschollen. Wer kann Auskunft über sein Schicksal geben oder seinen Tod bestätigen?

Frau Anna Bahr, geb. Holz, geb. 21.06.1888, aus Königsberg, zuletzt Bartenstein, Schanzengraben 2, soll am 14. Mai 1946 in Bartenstein an Typhus verstorben sein. Wer kann den Tod bestätigen? Als Zeugen werden gesucht: Frau Johanna Guttzeit und Frau Martha Schulz aus Bartenstein. Zuschriften an die Geschäftsführung der Landsmannschaft Ostpreußen, Hamburg 24, Wallstraße 29.

Frau Berta Marie Wichmann, geb. Kehding, geb. 01.07.1877 in Warnehlen, Kreis Gumbinnen, wohnhaft Königsberg, Nachtigallensteig 16, später Cranz, Tschiersestraße 1b, Samletzki wird gesucht. Wer kann Auskunft über das Schicksal der Frau Wichmann erteilen?

Anton Bader, Kaufmann, geb. 22.05.1885, aus Klawsdorf bei Rößel, war beim Einmarsch der Russen als Volkssturmmann in Graudenz und geriet dort in Gefangenschaft. 1947 soller nach seiner Entlassung in Frankfurt a. d. Oder gesehen worden und später vermutlich in Bad Soden-Allendorf verstorben sein. Seine Ehefrau Auguste, geb. Gendritzki, geb. 05.01.1889, wohnhaft in Klawsdorf, soll von den Russen abgeholt und zu Tode gequält worden sein. Wer kann den Tod der Eheleute Bader bestätigen?

Emil Plohnke, geb. 20.07.1902 in Sergallen, Kreis Pr.-Eylau, wohnhaft gewesen in Minten, Kreis Bartenstein, war Ende Februar 1945 als Volkssturmmann bei Landsberg, Ostpreußen, soll dort bei einem Russenangriff entweder gefallen oder in Gefangenschaft geraten sein. Wer kennt sein Schicksal?

Alfred Fornaçon, geb. 18.07.1912, aus Memel, Wiesenquerstraße 2c (Angestellter bei der Ortskrankenkasse), wird seit dem 10.01.1945 vermisst. Die letzte Nachricht kam aus Krakau. Fornaçon ist vermutlich in russische Gefangenschaft geraten. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Verschollenen geben?

Josef Fuhge, geb. 15.10.1881, Waldarbeiter aus Sauerbaum, Kreis Rößel, soll am 11.09.1949 dort selbst verstorben sein. Wer kann den Tod des Herrn Fuhge bestätigen?

Hugo Herrmann, geb. 04.10.1898 in Schönwiese, Kreis Pr.-Eylau, zuletzt wohnhaft Wokellen, Kreis Pr.-Eylau, ist auf der Flucht bei Lauenburg (Pommern) von Russen verschleppt worden. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Herrn Herrmann geben?

- 9 II 16/53 -   Aufgebot

Frau Emma Birnbaum, geb. Döbel, aus Klein-Lobke über Lehrte, hat beantrage, ihren Vater, den Bauern Carl Christoph Döbel, geboren am 19.04.1876 in Sommerfeld, Kreis Pr.-Holland, wohnhaft gewesen in Sommerfeld, Kreis Pr.-Holland, vermisst seit Februar 1945 als Zivilperson (verschleppt) für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens bis zum 20. Juni 1953 bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, werden aufgefordert, spätestens bis zum Ablauf der obigen Aufgebotsfrist dem Gericht Anzeige zu machen. Lehrte, den 20. April 1953, Amtsgericht Burgdorf, Abt. Lehrte

Die Ehefrau Liesbeth Dieckmann, geb. Urhahn, Heidenoldendorf, Hauptstraße 1, hat beantragt, ihren Ehemann, den Seefischer Otto Dieckmann aus Cranz (Ostpreußen), Seestraße 6, geboren am 02.11.1899 in Altona, für tot zu erklären. Otto Dieckmann ist noch im Juni 1947 in Königsberg gewesen, soll sich damals aber in einem entsetzlich elenden Zustande befunden und nur noch mühsam an zwei Stöcken fortbewegt haben. Seitdem fehlt jede neuere Nachricht über ihn. Otto Dieckmann wird hierdurch aufgefordert, sich spätestens bis zum 25. Juli 1953 zu 4 II 61/53 des Amtsgerichts Detmold zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt wird. Alle, die Auskunft über seinen Tod oder sonstigen Verbleib geben können, werden um umgehende Anzeige hierher gebeten. Amtsgericht Detmold, 21.04.1953. - 4 II 61/53

-    8 II 37/52
Der Gast- und Landwirt Karl Jastrembski, geboren am 04.06.1866 in Reozin, Kreis Neidenburg, zuletzt wohnhaft gewesen in Haarschen, Kreis Angerburg, wird auf Antrag seiner Tochter, Emma Jastrembski für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945, 24 Uhr, festgestellt. Lehrte, den 20. April 1953. Amtsgericht Burgdorf, Abt. Lehrte

Todesanzeigen

Es hat Gott, dem Herrn gefallen, meine überaus geliebte Frau, unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwiegermutter, Frau Henriette Puppel, geb. Tobaschus, im Alter von 74 Jahren, zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Die Trauernden Hinterbliebenen: Eduard Puppel und Kinder. Bentheim Altersheim Schloß. Früher Insterburg, Immelmannstraße 52. Sie wurde in aller Stille vom Altersheim Schloß Bentheim auf dem evang. Friedhof in Bentheim am 25.04.1953 beigesetzt.

Am 22. April 1953 um 0.15 Uhr, entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit, fern unseres geliebten Ostpreußen, unsere herzensgute und unvergessliche Mutter, Schwiegermutter, Oma und Tante, Frau Emma Link, geb. Schwarznecker, im 82. Lebensjahre. Sie folgte ihrem lieben Lebensgefährten schon nach 2 Monaten. In tiefem Schmerz: Ernst Link. Waltraut Link, geb. Baller. Hans-Hubert Link. Wolfhard Link

Das Vaterhaus ist immer nah, wie wechselnd auch die Lose. Es ist das Kreuz auf Golgatha Heimat für Heimatlose. Am 20. März 1953, entschlief nach langem, schwerem Leiden, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Oma, Emma Thierau,  geb. Dembowski, aus Siewen, Kreis Angerburg, im Alter von 53 Jahren. In stiller Trauer: Herrmann Thierau und Kinder, jetzt: Scheerhorn, Kreis Bentheim

Unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Margarete Nelson, geb. Link, ist nach kurzer Krankheit, heute entschlafen. Walter Nelson und Frau Erika, geb. Müller. Hans Wilhelm Nelson und Frau Inge, geb. Spengler. Elisabeth Grube, geb. Nelson und Enkelkinder. Königsberg, Steindamm 27/29. Jetzt: Kochel (Obb.), Mittenwalder Straße 29. den 22. April 1953

Am 11. März 1953 verstarb nach kurzem, schwerem Leiden, im Alter von 49 Jahren, meine geliebte Frau, Mutti, Tochter, Schwägerin und Tante, Frau Anna  Elise Gallinat, geb. Hoffmann. In stiller Trauer: Fritz Gallinat und Tochter Christel sowie alle Angehörigen. Königsberg, Juditter Allee 28. Jetzt: Affing bei Augsburg.

Für die beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen erwiesene Anteilnahme, sagen wir hiermit herzlichen Dank. Familie Zerrath-Jaeger-Tactau. Aumühle, Bezirk Hamburg, Otternweg, Mai 1953

Am 27. April 1953 verstarb nach einer Operation unser landwirtschaftlicher Landessachbearbeiter, Herr Hans Zerrath, früher Jaeger-Tactau, Ostpreußen, Aumühle über Hamburg. Herr Zerrath hat sich in jahrelanger, ehrenamtlicher Tätigkeit um die Wiedereingliederung der heimatvertriebenen Bauern und ihre Ansiedlung in Schleswig-Holstein die größten Verdienste erworben. Seine große Sachkunde und sein unermüdlicher Einsatz sowie seine sachliche, liebenswürdige Verhandlungsart sicherten ihm Erfolg und allgemeine Achtung der beteiligten Stellen. Wir werden unseren Landessachbearbeiter Zerrath niemals vergessen. Kiel, den 28. April 1953. Landesverband der vertriebenen Deutschen - Vereinigte Landsmannschaften - Schleswig-Holstein e. V. Vorstand und landwirtschaftliches Sachgebiet

Am 27. April 1953 verschied unerwartet nach einer Operation, Herr Hans Zerrath, Aumühle bei Hamburg. Der Bauernverband der Vertriebenen verliert mit ihm, der schon in seiner ostpreußischen Heimat als erfolgreicher Landwirt und Züchter einen Namen hatte, einen wahrhaften Freund und besonnenen Ratgeber. Auch als Vertriebener stand er in vorderster Front im Kampf um Recht und Heimat und stellte jederzeit über seine persönlichen Sorgen die Arbeit für seine Schicksalsgefährten. Als Mitgliedsgründer und 2. Vorsitzender des Bauernverbandes der Vertriebenen hat er viele Jahre hindurch in unermüdlicher, selbstloser Arbeit sein reiches Wissen und Können der Erhaltung des ostdeutschen Bauerntums gewidmet, dem sein ganzes Herz gehörte. Wir neigen uns in Dankbarkeit und Ehrfurcht vor unserem Toten, dem es nicht vergönnt war, in Heimaterde gebettet zu werden. Sein Andenken wird in uns weiterleben und uns Ansporn sein, in seinem Sinne für das ostdeutsche Bauerntum weiterzuarbeiten. Für den Bauernverband der Vertriebenen der 1. Vorsitzende Georg Baur

Weinet nicht, Ihr meine Lieben, gönnet mir die ewige Ruhe, denkt was ich gelitten habe, eh' ich schloss die Augen zu. Fern seiner lieben Heimat Ostpreußen, verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, am 7. April 1953 um 3.40 Uhr, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, Emil Dangschat, im Alter von nahezu 65 Jahren. In tiefer Trauer: Auguste Dangschat, geb. Pilzecker, Kinder und Enkel. Langenfelde, Kreis Schloßberg. Jetzt: Radevormwald, Landwehr 4

Nach schwerem Leiden, entschlief am 12. April 1953, mein geliebter, herzensguter Vater, mein lieber Bruder und unser guter Onkel, der Reichsbahn-Werkstättenvorsteher i. R. Richard Kleinschmidt, aus Allenstein, Ostpreußen, im 84. Lebensjahre. In stiller Trauer: Gertrude Kleinschmidt. Margarethe Kröger, geb. Kleinschmidt und Angehörige. Kiel (Holstein), Wörthstraße 40

Fern der geliebten Heimat, entschlief am 30. April 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, in Göttingen, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester und Schwägerin, die Witwe Bertha Arndt, geb. Krömke, aus Zinten, Ostpreußen. Jetzt: Plön (Holst.), Schloßgebiet, im 73. Lebensjahr. In stiller Trauer: Familie Fritz Korsch, Kiel-Ehagen. Fritz Arndt, Duisburg-Hamborn. Martha Westphal, geb. Arndt, zurzeit England. Familie Artur Eggert, Göttingen. Edith Malzahn, geb. Arndt, Plön (Holst.). Familie Heinz Perdekamp, Recklinghausen. Familie Wilhelm Krömke, Herbede (Ruhr). Familie Richard Krömke, Plön (Holst.).

Am 29. April 1953, erlöste im 80. Lebensjahr ein sanfter Tod unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Frau Anna Trogisch, geb. Janz, von ihrem langen Leiden. Im Namen aller Hinterbliebenen: Irma Löwe, geb. Trogisch, Hamburg 33, Jakob-Mores-Weg 3. Dora Bruder, geb. Trogisch, Hoisdorf bei Ahrenburg (Holstein). Früher: Tilsit-Königsberg

Fern ihrer geliebten Heimat, ist am 25. April 1953, nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von 87 Jahren, unsere liebe Muttel, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, Minna Sadwowski, geb. Schmidt, für immer von uns gegangen. Sie folgte ihren Kindern, Schwieger- und Enkelkindern; Oskar Muehlenberg, Major, gefallen in Russland 1941; Liesel Muehlenberg, geb. Sadowski, und Tochter Ursula Mollenhauer, geb. Muehlenberg, auf der Flucht in der Ostsee im Fehmarn-Belt ertrunken; Luise Sadowski, geb. Schakeit, mit ihren Kindern, Friedrich-Karl und Dorothea, beim Bombenangriff auf Potsdam April 1945 ums Leben gekommen; Heinrich Brodowski, Oberinspektor des Kreises Lyck, im Einsatz für seine Heimat Ostpreußen im Januar 1945 gefallen; Marianne Brodowski, im Dezember 1945 in Rhein bei Lötzen, im Alter von 16 Jahren, auf grausame Art verstorben; Käte Zander, stud. med., im Oktober 1945 in Mecklenburg, im Einsatz als Schwesternhelferin an Typhus verstorben; Ulrich Zander, im März 1945 in Ostpreußen gefallen. Wir gedenken ihrer in stiller Trauer: Kurt Sadowski, aus Heiligenbeil, jetzt: Darmstadt, Kittlerstraße 39. Erich Sadowski und Frau Hildegard, geb. Thorum, mit Kurt und Hannelore, aus Rosenheide, Kreis Lyck, jetzt: Hannover, Königswörther Platz 3. Marie Brodowski, geb. Sadowski, und Margarete aus Lyck, Ostpreußen, Memeler Weg 5, jetzt: Weetzen/Hannoer, Bröhnstraße 26. Emil Zander und Frau Margarete, geb. Sadowski, Lindern bei Sulingen, aus Birkenwalde, Kreis Lyck. Ulrich Muehlenberg, aus Königsberg, Ostpreußen, Kreislerstraße 1, jetzt: Düsseldorf, Graf-Adolf-Straße 102

In stiller Trauer gedenken wir unseres lieben Entschlafenen, Georg Schokols, aus Tilsit, der vor einem Jahr, im Alter von 75 Jahren, von uns ging. Witwe Else Schokols, geb. Kiupel. Paul Schokols, Studienrat. Käte Schokols, geb. Jankus. Helga und Dagmar Schokols. Euskirchen (Rhld.), 15. Mai 1853, Kommerner Straße 160

Am 8. Mai 1953  jährte sich zum fünften Male der Todestag meines lieben Mannes, unseres guten Vaters und Großvaters, des Kaufmanns Gustav Liedtke, früher Königsberg. Geboren 05.04.1872 in Tharau, Ostpreußen, gestorben 08.05.1948 in Bad Homburg. In stillem Gedenken: Johanna Liedtke, geb. Weiher. Charlotte Liedtke, Bad Homburg. Edith Liedtke, Hamburg. Lilli Balshüsemann, Nordenham. Dr. H. Baslshüsemann, Nordenham und Peter

Am 25. April 1953 entschlief nach langem, schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, der Revierförster i. R. Max Schulze, nach Vollendung des 82. Lebensjahres. In stiller Trauer: Ida Schulze, geb. Schwatzkopff. Kurt Schulze und Frau Magdalene, geb. Brink. Dietrich und Anneliese. Brünnighausen, Kreis Hameln

Nach schwerer Krankheit entschlief am 11. April 1953, im 67. Lebensjahr, im Krankenhaus Wegscheid (Bayr. Wald), mein lieber Mann und treuer Lebenskamerad, Mittelschuldirektor a. D. Max Braun. Im Namen aller Angehörigen in tiefer Trauer: Rose Braun, geb. Stettin. Hess.-Oldendorf, 13. April 1953. Die Beerdigung hat nach der Überführung am 16. April 1953 in Hess.-Oldendorf stattgefunden

Am 1. April 1953 verstarb im 50. Lebensjahr, nach einem Unfall, mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, der treusorgende, liebevolle Vater seiner Kinder, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, Landwirt Max Pollack, aus Birken, Kreis Insterburg, Ostpreußen. In tiefstem Herzeleid im Namen aller Hinterbliebenen: Fridel Pollack, geb. Barkowski und Kinder. Stade-Brunshausen 4

Heute rief Gott, der Herr, nach langem, schwerstem Leiden, im 73. Lebensjahr, meinen geliebten Mann, unseren guten Vater, meinen lieben Schwiegervater, unsern lieben Großvater, Horst von Restorff-Lindenau, zu sich in die ewige Heimat. Sein ganzes Leben war Liebe für uns und treueste Pflichterfüllung, und seine Geduld im Leiden ein Vorbild, das uns immer richtunggebend sein wird. In tiefem Leid: Hertha von Restorff, geb. von der Osten. Freda-Marie Degen, geb. von Restorff. Christa von Batocki, geb. von Restorff. Fritz von Restorff. Ilse von Restorff, geb. Werner und drei Enkeltöchter. Lübeck, den 27. April 1953. Die Trauerfeier fand am Freitag, dem 1. Mai 1953, in der Kreuz-Kapelle zu Lübeck, Plönniesstraße statt.

Heute starb nach schwerer Krankheit, jedoch plötzlich und unerwartet, mein lieber, treusorgender Gatte, unser guter Bruder, Schwager und Onkel, Herr Hugo Sauerbaum, im Alter von 49 Jahren. Sein Leben war Arbeit und Sorge für die Seinen. Er wird uns unvergessen bleiben. In tiefer Trauer: Maria Sauerbaum, geb. Hirschmann im Namen aller Angehörigen. Koblenz (Hohenzollernstraße 52), Rendsburg, Mägerkingen, Maikirch bei München, den 6. Mai 1953. Früher: Königsberg/Ostpreußen, Hinterroßgarten 17

Fern seiner geliebten Heimat, in der Klinik zu Marburg, verstarb am 21. April 1953, nach kurzem, schwerem, mit größter Geduld ertragenem Krankenlager, mein so geliebter Mann, unser gütiger, treusorgender Vater, Schwiegersohn und Schwiegervater, Bruder, unser lieber, immer hilfsbereiter Schwager und Onkel, Malermeister Oskar Steffen. Früher: Allenstein, Ostpreußen, Kaiserstraße, im vollendeten 54. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Gertrud Steffen, geb. Drosdowski und Kinder. Wir haben ihn in Marburg in aller Stille zur letzten Ruhe gebettet. Rommershausen, den 1. Mai 1953, über Treysa, Bezirk Kassel

Am 11. Februar 1953 entschlief plötzlich und unerwartet, mein herzensguter, treusorgender Mann, unser bester Bruder, Schwager und Onkel, Ernst Urbschat, im Alter von 56 Jahren. In tiefer Trauer: Martha Urbschat, geb. Gramatke. Frieda Urbschat, sowj. bes. Zone. Meta Dörendahl, geb. Urbschat, Berlin-Steglitz, Forststraße 20. Tilsit, Grünwalder Straße 109 a, jetzt: Misburg bei Hannover, Hannoversche Straße 81

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief plötzlich und unerwartet am 13. April 1953 in Offenthal, mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer August Mirbach, aus Naßfelde, Kreis Schloßberg, im 70. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Johanne Mirbach und Kinder. Jetzt: Rommrod, Kreis Alsfeld, Oberh., Herrngasse 1

Nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden, starb am 24. April 1953, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, im 70. Lebensjahr, der frühere Gastwirt aus Soldau (Ostpreußen) und Dt.-Eylau (Westpreußen), Otto Oskar Romeike. In tiefer Trauer: Margarete Romeike, Braunschweig, Celler Straße 38. Elly Stöger, geb. Romeike, sowj. bes. Zone

Am 24. April 1953, verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, Priv.-Schuldirektor a. D. Heinrich Striewski, im Alter von 73 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen in tiefer Trauer: Margarete Striewski. Königsberg, Straußstraße 4, jetzt: Hamburg 30, Gärtnerstraße 28, Haus 5 II

Jesaia 43, 4.   Am 9. April 1953, 2.30 Uhr, entschlief sanft, nach langem, in großer Geduld getragenem Leiden, im festen Glauben an ihren Erlöser, meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Wilhelmine Kalweit, geb. Podßus, im 66. Lebensjahr. Ferner gedenken wir unseres Sohnes und Bruders, Willi, geb. 27.06.1916, gestorben 06.06.1944 in Wien; unserer Tochter und Schwester, Elfriede, geboren 15.01.1923, gestorben 17.08.1945 in Mecklenburg; unserer lieben Bärbel Huenerbein, geboren 07.05.1941, gestorben 12.05.1945 in Ostfriesland. August Kalweit, aus Tapiau, jetzt: Helmbrechts (Obfr.), Gartenstraße 1. Paul Kalweit, Wuppertal-Vohwinkel, Osterholz 10. Gertrud Kalweit, Wuppertal Ob. Barmen, Hügelstraße 84. Walter Huenerbein und Frau Erna, geb. Kalweit, Gewelsberg, Bahnhofstraße 5. Charlotte Kalweit, Friedberg (Hessen), Wilh.-Lenschner-Straße 61. Georg Müller und Frau Anna, geb. Kalweit, Helmbrechts (Obfr.), Westendstraße 6. Hans Fiedler und Frau Hilde, geb. Kalweit, Lübeck, Moltkestraße 35. Heinz Kalweit und Frau Anna, geb. Scheffermann, Wuppertal-Vohwinkel, Osterholz 10. August Hakelberg und Frau Magdalene, geb. Podßus, Steinirchen, Kreis Stade

Fern ihrer geliebten Heimat, nach einem Leben voller Mühe und Arbeit, entschlief sanft, nach längerem, schwerem Leiden, am 6. April 1953, unsere herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Witwe Anna Moser, geb. Salecker, im 80. Lebensjahre. In stiller Trauer: Familie Fritz Pillokat und Kinder. Auengrund, Kreis Schloßberg, jetzt: Arpke über Lehrte. Im April 1953

Am 3. August 1952 entschlief nach kurzer Krankheit, im hohen Alter on fast 88 Jahren, in Thüringen, meine geliebte Mutter, unsere liebe, gute, treusorgende Omi und liebe Schwiegermutter, Frau Marie Pohlmann, aus Neidenburg. In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Lotte Matthaei, geb. Pohlmann. Bramsche bei Osnabrück, An der Bahn 1

Zum Gedächtnis. Heute erst erreichte uns die traurige Nachricht, dass meine lieben Eltern, Schwiegereltern, Oma und Opa, Frau Auguste Scheffler, geb. 10.02.1870, Karl Scheffler, geb. 28.05.1874, in Königsberg, im Jahre 1945/1946 verstorben sind. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Fritz Scheffler. Elsa Scheffler, geb. Pelikan. Königsberg-Tannenwalde. Jetzt Hamburg 39, Krohnskamp 64

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen! Am 14. April 1953 entschlief sanft, nach kurzer, schwerer Krankheit und überstandener Operation, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Maria Kraemer, geb. Weinberg, aus Gnadenheim, Kreis Goldap, im Alter von 65 Jahren. In tiefem Schermz: Otto Kraemer, als Gatte. Martha Jabs, geb. Kraemer. Adolf Jabs, vermisst seit 1942. Otto Kraemer. Ella Kraemer, geb. Komnick. Willi Kraemer. Martha Kraemer, geb. Scheffler. Fritz Kraemer. Lotte Kraemer, geb. Seibt. Siegfried Kraemer, zurzeit noch in russischer Kriegsgefangenschaft. Gertrud Kraemer, geb. Voutta. Reinhold Kraemer, vermisst seit 1945. Frieda Kraemer, geb. Herrmann und alle übrigen Verwandten. Ritterhude Bremen, Siedlerstraße 21. Anmerkung von mir. Die Verstorbene wurde Kramer geschrieben. Ich habe es in Kraemer geändert, da die gesamte Familie in der Anzeige Kraemer geschrieben wurde.

Zum Gedenken. Du wirst lebendiger als das tägliche Brot ist. Du wirst lebendiger je länger Du tot bist. Wir gedenken unserer lieben, unvergesslichen Mutter und Großmutter, die vor acht Jahren in der Heimat einen tragischen Tod fand, Frau Ottilie Bagatsch, geb. Prickler. In nicht endender Trauer: E. Schiemann, geb. Bagatsch. H. Prickler, geb. Bagatsch. E. Prickler. G. Gohr, geb. Schiemann. H. Gohr. Königsberg, Tragh. Pulverstraße 4 und Kalthöfische Straße 1. Jetzt: Burgsteinfurt i. W. und Dachau.

Nach langem Suchen, erhielten wir jetzt die Gewissheit, dass unsere jüngste Schwester, Elisabeth Meyer, geb. von Boeckmann, beheimatet in Königsberg, Korinthendamm 13, am 4. Februar 1945 in Thorn den Tod erlitten hat. Mit ihr starben die beiden kleinen Kinder, Hans Christian und Clara. Wir wissen, dass über ihrem Ende der Glaube stand: Christus ist mein Leben, Sterben ist mein Gewinn. Im Namen der noch lebenden Geschwister. Dr. W. von Boeckmann. Göttingen, Eichenweg 39

Nun ruhen ihre nimmermüden Hände. Am 28. März 1953 entschlief ganz unerwartet im 84. Lebensjahr, unser liebes Muttchen, unsere gute Schwiegermutter, unser geliebtes Omchen und Uromchen, Frau Therese Canditt, geb. Wieck, früher: Balga, Kreis Heiligenbeil. In tiefer Trauer ihre dankbaren Kinder: Kurt Canditt, in Königsberg vermisst. Herta Giese, geb. Canditt, Meldorf (Holstein). Artur Canditt, Wuppertal-Barmen. Margarete Krause, geb. Canditt, Rössing über Elze

 


Folge 15 vom 25.05.1953 (PDF S. 17 und 20)

Für Todeserklärungen (S. 17):

Frau Hertha Thorun, geb. Klinger, geb. 09.02.1905 in Königsberg, Ehefrau des Zimmermanns Albert Thorun, zuletzt wohnhaft in Königsberg, dort selbst vermutlich am 08.02.1946 verstorben, deren Söhne Hans Thorun, geb. 15.08.1931 in Königsberg, dort vermutlich im Januar 1946 verstorben. Günther Thorun, geb. 06.06.1936, soll ebenfalls im Januar 1946 in Königsberg verstorben sein. Wolfgang Thorun, geb. 29.03.1944 in Königsberg, vermutlich in der ersten Jahreshälfte 1945 auf der Flucht gestorben, und Tochter Helga Thorun, geb. 16. oder 18.11.1938 in Königsberg, dort vermutlich im Laufe des Jahres 1946 verstorben, sollen für tot erklärt werden. Landsleute, die über das Schicksal dieser Verschollenen Auskunft geben können, werden gebeten, sich zu melden.

Karin Teichgräber, geb. 13.06.1943 in Kleinrödersdorf/Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Kleinrödersdorf, Post Bladiau, Kreis Heiligenbeil, wird vermisst. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Kindes geben?

Gutsbesitzer Fritz Budnick, geb. 20.03.1893, aus Gut Supplethen, Post Perteitnicken, Königsberg-Fünfland, ist etwa am 20. Juni 1945 in Gardwingen bei Königsberg zuletzt gesehen worden und soll etwa Mitte Juli 1945 in Pobethen im Schuhgeschäft Glagau verstorben sein, wohin er von den Russen gebracht wurde. Augenzeugen, die seinen Tod bestätigen können, werden gebeten, sich zu melden.

Der Seefischer Carl Meiser, geb. 31.12.1876, und seine Ehefrau Johanna Meiser, geb. Stinski, aus Cranz, Fischerstraße 5, sollen auf der Flucht verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod der Verschollenen bestätigen können.

Frieda Ella Seidel, geb. Kirschneit, geb. 06.07.1912, in Essen, beschäftigt bei der Munitionsanstalt in Gr.-Blumenau oder Powayen, Kreis Samland, zuletzt Wehrmachtshelferin beim Luftgaukommando Königsberg, wird seit Dezember 1941 vermisst. Wer kann Auskunft über das Schicksal der Verschollenen geben?

Landwirt Gottlieb Wilhelm Dutz, geb. 03.12.1897 in Therwisch, wohnhaft gewesen in Ludwigshöhe/Ostpreußen, wurde am 10.02.1943 beim Einmarsch der Russen verschleppt; seine Ehefrau Maria Dutz, geb. Lucka, geb. 03.03.1902 in Haasenberg, wurde am 12.03.1945 von den Russen verschleppt und soll später in einem Lager in Krasnowodsk am Kaspischen Meer schwer erkrankt sein. Wer kann Auskunft über das Schicksal der Eheleute Dutz geben?

Frau Luise Marzian, geb. Kunz, geb. 24.11.1878 in Schierwena, Kreis Tapiau, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Nasser Garten 105, soll für tot erklärt werden. Wer kann den Tod der Frau Marzian bestätigen?

Marie Becker, verw. Porrmann, geb. Herrendorf, geb. am 15.03.1860 in Sensburg, wohnhaft Sensburg, Königsberger Straße, ist im Januar 1945 auf der Flucht zwischen Bartenstein und Heiligenbeil verstorben. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod der Frau Becker bestätigen können.

Gesucht werden: Landwirt Albert Jurrat, geb. 19.06.1896 in Masswillen, Kreis Tilsit-Ragnit, wohnhaft Ruddecken, Kreis Tilsit-Ragnit, seine Frau Ida Jurrat, geb. Leipacker, geb. in Neuhof bei Schillen, Kreis Tilsit-Ragnit, etwa 50 Jahre alt, und Sohn Fritz Jurrat, geb. 30.01.1928 in Ruddecken (letzte Nachricht 1945 aus Willenberg, Ostpreußen). Wer kann Auskunft über das Schicksal der Vermissten geben?

Bauer Friedrich Heinrich, geb. 23.02.1878, seine Ehefrau Olga Heinrich, geb. 28.10.1889, und Sohn Reinhold Heinrich, geb. 01.04.1910, aus Aßlacken, Kreis Wehlau, sind verschollen und sollen für tot erklärt werden. Die Familie ist am 20.01.1945 im Treck mit anderen Dorfeinwohnern geflüchtet. Friedrich Heinrich soll jedoch später im Garten seines Grundstücks in Aßlacken tot aufgefunden worden sein. Das Fuhrwerk der Flüchtenden wurde von einem Trecker gezogen und zuletzt in der Nähe von Wehlau gesehen. Wer kann Mitteilungen über das Schicksal der Vermissten machen oder deren Tod bestätgen?

Wer kann den Tod des Franz Friedrich Schmoll, Imkermeister, geb. 03.12.1871, der am 6. August 1951 in Wiese, Kreis Mohrungen, verstorben sein soll, bestätigen oder Anschriften von Landsleuten, die heute noch in Wiese leben, mitteilen?

Ernst Melinat, geb. 09.04.1894 in Trakehnen, Oberwachtmeister, bei der Feuerlöschpolizei Königsberg, Feuerwache Süd, Artilleriestraße, Feldpost-Nummer 65100 U, wird seit dem 31.03.1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über das Schicksal des Verschollenen?

Die Witwe Klara Gross, geb. Albrecht, geb. 28.09.1894, aus Königsberg, soll 1945/1946 in ein Königsberger Krankenhaus aufgenommen worden sein. Über den weiteren Verbleib der Frau Gross ist nichts bekannt. Wer kann Auskunft über ihr Schicksal geben?

August Lagies, geb. 05.08.1887, wohnhaft gewesen in Trappen, Kreis Tilsit-Ragnit, wurde im Februar 1945 in Hofe bei Landsberg von den Russen mitgenommen und angeblich nach Korschen gebracht. Wer kann über den Verbleib des vermissten Auskunft geben oder seinen Tod bestätigen?

Sterbeanzeigen (S. 20):

Am 17. April 1953 entschlief nach schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, meine innig geliebte Frau, unsere liebe Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Ida Froelian, geb. Bubritzki, im 58. Lebensjahr. Ihr ganzes Leben war Liebe und Güte. In tiefem Schmerz: Max Froelian, Fleischermeister. Liselotte und Siegfried. Max Haase, Bruder, sowj. bes. Zone und alle Anverwandten. Widminnen, Ostpreußen. Jetzt: Augsburg, Schießgrabenstraße 24. Trauerfeier hat, am 20. April 1953 im Krematorium Augsburg stattgefunden

Am 29. April 1953 entschlief sanft, unsere unvergessliche, treusorgende Mutter, liebe Omi, gute Schwester und Tante, Frau Minna Bleeck, geb. Bluhm, nach vollendetem 77. Lebensjahr in Detmold, früher Königsberg. Ihr Leben war aufopfernde Liebe für die Ihren. In tiefer Trauer: Frieda Koch, geb. Bleeck. Karl Koch, Königsberg, Cranzer Allee 103, jetzt: Barsinghausen, Schwarzenknecht 14. Erich Bleeck. Gerda Bleeck, geb. Hecker, Lübeck, Brandenbaumer Landstraße 220. Klaus-Jürgen, Rainer, Lutz , als Großkinder. Käthe, Raabe, geb. Bleeck. Walter Raabe

Am 24.05.1953 jährt sich zum achten Male der Todestag meines unvergesslichen Mannes und unseres treusorgenden Vaters, Kaufmann Paul Flieder, geb. 21.11.1895, gestorben 24.05.1945. Es war mir vergönnt, ihn in seiner geliebten Heimatstadt Königsberg zur ewigen Ruhe zu betten. In stillem Gedenken: Lotte Flieder, geb. Bark. Wolfgang Flieder. Siegfried-Erhard Flieder. Paul Flieder. Königsberg, Vorstadt, Hospitalstraße 13a. Jetzt: Frankfurt/Main, Mainzer Landstraße 574 I. lks.

Gott nahm am 3. Mai 1953 plötzlich meinen treuen Lebenskameraden, den Friseurmeister Franz Tilsner, früher Königsberg, Oberhaberberg 72. In tiefer Trauer: Margarete Tilsner, geb. Packroff. Lübeck-Eichholz, Tannenkoppel 54

Nun, so hast Du's überwunden, manche, harten, schweren Stunden, manchen Tag und manche Nacht hast Du in Schmerzen zugebracht. Nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, entschlief, fern der geliebten Heimat, am 26. April 1953, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater und Großvater, der Altbauer August Stiglus, aus Sprakten, Kreis Insterburg, im Alter von fast 88 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Berta Masurat, geb. Stiglus. Emil Masurat. Edith und Rudi, als Enkel. Riedirsch, Post Rötenbach (Allgäu)

In der Hoffnung auf ein Wiedersehen, erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber, einziger Sohn, guter Bruder und Neffe, Grenadier Erwin Weihsemmel, geb. 29.06.1926, im Raum von Königsberg am 07.03.1945 gefallen und auf dem Domfriedhof zur letzten Ruhe bestattet wurde. Er folgte seinem Vater und seiner Oma nach drei Monaten in die Ewigkeit. In stillem Gedenken: Margarete Weihsemmel, geb. Damerau. Irmgard, Margarete, Dora, Geschwister. Otto Damerau, vermisst. Carlotte Reske und Kinder. Gropudertal, Kreis Welau, Ostpreußen. Jetzt: Ernberg, Kreis Calw

Allen Freunden und Bekannten aus Ostpreußen die traurige Nachricht, dass mein lieber, guter Mann, mein über alles geliebter Vater, Jakob Nothhelfer, nach einem längeren, mit sehr großer Geduld ertragenem Leiden, im noch nicht vollendeten 61. Lebensjahre, am 23. April 1953, sanft entschlafen ist. Er folgte seinen Söhnen; Heinrich Nothhelfer, geb. am 16.05.1922, gefallen am 30.03.1943 in Russland; Manfred Nothhelfer, geb. am 18.04.1926, vermisst seit 28.12.1944 bei den Kämpfen in Ostpreußen. In tiefer Trauer: Marta Nothhelfer, geb. Prusseit. Annelies Nothhelfer und alle Verwandten. Tilsit, zuletzt Seestadt Pillau, jetzt: Neu-Bottenbroich bei Horrem, Bezirk Köln, Tannenweg 1

Zum Gedenken. Am 9. Mai 1953 jährte sich zum fünften Male der Todestag meines lieben, unvergesslichen Mannes und meines guten Vaters, Lokomotivheizer Josef Tupschewski, geb. am 30.04.1901, gestorben am 09.05.1948. Auf dem Friedhof in Haimar, fern unserer lieben Heimat, fand er seine letzte Ruhestätte. In Liebe und treuem Gedenken: Gertrud Tupschewski, geb. Metzler. Bruno-Siegfried Tupschewski, als Sohn. Eyotkau (Ostpreußen), Feldstraße 2. Jetzt: Haimar 39, über Lehrte

Fern der geliebten Heimat, entschlief am 20.03.1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, unsere liebe Omi und Uromi, Helene Nelson, geb. Briese, aus Gerkiehnen, Kreis Gerdauen im 77. Lebensjahr. In stiller Trauer: Otto Neslson und Familie, Schleswig, früher: Gerkiehnen. Kurt Nelson und Familie, Hasselbach, früher: Ranglack. Kurt Nelson und Frau Meta, geb. Nelson, Lebenstedt, früher: Nordenburg. Eva, Hubert und Christine Dziomba, Hasselbach, früher: Stolzenfeld. Helmut Kukulady und Frau Ursula, geb. Nelson und Klein-Manfred, Lebenstedt, früher: Nordenbrug. Hasselbach, Kreis Simmern (Hunsrück)

Nach Gottes heiligem Willen, entschlief unerwartet unser lieber Vater, Schwiegervater und Opa, Landwirt Johann Heidasch, im Alter von 74 Jahren. In stiller Trauer: Adolf Waschke und Frau Meta, geb. Heidasch. Edith Heidasch. Lydia Heidasch, geb. Schulz und 3 Enkelkinder. Rudau, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen. Jetzt: Kürzell, Kreis Lahr (Baden)

Fern der geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 06.05.1953, im Alter von 77 Jahren ganz unerwartet, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Oma, Witwe Amalie Joswig, geb. Janzik. Sie folgte ihrem Ehemann, Bauer Karl Joswig, der in Eschenried, durch Kriegseinwirkungen am 30.03.1945 seine letzte Ruhe fand. In tiefer Trauer: Frau Frieda Bobrowski, geb. Joswig. Otto Bobrowski und Sohn Gerhard. Familie Max Joswig, Sellwich und Maya. Eschenried, Kreis Johannesburg. Jetzt: Wehrstedt, Kreis Hildesheim

Am 11. Mai 1953 entschlief im Alter von 76 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Bruder, Hans Kloss, prakt. Arzt aus Locken, Kreis Osterode, Ostpreußen. In tiefer Trauer: Elisabeth Kloss, geb. Komp, sowj. bes. Zone. Anna Loepke, geb. Kloss, aus Königsberg, Ostpreußen. Margarete Kloss, aus Mohrungen, Ostpreußen, jetzt: Neusatz 58 b, Bühl, Baden

Am 26. April 1953 entschlief nach kurzem, schwerem Leiden, unsere liebe und stets treusorgende Mutter, Schwester, Tante, Schwiegermutter und Großmutter, Elisabeth Finneisen, geb. Riemann, im 72. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Als Söhne; Otto, Kurt, Erwin. Als Schwiegertöchter; Anneliese, Elli und Lina und Enkelkinder. Lötzen (Ostpreußen), Königsberger Straße 2. Jetzt: Hannover-Kleefeld, Domeyerweg 8

Nach Gottes Willen entschlief am 2. April 1953, unerwartet mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, mein lieber Opa, Schwager und Onkel, Friedrich Handke, im 61. Lebensjahre. Er folgte seinem lieben Sohn Horst, nach neun Jahren in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Eliese Handke, geb. Bakowski. Alfred Handke. Marta Handke, geb. Richter. Günter-Manfred Handke. Bruno Kohn. Heiligenbeil, Salzburger Weg 3. Jetzt: Adendorf und Kirchgellersen, Kreis Lüneburg

Aus einem Leben voll Liebe und Leid, entschlief plötzlich, nach Gottes heiligem Willen, am 04.05.1953, meine geliebte Mutter, Schwester, Schwägerin, Tante und treusorgende Oma, Frau Lina Grommelt, im 67. Lebensjahr. In tiefem Schmerz im Namen aller: Irmtraut Brandes. Rosmarie und Winfried. Brückendorf, Kreis Osterode. Jetzt: Travemünde, Außenallee 1

Am 2. Mai 1953, starb fern seiner lieben, ostpreußischen Heimat, infolge seines schweren Kriegsleidens, mein lieber, unvergesslicher Mann, Lehrer i. R. Paul Denkmann, im 62. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Minna Denkmann, geb. Muttray. Königsberg, Ostpreußen. Jetzt: Kassel-R., Rotenburger Straße 16

Nach längerer, schwererer Krankheit, wurde mein geliebter Mann, meiner Kinder guter Vater, der Bauunternehmer Wilhelm Schückle, am 25. April 1953, durch einen sanften Tod erlöst. In unfassbarem Schmerz: Herta Schückle, geb. Binding. Peter und Bärbel, seine Kinder. Mohrungen, Ostpreußen. Jetzt: Bremen, den 11. Mai 1953

Zum Gedenken. Am 18.05.1953, jährte sich zum zweiten Male der Todestag meiner lieben Frau und Mutter, Marta Malkus, geb. Kißner. Weinet nicht, ihr meine Lieben, gönnt mir die ew'ge Ruh, denkt, was ich gelitten habe, eh' ich schloss die Augen zu. In stiller Trauer: Johann Malkus nebst Sohn Günter. Königsberg, Ostpreußen, Löbauer Straße 6. Jetzt: Angermund bei Düsseldorf, Bahnhofstraße 12

Fern seiner geliebten Heimat, verstarb am 6. Mai 1953, unser geliebter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel, der Maurermeister Wilhelm Richardt, Wehlau, Ostpreußen, im 78. Lebensjahr. Er folgte unserer am 14. Dezember 1952 entschlafenen geliebten Mutter, Anna Richardt, geb. Zacharias, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Wilhelm Richardt, Berlin-Friedenau, Rubenstraße 3c. Lieselott Giesecke, geb. Richardt, Lerte/Hannover, Ahltener Straße 64. Heinz Richardt, Lehrte/Hannover, Hardenbergstraße 4. Horst Richardt, sowj. bes. Zone, sowie deren Angehörige, und alle Enkelkinder

Weinet nicht an meinem Grabe, gönnet mit die ew'ge Ruh. Denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Nach langem, mit Geduld getragenem Leiden, verstarb am 26. März 1953, meine herzensgute Frau, meine geliebte, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und liebste Omi, Frau Minna Nobars, geb. Dummasch, verw. Adomat, kurz vor ihrem 52. Geburtstag. Sie folgte ihrem Enkelkind Angelika nach 2  1/2  Jahren in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Fritz Nobars. Ilse Bongers, geb. Adomat. Hans Bongers, Rüdiger und Udo. Tilsit/Ostpreußen. Jetzt: Oberh.-Osterfeld, Richard-Dehmel-Straße 58

 


Folge 16 vom 05.06.1953 (PDF S. 9, 19f)

Für Todeserklärungen (S. 9):

Josef Fuhge, geb. 15.10.1881, Waldarbeiter aus Sauerbaum, Kreis Rößel, soll am 11.09.1949 dort verstorben sein. Wer kann den Tod des Herrn Fuhge bestätigen?

Hugo Herrmann, geb. 04.10.1898 in Schönwiese, Kreis Pr.-Eylau, ist auf der Flucht bei Lauenburg in Pommern von den Russen verschleppt worden. Wer kann über das Schicksal von Herrn Herrmann Auskunft geben?

Frau Anna Podewski, geb. Symanzik, geb. 03.12.1878, wird vermisst. Sie war zuletzt in der Heilanstalt Kortau bei Allenstein und wurde dort im Dezember 1944 noch gesehen. Vermutlich ist Frau Podewski Ende Januar 1945 geflüchtet. Wer kann Auskunft über ir Schicksal geben?

Albert Zimmel, geb. 16.12.1895 in Pustutten (Antonswiese), wohnhaft gewesen in Rehwalde (Kreis Elchniederung), wird seit dem 25.03.1945 vermisst. Er war beim Volkssturm in Königsberg und wurde an diesem Tage dort zuletzt gesehen. Wer kann Auskunft über sein Schicksal erteilen?

Gastwirt Emil Wippich, geb. am 09.12.1885 in Bolleinen, Kreis Neidenburg, wohnhaft gewesen in Geierswalde (Kreis Osterode), wurde in Reichenau von seiner Frau getrennt und von den Russen, zusammen mit anderen Männern, in Richtung Hohenstein fortgetrieben. Er soll am 25.01.1945 vor Hohenstein erschossen worden sein. Seine Ehefrau Eilfriede, geb. Starck, wurde am 24.10.1945 aus der Heimat vertrieben und schwer krank in Küstrin aus dem Zug ausgeladen. Seitdem ist Frau Wippich verschollen. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Ehepaares geben?

Luise Gerber, geb. Recklies, geb. 27.07.1870 in Großbeinuhnen (Kreis Angerapp), wohnhaft gewesen in Malissen (Kreis Ebenrode), wird seit Dezember 1945 vermisst. Letzte Nachricht aus Wissdehnen (Kreis Pr.-Eylau). Wer kann Auskunft geben über das Schicksal der Verschollenen?

Arthur Rudolf Paul Schwarz, geb. 24.02.1914 in Lippusch, Kreis Berent, zuletzt wohnhaft in Braunsberg, Hindenburgstraße 30, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben über das Schicksal des Verschollenen?

Es werden die jetzigen Anschriften von Angehörigen der Wehrkreiswaffenmeisterei Rothenstein, Kreis Königsberg, Bezirk 14/I, gesucht.

Johann Barwinski, geb. 22.04.1900 in Schönbrück, Kreis Allenstein, zuletzt wohnhaft in Stabigotten, wurde im Oktober 1944 zum Volkssturm nach Lötzen einberufen, er wird seit dem 28.12.1944 vermisst. Wer kann sein Schicksal oder kann über den Verbleib seiner Geschwister, Maria Schabran, geb. Barwinski, aus Dietrichswalde, Kreis Allenstein; Josef Barwinski, Zimmermann, aus Abstich, Kreis Allenstein und Anna Kraska, geb. Barwinski, aus Kutzborn bei Wartenburg, Auskunft geben?

Oberzollinspektor Gustav Ewert, geb. 19.08.1883 in Königsberg, wohnhaft Königsberg, Brahmsstraße 46, ist am 11.08.1945 dort selbst verstorben, seine Ehefrau Elisabeth Ewert, geb. Walter, geb. am 07.11.1889, soll am 26.10.1945 in der »Barmherzigkeit« in Königsberg verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod des Ehepaares Ewert bestätigen können.

Otto Emil Kubbutat, geb. 20.05.1881 in Petratschen, von Beruf Tischlergeselle, wohnhaft gewesen in Königsberg, Heidemannstraße 7, wird seit dem Frühjahr 1945 vermisst. Kubbutat war dienstverpflichtet bei der Tischlerei und Bürstenfabrik Hausen, Königsberg, Hermann-Göring-Straße 164, und ist Ende Januar 1945 zuletzt vom Betriebsleiter dieser Firma gesehen worden. Angeblich wurde er dann noch im März 1945 von Landsleuten in Königsberg gesehen. Wer kann etwas über den Verbleib des Verschollenen aussagen?

Todesanzeigen (S. 19f):

In der Frühe des 21. Mai 1953, entschlief nach schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Ernst Trusch, früher: Thomsdorf, Kreis Heiligenbeil, im 67. Lebensjahre. In stiller Trauer: Ottilie Trusch, geb. Potreck. Erwin Gosda und Frau Eva, geb. Trusch mit Heinz-Dieter, als Enkelkind. Martha Bloedhorn, geb. Trusch, als Schwester. Mölln i. Lbg., Hauptstraße 28, Moordeich/Bremen 5, den 21. Mai 1953. Die Beerdigung hat in Mölln stattgefunden.

Nun hast du überwunden Kreuz, Leiden, Angst und Not, durch seine heiligen Wunden, bist du versöhnt mit Gott. Am Palmsonntag dem 29. März 1953, um 22.30 Uhr, starb nach kurzem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, mein innigstgeliebter, treusorgender Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel, Cousin, Neffe und Brätigam, Erich Trittschack, aus Hagenau, Kreis Mohrungen, Ostpreußen, im Alter von 40 Jahren. Um stille Teilnahme bitten: Berta Trittschack, geb. Saath. Emil Trittschack und Frau Johanna, geb. Israel. Klara Herrmann, geb. Trittschack. Kurt Siegmann und Frau Ida, geb. Trittschack. Frau Helene Köhler, geb. Ziehlke (als Braut) und die übrigen Anverwandten. Jetzt: Dbg.-Hamborn, Völkenrode bei Braunschweig, Gehrstraße 37, den 31. März 1953. Die Beerdigung fand am Donnerstag, dem 2. April 1953, morgens um 11 Uhr, von der Kapelle des Nordfriedhofes aus statt.

Am 07.05.1953 starb nach kurzem, schwerem Leiden, mein herzensguter Mann, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Schwager, im 72. Lebensjahre, der Steuerrat i. R. Walter Benkmann, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat. Anna Benkmann, geb. Wessel. Horst-Günter Benkmann, Stadtrat. Dorothea Benkmann, geb. Drope und fünf Enkelkinder. Emmi Wessel. Königsberg, Dohnastraße 13. Jetzt: Detmold, Krumme Straße 20

Nach kurzem, schwerem Leiden, wurde in der Frühe des 7. Mai 1953, unser lieber Landsmann, der Steuerrat i. R. Walter Benkmann aus Königsberg, Ostpreußen, im Alter von fast 72 Jahren, in die Ewigkeit abgerufen. Er hatte seit Gründung unserer Organisation seine ganze Kraft in den Dienst des Heimatgedankens gestellt und war bis zuletzt der Arbeit im Vorstande treu ergeben. Seine stille, warmherzige Art, vornehme Gesinnung und stete Hilfsbereitschaft, waren besonders schätzenswerte Vorzüge seines Wesens. Er war uns allen ein lieber Freund. Ehre seinem Andenken. Nordostdeutsche Landsmannschaft, Ortsverband Detmold. Dr. Haxel, 1. Vors.

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, Emil Milinowski, im Alter von 85 Jahren. Erna Knabner geb. Milinowski, nebst allen Anvervandten. Königsberg, Oberlaak 27. Jetzt: Lobstedt/Wesermünde, Große Straße

Am 9. Mai 1953 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann, mein treusorgender Schwiegersohn, der Landwirt Hans Bork, Ripplauken, Kreis Rastenburg, Ostpreußen, im 68. Lebensjahr. In tiefem Leid: Elly Bork, geb. Schinkel. Bertha Schinkel. Eckernförde, den 9. Mai 1953, Lindenweg 6

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Am 15. Juni 1952, entschlief mein lieber Mann, Nickel Brinkmann, aus Tilsit, Ostpreußen, im Alter von 69 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Anna Brinmann, geb. Jankus, Soltau, Buchhopsweg 18

Am 23. April 1953 entschlief nach schwerem Leiden, unser lieber Bruder und Schwager, Chemiker Dr.-Ing. Claus Döring, im 53. Lebensjahr, in Neuwied am Rhein. Wir haben ihn auf dem Ohldorfer Friedhof zu Hamburg beigesetzt. In tiefer Trauer: Heinz Döring und Frau Ilse, Hamburg-Wandsbek, Narzissenweg 7. Charlotte Kroll, geb. Döring. Dr. Friedrich Kroll, Schmalenbeck über Ahrensburg (Holstein)

Zum stillen Gedenken. Am 3. Juni 1951 verstarb infolge eines Betriebsunfalls, mein lieber, jüngster Sohn, Ewald Rudi Bohn, geb. 24.10.1935, gestorben 03.05.1951. Er folgte seinem ältesten Bruder Karl, gefallen in Stalingrad, nach 8  1/2  Jahren in die Ewigkeit. Helene Bohn, geb. Deising, Mutter. Adolf Bohn, Vater, vermisst. Erich Herbert Hildegard Erika, Geschwister. Damerau über Nautzken (Samland), jetzt: Nußbach über Rockenhausen (Pfalz)

Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht. Zum Gedenken! Klaus Gehrke, Leutnant und Kompanieführer in einem Fallschirm-Regt. Geboren 06.09.1921, gefallen am 31. Mai 1944. Er war Papas Stolz und Muttis ganzes Glück! In unsagbarem Schmerz: Postamtmann Kurt Gehrke und Frau Margarete, geb. Damerau. Früher Königsberg, Schrötterstraße 27, jetzt: Hannover, Birkenstraße 31 I

Am 20. Mai 1953 entschlief sanft, nach langer, schwerer Krankheit, mein lieber Mann und treuer Lebenskamerad, mein sorgsamer Vater, lieber Bruder, unser Schwager, Justizinspektor i. R. Fritz Adelhöfer, im Alter von 60. Jahren. Im Namen aller Angehörigen in tiefer Trauer: Frieda Adelhöfer, geb. Pusch. Früher: Insterburg, Siehrstraße 2. Jetzt: Ildehausen über Seesen a. Harz

Zum Gedenken. Niemand hat größere Liebe, denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Joh. 15, 13.   In stiller Trauer gedenken wir unseres lieben, unvergesslichen, jüngsten Sohnes, Bruders, Schwagers, Neffen und Vetters, des Kriegsgerichtsrats d. Luftw. Alfred Psczolla, Leutnant und Staffelführer in einem Kampfgeschwader, geboren 21. Mai 1911, der am 10. Mai 1943 über dem Mittelmeer den Fliegertod fand. Er ruht auf einem deutschen Militärfriedhof in Nassen/Tunis (Afrika). Ferner gedenken wir meiner geliebten, unvergesslichen Frau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Auguste Psczolla, geb. Kiy, geboren am 31.12.1882, die am 28. Dezember 1950 ihrem lieben Sohne Alfred, nach langem Leiden, in die Ewigkeit nachfolgte. 1. Mos. 24, V.56. In tiefer Wehmut: Ludwig Psczolla, Postassistent a. D. Helene Psczolla. Walter Psczolla, Steuerinspektor und Frau Emmi, geb. Trox nebst allen Verwandten. Ortelsburg, Ostpreußen, Wendorffstraße 7. Jetzt: Schussenried (Württ.), Burchardstraße 8, Düsseldorf, Moltkestraße 14 III

Immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir jetzt nach achtjähriger Ungewissheit die Nachricht, dass unser lieber, letzter Bruder, Kurt Bast, geboren am 01.03.1894 im Ostseebad Cranz, am 26. März 1945 in Danzig bei den Straßenkämpfen gefallen ist. Gleichzeitig gedenken wir unserer guten, lieben Mutter, Martha Bast, geb. Fischer, die am 22. Juli 1945 in Cranz an den Folgen der Entbehrungen verstorben ist. In stiller Trauer: Geschw. Bast, Cranz, Parkstraße 2, jetzt: Gr.-Hansdorf/Hamburg, Waldreiterweg 40. Familie Bedarf, Sarkau, Kur. Nehrung, jetzt: Gr.-Hansdorf/Hamburg. Familie Gertrud Struwe, Elbing (Westpreußen). Jetzt: Kl.-Lafferde 62, Kreis Peine/Hannover

Fern seiner Heimat verstarb am 24.05.1953, mein lieber Mann, Vater, Schwieger- und Großvater, Johann Heinrich Schreiber, aus Königsberg, Haberberger Schulstraße 12/13, im gesegneten Alter von 84 Jahren. Er folgte seinen Kindern, Johannes Schreiber, aus russ. Gefangenschaft kommend am 17.03.1946 in Berlin verstorben. Charlotte Schreiber, in Königsberg vermisst. Elly Kuhr, geb. Schreiber, 1947 in Hamburg verstorben. Seinem Enkel, Marine-Uffz. Gerhardt Schreiber, im Kampf in Pommern vermisst. In stiller Trauer: Henriette Schreiber, Dörpling, Heideland. Ernst und Lieschen Magat, Dörpling, Heideland. Ary und Gerty Petereit, geb. Schreiber, Flensburg-Mürwick. Emil und Liesbeth Possekel, geb. Schreiber, Lübeck-Kücknitz. Marie Schreiber, geb. Wegner, und Enkelkinder Ruth und Klaus, Over 81, Kreis Harburg. Günther Kuhr und Enkeltochter Monika, Hamburg

Am 2. Mai 1953 entschlief im Alter von 90 Jahren, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter, Witwe Marie Didjurgies, geb. Mrotzek, Lyck, Ostpreußen, jetzt: sowj. bes. Zone. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Anna Vogt, geb. Didjurgies. Gustav Vogt. Spirgsten/Ostpreußen, jetzt: Visselhövede, Große Straße 23

Am 3. Mai 1953 schloss unsere geliebte, treusorgende Mutter, Frau Johanna Forstreuter, geb. Alex, aus Gumbinnen, Ostpreußen, im Alter von 92 Jahren ihre Augen für immer. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Erna Passlack, geb. Forstreuter. Erlangen, im Mai 1953

Am 10. Mai 1945 entschlief sanft, nach langem, mit Geduld getragenem Leiden seit der Flucht aus der Heimat, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Frau Maria Hoffmann, verw. Buttgereit, geb. Ivan, im 68. Lebensjahre. In stiller Trauer: Albert Hoffmann, aus Königsberg, Mischener Weg 20, jetzt sowjetisch besetzte Zone. Alfred Buttgereit, aus Königsberg, Friedmannstraße 32, jetzt: Eschenstruth über Kassel 7. Kurt Buttgereit, aus Marienburg, Ostpreußen, jetzt: sowj. besetzte Zone. Willi Buttgereit, aus Königsberg, Mischener Weg 20. Jetzt: sowjetisch besetzte Zone. Sowie drei Schwiegertöchter, acht Enkelkinder, ein Urenkel

Wenn Liebe könnte Wunder tun, dann würde Dich, geliebtes Kinde, nicht die kühle Erde decken. Fern der geliebten Heimat Königsberg, verstarb nach schwerer Krankheit, unsere geliebte Tochter, Schwiegertochter, Schwester und Nichte, meine liebe Mutti, Christel Loerenz, geb. Egdmann, geboren am 01.08.1919, gestorben am 06.03.1953 zu Heidelberg. Sie folgte ihrem Gatten, Oberfeldwebel d. Lftw. Lambert Lorenz, der am 19.02.1944 den Fliegertod fand, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Renate Lorenz, als Tochter. Familie Karl Egdmann, als Eltern. Erich und Ruth Egdmann, als Geschwister. Frau Marie Lorenz, geb. Schmidt. Familie Kurt Schirrmacher. Cuxhaven, Im dobben 6, im Mai 1953. Früher: Königsberg, Sackheim 81

Wer Dich gekannt, wird unseren Schmerz ermessen. Am 3. Juni 1953 jährte sich zum 6. Male der Todestag meiner geliebten Frau und herzensguten Mutter, Emma Daudert, geb. Matzat, im Alter on 52 Jahren verstorben. In tiefem Schmerz: Gustav Daudert. Ida Daudert. Arthur Daudert und Gattin. Walter Daudert, seit 1944 in Russland vermisst. Edda Bagusche, geb. Daudert. Erna Grams, geb. Daudert. Gerda Daudert. 6 Enkelkinder, 2 Schwiegersöhne und alle Anverwandten. Angerlinde bei Insterburg. Jetzt: Reppenstedt/Lüneburg.

Am 13. Mai 1953 erlöste ein sanfter Tod, nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe Frau, unsere gute Mama, Schwester, Schwägerin und Tante, Berta Brandstädter, geb. Schaak, im 62. Lebensjahre. In stiller Trauer: Joseph Brandstädter. Toni Brandstädter, Warnkenhagen. Otto und Edith Meyer-Brandstädter, Waiblingen/Württ. Und alle Anverwandten. Stadfelde, Kreis Ebenrode, Ostpreußen. Jetzt: Warnkenagen bei Neuloster/Mecklbg., Kreis Wismar

Zum Gedenken. Du bis notwendiger als das tägliche Brot ist, Du wirst lebendiger je länger Du tot bist. Wir gedenken unserer lieben, unvergesslichen Mutter und Großmutter, die vor acht Jahren in der Heimat einen tragischen Tod fand, Frau Ottilie Bagatsch, geb. Prickler. In nicht endender Trauer: Emmy Schiemann, geb. Bagatsch. Helene Prickler, geb. Bagatsch. Ernst Prickler. Gerda Gohr, geb. Schiemann. Hermann Gohr. Königsberg, Tragh. Pulverstraße 4 und Kalthöfsche Straße 1. Jetzt: Burgsteinfurt i. W. und Dachau

Am 16. Mai 1953, einen Tag vor ihrem Geburtstage, entschlief unsere liebe Schwester und Tante, Anna Baltruschat. Sie folgte ihrer Schwester Margarete, die am 22. Februar 1952 verstorben ist, in die Ewigkeit. Im tiefstem Schmerz: Paul und Gertrud, als Geschwister und Anverwandte. Früher: Königsberg. Jetzt: Glabbach 47b. Hinsbeck, Kreis Kempen

Am 2. Mai 1953 entschlief, fern ihrer geliebten Heimat, nach kurzem, schwerem Leiden, Frau Eliesabeth Ruddat, geb. Bloszies, im Alter von 60 Jahren. In treuem Gedenken: Luise Klein. Tilsit, Ostpreußen, Kl. Ballgarden, jetzt: Schillach (Baden)

Am 4. Mai 1953 entriss der Tod plötzlich aus frohem Schaffen, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Bauunternehmer Friedrich Nischik, im Alter von 61 Jahren. In tiefem Schmerz: Martha Nischik, geb. Schiwy. Waltraut Morzik, geb. Nischik. Ingeborg Nischik. Karpen, Kreis Johannisburg, Ostpreußen, jetzt: Wankendorf, Kreis Plön (Holstein), im Mai 1953

Lehrer i. R. Julius Albert Borm, geboren am 18.11.1884, gestorben am 16.05.1953. Johanne Borm, geb. Blaedtke, und Kinder. Fritz Borm. Elisabeth Borm, geb. Zobel. Dorothea Krause, geb. Borm. Bruno Krause. Hanna Kruse, geb. Borm. Hans-Otto Kruse, fünf Enkelkinder. Elise Jegner, geb. Borm, als Schwester. Nordhemmen (Kr. Minden), früher: Sortlack, Ostpreußen, Kreis Pr.-Eylau. Meißen, Forststraße 23. Le.-Wiesdorf, Rheinallee 40. Kiel, Metzstraße 20. Töpen. Die Beerdigung fand am Dienstag, dem 19. Mai 1953, um 14 Uhr in Nordhemmern statt. In stiller Trauer gedenken wir: Schwiegersohn, Oberl. Heinz Hermann Krause, gefallen am 10.05.1944; Schwester, Amande Kirstein, geb. Borm, seit Russeneinfall in Landsberg, Ostpreußen vermisst; Bruder, Otto Borm nebst Frau, seit Russeneinfall in Hoofe, Ostpreußen vermisst. Bruder, Hermann Borm nebst Frau, ermordet in Heilsberg, Ostpreußen. Schwester, Amande Kirstein, geb. Borm, in Nauenburg, infolge der Flucht, verstorben. Neffe, Fritz Will, verschleppt

Am 18. Mai 1953 entschlief in Hildburghausen, unser lieber Vater, Großvater und Schwiegervater, Amtsgerichtsrat Paul Bekowski, Königsberg, kurz vor Vollendung seines 75. Lebensjahres. Pfarrer Werner Matz und Frau Margarete, geb. Bekowski, Lübeck. Frau Gerda Bartsch, geb. Bekowsi, Nordstemmen. Hanna Bekowski, Bremen, und Enkelkinder

Am 8. Mai 1953 verstarb nach einem arbeitsreichen Leben, an den Folgen eines schweren Magenleidens, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, der frühere Lagerverwalter Gustav Böttcher, im Alter von 77 Jahren. In stiller Trauer: Berta Böttcher, geb. Kullik, Kinder und Großkinder. Königsberg, Lange Reihe 16, jetzt: Düshorn 129, Kreis Fallingbostel

Was Gott tut, das ist wohlgetan. Albert Schneidereit, Landwirt, geboren am 14.05.1891, gestorben am 13.05.1953. Plötzlich und unerwartet, ging mein innig geliebter Mann, unser herzensguter Vater und Schwiegervater für immer von uns. Er wusste nicht, dass seine Todesstunde so nahe war. In tiefer Trauer im Namen aller, die ihn liebten: Maria Schneidereit, geb. Grischkat. Gerda Steier, geb. Schneidereit. Ferdinand Steier. Hans-Henning Schneidereit, zurzeit auf See. Arno Schneidereit. Renate Schneidereit, geb. Somfleth. Kallehnen, Kreis Tilsit-Ragnit, jetzt: Hohenfelde, Post Steinkirchen, Kreis Stade, im Mai 1953

Heute früh entschlief plötzlich und unerwartet mein lieber, treusorgender Mann, unser lieber Bruder und Schwager, der Kaufmann August Rogalla, aus Lyck, Ostpreußen, im 61. Lebensjahre. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Erna Rogalla, geb. Nagel. Göttingen, den 25. Mai 1953, Schildweg 7

Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen Tote wecken, dann würde Dich, geliebter Sohn und Bruder, nicht kühle Erde decken. Gott nahm am 23. Mai 1953, durch tragischen Unglücksfall, fern der Heimat, unseren hoffnungsvollen, über alles geliebten Sohn, meinen lieben Bruder, Neffen und Vetter, Kurt Mulks, im blühenden Alter von 19  1/2  Jahren zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Otto Mulks und Frau Lina, geb. Riechert. Einziger Bruder, Alfred, sowie die übrigen Angehörigen. Friedrichswalde, Kreis Gerdauen, Ostpreußen. Jetzt: Geesthacht/Elbe, Lager »Grüner Jäger«

Heute entschlief sanft nach schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Walter Bernecker, Oberstleutnant a. D. im 65. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Elly Bernecker, geb. Huguenin. Inge Kircheiss, geb. Bernecker. Regina Bernecker. Dipl.-Ing. Willi Kircheiss. Ursula und Gert Kircheiss. Göttingen, den 19. Mai 1953, Dahlmannstraße 14. Früher: Elbing

An den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls, ist meine liebe Gattin, Frau Irmgard Römer, geb. Mersmann, kurz vor Vollendung ihres 32. Lebensjahres, am 12. Mai 1953, für immer von uns gegangen. In tiefer Trauer: Wolfgang Römer, im Namen aller Angehörigen. Nikolaiken, Kreis Sensburg (Ostpreußen), jetzt: München 38, Schauerstraße 9 II

Heute früh entschlief meine liebe Lebensgefährtin, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin, Frau Frieda Stakemann, geb. Kretzmann, im Alter von 70 Jahren. Im Namen aller Angehörigen: Ernst Stakemann, Tierzuchtdirektor a. D. Stade, den 18. Mai 1953. Die Beerdigung fand am Donnerstag, dem 21. Mai 1953, in Stade statt.

Am 12. Mai 1953, um 19 Uhr, entschlief sanft nach kurzem, schwerem Krankenlager in der sowj. bes. Zone, unsere geliebte Mutter und Schwiegermutter, unsere sehr liebe Großmutter und Urgroßmutter, Emma Ruhnke, geb. Link. Früher Königsberg/Cranz, im gesegneten Alter von 79 Jahren. Ihr Leben war Liebe und Arbeit für die Ihrigen. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Hertha Rudorf, geb. Ruhnke, sowj. bes. Zone. Kurt Ruhnke, Düsseldorf 10, Becherstraße 15. Heinz Ruhnke, Regensburg, Hermann-Gelb-Straße 35b

Am 15. Mai 1953 entschlief nach kurzer Krankheit im Krankenhaus Travemünde, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Groß- und Urgroßvater, der Maschinenkaufmann Emil Kuhn aus Heiligenbeil, im 86. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Alfred Kuhn und Familie, Nienburg/W, Franzosenbergstraße 11. Fritz Kuhn und Familie, Wahlstedt, Kreis Segeberg. Emil Kuhn und Frau, Hamburg 33, Stockhausenstraße 10. Frieda Kuhn und Familie, Fuestrup über Münster. Liesel Kuhn, Berlin N 65. Wir haben ihn auf dem Friedhof Travemünde zur letzten Ruhe gebettet.

Am 18. Mai 1953 entschlief infolge eines Autounfalls, nach sechstägigem Krankenlater, mein lieber, einziger Sohn, die Stütze meines Alters, Heinz Joneleit, im Alter von 29 Jahren. Er folgte seinem Vater, Fritz Joneleit, geboren am 04.02.1884, gestorben 09.03.1945 und seinem Bruder, Herbert Joneleit, geboren am 16.02.1920, gefallen am 24.09.1941. In stiller Trauer: Martha Joneleit, geb. Höldtke. Großwingen, Kreis Tilsit, jetzt: Oberdischingen, Kreis Ehingen (Donau). Die Beerdigung fand am 22.05.1953 in Neustadt (Schwarzwald) statt.

Es ist bestimmt in Gottes Rat. Nach achtjähriger Ungewissheit und immer hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser herzgeliebter Pflegesohn, unser unvergesslicher Bruder und Schwager, mein liebes Onkelchen, Wilhelm Fuchs, im Alter von 16 Jahren am 3. April 1945 nördlich Seerappen gefallen ist. Er fand seine Ruhestätte auf dem Heldenfriedhof Gr.-Heydekrug (Samland). Ein Trost für uns, jetzt zu wissen, dass er in der Heimaterde ruht. Seine letzten Worte beim Abschied am 28. Januar 1945 waren:«Ich will bleiben, für die Heimat kämpfen.« Gutes Herz ruh' sanft in Frieden, ewig beweint von Deinen Lieben. In stillem Gedenken: Franz Puschkat. Therese Puschkat, geb. Lange. Erika Pletowski, geb. Puschkat. Edeltraud Puschkat. Franz Puschkat. Paul Pletowski. Sigrid Pletowski. Königsberg-Ponarth, Buddestraße 2a. Jetzt: Frankfurt/M., Schweizer Straße 104

Nach schwerem Leiden, entschlief am 18. Mai 1953, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater, Schwager und Onkel, Gustav Mäkelburg, Landwirt aus Rosenort, Ostpreußen, im Alter von 75 Jahren. In stiller Trauer: Gertrud Mäkelburg, geb. Glaubitt. Irene Caunits, geb. Mäkelburg. Edgar Caunits, Oberapoth. Martin und Karin, Enkel. Margarete Schmalenberger, Schwägerin. Rosenort, Kreis Bartenstein, Ostpreußen. Jetzt: Neuburg a. d. Donau, Münchener Straße D. 125  1/2

Nach acht Jahren, erhielt ich von einer Dienststelle aus Berlin die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, unser guter Bruder, Schwager und Onkel, Heinrich Schmalenberger, geb. 29.06.1898, am 29. Januar 1945 in Königsberg-Seligenfeld, gefallen ist. Er ruht im Gemeindefriedhof Nasser Garten. Im Namen der Trauernden: Margarete Schmalenberger, geb. Glaubitt. Schippenbeil, Ostpreußen, jetzt: Neuburg a. d. Donau, Münchener Straße D. 125  1/2

Fern seiner geliebten Heimat entschlief am 17. Mai 1953, nach langem, schwerem Leiden, unser geliebter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel, der Töpfermeister Ernst Ewert, Rudau, Fischhausen, Ostpreußen, im 75. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Friedel Wollrab, geb. Ewert, im Namen aller Angehörigen. Eschborn am Taunus, Sulsbacher Weg 4 bei Frankfurt/Main

Am 29. Mai 1953 verstarb nach einer schweren Operation, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Landwirt Kurt Palfner, früher Klohnen, im 56. Lebensjahre. Sein ganzes Leben war Liebe und Sorge für uns und seine Geduld im Leiden ein Vorbild, das uns immer Richtung gebend sein wird. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Anna Palfner, geb. Heckler. Worpswede, Ostendorf 14, Bremen

Nach langer, schwerer Krankheit ist heute mein lieber Mann, mein guter Vater, Schwiegervater, unser Bruder, Schwager und Onkel, Bruno Grunwald aus Heinrikau, Ostpreußen, sanft entschlafen, versehen mit den Tröstungen der heiligen Kirche. In tiefer Trauer: Anna Grunwald, geb. Braun. Marlen Grunwald, im Namen aller Angehörigen. Kaltenkirchen, den 9. Mai 1953, Haus Danzig

Am 6. Juni 1953 jährt sich der Todestag meines lieben, einzigen Bruders, Ernst Werner. Immer noch hoffend auf ein Wiedersehen, starb er im Alter von 53 Jahren an den Folgen einer langen, schweren Krankheit in der sowj. bes. Zone. Im stillen Gedenken: Otto Werner. Königsberg, Oberhaberberg 53. Jetzt: Franfurt a. M., Loenstraße 8

Zum stillen Gedenken. Die Scheidestunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Am 31. Mai 1953 jährte sich der neunte Todestag unseres geliebten Sohnes und Bruders, Artur Hampel, geb. 12.01.1924, der in Russland verwundet, in Italien durch einen Bombenangriff sein junges Leben lassen musste. Er folgte seinem geliebten Bruder, Alfred, geb. 10.11.1916, der nach glücklich überstandenen Polen- und Frankreichfeldzug in Russland vor Leningrad am 16.09.1941 gefallen ist. Die Eltern: Artur Hampel und Frau Wilhelmine, früher: Königsberg (Ostpreußen), jetzt: Wuppertal-Barmen, Beule 20. Schwester, Ursula Baus, geb. Hampel. Schwager: Karl Heinz Baus und Klein-Vera, Wuppertal-Vohwinkel, Steinmetzstraße 15

Mit der ungestillten Heimatsehnsucht im Herzen, ist am 19. Mai 1953 mein lieber, guter Vater und Opa, Bernhard Spill aus Königsberg, Rich.-Wagner-Straße 41/42, nach schwerem Leiden im Alter von 75 Jahren entschlafen. Die Einäscherung hat am 21. Mai 1953 im Krematorium Konstanz stattgefunden. Gleichzeitig ein stilles Gedenken meinem herzlieben Mann und Vati, Otto Wagner, der im Juli 1943 bei Mag gefallen ist. In stiller Trauer: Gertrud Wagner, geb. Spill. Ursel Wagner. Königsberg, Nikolaistraße 5a. Jetzt: Singen/Hohentwiel, Oberzellerhau 12

Fern seiner geliebten Heimat, starb am 12. Mai 1953 nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, der Schuhmacher Julius Janowski aus Pulfnick, Kreis Osterode, Ostpreußen, im 88. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Hans Gertzen und Frau Emma, geb. Janowski, Düsseldorf, Hackenbruch 58. Fritz Wiehle und Frau Minna, geb. Janowski, Wiedenbrück, West 111. Gustav Janowski und Frau Marta, geb. Grabowski, Sinsen, Kreis Recklinghausen. Acht Enkel und fünf Urenkelkinder

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Fern seiner geliebten Heimat, ist am 29. März 1953 nach kurzer Krankheit, mein lieber, unvergesslicher Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Postschaffner Albert Knies aus Föhrenhorst, Kreis Ebenrode, im Alter von 50 Jahren von Gott in die Ewigkeit abgerufen worden. In tiefer Trauer: Emma Knies, geb. Trutenat. Lilly Knies. Ursula Mehr, geb. Knies. Rudolf Mehr und Enkelin Ursula. Martha Schäfer, geb. Knies, Hannover-Münden. Fritz Knies und Frau, Hannoer. Fritz Hofer und Frau, geb. Knies, Itzehoe. Emil Gehrmann und Frau, geb. Knies, sowj. bes. Zone. Anna Knies, geb. Lengwenings, sowj. bes. Zone. Otto Kappus und Frau, geb. Knies, Gömnitz/Holst. Maria Staff und Familie Stege, Tolk. Helene Trutenat, Adick. Dachau, den 10. Mai 1953

 


Folge 17 vom 15.06.1953 (PDF S. 18ff)

(Anmerkung der Redaktion: Leider fehlt ein Teil der Seiten (abgerissen), so dass nicht alle Anzeigen aufgeführt werden können. Dies betrifft die Sterbeanzeigen.)

Für Todeserklärungen

Bäckermeister Hermann Friedrich Bohl, geb. 1884, aus Königsberg, Batockistraße 23, wird seit Januar 1945 vermisst. Er ist vermutlich in Königsberg geblieben und dort verstorben. Wer kann Auskunft über sein Schicksal geben?

Rektorwitwe Helene Felsch, geb. Gudowius, Geburtsdatum 18.05.1853 und Tochter Gertrud Felsch, Geburtsdatum 27.04.1879, zuletzt wohnhaft in Rastenburg, Friedrichstraße 8, werden vermisst. Wer kann über den Verbleib der Verschollenen Auskunft geben oder deren Tod bestätigen?

Wer kann Auskunft geben über das Schicksal der Frau Wilhelmine Gehlhaar, geborene Fehrke?, geboren am 25.12.1863 zu Powunden, Kreis Samland. Frau Gehlhaar wohnte in Königsberg und soll nach Angaben von Landsleuten im Jahre 1945 verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht.

Wilhelm Schulz, geb. 26.10.1883, wohnhaft gewesen in Angerburg, Angerappstraße 5, wird seit 19.01.1947 vermisst. Er war zuletzt in Königsberg, Abbau Lauth 26. Seine Ehefrau Anna Schulz, geb. Grund, geboren am 21.09.1887, und die Tochter Hildegard Schulz, geboren am 19.04.1925, sollen 1945 in Königsberg an Ruhr verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod der Verschollenen bestätigen können.

Paul Czenia, geb. 25.02.1899 in Allenstein, Feldpostnummer 37 857, wird vermisst. Letzte Nachricht vom 24.03.1945. Paul Czenia war SS-Schütze. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Verschollenen geben?

Fritz Urbat, geb. 13.06.1866 in Zublauken, Kreis Gumbinnen, wohnhaft gewesen in Gumbinnen, Lazarettstraße 12, Rentnerheim, wird seit Oktober 1944 vermisst. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Herrn Urbat geben oder seinen Tod bestätigen?

Frau Käthe Ulbrich, geb. Lau, geboren am 27.09.1894 in Grambowischken bei Memel, wohnhaft gewesen in Königsberg, Samlandweg 2. Sie war als Laborantin bei Scherwitz beschäftigt und wird seit 21.01.1945 vermisst. Sie soll für tot erklärt werden. Wer kann über den Verbleib der Frau Ulbrich Auskunft geben oder ihren Tod bestätigen?

Bahnarbeiter Franz Eduard Albrecht Schmidt, geb. 24.02.1890, aus Splittern bei Tilsit, wird seit 1950 vermisst. Er wurde zuletzt in Sensburg gesehen, ist dann von den Polen abgeholt worden und soll später verstorben sein. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Vermissten geben oder seinen Tod bestätigen?

Bauer Friedrich Seidenberg, geb. 15.03.1915 in Roßtal, Kreis Insterburg, wird seit 05.08.1942 bei Apolewo/Subsaw, Russland, vermisst. Herr Seidenberg hatte die Feldpostnummer 28 798 C. Wer kann nähere Angaben über sein Schicksal machen?

Artur Ernst Wallus, geb. 20.06.1895 in Heinrichsfelde, Kreis Heydekrug, zuletzt beim Volkssturm in Langendorf, wird seit 1945 vermisst. Wer kann Auskunft über sein Schicksal geben?

Suchanzeigen:

Auskunft wird erbeten. Helft Schicksale klären!
Wer weiß etwas über den Verbleib von Emma Ewert, geb. Klein, und Sohn Bruno aus Groß-Wohnsdorf, Kreis Bartenstein? Beide wurden bei einem Fliegerangriff auf Zinten am 03.02.1945 schwer verwundet. Einwohner von Groß-Wohnsdorf, die die Familie Kannten, und Aussagen über den damaligen Hausstand machen können, werden um Mitteilung ihrer Anschrift gebeten.

Wer kann Auskunft erteilen über das Schicksal des Hans Fuhrmeister, geb. 21.01.1887, aus Schloßberg, Tilsiter Straße (Gemeindehaus), zuletzt beim Volkssturm eingesetzt, im März 1945 von Stolp/Pommern gesehen; ferner über seine Söhne Richart Fuhrmeister, geb. 24.06.1918, Fahnenjunker-Unteroffizier, im November 1944 vom Inf.-Ers.-Bat. 27 in Rostock nach Cochem a. d. Mosel abkommandiert und Franz Fuhrmeister, geb. 26.04.1906, letzte Feldpostnummer 095 590 C. Er soll zuletzt bei Posen eingesetzt gewesen sein.

Gesucht werden die Bezirksschornsteinfegermeister Ernst Krause aus Wlden, Kreis Lyck, und Kurt Ksionzek aus Johannisburg. Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der Obengenannten?

Wer kann Auskunft erteilen über Frau Auguste Behrens, verw. Baukat, geb. Pahlke aus Königsberg, Georgstraße 9, und Johanna Kleinfeldt aus Lyck, Morgenstraße. Beide sollen zuletzt in Dänemark gewesen sein.

Gesucht wird der Leiter des Gemeindeprüfungsamtes Schuchardt von der Regierung Zichenau.

Wo befinden sich die Eltern des Kindes Alfred Helmut Hoffmann, geboren am 24.07.1941 in Hermannlöhlen? Die Mutter Berta Helene Hoffmann arbeitete im März 1942 in der Wehrmachtsküche in Hermannlöhlen; der Vater war zur Wehrmacht eingezogen.

Wer kann Auskunft erteilen über das Schicksal des Friedrich Sprank aus Almental, Kreis Angerrapp? Er wurde am 20. März 1945 in Pommern von den Russen verschleppt.

Peter Hedebrandt, geb. 13.08.1908, Frieda, geb. Watzkowski, geb. 21.03.1915 und Christa Watzkowski, geb. 08.12.1938, Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der Obengenannten?

Maler, Fritz Lorenz aus Kummerau bei Königsberg. Frau Johanne und Kinder Marianne und Gerhard

Conrad, Oskar, Eugen Janzen, geb. 24.10.1874 aus Angertal, Kreis Angerburg. Janzen kam mit dem Treck bis Pommern und dort von Januar 1945 bis zum 15. November 1945 in ein Lager im Dorf Kl.-Pomeiske, Kreis Bütow. Später soll er nach Berlin gefahren sein, um seine Angehörigen zu suchen und seitdem fehlt jede Spur.

Oberstleutnant von Larich aus Szillen, Kreis Tilsit-Ragnit. Von Larich war zuletzt Regimentskommandeur in der 607 zbV.-Division

Ernst Sollisch (Zollisch) aus Timberhafen, Kreis Labiau, Verwalter im Sägewerk der Firma Hausen, Timberhafen.

Elfriede Rosenau, geb. Heisel, etwa 43 Jahre alt, aus Königsberg, Memeler Weg 16 und Sohn Reinhard

Antonie Rielensahm, verwittwete Gaedigk, - weiteres leider nicht lesbar.

Hier ist leider auch einiges nicht lesbar. 31.01.1881, aus Königsberg, Selkestraße 26. Er soll 1946 aus dem Krankenhaus der Barmherzigkeit als gesund entlassen worden sein.

Gerhard Liedtke, geb. 18.03.1930, Königsberg, Olmützer Weg 39. Er soll während der russischen Besetzung auf einem Gut in der Nähe von Königsberg gewesen und dort an Typhus verstorben sein.

Walter Kieslich, geb. 17.07.1906, Uffz. im Feldausbildungsbat. Der 46. Inf.-Division, Feldpostnummer 33 554. Die letzte Nachricht datiert von März 1945 aus der Tschechoslowakei.

Nachstehend aufgeführte Landsleute aus Königsberg, Heidemannstraße: Der Inhaber der Firma Girard, Lebensmittelgeschäft; Frau Laukannt, Fräulein Eggert (Kurzwarengeschäft); Frau Bormann; Frau Berta Schulz; Fräulein Anna Neumann; Frau Johanna Schiedat; Frau Siedler und Frau Frieda Reck, geb. Graf. Sackheimer Mittelstraße

Ewald Bruno Grastadt, geb. 02.06.1932 in Tilsit-Dwischakken, wohnhaft gewesen in Kuimen, Kreis Tilsit-Ragnit, bei seinen Pflegeeltern August Hassenbein. Die letzte Nachricht stammt von 1944

Den Vermissten Heinz Zitzewitz, geb. am 28. Juli 1927 in Tykrehnen, Kreis Samland. Er wurde am 19. Januar 1945 zum Grenadier-Ersatz-Bat. Nr. 301 1. Ausbildungs-Komp. (5 C), nach Pr.-Eylau eingezogen. Seit seiner Abreise sind die Eltern ohne ein Lebenszeichen.

Steinschläger und Steinsetzer, Ernst Loewedanz, geb. 15.04.1888 aus Königsberg, Besselstraße 17, tätig gewesen in der Zellulose-Fabrik. Er soll 1947 im Bozener Weg 27, Unterkunft gefunden haben. Wer kennt den Namen und die Anschrift der Landsmännin, die ihn aufnahm?

Wo befinden sich Frau Gerda Anker, Bozener Weg 27, und Frau Schliehn, Bozener Weg 30?

Polizei-Oberwachtmeister Sabatowski aus Königsberg, Horst-Wessel-Straße, während des Krieges Offizier bei der Kriegsmarine.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib des August Dietrich, geb. am 03.04.1872, letzte Wohnung, Königsberg-Metgethen, Hindenburgweg 69 und Otto Dietrich, geb. am 09.07.1906, letzte Wohnung, Königsberg, General-Litzmann-Straße 118. Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der Obengenannten?


Todesanzeigen

Bei der folgenden Anzeige fehlt der komplette Anfang. Vielleicht ist es auch eine andere Anzeige. Bei fast der gesamten Zeitung ist der obere Teil weggerissen.

Rudolf Schieber, Pfingsten 1953. Bopfingen, Hauptstraße 37, Kreis Aalen (Württemberg), und Bopfingen, Kreis Aalen. Früher: Preußendorf, Kreis Gumbinnen

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielten wir von einem Spätheimkehrer die Nachricht, dass unser einziger, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber Bruder, Jungbauer Heinrich Reck, geboren am 10.12.1921, Feldwebel im Grenad.-Regt. 151, in den schweren Abwehrkämpfen Ende Januar 1945 etwa 20 Kilometer ostwärts Friedland gefallen ist. In tiefem Schmerz: Heinrich Reck, früher Altkrug, Kreis Gumbinnen. Erna Reck, geb. Büchler. Erna Reck. Elisabeth Reck, Lübeck. Brodau bei Neustadt (Holstein), im Mai 1953

Am 20. Mai 1953 entschlief nach schwerer Operation, völlig unerwartet, mein innig geliebter Mann, der beste, liebevollste Vater seines in Russland gefallenen Sohnes, Gerhard und seines seit Kriegsende vermissten Sohnes, Günther, mein lieber Schwiegervater, unser treuer Bruder, mein Schwiegersohn, unser Schwager und Onkel, Willy Hohmuth, Oberpostmeister a. D. im Alter von 62 Jahren. In tiefstem Leid im Namen aller Hinterbliebenen: Emma Hohmuth, geb. Worm. Mohrungen, Ostpreußen, jetzt: Werther über Bielefeld 2, Tiefenstraße 1

In Gedanken an unsere ostpreußische Heimat ging heute, nach schwerem, in festem Gottvertrauen getragenem Leiden, unser lieber Vater, Großvater, Bruder, Onkel, Vetter, Schwager und Schwiegervater, Ernst Milthaler, Schönbrunn, im 69. Lebensjahre von uns in die ewige Heimat. In stiller Trauer für alle Verwandten: Ursula Milthaler, Scharnhorst, Post Basse über Neustadt a. Rbg. Ruth Hoffmann, geb. Milthaler. Konrad Hoffmann. Berndt Hoffmann, Schürsdorf, Post Pönitz/Oberholstein. Friedrich-Karl Milthaler. Hedwig Milthaler, geb. Wendrich. Frank Milthaler, Windeby über Eckernförde. Brigitte Milthaler, Göttingen, Jennerstraße 13. Gretel von Streng. Göttingen, den 5. Juni 1953

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, die er gerne wiedersehen wollte, nach einem Leben voller Mühe und Arbeit, rief Gott nach längerem, schwerem Leiden, plötzlich und unerwartet am 22. Mai, um 12 Uhr, unseren lieben Bruder, Schwager und Onkel, den früheren Bauern Walter Czekay aus Wiesenheim, Kreis Johannisburg, im Alter von 53 Jahren zu sich. Er folgte seiner geliebten Frau, die 1945 auf eine grausame Art verstarb. Die trauernden Hinterbliebenen und alle, die ihn lieb und gerne hatten. Dortmund, Aplerbeck und Hamm, Wörthstraße 28

Am 27. Mai 1953 starb, unerwartet nach einem schweren Autounfall, ohne die Besinnung wiedererlangt zu haben, im 44. Lebensjahr, meine heißgeliebte Frau, unsere selbstlose, treusorgende Mutter, Elisabeth Freifrau von der Goltz, geb. von Alt-Stuterheim-Georgenau. Sie folgte ihren 1945 bei den Russen umgekommenen Eltern und ihren drei gefallenen Brüdern in die Ewigkeit zu ihrem Heiland, der ihres Lebens stete Richtschnur war. Dietrich Freiherr von der Goltz-Sortlack und Kinder: Ingeborg, Erhard, Wolfgang, Sybille, Roswitha, Joachim

Bei dieser Anzeige fehlt auch der Anfang. Ich schreibe das Lesbare.
.........Klempner..........31. ........Vater aus einem rastlosen Schaffen zu sich in die Ewigkeit, den Kaufmann Otto Felgendereher aus Hermsdorf, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, im Alter von 60 Jahren. Er folgte seinem Vater, Friedrich Felgendreher, der am 10. Februar 1953 im Alter von 84 Jahren sanft entschlief. Wir gedenken meines Sohnes und Bruders, Georg Felgendreher, gefallen am 13. August 1943 in Russland. In tiefem Schmerz: Auguste Felgendreher, geb. Poddig. Günter Felgendreher und Familie. Helga Haase, geb. Felgendreher. Klaus Felgendreher und Familie. Fritz Felgendreher. Harald Haase. Gr.-Ilsede bei Peine

Am 4. Mai 1953 verstarb nach kurzem, schwerem Leiden im 82. Lebensjahr, in einem Krankenhaus zu Ulm, unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, Buchdruckereibesitzer Karl Werstat aus Liebemühl, Kreis Osterode. Ferner gedenken wir unserer lieben, herzensguten Mutter, Schwieger- und Großmutter, Emma Werstat, geb. Nastelski, die am 13. August 1945 auf der Fluct in Wiek auf Wittern, Rügen, verstorben ist. In stiller Trauer: Georg Friedrich und Frau Elfriede, geb. Werstat, Wisch über Schönberg. Grete Sommerick, geb. Werstat, Laupheim/Württ., Ritter-Burkhardt-Straße 13. Herbert Werstat und Frau Elise, geb. Neumann, sowj. bes. Zone. Emil Kischlat und Frau Edith, geb. Werstat, Kaaksburg bei Itzehoe, und 12 Enkelkinder

Am Himmelfahrtstage, dem 14. Mai 1953, erlöste ein sanfter Tod nach langem schwerem Leiden meine innig geliebte Else Hoffheinz. Sie war mir treueste Freundin und Gefährtin im Glück und in der Not unserer ostpreußischen Heimat und auch im Leid der Fremde. In tiefstem Schmerz: Ellinor Berent, Studienrätin a. D. Niendorf/Ostsee, Strandstraße 140. Früher: Königsberg, Beethovenstraße 46

Geliebt und unvergessen! Am 13. Mai 1953, verstarb in einem Hamburger Krankenhaus, meine treusorgende Frau, unvergessene Tochter, Schwiegertochter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Freundin, Ruth Eggert, geb. Krewing, geboren am 07.02.1915 in Königsberg. Sie folgte ihrem Söhnchen, Dietmar, geboren am 21.09.1944, gestorben am 09.04.1945 in Sonderburg, ihrem lieben Vater, den sie nicht wiedersehen durfte, Hermann Krewing, geboren am 01.08.1888, gestorben am 17.01.1947 in Lübeck, sowie ihren beiden Brüdern, Gerhard Krewing, geboren am 18.12.1922, gefallen am 17.01.1942 in Russland, Johannes Krewing, geboren am 02.03.1920, gefallen am 24.02.1944 in Jugoslawien, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Helmut Eggert, Kiel-Gaarden, Preetzer Straße 67. Anna Krewing, geb. Kunz, Königsberg, Lobeckstraße 5, jetzt: Lütjensee-Bollmoor über Trittau ld. Und alle, die sie liebten.

Zum Gedenken. Alle unsere Wege haben ein Ende! Ein früher oder später Ziel, drum falt im tiefsten Schmerz die Hände und sprich in Demut: So Gott will! Unserem innig geliebten, unvergesslichen, einzigen Sohn und lieben Bruder zu seinem 32. Geburtstag! Ernst Bessel, geboren am 04.06.1921 in Bieberswalde bei Tapiau, Kreis Wehlau, Ostpreußen. Gefreiter im Grenad.-Ers.-Bat. 389, Genes.-Komp. Sensburg, Ostpreußen. Vermisst seit 07.02.1945. Mit Marschbefehl nach Braunsberg, Ostpreußen, blieb in Heiligenbeil, Ostpreußen zurück. Wer kann uns einen Hinweis über sein Schicksal geben? Unkosten werden erstattet. Die schwergeprüften Eltern: Anna Bessel, geb. Riemann. Karl Bessel. Elsa, als Schwester. Früher: Bauer, Bieberswalde bei Tapiau, Kreis Wehlau, zurzeit, Königschaffhausen a/K. Süd-Baden, Kreis Emmendingen.

Am 25. Mai 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, mein geliebter Mann, unser herzensguter Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel, fern der geliebten Heimat, Oberzugführer i. R. Friedrich Hasenpusch, Tilsit, Kleffelstraße 8, im Alter von 71 Jahren. In tiefer Trauer: Charlotte Hasenpusch, geb. Rosenfeld. Jetzt: Krummesse über Lübeck.

Bei dieser Anzeige fehlt wieder der Anfang.
.......... Mai 1953, nach ........., schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Schuhmachermeister Richard Hoffmann, aus Schwalbental, Kreis Insterburg, im Alter von 71 Jahren. In stiller Trauer: Luise Hoffmann, geb. Balschau, Neetze, Kreis Lüneburg. Rudi Hoffmann und Frau Erna, geb. Burmeister, Emmen über Wittingen (Hann.). Willi Jegust und Frau Rita, geb. Hoffmann, Forstamt-Rantzau über Barmstedt (Holstein). Walter Boltsch und Frau Edith, geb. Hoffmann, sowj. bes. Zone, und sieben Enkelkinder

Nach langem, mit Geduld getragenem schwerem Leiden, entschlief am Pfingstmontag, fern seiner geliebten Heimat, mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Revierförster i. R. Adolf Taeschner, im 82. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Berta Taeschner, geb. Kauffmann. Joachim Taeschner, zurzeit in Afrika. Irmela Taeschner, geb. Kisker. Erika Rosner, geb. Taeschner. Heinrich Rosner. Waltraud und Claus-Dieter. Gustel Szalies, geb. Kauffmann. Carl Szalies und Kinder. Liebenfelde, Ostpreußen, Kreis Labiau, jetzt: Hiltrup/Westf., Schießstand

Am 27. Mai 1953, entschlief nach längerem Krankenlager im Alter von 86 Jahren in Essen-Borbeck, unser lieber Vater, Johann Stullich, früher: Andreken, Kreis Lyck. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Auguste Ollesch, geb. Stullich. Steinburg über Glückstadt, Holstein.

Im Herzen die Sehnsucht nach seiner Heimat, seinem geliebten Wald in Georgshöhe bei Rudau (Samland) ist mein lieber, treuer Lebenskamerad, der Revierförster, Willi Hirsch am 5. Mai 1953, nach vollendetem 62. Lebensjahr, für immer von mir gegangen. In tiefstem Schmerz: Frau Charlotte Hirsch, geb. Bartel. Jetzt: Sowj. bes. Zone. Mit mir trauern: Sein bester Bruder: Rudolf Hirsch, Revierförster a. D. Leimsfeld über Treysa (Hessen). Schwager, Schwägerin, Nichten und Neffen.

Am 2. Juni 1953, entschlief nach Gottes heiligem Willen, im gesegneten Alter von 83 Jahren, fern seiner so geliebten Heimat, mein herzensguter, bester Lebensgefährte, unser treusorgender Vater und Schwiegervater, unser innig geliebter, unvergessener Opi und Bruder, Steuerinspektor a. D. Theodor Braunschweig, aus Königsberg, Unterhaberberg 35. In tiefer Trauer: Olga Braunschweig, geb. Galland. Charlotte Heyse, geb. Braunschweig, Walchensee, Obb., Seestraße 42. Familie Alfred Braunschweig, Bodenstedt über Braunschweig. Hans-Dieter Heyse, Garmisch-Partenkirchen, Jahnstraße 5. Clara Rottluff, geb. Braunschweig. Ida Puschmann, geb. Braunschweig, sowj. bes. Zone. Walchensee, den 3. Juni 1953

Adolf Meyke, geboren am 21. Juli 1900, gestorben im Februar 1945. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss, ereilte mich die Todesbotschaft durch Heimkehrer, dass mein lieber, unvergesslicher Mann, auf dem Transport nach Moskau, an Typhus verstorben ist. Herr, Dein Rat ist unerforschlich, und Deine Wege sind recht. Ruhe sanft! In stiller Trauer: Emma Meyke, geb. Striewski. Hamburg. Früher: Köllmisch-Lichteinen

Zum Gedenken. Am 6. Juni 1953, jährte sich zum vierten Male der Todestag unseres lieben, unvergesslichen Sohnes und Bruders, Ulrich Ramien, geboren am 19.12.1935, gestorben am 06.06.1949. Hart war der Schlag und groß der Schmerz, als stille stand Dein junges Herz. Nur die Dich kannten, werden es wissen, was Dein Tod uns für schmerzliche Lücke gerissen. Doch eines bleibt noch bestehn: Die Hoffnung auf ein Wiedersehn. In Liebe und treuem Gedenken: Willi Ramien. Gertrud Ramien, geb. Skusa. Edelgard, als Schwester. Faulen bei Tannenberg, Kreis Osterode, Ostpreußen. Jetzt: Weinerzhagen, Sauerland

Am 20. Mai 1953, verstarb nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, im 66. Lebensjahre, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutti, Omi, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante, Frau Martha Kraemer, geb. Wichert, aus Retsch, Kreis Heilsberg, Ostpreußen. In stiller Trauer: Hugo Kraemer, Martha Lischewski, geb. Kraemer, Elisabeth Kraemer, sowj. bes. Zone. Margarete Kraemer. Paula Schwesig, geb. Kraemer. Walter Schwesig, Wetzlar (Lahn), Am Entenspiel 10, und Enkelkinder

Am 5. Mai 1953, 10.30 Uhr vormittags, entschlief nach längerem Leiden, unsere geliebte, unvergessliche, bis zuletzt treusorgende Mutter und Schwiegermutter, gute Omi, Schwägerin und Tante, Frau Anna Tews, geb. Schweighöfer, im fast vollendeten 79. Lebensjahre. Namens der Kinder und Enkel, in tiefer Trauer: Margarete Tews. Bensheim a. d. Bergstraße, Schwanheimer Straße 18

Am Montag, dem 1. Juni 1953, entschlief sanft im 84. Lebensjahr, meine liebe Freundin, Frau Anna Sprengel, geb. Roehl. Sie wurde auf dem Friedhof in Garmisch-Partenkirchen in aller Stille beigesetzt. Im Naem ihrer Freunde: Tilla Gehlig. Hamburg 36, Alsterarkaden 7

Nach längerem, schwerem Leiden, entschlief sanft und fern der geliebten, masurischen Heimat, unsere treusorgende, liebe Mutti, Martha Lipski, geb. Brink, im 56. Lebensjahr. Ihr Leben bestand nur aus uneingeschränkter Aufopferung für ihre Familie. In tiefer Trauer: Elisabeth Lipski, Gifhorn/Hann. Ingeborg Lipski, Brake/Unterw. Arthur Ashwell und Frau Margot, geb. Lipski, England. Brake/Unterw., d. 3. Mai 1953

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief sanft nach längerem, schwerem Leiden, am 15. Mai, im Alter von 72 Jahren, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwägerin und Tante, Auguste Liedtke, aus Horn, Ostpreußen. In stiller Trauer: Karl Liedtke und Kinder. Lengfeld im Odw., 23. Mai 1953

Nach langem, schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, verstarb am 15. Mai 1953, meine liebe Frau und treusorgende Lebenskameradin, Helene Riedel, geb. Bludau, im Alter von 62 Jahren. In tiefer Trauer: Gustav Riedel, früher: Tapiau, Ostpreußen. Jetzt: Loizenkirchen, Kreis Vilsbiburg (Ndb.)

 


Folge 18 vom 25.06.1953 (PDF S. 9 und 19f)

Für Todeserklärungen

Friedrich Nietsch, geb. 02.02.1897, aus Buchwalde, Kreis Osterode, Eisenbahner, wird vermisst. Nietsch ist im Januar 1945 von einer Erkundungsfahrt beim Volkssturm nicht zurückgekehrt. Wer kann nähere Auskunft über seinen Verbleib erteilen?

Klempnermeister Hans Arthur Fellechner, geb. 01.06.1887 in Königsberg, zuletzt wohnhaft Königsberg, Holländer Baum 10, und Frau Clara Fellechner, geb. Paegert, geb. 08.06.1889 in Königsberg, zuletzt wohnhaft Königsberg, Vorderroßgarten 55, werden vermisst. Wer kann etwas Näheres über das Schicksal dieser Landsleute mitteilen?

Frau Margarete Bombien, geb. Oertel, ege. 12.01.1886, Gutsbesitzerwitwe aus Cranz, Damenbadstraße 2, soll im Frühjahr 1945 auf der Fluct an Typhus verstorben und in einem Massengrab in Schaaksvitte begraben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die ihren Tod bestätigen können.

Boto Naß, geb. 06.05.1906 zu Rehden, Kreis Graudenz, aus Melden, Kreis Graudenz, zuletzt bei der Wehrmacht, Feldpost-Nr. 05 662 B, wird seit April 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über den Verbleib des Verschollenen?

Bauer Johann Schulz, geb. 14.03.1887 aus Vierzighuben, Kreis Braunsberg, wurde im Februar 1945 von den Russen verschleppt. Über seinen weiteren Verbleib ist nichts bekannt. Sein Sohn, Hans Schulz, geb. 20.03.1926, wird seit 05.03.1945 vermisst. Hans Schulz war zuletzt als Soldat in Ungarn (Feldpost-Nr. 07026). Wer kann etwas Näheres über das Schicksal dieser beiden Landsleute mitteilen?

Minna Frenzel, geborene Klafs, geb. 11.01.1901 in Schleudunen, soll 1945 auf der Flucht an Typhus verstorben sein. In ihrer Begleitung befand sich der Sohn Reinhard Frenzel. Es werden Augenzeugen gesucht.

August Katluhn, geb. 24.03.1883 zu Preußendorf, Kreis Gumbinnen, zuletzt wohnhaft Gumbinnen, wird seit Oktober 1944 vermisst. Wer kann Auskunft geben über den Verbleib des Verschollenen?

Fritz Schwarz, geb. 20.11.1886, Landwirt aus Königsberg-Speichersdorf, Jägerstraße 95, ist am 09.04.1945 von den Russen zusammen mit anderen Bewohnern nach dem Lager Löwenhagen bei Königsberg gebracht worden. Der Vermisste soll später im Lager Georgenburg bei Insterburg gewesen sein. Wer kann Auskunft über den Verblieb des Vermissten geben oder seinen Tod bestätigen?

Erwin Pettka, geb. 02.01.1909 in Berlin, Rev.-Oberwachstmeister bei der Schutzpolizei, Standort Tilsit, letzte Feldpostnummer 11960 B, wird seit dem 18.01.1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über das Schicksal des Verschollenen?

Friedrich Szilinski, geb. 17.10.1896 in Königsberg, zuletzt wohnhaft Königsberg, Kiefernweg 28, soll 1946 in Königsberg verstorben sein, und seine Ehefrau Anna Szilinski, geborene Posnien, geb. 24.01.1897 in Tharau bei Königsberg, soll 1947 verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht.

Fau Justine Tober, geb. Klein, geb. 20.08.1889 in Kleindorf, Ostpreußen, und ihre Tochter Frieda Tober, geb. 25.08.1927 in Kleindorf, sollen für tot erklärt werden. Landsleute, die etwas Näheres über den Verbleib der Verschollenen aussagen können, werden gebeten, sich zu melden.

Franz Heinke, geb. 17.12.1894 in Rosenschön, Reichsbahnbetriebswart, zuletzt wohnhaft in Bischofstein, Kreis Rößel, Bahnhofsgebäude, wird seit dem 17.02.1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über das Schicksal des Verschollenen?

Frau Marie Mey, geborene Meyer, geb. 05.03.1869 in Bünde/Westfalen, Besitzerin der Rosenau-Apotheke, Königsberg-Rosenau, Aweider Allee 77, soll sich vermutlich am 20. April 1945 gemeinsam mit ihrer Tochter, Frau Gertrud Hock, geborene May, geb. 06.03.1894 in Danzig, zuletzt wohnhaft Königsberg, Gartenstadt Schönfließ Nr. 6, vergiftet haben. Wer kann aussagen, dass die Tochter von Frau May etwas später als ihre Mutter verstorben ist?

Frau Maria Pranskat, geb. Degling, geb. 30.01.1879 in Szameitkehmen, wohnhaft gewesen in Mühlenhöhe, Kreis Pillkallen, wird seit Weihnachten 1944 vermisst. Frau Pranskat ist etwa im Oktober/November 1944 nach Tapiau evakuiert worden. Über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Gesucht wird Herr Friedrich Berger aus Mühlenhöhe (Kussen), der eventuell Auskunft über das Schicksal der Frau Pranskat geben kann.

Friedrich Leopold Lehmann, geb. 11.01.1881 in Knauten, Kreis Pr.-Eylau, Gutsgärtner in Thymau bei Mühlen, Kreis Osterode, wird seit Januar 1945 vermisst. Lehmann kam verwundet nach Annaberg (Sachsen) ins Krankenhaus und wurde zuletzt im Ostsektor Berlins gesehen. Da er dort keine Aufenthaltsgenehmigung erhielt, wollte Lehmann wieder nach Ostpreußen zurückkehren. Landsleute, die Auskunft über seinen Verbleib geben können, werden um Mitteilung gebeten.

Franz George Boethke, geb. 19.01.1872 in Natkischken, Kreis Tilsit, soll im Januar 1945 von den Polen nach Jeromin im Kreis Bütow gebracht worden und dort am 16.05.1945 verstorben sein. Wer kann den Tod des Verschollenen bestätigen?

Frau Therese Korsch, geb. Drewel, geb. 03.05.1875 aus Zinten, Kreis Heiligenbeil, Friesestraße 7, soll am 12.11.1945 dort selbst verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die ihren Tod bestätigen können.

Der Landwirt Otto Apfelbaum, geb. 03.12.1887 in Pr. Königsdorf, Kreis Mohrungen, zuletzt wohnhaft in Grunau-Höhe, Kreis Elbing, und seine Ehefrau Hedwig Apfelbaum, geb. Deutschendorf, geb. 27.06.1896 in Zeyernniederkampen, Kreis Elbing, sollen für tot erklärt werden. Wer kann nähere Auskunft über den Verbleib der Verschollenen geben?

Walter Hans Briken, geb. am 19.01.1940 in Borken, Sohn der Frau Käthe Birken, geb. Lobdowski, aus Borken, Kreis Rastenburg, wird seit 1945 vermisst. Walter flüchtete zusammen mit seinen Großeltern getrennt und später von einer Landsmännineltern und seiner siebenjährigen Schwester nach Absicht, mit beiden Kindern nach Dänemark zu gehen. Bei einem Luftangriff Ende März 1945 wurde das siebenjährige Mädchen von ihren Großeltern getrennt und später von einer Landsmännin nach Westdeutschland mitgenommen. Von Walter Briken und seinen Großeltern fehlt seitdem jede Spur. Landsleute die etwas über das Schicksal des Ehepaares Lobdowski und ihres Enkels aussagen können, werden um Mitteilung gebeten.

Aufgebot
Das Amtsgericht - 4 II 96/53
Aufgebot: Der Gartenarbeiter Harry Gniffke, Detmold, Schloß, hat beantragt, seinen Vater, den Landwirt Karl Gniffke aus Banners, Kreis Mohrungen, Ostpreußen, geb. 24.05.1900 in Relchau desselben Kreises, für tot zu erklären. Karl Gniffke soll im Frühjahr 1946 in Banners on der polnischen Militärpolizei festgenommen und verschleppt worden, seitdem verschollen sein. Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 31. September 1953 beim Amtsgericht Detmold zu 4 II 96/53 zu melden zur Vermeidung seiner Toderklärung. Alle, die über Tod oder Verbleib des Verschollenen Angaben machen können, wollen dies umgehend hierher mitteilen. Amtsgericht Detmold, den 3. Juni 1953

Todesanzeigen
Tief erschüttert und unerwartet traf uns die Nachricht, dass unser lieber Landsmann, Freund und Kreisvertreter, Ernst Milthaler, Schönbrunn bei Angerburg, Ostpreußen, am 5. Juni 1953, heimgegangen ist. Seine ganze Arbeit galt unserer Kreisgemeinschaft. Sein ganzes Denken und Handeln galt seiner unvergesslichen, ostpreußischen Heimat und seinen Landsleuten. Ernt Milthaler wird uns unvergesslich bleiben, und wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Kreisgemeinschaft Angerburg, Ostpreußen. Hans Priddat, stell. Kreisvertreter

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Volkssturmmann, Otto Rudnick, geb. 21.07.1887, am 1. Pfingsttage 1945 im Kriegsgefangenenlager Tauroggen verstorben ist. Er folgte seinem Sohn, Heinz, gefallen 1943, seinem Schwiegersohn, Hubertus Sengersdorff, gefallen 1945 und seinem Schwager, Fritz Sack, von den Russen auf der Flucht erschossen, in die Ewigkeit. In stillem Gedenken: Auguste Rudnick, geb. Sack. Franz Heyse und Frau Berta, geb. Rudnick. Otto Rudnick und Frau Frieda, geb. Laschkowski. Fritz Rudnick und Frau Annelies, geb. Schewe. Lisbeth Spengersdorff, geb. Rudnick. August Sulzberger und Frau Gertrud, geb. Rudknick. Paul Rudnick und Frau Martha, geb. Hachmeister. Gerda und Georg Rudnick, als Kinder. Und 15 Enkelkinder. Wolfgang, vermisst. Woplauken, Kreis Rastenburg, jetzt: Zülpich, Münsterstraße 24, Kreis Euskirchen

Dettum über Wolfenbüttel, 9. Juni 1953. Mein lieber Mann und Vater, unser für uns treusorgender Opa, Major a. D. Hans Rudolph, hat uns heut für immer verlassen. Unsere Heimat Ostpreußen wiederzusehen, war ihm nicht vergönnt. In stiller Trauer: Hildegard Rudolph, geb. Knoop. Herta Hahn, geb. Rudolph. Elisabeth, Hans-Karl, Hildegard, Wolfgang, Ober-Eisseln. Früher: Königsberg und Tilsit

Am 16. Mai 1953, verstarb an den Folgen seiner in russischer Gefangenschaft erworbenen Leiden, mein lieber Mann, der Oberfeldmeister a. D. Richard Seeger, früher, Hauptmeldeamt I, Königsberg, im 55. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Charlotte Seeger, geb. Beckmann. Früher Königsberg, Samlandweg 45a; jetzt: Hannover-Ricklingen, Pyrmonter Straße 40

Zum Gedenken. In stiller Trauer gedenken wir unseres seit 1944 in Rumänien vermissten einzigen, lieben Sohnes, Bruders, Mannes und Vaters, Obergefr. Fritz Holz, geboren am 16.02.1913. Im Namen aller Angehörigen: Familie Holz. Wöterkeim, Kreis Bartenstein, Ostpreußen. Jetzt: Geversdorf/Oste, Niederelbe

Gott, der Allmächtige, rief heute morgen 6.30 Uhr, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Wilhelm Rezat, im Alter von 64 Jahren, zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Wanda Rezat, Grenzhöhe, Kreis Pillkallen. Jetzt: Dülmen i. W., Auf der Heide 45, den 30. Mai 1953

Am 11. Dezember 1952 verstarb nach einer schweren Krankheit im Krankenhaus von Uslar, der Kaufmann Max Bluhm, Königsberg, im Alter von 64 Jahren. In stiller Trauer: Günter Bluhm, Hans Bluhm, jetzt: Natal B. C. Canade. Werner Ahrendt und Familie, Ziegenberg über Bad Nauheim

Am 14. Mai 1953, verstarb in Hamburg, der Hauptlehrer i. R. Fritz Bewersdorf, kurz nach Vollendung seines 75. Lebensjahres. Er folgte seiner Ehefrau, Maria Bewersdorf, geb. Rieder, verstorben im Alter von nahezu 70 Jahren, am 11. November 1944, und seinem Sohn, Hans Bewersdorf, verstorben im Alter von 36 Jahren, am 11. Mai 1945. Für alle Hinterbliebenen die Tochter: Helene Bewersdorf. Goldap, Insterburger Straße, jetzt: Hamburg-Wandsbek, Walddörfer Straße 187

Zum Gedenken. Niemand hat größere Liebe, denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. Johs. 15, 13.   In stiller Trauer gedenken wir unseres lieben, unvergesslichen jüngsten Sohnes, Bruders, Schwagers, Neffen und Vetters, des Kriegsgerichtsrats der Luftwaffe, Alfred Psczolla, Leutnant und Staffelführer in einem Kampfgeschwader, geb. 21. Mai 1911, der am 10. Mai 1943 über dem Mittelmeer den Fliegertod fand. Er ruht auf einem deutschen Militärfriedhof in Nassen/Tunis (Afrika). Ferner gedenken wir meiner geliebten, unvergesslichen Frau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Auguste Psczolla, geb. Kiy, geb. 31.12.1882, die am 28. Dezember 1950 ihrem lieben Sohne, Alfred, nach langem Leiden, in die Ewigkeit nachfolgte. 1. Mos. 24, V. 56. In tiefer Wehmut: Ludwig Psczolla, Postassistent a. D. Helene Psczolla. Walter Psczolla, Steuerdirektor und Frau Emmi, geb. Trox, nebst allen Verwandten. Ortelsburg, Ostpreußen, Wendorffstraße 7. Jetzt: Schussenried (Württ.), Burchardstraße 8, Düsseldorf, Moltkestraße 14 III

Am 20. Mai 1953, entschlief sanft nach kurzer Krankheit in der sowj. bes. Zone, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Omi, Frau Martha Loselein, geb. Karbaum, aus Elbing, Gr. Wunderberg 27, im 80. Lebensjahr. Sie folgte ihrer Tochter, Charlotte, die 1945 in Russland verstorben ist. Im Namen aller Hinterbliebenen: Gertrud Schorlepp, geb. Loselein. Rastenburg, Ostpreußen, Georgstraße 22. Jetzt: Ebhausen, Kreis Calw, Reuttiner-Frauenhof 629, Württemberg

Tretet hin zu meinem Grabe, gönnet mir die ewige Ruh, denkt, was ich gelitten habe, eh ich schloss die Augen zu. Fern der Heimat, entschlief am 9. Juni 1953, nach langer, schwerer Krankheit und mit Geduld getragenem Leiden, meine liebe Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte, Gertrud Wahrenberg, im Alter von 31 Jahren. In tiefem Schmerz: Anna Wahrenberg, geb. Kroll (als Mutter). Kurt Wahrenberg und Frau Anneliese, geb. Witte (als Bruder). August Powilleit und Frau Ida, geb. Wahrenberg (als Schwester). Kuno Wahrenberg (als Bruder). Hans Szaguhn, zurzeit vermisst (als Pflegebruder). Degenardt (als Neffe) und alle anderen Verwandten und Bekannten. Berkeln, Kreis Elchniederung, Ostpreußen. Jetzt: Ganderkesee i. O., Brüninger Weg.

Am 30. Mai 1953, entschlief sanft im 63. Lebensjahr, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Anna Kork, geb. Rosenfeld aus Kuckerneese. In stiller Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Gertrud Massalsky, geb. Genuth. Paul Genuth. Bad Vilbel, Siedlung Hellsberg

Am 23. Mai 1853, entschlief nach kurzer Krankheit, meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutti. Sie starb zu früh. Martha Schlömp, geb. Böhnke, aus Schippenbeil, im Alter von 59 Jahren. In tiefer Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Karl Schlömp. Frieda und Albert. Duisburg-Huckingen, Rheinland.

Nach langem, schwerem Leiden, verstarb am 26. Mai 1953, unsere liebe, treusorgende Mutti, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante, Erna Nitsch, geb. Liebe, aus Liebemühl und Heiliegenbeil, im 48. Lebensjahre. In stiller Trauer: Ingrid, Gundula und Helgard Nitsch, als Kinder. Und alle Angehörigen. Kiel, Holtenauer Straße 149

Am 9. Juni 1953, starb plötzlich an Herzschlag, unsere liebe Mutter und Großmutter, Amanda Korsch, geb. Scharfschwerdt, aus Zinten, Hospital, im Alter von 68 Jahren. In stiller Trauer: Toni Zink, geb. Korsch. Paul Zink, vermisst. Susanne, Erika und Ursula Zink. Lüdingworth O E 27, über Cuxhaen

Nur Müh und Arbeit war Dein Leben, Du dachtest nie an Dich, nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Am 29. Mai 1953, 21.15 Uhr, entschlief plötzlich und unerwartet, nach schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, meine innig geliebte Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Tochter, Schwester, Schwägerin, Tante und Oma, Anna Noetzel, geb. Kausch, im 60. Lebensjahre. Sie starb in der Ungewissheit, um das Schicksal ihres in Ostpreußen vermissten Sohnes. In tiefem Schmerz und stiller Trauer: Ernst Noetzel und Kinder. Klemenswalde, Kreis Elchniederung. Jetzt: Königreich-Leeswig, Stade

Zum Gedächtnis! Am 26. Juni 1953, jährt sich zum 10. Male der Todestag meiner lieben, unvergesslichen Ehefrau, unserer geliebten Mutter, Oma, Schwiegermutter,  Schwester, Schwägerin und Tante, der Frau Lina Kühn, geb. Janczyk. Sie ruht in der Heimaterde, für uns unerreichbar, doch immer unvergesslich. In stiller Trauer, Ehrerbietung und Liebe gedenken wir ihrer. Für alle Angehörigen und Verwandten: Eduard Kühn, Reichsbahnobersekretär a. D. Königsberg, Johanniterstraße 16. Jetzt: Neubeckum (Westf.), Vereinshaus

Am 30. April 1953, verstarb nach kurzem, schwerem, mit größter Geduld getragenem Leiden, nach Vollendung des 75. Lebensjahres, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Omi, Auguste Hoffmann, geb. Riegel, früher Königsberg, Nikolaistraße 37. Jetzt: Nürnberg, Großweidenmühlstraße 1. In tiefer Trauer ihre Kinder: Charlotte Hoffmann. Margarete von Saint Paul und Familie. Erna Kühn und Familie. Alfred Hoffmann und Familie.

Nach langem Leiden und nur kurzem Krankenlager, ist unsere geliebte Mutter und Omi, Hedwig Rubba, geb. Jakubowski, geb. 06.11.1891, gest. 18.05.1953, zu früh für immer von uns gegangen. Sie folgte unserem lieben Vater nach fünf Jahren. In tiefem Schmerz: Hugo Haufe und Frau Christel, geb. Rubba. Dietmar und Ulrike. Misken, Kreis Johannisburg, Ostpreußen. Jetzt: Langburkersdorf, 21. Mai 1953

Fern ihrer lieben Heimat, ist am 13. Juni 1953, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Oma, Frau Auguste Dolinga, geb. Gramatzki, aus Königsberg, Oberhaberberg 6a, im 87. Lebensjahre, von uns gegangen. In stiller Trauer: Herta Riemann, geb. Dolinga nebst Mann und Sohn Bernt. Erna Raffael, geb. Dolinga nebst Mann. Gertrud Schemionek, geb. Dolinga, nebst Mann und Töchter Ulla und Lilo. Völkenroth, Kiel, Hodenhagen

Ein tragisches Geschick nahm uns, in treuer Pflichterfüllung, unsern herzensguten Sohn, Bruder und Schwager, Joachim Hilgendorff, im 23. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Heinrich Hilgendorff und Frau Gisela, geb. Freiin von der Goltz. Manfred Hilgendorff und Frau Marianne, geb. Klaudat. Dr. Julius Arp und Frau Margarete, geb. Hilgendorff. Annemarie Hilgendorff. Heinrich Hilgendorff. Georg Hilgendorff. Hubertus Hilgendorff. Flehm, den 14. Juni 1953. Unsere Heimat ist Dumpen und Wehlack in Ostpreußen

Nachruf. Am 5. Juni 1953 verstarb in Göttingen im 69. Lebensjahre der Landwirt, Ernst Milthaler-Schönbrunn. Der Verstorbene hat dem ostpreußischen, ländlichen Genossenschaftswesen lange Jahre in führender Stellung angehört. Nachdem er zunächst seine Kraft verschiedenen Genossenschaften seines Heimatkreises Angerburg gewidmet hatte, berief ihn das Vertrauen dieser Genossenschaften zum Verbandsdirektor des »Verbandes Landwirtschaftlicher Genossenschaften« in Insterburg, aus welcher Tätigkeit er dann der Vereinigung der ländlichen Genossenschaftsverbände Ostpreußens im Jahre 1930 in den Vorstand des Einheitsverbandes ländlicher Genossenschaften - Raiffeisen - eintrat. Dort hat er bis 1933 gewirkt, um dann aus dem Verbandsvorstand auszuscheiden. Einzelne Genossenschaften seines Heimatkreises blieb er weiterhin verbunden. Seine große genossenschaftliche Erfahrung, seine genaue Kenntnis der ostpreußischen Landwirtschaft und sein klares Urteil machten ihn zu einem wertvollen Mitarbeiter. Alle, die ihn kannten und mit ihm in der genossenschaftlichen Arbeit verbunden waren, werden seiner in Treue gedenken. Namens der ehemals ostpreußischen Raiffeisenorganisation, Professor Huguenin, Verbandsdirektor a. D. Bonn, Bad Godesberg, den 13. Juni 1953

Am 10. Mai 1953, entschlief sanft nach langem, mit Geduld getragenem Leiden, in der sowjetisch besetzten Zone, im Alter von 75 Jahren, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Hauptlehrer i. R. Ernst Markhof (früher Markowski) aus Hohenstein/Ostpreußen. Im Namen aller Angehörigen: Gotthold Markhof. Gr.-Dankheim, Kreis Ortelsburg, jetzt: Elsdorf über Rotenburg/Hannover

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat und mit ungestillter Heimwehsehnsucht im Herzen, verstarb nach langer, schwerer Krankheit, im Alter von 75 Jahren, mein lieber, guter Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater und lieber, guter Opa, Urgroßvater, Schwager und Onkel, der Fleischermeister Adolf Volkmann, aus Drengfurt, Kreis Rastenburg, Ostpreußen. In tiefer Trauer: Martha Volkmann, geb. Lowatzky, Gattin. Werner Volkmann, Sohn. Magda Werner, geb. Volkmann, Tochter. Betty Hartwich, geb. Volkmann, Tochter. Hertha Volkmann, geb. Knopf, Schwiegertochter. Willi Werner, Schwiegersohn. Erich Hartwich, Schwiegersohn, mit allen Enkelkindern und Verwandten. In stiller Trauer gedenke ich meiner lieben Kinder, die meinem lieben Mann im Tode vorangegangen sind: Eva Klenk, geb. Volkmann, Tochter. Elly Kernbach, geb. Volkmann, Tochter. Adolf Volkmann, Sohn, gefallen in Russland. Ruhet in Frieden!

Nach einem Leben reich an Arbeit und Leid, nahm der Herr, nach schwerer Krankheit am 15. Juni 1953, unsere geliebte, treusorgende, gute Mutter, Schwieger- und Großmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante, Emilie Kuschinske, geb. Lander, aus Wiltauten, Kreis Pillkallen, im Alter von 75 Jahren, aus der sowj. bes. Zone, zu einem besseren Leben in sein ewiges Reich. Wir gedenken gleichzeitig unseres lieben, treuen Vaters, Schwieger- und Großvater, Schwagers und Onkels, Eduard Kuschinske, der im August 1945 in Rauschen, Samland, in die Ewigkeit ging. Wer sie gekannt, wird unseren Schmerz verstehen. Im Namen der verstreut lebenden Kinder, Schwiegertöchter, Schwiegersöhne und Enkelkinder. Schwester, Ida Kuschinske. Heiligenhafen/Holstein, den 16. Juni 1953, Landeskrankenhaus

Heute entschlief sanft und gottergeben, nach einem schaffensfrohen, erfolgreichen, von der Liebe um die Seinen getragenen Leben, mein geliebter Mann, unser stets treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Herbert Brieskorn, Kaufmann aus Königsberg, Ostpreußen, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, kurz vor Vollendung seines 70. Lebensjahres. In tiefer Trauer: Katharina Brieskorn, geb. Schuchardt, Schönbrunn. Prof. Dr. Carlheinz Brieskorn und Familie, Istanbul. Horst Brieskorn, in Russland vermisst. Dorothea Endrich, geb. Brieskorn, und Familie, München. Brigitte Thamm, geb. Brieskorn, und Familie, München. Schönbrunn bei Dachau/Obb., den 27. Mai 1953

Am 17. Mai 1953, entschlief sanft nach langem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Alban Steinert, früher Hotelbesitzer, Lötzen/Ostpreußen, im Alter von 69 Jahren. In tiefer Trauer: Berta Steinert, geb.Marczinski. Käte Springer, geb. Steinert. Karl Springer. Erika Springer. Frankfurt a. M.-Süd, Diesterwegstraße 7, Essen-Kray, Hattingstraße 2. Die Beerdigung fand am 21. Mai 1953, auf dem Frankfurter Südfriedhof statt.

Am 30. Mai 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, mein innigstgeliebter Mann, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Kreisbaumeister z. Wv. Gottfried Erdmann, aus Lyck/Ostpreußen, im Alter von 57 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen, Erna Erdmann, geb. Kruk. Kiel, Moltkestraße 18. Die Einäscherung hat stattgefunden.

Wer Dich gekannt, wird unsern Schmerz ermessen. Zum stillen Gedenken. Am 30. Juni 1953, jährt sich zum achten Male der Todestag unserer einzigen, geliebten Tochter, Brunhilde-Sieglinde Schuldig, die 1945 auf der Flucht in Danzig-Langfuhr, im blühenden Alter von 16 Jahren, auch noch ein Opfer des Krieges wurde. Ferner gedenken wir unserer lieben Mutter und Schwiegermutter, Wilhelmine Bindzus, die 1945 in Schwenten, im Alter von 76 Jahren, verstorben ist. In stillem Leid: Fritz Schuldig, Reg.-Fischereiobersekretär i. R. und Frau Emma, geb. Bindzus. Schwenten, Kreis Angerburg, jetzt: Linnich (Rhld.)

Nach längerem Krankenlager, entschlief am 8. Juni 1953 in Baden-Baden, unsere liebe Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Gertrud Kastner, geb. Walendy, Witwe des prakt. Tierarztes Dr. Hans Kastner, Lyck/Ostpreußen, im Alter von 60 Jahren. In tiefer Trauer: Ihre Kinder: Hans-Joachim Kastner, pr. Tierarzt, Hornberg/Schwarzwaldbahn. Lieselotte Kastner, Apothekerin, Baden-Baden, Karlstraße 1 a II. Im Namen der Geschwister: Elfriede Kastner, geb. Walendy, Markdorf/Baden, Halmstraße 5. Wir haben unsere liebe Entschlafene am Donnerstag, dem 11. Juni 1953, in Markdorf/Baden zur letzten Ruhe gebettet.

Fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 11. April 1953, nach einem von hingebender Liebe und unermüdlichem Schaffen erfüllten Leben, von langem Kranken- und Schmerzenslager, meine innig geliebte, unvergessliche Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Martha Schoenfeldt, geb. Heldt, im 54. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Max Schoenfeldt und Söhne Werner und Manfred. Königsberg, Ratshof, Kaporner Straße 20. Bielefeld, den 14. April 1953, Arndtstraße 45, und Hamburg

Am Himmelfahrtstag, entschlief plötzlich und unerwartet, meine geliebte Frau, unsere liebevolle Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante, Anna Neubacher, geb. Reich, im 68. Lebensjahr. In stiller Trauer im Namen der Angehörigen: Albert Neubacher. Tilsit, Grünwalder Straße 3, jetzt: Kiel-Eilerbek, Sören 11, den 14. Mai 1953. Die Trauerfeier hat am 19. Mai 1953 auf dem Nordfriedhof in Kiel stattgefunden.

Am 22. Mai 1953, entschlief nach langem, schwerem Leiden, meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Schwiegermutter, unsere herzensgute Omi, Frau Wilhelmine Kuhr, geb. Viehofer, aus Gumbinnen, Parkstraße 11, im 76. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Georg Kuhr, Geesthacht. Willy Kuhr, Geesthacht. Erich Kuhr, vermisst im Osten. Martha Kuhr, Schwäbisch-Hall. Lotte Kuhr, geb. Henning, Geesthacht, und Enkelkinder. Geesthacht, Bezirk Hamburg, Norderstraße 23

Am 31. Mai 1953, nahm der Herrgott, nach schwerem, längerem Leiden, im Alter von 86 Jahren, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Frau Anna Bendzulla, geb. Karth, aus Osterode, Ostpreußen, zu sich in sein himmlisches Reich. Im Namen der Hinterbliebenen: Carl Holzlöhner und Frau Eliese, geb. Bendzulla. Bruno Bendzulla und Frau Grete. Wilhelm Michaelis und Frau Frida, geb. Bendzulla. Osar Reiss und Frau Ella, geb. Bendzulla. Die Einäscherung fand am 3. Juni 1953, in Karlsruhe statt. Die Beisetzung erfolgt in Bad Harzburg.

Nach schwerem Leiden, entschlief am 26. April 1953, mein geliebter Mann, unser guter Vater, lieber Sohn und Schwiegersohn, der prakt. Arzt, Dr. med. Werner Rathje, Facharzt für Chirurgie, im 40. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Barbara Rathje, geb. Krueger, Hamburg 33, Fuhlsbütteler Straße 289, mit Wolfram und Iris. Familie Willi Rathje, Hamburg 33. Sophie Hundertmarck, verw. Krueger, Hamburg-Volksdorf, Volksdorfer Damm 30. Früher: Königsberg, Münchenhof 8/9

Gott, der Herr, nahm unseren lieben, guten Vater, Schwiegervater und Großvater, Friedrich Heysel, früher Insterburg/Ostpreußen, Bergstraße, am 12. April 1953, im Alter von 77 Jahren zu sich. Er folgte unserer lieben Mutter, die ihre letzte Ruhestätte in Thüringen gefunden hat, nach 8 Jahren in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Frieda Hortenbach, geb. Heysel. Richard Hortenbach. Luise Schmeißer, geb. Heysel. Bergheim-Giflitz bei Bad Wildungen. Anna Bannas, geb. Heysel. Gusta Bannas und 2 Enkelkinder. Elze bei Hannover, Bahnhofsgaststätten. Bergheim-Giflitz und Elze, den 13. April 1953

Nach kurzer, schwerer Krankheit, entschlief heute im 75. Lebensjahr, mein lieber Mann, unser treuer Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager, Vetter und Onkel, Richard Liebrucks, Lehrer i. R. Er folgte seiner geliebten, ältesten Tochter in die Ewigkeit. Im Namen der Hinterbliebenen: Martha Liebrucks, geb. Hinzer. Charlotte Schubert, geb. Liebrucks. Otto Schubert, Oberregierungsrat z. Wv. Frida Liebrucks. Dr. Bruno Liebrucks, Universitätsprofessor. Ursula Liebrucks, geb. Gimtsch und fünf Enkelkinder. Göttingen, Planckstraße 8. Früher: Blumental, Insterburg, Ostpreußen, den 21. April 1953. Hannover, Edenstraße 40. England, Bucks Beakonsfield. Köln, An der Bottmühle 6

Am 13. Juni 1953, entschlief sanft nach schwerer Krankheit, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Obersteuerinspektor a. D. Ernst Johann, im Alter von 80 Jahren. In stiller Trauer: Hildegard Johann, geb. Grunenberg. Gerhard Johann, Regierungsinspektor. Anneliese Johann, Diplom-Handelslehrerin. Else Nordhoff, geb. Johann. Hans Nordhoff, Bäckermeister. Rosemarie und Hans-Jürgen, als Enkelkinder. Allenstein, Roonstraße 63, jetzt: Hameln/Weser, Gertrudenstraße 34

Nach achtjähriger Ungewissheit, erhielt ich jetzt durch einen Heimkehrer die schmerzliche Nachricht, dass mein geliebter Mann, mein lieber Vati, unser lieber Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Hauptmann Paul Frankowski, südl. Heiligenbeil, am 17. März 1945, gefallen ist. In stillem Gedenken: Hildegard Frankowski, geb. Kuhn und Sohn Günter, sowie alle Angehörigen. Gaggenau, Murgtal, Eckenerstraße 36, Südbaden. Früher: Reichenach (Ostpreußen), Kreis Pr.-Holland.

Zum Gedenken. Am 28. Juni 1953, jährt sich der sechste Todestag meines lieben, guten Mannes, unseres lieben, treusorgenden Vaters und Schwiegervaters, der fern seiner geliebten Heimat, in Oxbsböl (Dänemark) verstorben ist. Schneidermeister Rudolf Bergiehn, Königsberg, Vorst. Hospitalstraße 14. Ferner gedenke ich meiner Groß- und Urgroßmutter, Schneidermeisterfrau Anna Reinold, verw. Mittwoch, geb. Packmohr, Kreuzberg, Ostpreußen, die am 14. Juni 1953, in Biberach (Altersheim) verstorben ist. In tiefer Trauer: Elsa Bergiehn, geb. Reinhold, Rothenhahn über Kiel. Otto Bergiehn und Frau Lilly, geb. Hafke, Molfsee über Kiel. Brigitte Wahlers, geb. Bergiehn. Hein Wahlers. Scheeßel/Hannover

 


Folge 19 vom 05.07.1953 (PDF S. 19f)

Für Todeserklärungen

Telegraphen-Werkmeister a. D. (Major) Gottfried Fritz Walter Edelbüttel, geb. 13.08.1880 in Thorn, letzter Wohnsitz Königsberg, Hagenstraße 45, soll im Mai 1945 in Königsberg oder Georgenburg verstorben sein. Wer kann seinen Tod bestätigen oder Auskunft über seinen Verbleib geben?

Paul Harmgart, geb. 19.03.1900, aus Abschwangen, Kreis Pr.-Eylau, geriet am 25.01.1945 in Uderwangen in russische Gefangenschaft. Harmgart war zuletzt bei II. Volkssturmbat. Pr.-Eylau. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Verschollenen geben?

Kurt Lange, geb. 01.07.1909 in Zophen, Kreis Wehlau, Arbeiter, zuletzt in Dossitten, Kreis Samland, wird vermisst. Kurt Lange soll zuletzt in einem Entlassungslager in Frankfurt/Oder gesehen worden sein. Wer kann etwas über den weiteren Verbleib des Verschollenen aussagen?

Gustav Noske, geb. 03.07.1888 in Briensdorf, Landarbeiter, zuletzt in Papendorf/Ostpreußen, wird vermisst und soll für tot erklärt werden. Landsleute, denen etwas über den Verbleib des Verschollenen bekannt ist, werden um Mitteilung gebeten.

Martha Grott, geb. Glaus, geb. 20.08.1864 in Braunsberg, aus Königsberg, Samitter Allee 7, ist seit dem 31. Januar 1945 in Pillau verschollen. Wer kennt das Schicksal der Vermissten?

Julius Mauroschat, geb. 01.05.1878, früher in Bergental, Kreis Tilsit-Ragnit, und seine Ehefrau, Johanna Mauroschat, geb. Jankowski, geb. am 27.01.1883, sollen für tot erklärt werden. Landsleute, die etwas über das Schicksal der Eheleute Mauroschat aussagen können, werden um Mitteilung gebeten.

Heinrich Girnus, geb. 27.09.1866, aus Haffwerder (Agilla), Kreis Labiau, ist etwa im Februar oder März 1945 zusammen mit anderen Einwohnern des Ortes von den Russen abtransportiert worden und soll später in einem Lager verstorben sein. Landsleute, die zuletzt mit ihm zusammen waren und seinen Tod bestätigen können, werden gebeten, sich zu melden.

Landwirt und Schmiedemeister Otto Lepinat, geb. 27.09.1904 in Wensbach, letzter Wohnsitz Wensbach, Kreis Ebenrode, wird vermisst und soll für tot erklärt werden. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Verschollenen geben?

Postinspektor Adolf Dombrowski, geb. 04.03.1879, und seine Ehefrau Charlotte Dombrowski, geb. ???? 1885, Sensburg, Hermann-Göring-Straße 75, werden seit Januar 1945 vermisst und sollen für tot erklärt werden. Wer kann Auskunft geben?

Cristof Gusella, geb. 30.04.1860 in Drosdowen, Kreis Johannisburg, zuletzt in Rastenburg, Hindenburgstraße 44 und seine Tochter, Grete Gusella, geb. 19.12.1887 in Eichhöhe (früher Kotzargen), Kreis Sensburg, zuletzt Dom, Deschau, Kreis Schloßberg, werden vermisst. Grete Gusella blieb am 27.01.1945 in Königsberg, im Hause Lawsker Allee 17 zusammen mit Franz Pfuhl und Frau aus Insterburg, Franz Bey und Frau aus Königsberg (Kutscher bei Heller Nachf.) und Kenski und Frau aus Königsberg zurück. Über ihren weiteren Verbleib ist nichts bekannt. Wer kann nähere Auskunft über das Schicksal der beiden Verschollenen geben?

Gesucht wird Frau Ruth Gewenat, geb. 1914, Birkenhain (Kakschen) Kreis Tilsit-Ragnit. Angeblich ist sie vor dem Zusammenbruch geflüchtet und hat in einem Flüchtlingslager in Belgien Aufnahme gefunden. Im Jahre 1945 soll sie dieses Flüchtlingslager verlassen haben, um wieder nach Ostpreußen zurückzukehren. Wer kann Auskunft geben?

Frau Maria Laudien, geb. Leckrath, geb. am 20.12.1869 in Braunsberg/Ostpreußen, zuletzt in Königsberg, Ostendorffstraße 5, wird vermisst und soll für tot erklärt werden. Wer kann Auskunft geben über den Verbleib der Verschollenen oder deren Tod bestätigen?

Elli Naroska, geb. 20.12.(?) 1909 in Waplitz, Ida Naroska, geb. 20.08.1914 in Waplitz, Friedrich Naroska, geb. 03.03.1873 in Mensguth, Kreis Ortelsburg und Luise Naroska, geb. Loida, geb. 10.02.1870 in Waplitz, alle wohnhaft gewesen in Waplitz, Kreis Ortelsburg, werden vermisst und sollen für tot erklärt werden. Wer kann etwas über ihren Verbleib aussagen?

Landwirt Karl Scharnowski, geb. 03.12.1893 in Krokau, Kreis Neidenburg, zuletzt wohnhaft in Bartkengut, Kreis Neidenburg, wurde im Februar 1945 von den Russen verschleppt. Wer kann Auskunft über den weiteren Verbleib dieses Landsmannes geben?

Bauer Heinz Eggert, geb. 22.07.1920 in Königsberg, wohnhaft gewesen in Zohpen/Abbau bei Tapiau, Kreis Wehlau, Obergefr. Inf., letzte Nachricht vom 21.08.1944 aus dem Lazarett in Galatz (Rumänien), soll für tot erklärt werden. Wer war mit Heinz Eggert zusammen und kennt sein Schicksal?

Frau Berta Jonzeck, geb. Rathke, geb. 09.09.1871 zu Rablanken, Kreis Fischhausen, wohnhaft gewesen in Juditten, Kreis Königsberg, Ringstraße 32; Frau Marie Kohlberg, geb. Jonzeck, geb. 10.04.1904 zu Juditten; Reinhold Kohlberg, geb. 24.07.1901, wohnhaft gewesen in Quednau, Gartenstraße 32; Margarethe Wieberneit, geb. Jonzeck, geb. 15.08.1902 zu Juditten und Christel Wieberneit, geb. 1939 zu Juditten, dort wohnhaft gewesen Ringstraße 32, sollen für tot erklärt werden. Sämtliche Personen sind in Königsberg geblieben und seit 1945 verschollen. Wer kann Auskunft über ihr Schicksal erteilen?

Fritz Bury, geb. 27.08.1884, Pächter der Kronen-Apotheke in Allenstein, Adolf-Hitler-Platz 1 und seine Ehefrau Elisabeth Bury, geb. Lozoreit, sollen für tot erklärt werden. Bury ist angeblich im Januar 1945 in Allenstein verstorben. Wer kann seinen Tod bestätigen und Auskunft über das Schicksal der Frau Elisabeth Bury geben?

Walter Hans Briken, geb. am 19.01.1940 in Borken, Sohn der Frau Käthe Briken, geb. Lobdowski, aus Borken, Kreis Rastenburg, wird seit 1945 vermisst. Walter flüchtete zusammen mit seinen Großeltern uns seiner siebenjährigen Schwester nach Danzig-Neufahrwasser. Die Großeltern hatten die Absicht, mit beiden Kindern nach Dänemark zu gehen. Bei einem Luftangriff, Ende März 1945 wurde das siebenjährige Mädchen von ihren Großeltern getrennt und später von einer Landsmännin nach Westdeutschland mitgenommen. Von Walter Briken und seinen Großeltern fehlt seitdem jede Spur. Landsleute, die etwas über das Schicksal des Ehepaares Lobdowski und ihres Enkels aussagen können, werden um Mitteilung gebeten.

Auskunft wird erbeten:

Eheleute Eduard Amelong, von Beruf Förster, geb. am 27.02.1881, und Frau Anna, geb. Bolz, geb. am 02.01.1901, wohnhaft bis zur Flucht Januar 1945 in Lyck, Insel? Letzte Nachricht Mitte März 1945 aus Danzig-Oliva, Dultzstraße 11, bei Neumann

Victor Kappus, geb. am 05.01.1890 in Hollenau, Kreis Ebenrode, evakuiert nach Buchholz, Kreis Pr.-Eylau. Am 17.02.1945 von dort von den Russen verschleppt, zuletzt in Insterburg gesehen. Von Beruf war er Bauer.

Frau Luna Fuß, geb. Fedderau und ihre Kinder, Karin, 15 Jahre, Heidrun, 9 Jahre, zuletzt wohnhaft Königsberg, Luisenallee 54, und ihrer Mutter, Frau Fedderau, wohnhaft gewesen in Braunsberg

Emil Skambraks, geb. 20.12.1889 aus Bernhardseck, Kreis Insterburg. Er wird seit 1945 vermisst

Gesucht werden folgende Personen, die beim Zeugamt-Munition in Pillau gearbeitet haben: Fritz Wenzel, Vorarbeiter. Richard Nagat. Ernst Böse. Erich Dangel aus Fischhausen. Albert Purtau aus Fischhausen. Jürgens aus Pillau

Gesucht werden: Anna Wilutzky, geb. 29.09.1882 oder 1883 aus Heiligenbeil, Braunsberger Straße 21

Kreissparkassenleiter Bluth, von der Kreissparkasse Sichelberg/Südostpreußen

Der ehemalige Divisions-Pfarrer, Heeresoberpfarrer, Konrad aus Königsberg

Kurt Ussat, geb. 13.06.1917, aus Gumbinnen, Salzburger Straße 21, letzte Nachricht 1944 aus einem Feldlazarett in Rumänien. Heinz, geb. 27.09.1919; ist noch nach einer Kopfverwundung im April 1945 in Berlin zur Waffen-SS eingezogen worden, seitdem fehlt jede Spur. Friedrich geb. 07.07.1886 aus Gumbinnen, Grünstraße 21, Gustav geb. 21.12.1892 aus Gumbinnen, Hindenburgstraße. Die letzte Nachricht war aus Königsberg
Ferner: Heirich Penner aus Roohde bei Saalfeld; war Kutscher bei Herrn Neumann.

Fritz Breitmoser, zuletzt wohnhaft: Labiau, Geburtsdatum und genaue Anschrift unbekannt.

Fräulein Elfriede Kammer, geb. im August 1914 in Elbing, zuletzt in Insterburg, Belowstraße 12, kaufm. Angestellte bei der Insterburger Stadtverwaltung. Fräulein Kammer wurde im Oktober 1944 mit ihrer Mutter und Schwester nach Mohrungen evakuiert. Über ihren weiteren Verbleib ist nichts beannt.

Der aus russischer Gefangenschaft heimgekehrte Schuhmachermeister Hans Mühloch aus Goldap, Lilienthalstraße 2, sucht seine Frau Minna, geb. Kruschkewitz, und seine Kinder Charlotte, Edith und Heinz sowie seinen Vetter, Kreisinspektor Otto Weller und Frau aus Goldap.

Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der nachstehend aufgeführten Landsleute: 1. Bauer und Bürgermeister Erich Hammermeister, geb. 03.10.1900, Schliewe, Kreis Mohrungen, am 05.03.1945 aus Jäskendorf verschleppt. Bauer Karl Bierwirth, geb. März 1900, Schliewe, Kreis Mohrungen, am 05.03.1945 aus Jäskendorf verschleppt. Bauer Otto Wirth, geb. 15.01.1893, Neu-Rosenthal, Kreis Rastenburg, im März 1945 verschleppt

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal des Heinz Maaser, geb. am 09.05.1928 aus Königsberg, Gut Spandienen. Im Februar 1945 von Königsberg nach Regensburg/Ndby. Geflüchtet, dort zum RAD gegangen, wahrscheinlich Abteilung 10/13 unter Oberstfeldmeister Willi Rizakowitz. Zuletzt in Deggendorf/Niederbayern gesehen, wohl in Marsch gesetzt in Richtung Freyung zur böhmischen Grenze.

Wer kennst den jetzigen Aufenthaltsort der nachstehend aufgeführten Landsleute:
Leistungsinspektor Wallesch vom Milchwirtschaftsverband Ostpreußen, Gerdauen; Milchkontrolleur Kaiser, Gerdauen. Milchprüfer bei der Molkerei Gerdauen. Klaws: Milchkontrolleur Bobrowski für den Kreis Gerdauan: Kassierer vom Kontrollbezir Otto Schwarzer, Neuendorf. Bürgermeister von Neuendorf, Katins. Gutsbesitzer Rosenow, Neuendorfshof. Gutsbesitzer Franz Rapelius, Karolenenhof.

Gesucht werden: Bruno Wiechmann, geb. 17.02.1927 in Needau, Kreis Labiau, letzter Wohnort Susau-Cropien, Bruno Wiechmann wurde mit Ernst Rosenkranz im März 1945 Soldat. Wer kann Auskunft geben über sein Schicksal?

Landsleute aus Ebendorf, Kreis Ortelsburg, die den Landsmann Albert Jondral, geb. 04.12.1916 kennen?

Bäckermeister Erhard Senk aus Neidenburg. Soll in der Sowjetzone wohnen

Wilhelm Kabjoll, geb. am 04.01.1888, Oberpostsekretär aus Königsberg, Gneisenaustraße 13. Zuletzt beim Volkssturm »Westend in Königsberg gewesen. Feldpostnummer 36 100 A/X. Am 07.04.1945 noch an der Steindammer Kirche gesehen.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal der Liselotte Kindermann, geb. Pulver, geb. am 14.03.1916 aus Königsberg, Kreuzburger Straße 23? Sie hat bis Januar 1947 bei ihrer Mutter in Medenau, Kreis Samland gewohnt. Im Januar 1947 ging sie mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Tochter sowie anderen Einwohnern aus Medenau über das Haff, um zu Fuß nach dem Westen zu gelangen. Siw wurden von den Russen aufgegriffen und zurück nach Königsberg transportiert. Während man die älteren Leute und Kinder laufen ließ, wurde Frau Kindermann ins Gerichtsgefängnis eingeliefert. Zuletzt gesehen im Sommer 1947, als sie mit einem Trupp Frauen zur Arbeit geführt wurde.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal des Horst Simons, geb. am 30.12. 1925 in Tiefensee, Kreis Heiligenbeil? Er wurde in Heilsberg ausgebildet und wurde bei Schloßberg eingesetzt. Letzte Nachricht vom 24.12.1944 ohne Feldpostnummer.

Wer kann Auskunft geben über das Schicksal des Schreiners Schappals aus Pogegen?

Wer weiß über das Schicksal des Oberinspektors Hartmut Lemke, geb. 1895, bis Frühjar 1944 im Kreise Angerburg wohnhaft, dann in Ponarien, Kreis Mohrungen, von dort auch am 31.01.1945 von den Russen verschleppt? Mit ihm wurden verschleppt: Milchfahrer Kurt Elsner, Instmann Adolf Trampenau, beide aus Ponarien. Bauernsohn Georg Bartoleit aus dem Kreis Insterburg und andere.

Gesucht werden: Gertrud Grün, geb. 30.09.1919 aus Schülzen, Kreis Rastenburg. Sie ist mit ihren Eltern auf der Flucht durch Angerburg gekommen, dort abgeholt und wahrscheinlich nach Sibirien verschleppt. Seitdem fehlt jede Spur.

Familie Eduard Krüger aus Angerlinde, Kreis Insterburg

Brzeminski, tätig gewesen bei der Verwaltung des Provinzialverbandes in Königsberg, Landeshaus, Straße der SA 28-31.

Heinz Kruck, geb. am 14.01.1921 in Arys, letzte Heimatanschrift: Elbing, Dombitzer Straße 84, Feldpostnummer 02 292 E, vermisst seit 26.10.1944 in Schloßberg.

Fritz Ehrenboth, geb. am 24.09.1905, Heimatanschrift Königsberg, Sackheim 73, Letzte Feldpostnummer 41 557 D. Seit dem 17.10.1944 bei Schirwindt/Ostpreußen vermisst.

Gesucht werden folgende Landsleute: Karl Hermenau, Maurer, geb. 31.05.1891, aus Königsberg, Grazer Weg 30. Nach Angaben von Landsleuten wurde er in Russland, Lager 7533/A, gesehen.

Frau Anna Hermenau, geb. Schönberg, geb. 12.09.1895, aus Königsberg, seit 1945 vermisst.

Ruth Gebat, geb. Hermenau, geb. 04.04.1921, aus Königsberg, seit April 1945 mit ihrer Tocher im Samland verschollen.

Hermann Hermenau, geb. 03.10.1900, aus Königsberg. Er war zuletzt beim Volkssturm in Königsberg und wird seit April 1945 vermisst.

Ernst Plaumann, Zimmermeister, geb. 01.02.1915 aus Königsberg, Bülowstraße 37, letzte Anschrift: Gefr. Plaumann, Pi.-Ausb.-Bat. 311, II. Komp. (Bau) Lötzen.

Wer war mit Grenadier Lothar Guddat, geb. am 14.03.1926, 6. Komp. Gren.-Regt. 503, 290. Inf..-Div., Feldpostnummer 21 398 C, zusammen? Er wurde auf dem Marsch in die Gefangenschaft in Dünaburg gesehen. Dieser Transport soll nach dem Lager 7213/3 gekommen sein. Wo sind Heimkehrer des genannten Lagers?

Karl Störmer, geb. 11.04.1904 in Schlepecken, Kreis Labiau, sucht seine Mutter Eliese Störmer, geb. Behrend.

Gesucht werden: Leo Wenker aus Königsberg, Sternwartstraße, und Georg Semrau, Königsberg, Aschmann-Allee 2. Beide waren Montage-Techniker beim Luftgau-Kommando I in Königsberg.

Herbert Kantereit, geb. am 01.03.1925, aus Ilmenhorst, Kreis Gerdauen. Letzte Einheit Marschkompanie Tilsit. Seit dem 03.11.1943 nordwestlich Kiew vermisst.

Lehrer Willi Haßler, geb. 27.04.1886, aus Tilsit, Moltkestraße 22

Prof. Dr. Kürbs, etwa 1927 an der Handelshochschule in Königsberg tätig, und die Diplom-Handelslehrerinnen Hilde Gollup und Charlotte Hennig. Beide waren in den Jahren 1927 bis 1932 Studentinnen der Handelshochschule Königsberg.

Edelgart Zimmermann, geb. Februar (?) 1938 in Kuttkuhnen, Kreis Tilsit-Ragnit.

Horst Koenig aus Insterburg, Quandelstraße 51. Der Vater, Otto Koenig, war Lokomotivführer.

Franz Grunwald, geb. am 25.03.1921. Wurde am 15.08.1944 om I. F. Ersatz-Bat, 2 Allenstein zu einer anderen Einheit versetzt und ist seit dem 19.09.1944 im nördlichen Teil Ostpreußens vermisst.

Arthur Lippert, geb. am 12.11.1905, Oberwachtmeister d. Gendarmerie, letzte Feldpostnummer A 48 235.

August Paulick und seine Ehefrau aus Breitenstein (Fridrichswalde) bei Kraupischken, Emil Klapschus und Frau Gertrud Klapschus, geb. Paulick, aus Warnen bei Kraupischken, Kreis Tilsit-Ragnit

Fräulein Lieschen Schwalm, geb. am 14.07.1897 aus Langensee bei Platzkehnen, Kreis Goldap, und deren Schwester Anna Schwalm? Die Schwestern werden seit 1945 vermisst.
Ferner: August Klaus, geb. 13.11.1913 in Königsberg, Arndtstraße 15c; war beim Volkssturm und ist im April 1945 verschleppt worden, seitdem fehlt jede Spur.

Gerhard Schikatis, geb. 05.01.1923 in Königsberg, Arndstraße 15c; war im Westen eingesetzt.

Charlotte Lorenz, zuletzt in Gr.-Galbuchen bei Rastenburg.

Johann Thomas, Bäslack, Kreis Rastenburg.

Ella Klaus, Königsberg, Gerlachstraße

Bertha Klaus, aus Timber, Post Laucknen, Kreis Labiau

Rechtsanwalt und Notar Strauß, früher Königsberg, Französische Straße 20 (Rechtsanwälte und Notare Strauß, Meyer und Kaschade)

Todesanzeigen

Am 17. Juni 1953, schloss mein lieber Mann, unser lieber Vater, Großvater und Schwiegervater, der techn. Reichsbahnobersekretär i. R., ehem. Techn. Leiter der Lehrwerkstätten d. Reichsbahnausbesserungswerkes Königsberg, Gustav Meinekat, im fast vollendeten 76. Lebensjahre für immer seine Augen. In tiefer Trauer: Marie Meineat, geb. Preuß, früher Königsberg, Ostpreußen. Johannes Meinekat, Lehrer in Marne, früher: Tenitten, Kreis Fischhausen. Meta Meinekat, geb. Klein. Paul Rosenbaum, Architekt und Baumeister, früher: Zinten. Marie Rosenbaum, geb. Meinekat. Die Enkel: Detlef Rosenbaum, Ingrid und Eckart Meinekat. Kiel, Sternwartenweg 7

Am 18. Mai 1953, 16.50 Uhr, entschlief sanft und ruhig nach langem, schwerem, in stiller und großer Geduld ertragenem Kriegsleiden, mein lieber Mann und stets um mich besorgter treuer Lebenskamerad, unser lieber, guter Schwiegersohn, mein lieber Bruder, Schwager, Vetter, Neffe und Onkel, Kaufmann Bruno Wepschies, aus Insterburg, Ostpreußen, im 50. Lebensjahr. In stiller Trauer: Elfriede Wepschies, geb. Schukat und alle Angehörigen. Oldenburg, i. O., 20. Juni 1953, Goethestraße 24. Die Beisetzung hat am 22. Mai in Oldenburg stattgefunden.

Am 22. Mai 1953, verstarb fern seiner geliebten Heimat, unser lieber Vater, Schwieger- und Großvater, der Gendarmeriemeister i. R. Friedrich Görke. Im Namen aller Trauernden: Dr. Schibilla und Frau Meta, geb. Görke. Travemünde, den 20. Juni 1953. Früher: Angerburg in Ostpreußen

Am 16.06.1953, entschlief sanft im gesegneten Alter von fast 84. Jahren, unser lieber Vater, Schwiegervater, Groß- und Urgroßvater, der Bauer Julius Knaak, früher: Ebenrode - Dobel 8, Ostpreußen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frieda Knaak. Hagen Nr. 51 bei Bad Pyrmont

Fern unserer geliebten Heimat, entschlief am 13. Juni 1953, mein innig geliebter Mann, unser treusorgender Vater und Schwiegervater, unser lieber Opa, August Ruhnke, Maschinenmeister i. R., im 70. Lebensjahr. In stiller Trauer: Wilhelmine Ruhnke, geb. Magunia. George Ruhnke. Anni Pichler, geb. Ruhnke. Waltraud Ruhnke. Dora Ruhnke, geb. Schmidt. Pritz Pichler. Bärbel Ruhnke. Frank Pichler. Tilsit, Ostpreußen. Jetzt: Cuxhaen, Jänischstraße 1

In der Hoffnung auf ein Wiedersehen, erhielt ich die traurige Nachricht, dass mein lieber, unvergesslicher Mann, mein herzensguter Vater, Schwiegervater und Großvater, der Bauer Max Peikowski, Bergensee, Kreis Angerburg, im Alter von 66 Jahren, am 23. Mai 1953 in der sowj. bes. Zone für immer von uns gegangen ist. Sein Wunsch, seine Lieben wiederzusehen, blieb ihm unerfüllt. In tiefem Schmerz: Emilie Peikowski, geb. Grigo. Ruth Kröger, geb. Peikowski. Herbert Kröger. Rita und Karin, als Enkelkinder. Wedel, Holstein, Moorweg 21

Nach langer, schwerer, durch dänische Internierung verursachte Krankheit, verschied am 11. Juni 1953, in Brig (Schweiz), meine liebe Frau, meine geliebte Mutter, unsere Schwester und Schwägerin, Christa Freifrau von Tettau, geb. Gräfin von Kanitz, im Alter von 39 Jahren. Hans-Dietrich Freiherr von Tettau-Tolks. Hans-Hubert Freiherr von Tettau. Wendula Burchard, geb. Gräfin von Kanitz. Ditmar Burchard. Wolfgang von Scharfenberg. Die Einäscherung hat am 15. Juni 1953 in Vebey (Schweiz) stattgefunden. Kraphausen, Kreis Pr.-Eylau. Jetzt: Wanfried, Kreis Eschwege

Heute ist nach langem, schwerem Leiden, meine liebe Frau, unsere innig, gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Maria Lauber, geb. Schildt, durch einen sanften Tod erlöst worden. In tiefer Trauer: Hugo Lauber. Waltraut Alma-Lauber. Walther Lauber. Klaas Alma. Roelf und Dieter, als Enkelkinder. Düsseldorf, Haarlem/Holland, Heinrichstraße 64, 24. Juni 1953. Früher: Königsberg, Lieper Weg 82/84

Am 6. Juni 1953, ist meine innig geliebte Frau und Mutter, unsere herzensgute Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Hedwig Buttkewitz, geb. Schlick, mit unserem Töchterchen und Schwesterlein, im blühenden Alter von 32 Jahren, sanft entschlafen. In unfassbarem Leid: Der Gatte, Werner Buttkewitz, mit Söhnchen Hermann und Angehörigen. Sindelfingen bei Stuttgart, Malchinger Straße Nr. 15. Früher: Werden, Kreis Schloßberg, Ostpreußen

Nach einem von reichem Segen erfüllten Leben, entschlief am 22.05.1953 in Buchholz, Kreis Harbug, im Alter on 86 Jahren, unsere sehr geliebte Mutter, die Pfarrerwitwe Klara Faerber, geb. Farnsteiner, früher: Schirwindt/Königsberg. Es gedenken ihrer in Treue und Dankbarkeit: Medizinalrat Dr. Faerber und Frau Gertrud, geb. Dziewas. Magdalene Faerber, Lehrerin. Elisabeth Faerber, Lehrerin. Gertrud Faerber, Schwester. Rudolf Faerber, Apotheker und Frau Ruth, geb. Kohnert. Lotte Faerber, geb. Bahl. Winsen/Luhe, Buchholz, Kreis Harburg. Wuppertal-Elberfeld, Werningerode/Harz.

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief sanft nach schwerer Krankheit am 16. Juni 1953, im Alter von 63 Jahren, unsere treusorgende, liebe Mutter, Oma, Tante und Schwester, Frau Maria Neumann, geb. Gröger, aus Mohrungen, Pr.-Holländer Straße 42. In tiefer Trauer: Walter Neumann. Margarete Willer, geb. Neumann. Josef Willer. Helene Borkowitz, geb. Neumann, mit Sohn August, zurzeit USA. Familie Gustav Neumann und Familie Kurt Neumann, russ. Zone. München 54, Karlingerstraße 53

Nach achteinhalb Jahren banger Ungewissheit, erhielt ich von der Deutschen Dienststelle die Nachricht, dass mein herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Uffz. Gustav Arndt, Hanswalde, Kreis Heiligenbeil, nach seiner Verwundung im Januar 1945 verstorben und auf dem Domfriedhof in Königsberg, Alte Pillauer Landstraße, Reihe 5, Nr. 420, beerdigt worden ist. In tiefem Schmerz: Frau Frieda Arndt und Kinder. Jetzt: Heiligenhafen/Holstein

Fern der Heimat und seiner geliebten, dunklen Wälder, starb plötzlich und unerwartet während seines Dienstes, nach einem arbeitsreichen, schicksalsschweren Leben, im Alter von 64 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Opi, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Wilhelm Preuss, aus Wallendorf, Kreis Neidenburg und Allenstein. Seine Hoffnung, in die ostpreußische Heimat zurückzukehren, hat er niemals aufgegeben. In stiller Trauer: Friedericke Preuss, geb. Bonkowski und Kinder, sowie 7 Enkelkinder. Oldenburg, den 27. Mai 1953, Sachsenstraße 53

Am 21. Juni 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, mein lieber Mann, unser guter Vater, August Haak, aus Neuhausen bei Königsberg, Ostpreußen. In tiefer Trauer: Johanna Haak und Angehörige. Köln-Vingst, Bamberger Straße 20

Nun darf er schauen Jesus Christus, an den er geglaubt hat. Am 10. Juli 1953, jährt sich zum ersten Male der Sterbetag meines lieben Mannes, unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des Reichsbahn-Oberinspektor i. R. Max Marsmann. In Demut vor Gott: Auguste Marsmann und Angehörige. Königsberg, Philosophendamm 5. Jetzt: Wanne-Eickel, Goethestraße 8

Am 18. Juni 1953, starb plötzlich im Alter von 70 Jahren, meine liebe Frau, unsere immer gütige, liebste Mutti, Schwiegermutter und Omi, Frau Anna Rothermund, geb. Trynoga, aus Wehlau, Ostpreußen. Sie folgte ihrem lieben Sohn, unserem guten Bruder, Herbert Rothermund, gefallen 30. August 1944. In tiefem Schmerz: Albert Rothermund, russische Zone. Hans-Richard und Elsbeth Vennert, geb. Rothermund, Hamburg-Altona, Koldingstraße 21. Herta Rothermund, russ. Zone. Heinz Rothermund und Frau, Beetzendorf bei Lüneburg. Otto und Lieselot Friedrich, geb. Rothermund, russ. Zone. Heinz und Elfriede Görtz, geb. Rothermund, russ. Zone. Und zwölf Enkelkinder

Ruhe und Frieden im Reiche der Ewigkeit, fand nach schwerem seelischem und körperlichem Leiden, mein lieber Lebensgefährte, unser guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Wilhelm Ollhoff, im Alter von 56 Jahren. In stiller Trauer: Charlotte Ollhoff, geb. Petri. Ilse Walther, geb. Ollhoff. Annaliese Ollhoff. Dr. med. Rudolf Walther. Langenberg/Westf., früher: Liebstadt und Goldap; Offenbach/Main, Jevenstedt/Holstein, Mölln/Lauenburg und Frankfurt/Main, den 15. Juni 1953

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen! Am 3. Juni 1953 entschlief, fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, in Gelsenkirchen - Erle, bei ihrem einzigen Bruder zu Besuch weilend, an den Folgen der Verwundung auf der Flucht, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Karoline Wilkop, geb. Spriewald aus Neu-Schiemanen, Kreis Ortelsburg, im Alter von 61 Jahren. Sie folgte ihrem Sohn, Otto, gefallen vor Schloßberg, Ostpreußen, und ihren beiden Kindern, Oskar und Erika, in die Ewigkeit. In tiefem Schmerz: Wilhelm Wilkop, als Gatte. Berta Hasig, geb. Wilkop. Emil Hasig, Waltrop i. Westf. Frieda Schlottke, geb. Wilkop. Kurt Schlottke, Gelsenkirchen. Erna Beba, geb. Wilkop. Karl Beba, verschollen. Walter Wilkop. Liselotte, geb. Haegermann. Erich Wilkop. Irene, geb. Abraham. Kurt Wilkop, Duingen. Emmy, geb. Stichnothe. Helene Lehmann, geb. Wilkop. Günter, zwölf Enkelkinder, ein Bruder und Frau, ein Neffe, drei Nichten. Gelsenkirchen-Erle. Margarethe Wilkop, als Schwiegertochter und Enkelkind, in der Mittel-Zone. Wir haben sie am 6. Juni 1953, auf dem Friedhof in Wehdel bei Bremerhaven, zur letzten Ruhe gebettet.

Am 22. Juni 1953, entschlief im Alter von fast 80 Jahren, unsere liebe Mutter und Großmutter, Auguste Pazio, geb. Masuhr, aus Rechenberg/Ostpreußen. In der neuen Heimat in Eutin in Holstein, hat sie nun ihre letzte Ruhestätte gefunden. In stiller Trauer: Die Kinder: Gustav, Herne. Fritz, Eutin. Max, vermisst 1945. Gertrud, Quedinburg. Otto, Los Angeles. Walter, Herne, und alle Verwandten

Am 4. Juni 1953, ging sanft und unerwartet heim in die ewige Heimat, im festen Glauben an seinen Erlöser, mein innigstgeliebter Mann, unser treusorgender Vater und Großvater, Alexander Gerlach, Hauptmann a. D. In tiefer Trauer: Hertha Gerlach, geb. Lüderwaldt. Lilli und Werner Haller. Walter und Vera Gerlach. Ingeborg Gerlach. Alexander und August-Wilhelm, vermisst in Russland. 3 Enkelkinder. Liska-Schaaken, Ostpreußen. Jetzt: Aldingen bei Spaichingen

 

Folge 20 vom 15.07.1953 (PDF S. 8, 19f)

Für Todeserklärungen: (S. 8)

Georg Skeries, Schneider, geb. 26.08.1881 in Simon/Memelland und seine Ehefrau Minna Skeries, geborene Gedat, geb. 23.10.1882 in Willkeschken/Memelland, werden vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Landwirt Gustav Philipp, geb. 05.10.1878, aus Königsberg-Schönfließ und seine Ehefrau Marie Philipp, geb. Schulz, geb. 08.03.1884, werden seit April 1945 vermisst. Frau Philipp soll in Königsberg in der Kaiserstraße 35 verschüttet worden sein. Gustav Philipp ist vermutlich kurz darauf verstorben. Wer kennt das Schicksal dieses Ehepaares und kann die obigen Angaben bestätigen?

Feide, August, geb. 31.07.1910 in Cabienen, Kreis Rößel, zuletzt Guttstadt, wird vermisst. Wer kennt das Schicksal dieses Landsmannes?

Erich Steinbeck, geb. 10.03.191? in Wilknitt, Kreis Heiligenbeil, wohnhaft gewesen in Lichtenfeld, Kreis Heiligenbeil, wird vermisst. Steinbeck war Wachtmann in einem Gefangenenlager in Ostpreußen. Am 26.01.1945 wurde er zusammen mit den russischen Kriegsgefangenen abtransportiert. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Wer kennt sein Schicksal?

Josef Langanki, geb. 24.01.1884 in Groß-Köllen, Kreis Rößel, Lehrer, letzter Wohnort Krämersdorf, Kreis Rößel, wird vermisst. Wer kann Auskunft über seinen Verbleib geben?

Horst Timoreit, geb. 03.05.1913 in Königsberg, Gefreiter in einer Aufklärungsabteilung in Afrika, Feldpostnummer 06 324, wird seit dem 02.01.1942 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Ensis Skaliks, geb. 28.01.1873 in Buchhof, wird seit dem 28.01.1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Else Goira, geborene Posingaes, geb. 27.01.1892 in Steinkischken, Kreis Heydekrug, aus Willkieten, Kreis Memel, wird seit Frühjahr 1946 vermisst. Sie soll zuletzt in einem Lager in Schloßberg in der Küche tätig gewesen sein. Wer kann Auskunft über den Verbleib der Vermissten?

Arthur Manske, geb. 30.01.1883 in Königsberg-Knöppelsdof, soll im Oktober 1945 verstorben sein, und seine Tochter Elisabeth Manske, geb. 04.06.1923 in Königsberg, soll im Mai 1945 verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht.

Leo Lange, Bauer, geb. 27.11.1905, soll von seinem Hof in Sussenthal, Kreis Allenstein, am 30. Januar 1945 von den Russen verschleppt worden sein. Wer kennt sein weiteres Schicksal?

Albert Felde, geb. 24.11.1911 in Ottenburg, Kreis Rößel, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Hieronymus Piechowski, geb. 19.10.1864 in Krone a. d. Er., seine Ehefrau Clara Piechowski, geb. Krampitz, geb. 20.11.1880 in Graudenz, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Beekstraße 28a, und die Tochter Alma Hochwald, geb. Piechowski, geb. 11.02.1832 in Königsberg, wohnhaft gewesen Königsberg, Niddener Weg 1a, werden vermisst. Alle drei wurden etwa im Februar 1945 nach Rauschen, Siedlung Petrulat, Sassauer Straße, evakuiert. Über ihren weiteren Verbleib ist nichts bekannt. Wer kann über das Schicksal dieser Landsleute Auskunft geben?

Tote unserer Heimat
Am 22. Mai 1953, ist Pfarrer Christoph Dettmar im Altersheim Niederramstadt bei Darmstadt im Alter von 86 Jahren still eingeschlafen. Nachdem er dreizehn Jahre in Südbrasilien drei Gemeinden von deutschen Kolonisten gesammelt und versorgt hatte, stand er on 1908 bis 1930 in Eckersdorf, Kreis Mohrungen, einer weitläufigen Gemeinde des Oberlandes, im Dienst. In treuem Wirken unter dem Wort Gottes trug er besonders die Liebe zur äußeren und inneren Mission in die Gemeinde. Über den kleinen reis hinaus wirkte seine Anregung eines alljährlichen Erntedankopfers für die innere Mission, durch dessen Sachspenden aus der Feldfrucht die Anstalten der Liebestätigkeit in unserer Heimat besonders in den schwersten Notjahren nach dem 1. Weltkrieg wesentliche Hilfen empfingen. Auch für die bäuerliche Arbeit brachte Pfarrer Dettmar, der ein Bauernsohn war, durch vorbildliche Anwendung der künstlichen Düngung und des Maschineneinsatzes auf dem Pfarrland manche Anregung, so dass sein vielseitiges Wirken nicht vergessen sein wird.

Auskunft wird erbeten
Wo sind Eltern und Angehörige eines Kindes, Hilde (Heidi)? Edwien (?) geb. etwa 1943? Das Kind traf 1947 mit einem Kindertransport aus Königsberg ein. Das Kind ist blond, hat blaue Augen und ist kräftig gebaut.

Frau Helene Häusler, geb. Fröhlich, geb. am 26.06.1921 (letzter Wohnort Königsberg) Mozartstraße 43, wird vermisst. Wer kann etwas über ihren Verbleib mitteilen?

Wer war mit Frau Emma Sembill, geb. am 15.07.1876 in Adl. Kregwehlen, Kreis Elchniederung, auf der Flucht von Fischhausen zusammen?

Wer kann Auskunft erteilen über nachstehend aufgeführte, ehemalige Wehrmachtsangehörige: 1. Feldwebel Horst Janz, geb. 24.07.1914, Feldpostnummer 00 176 D, zuletzt Einsatzraum Stuhlweißenburg/Ungarn. Letzte Nachricht November 1944. 2. Gefreiter Alfred Janz, geb. 02.06.1926, letzte Feldpostnummer 41 232, Einsatzraum Lemberg-Kowel-Tarnepol, seit 16.07.1944 als vermisst gemeldet. 3. Ernst Janz, geb. 08.07.1916, Zivilist, verheiratet, zuletzt wohnhaft Braunsberg, Querstraße 20. Hat Braunsberg spätestens am 27.01.1945 verlassen.

Gesucht wird Franz Schlegel, etwa 45 Jahre alt, aus Rößel, Freiheit, dessen Ehefrau Anna oder Martha und die Söhne Franz und Leo. Wem ist etwas über den Verbleib dieser Landsleute bekannt?

Gesucht werden aus Schönfeld, Kreis Sensburg: Albert Klimmeck und Frau Anna, geb. Gischewski; Max und Frau Martha, geb. Gischewski; Otto und Frau Anna, geb. Krüger; Martha Siebert, geb. Klimmeck; Willi Klimmeck, Tischlergeselle, Wohnort unbekannt; Helene Gravermann geb, Klimmeck, aus Allenstein, Wadanger Straße 4a
Ferner: Otto Krisch aus Wolfsee, Kreis Lötzen. Hedwig und Marta Biendara, die heute noch in Masuren leben, suchen ihre Schwester Elisabeth Emde.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal der Frau Magdalena Mantwill, geb. Sprengel, geb. am 12.02.1890 in Ellernbruch, ihre Tochter Frieda Schmidt, geb. Mantwill, geb. am 30.10.1921 und deren Kinder Günther Schmidt, geb. am 02.02.1939, Siegfried Schmidt, geb. am 26.11.1942, alle zuletzt wohnhaft in Katzborn, Kreis Gerdauen, auf der Flucht bis Danzig gekommen. Frau Frieda Schmidt und ihr Sohn Siegfried sollen im April 1945 durch Einsturz eines Hauses verschüttet worden sein. Frau Magdalena Mantwill wurde mit ihrem Enkel Günther Schmidt zuletzt Pfingsten 1945 bei Graudenz an der Weichsel gesehen.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal des Fritz Klein, geb. am 02.08.1908 aus Hussehnen, Kreis Pr.-Eylau? Er wurde am 13.01.1945 verwundet und lag in Wehlau im Lazarett,

Ein altes Ehepaar, früher wohnhaft Schloßberg, jetzt Sowjetunion, sucht die Tochter Lotte Weber, geb. am 22.04.1919.

Wer kann Auskunft erteilen: über Frau Friedericke Knieß, geb. Jacobus, etwa 80 Jahre alt, und Fräulein Emilie Jacobus, etwa 76 Jahre alt, wohnhaft Neidenburg, Soldauer Chaussee? ...... über Herta Siemund, geb. am 20.07.1911 aus Dotlienen, Kreis Elchniederung; sie wurde von den Russen verschleppt und zuletzt bei Ebenrode gesehen .....über Gustav Seidenberg aus Insterburg. S. war Angestellter des Forstamtes.

Gesucht werden: Karl Nitsch, geb. am 01.06.1883, wohnhaft Poppendorf, Kreis Wehlau, im Januar 1945 von den Russen verschleppt.

Obergefreiter Bernhard Lehrmann, geb. 15.07.1910, letzte Nachricht Dezember 1944 aus Scharfenwiese bei Ostrolenka, und Berta Klinnert, geb. Lehrmann, geb. am 18.04.1915, beide zuletzt wohnhaft Noßberg, Kreis Heilsberg,

Richard Borte aus Königsberg, Ringstraße 164, früher bei der Feuersozietät beschäftigt.

Bauer Bernhard Wittke und Familie, wohnhaft gewesen in Jäglack bei Barten, Kreis Rastenburg.

Bauer Rogall aus Wolfshgen, Kreis Rastenburg.

Familie Bongers aus Insterburg, die dort eine Rossschlächterei hatte.

SS-Soldat Walter Schulze, geb. 19.04.1921 in Wirballen

Frau Marie Such, geb. Sachert, aus Schlobitten, sowie Emil Andrick aus Robitten. Beide sind zuletzt 1945 im Lager Pr.-Eylau gesehen worden

Karl Willi Dannenberg. Er war Fallschirmjäger und soll sich zuletzt in einem Krankenhaus im Rheinland aufgehalten haben.

Wer kann Auskunft erteilen über: Karl Schmidtke, geb. am 21.02.1907 aus Rositten, Kreis Pr.-Eylau; seit Juli 1944 vermisst.

Heinz Baransky, geb. am 18.11.1917, zuletzt in Kurland gewesen, Feldpostnummer 12 742 F.

Kapitän Paul Voß, geb. 26.08.1913, in Allenstein. Er war zuletzt auf dem in Allenstein beheimateten Eisbrecher »Castor« bedienstet.

Die Angehörigen des Viktor Brodowski aus Rosenau, Kreis Allenstein.

Familie Leo Ostrowski und Familie Bruno Winkowski aus Faulen, Kreis Osterode

Frau Helene Schönfeld, geb. Obitz, geb. am 27.12.1906, und ihr Sohn Manfred Schönfeld, geb. am 30.08.1937, wohnhaft gewesen in Zandersdorf, Kreis Rastenburg, bis 1942; er ging dann zu ihrem Bruder, Regierungsbaurat Willy Obitz nach Königsberg.

Molkereidirektor Hans Graber aus Trunz, Kreis Elbing, später auf Gut Neumühl bei Bartenstein.

Landwirt Adam Schak, geb. am 30. September 1904 in Ostpreußen. Der Wohnort ist leider nicht bekannt. Der Genannte befand sich eine Zeitlang im Lager Quaenbrück

Paul Adomeit, Waffenmeister der Luftwaffe, und seine Ehefrau Erika Adomeit, geborene Rodde, aus Königsberg, Am Stradtgraben 18

Frau Anna Lange, geb. Joswig, geb. Januar 1925 in Wolfsee, Kreis Lötzen, und die Großmutter Joswig

Familie Obermelker Friedrich Horn aus Mahnsfeld, Kreis Samland

Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort von Frau Dolly von Loeper, geb. Rasmussen-Bonne, aus Königsberg, Nachtigallensteig

Wer kann Auskunft erteilen über: den ehemaligen Oberfeldwebel Rehberg und den ehemaligen Feldwebel Naujoks aus dem Memelland.

Liesbeth Henseleit, geb. Grau, geb. 01.07.1914, zuletzt wohnhaft gewesen in Mohrungen, Waltraud, geb. 24.10.1935, Rosemarie, geb. 09.10.1937, und Wolfgang, geb. 22.01.1943

Hedwig Elbing, geb. am 24.09.1922, aus Redogkainen, Kreis Allenstein, von dort im Februar 1945 von den Russen verschleppt.

Otto Tolk, geb. 23.09.1917 in Königsberg, bei der Wehrmacht gewesen.

Stabsgefreiten Otto Seidler, geb. 03.03.1903, in Ebenrode

Zollsekretär Fritz Zimmermann, geb. 21.10.1901, in Lehmau, Kreis Ebenrode, wohnhaft gewesen in Memel, und dessen Ehefrau Henny, geb. Bogdahn.

Karl Germowitz, geb. am 26.11.1908, zuletzt wohnhaft in Schaaren, Kreis Pillkallen, letzte Feldpostnummer 34 542. Wo leben Angehörige von Karl Germowitz?

Richard Zachrau, geb. am 13.06.1905 aus Königsberg, Altroßg. Kirchenstraße 10/11. War zuletzt in Hamburg 48, Berzellusstraße 90 wohnhaft und hat von dort aus einen Suchantrag nach seiner Schwester Hildegard gestellt. Die Genannte Konnte inzwischen ermittelt werden.

Justizinspektor Reuter, Justizsekretär Herrmann, Justizsekretär Grosse und Kanleiinspektor Atts on der Staatsanwaltschaft in Tilsit.

Gefreiten Heinrich Sokolowski, geb. am 01.05.1913 in Frauenfließ bei Jucha, Kreis Lyck. Am 11.09.1943 mit der Einheit 2. schw. Mot. Art.-Regt. 37, Ersatzabteilung, Marschbat. Mohrungen nach der Südfront Russlands gekommen

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib der Familie Bauunternehmer Otto Neumann, geb. 06.05.1881 zu Königsberg, und seiner Ehefrau Anna, geb. May, geb. am 09.06.1881, sowie deren Kinder Frieda Petrusch, geb. Neumann, Marta, Hildegard und Elisabeth

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal des Maschinenschlossers F / z Warstat, geb. am 27.03.1897 aus Gumbinnen. Er wurde von den Russen im Februar 1945 als Zivilist von Bartenstein aus verschleppt.

Gesucht werden: Die Eltern des Siegfried Baumgart, geb. am 11.01.1928, Gustav Baumgart und Frau Johanna, geb. Wiehe, aus Königsberg, Aweider Allee 70, und die Großmutter Wiehe, wohnhaft Arnau, Kreis Königsberg. Wo sind weitere Verwandte?

Oberwachtmeister bei der Schutzpolizei Paul Buyna, geb. am 16.08.1898; er tat Dienst bis Januar 1945 im 9. Poliz.-Reier, dann kam er zum 2. Polizeirevier in Königsberg, ferner sein Sohn Günther Buyna, geb. am 09.02.1928; er wurde Ende Januar auf der Flucht in Gotenhafen zurückgehalten, kam anscheinend zum Volkssturm. Beide wohnhaft in Geislingen, Kreis Ortelsburg.

Artur Bitter, geb. am 30.10.1907 aus Sollau, Kreis Pr.-Eylau, letzte Feldpostnummer44 382, zuletzt gesehen im Raum on Wilna, vermisst bei W?tebsk.

Die Eheleute Gustav Schink, geb. am 12.06.1894, und Elise Schink, geb. am 02.10.1881; sie waren bis 06.08.1945 in einem Königsberger Altersheim in der Krausallee 69.

Die Kinder Luxat aus Ballethen, Kreis Angerapp, Hannelore, geb. im September 1933, Joachim, geb. im August 1934, Ursula, geb. im September 1935 und Helga, geb. im Juni 1937, ferner die Stiefmutter Olga Luxat, geb. Seeling.

Fritz Rosenberg, geb. im Februar 1910 in Dollstädt, Kreis Pr.-Eylau; er soll in Dänemark im Flüchtlingslager gewesen sein.

Hauptmann d. R. Emil Podschun, geb. 18.12.1890, tätig gewesen beim Wehrmeldeamt Treuburg, am 22. Januar 1945 noch mit Hugo Jatzkowski zusammen in Mohrungen gesehen. Die Soldaten sollen sich kurz vor dem Einmarsch der Russen in Richtung Marienburg abgesetzt haben.

Familie Kimpel aus Königsberg, Kunkelstraße 20

Wer kennt die Familie Paetzel aus Reichenbach, Kreis Pr.-Holland, kann über deren wirtschaftliche Verhältnisse in der Heimat aussagen und mitteilen, wann und wo Paetzel gefallen ist? Nachricht wird dringend erbeten, da die Unterlagen zur Erlangung der Waisenrente benötigt werden.

Gesucht werden: Frl. Hildegard Plitzner, geb. am 17.11.1924, und Frl. Ruth Weiß, geb. 1923, beide zuletzt wohnhaft Eydtkau.

Gefreiter Willi Girod, geb. am 14.01.1922 aus Nemmersdorf, Kreis Gumbinnen, letzte Nachricht am 08.08.1944 aus Bessarabien, letzte Feldpostnummer  29 459 D.

Franz Recklies aus Insterburg, Ulanenstraße 8

Die Familie Fritz Chollet aus Insterburg.

5 II 60/53   Amtagericht Lingen/Ems, den 26. Juni 1953
Aufgebot
Die Ehefrau Erna Behrendt, geb. Potreck in Spelle 60a, Kreis Lingen, hat beantragt, ihren Ehemann, den verschollenen Bruno Behrendt, geb. am 11.12.1911 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Henschestraße 14, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 25.08.1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu meiden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

4 II 106/52   Aufgebot
Herr Reinhold Soppa in Stade, Pulerweg, Baracke 4, hat beantragt, seine Ehefrau, die verschollene Frau Marta Soppa, geb. Lorenz, geboren am 19. Juni 1920 in Waldenfried, zuletzt wonhaft gewesen in Arys, Kreis Johannisburg, Grunder Weg, für tot zu erklären. Die verzeichnete Verschollene wird aufgefordert, scih bis zum 15. September 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 10, zu melden, da sonst die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Stade, den 29. Juni 1953. Das Amtsgericht, gez. Hübner

Aufgebot
Es soll für tot erklärt werden Kowalzik, Ludwig, geb. am 22. April 1883 in Kutzen, Kreis Lyck, Bauer, mit seinem letzten Wohnsitz in Kutzen, vermisst seit 9. Januar 1945. Antragsteller: Wilhelm Kowalzik, verh. Hilfsarbeiter in Decheldorf  Hausnr. 24, Landkreis Höchstadt, an der Aisch. Ende der Aufgebotsfrist: 10. September 1953. Der Genannte wird hiermit aufgefordert, sich bis zum Ende der Aufgebotsfrist zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Ferner ergeht Aufforderung an alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, dies beim unterfertigten Gericht bis zum Ende der Aufgebotsfrist zu tun. Höchstadt an der Aisch, den 25. Juni 1953. Amtsgericht

5 II. 12/53   Lingen/Ems, den 29.06.1953. Aufgebot
Der Erich Preiss in Lingen/Ems hat beantragt, seine Mutter, die verschollene Ehefrau Auguste Preiss, geb. Thiel, geb. am 04.01.1878 in Lank, zu wohnh. In Deihsuhnen Nr. 12, Ostpreußen, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 01.09.1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

II. 26/53  Aufgebot
Der Landarbeiter Hans Deutschmann in Bornhausen Nr. 38 hat beantragt, seinen Vater, den Landarbeiter Otto Deutschmann, zuletzt wohnhaft in Gerwen, Kreis Gumbinnen, Ostpreußen, für tot zu erklären. Aufgebotsfrist: 31. August 1953. Seesen, den 8. Juni 1953


Todesanzeigen (S. 19f):

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Nach bitteren Jahren des Vertriebenenschicksals, verschied sanft am 3. Juni 1953, für uns viel zu früh, infolge Herzschwäche, unsere geliebte Schwester, Schwiegermutter, Oma, Schwägerin und Tante, Maria Kords, geb. Mickelun, nach Vollendung ihres 69. Lebensjahres. Wir haben sie auf dem alten Garnisonfriedhof zur letzten Ruhe beigesetzt. Sie folgte ihrem am 16. März 1945 in Schlesien gefallenen Sohne, Werner Kords, in die ewige Heimat. In tiefem Schmerz: Gustav Mickelun. Emme Baltrusch, geb. Mickelun. Ruth Kords. Siegfried Kords. Gertrud Mickelun, als Schwägerin. Früher Gumbinnen, Wilhelmstraße 7. Jetzt: Berlin SW 29, Freiligrathstraße 6

Meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Henriette Kirstein, geb. Guthold, ist am 13. Juni 1953, im Alter von 75 Jahren, für immer eingeschlafen. Für alle, die um sie trauern: Gottlieb Kirstein. Lyck (Ostpreußen). Danziger Straße 4, jetzt: Bad Oldesloe, Masurenweg 1

Nach einem Leben voller Liebe und Güte, entriss uns der Tod, nach einem schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden, meine geliebte Frau, herzensgute Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und treusorgende Tante, Erna Baum, geb. Ehlert. In tiefem Schmerz: Fritz Baum und alle Angehörigen. Pr.-Holland, Ostpreußen. Jetzt: Krimmensen über Kreiensen, Kreis Einbeck

Fern unserer geliebten Heimat, entschlief plötzlich und unerwartet in Gifhorn am 3. Januar 1953, unsere liebe, herzensgute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante, Witwe Helene Baumgart, geb. Kählau, kurz vor Vollendung des 83. Lebensjahres. In stiller Trauer, im Namen der Hinterbliebenen: Luise Baumgart. Königsberg, Friedmannstraße 31. Jetzt: Hamburg 24, Armgartstraße Nr. 14

Zum Gedenken. Am 13. Juli 1945 starb an den folgen der Flucht in Kohling, Westpreußen, meine liebe, treusorgende Mutter, unsere gute Oma, Frau Elisabeth Döring. Wir haben sie auf dem kath. Friedhof in Hohenstein, Westpreußen, zur ewigen Ruhe gebettet. In stillem Gedenken: Hedwig Thomas, geb. Döring und Kinder. Braunsberg, Ostpreußen. Jetzt: Obersasbach, Sentistraße 147a, Bühl, Baden

Heute früh entschlief sanft, nach langem, schwerem Leiden, aber doch unerwartet, meine innig geliebte Frau, unsere treusorgende, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Lydia du Maire, geb. Neumann, im 53. Lebensjahre. In tiefer Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen: Otto du Maire. Braunschweig-Süd, Jüdelstraße 17, den 4. Juli 1953. Früher: Königsberg, Pr., Hans-Sagan-Straße 30. Die Trauerfeier hat am Dienstag, dem 7. Juli 1953, 12.15 Uhr, im Krematorium zu Braunschweig stattgefunden.

Nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, verschied, fern der Heimat, meine treue Lebensgefährtin, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Margarete von Spies, aus Königsberg Pr., im fast vollendeten 80. Lebensjahre. Irene Freiin von Gayl. Helene von Risselmann, geb. von Spies. Eberhard von Otterstedt und Familie von Gayl. Obernkirchen (Hannover), den 2. Juni 1953, Stift

Nach glücklich überstandener Geburt unseres kleinen Norbert, verstarb am 28. Mai 1953, plötzlich und unerwartet an Embolie, meine geliebte Frau und Mutti, meine liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester und Schwägerin, Hildegard Ackermann, geb. Hennig, im blühenden Alter von 22 Jahren. In unfassbarem Schmerz: Herbert Ackermann und Klein-Norbert. Hedwig Hennig, als Mutter (früher Neidenburg, Ostpreußen, Hotel »Zur Ostbahn«, jetzt Herhorn, Holstein) sowie alle Angehörigen. Hamburg 20, Neumünstersche Straße 26

Was Gott tut, das ist wohlgetan. Franz Ulkan, Lehrer i. R. und früherer Amtsvorsteher in Rheinswein, geboren am 24.03.1866, Kreis Ortelsburg, gestorben am 22.06.1953. Plötzlich und unerwartet, ging mein innig geliebter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater und Onkel, für immer von uns. Er wusste nicht, dass seine Todesstunde so nah war. In tiefer Trauer, im Namen aller, die ihn liebten: Olga Ulkan, geb. Treskatis. Bad Driburg, den 22. Juni 1953, Lange Straße 100

Am 17. Juni 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, mein innigstgeliebter Mann, unser lieber Vater, Bruder, Schwager, Schwiegersohn und Onkel, der Postinspektor a. D. Hans Ferdinand Nickel, aus Tilsit, Arndtstraße 23, im Alter von 66 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Babette Nickel, geb. Weiß mit den Söhnen Kurt und Klaus. Thalmässing, Mittelfranken.

Zum Gedenken. Unserem lieben, guten Vater, Ehemann, Bruder und Schwager zu seinem 70. Geburtstag. Postsekretär und Leiter des Postamtes Norkitten, Rudolf Sewczyk, geb. am 15. Juli 1883. Seit dem Kriegsjahr 1945 in der lieben Heimat Ostpreußen vermisst und ohne Nachricht. In tiefer Trauer: Georg Sewczyk, Polizeiwachtmeister, als Sohn. Hedwig Sewczyk, Ehefrau und alle Anverwandten. Gütersloh, den 15. Juli 1953

Am 20. Juni 1953, entschlief sanft nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, mein geliebter Mann, mein lieber Sohn, unser lieber Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Landwirt Paul Blank, aus Stabunken, Kreis Heilsberg, Ostpreußen, im Alter von 42 Jahren. Er folgte seinem Vater, Bruno Blank, der am 6. April 1951 von uns schied, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Martha Blank, geb. Reitenhardt, im Namen aller Angehörigen. Wildeshausen i. Oldbg., Heilstätte

Mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, mein lieber Sohn, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Lehrer Ulrich Spittka, entschlief am 21. Juni 1953 in der Fr.-Zimmer-Klinik Göttingen, nach langer Krankheit, im Alter von 51 Jahren. Im Namen der Verwandten: Erna Spittka, geb. Zielasko. Hans-Jürgen Spittka. Helga Spittka. Nikolaiken, Kreis Sensburg. Jetzt: Hornburg, Kreis Wolfenbüttel

Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 1953, entschlief unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Groß- und Urgroßvater, Richard Heydemann, früher: Bolken und Arnswald, Ostpreußen, in fast vollendetem 80. Lebensjahr. In stiller Trauer: Ernst Heydemann und Frau Edith, geb. Groß. Familie Walter Heydemann. Familie Gerhard Heydemann. Siegen/Westf., Bürbacher Weg 79/1

Zum Gedenken. Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief am 13. Juli 1951 an Schlaganfall, mein innig geliebter, unvergesslicher Mann, unser lieber, guter, treusorgender Vati, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, der Fleischermeister Otto Grabowski, aus Pulfnick, Kreis Osterode, Ostpreußen, im 70. Lebensjahr. Er folgte seinem Sohn, Reinhard, gefallen im Juli 1943, und seinem Schwiegersohn, Herbert Engler, gefallen im September 1944, in die Ewigkeit. In Liebe ihrer stets gedenkend, werden sie uns unvergessen sein. Martha Grabowski, geb. Krüger, Kl.-Kummerfeld, über Neumünster (Holstein). Paula Engler, geb. Grabowski. Emil Grabowski. Elisabeth Burdinski, geb. Grabowski. Erich Burdinski. Luzie Grabowski, geb. Grabowski. Gerhard Grabowski. Martha Hoffmann, geb. Grabowski. Kurt Hoffmann. Gertrud Schidlowski, geb. Grabowski. Kurt Schidlowski. Erika Stahl, geb. Grabowski. Heinz Stahl. Herta Haack, geb. Grabowski. Fritz Haack. Otto Grabowski. Anneliese Grabowski, geb. Fritz, und 12 Enkelkinder

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief nach einem langen, arbeitsreichen Leben, ganz unerwartet mein lieber, guter Mann und treusorgender Vater, Dr. Bruno Ankermann, Fach-Studienrat a. D. In tiefem Schmerz: Helene Ankermann. Liselotte Ankermann, cand. rer. nat. Königsberg, jetzt: Freudenstadt, Alfredstraße 37

Nach kurzer, schwerer Krankheit, ist mein lieber Mann, unser lieber Vater und guter Opa, Seminaroberlehrer i. R. August Salamon, heute früh im 79. Lebensjahr von uns gegangen. Ida Salomon, geb. Buttgereit. Paula Wunder, geb. Salamon und Dr. phil. Gerhard Wunder in Gelbingen. Friedrich Salamon, Dr. med. und Frau Dr. med. Adolfine Salamon, geb. Mewaldt, in Preetz. Werner Salamon, Dipl. agr., und Frau Irmgard, geb. Götzke, Stuttgart. Christel Fuchs, geb. Salamon, und Dr. rer. pol. Max Fuchs in Freiburg. Dora Monchaty, geb. Salamon, und Georges Monchaty in La Napoule (Frankreich) und neun Enkelkinder. Gelbingen bei Schwäb.-Hall, 2. Juli 1953. Früher: Königsberg i. Pr., Tragheimer Pulverstraße 51a

Wir bedauern tief das Ablieben unserer Corpsbrüder, Eisenbahndirektionspräsident i. R. Richard von Schaewen, akti S.S. 1887, gestorben am 17.11.1952, zu Frankfurt/Main. Direktor der medizinischen Universitätsklinik und Ordinarius für innere Medizin an der Universität Münster, Professor Dr. med. Fritz Schellong, akti S.S. 1912, gestorben am 18.01.1953, zu Münster/Westf.  Oberlandesgerichtsrat a. D. Wilhelm Schimmelpfennig, aktiv W.S. 1893/1894, gestorben am 07.04.1953 zu Berlin. Der Altherrenverband der Masuren

Nach jahrelang, vergeblichem Forschen, erhalte ich jetzt die Nachricht, dass mein lieber Vater, der Hauptmann a. D. Theodor Ahlemann, Kl.-Schönau, nach den Strapazen der Flucht, am 6. März 1945 auf Reede vor Saßnitz, an Bord des Dampfers »Deutschland« verstorben ist. Mathilde Ahlemann. Stade/Elbe, Harburger Straße 290a

Masel, Kreis Gifhorn, den 27. Juni 1953. Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat und mit ungestillter Heimwehsehnsucht im Herzen, verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 70 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und lieber Opa, der Landwirt Paul Thimm, aus Breitlinde, Kreis Heiligenbeil. In tiefer Trauer: Gertrud Thimm und Frau Irma, geb. Möller. Karl Sonnenburg und Frau Elfriede, geb. Thimm. Wilhelm Schulze und Frau Erika, geb. Thimm. Walter Heine und Frau Liselotte, geb. Thimm. Walter Bauck und Frau Anneliese, geb. Thimm. Helmut Thimm und fünf Enkelkinder. Wir haben unseren lieben Entschlafenen am 30. Juni 1953 in Masel zur letzten Ruhe gebettet.

Am 18. Mai 1953, 16.50 Uhr, entschlief sanft und ruhig, nach langem, schwerem, in stiller und großer Geduld ertragenem Kriegsleiden, mein lieber Mann und stets um mich besorgter, treuer Lebenskamerad, unser lieber, guter Schwiegersohn, mein lieber Bruder, Schwager, Vetter, Neffe und Onkel, Kaufmann Bruno Lepschies aus Insterburg, Ostpreußen, im 50. Lebensjahr. In stiller Trauer: Elfriede Lepschies, geb. Schukat und alle Angehörigen. Oldenburg i. O., 20. Juni 1953, Goethestraße 24. Die Beisetzung hat am 22. Mai in Oldenburg stattgefunden.

Am 13. Juni 1953, entschlief mein lieber, guter Mann, unser treusorgendes, liebes Vatchen, Schwieger- und Großvater, Georg Waltmann, im 73. Lebensjahr. Elsbetdora Waltmann, geb. Hoehne und Angehörige. Dreieichenhain, 13. Juni 1953, Kreis Offenbach, Schillerstraße 34

Am 22. Juni 1953, verstarb, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, an einer heimtückischen Krankheit, der Bauer Hermann Josef Wedig, im Alter von 48 Jahren, früher: Münsterberg, Ostpreußen. In stiller Trauer: Maria Wedig, geb. Kohbauer und Kinder, sowie Verwandte. Riedenwies, Adikofen, Niederbayern

Fern der geliebten Heimat, starb am 12. Juni 1953 unerwartet, mein geliebter Mann, unser herzensguter Vater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der frühere Bauer, Otto Hasenpusch, Kromargen. Er folgte seinem älteren Bruder, Friedrich Hasenpusch, Oberzugführer i. R. in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Anna Hasenpusch, geb. Passarge, nebst Kindern. Sowj. bes. Zone

Zum Gedenken. Am 28. Juni 1953, jährte sich der sechste Todestag meines lieben, guten Mannes, unseres lieben, treusorgenden Vaters und Schwiegervaters, der fern seiner geliebten Heimat in Oxsböl (Dänemark) verstorben ist. Schneidermeister Rudolf Bergiehn, Königsberg, Vorst. Hospitalstraße 14. Ferner gedenke ich meiner Mutter, Groß- und Urgroßmutter, Schneidermeisterfrau Anna Reinhold, verw. Mittwoch, geb. Packmohr, Kreuzburg, Ostpreußen, die am 14. Juni 1953 in Biberach (Altersheim) verstorben ist. In tiefer Trauer: Elsa Bergiehn, geb. Reinhold, Rothenhan über Kiel. Otto Bergiehn und Frau Lilly, geb. Hafke und Kl.-Bernd Rüdiger, Molfsee über Kiel. Brigitte Wahlers, geb. Begiehn, Scheeßel, Hannover

Nach schwerem Leiden, entschlief am 29. Juni 1953, mein geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann August Drückler, im 79. Lebensjahr. In stiller Trauer: Helene Drückler, geb. Dodszuweit und Angehörige. Tilsit, Jägerstraße 18. Jetzt: Aalen (Württ.), Marktplatz 9

Am 21. Juni 1953, verschied nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter, Frau Anna Krispin, geb. Krauskopf, aus Labiau, Ostpreußen, im Alter von 68 Jahren. Sie folgte ihrem am 24. April 1945, auf der Flucht ums Leben gekommenen Ehemann, Paul Krispin, unserem lieben Vater, in die Ewigkeit. Im Namen aller Hinterbliebenen: Käte John, geb. Krispin, Berlin W 30, Schwäbische Straße 5. Alfred Krispin, Hamburg-Langenhorn I, Kraemerstieg 7. Die Beisetzung fand ihrem Wunsche entsprechend in aller Stille in Berlin statt.

Am 19. Juni 1953, entschlief sanft, nach schwerem Leiden, im Alter von 73 Jahren, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Schwägerin und Tante, Luise Proplesch, geb. Luschnat, aus Hallenau, Kreis Labiau. Im Namen der Hinterbliebenen: Gertrud Proplesch. Dortmund-Bövinghausen, Meisenweg Nr. 2

Nach längerem Leiden, ist meine liebe Frau, meine geliebte, fürsorgliche Mutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Gertrud Brandtner, geb. Lengning, heute für immer von uns gegangen. Für die trauernden Hinterbliebenen: Postrat a. D. Hermann Brandtner, zurzeit Nieder-Weisel, Johanniterkrankenhaus. Bad Nauheim, den 28. Juni 1953. Früher: Gumbinnen, Salzburger Straße 18a

Nach langem, schwerem, mit großer Geduld, ertragenem Leiden, entschlief sanft, meine liebe Frau und treue Lebensgefährtin, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Olga Mittendorf, geb. Pirch, im Alter von 65 Jahren. In tiefer Trauer: Otto Mittendorf, Konrektor i. R. Elisabeth Brösamle, geb. Mittendorf und Gatte. Irmgard Mittendorf, Apothekerin. Tübingen, den 27. Mai 1953, Keplerstraße 9. Die Beerdigung hat am Samstag, dem 30. Mai 1953, 14.30 Uhr, auf dem Stadtfriedhof stattgefunden.

Gott, der Herr, erlöste unsere liebe Mutter am 30. Juni 1953 von ihrem Leiden. Amalie Malessa, Bergwalde, Kreis Lötzen, im 78. Lebensjahre. Es trauert: Ihr Sohn Ferdinand und Familie. Eppishofen, Kreis Wertingen über Augsburg (Schwaben)

Am 24. Juni 1953, entschlief sanft, unsere liebe Mutter, Schwester und Schwiegermutter, Frau Martha Klein, geb. Thalwitzer, aus Karlsburg bei Nordenburg. Dieses zeigen an: Herta Kleist, geb. Klein. Kurt Kleist. Marg. Bischoff, geb. Klein. Johannes Bischoff. Marie Peter, geb. Thalwitzer, Erna Grätsch, geb. Thalwitzer, Kropp, Kreis Schleswig. Düsseldorf-Geeresheim, Am Kaienhof 9

 


Folge 21 vom 25.07.1953 (PDF S. 18ff)

 

Für Todeserklärungen

Wilhelm Woczidlo, Bauer, geb. 04.12.1885 in Schast, Kreis Johannisburg, wird seit Januar 1945 vermisst. Er soll zuletzt beim Volkssturm gewesen sein. Wer kennt das Schicksal des Vermissten?

Franz Schuhmacher, Obergefr., aus Schackwiese, Kreis Elchniederung, letzte Feldpostnummer 24 949, wird seit dem 09.05.1944 bei den Kämpfen um Sewastopol vermisst. Nach Heimkehrerberichten soll er sich in einem Auffanglager zwischen Sewastopol und Simferopol befunden haben. Wer kennt sein Schicksal?

Fritz Krakies, geb. 01.07.1876 in Rehbusch, Kreis Ebenrode, und seine Ehefrau Helene Krakies, geb. Lackner, geb. 01.01.1886 in Hochmühlen, Kreis Ebenrode, aus Rehbusch, werden vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Mathes Ehmer, geb. 19.08.1876 in Rehbusch, Kreis Ebenrode, und seine Ehefrau Helene Krakies, geb. Lackner, geb. 01.01.1886 in Hochmühlen, Kreis Ebenrode, aus Rehbusch, werden vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Mathes Ehmer, geb. 19.08.1876, Landwirt, und seine Ehefrau Helene Ehmer, geb. Eder, geb. 10.11.1884, aus Jocknen, Kreis Stallupönen, werden seit 1945 vermisst. Nachdem die Eheleute Ehmer sieben Wochen in einem Lager bei Neustadt waren, wurden sie Anfang Mai 1945 entlassen und sollen bis nach dem Kreise Insterburg gekommen sein. Wer kann Auskunft geben?

Frau Margarethe Klementz, geb. Horn, aus Königsberg-Juditten, Brünneck-Allee 13, wird vermisst. Frau Klementz wurde im Frühjahr 1945 zusammen mit ihrem Gatten von den Russen verschleppt. Unterwegs wurden sie getrennt und Frau Klementz wurde mit anderen Frauen des Trecks auf ein Lastauto verladen. Wer war mit Frau Klementz zusammen und kann etwas über ihren weiteren Verbleib aussagen?

Fräulein Frieda Barnowski, geb. 21.07.1899, Schneiderin aus Königsberg, Mittelanger 26, ist angeblich in russische Gefangenschaft geraten, hat dort als Schneiderin gearbeitet, soll später entlassen worden und zusammen mit einem Jugoslawen nach Serbien gegangen sein. Wer kann bestätigen, dass Fräulein Barnowski noch lebt? Landsleute, die etwas über das Schicksal der Verschollenen aussagen können, werden um Mitteilung gebeten.

Martin Juraschka, geb. 31.12.1902, Tiefbauingenieur aus Memel, Mühlendammstraße 13, wird seit dem 15.01.1945 vermisst. Juraschka war Soldat und ist auf dem Rückmarsch aus Russland bis Allenstein gekommen. Wer kennt das Schicksal des Verschollenen?

Eva Marenke, geb. 09.10.1923 in Königsberg. Angestellte des Heereszeugamtes Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Graf-v.-Spee-Straße 21, soll am 12.03.1945 beim Untergang des Dampfers Andros den Tod gefunden haben. Wer kennt ihr Schicksal?

Schneidermeister Gustav Barnowski, geb. 22.08.1872, aus Königsberg, Mittelanger 26, wird seit Januar 1945 vermisst. Wer weiß etwas über seinen Verbleib?

Emma Ramm, geb. Schiller, geb. 25.12.1884 in Glücksthal/Wolhynien, wird seit Ende Januar 1945 vermisst. Sie wurde zuletzt in Danzig gesehen. Wer kann Auskunft geben über den Verbleib der Vermissten?

Die Landwirtseheleute Heinrich Kosemund, geb. 18.08.1886, und Martha Kosemund, geb. Speer, geb. 10.01.1901, aus Brandenburg/Ostpreußen, Abbau, sollen bei Ludwigsort oder in Brandenburg (Frisches Haff) verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod der Eheleute Heinrich Kosemund bestätigen können.

Walter Brockhoff, geb. 26.11.1988 in Heydekrug, aus Memel, Kantstraße 26, wird seit Januar 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über sein Schicksal?

Johann Mann, geb. 10.08.1892, aus Volkstein bei Deutsch-Feilehnen (Posen) wird seit 1943 vermisst. Johann Mann war zuletzt beim Volkssturm. Wer kennt den Verschollenen und kann Auskunft geben?


Tote unserer Heimat
Am 2. Juli 1953 hatte die Berliner Kreisgruppe Heiligenbeil den Tod von Landsm. Walter König zu beklagen, der an den Folgen eines Betriebsunfalls nach einer Operation starb. Mit der Kreisgruppe, in deren engerem Vorstand er seit langem mitarbeitete, und seiner vielköpfigen Familie trauerten die Angehörigen des Oskar-Helene-Heims, seiner Arbeitsstätte. Er hatte hier Aufnahme als Betriebszimmerer erhalten, nachdem er im Winter 1945 aus seiner Heimat Heiligenbeil/Rosenau vertrieben worden ist.

Margarete von Spies. Wieder ist eine treue Ostpreußin zur Ruhe gegangen. Sie war eine echte Preußin, streng gegen sich und andere, einfach und aufrecht, mit einem liebevollen, hilfsbereiten Herzen. Gebürtig im Kreise Mohrungen fand sie im Beruf der landwirtschaftlichen Lehrerin ihre Befriedigung; sie war als solche tätig in Reifenstein, Metgethen, als Direktorin der Landfrauenschule Obernkirchen. Aber immer zog es sie zurück. Seit 1918 lebte sie ständig in Ostpreußen. Ein Hüftleiden zwang sie ins Haus, aber als Leiterin der Werbezentrale sowie in der Arbeit der Verkaufstellen der landwirtschaftlichen Hausfrauenvereine konnte sie den Landfrauen dienen und ihre große Handfertigkeit im Weben, Spinnen und Stricken half ihr über ihr Leiden hinweg, unendlich vielen hat sie damit eine Freude bereitet und Anregung gegeben. Mir war sie 35 Jahre ein treuer Lebenskamerad, meiner Familie eine treue Freundin, ebenso wie vielen Landfrauen und ehemaligen Schülerinnen. Fast 80jährig erlag sie einem inneren Leiden, das sie klaglos trug. Freiin von Gayl.

Todesanzeigen

Am 22. Mai 1953 ist unsere liebe Mutter, Emilie Felchner, geb. Gaebel aus Landsberg (Ostpreußen) im Alter von 79 Jahren heimgegangen. Namens der sechs trauernden Kinder. Lotte Felchner. Elmshorn, Ansgarstraße 74

Fern ihrer Heimat, ist nach einem Leben voller Mühe und Arbeit, nach langem, schwerem Leiden, am 23. April 1953, meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Omi, Frau Ida Sawetzki, geb. Melullis, im fast vollendeten 75. Lebensjahre für immer von uns gegangen. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Helene Fuchs geb. Sawetzki. Kreiwöhnen, Kreis Tilsit-Ragnit/Ostpreußen. Jetzt: Darmstadt, Am Kavalleriesand 43

Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief am 4. Juli 1953 unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, im Alter von 61 Jahren, fern ihrer geliebten Heimat, Bäuerin Frau Ottilie Bytzek, geb. Schiwek, Seegutten, Kreis Johannisburg. Die trauernden Hinterbliebenen. Wir haben sie am 7. Juli 1953 in Straelen, Kreis Geldern, zur letzten Ruhe gebettet.

Am 10. Juli 1953 ist unsere herzensgute, liebe Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, nach langem, mit großer Geduld getragenem Herzleiden, Frau Annemarie Pasternack, geb. Bieske, früher Rittergut Drachenstein, bei Rastenburg/Ostpreußen, im Alter von 66 Jahren, fern ihrer geliebten Heimat in Osterode/Harz, sanft entschlafen. Ihr Leben war von rastloser Arbeit, Hilfsbereitschaft und unermüdlicher Sorge um ihre Familie erfüllt. In tiefer Trauer: Horst Pasternack, Dipl.-Ing., Bern (Schweiz). Gerhard Paternack, Oberst a. D., Flensburg. Herbert Pasternack, Ing., Osterode/Harz. Eberhard Pasternack, Major, a. D., Bielefeld (früher Schloß Kulm (bei Birnbaum), zugleich im Namen aller Angehörigen und Freunde. Die Trauerfeier hat in Osterode/Harz stattgefunden. Nach erfolgter Einäscherung ist die Ruhestätte in Bielefeld. Ihren ewigen frieden soll unsere liebe Mutter einst an der Seite unseres über alles, verehrten Vaters (gestorben 1939) im Gutspark zu Drachenstein/Ostpreußen, erhalten. Es war der sehnlichste Wunsch unserer geliebten Mutter. Flensburg, Neustadt 51, den 17. Juli 1953

Ruhe sanft hienieden, still von uns beweint, bis der Himmelsfrieden, uns mit Dir vereint. Nach achteinhalbjähriger Ungewissheit, erhielt ich jetzt die traurige Nachricht, dass mein lieber, guter Mann, mein guter Vati, Bruder, Schwager und Onkel, Artur Nieswandt, geb. 18.02.1890 aus Bawien bei Gerdauen, im Raum um Königsberg im Februar/März 1945 gefallen ist. Er ist auf dem Standortfriedhof Sackheimer Tor beerdigt worden. In stiller Trauer: Margarete Nieswandt, geb. Gottschalk. Irmtraut, einzige Tochter. Ilhorst, den 6. Juli 1953. Es folgte ihm meine liebe Mutter und Geschwister, Minna Gottschalk, geb. Prehsling, Kirschitten, in der Ostsee am 14.04.1945 ertrunken. Hermann Gottschalk, Kirschitten, 1945 von den Russen auf der Flucht erschossen. Otto Gottschalk mit Familie, Kirschitten, in der Ostsee am 14.04.1945 ertrunken. Irma Schulz, geb. Gottschalk, Gallingen, mit Familie in der Ostsee am 14.04.1945 ertrunken. Friedrich Gottschalk, Friedrichswalde, noch vermisst.

In tiefer Wehmut gedenken wir unseres geliebten, jüngsten Sohnes und Bruders, Heinz Trotzki, Gefreiter in einem Inf.-Reg., geb. 04.08.1923, gefallen 16.07.1943, der in den Kämpfen südlich om Ladogasee (Russland) sein junges, hoffnungsvolles Leben hingeben musste. In unendlicher Liebe und Trauer: Robert Trotzki. Gertrud Trotzki, geb. Kellermann. Gerdt Trotzki, seit dem 6. Februar 1945 im Osten vermisst. Insterburg, Göringstraße 79, jetzt: Heinsen (Weserbergland) über Holzminden (Weser)

Nach langer Ungewissheit, erhielten wir jetzt die Nachricht, dass unser lieber, jüngster Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, Grenadier Gustav Romahn, Hasselpusch, Kreis Heiligenbeil, im Januar 1945 in Polen gefallen ist. Gleichzeitig gedenken wir unseres in Stalingrad vermissten Sohnes und Bruders, Unteroffizier Willi Romahn. In stiller Trauer: Familie Gustav Romahn nebst Angehörigen. Schellerten Nr. 129, bei Hildesheim, Kreis Marienburg.

Überwunden durch des Lammes Blut! Unsere liebe, gute Mutter und Oma, Berta Podewski, geb. Gnadt, ist im Alter von 81 Jahren von uns gegangen, um das Erbe der ewigen Heimat anzutreten, die Gott uns bereitet hat und keine Macht der Erde streitig machen kann. Ihr Leib ruht nicht in heimatlicher Erde, entgegen aller ihrer Geschwister. Einen Monat vorher starb ihre älteste Schwester, unsere liebe Tante Auguste Kozinowski, geb. Gnadt, in unserem Geburtsort Kl.-Strengeln, Kreis Angerburg, nachdem ihr Mann, unser lieber Onkel, Rudolf Kozinowski, zwei Jahre vorher sie durch den Tod in einer fremd gewordenen Heimat als einzige Deutsche zurückließ. Ebenfalls erreichte uns kürzlich die tieftraurige Nachricht unserer Schwägerin, dass auch unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Max Bartelt, von den Polen zurückgehalten, infolge einer Blindarmvereiterung in Rastenburg plötzlich verstorben ist. Auch ihn dürfen wir in der Himmelsheimat wissen. Seine tief trauernde Frau mit dem neunjährigen Enkel, ist den Schwierigkeiten einer fremden Macht ausgesetzt. Namens aller Hinterbliebenen: Familie Paul Bartelt. Hagen-Haspe, Voerder Straße 4a (Westfalen), Juli 1953

Fern seiner geliebten Heimat, ist am 25. Juni 1953, nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, mein lieber, guter, treusorgender Mann, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Bauunternehmer Bernhardt Hensel, aus Windberge, Kreis Ebenrode, im Alter von 69  1/2  Jahren, von Gott in die Ewigkeit abgerufen worden. In tiefer Trauer: Emma Hensel, geb. Bilewski, nebst Kindern, Enkel und Verwandten. Hannover, Edenstraße 56, den 25. Juni 1953

Lukas 2, 29 u. 30.   Am 8. Juni 1953, ist mein lieber Mann, unser guter Vater und Bruder, Pfarrer Max Dörr, früher in Rodebach, Kreis Ebenrode, im 78. Lebensjahr in Frieden heimgegangen zu seines Herrn Freude. Bis Ostern 1953 konnte er noch seiner neuen Gemeinde in Jeetze (Altmark) dienen. Für die Hinterbliebenen: Margarete Dörr, geb. Schütze. In Jeetze, Kreis Kalbe-Milde (Altmark)

Gott hat's gewollt. Unerwartet entriss der Tod meinen lieben, guten Mann, unseren herzensguten Vater, meinen einzigen Sohn und Bruder, unseren Schwager und Onkel, Fritz Kuhn, Volksschullehrer in Kröppelshagen, früher Pr.-Bahnau, Kreis Heiligenbeil, im Alter von 62 Jahren. Im Namen aller, die ihn lieb hatten: Charlotte Kuhn, geb. Lukat. Elisabeth und Magdalena. Martha Kuhn, geb. Pohse, als Mutter. Kröppelshagen, Schule, den 13. Juli 1953. Die Beisetzung fand am Sonntag, dem 18. Juli 1953, 10.30 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes Bergedorf aus statt.

Am 25. Juni 1953, starb plötzlich, ganz unerwartet, an seinen Kriegsleiden, unser lieber, guter Sohn, Enkel, Neffe, Vetter und Verlobter, Ernst Rehberg, aus Pr.-Bahnau/Heiligenbeil, im Alter von 25 Jahren. In stiller Trauer die Eltern: Fritz Seeck. Elisabeth Seeck, verw. Rehberg und alle Angehörigen. Kiel, Alsenstraße 23

Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 21. Februar 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, unser geliebter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Maurerpolier und Landwirt, Gustav Brassat, Röhrfeld, Kreis Gumbinnen, im 77. Lebensjahr. Ein treues Vaterherz hat aufgehört zu schlagen: Mühe war Dein Leben, Arbeit war Dein Los. In tiefer Trauer im Namen der Angehörigen: Erika Krause, geb. Brassat. Rudolf Krause. Wülfrath, Unter-Düssel 47 (Rhld.)

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss, entschlief am Sonntagfrüh, nach langem, schwerem, mit unendlicher Geduld getragenem Leiden, mein innig geliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater, unser lieber Bruder, Hans Papendick, Verwaltungsgerichtsdirektor i. R. im 69. Lebensjahre. Erika Papendick, geb. Lorenz. Christian Papendick. Detlef Papendick. Anna Schrewe, geb. Papendick. Gertrud Papendick. Christel Papendick. Hannover, den 14. Juli 1953

Am 2. Juli 1953 entschlief sanft, nach kurzer, schwerer Krankheit, fern seiner ostpreußischen Heimat, mein lieber Mann, unser guter Vati, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Walter König, im Alter von 59 Jahren. In tiefer Trauer: Olga König, geb. Scheppke. Gerda Gerdau, geb. König. Fritz König. Erna König, geb. Lehmann. Kurt König. Hilde König, geb. Körner und Enkelkinder: Erika und Irma. Heiligenbeil/Rosenberg, jetzt: Berlin-Dahlem, Clayallee 229, den 3. Juli 1953. Die Trauerfeier fand am Montag, dem 6. Juli 1953, um 12.30 Uhr von der Kapelle des Waldfriedhofes in Berlin-Dahlem, Hüttenweg 47, aus statt.

Was wir bergen in den Särgen ist der Erde Kleid. Was wir lieben ist geblieben in Zeit und Ewigkeit. Fern ihrer geliebten Heimat Ostpreußen, entschlief am 29. Juni 1953, sanft in Gottes Frieden, nach einem mit großer Geduld ertragenem Leiden, unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Maria Schroeder, geb. Mett, im 75. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Else und Gretel Schroeder. Erwin Schroeder und Frau Hildegard, geb. Dank und 4 Enkelkinder. Burgfelde, Kreis Goldap, jetzt: Neddenaverbergen 85b, Kreis Verden (Aller).

Fern von ihrer geliebten Heimat, entschlief am 5. Juni 1953, sanft nach Gottes Willen im 83. Lebensjahre, unsere liebe, gute Mutter und Großmutter, Johanna Trokowski, geb. Horch, aus Tapiau (Ostpreußen). In tiefer Trauer: Maria Trokowski. Luise Harnack, geb. Trokowski. Karl Harnack. Fritz Trokowski. Maria Trokowski, geb. Stark. Otto Trokowski, und fünf Enkelkinder. Berlin-Tempelhof, Mohnickesteig 11 II, den 10. Juli 1953

Am 4. Juli 1953, nahm Gott der Herr, im Alter von 72 Jahren, unsere liebe Mutter und Großmutter, Frau Helene von Freyhold, geb. Heimbucher, heim in sein Reich. In tiefer Trauer: Peter von Freyhold und Frau Gertraud, geb. Bärfacker. Günther von Freyhold und Frau Liselotte, geb. Rust. Erich Bunschus und Frau Sabine, geb. von Freyhold und 8 Enkelkinder. Hess.-Lichtenau, den 7. Juli 1953. Früher: Königsberg

Am 10. Juli 1953, entschlief unerwartet nach schwerer Krankheit, meine liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Tochter und Großmutter, Frau Erna Müller, geb. Boerger, im Alter von 57 Jahren. In stiller Trauer: Willy Braun und Frau Edit, geb. Müller. Früher: Schlobitten, mit Urte und Gunter. Frau Emma Boerger, geb. Braun, früher: Königsblumenau. Emtinghausen, über Syke, im Juli 1953. Die Einäscherung hat in aller Stille stattgefunden.

... Ich lebe, und ihr sollt auch leben. Joh. 14, 19.   Am 21. Juli - vor 5 Jahren - verstarb an den Folgen des Krieges, mein geliebter Mann, unser liebevoller Vater, mein guter Schwiegersohn, Schwager, Neffe und Vetter, der ehemalige Heeresstudiendirektor Dr. phil. Johannes Lerps. Sein stiller, vornehmer Charakter, seine Lauterkeit und Herzensgüte bleiben uns Vorbild und richtungweisend. Er folgte unserer verehrten, nie zu vergessenden Mutter und Omi, Gertrud Kerstan, geb. Sakowski, die ein Opfer der Vertreibung aus der ostpreußischen Heimat wurde. In stillem Gedenken: Edith Lerps, geb. Kerstan. Manfred Lerps. Dorothee-Maria Lerps. Wilhelm Kerstan nebst Angehörigen. Früher Ortelsburg, Ostpreußen, Passenheimer Straße 12, jetzt Übersee/Feldwies 285 (Obb.), Juli 1953

Zum Gedenken. In stiller Trauer gedenken wir unseres lieben, unvergesslichen Mannes und Vaters, Gustav Adolf Taube, Landwirt aus Nordenburg, Kreis Gerdauen, Ostpreußen, geb. am 4. September 1888, gestorben am 17. Juni 1947 an Hungertyphus. Er folgte seinem einzigen Sohn, Erwin Gerhard, geb. 18. Mai 1923, gefallen am 28. Juni 1942 in Russland in die Ewigkeit. In Liebe und treuem Gedenken. Helene Taube, geb. Radmann und Tochter Else. Nordenburg, Kreis Gerdauen (Ostpreußen), jetzt: Gerstetten/Heuchstetten, Kreis Heidenheim (Württ.)

Am 2. Juli 1953, nahm Gott, der Herr über Leben und Tod, nach kurzer Krankheit, plötzlich und unerwartet, meinen lieben und treusorgenden Mann und Vater, Bruder und Schwager, Fritz Franzen, Inhaber der Firma Schuhhaus-Franz Bielau, Braunsberg (Ostpreußen), im Alter von 65 Jahren zu sich in sein Reich. Er folgte seinem Sohn Hans-Werner Franzen, gefallen 21.01.1944 in Russland. In stiller Trauer: Marta Franzen, geb. Bielau. Norbert Franzen. Kreuzau (Rhld.), Teichstraße 49

Am 21. Juni 1953, ist mein lieber Lebenskamerad, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Justizsekretär i. R. Bernhard Unruh, aus Tilsit, Angerpromenade 11, im 79. Lebensjahre, sanft entschlafen. In stiller Trauer: Wilhelmine Unruh, geb. Reinbacher, Selbitz (Ofr.), Bahnhofstraße 2. Kurt Unruh und Frau Elly, geb. Scheppang, Hannover, Gerberstraße 3A. Gerhard Unruh und Frau Martha, geb. Jurgeits, Hamburg 20, Geesmoor 11. Hildegard Weiss, verw. Scheiba, geb. Unruh, Stockau bei Bayreuth, Schule. Und 6 Enkelkinder

Am 14. Juli 1953, verschied nach schwerer Krankheit, fern der geliebten, ostpreußischen Heimat, Frau Edith Krantz, geb. Kafemann, früher Königsberg. Als Leiterin unserer Frauengruppe und als Vorstandsmitglied wirkte sie mit warmem Herzen unermüdlich und selbstlos für unsere Landsleute hier und in der alten Heimat. Wir werden ihr in Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren. Hameln, den 15. Juli 1953. Für den Vorstand der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen in Hameln und Umgebung der 1. Vorsitzende v. Corvin

Am 20. Mai 1953 entschlief unerwartet meine geliebte, treusorgende und selbstlose Mutter, unsere Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Louise Baumgart, geb. Steinsch, Witwe des Herrn Kaufmann Heinrich Baumgart, aus Insterburg, der zusammen mit meinem einzigen Bruder Reinhold in der Heimaterde ruht. Im Namen der angehörigen in tiefer Trauer: Margarete Baumgart, Hannover, Stüvestraße 14 IV, r.

 


Folge 22 vom 05.08.1953  (PDF S. 16, 19f)

Für Todeserklärungen

Martha Lewin, geb. Hennig, geb. 20.08.1879 in Wormditt, aus Königsbert, Plantage 16, soll Anfang Januar 1947 im Marienkrankenhaus in Königsberg verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die ihren Tod bestätigen können.

Anna Köbbert, geb. Komnick, geb. 18.04.1871 in Momehnen, Kreis Gerdauen, zuletzt wohnhaft gewesen in Gr.-Schönau, wird vermisst. Sie soll 1945 bis Pommern geflüchtet sein. Wer kann Auskunft geben?

Hedwig Alwast, geb. Ziffer, geb. 24.10.1891 in Labiau, zuletzt in Labiau wohnhaft gewesen, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Ernst Gosse und sein Bruder Paul Gosse, geboren in Plößen, Kreis Rößel, sollen verschleppt und später verstorben sein. Wer kennt ihr Schicksal?

Gustav Bossy, geb. 19.03.1888 in Czanenm und seine Ehefrau Ida Bossy, geb. Niederstrasser, geb. 03.11.1903 in Schneegrund, aus Padingen bei Schneegrund, werden vermisst.

Arnold Kamrau, geb. 14.01.1936 in Gr.-Stürlack, Kaufmannsgehilfe, zuletzt wohnhaft gewesen in Gr.-Stürlack, wird vermisst.

Margarete Iva Emma Sämann, geb. Petschow, geb. 29.12.1903 in Hamburg. Seit 01.04.1939 in Königsberg-Schönfließ Ost, Gartenstadt, wohnhaft gewesen, wird seit Januar 1945 vermisst.

Hermann Neuber, geb. 12.05.1902, Landwirt aus Schönfließ bei Mühlhausen, Kreis Pr.-Holland, wird seit Ende 1945 vermisst. Er war zuletzt als Verwundeter im Amtsgericht in Danzig untergebracht und wurde dort von den Russen mitgenommen. Vermutlich ist er nach Thorn gebracht worden.

Paul Domscheit, Schiffseigner, geb. 16.09.1900 in Siemohnen, Kreis Insterburg, zuletzt wohnhaft gewesen in Siemohnen, soll am 08.02.1945 in Frauenburg von den Russen mitgenommen worden sein. Wer kennt sein weiteres Schicksal?

Georg Junker, geb. 28.10.1904 in Klugohnen, aus Traxeden bei Heydekrug, zuletzt Plizeibeamter in Bialystock, wird seit April 1944 vermisst. Angeblich soll er 1948 in Waltersleben über Erfurt gelebt haben. Wer kann Auskunft geben über seinen weiteren Verbleib?

Emil Rudolf Meier, Lok.-Heizer aus Königsberg, Karschauer Straße 80b, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Kiauka, Otto, geb. 30.08.1894 in Schakuhnen, aus Auxkieken, Kreis Heydekrug, wird seit August 1945 vermisst.

Wilhelm Buttkus, Postbetriebsassistent, geb. 25.11.1883 in Peterswalde, Kreis Elchniederung, aus Sensburg, Adolf-Hitler-Straße 34, wird seit Januar 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über den Verbleib des Vermissten?

Hieronymus Piechowski, geb. 19.10.1863 in Krone a.d.Br., seine Ehefrau Clara Piechowski, geb. Krampitz, geb. 20.11.1867 in Graudenz, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Beekstraße 28a, und die Tochter Alma Hochwald, geb. Piechowski, geb. 11.02.1892 in Königsbert, wohnhaft gewesen, Königsberg, Niddener Weg 1a, werden vermisst. Alle drei wurden etwa im Februar 1945 nach Rauschen, Siedlung Petrulat, Sassauer Straße evakuiert. Über ihren weiteren Verbleib ist nichts bekannt. Wer kennt ihr Schicksal?

Hermann Neumann, geb. 09.09.1877 in Waltersdorf, Kreis Heiligenbeil, und seine Ehefrau Johanna Neumann, geb. Puschmann, geb. 26.01.1877 in Waltersdorf, Kreis Heiligenbeil, aus Königsberg, Bismarckstraße 12, werden seit April 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über das Schicksal dieses Ehepaares?

Artur Brandt, geb. 22.08.1907, aus Königsberg, Kohlhof 1061/13, wird seit 07.01.1943 vermisst. Er war Sekretär beim Landeshaus in Königsberg und zuletzt Soldat (Obergefreiter). Die letzte Nachricht stammt vom 06.01.1943 aus Stalingsgrad. Die Feldpostnr. Lautete 08 279. Wer war mit Brandt zusammen?

Friedrich August Barteck, geb. 16.06.1873 in Grünhayn, Kreis Wehlau und Frau Hulda Barteck, geb. Berger, geb. 15.10.1881 in Eisenberg, aus Königsberg, werden vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Anna Hennig, geb. Bendig, geb. 04.04.1890, die Tochter Erna Hennig, geb. 11.02.1922, und der Sohn Alfred Hennig, geb. 02.11.1931, aus Neusas-Scheer, Kreis Heydekrug, werden seit Januar 1945 vermisst. Sie sollen auf eine Mine gefahren und im Krankenhaus in Tauroggen verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die ihren Tod bestätigen können.

Richard Taube, geb. 27.01.1920 in Rastenburg, wird seit August 1942 bei Porogoloje-Gorodischtsche vermisst; letzte Feldpost-Nr. 31 346. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Georg Treiber, Arbeiter, geb. 26.02.1883 im Kaukasus, zuletzt wohnhaft gewesen in Eichendorf, Kreis Johannisburg, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Anna Capeller, geb. 02.02.1900 in Laugallen, Kreis Insterburg, und ihre Schwester, Meta Capeller, geb. 30.09.1903 in Laugallen, Kreis Insterburg, aus Laugallen, sollen am 07.03.1945 aus Prökelwitz, Kreis Mohrungen, wohin sie geflüchtet waren, von den Russen verschleppt worden sein. Wer kann Auskunft geben?

Charlotte Budzinski, geb. Sabjewski, geb. 11.03.1872 in Konzewen, Kreis Johannisburg, aus Sensburg, Lindenplatz 2, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Auskunft wird gebeten
Über Otto Gehrmann und Frau Johanna, geb. Scheffler, sowie dessen Tochter Christel aus Baarden, Kreis Pr.-Holland

... über Schütze Franz Reimann, geb. 31.01.1904, letzte Nachricht im Juni 1944 aus dem Mittelabschnitt im Raume Beresina (Russland), Feldpostnr. 20 254 D. Heimatanschrift: Baarden, Kr. Pr.-Holland?

... über Hermann Kraaß, geb. 31.03.1887, aus Kl.-Kutten bei Angerburg, am 01.02.1945 in Domnau von den Russen verschleppt.

... über den Verbleib oder das Schicksal des Bauern Gustav Brenneisen, geb. 24.03.1893, aus Waldhufen, Kreis Schloßberg, im November 1944 zum Volkssturm eingezogen (5. Komp. 3. Bat. Breitenstein/Ostpreußen)?

... über Anna Krigsmann, Else Groß, geb. Krigsmann und Gertrud Soß, letzte Heimatanschrift, Königsberg-Ponarth?

Günther Terkowski, angeblich am 26.04.1936 in Heilsberg geboren, sucht seine Mutter, von der er in Frankfurt/Oder auf der Flucht getrennt wurde. Wo sind andere Angehörige?

Auskunft wird erbeten
Gesucht werden:
Obergefreiter Kurt Geibys, geb. 13.04.1912, aus Königsberg, Tragh. Kirchenstraße 85, letzte Feldpostnummer: 21 446, bis zur Kapitulation in Königsberg gewesen, dann ins Sammellager nach Norkitten bei Insterburg gekommen. Seitdem fehlt jede Spur.

Gottlieb Fröhlich, geb. 31.03.1890, aus Gr.-Lasken, Kreis Lyck. Er wurde am 26. März 1945 verschleppt.

Franz Feierabend, geb. 05.07.1897, und Frau Elisabeth mit Kindern Maria, Erika und Inge, aus Eitienen bei Schaaksvitte, Kreis Samland.

Helene Rekauzke - Falkenau, geb. 18.07.1900, aus Lehndorf bei Metgethen, Kreis Samland.

Margarete Falkenau, geb. 01.01.1923, und Christel Rekauzke, geb. 28.12.1938.

Käthe Gregel, geb. Stock, geb. ca. 23.02.?, aus Königsberg-Charlottenburg.

Das Kind Günther Hinz, geb. 19.01.1941, aus Allenstein, Tannenbergstraße 1a. Wegen Lungenentzündung wurde das Kind im Januar 1945 ins Krankenhaus St. Georgen in Heilsberg eingeliefert.

Bauer Hubert Hoffmann aus Unteralkehnen, Kreis Samland, jetzt ungefähr 60 Jahre alt, und dessen Sohn, sowie Bauer Kellm, etwa 55 Jahre alt, aus Zielkeim, Kreis Samland, Malermeister Flechzig aus Cranz und andere Landsleute, die sich im Januar 1945 in Carmitten bei Cranz im GPU-Keller befanden.

Herta Salecker, geb. Agarius, geb. 28.07.1906, Elsa Salecker, geb. 08.05.1934, und Hildegard Wachowski, geb. 20.11.1928, aus Königsberg.

Otto Gallmeister, geb. 09.01.1914 in Schützendorf, Kreis Ortelsburg, Schneidermeister, Gefreiter, aus Königsberg, Korinthendamm 1, letzte Feldpostnummer 13 173 E, seit dem 05.11.1943 vermisst.

Die Hebamme Maria Krieger, geb. etwa 1908, geb. Grunwald aus Stolzhagen, Kreis Heilsberg.

Ella Habedank, geb. 11.06.1924, aus Königsberg, und Florentine, geb. Paskowski, geb. 04.05.1890, aus Rucken bei Friedrichsdorf, Kreis Gumbinnen.


Minna Kroll, geb. Pfemfert?, aus Quednau, geb. in Fichtenwalde bei Gumbinnen

Fritz Schmidtke, SS-Unterscharfführer, geb. 29.07.1914 in Luisendorf, Kr. Pr.-Eylau.

Martha Rogowski, geb. Wiewiewora, geb. 25.08.1897 aus Unterpienen, Kreis Rastenburg.

Gesucht wird die Firma Johnen & Reschke, Maschinenfabrik aus Rastenburg. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Familie Schmolinski und Familie Hillgruber aus Königsberg, Tragheimer Kirchenstraße 59.

Bruno Scharnowski, geb. 24.09.1914 in Kl.-Konopken.

August Vogel, geb. 13.12.1875, und Johanna, geb. Schmidtke, geb. 10.03.1875, aus Gr.-Lindenau, Kreis Samland.

Margarete Haugwitz, geb. Haugwitz, geb. 05.11. etwa 1904, aus Schupinnen bei Aulowöhnen, Kreis Insterburg.

Bürgermeister Unger aus Arys, und Gastwirt Arthur Bartlik.

Gerhard Schneidereit, geb. 21.06.1938, und die Großmutter Frida Schneidereit aus Kuckerneese, Kreis Elchniederung, Teichstraße 1

Die Brüder Borowski, die in Königshöhe, Kreis Lötzen geboren sind; Franz Borowski, geb. 28.09.1911, seit dem 22.07.1944 in Nordfrankreich vermisst, Ernst Borowski, geb. am 08.02.1899, und Emil Borowski, geb. 09.05.1901, seit 1945 im Osten vermisst.

Frau Gertrud Tonat, geb. Tonat, und Sohn Wolfgang, geb. 1930, sowie Stiefsohn Georg, geb. 1910, und Stieftochter Lotte, geb. 1912, aus Königsberg-Tannenwalde, Straße der SA

Anna Packmohr, geb. Juni 1890/1891, ledig, in den letzten Kriegsjahren Wirtschafterin im Erziehungsheim Freihof in Krausendorf bei Rastenburg.

Karl Dorn, geb. 1890 und Frau Lina, geb. Klowski, aus Königsberg, Knochenstraße 1. Dorn war orschlosser im Eisenbahnausbesserungswerk Königsberg-Ponarth. Wo sind ihre Kinder Gerda, 32 Jahre und Günther, 30 Jahre?

Hermann Lenk, geb. 1887 und Frau Frieda, geb. Gitschow, und deren Kinder: Ursula, Werner, Ruth und Doris, zuletzt wohnhaft Königsberg, Schrötterstraße.

Robert Tamm, geb. 19.11.1927 aus Park, Kreis Bartenstein. Letzte Nachricht vom 15.01.1945 aus Pr.-Eylau.

Hermann Heinrich Majora, geb. 04.08.1908 aus Großkrösten, Kreis Lötzen. Er war am 02.01.1945 in Urlaub und konnte nicht mehr rechtzeitig zu seiner Einheit, die in Polen lag, zurück. Meldete sich am 27.01.1945 bei einer Einheit, die in Rhein, Kreis Lötzen, lag.

Landarbeiter Otto Bartel, geb. 21.06.1919 in Stegmannsdorf, Kreis Wormditt. Vor seiner Einberufung zur Wehrmacht, im Juli 1940, bei Theodor Ruhnau in Klingenberg, tätig gewesen.

Flieger, Richard Krause, geb. am 10.03.1907 aus Werder, Kreis Gerdauen.

Walter Kastelan, geb. 29.03.1915 zu Domnau und die Mutter, Helene Kastelan, geb. Brosowski, geb. 03.11.1893.

Obergefreiter Willy Senlenk, geb. 01.01.1921 aus Gr.-Stürlack, Kreis Lötzen, vermisst seit 05.08.1944 vor Pleskau, letzte Feldpostnummer 40 294 B

Major der Reserve Grunau vom Gren.-Regt. 405, Bat.-Kommandeur, im Zivilberuf Justizinspektor bei einem Amtsgericht in Ostpreußen. Im Sommer 1944 in Russland schwer verwundet. Wo lebt die Ehefrau?
Ferner wird vom gleichen Regiment gesucht: Obergefreiter Otto Schönbeck, wohnhaft gewesen in Insterburg, von Beruf Malergehilfe.

Maschinist Alfred Krehsmer, geb. 16.11.1892, Angestellter am Wasserhebewerk Marienbruch, Kreis Labiau, am 07.03.1945 von den Russen verschleppt. Angeblich soll er sich bis 1947 im Lager Nr. 7503/II Kemmerowo (Sibirien) aufgehalten haben.

Benno Fabricius, geb. 04.02.1927, aus Bartelsdorf, Kreis Pr.-Eylau. Wurde am 06.01.1945 zum Pionier-Bat. Einberufen.

Franz Fuhge, geb. 24.10.1889, aus Widrinnen, Kreis Rastenburg, Hubert Fuhge, geb. 01.07.1928, aus Freudenberg, Kreis Rößel, 1943 von Pommern aus, von den Russen verschleppt, und Paul Sahm, geb. 12.08.1898, aus Freudenberg, Kreis Rößel, im Februar 1945 von den Russen verschleppt.

Emma Semke, geb. Hiller, geb. 12.12.1886, aus Reichau, Kreis Mohrungen, und Elisabeth Quinhagen, Kreis Liebemühl.

Heinz Braun, geb. 18.03.1923, aus Rastenburg, Stiermarkt 7a, letzte Nachricht 1945 aus Danzig.

Heinz Grunow, geb. 23.10.1925 in Parwolken, Kreis Osterode, Oberfunker, letzte Feldpostnummer 11 851. Zuletzt bei den Kämpfen in und um Berlin eingesetzt und am 25.04.1945 gesehen. Ein Bekannter hat ihn dann in Wriezen (Mark) auf dem Transport in die russische Gefangenschaft gesprochen.

Der kaufmännische Angestellte Heinz Krüger, geb. 15.10.1924, aus Königsberg-Maraunenhof, Wallenrodtstraße 34

Wer kann Auskunft erteilen: über den Verbleib oder das Schicksal des Emil Sablotny, geb. 07.01.1921 aus Kernsdorf, Kreis Osterode, letzte Nachricht von der Ostfront vor Leningrad, Feldpostnummer 17 433 E.?

Suchanzeigen
Wer kann mir Auskunft geben über das Schicksal meiner Tochter, Frau Margarete Adomat, geb. Lemke, zul wohnhaft in Nordenburg/Ostpreußen, Kreis Gerdauen, Fritz-Tschiersee-Straße 245 und Sohn, Jürgen. Meine Tochter wurde zuletzt in Gotenhafen mit ihrem Sohn gesehen, seitdem fehlt jede Spur. Wer weiß etwas über meine Tochter? Auskunft hierüber erb. Albert Lemke, Essen-Borbeck, Kleestr. 33

Amalie Beetschen, geb. Murach; Beetschen, Erika, Irmgard, Edwin und Edith, alle zuletzt in Allenburg, Kreis Wehlau. Wer kennt das Schicksal meiner Mutter und Geschwister. Nachricht erb. Bruno Beetschen, Houthalen, Prov. Limburg, Koolmiyniaan 26, Belgien.

Johannes Benkmann (Hans gerufen), geb. 13.09.1908 in Heinrichsdorf, Kreis Bartenstein, Stabsgefr. Feldpostnr. 21 571 C, letzte Nachricht Januar 1945 bei Schloßberg/Ostpreußen. Hugo Benkmann, geb. 21.02.1927 in Heinrichsdorf, Kreis Bartenstein/Ostpreußen, Flak-Ers.-Bat. (mot) 31. Marschkomp. Heiligenbeil/Ostpreußen, soll bei Elbing im Februar 1945 verwundet nach Danzig ins Lazarett eingeliefert sein.

Wer kennt das Schicksal meiner Eltern: Albert Bleschke, geb. 07.12.1873, und Anna Bleschke, geb. Tietz, geb. 23.06.1876, zuletzt wohnhaft Königsberg, Aweider Allee 327, Nachricht erb. Frau Klara Schwermer, Remlingen bei Würzburg

Meta Blankenstein, geb. Haack, aus Königsberg, Hindenburgstraße 30a. Nachricht erb. Oskar Haack, Postinspektor a. D., aus Königsberg, Kaiserstraße 28a, jetzt Minden in W., Königstraße 55

Ich bitte um Auskunft über den Verbleib meines Sohnes, des Soldaten Erich Herbert Dlugas, geb. am 13.03.1925 in Rosengarten, Kreis Angerburg, Feldpostnr. L 49 773a, vermutlich ausgebildet bei der Fallschirmtruppe, letzte Nachricht aus Italien am 20.01.1945. Nachricht erb. für die in der sowj. bes. Zone lebende Mutter, W. Wichmann, Wanne-Eickel, Mozartstraße 2

Otto Domnik, Fallschirmjäger, geb. Dezember 1922 in Königsberg (Land), genaue Adresse unbekannt. Zuletzt Gefangenschaft in Ottawa (Kanada). Wer war mit ihm zusammen? Nachricht erb. Ina Wüst, bei Frau E. Bode, Hannover-Kirchrode, Kühnstraße 10.

Emil Endom, geb. 15. März 1900, Bauer aus Almenhausen, Kreis Pr.-Eylau/Ostpreußen. Letzte Nachricht vom 22. Februar aus dem Kreise Stolp, wo er mit seinem Treck unter die Russen gekommen sein soll. Nachricht erb. Frau Elene Endom, Burhafe in Oldenburg, Wesermarsch.

Wer kann Auskunft geben über den Verschollenen Rudolf Falk, geb. 24.04.1887, Landwirt und Gärtner in Hermenhagen, Post Bartenstein, der angeblich am 29.01.1945 mit den übrigen männlichen Einwohnern von Bartenstein von den Russen irgendwohin verbracht wurde? Mitteilungen an das Amtsgericht in Straubing (Ndby.) zu UR II 131/53

Suche Bäckermeister Alfred Frick aus Lyck/Ostpreußen. Mitteilungen erb. Karl Prickler, Bäckermeister, Offenbach a. M., Bieber, Pfarrgasse 18

Bernhard Hartel, geb. 12.12.1909 (eingefügt ist ein Bild von Bernhard Hartel) aus Blockswalde, Kreis Schloßberg, Obergefr., Feldpostnummer 03115, letzte Nachricht 22.06.1944 aus dem Lazarett Bobruisk. Nachricht erb. für seine Frau in der sowj. bes. Zone, Friedrich Lemke, Glatten bei Freudenstadt i. Schwarzwald

Nikolaus, Peter Hilgers, geb. 13.03.1924 in Oberwegerich in Belgien. Wurde am 12.09.1943 mit einem Marschbat. On Le Mans (Frankreich) nach Russland in Marsch gesetzt. (Bild von Nikolaus, Peter Hilgers ist abgebildet).In Borodjanka wurden sie ausgeladen und am russ. Brückenkopf 90 km nördl. Kiew eingesetzt. Er wurde einem ostpr. Rgt. Zugeteilt und zwar dem 2. Inf.-Regt. 346, 317, Di. Am 04.10.1943 nach Augenzeugenberichten, geriet er verwundet in Gefangenschaft. Seitdem fehlt jede Nachricht. Feldpostnr. In Frankreich 40 334 E. Nachricht erb. für die Eltern (in Belgien) Karl-Heinz-Schmidtmann, Essen-Altenessen, Haßlerstraße 282

Ernst, Paul Gadegast, Stadtobersekretär, geb. am 11. Mai 1893 in Steinsdorf, zuletzt wohnhaft in Stettin-Frauendorf. Nachricht erb. zum Zwecke der Todeserklärung u. Nr. 34 012. Das Ostpreußenblatt.

Wer kann Auskunft geben über meine Eltern; Gertrud Gloth, verwitw. Sprie, geb. Krause, geb. 29.03.1889, Artur Gloth, geb. 27.02.1887, aus Königsberg, Ponarther Bergstraße 47, Nachricht erb. Werner Sprie, Wuppertal-Elberfeld, Briller Straße 164

Gesucht werden der Bauer Erich Gorveski aus Fasten, Kreis Sensburg/Ostpreußen und der Landwirt Otto Kossmann aus Nikolaiken/Ostpreußen, oder deren Angehörige. Wer weiß etwas über den Verbleib der Familien? Nachricht dringend erb. Frau Auguste Nagorny, geb. Pissarek, früher wohnhaft Balz, Kreis Sensburg/Ostpreußen, jetzt: Reiffelbach/Pfalz, Kreis Kusel

Wer kann Auskunft geben über meinen Bruder Erich Kirche, geb. 16.03.1911 in Königsberg. Kam 1940 zur Wehrmacht bei der Aufklärungs-Abt. in Königsberg, Cranzer Allee. 1942 oder 1943 ist die Einhet nach Stahnsdorf bei Potsdam gekommen, von da nach Frankreich. Seit dieser Zeit keine Nachricht. Nachricht erb. Ernst Kirche aus Königsberg, Ratshof, Kaporner Straße 21a, jetzt: Wiesbaden-Bierstadt, Langgasse 49

Wo lebt Frau Maria Kessler, bis zur Vertreibung wohnhaft in Skullbetwarren? Jetziges Alter ca. 60 bis 65 Jahre. Nachricht erb. Werner Jamrowski, Hamburg II, Kleine Johannisstraße 6, Tel. 346514

Obergefr. Grzeszyk, Otto, geb. 03.03.1900 in Hamburg. Letzte Feldpostnr. 09 933, Baukolonne Ortelsburg, wird gesucht von seiner Familie in Jagodnen, Kreis Lötzen.

Wer kann Auskunft geben über Frieda Kirstein, geb. Neujahr, geb. 25.12.1912 in Hochkarschau, Kreis Samland, Siegfried Kirstein, geb. 15.03.1937 in Hochkarschau. Lothar Kirstein, geb. 20.06.1941 in Godrienen. Paul Kords, geb. 26.03.1932 in Ponarth, letzte Anschrift, Timmendorfer Strand, Wohldstraße 16?, Nachricht erb. Frau Kirstein, Rendsburg, Hohe Straße 20

Frau Lisa Mannek, vor 1945 in Gr.-Dirschkeim, Kreis Samland/Ostpreußen gewohnt, wird dringend um ihre jetzige Anschrift gebeten.

Wer kann Nachricht geben, wo sich zur Zeit der Elektriker Ernst Maraun, zuletzt wohnhaft in Königsberg/Ostpreußen, Yorckstraße 53, geb. am 15.12.1912 in Königsberg, aufhält? Im Februar 1945 war der Gesuchte im Raum von Braunsberg-Ostpreußen bei Instandsetzungszug der I. Abt. Panz.-Artl.-Reg., Groß-Deutschland als Gefreiter. Nachr. erb. an das Amtsgericht Melle zu II 51/53

Wer kann Auskunft geben über Familie Apotheker Peters, früher Goldap, später Königsberg? Wer kannte Anton Pabst und Frau Hilda, geb. Peters, Königsberg, Ziethenstraße 16 II, zuletzt Radtkestr. 5? Wer kannte Ida Peters, Königsberg, Kreusallee 32? Nachricht erbittet Dr. Franz Pabst, Lüneburg, Am Sande 53

August Pillkuhn, geb. 18.11.1884 in Mixeln, Kreis Gumbinnen, Maurer und Landwirt, und Helene, geb. Meiser, verw. Thierfeldt, geb. 02.07.1873 in Kasaleken, Kreis Goldap, beide zuletzt wohnhaft in Hohenfried (Spierokeln), Kreis Gumbinnen. Letzte Nachricht, Ende Juni 1945 von der Flucht. Nachricht erb. Willy Thierfeldt, Brockstedt in Holstein

Wer kann Auskunft geben über das Schicksal meiner Tochter Platz, Anneliese, geb. 16.07.1927 in Königsberg, bis Januar 1948 im Lager Pr.-Eylau, dann Kalleningen und Lazarett Georgenburg gewesen. Nachricht erb. Frau Anna Platz, Wipperfürth, Josefstraße.

Hermann Ramminger, geb. 02.04.1884, Herta Ramminger, geb. Brost, geb. 25.10.1892 aus Kiefernberg (Pillkallen) Ostpreußen, letzte Nachricht Ende Januar 1945, Raum Wehlau-Königsberg. Wer hat sie später gesehen? Nachricht erbittet Familie Nobereit, Essen-West, Niederfeld 62

Gottfried Reimer, Volkssturmmann, geb. 09.04.1891, letzter Wohnort Woplaucken, Kreis Rastenburg. Nachricht erb. Frau Marta Reimer, Dobbeln Nr. 8 über Schöningen (Braunschweig)

Von Auffanggesellschaft Bialystock/Grodno. Suche Mitarbeiter, die 1942/1944 mit mir dort waren. Die Herren Scharnowski, Romba oder andere Emil Weitkus aus Insterburg, jetzt Kaufmann in Wilhelmshaven, Ruseler Straße 2

Joseph Tresp (mit Bild), Lehrer aus Komienen, Kreis Rößel, geb. 06.03.1880. Verschleppt Anfang März 1945 aus Komienen mit Bürgermeister Graw zusammen. Wer weiß etwas über seinen Verbleib? Nachricht erb. Kathi Volquards-Tresp, Hamburg 24, Wallstraße 29

Franz Schaluppa, geb. 07.05.1907, Gefreiter, Feldpostnr. 36 378, wohnhaft in Woplauken, Kreis Rastenburg, letzte Nachricht im Januar 1945 aus Schloßberg/Ostpreußen. Wer kennt sein Schicksal? Nachricht erb. für Frau Auguste Schaluppa, in der sowj. bes. Zone an Gustav Heinrich, Denklingen, Kreis Oberberg, Bez. Köln

Gesucht wird Schneidermeister August Weber, früher Königsberg, Pr.-Kummerau, Kummerauer Straße 54.

Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Julius Sdrojek, geb. 16.01.1900 in Ketzwalde, zuletzt gew. Odmy bei Gilgenburg, Kreis Osterode/Ostpreußen? Zuletzt gesehen im Lager Pamletten bei Tilsit/Ostpreußen am 21.08.1945. Nachricht erb. Frieda Sdrojek, Meinerzhagen, Oststraße, Kreis Altena, Westfalen

Wer kann Auskunft geben über den Verbleib von Anton Wiech, geb. 1928, Allenstein (Ostpreußen) Straßburger Str. (Posthäuser), war Anfang 1945 im Volkssturm-Einsatz. Wer kann mir über sein Schicksal oder seinen Verbleib Mitteilung machen? Nachricht erb. Bernhard Bartnick, Elmeldingen, Kreis Lörbach, Süd-Baden

Wer kann Auskunft geben über das Schicksal meines Mannes, Bauer Heinrich Wohlgemuth, geb. 13.05.1877, wohnhaft in Neulinkuhnen, Kreis Elchniederung, von Russen verschleppt, zuletzt im Februar 1945 im Lager Hasenberg, Kreis Wehlau gesehen worden. Unkosten werden erstattet. Nachricht erb. Frau Olga Wohlgemuth, Wermelskirchen, Elpringhausen 66.

Achtung! Welche Frau oder welches Mädchen ist mit meiner Tochter Hildegard Wolff, geb. 22.04.1925 in Maldeutea, Kreis Mohrungen, in dem Lager Angerka 7503 XI zusammen gewesen? Nachricht erb. Frau Auguste Wolff, Raderbrolch 49, P. Korschenbroich-Nord, Rhld., (Unkosten werden sofort erstattet).

Wer kann Aufenthaltsort und Anschrift ehem. Inhaber der Firma A. Lindemann GmbH., Schokoladenfabrik, früher Danzig mitteilen?

 

Todesanzeigen

Am Sonntag, dem 19. Juli 1953 ist meine liebe Frau Marie Fischer, geb. Pretzner im 70. Lebensjahr, nach schweren Leiden, von mir gegangen. Ich trage sehr schwer an diesem mir unersetzlichen Verluste. Arthur Fischer. Früher Königsberg/Ostpreußen, Tiergartenstraße 50. Jetzt: Leverkusen-Küppersteg, Alte Landstraße 80a

Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen Tote wecken, dann würde Dich, geliebtes Herz, die kühle Erd nicht decken. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss entriss uns der unerbittliche Tod am 7. Juli 1953 durch einen Unfall in seinem Beruf, meinen innig geliebten Mann, unseren herzensguten, uns treusorgenden, jüngsten Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffen, Elektromeister Fritz Reuter, früher Hainen, Kreis Ebenrode, Ostpreußen, im Alter von 33 Jahren. In tiefem Schmerz: Ruth Reuter, geb. Diebowski, als Gattin, früher Lötzen/Ostpreußen. Er folgte seinem am 23. Januar 1945 bei Gumbinnen/Ostpreußen gefallenen, ältesten Bruder, Oberleutnant Otto Reuter, in die Ewigkeit. Die Liebe höret nimmer auf: Emma Reuter, geb. Salecker und Töchterchen Christa. Im Namen aller Hinterbliebenen in schwerstem Leid die Eltern: Otto Reuter und Ehefrau Anna, geb. Grigat, Eschweiler bei Aachen, Markt 20

Die Scheidestunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Fern seiner geliebten Heimat, in die zurückzukehren er die Hoffnung niemals aufgegeben hatte, entschlief plötzlich und unerwartet am 25. Juni 1953, mein unvergesslicher, herzensguter Mann, unser lieber, guter Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel, Schneidermeister Emil Flux, im 59. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Anna Flux, geb. Kaschluhn und alle Angehörigen. Lötzen, Angerburger Straße 1, jetzt: Broxten 81. Die Beerdigung fand am 29. Juni 1953 auf dem Friedhof zu Osterkappeln statt.

Am 26. Juli 1953, seinem 30. Geburtstag, gedenke ich in besonderer Liebe unseres Dieter, Obergefreiter in einem Inf.-Regt., der nach zweimaliger Verwundung am 1. März 1945 in Helmstedt verstorben ist, und seines lieben Vaters, meines lieben, treusorgenden Mannes, Lehrer Erich Damerau, Hauptmann der Art. Über dessen Schicksal ich auch heute noch in Ungewissheit bin. In steter Trauer: Elfriede Damerau. Löenstein, Kreis Gerdauen. Jetzt: Hannover-Davenstedt, Geveker Kamp 24

Gott, der Herr, nahm am 25. Juni 1953, plötzlich und unerwartet seinen treuen Diener, meinen lieben Mann, unsern guten Vater und Schwiegervater, den liebevollen Großvater seiner Enkelkinder, Andreas Knoblauch, Rangiermeister a. D. im 69. Lebensjahr zu sich in sein Reich. Er folgte seinen beiden Kindern, Hedwig und Rudolf, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Hedwig Knoblauch, geb. Koll. Gertrud Lenz, geb. Knoblauch. Hanns Lenz. Ursula Balzer, geb. Knoblauch. Joachim Balzer. Marianne, Adalbert und Andreas. Sabine und Klaus-Werner, als Enkelkinder. Königsberg, Pr., Vorst. Langg. 146. Jetzt: Erkrath bei Düsseldorf, Neander Straße 32b

Zum Gedenken. Am 1. August 1953 jährte sich zum fünften Male der Tag, an dem meine liebe, gute Frau, unsere unvergessliche Mutter, liebe Oma, Schwägerin und Tante, Frau Minna Ewald, geb. Schwarz, im 63. Lebensjahr, im Lager Oxböl/Dänemark verstarb. An der Seite ihre lieben Bruders, Otto Schwarz, gestorben 04.05.1950 aus Liebenfelde »Bahnhofshotel« haben wir die Urne am 08.05.1950 in Unterwachingen zur ewigen Ruhe gebettet. In Liebe gedenken wir ihrer, sowie aller unserer lieben Verwandten, die uns durch den Krieg genommen wurden. Karl Ewald, Kinder und Großkinder. Ludwigshof, Kreis Bartenstein. Jetzt Unterwachingen.

Heute, an seinem 31. Geburtstag, entschlief nach langem, schwerem Leiden, mein lierber und treuer Lebenskamerad, mein guter Papa, Erwin Paulsen. In tiefem Schmerz: Seine Frau Lieselotte Paulsen, geb. Kewitz. Audof bei Rendsburg. 15. Juli 1953. Früher: Tapiau, Kreis Wehlau

Am 22. März 1953 verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von 58 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, August Oddoy. In tiefer Trauer: Anna Oddoy, geb. Burgmann. Erwin, Arno und Günter Oddoy. Hambug-Garstedt, Rosenstieg 11. Früher: Saiden, Kreis Treuburg

Unsern Toten zum Gedächtnis! Am 3. August 1953, jährte sich der Todestag unserer lieben, treusorgenden Mutter, Schwiegermutter, lieben Omi, Schwester, Schwägerin und Tante, Marta Jonischkies, geb. Jonischkies, geboren am 08.01.1891. Sie folgte, nach kurzer, schwerer Krankheit, unserem guten Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer David Jonischkies, geboren am 31.08.1879, früher Trakeningken (Memelland), der am 7. Juni 1951 von seinem langen, schweren Leiden erlöst wurde, in die Ewigkeit. Sie ruhen beide auf dem Friedhof in Flemhude bei Kiel. Ferner gedenken wir unseres geliebten Bruders Erich, geboren am 15.02.1924, der noch so jung am 11.07.1943 in Russland fiel. Schlaft wohl Ihr Lieben! Es trauern um sie: Richard Scheppat und Frau Marta, geb. Jonischkies, Nußdorf bei Landau. August Jonischkies, Lübeck. Grete Baltruweit, geb. Jonischkies, Leinsweiler bei Landau. Ewald Baltruweit (seit Februar 1945 vermisst). Helene Jonischkies. Fritz Berneik und Frau, Melsdorf bei Kiel. Horst, Bruno, Erika Scheppat, als Enkelkinder. Johanna, Gerhard Baltruweit, Werner Berneik, Enkelkinder. Elisabeth Engelke, geb. Jonischkies, Warnemünde. Daniel Jonischkies, Thüringen

Der Herr über Leben und Tod nahm am 8. Juli 1953 meinen innig geliebten Mann, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Rechnungsführer Gerhard Heuser, in der Blüte seines Lebens zu sich in sein himmlisches Reich. In tiefem Schmerz: Im Namen der Hinterbliebenen: Hannelore Heuser, geb. Schimansky. Domäne Tykrigehnen, Ostpreußen. Jetzt: Köln-Riehl, Hittorfstraße 5

Nun, so hast Du's überwunden, manche harten, schweren Stunden, manchen Tag und manche Nacht, hast Du in Schmerzen zugebracht. Jetzt wurde unser jahrelanges Hoffen auf ein Wiedersehen endgültig zerschlagen. Mein lieber, guter Mann, treusorgender Vater, Bruder, Onkel und Schwager, Schwiegervater und Großvater, Landwirt Ferdinand Czudnochowski, kehrt nicht mehr zu uns zurück. Er ist im September 1945 in Insterburg verstorben. Im Namen der Hinterbliebenen: Minna Czudnochowski, geb. Sparka, nebst Kindern und Verwandten. Balkfelde, Kreis Insterburg, Ostpreußen. Jetzt: Pinneberg, Weidenstraße 10, Holstein

Am 3. Juli 1953 entriss der Tod plötzlich aus frohem Schaffen meinen lieben Mann, unsern herzensguten Vati, Meister des Kfz.-Handwerks, Hugo Neumann, im Alter von 48 Jahren. In tiefer Trauer: Agnes Neumann, geb. Fischer. Gundolf und Gerd-Hugo. Osterwald, Kreis Neustadt a. Rbge. Früher: Heilsberg/Ostpreußen, Ferdinand-Schulz-Straße 5/7

Fern unserer geliebten Heimat, verstarb am 17. Mai 1953, nach langem, schwerem Leiden, im 56. Lebensjahr, mein geliebter, herzensguter Mann, mein lieber Vater und Schwiegervater, unser lieber, letzter Bruder, Schwager und Onkel, Kaufmann Ernst Gronenberg. In tiefer Trauer: Frieda Gronenberg, geb. Glandien, Pr.-Eylau, jetzt: sowj. bes. Zone. Klaus Gronenberg und Frau. In stillem Schmerz im Namen aller Angehörigen: Martha Weyde, geb. Gronenberg, Zinten. Jetzt: Tenstedt über Cappeln in Oldenburg

Am 14. Juni 1953, verstarb an den Folgen eines Unfalles, mein lieber Mann, unser Vater, Sohn, Bruder, Enkel, Schwager und Onkel, Kurt Alexander, Steuerass. z. Wv., im Alter von 43 Jahren. Die Heimat, die er so sehr geliebt hat, wird er nicht mehr wiedersehen. Die Hinterbliebenen: Elfe Alexander, geb. Woßeck, nebst 5 Kindern. Oberhausen-Osterfeld, Fürstenstraße 96

Am 20. Juli 1953 nahm Gott, meinen lieben Mann, meinen treusorgenden, herzensguten Vater, Rektor a. D., Max Reich, zu sich in seinen ewigen Frieden. Er entschlief fern unserer geliebten Heimatstadt Königsberg in Ostpreußen, im Alter von 64 Jahren, nach einem arbeitsreichen Leben, das erfüllt war von Sorge für die Seinen, einem hohen Pflichtbewusstsein und tiefem, christlichem Gottvertrauen. In tiefer Trauer: Elsa Reich, geb. Gland und Sohn Wolfgang. Hamm in Westf., den 28. Juli 1953. Die Einäscherung fand am 25. Juli 1953 im Krematorium zu Dortmund statt.

Am 20. Juni 1953 ist nach kurzem Leiden unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, mein langjähriger Hausgenosse, der frühere Besitzer des Gutes Schönbruch im Kreise Ebenrode/Ostpreußen, Bruno Janowski, im 64. Lebensjahre sanft entschlafen. Die Beisetzung hat am 23. Juni 1953 in Fauerbach, Oberhessen, stattgefunden. Käte Beckmann, geb. Janowski. Konrad Beckmann, früher: Eszeningken, Kreis Darkehmen/Ostpreußen. Jetzt: Quickborn in Holstein. Cahrlotte Wosegien, geb. Janowski. Dr. med. Hermann Wosegien, Schleswig, Lollfuß 98b. Anna Mäding, Fauerbach in Oberhessen über Nidda

Fern seiner geliebten Heimat, verschied an Herzschlag im Alter von 80 Jahren, am 17. Juli 1953, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater und Großvater, der Kreissparkassendirektor i. R., Max Przetak, früher: Mohrungen/Ostpreußen. Die trauernden Hinterbliebenen: Lotte Kiesow, geb. Przetak (seit 1945 vermisst). Grete Przetak. Erich Przetak. Hildegard Przetak und 5 Kinder. Friedrich Baun. Ilse Braun und 2 Kinder. Helmut Kiesow und 3 Kinder. Braunschweig, den 17. Juli 1953, Eichendorffsiedlung, Post Kralenriede

Am 22. Juli 1953, entschlief sanft, nach kurzer, schwerer Krankheit, jedoch plötzlich und unerwartet, mein herzensguter Vater, unser treusorgender Schwiegervater und bester Opa, mein geliebter Bruder, unser lieber Schwager, Onkel und Vetter, Tischlermeister Wilhelm Huwald, kurz nach Vollendung seines 70. Lebensjahres. Er folgte seiner geliebten Gattin, seinen drei gefallenen Söhnen und seiner kürzlich verstorbenen Schwiegertochter, fern der Heimat, in die Ewigkeit. Sein Leben war Liebe und Aufopferung für die Seinigen. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Wilhelm Huwald und Familie. Ortelsburg/Ostpreußen, Gartenstraße 29. Jetzt: Brühl, Bez. Köln, Pingsdorfer Straße 79, den 22. Juli 1953

Am Sonnabend, dem 4. Juli 1953, entriss uns der bittere Tod durch Ertrinken, unseren lieben, einzigen Sohn und meinen lieben Bruder, Eberhard Doepner, Pr.-Thierau, Kreis Heiligenbeil, im fast vollendeten 12. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Bernhard Doepner und Frau Emmi, geb. Fischer. Brigitte, als Schwester. Auf dem Ort über Glückstadt/Holstein

Nach jahrelang, vergeblichem Forschen, erhalte ich jetzt die Nachricht, dass mein lieber Mann, der Maler Helmut Reddig, Königsberg, Blücherstraße 18, bei der Einnahme von Königsberg, im April 1945, durch Fliegerangriff, gefallen ist. Maria Reddig, Böklund, Kreis Schleswig

Am 10. Juni 1953 ist in Wyk auf Föhr der herzensgute Vater, seiner einzigen Tochter Anneliese, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe, der Zoologische Präparator, Kurt Werber, nach schwerem, standhaft ertragenem Leiden, kurz vor Vollendung seines 58. Lebensjahres, entschlafen. Er folgte seiner lieben Frau, Anna Werber, geb. Bombe, nach drei Jahren, in die ewige Heimat. In stiller Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Rosa Schulz, geb. Werber, als Schwester. Egenbüttel, Post Rellingen/Holstein, früher: Rastenburg und Ostseebad Cranz, Ostpreußen

Unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante, Frau Bertha Schumacher, geb. Liedtke, ist heute, wenige Tage nach ihrem 84. Geburtstage, nach schwerem Leiden, sanft entschlafen. Im Namen der Hinterbliebenen: Familie Arthur Schumacher, Krossen, Kreis Pr.-Holland, jetzt Kummerfeld bei Pinneberg. Familie Ernst Schumacher, Angnitten, Kreis Pr.-Holland, jetzt: Hohenraden bei Pinneberg. Wir haben unsere liebe Entschlafene am 16.07.1953 in Rellingen zur letzten Ruhe gebettet.

Fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, entschlief sanft am 29. Juni 1953, nach einem arbeitsreichen Leben, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Marie Krüger, geb. Gröger aus Sommerfeld, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, im 84. Lebensjahre. Im Namen aller Kinder und Enkelkinder: Ernst Krüger und Frau Frida, geb. Dreher. Arno, Fritz und Christalein. Puttgarden auf Fehmarn/Holstein.

Meine liebe Mutter, Gertrud Kiehling, geb. Redottée, geb. 28. Februar 1869 in Königsberg, starb am 10. Mai 1953 in Berlin. Dr. med. Rudolf Kiehling, über Berlin-Tempelhof, Wiesener Straße 21, bei Dunskus

Am 9. Juni 1953, entschlief nach längerem Leiden, fern der Heimat, unsere liebe Mutter, Großmutter und Schwester, Frau Martha Dellin, geb. Strunk, im Alter von 72 Jahren. In tiefer Trauer: Magdalena Stoltzenburg, geb. Dellin. Hilde Kratel, geb. Dellin. Heinrich Stoltzenburg. Kurt Kratel. Inge und Günther, Enelkinder. Hedwig Strunk, Schwester. Tapiau, Königsberg. Jetzt: Garmisch-Partenkirchen, Mittenwalder Straße 17

Am 2. Juli 1953, entschlief plötzlich, infolge eines schweren Herzleidens, meine liebe Schwester, Erna Scheele, Mittelschullehrerin i. R. In tiefer Trauer: Elsa Scheele. Königsberg, Kaiserstraße 21. Jetzt: Obermarschacht/Elbe, Post Winsen/Luhe, Kreis Lüneburg

Nach kurzer, schwerer Krankheit, verschied heute Nacht, unerwartet im Krankenhaus zu Verden, erlöst von langem, schwerem Kummer um das Unglück beider gut geratener Söhne, meine liebe Frau, Telegraphenassistentin a. D. Martha Kastilan, geb. Nowack, im 65. Lebensjahr. Dies zeigt tiefbetrübt an: Franz Kastilan, Reg.-Insp. a. D. Verden, Münchemeyerstraße 18, den 9. Juli 1953. Früher: Insterburg, Jordanstraße 1. Die Beerdigung hat einem Requiem am 13.07.1953 auf dem Domfriedhof in Verden stattgefunden.

Zum Gedenken. Am 21. Juli 1953 jährte sich zum achten Male der Todestag meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Großmutter, Schwester und Schwägerin, Frau Minna Sablofski, geb. Wiesberger. Königsberg, Wiebestraße 99. Sie ruht auf dem Luisenfriedhof in Königsberg. Im Namen der Hinterbliebenen: Emil Sablofski. Mörfelden bei Ffm., Wilh.-Leuschner-Straße 24

Im festen Glauben an ihren Erlöser, entschlief am 2. Juli 1953, sanft, nach kurzer, schwerer Krankheit, meine geliebte Pflegemutter und gute Schwiegermutter, Postsekretärin a. D. Fräulein Anna Kudieke aus Königsberg, Königstraße 16/17, im 74. Lebensjahr. In stiller Trauer: Louise Cibulski, geb. Schumacher. Erich Cibulski. Laukischken, Kreis Labiau/Ostpreußen. Jetzt: Gelsenkirchen, Florastraße 87. Die Beisetzung hat am 06.07.1953 in Gelsenkirchen stattgefunden

Erst heute erfuhr ich das Hinscheiden unserer lieben, guten Frau Emma Rockel. Sie starb am 27. Oktober 1952 bei ihrer Tochter in Niederheckenbach (Rheinland-Pfalz). Wir alle, die wir beim Bahnhofsdienst in Braunsberg waren, werden das Andenken dieser immer tapferen, immer fröhlichen, echt ostpreußischen Frau hoch in Ehren halten. Ihre Einsatz- und ihre Hilfsbereitschaft waren vorbildlich. Für alle DRK-Schwestern und Bahnhofsmütter von Braunsberg: Frida Busch. 20. Juli 1953

Am 17. Juli 1953, entschlief unerwartet, meine innig geliebte Frau, Schwester, Schwägerin, Tante, Anna Roseneit, geb. Tobaschus aus Memel, Mühlenstraße 10, im Alter von 65 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Karl Roseneit. Fritz Tobaschus. Emma Tobaschus. Hermann Roseneit. Lene Roseneit. Angelika Tobaschus. Otto Tobaschus. Bielefeld/Westf.

Plötzlich und unerwartet, erlöste nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden, am 2. Juli 1953, Gott, der Herr, meine liebe Frau, unsere treusorgende, geliebte Mutter und Schwiegermutter, unsere gute Omi, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Else Brückhändler, geb. Griesbach, im Alter von 60 Jahren. Sie folgte ihrem am 19.05.1940 gefallenen Sohne Klaus, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Gustav Brückhändler. Edith Gehrmann, geb. Brückhändler. Fritz Gehrmann, in Russland vermisst. Enkelkinder, Klaus-Peter und Günter. Quakenbrück, im Juli 1953, Farwicker Straße 21. Früher Kleinheide bei Neuhausen/Ostpreußen

Todeserklärungen

5 II 93/53  Lingen/Ems, den 17. Juli 1953
Aufgebot.
Die Ehefrau Luise Braese, geb. Klein in Schepsdorf, Siedlung 402, Kreis Lingen/Ems, hat beantragt ihren verschollenen Ehemann, den Verwaltungsstellenleiter Fritz Otto Braese, geb. am 15.07.1895 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Schloßberg/Ostpreußen, und zuletzt Volkssturmmann bei der Einheit Feldpostnummer 36 100, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 15. September 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

5 II 98/53  Lingen/Ems, den 17. Juli 1953
Aufgebot
Die Ehefrau Käthe Meinert, geb. Rotzoll in Lingen/Ems, Elisabethstraße 1, hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Landwirt Franz Meinert, geb. am 12.05.1902 in Krottunschin, Kreis Löbau, zuletzt wohnhaft in Griefenhof, Kreis Straßburg und zuletzt Obergefreiter bei der Einheit Feldpostnr. 14 065 A, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 15. September 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

5 II 97/53  Lingen/Ems, den 17. Juli 1953
Aufgebot.

Die Ehefrau Berta Krebs, geb. Link, in Lingen/Ems, Rheiner Straße 40f, hat beantragt, ihren verschollenen Ehemann, den Landarbeiter Otto Franz Krebs, geb. am 10.06.1900 in Henrichendorf, zuletzt wohnhaft in Kurkau, Kreis Gerdauen, Ostpreußen und zuletzt Stabsgefreiter bei der Einheit Feldpostnr. 09 861, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 15. September 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

Urk. Reg. II 6/53  Burglengenfeld, den 20. Juli 1953
Aufgebot.
Helmut Bratz, Invalidenrentnersohn, geb. am 1. August 1933 in Steffensfelde, Kreis Gumbinnen, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Steffensfelde, auf der Flucht von Steffensfelde nach dem Westen aus Anlass des letzten Krieges seit Ende Januar 1945 bei Mohrungen in Ostpreußen vermisst, soll für tot erklärt werden. Antragsteller: Rentner Karl Bratz, Deggendorf Nr. 7, Kreis  Burglengenfeld. Der Verschollene wird aufgefordert, sich zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, werden aufgefordert, Anzeige zu erstatten. Meldung und Anzeige haben bis zum 20. Oktober 1953 beim Amtsgericht Burglengenfeld zu erfolgen. Amtsgericht.

Urk. Reg. II 5/53   Burglengenfeld, den 20. Juli 1953
Aufgebot
Helene Bratz, geb. Gröf, Invalidenrentnerehefrau, geb. am 11. August 1895 in Steffensfelde, Kreis Gumbinnen, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Steffensfelde, auf der Flucht von Steffensfelde nach dem Westen aus Anlass des letzten Krieges seit Ende Januar 1945 bei Mohrungen in Ostpreußen vermisst, soll für tot erklärt werden. Antragsteller:  : Rentner Karl Bratz, Deggendorf Nr. 7, Kreis  Burglengenfeld. Die Verschollene wird aufgefordert, sich zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über die Verschollene geben können, werden aufgefordert, Anzeige zu erstatten. Meldung und Anzeige haben bis zum 20. Oktober 1953 beim Amtsgericht Burglengenfeld zu erfolgen. Amtsgericht.

Aufgebot
Der Schlosser Heinz Badziong aus Rheine i. W. hat beantragt, seine verschollene Mutter, Luise Badziong, geb. Salewski, zuletzt wohnhaft gewesen in Osterode in Ostpreußen, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens bis zum 25. September 1953 auf dem unterzeichneten Amtsgericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens bis zum oben angegebenen Termin dem Amtsgericht Anzeige zu machen. Amtsgericht Rheine i. W., 23. Juli 1953     3 II 127/53

Aufgebot.
Emil Ruddigkeit, Wulfsen, Kreis Harburg, hat beantragt, den verschollenen Zellstoffarbeiter Fritz Emil Stern, geboren am 13.06.1915 in Baitukeiten, Kreis Tilsit, zuletzt wohnhaft gewesen in Kartingen, Ostpreußen, und vermisst als Stabsgefreiter bei einer Truppe in Ostpreußen seit Dezember 1944, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 3. November 1953 bei dem Amtsgericht in Winsen (Luhe) zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zum angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Winsen (Luhe), den 21. Juli 1953.  Das Amtsgericht

53 II 133/52  Beschluss.
Der verschollene Landwirt Max Feyka, geb. am 03.01.1895 in Taulensee, Kreis Osterode/Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Gardienen/Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1945, 24.00 Uhr festgesetzt. Essen, den 21. Juli 1953  Das Amtsgericht

5 II 52/52  Beschluss.
Die Ehefrau Drieda Fischer, geb. Paetsch, geb. am 23.01.1903 in Jakunen, Kreis Angerburg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Jakunen, Kreis Angerburg, Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 21.06.1945, 24.00 Uhr festgestellt. Diese Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei. Die außergerichtlichen Kosten fallen dem Nachlass zur Last. Lingen/Ems, den 2. Juli 1953. Das Amtsgericht.

5 II 4/53   Beschluss.
Der am 18. März 1901 in Jablonken, Kreis Neidenburg/Ostpreußen geborene Landwirt Fritz Watta, zuletzt wohnhaft gewesen in Gr.-Seedorf, Kreis Neidenburg/Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945, 24.00 Uhr, festgestellt. Diese Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei. Die außergerichtlichen Kosten fallen dem Nachlass zur Last. Lingen/Ems, den 6. Juli 1953   Das Amtsgericht.

53  II 93/53   Aufgebot
Der Ehemann der Ehefrau Ottilie Flick, geb. Link, der Schmied Paul Flick, Essen Overathstr. 13, hat beantragt, seine obengenannte Ehefrau, geboren am 30.05.1905 in Pudelkeim, Kreis Preußisch-Eylau, zuletzt wohnhaft gewesen in Workeim/Ostpreußen, für tot zu erklären, weil sie während des letzten Krieges auf der Flucht (in Kolberg) vermisst ist. Die Verschollene wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 10. November 1953, 9 Uhr, dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 147 Nachricht zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt werden wird. Alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, dies spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht anzuzeigen. Essen, den 20. Juli 1953.  Das Amtsgericht.

53 II  97-103/53   Aufgebot.
Die Kontoristin Gertrud Lissek, Essen, Katernberger Straße 115 I, hat als Tochter bzw. Schwester beantragt, ihren Vater, Landwirt Wilhelm Lissek, geb. 28.02.1900 in Waldrode, ihre Mutter, Frau Martha Lissek, geb. Wunk, geb. 19.10.1904 in Eickel, ihre Geschwister: Hedwig Lissek, geb. 26.05.1930. in Waldrode, Erna Lissek, geb. 12.09.1931, in Waldrode, Meinhard Lissek, geb. 23.04.1933, in Waldrode, Günter Lissek, geb. 09.11.1937, Werner Lissek, geb. 02.05.1940, in Waldrode, sämtlich zuletzt wohnhaft gewesen in Waldrode, Kreis Ortelsburg/Ostpreußen, für tot zu erklären, weil sie während des letzten Krieges vermisst sind. Der Vater befand sich zuletzt in Sibirien, die Mutter und die Geschwister befanden sich zuletzt Gut Neuenhagen, Keis Köslin/Pommern. Die Verschollenen werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 19.Januar 1954, 9 Uhr, dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 147 Nachricht zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt werden. Alle, die Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, die dies spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht anzuzeigen. Essen, den 15. Juli 1953  Das Amtsgericht.

Bestätigungen
Wer kann bestätigen, dass der Berufssoldat Hubert Böhnke, geb. 18.01.1915, Angehöriger d. Art.-Regt. 1 in Königsberg, Feldpostnummer: 20 406, in der Festung Boyen in Lötzen gefallen ist?

Wo befindet sich Oberwachtmeister Fritz Schitteck, der im Jahre 1939 in Königsberg bei dem gleichen Regiment war? 1949 soll er in der russischen Zone gewohnt haben.

Wer kann bestätigen, dass Hubert Quaeck, geb. 06.03.1929, aus Königsberg, Junkerstraße 8, von Ostern 1943 an die Städt. Handelsschule Königsberg besucht hat?

Wer kann bestätigen, dass Erwin Matzat, geb. 12.01.1926, in der Kolonialwarenhandlung Karl Lang in Schirwindt, als Verkaufslehrling und später als Verkäufer tätig gewesen ist und für ihn ordnungsgemäß Beiträge zur Angestellten- oder Invalidenversicherung abgeführt wurden?

Wer kann bestätigen, dass für den Beamten Hugo Kerscheit, geb. 21.06.1888, in der Zeit von 1906 - 1914 ordnungsgemäß Beiträge zur Sozialversicherung abgeführt wurden?

Wo befindet sich Frau Berta Erdmann aus Lötzen, Boyenstraße, zuletzt wohnhaft gewesen in Choynowe, Bezirk Zichenau?

Tilsiter werden gesucht
Frau Anna Lemke, Tilsit, Drummstraße 7, oder Angehörige ihres Ehemannes Fritz Lemke, geb. 08.06.1909.
Frau Martha Wahrenberg, geb. Foehn, geb. 31.05.1915, aus Tilsit.
Fritz Adler, Bürodirektor bei der Kreisverwaltung.
Hermann Herzog, geb. 05.09.1908 zu Oberhausen, Tilsit, Deutsche Straße 65, wohnhaft gewesen, seit dem 13.02.1953 in der Mittelzone vermisst.
Martha Lewark, jetzt verehelichte Frau Witt, Tilsit, Damaschkestraße 46, sucht Zeugen, dass sie in Tilsit für ihr unehel. Kind Ursula, geb. 19.12.1943, Kriegerwaisenrente erhalten hat. Wer kann dieses bestätigen?
Grunau, Bez.-Oberleutnant der Gend. Aus Tilsit.
Anton Petrautzke, Tilsit, Clausiusstraße, geb. 1912 oder 1915, Wachtmeister, letzte Anschrift: 1. Marsch-Aufkl.- Abt. I Marienwerder im September 1944.
Rudi Todtenaupt, geb. ca. 1905, Studienzeit 1934 - 1935 in Königsberg.
Heinz Roß, geb. 17.07.1914, war bis 1939 beim Katasteramt in Tilsit angestellt.
Auguste Naujock, mit den Kindern Hildegard und Waltraut, Tilsit, Stolbecker Straße 83.
Konrad Mertin, Hafenmeister Tilsit, Stiftstraße
Gustav Keisat, Pol.-Beamter in der Personalabt. des Kommandos der Schutzpolizei Tilsit
Beutler, Bankvorstand bei der Bank der Ostpr. Landschaft, vormals Labiau, dann Tilsit.
Otto Pahlke, Tilsit, Schillgallen 47, soll in Gefangenschaft verstorben sein, wer kann es bezeugen?
Grete Walter, Tilsit, Goldschmiedestraße 32.
Otto Siemties, Tilist, Garnisonstraße 29, Betriebswart a. d. Hauptbahnhof Tilsit; Frau Anna Uschtrin und ihr Sohn Ewald, Tilsit, Deutsche Straße 4.
Ernst Wagner und Frau Martha, geb. Schiemann, geb. 24.03.1900, mit den Kindern Ingrid und Dietmar, Tilsit, Memelstraße 10.
Fräulein Liselotte Kaptuller, Hohe Straße, und deren Eltern. Fräulein Friedel Porps, Tilsit, Deutsche Straße. Frau Lischen Singer, geb. Porps, Tilsit, Heinrichswalder Straße.
Heinrich Eisermann, Direktor der Taubstummenanstalt Tilsit.
Ilse-Irene Ptereit, geb. 09.04.1928, von russ. Fronttruppen am 17.02.1945 in Lichtenau, Kreis Braunsberg verschleppt, seitdem fehlt jede Spur.
August Sokat, Tilsit, Landwehrstraße 42.
Max Heckendorf, geb. 18.11.1901 zu Jagstellen, Postbetriebswirt, vermisst seit 20.01.1945 in der Gegend von Braunsbert.
Fräulein Maria Szobeck, geb. 14.08.1890, Tilsit, Angerpromenade 15. Fräulein Margarete Steinwender, Fotografin, Tilsit, Wasserstraße 35. Frau Anna Jakobi, Tilsit, Fabrikstraße, Eangelium-Haus. Friedrich Kaufmann, Tilsit, Hohe Straße (Schenkendorfplatz)

Ferner werden gesucht:
Gutsbesitzer Paul Frenzel, früher Gut Baugstkorallen bei Memel, und Landsleute, die in diesem Gutsbezirk wohnhaft waren.

Adalbert Schlüter (früher Schimanski), Angestellter bei der Kreis- und Stadtsparkasse Osterode, geb. 17.03.1907, Panzer-Jäger-Bat., Ersatzkompanie, Einheit Scholwert, letzte Nachricht vom 12.01.1944.

Otto Gimmel, geb. 25.11.1915 aus Saußienen, Post Domnau, Kreis Bartenstein, bei Stalingrad vermisst. Er war Zugführer in einem Panzerregiment, letzte Feldpostnr. 33 426.

Frau Gertrud Ratzki aus Königsberg-Liep, Grazer Weg 32/30.

Lehrer-Witwe Olga Marienfeldt, geb. Helle, etwa 76 Jahre alt, aus Heilsberg, und die Kinder Eugen, Ulrich, Rudolf, Gertrud, Eva und Helene.

Käthe Renker, geb. Richter, aus Pr.-Holland (Straße und Hausnummer leider nicht bekannt). Die Eltern  von Frau Renker besaßen am Stadtrand von Pr.-Holland ein Siedlungshäuschen.

Walter Schnittka, geb. 31.03.1928 in Deutschheide, Kreis Ortelsburg, zuletzt bei der Feuerwehr in Königsberg-Metgethen gewesen, Letzte Nachricht vom 25.01.1945.

Die Eheleute Paul Goldbach, Schlosser, und Frau Frida, geb. Skirde aus Königsberg, Besselstraße 1a

Martin Melkies, geb. 22.01.1919, aus Laugallen, Kreis Memel, sucht seine Angehörigen.

Gesucht werden: Frieda Voß, geb. Bardeck, Insterburg, Danziger Straße 115, mit Kindern, Brigitte, Peter, Bärbel und Karl-Heinz. Bis zum 07. März 1945 war Frau Voß mit den Kindern in Stolp in Pommern, Bismarck-Platz, bei Dr. Banies.

Gesucht wird das ehemalige Landdienstmädel Waltraut, Familienname unbekannt, das bei Frau Ida Gnosa in Gr.-Gablick, Kreis Lötzen, von 1938 bis 1939 tätig war. Wer war mit dem gesuchten Landdienstmädel im Landdienstlager Grundensee bei Widminnen, Kreis Lötzen zusammen und kann nähere Angaben machen?

Ferner: Käthe Knispel, geb. Milewski, aus Königsberg, Oberhaberberg 2, und Familie Milewski aus Lyck.

Albert Kleinke, geb. etwa 1875/1880, Insterburg, Schlageter Straße 20.

Otto Gebauer, geb. etwa 1805/1900, von der Spirituosenfabrik K. Gebauer & Kleinke, Insterburg, und Herbert Werstat, geb. etwa 1900, als Oberzahlmeister bei der Luftwaffen-Gebührnisstelle, Fliegerhorst Insterburg.

Familie Georg Beskerat aus Wittgirren, Familie Otto Sudau aus Skirwieteil und Berta Swars aus Matstubbern.

Anna Borris, geb. Hildebrand, geb. 27.01.1891, aus Neukuhren, im März 1945 in Pillau-Neutief.


In der Sowjetunion zurückgehalten
Heimkehrernachrichten über Verschleppte und Verstorbene

Liste 6 7
Name unbekannt, Vorname unbekannt, geb. etwa 1920, zuletzt wohnhaft in Allenstein/Ostpreußen, bei Sprang, Bahnhofs-Hotel, Zivilberuf: Hotelangestellter; gemeldet von Viktor Seehöfer

Name unbekannt, Vorname unbekannt, geb. etwa 1900, zuletzt wohnhaft in Regerteln bei Guttstadt/Ostpreußen, Zivilberuf: unbekannt, Pfarrersfrau; gemeldet von Viktor Seehöfer

Name unbekannt, Vorname: Anna, geb. etwa 1915, zuletzt wohnhaft in Angerburg/Ostpreußen, Zivilberuf: Lehrerin; gemeldet von Marg. Kroll

Ammon, Vorname unbekannt, geb. 1904, zuletzt wohnhaft: Ostpreußen, Zivilberuf: Dolmetscher; gemeldet von Viktor Siegel

Gertrud Augustin, geb. etwa 1905, zuletzt wohnhaft in Liebenfelde, Kreis Labiau/Ostpreußen, Zivilberuf: Gewerbe-Lehrerin; gemeldet von Ruth Hübner

Bülow, Vorname unbekannt, geboren etwa 1917, zuletzt wohnhaft in Bartenstein, Zivilberuf: Hausfrau; gemeldet von Frieda Neumann

Justina Butschkau, geb. etwa 1897, zuletzt wohnhaft in Wangeritten, Kreis Bartenstein/Ostpreußen, Zivilberuf: Unbekannt; gemeldet von Hildegard Dost

Czerwakowski, Vorname: Unbekannt, geboren etwa 1880, zuletzt wohnhaft in Insterburg/Ostpreußen, Zivilberuf: Bauer. Gemeldet von Max Schau

Helmut Czerwinsky, geboren etwa 1923/1925, zuletzt wohnhaft bei Allenstein, Zivilberuf: Unbekannt; gemeldet von Willy Arndt

Erna Doliwa, geboren etwa 1910, zuletzt wohnhaft Ostpreußen, Zivilberuf: Kaufm. Angestellte; gemeldet von Luzie Markowski

Berta Doppatka, geboren 1924, zuletzt wohnhaft in Rostken, Kreis Johannisburg, Zivilberuf: Unbekannt. Gemeldet von Emmi Friedriszik

Eckstein (weiblich), Vorname unbekannt, geboren etwa 1900, zuletzt wohnhaft in Königsberg/Ostpreußen, Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Ferdinand Diebschlag

Josefa Engelberg, geb. etwa 1921, zuletzt wohnhaft in Ramsau, Kreis Allenstein, Zivilberuf: Jungbäuerin, gemeldet von: Elisabeth Lingnau

Martha Fuchs, geb. etwa 1928, zuletzt wohnhaft in Labiau/Ostpreußen, Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Meta Thimm

Franz Fuhge, geboren etwa 1895, zuletzt wohnhaft in Monsdorf bei Rößel, Zivilberuf: Bauer, gemeldet von August Tolksdorf

Gerber, (männlich), Vorname, unbekannt, geboren 1887, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Malermeister, gemeldet von Gustav Höchst

Margrete Gruhe, geborene Meiritz, geboren etwa 1913, zuletzt wohnhaft in Zöpel, Post Maldeuten, Kreis Mohrungen/Ostpreußen. Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Margarete Rahmel

Hätzel (weiblich), Vorname: Unbekannt. Geburtsdatum: Unbekannt, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Liesbeth Chritz

Jurkel (männlich) Vorname: Unbekannt, geboren etwa 1889, zuletzt wohnhaft in Wolfsdorf, Kreis Elchniederung. Zivilberuf: Landwirt, gemeldet von Wilhelm Frischmuth

Karl Kern, geboren etwa 1882, zuletzt wohnhaft: Memel, Zivilberuf: Gärtner, gemeldet von Karl Deißner

Erna Kukat, geboren etwa 1900/1905, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Directrice, gemeldet von Gerta Kerwien

Gerhard Leese, geboren etwa 1920, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Christian Scheurer

Losch, (weiblich) Vorname: Unbekannt, geboren etwa 1905/1910, zuletzt wohnhaft in Mönsdorf, Kreis Rößel, Zivilberuf: Hausfrau, gemeldet von Paula Sommerfeld

Vorname vermutlich: Kurt Müller, geboren etwa 1900, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Lok.-Führer b. d. RB.; gemeldet von Josef Lorenz

Günther Muselewski, geboren etwa 1928, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Zivilberuf: Unbekannt; gemeldet von Katharina Schütt

Adolf Neumann, geboren 1900/1905, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Helmut Lück

Vorname (männlich), unbekannt, Nowozien, geboren 1903, zuletzt wohnhaft in Glauch, Kreis Ortelsburg, Zivilberuf: Bauer; gemeldet von Helmut Behrendt

Elfriede Off, geboren 1928, zuletzt wohnhaft in Masuren, Kreis Goldap, Zivilberuf: Bauerntochter; gemeldet von Gertrud Ewert

Maria Ost, Geburtsdatum: Unbekannt, zuletzt wohnhaft im Kreis Gerdauen. Zivilberuf: Unbekannt; gemeldet von Helmut Riecke

Agatha Pantel, geboren etwa 1922, zuletzt wohnhaft in Lautern, Kreis Rößel, Zivilberuf: Jungbäuerin; gemeldet von Hedwig Herrndorf

Gustav Pribe, geboren 1890, zuletzt wohnhaft im Kreis Pr.-Holland, Zivilberuf: Gr.-Bauer; gemeldet von Eduard Busch

Paul Roßmann, geboren etwa 1890/1895, zuletzt wohnhaft in Weinings, Kreis Pr.-Holland/Ostpreußen, Zivilberuf: Kutscher; gemeldet von Ernst Reichelt

Hilde Rudat, geb. 1927, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Elchniederung, Zivilberuf: Unbekannt; gemeldet von Gisela Ackermann

Fritz Sanger, geboren 1898, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Eisenbahninspektor; gemeldet von Franz Schlossus

Vorname (männlich) unbekannt, Sellnick, geboren etwa 1885, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Studienrat, und Ehefrau; gemeldet von Max Schneege

Claus Schäcke, geboren etwa 1928/1930, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Unbekannt; gemeldet von Heinrich Wittchen

Vorname (männlich) unbekannt, Schulz, geboren etwa 1910, zuletzt wohnhaft in einem Ort bei Wehlau Ostpreußen, gemeldet von Erna Wunderlich

Erna Stüber, geboren etwa 1900, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Stenotypistin b. KWS; gemeldet von Otto Laaser

Vorname (weiblich) unbekannt, Stuhrmann, geboren etwa 1917, zuletzt wohnhaft in Großudertal, Kreis Wehlau, Zivilberuf: Unbekannt, Ehemann war Arbeiter; gemeldet von Anna Berner

Karl Tayke, geboren etwa 1905, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Zivilberuf: Treckerführer; gemeldet von Wilhelm Dreßler

Franz Timnik, geboren etwa 1885, zuletzt wohnhaft in Rauschen/Samland, Zivilberuf: Kaufmann; gemeldet von Max Schneege

Willy Unger, geboren etwa 1905, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Zivilberuf: Melker; gemeldet von Ulrich Warkusch

Vorname (männlich) unbekannt, Vogt, geboren etwa 1885, zuletzt wohnhaft in Dombrooken, Kreis Sensburg, Zivilberuf: Landwirt; gemeldet von Hans Krause

Vorname (weiblich) unbekannt, Vorteil, Geburtsdatum: Unbekannt, zuletzt wohnhaft in Hohenbruch, Kreis Labiau, Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Otto Deglau

Gottlieb Weiß, geboren 1895, zuletzt wohnhaft im Kreis Mohrungen, Zivilberuf: Siedler, gemeldet von Fritz Wolff

Hedwig Woidowski, geboren etwa 1920/1925, zuletzt wohnhaft in Gewitten, Kreis Allenstein, Zivilberuf: Unbekannt, gemeldet von Olga Mehrwald

August Zimmermann, geboren etwa 1890, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zivilberuf: Zimmerer, gemeldet von Maria Balzer

Friedrich Zylinski, geboren etwa 1900, zuletzt wohnhaft in Sommerfeld, Kreis Heilsberg, Ostpreußen, Zivilberuf: Kaufmann, gemeldet von Aloys Gand

Erich (Name unbekannt), geboren etwa 1932, zuletzt wohnhaft im Kreis Heilsberg, Beruf: Schüler, gemeldet von Margarethe Kroll

Gerhard (Name unbekannt), geboren etwa 1932/1933, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Beruf: Schüler, gemeldet von Guido Schaffrinna

Heinrich Augustat, geboren etwa 1910, zuletzt wohnhaft im Memelland, Beruf: Landwirt, gemeldet von Wilhelm Schliewe

Karl-Heinz Ausner, geboren etwa 1930, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Horst Ritter

Vorname: Unbekannt, Blumenthal oder Blumenfeld, geboren etwa 1901/1903, zuletzt wohnhaft in Königsberg/Pr.-Ponarth, Beruf: Bäckermeister, gemeldet von Otto Jahnke

Hildegard Braun, geboren etwa 1924, zuletzt wohnhaft in Schöndamerau, Kreis Braunsberg, Beruf: Haustochter, gemeldet von Maria Wilhelm

Günther Braxein, geboren etwa 1925, zuletzt wohnhaft in Schönfließ bei Königsberg, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Otto Wirth

Elisabeth Danisch, geboren etwa 1926, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Anneliese Knischewski

Renate Dulisch, geboren 1927, zuletzt wohnhaft in Allenstein, Beruf: Verkäuferin, gemeldet von Margarete Büren

Max Engelke, geboren: Unbekannt, zuletzt wohnhaft Elchniederung. Beruf: Unbekannt, gemeldet von Inge-Marie Kleinen

Frau Anna Ewert, geboren etwa 1920, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Therese Hennig

Mathilde oder Margarethe Falk, geboren etwa 1908, zuletzt wohnhaft im Kreis Samland, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Berta Helmdack

Hans oder Karl Fechner, geboren 1900/1905, zuletzt wohnhaft in Ortelsburg, Beruf: Mühlen- oder Sägewerksbesitzer, gemeldet von Wilhelm Littek

Gerhard Flieger, geboren etwa 1931, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Beruf: Schüler, gemeldet von Werner Benter

Lotte Gall, geboren etwa 1905, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Alois Fiedler

Fräulein (Vorname: Unbekannt) Gehrmann, geboren etwa 1905, zuletzt wohnhaft in Allenstein, Warschauer Straße, Beruf: Schneiderin, gemeldet von Viktor Seehöfer

Arthur Glomm, geboren 1932, zuletzt wohnhaft in Gumbinnen, Beruf unbekannt, gemeldet on Max Labielny

Lotte Gregermann, geboren: Unbekannt, zuletzt wohnhaft im Kreis Johannisburg, Beruf: Unbekannt, gemeldet on Karl Karrasci

Vorname: Unbekannt, Hageleit, geboren etwa 1895, zuletzt wohnhaft in Georgenswalde, Kreis Samland, Maurer; gemeldet von Albert Rutkowski

Vorname: (männlich) unbekannt, Hubert, geboren etwa 1934, zuletzt wohnhaft in Neukuren, Kreis Samland, Beruf: Unbekannt, und Schwester Eveline, geboren etwa 1936, gemeldet von Anna Harm

Charlotte Jäschke, geboren 1922/1924, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Beruf: Unbekannt; gemeldet von Theodor Landlor

Elise Jagusch, geborene Breier, geboren 1911, zuletzt wohnhaft in Seegertswalde, Post Maldeuten, Kreis Mohrungen, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Margarete Rahmel

Hugo Karpowski, geboren etwa 1920/1924, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, landwirtschaftlicher Arbeiter, gemeldet von Georg, Stellbrink, cand. med.

Franz Kretschmann, geboren 1890/1895, zuletzt wohnhaft in Samlack, Kreis Rößel, Bauer, gemeldet von Paula Sommerfeld

Vorname: Unbekannt (männlich), Kußewski, geboren etwa 1898, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Kummerauer Straße 71, Maler, gemeldet on Hertha Naujoks

Vorname (männlich), unbekannt, Lupno, geboren etwa 1890, zuletzt wohnhaft in Braunsberg, Kreisführer der Gemdarmerie, gemeldet von Leo Taube

Ernst Lutz, geboren 1896/1897, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Landwirt, gemeldet von Josef Veit

Vorname (männlich) unbekannt, Mohr, geboren etwa 1875, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Domhardtstraße, Post-Inspektor, gemeldet on Hermann Schulz

Frau Erna Mück, geboren etwa 1920/1924, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Hausfrau; gemeldet von Helene Kersten

Karl Neumann, geboren etwa 1887, zuletzt wohnhaft in Bartenstein, Gastwirt, gemeldet von Robert Solenski

Edwin Noak, geboren etwa 1926, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Hans Gonscharow

Traute Ostaschinske, geboren etwa 1921, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Liesbeth Chritz

Erich Preukschat, geboren etwa 1931, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Schüler, gemeldet von Günther Bessel

Rosa Preuß, geboren 1915/1920, zuletzt wohnhaft im Kreis Heilsberg, Bäuerin, gemeldet von Fritz Geruschkat

Wanda Rohlow, geboren 1924, zuletzt wonhaft in Weidengrund, Kreis Sichelberg, Bauerntochter, gemeldet von Elfriede Stober

Anna Rose, geboren: Unbekannt, zuletzt wohnhaft in Rossitten, Kreis Samland, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Martha Genath

GünterSalemond, geboren 1932/1933, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Beruf: Unbekannt, gemeldet von Hans Schröder

Gustav Siemat, geboren etwa 1900, zuletzt wohnhaft in Zichenau, Post-Kraftfahrer; gemeldet von Walter Gehrmann

Elly Skala, geboren etwa 1923, zuletzt wohnhaft im Kreis Samland, Friseuse, gemeldet von Eva Kruse

Anton Sudau, geboren etwa 1885, zuletzt wohnhaft in Bieskobnicken, Kreis Samland, Bauer, gemeldet von Max Schneege

Vorname (männlich) unbekannt, Scheffler, geboren: Unbekannt, zuletzt wohnhaft in Korpau, Kreis Wehlau, Gutsbesitzer, gemeldet von Marg. Hannemann

Gertrud Unger, geboren etwa 1895, zuletzt wohnhaft in Schönbruch, Kreis Bartenstein, Landwirtin, gemeldet von Ursula Klein

Vorname: Unbekannt, Voigt, geboren etwa 1905, zuletzt wohnhaft in Gr.-Mosbach, Wirtschafter; gemeldet von Friedr. Steinhagen

Fritz Waager, geboren etwa 1905, zuletzt wohnhaft in Neufelde, Kreis Elchniederung, Landwirt, gemeldet von Wilh. Frischmuth

Artur Warenberg, geboren etwa 1900, zuletzt wohnhaft in Ostpreußen, Tapezierer, gemeldet von Albert Weger

Erna Weber?, geboren etwa 1910, zuletzt wohnhaft, wahrscheinlich Königsberg, Ehemann war Rechtsanwalt, gemeldet von Kurt Herms

 


Folge 23 vom 15.08.1953

Todesanzeigen

Jesu Christ, du nur bist unsrer Hoffnung Licht. In den Kämpfen um Königsberg, fiel im Frühjahr 1945 unser lieber Bruder, Hauptmann d. Res. Karl Thadewald, früher Studienrat in Pr.-Eylau. Seine Frau, Dora Thadewald, geb. Graz, zuletzt in Hadamar, Kreis Limburg/Lahn, folgte ihm am 19. Mai 1953, nach langem Leiden in die Ewigkeit. Am 14. Juli 1953, rief Gott, der Herr, meine herzensgute, geliebte Mutter, meine liebe Schwiegermutter, meine liebevolle Großmutter, Frau Edith Krantz, geb. Kafemann, nach schwerer Krankheit heim in seinen Frieden. Im Namen der Familie: Dr. Paul Thadewald. Edith Thadewald, geb. Krantz. Hameln/W. Kaiserstraße 35. Früher: Königsberg

Zum Gedenken. Am 4. August 1953 jährte sich zum zehnten Male der Gefallenentag unseres lieben, unvergesslichen Sohnes und Bruders, Felix Schubert, geb. 03.08.1919, gefallen 04.08.1943. Er ruht im sonnigen Süden in sizilianischer Erde. In Liebe und treuem Gedenken: Edmund Schubert, Musikdirektor und Kantor i. R. Sophie Schubert, geb. Boenisch. Johannes und Wolfgang, als Brüder. Brilon i. W. (Sauerland), Altenbriloner Straße (Neubau). Früher Königsberg, Kaiserstraße 31a

Offb. 2. 10  Am 20. Juli 1953, nahm Gott, der Herr, ganz plötzlich meinen über alles geliebten Mann, unseren treusorgenden Vater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, den Lehrer i. R. Max Kempas, im Alter von 63 Jahren, in sein himmlisches Reich. Er folgte seinem am 13. März 1945, in Schönlinde, Ostpreußen, gefallenen Sohn, Major, Traugott Kempas, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Lisbeth Kempas und Kinder. Lüchow/Hann., Johannisstraße 6. Früher: Stallupönen

Nach einem Leben unermüdlichen Schaffens, nahm Gott, der Herr, am Donnerstag Abend, meinen lieben, treusorgenden Mann und teuren Vater, nach kurzem Krankenlager, zu sich in die ewige Ruhe, Friedrich Karl Reitzig, im 70. Lebensjahr. In stiller Trauer und Dankbarkeit: Margarete Reitzig, geb. Haak. Dorlies Reitzig. Die Trauerfeier hat am Montag, dem 3. August 1953, um 14 Uhr in Eppensen stattgefunden. Gergehnen, Kreis Mohrungen. Eppensen über Bevensen

In memoriam. Am 15. August 1953 - vor zehn Jahren - starb nach schwerer Verwundung, unser einziger Sohn und Bruder, der Grenadier im I.-R. 1, Peter-Jürgen Wegener, geb. 14. Juli 1923 in Königsberg. Er war unseres Lebens Glück und Freude! Martin Wegener. Lena Wegener, geb. Wesel. Dorothee-Marlene Wegener. Zur Zeit Frankfurt/M.-Höchst, Liebknechtstraße 10

Fern von ihrer geliebten Heimat, entschlief am 04.07.1953, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Großmutter, Elise Pein, aus Thiergarten, Kreis Angerburg/Ostpreußen, im Alter von 82 Jahren. In stiller Trauer: Familie Erich Moritz, Friedrich Pein. Jetzt: Engelsbrand über Neuenbürg. Kreis Calw, Württemberg (Schwarzwald)

Am 10. Juli 1953, verschied unerwartet mein herzensguter Mann, der liebevolle Vater unserer drei Kinder, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Mittelschulrektor i. R. Otto Bartel, im Alter von 60 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Dora Bartel, geb. Lettau. Bad Berka, den 10. Juli 1953. Früher: Neukirch bei Tilsit. Die Beisetzung hat am Dienstag, dem 14. Juli um 14 Uhr stattgefunden.

Am 25. Juni 1953, verstarb ebenfalls an Herzschlag, am Grabe seines lieben, unvergesslichen Sohnes, Rudolf, geb. 24.02.1924, gestorben 26.10.1952, der Meister der Gendarmerie i. R. Friedrich Thiergart, früher Stannaitschen, Kreis Gumbinnen und Grabowen, Kreis Goldap, im fast vollendeten 65. Lebensjahre. Dieses zeigt im Namen seiner in der Sowjetzone lebenden, um ihre Lieben tief trauernde Schwester: Elise Thiergart, geb. Schmidt, hiermit an. Hans Schmidt. Judenof/Thyrnau, Kreis Passau.

Meinem ältesten Sohne, Rudi Jonischeit zum Gedenken am 19.08.1953. Heute wirst du nun 30 Jahr, und ich gedenke dein, heut und immerdar. Weiß nicht, wo soll ich dich noch suchen, doch trage ich in mir immer noch ein Hoffen, ehe ich geh von dieser Erde, noch mal mit euch allen vereinigt zu werden. In immerwährender Liebe, dein Muttel. Gedenke auch meines zweiten Sohnes, Karl-Heinz Jonischeit, geb. 14.10.1926, Darmstadt, Landwehrstraße 31

Fern der geliebten Heimat, verschied am 16. Juli 1953, der Landwirt Theodor Tresp, im 77. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen: Johanna Tresp, geb. Gedig. Vorwohlde bei Sulingen, früher: Zweilinden (Kl.-Kosorken), Kreis Sensburg

Am 29. Juli 1953, entschlief im 52. Lebensjahr, mein innig geliebter Lebenskamerad, unser treusorgender Vater, Fritz Salecker, aus Erlenhagen, Kreis Ebenrode. In tiefstem Leid: Emma Salecker, geb. Grau. Magdalene und Fritz-Georg. Weseby über Flensburg

Am 25. Juli 1953, entschlief nasch schwerem Leiden, unsere liebe Mutti, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester, Frau Ella Mohr, geb. Augustin, Witwe des Regierungsbaurats, Otto Mohr, gest. 1933 zu Tapiau, Ostpreußen, aus Insterburg, Wilhelmstraße 31, im 79. Lebensjahr. Ihr sehnlichster Wunsch, die Rückkehr in die Heimat, ist nicht mehr in Erfüllung gegangen. Im Namen der Hinterbliebenen: Günter Mohr, Staatl, gepr. Landwirt. Zur Zeit Emsdetten, den 30. Juli 1953

Dem Auge fern, dem Herzen ewig nah. Am 13. Juli 1953, entschlief sanft und unerwartet meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Oma, Frau Martha Rohmann, geb. Posdzich, kurz vor ihrem 60. Geburtstag. In tiefer Trauer: Rudolf Rohmann, sowj. bes. Zone. Gerhard Rohmann, Kamp-Lintfort. Herta Glaß, geb. Rohmann. Herford Waldfrieden. Siegfried Glaß. Gisela Glaß. Gollingen, Kreis Sensburg, Ostpreußen. Jetzt: Sowj. bes. Zone.

Am 2. August 1953, nahm Gott, nach schwerem, geduldig ertragenem Leiden, im 70. Lebensjahr, unsere liebe Schwester und Tante, Dora von Besser, zu sich. Elisabeth Weitzel von Mudersbach. Hans-Georg Weitzel von Mudersbach. Godesberg, Viktoriastraße 16. Früher: Ostpreußen

Psalm 23   Fern seiner geliebten Heimat, entschlief am 5. Juni 1953, nach einem arbeitsreichen, schicksalsschweren Leben, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, der frühere Bauer, Rudolf Thews, im gesegneten Alter von 82 Jahren. Er folgte seiner Ehefrau, Maria Thews, geb. Schinz, verstorben im Alter von 72 Jahren, am 15. Januar 1945 auf der Flucht und in Luxethen, Ostpreußen, ihre letzte Ruhestätte gefunden hat. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Gustav Thews und Frau Frieda, geb. Kluge. Mentau, Kreis Darkehmen, Ostpreußen. Jetzt: Norden/Ostfrsl.

Nach jahrelangem, sehnsuchtsvollem Warten und Hoffen auf ein Wiedersehen, erhielten wir jetzt die traurige Nachricht, dass unser unvergesslicher Sohn, unser lieber Neffe und Vetter, der Jungbauer, Gerhard Brandt, Nassfelde, Kreis Schloßberg (Ostpreußen), geb. 27.04.1921, Obergefr. im Grenadier-Regt. 24, im Endkampf um seine geliebte Heimat, Mitte März 1945 bei Hauswalde im Raum Heiligenbeil, gefallen ist. Gleichzeitig gedenken wir unseres unvergesslichen lieben Vaters, Bruders, Schwagers, Onkels und Neffen, des Bauern, Paul Anhalt, Schaaren, Kreis Schloßberg (Ostpreußen), geb. 02.09.1902 und unserer lieben, unvergesslichen Mutter, Schwägerin, Tante und Nichte, Frau Margarete Anhalt, geb. Herbst, geb. 09.10.1908, die am 13. März 1945 bei dem Bombenangriff auf Swinemünde ihr Leben ließen. Ihnen folgte am 18. März 1945 unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, unser liebes Großmütterchen, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Johanna Anhalt, geb. Ludszuweit, Nassfelde, Kreis Schloßberg, geb. 10.06.1869, nach kurzer Krankheit in Steinort in Pommern in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Otto Brandt und Frau Anna, geb. Anhalt. Elsbeth und Paul-Gerd Anhalt, Bad Pyrmont, Bahnhofstraße 13. Familie Fritz Anhalt, Schweppenhausen, Kreis Kreuznach. Familie Rudolf Anhalt, Gut Mersheim, Kreis Düren. Emma Ludszuweit als Schwester.

In seiner Heimat, doch in Dürftigkeit und Gram, starb am 10. Mai 1953, mein geliebter Mann, mein letzter Trost und meine letzte Stütze, der Bauer Broszio. Das vergebliche Warten auf seinen in Russland vermisst gemeldeten Sohn, Werner, der Tod seiner Tochter, Liesbeth in Sensburg beim Russeneinfall im Januar 1945 und der Verlust des von seinen Vätern ererbten Hofes, haben seine Gesundheit und seinen Lebenswillen untergraben. Er starb im Alter von 66 Jahren. In tiefer Trauer: Berta Broszio, geb. Kannenberg. Marie Biallas, geb. Broszio, seine Schwester. Richard Dombrowski, sein Schwager, in Garbassen-Bittkowen, Kreis Treuburg, Ostpreußen. August Broszio und Frau Ida Broszio, geb. Kannenberg. August Kannenberg. Dr. Wanda Seydel, geb. Kannenberg. Heinz Broszio und Frau. Lothar Dombrowski. Otti Kubin, verw. Dittmann, geb. Kannenberg, als Bruder, Schwägerin, Schwager, Nichte und Neffe. Jetzt: In Westdeutschland, Ost-Berlin und USA

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss, verschied infolge eines Verkehrsunfalls am 22. Juli 1953, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Pfarrer i. R. Richard Drost, im 71. Lebensjahr. Von 1916 bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Pfarrer und Leiter des gräfl. Lehndorff'schen Waisenhauses in Rosengarten, Kreis Angerburg, Ostpreußen. In stillem Gedenken und im Namen aller Hinterbliebenen: Minna Drost. Kl.-Bramstedt, im Juli 1953 über Bassum

Am 12. Juli 1953, entschlief in ihrer Heimat und fern von all ihren Kindern, nach kurzem, aber sehr schwerem Leiden, plötzlich und unerwartet, meine innig geliebte Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, Wilhelmine Wiezorek, geb. Druba, im 73. Lebensjahre. Ihr war es nicht gegönnt, in 10 Monaten das goldene Ehejubiläum zu erleben. In unfassbarem, tiefem Schmerz: August Wiezorek, Wawrochen, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen. Die trauernden Kinder: Albert Wiezorek nebst Frau, Hannover. Emil Wiezorek nebst Frau, Hamburg. Alfred Wiezorek nebst Frau, Berlin. Emma Soltek, geb. Wiezorek. Gustav Soltek, Kragholm, Kreis Flensburg. Margarete David, geb. Wiezorek. August David, Duisburg-Hamborn. Martha Boosch, geb. Wiezorek. Alfred Boosch, Mülheim (Ruhr). Walter Wiezorek nebst Frau, Mülheim (Ruhr) und 12 Enkelkinder

Ich hab den Berg erstiegen, der Euch noch Mühe macht, drum weinet nicht Ihr Lieben, ich hab mein Werk vollbracht. Gott, dem Allmächtigen, hat es gefallen, am 20. Mai 1953, infolge eines Herzschlages, meinen lieben, unvergesslichen Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Wilhelm Sussek, aus Lehmanen, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen, im 76. Lebensjahr, von uns zu nehmen. Er folgte seinem einzigen, lieben Enkelsohn, Dieter Dischkewitz, der am 27. Oktober 1952, durch einen tragischen Unglücksfall, im Alter von 11  1/2  Jahren von uns ging, in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Luise Sussek, geb. Kompa. Fritz Dischkewitz und Frau Friedel, geb. Sussek. Christa Dischkewitz, Düsseldorf-Reisholz, Zoppoter Straße 34. Martha Niklaus, geb. Sussek. Waltraut Niklaus, Trittau, Vorburgstraße 4, Bez. Hamburg. Grönwald über Trittau, Bez. Hamburg

Am 20. Juli 1953, entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, Hermann Klatt, im gesegneten Alter von 79 Jahren. Er folgte seiner Frau, die 1945, nach der Flucht, verstarb. Im Namen der Angehörigen in tiefer Trauer: Frieda Kalweit, geb. Klatt. Gustav Kalweit. Weddingstedt in Holstein. Früher: Tapiau, Ostpreußen

Am 8. Juli 1953 starb, nach langem Leiden, mein lieber Mann, Vater, Bruder, Schwager und Onkel, Wilhelm Kaschube, geb. in Schönfeld, Kreis Heiligenbeil. In tiefer Trauer: Die Angehörigen. Dortmund, Hamburger Straße 65. Früher: Bergenthal bei Nordenburg

Am 22. März 1953 verstarb, plötzlich und unerwartet, im Alter von 58 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, August Oddoy. In tiefer Trauer: Anna Oddoy, geb. Burgmann. Erwin, Arno und Günter Oddoy. Hamburg-Garstedt, Rosenstieg 11. Früher: Saiden, Kreis Treuburg

Aus großem Leid, erlöste Gott, am 13. Juni 1953, meine liebe Tochter, unsere gute Mutti, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Minna Didzus, geb. Bernhardt, im Alter von 48 Jahren, in Ganzow, Schwerin, früher Elsgrund, Kreis Goldap. In schwerer Not gingen voraus ihr Vater, der Altsitzer, Friedrich Bernardt, aus Elchengrund, Kreis Gumbinnen, der am 6. November 1944, auf der Flucht, noch in ostpr. Heimaterde (Wartenburg) bestattet werden konnte, sowie ihre Schwester, Frau Berta Jost, geb. Bernhardt und ihr Schwager, Fritz Johst (Jost oder Johst)? Die beide im Winter 1945/1946 vom Hungertyphus in Königsberg dahingerafft wurden. Namens aller Hinterbliebenen in trauerndem Gedenken: Frau Karoline Bernhardt. Rodewald, u. B. 3, Kreis Neustadt a. Rbg. Früher: Eichenfeld, Kreis Gumbinnen

Nur Arbeit war Dein Leben. Nie dachtest Du an Dich. Nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Fern unserer lieben, ostpreußischen Heimat, entschlief am 5. Juli 1953, unser liebes Muttchen, Groß- und Urgroßmutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante, Großtante und Schwägerin, Anna Kosemund, geb. Wankelge, im 69. Lebensjahr. In tiefer Trauer, alle, die sie lieb und gern hatten: Erna Pollitt, geb. Kosemund. Frieda Filohn, geb. Kosemund, und Kinder. Gertrud Thiel, geb. Kosemund. Käthe Schall, geb. Kosemund, und Sohn. Lotte Fellehner, geb. Kosemund. Elsa Freutel, geb. Kosemund, und Kinder. Martha Herrmenau, geb. Kosemund, und Kinder. Königsberg, Ostpreußen, Janstraße 6. Jetzt: Glückstadt/Elbe, Bohnstraße 8 II

Am 18. Juli 1953 verschied, unerwartet aus einem arbeitsreichen Leben, nachdem er am 11. Juli 1953 einen Verkehrsunfall erlitten hatte, mein geliebter Mann, unser guter Vater und Opa, Sohn, Bruder, Neffe und Vetter, Schachtmeister, Max Trojan, früher: Ratenburg, Ostpreußen, Krausendorf 8, im 52. Lebensjahr. Er folgte seiner vier Tage zuvor verstorbenen Mutter. In tiefer Trauer: Elisabeth Trojan, geb. Meckelburg. Heinz Trojan und Ingrid, geb. Jorzig. Helmut Trojan und Lore, geb. Bauer und 4 Enkelkinder. Poppenweiler, Kreis Ludwigsburg, Schießhalde 21

Am 21. Juli 1953 starb, plötzlich und unerwartet, an Herzschlag, mein lieber, guter Mann, unser treusorgender Vater, der Landwirt, Gustav Krastinat, im Alter von 45 Jahren. In tiefer Trauer: Lisbeth Krastinat, geb. Augustat. Willi und Horst, als Söhne. Weidenbruch, Kreis Schloßberg, Ostpreußen. Jetzt: Mariensburg bei Hildesheim (Hann.)

Zum Gedenken. Was wir bergen in den Särgen, ist nur Erdenkleid; was wir lieben ist geblieben, bleibt in Ewigkeit. Am 17. August 1953 - vor einem Jahr - entschlief im 85. Lebensjahre sanft in Gottes Frieden, unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Oma, Bertha Gronert, geb. Neumann, Witwe, des am 16. November 1908 verstorbenen Schuhmachermeisters, Hermann Gronert, aus Braunsberg, Ostpreußen, Schuhmacherstraße 11. Sie hat ihre Ruhestätte in der sowj. bes. Zone gefunden. In stillem Gedenken: Fritz Gronert, Westerstede (Oldb). Otto Gronert, Fikensolt bei Westerstede. Hedwig Thurau, geb. Gronert, sowj. bes. Zone. Hugo Thurau, in Russland vermisst. Gertrud Gronert, Westerstede. Hermann Gronert und Frau Ursel, geb. Lichtenberger, Mannheim-Neuostheim, Feuerbachstraße 36 und 11 Enkelkinder

Nur Müh und Arbeit war dein Leben, du dachtest nie an dich; nur für die Deinen streben, war deine höchste Pflicht. Am 23. April 1953 entschlief, plötzlich und unerwartet, fern ihrer geliebten Heimat, im Alter von 63 Jahren, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwägerin und Tante, Frau Emma Marter, geb. Liedtke. Ihr folgte nach sieben Wochen, im Alter von 64 Jahren, unser lieber Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder und Onkel, Rudolf Marter (Zimmerer), am 17. Juni 1953, in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Elfriede Grädtke, geb. Marter. Franz Grädtke, jetzt: Aldingen bei Ludwigsburg. Walter Marter und Frau, jetzt: Lemwerder bei Bremen. Klaus, Ute und Bernd, als Enkelkinder und alle Verwandten. Früher Ostpreußen, Königsberg-Aweiden, a. d. Ringstraße. Jetzt: Schlesw.-Holstein, Oering bei Bad Oldesloe

Nach schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, wurde am 25. Juli 1953, meine liebe Frau, meine geliebte Pflegemutter, unsere gute Schwester und Tante, Gertrud Jacob-Margella, geb. Streich, von uns genommen. Im tiefen Leid, im Namen aller Angehörigen: Gustav Jacob-Margella. Frau M. Zucker, geb. Streich. Singen/Htwl., Worblinger Straße 27

Am 3.08.1953 ist unsere liebe Mutter, Witwe Elise Spohr, geb. Grunwald, im Alter von 67 Jahren von uns gegangen. Familie Erich Janzen und E. Knauff. Scheelenhorst über Damme/Oldb. Früher: Försterei Seeblick, Kreis Ortelsburg

Am 2. August 1953 jährt sich zum sechsten Male der Todestag meiner lieben, unvergesslichen Mutter, Frau Anna Klingenberg, geb. Quednau, im 72. Lebensjahr nach furchtbaren Entbehrungen in ihrer Heimatstadt Königsberg, Ostpreußen, völlig entkräftet, . dazu ein tragischer Unglücksfall. Es gingen ihr voran, ihr Mann, Otto Klingenberg, am 23.07.1946, ihre Tochter, Else Plaumann, geb. Klingenberg, Februar 1947, ebenfalls den Hungertod, ihre Söhne, Fritz Klingenberg, gefallen 29.03.1944. Heinrich Klingenberg, seit April 1945 verschollen. In unvergesslichem Schmerz: Frau Frieda Kloß, geb. Klingenberg. Friedrich Kloß. Früher: Königsberg-Charlottenburg, Hasenweg 38-40. Bergen-Belsen, Muna, Kreis Celle

Zum Gedenken. Am 27. Juli 1953 jährte sich zum achten Male, der Todestag unserer lieben, guten, über alles treusorgenden Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Anna Salewsky, geb. Follmann. Nach qualvollen Leiden fand sie in Gr.-Kuglack, Ostpreußen, die ersehnte Erlösung. Sie erlebte noch den Tod ihres einzigen Sohnes, des Ltn. d. R. Hans Salewsky, der am 15. Mai 1940 in Belgien fiel. Wir werden ihrer stets in Liebe gedenken. Margarethe Grünert, geb. Salewsky. Elisabeth Schoeneberg, geb. Salewsky. Gertrud Focke, geb. Salewsky. Magdalene Feyerherd, geb. Salewsky. Emmi Salewsky, geb. Kannapel, Schwiegersöhne und Enkelkinder. Hamburg, Holzminden, Göttingen; früher: Tapiau, Ostpreußen.

Am 26. Juni 1953 entschlief, nach längerem Leiden und doch unerwartet, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwägerin, Schwieger- und Großmutter, Frau Johanna Andres, geb. Dauksch, im Alter von 72 Jahren. In tiefer Trauer: Fritz Andres, Hamburg. Paul Andres, Berlin. Bruno Andres, Lübeck. Hanna Pfannkuchen, geb. Andres, Lübeck, nebst Angehörigen und Verwandten. Insterburg, Ostpreußen, Ludendorffstraße 2. Jetzt: Lübeck, Am Diestelberg Nr. 36


Auskunft wird erbeten

... über die Kinder Hanni, geb. 26.04.1936, und Inge, geb 15.03.1937, des verstorbenen Schlossers, August Ost und Frau Käthe, geb. Dunkel. Die Kinder hielten sich seit 1941 bei den Großeltern, Familie Dunkel, in Abschwangen, Kreis Pr.-Eylau, auf und sind seit 1945 verschollen. Wer weiß etwas über den Verbleib der beiden Kinder?

... über den Verbleib des Kindes Bärbel Klinger, geb. am 24.01.1935 in Schloßberg, Heimatort: Deihornswalde, Kreis Schloßberg. Vater: Schneidermeister; die Oma war Hebamme in Schloßberg. Bärbel Klinger verlor Mutter und Bruder bei einem Bombenangriff in Pillau

... über Angehörige eines Kindes Edeltraud Philipp, geb. am 01.06.1940 (?) in Ortelsburg.

... über Familie Cub und Familie Johann Gottlieb Jülchen aus Wischnewen, Kreis Lyck

Gesucht werden:
Hermann Fröse, aus Briensdorf, letzter Einsatzort, Zebry, Feldpostnr. 21 081 c.

Gustav Kriszun, geb. am 06.12.1909, Verwaltungssekretär bei Luftgau I, Wohnung Königsberg, Aschmannallee 4, letzte Feldpostnr. L 61 189,  LGPA Berlin

Die Eheleute Lehrer Gustav Budzinski und Frau Charlotte, geb. Sablewski, wohnhaft gewesen in Sensburg, Lindenplatz II, auf der Flucht 1945, bei Warpuhnen von den Russen überholt und seitdem verschollen.

Schneidermeisterin Emilie Janke, aus Insterburg, Ziegelstraße 25

Eduard Reinert, geb. 04.10.1912 in Königsbert, Kreis Osterode.

Feldwebel Willy Schneegaß, Flieger-Ersatzbat. XVII, 1. Komp. Wien X/75, Trostkaserne

Alfred Sigmar Wirbeleit, geb. am 17.10.1936, aus Hoheneiche bei Neukirch, Kreis Elchniederung; kam im April 1944 von Frankreich nach Russland zur Granatwerferkompanie. Inf.-Regt. 912. Letzter Brief vom 09.07. aus Brody, südl. von Lemberg.

August Spie, geb. 21.01.1864, und Frau Amalie, geb. Raese, geb. 13.07.1862, aus Königsberg, Hundrieserstraße 9, nach Ausbombung wohnhaft gewesen in Breitenstein bei Friedberg, Neumark, im Gutshaus von Abertron.

Charlotte Stenke, geb. Spie, geb. 02.05.1900, und Sohn Lothar, geb. 05.08.1920, aus Königsberg, Altst. Langgasse.

Kurt Helmut Gemp, geb. 01.07.1921, wohnhaft gewesen in Fischhausen bei Königsberg. 3. Stadtrandsiedlung Nr. 8, und Frau Katharina, geb. Raab, geb. 18.07.1922. Kurt Genn ist am 01.07.1944 in Mainz in Urlaub gewesen und dann zur Ostfront abgereist. Katharina Gemp soll im Jahre 1946 oder 1948 von den Polen ermordet worden sein.

Herta Henseleit, geborene Haffwerder, such ihren damaligen Vormund Wieske oder Wiske.

Familie Pavenstedt, Gut Weltzdorf, Kreis Rastenburg

Aggi von Hofmann, geb. von Kalckstein, aus Schakendorf, Kreis Gerdauen, später Schloß Halben in Schlesien.

Jochen von Kalckstein, aus Jarft bei Heiligenbeil.

Das Österr. Rote Kreuz in Wien sucht die nachstehend aufgeführten Landsleute aus Ostpreußen, die nach Österreich geflüchtet waren: 1. Frieda Lumma, geb. am 24.01.1928, aus Ortelsburg. 2. Elfriede Rippke, geb. am 26.03.1928 aus Königsberg. 3. Rudolf Michael Trost, geb. am 20.11.1890 in Comen bei Tilsit, zuletzt Umsiedlungslager Artstäten.

Weiter werden gesucht: Willy Behrendt, geb. 07.03.1927, Kreis Osterode, und Fritz Starosta, geb. 01.03.1924 (?) in Neuhain. Sie wurden am 22. Januar 1945 auf der Flucht bei Mohrungen verschleppt und zuletzt im Lager Mlawa in Polen gesehen, seitdem fehlt jede Spur.

Fritz Sylingski, geb. 15.03.1907, und Ida Lyalinski, geb. Leiber, aus Ulmental, Kreis Tilsit

Frau Gertrud Romahn, geb. Krajewski, geb. am 13.09.1908/1910, zuletzt wohnhaft Allenstein, beim Marienkrankenhaus; der Vater war lange Jahre Lehrer in Gronitten bei Allenstein.

Paul Schwanke, Schuhmacher, geb. 1905, wohnte lange Jahre in Osterode, Elvenspöckstraße, verheiratet in Braunsberg.

Familie Max Konrad Landjäger, Familie Paul Gehrmann, Familie Erich Steinau. Revierförster Kurt Budwitz, sämtlich aus Kurau, Kreis Braunsberg.

Ldsm. Abramowski, aus Sulimmen, und Frau Czyganowski oder dessen Tochter Hildegard aus Lauken bei Rhein.

Margarete Scharmach aus Königsberg, Neuer Graben, im Zschok'schen Stift wohnhaft gewesen.

Gutsbesitzer Schroeder aus Neu-Jucha.

Gutsbesitzer Tuchlinski aus Borken bei Prostken

Gutsbesitzer Behrens aus Carolinental

Willy Woyke, der im September 1947 aus russischer Kriegsgefangenschaft aus dem Lager Nr. 6482 geschrieben hat.

Postschaffner Adolf Lubroweit, zuletzt Tilsit, sowie Carl Schober und Kellner Benno Nekat.

Fritz Spalinski, geb. 13.02.1907, und Lydia, geb. Leiber, aus Ulmenthal, Kreis Tilsit.

Erna, Meta Wassel, geb. 05.12.1917, aus Königsberg, zuletzt gemeldet gewesen bei Hermann Lutz, General-Litzmann-Straße 70.

Henriette Hinz, geb. Gehrmann, geb. 25.10.1869, aus Königsberg, Langenbekstraße 6

Ida Lemke, geb. 11.09.1891, aus Großwingen, Kreis Tilsit Ragnit oder Elchniederung, und Tochter Renate, geb. 28.02.1915, Renate Lemke war 1942/1943 mit einem Josef Maier aus Marienbad, Sudetenland, Kreis Insterburg, verlobt gewesen,

Gefreiter Erich Baasner, geb. 19.04.1925 in Reichenthal,

Gutsbesitzer Bernhard Wagner und Frau Lieselotte, geb. Ebner, aus Kammergut, Liebstadt, Kreis Mohrungen, Erich-Koch-Straße 5. Seine Einheit hatte die FPNr. L 63 977, LGPA Hamburg 1.

Die Angehörigen des Kurt Schories, geb. 14.02.1907. Gerhard Schories, Tilsit, Marienstraße 7

Amtliche Bekanntmachungen
Aufgebote zwecks Todeserklärungen

Des Volksschullehrers Otto Rutz aus Rinau, Kreis Samland/Ostpreußen, geb. am 08.05.1896. Nachricht bis zum 16. September 1953, 12 Uhr, an Amtsgericht Zeven zu 2 II 104/53

Der Edith Gedtke aus Groß-Lenkenau, Kreis Tilsit-Ragnit, geb. am 06.05.1923. Nachricht bis zum 23. September 1953, 12 Uhr, an Amtsgericht Zeven 2 II 113/53

Des Hausmeisters Hermann Hagel aus Freudenberg/Ostpreußen, Kreis Arnswalde, geb. am 12.12.1895. Nachricht bis zum 16. September 1953, 12 Uhr, an Amtsgericht Zeven zu 2 II 117/53

Beschluss
55 II 121/52
Der verschollene Landarbeiter Karl Refke, geb. am 25.04.1911 in Draulitten, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Draulitten, Ostpreußen, Obergefreiter, letzte Feldpostnummer 25 074 wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1945, 24 Uhr, festgesetzt. Essen, den 28. Juli 1953. Das Amtsgericht

53 II 22/53  Beschluss
Der verschollene Landwirt Ernst Otto Fischer, geb. am 16.04.1897 in Altkirch, Kreis Heilsberg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Klingerswalde, Kreis Heilsberg, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 12.03.1945, 24.00 Uhr, festgesetzt. Essen, den 28. Juli 1953. Das Amtsgericht

Suchanzeigen
Dankbar erfreut wäre ich über briefl. Verbindungen mit Landsleuten aus Königsberg, die im Jahre 1943 bis 1945 mit meinem Ehemann Fritz Arnswald, geb. 22.01-1894, bei der Baufirma Oppermann, Königsberg, zusammen waren. Nachricht erb. Frau Anna Arnswald, Schwazsch/Baden/Bühl, Hauptstraße 126

Königsberger! Wer kennt den 1918 verstorbenen Gesch.-Führer des Berliner Warenhauses Bennheim in Königsberg. Max Berlin, geb. 11.01.1875/1876, wohnhaft Königstraße 18?. Wo sind Hauseinwohner oder Angestellte des Berliner Warenhauses, die über seine fundierten wirtschaftlichen Verhältnisse vor 1933 Angaben machen können? Diese werden für Wiedergutmachungszwecke benötigt.

Hedwig Dannenberg, geb. 02.11.1898 in Königsberg, zul. wohnhaft Königsberg, Altstädt. Langgasse Nr. 45; Lisbeth Helene Froese, geb. Dannenberg, geb. 25.10.1889 in Königsberg, zul. wohnhaft Königsberg, Tannenwalde bei Mirwald. Wer kann Auskunft geben über meine Tante und Mutter? Nachricht erbittet Heinz Dannenberg, Mitwig Nr. 8, Post Dülmen, Kreis Corsfeld

Otto Freimann aus Lötzen/Antonsdorf, war beim Ostpreußentreffen in Bochum. Nachricht erb. Margarete Hildebrandt, geborene Ungerberg, aus Lötzen-Antonsdorf. Jetzt: Hamburg-Lurup,  Flaßbarg Nr. 92, Tel. 83 64 78

Frau Maria Gosse, geb. Neuwald, geb. 18.12.1888 in Süßenberg, Kreis Heilsberg. Zuletzt wohnhaft in Rastenburg, Bahnhofstr. 29, bis Januar 1945. 18. Februar 1945 in Braunsberg, ev. Pfarrhaus, mit anderen Frauen und Krankenschwestern aus Wormditt krank zuückgeblieben und dann April 1945 noch in Neuhäuser gewesen, seitdem verschollen. Nachricht erb. Franz Gosser, Hamburg-Blankenese, Hasenhöhe 54

Wer gibt Auskunft über meinen Sohn, Gefreiter Herbert Jepp, Feldpostnr. 46 382 E? Ausgebildet 1. mot. Art.-Ers.-Abflg. In Insterburg, war wegen leichter Verwundung beim Troß in Nasielsk/Polen und kam Januar 1945 zum Einsatz. Heinz Jepp, 2. Ausb.-Komp. Gren.-Ers.-Abtlg. 2 in Allenstein. Nachricht erb. die Mutter, Anna Jepp, Elsdorf, Oststraße 88, Kreis Bergheim (Erftk,), Rld.

Minna Kowski, geb. Weichhaus, geb. 16.12.1909 in Glaubitten, Kreis Rastenburg. Letzter Wohnort Falkenau, Kreis Bartenstein. Auf der Flucht wurde sie Anfang April 1945 vom Gute Beilienen von russischer Miliz, mit vielen anderen Frauen, verschleppt. Seitdem fehlt jede Nachricht. Ihre zwei Jungen leben in der sowj. bes. Zone. Nachricht erb. Anni Schweinberger, geb. Kowski, 811 - 10th Ae. N. Port Alberin, British Columbia, Canada

Achtung! Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib meines Mannes Gustav Klein, Landwirt, geb. 10.11.1884 in Reichau, Kreis Mohrungen, Ostpreußen. Verschleppt am 02.02.1945. Tochter Klein, Gertrud, geb. am 06.12.1920, verscleppt am 20.02.1945 von Reichau. Wer kann etwas über das Schicksal der Genannten mitteilen? Nachricht erb. Frau Margarete Klein, geb. Scheffler, Beppen 76, Kreis Verden, Bezirk Bremen

Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn Herbert Kühne, geb. 25. April 1909, Wachtmeiter, Feldpostnr. L 36 241 (Posen)? Letzte Nachricht vom 11. Januar 1945. Unkosten werden erstattet. Nachricht erb. Frau Hedwig Brilatus, Kassel B. Ochsäuser Straße 73

Achtung Polenheimkehrer! Wer kennt oder kann Auskunft geben über den Verbleib meines Bruders, Obergefr., Zivilberuf: Tischler. Otto Mumrey, geb. 28.07.1910? Letzte Dienststelle, Heeresebenzeugamt Posen, Wismannstraße 112, seit der Kapitulation verschollen. Um jede Nachricht bittet Frau Emma Kreischatus, geb. Mumrey, Balzhöfen, Kreis Lötzen, jetzt: Kitzingen a. M., Kaiserstraße 12

Gesucht wird Frau Anna Helene Müller, geb. Fischer, geb. am 08.10.1875 in Guntehnen, Kreis Königsberg, Sackheimer Gartenstraße 10, ausgebombt. Zuletzt wohnhaft bei Frau Billgett, Norgehnen, Post Schugsten, Kreis Samland, auch bei Frau Berta Strogies, Königsberg, Juditten, Dröbnitzer Weg 2, gewohnt. Meldungen erbittet August Fischer, Stadtsekretär, früher Insterburg, jetzt: Bückeburg, Trompeterstraße 4

Frieda Prang, aus Pillau-Camstigall, geb. 30.01.1910, Kinder: Horst, Helga, Brigitte. Nachricht erbittet Nelson, Heidelberg, Römerstraße 134 C.

Stalingrad! Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn Hans-Dieter Tetzlaff, geb. 08.10.1922 in Treuburg, Sohn des Obergerichtsvollziehers Max Tetzlaff, in Treuburg, Ostpreußen, Lötzener Straße 22. Letzte Feldpostnr. 03 760, 24. Panz.-Div. Nach Heimkerermeldungen wurde er am 02.02.1943 in Stalingrad und im September 1945 in einem russischen Lager (Mittelabschn.) gesehen? Nachricht erbittet Frau Elise Tetzlaff, Merlau-Mucke, Oberhessen

Gustav Zähring, geb. 03.03.1885 in Habichtsau, früher: Wannagupchen, Kreis Gumbinnen. Soll 1945 in Bayern-Oberpfalz gemeldet worden sein. Wer war mit ihm zusammen? Nachricht erbittet Johanna Zähring, Eitorf/Sieg, Scheidsbach 13, Rhld.

Witwe Hulda Zipprick, geb. Hödtke, geb. 28.08.1882 in Buchholz, Kreis Pr.-Eylau, Ostpreußen, zuletzt in Albrechtsdorf, Kreis Pr.-Eylau. Auf der Flucht in der zweiten Märzwoche 1945 in Karthaus, Westpreußen, unweit von Danzig, auseinandergekommen. Nachricht erbittet Erich Zipprick, Massenbach, Kreis Heilbronn

Wir melden uns

Gustav Brilatus und Frau Hedwig, geb. Helmchen, verw. Kühne, aus Königsberg, Ostpreußen, Ziegelstraße 8, jetzt: Kassel B, Ochshäuser Straße 73, grüßen alle Verwandten und Bekannten.

 


Folge 24 vom 25.08.1953

Für Todeserklärungen

Helmut Beutler, geb. 12.12.1906 in Skaisgiten, Flugleiter der Lufthansa in Devau (Königsberg), wohnhaft gewesen in Königsberg, Ottokarstr. 28, wird seit dem 18.01.1945 vermisst; er wurde am 15.01.1945 nach Heiligenbeil, Flak.-Ers.-Batl. 31, mot. Umschulungslehrgang, eingezogen. Über seinen späteren Verbleib ist nichts bekannt. Wer kann nähere Auskunft über das Schicksal dieses Landsmannes geben?

Rudolf Dembowski aus Königsberg, Stadtoberinspektor beim Städt. Wohlfahrtsamt in der Burgschule (Altersheim), wird seit April 1945 vermisst. Wer kennt sein Schicksal?

Joseph Kahlki, geb. 17.09.1880 zu Dom. Neuhof, Kreis Heilsberg, wurde am 07.02.1945 von den Russen verschleppt. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Gustav Berendt, geb. 23.01.1884, Landwirt aus Gansen, Kreis Sensburg, wird seit dem 07.04.1945 vermisst. Er wurde von den Russen verschleppt. Wer kann nähere Angaben über sein Schicksal machen?

Franz Balszuhn, Fleischermeister, geb. 13.12.1895 in Aszlacken, Kreis Wehlau, aus Schirrau, Kreis Wehlau, wird vermisst. Er soll zuletzt am 28.02.1945 in Bladiau und Heiligenbeil gesehen worden sein.

Elise Schulz, geborene Will, geb. 08.11.1903 in Polenen, aus Kobjeiten, Kreis Fischhausen, wird seit Januar 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Jonys Lymants, genannt Johann Liemant, geb. 25.01.1907, aus Memel, Bommels-Vitte 252, wird seit dem 06.03.1945 vermisst; er war zuletzt als Soldat (Stabsgefr., Feldpostnr. M 08614 Sch, Mar.-Schützen-Batl. 101/102) in Gotenhafen. Wer weiß etwas über seinen weiteren Verbleib?

Theodor Dapper, geb. 20.09.1912 in Beerlage/Westf., kaufm. Angestellter aus Königsberg, Karl-Peters-Straße 54, wird seit den Kämpfen um Stalingrad im Februar 1943 vermisst; er geriet am 21. Januar 1943 in russische Gefangenschaft. Er hatte die Feldpostnr L 35500. Wer kann Auskunft über das Schicksal des Verschollenen geben?

Volkssturmmann, Hermann Schwedux, geb. 28.05.1899, aus Maleiken, Kreis Goldap, soll Ende April 1945 im Lazarett in Bartenstein verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die seinen Tod bestätigen können.

Friedrich Hermann Jablonski, geb. 31.03.1884, Gätner und Förster aus Königsberg, Wrangelstraße 38, und seine Ehefrau Minna Jablonski, geb. Birth, geb. 23.03.1888, werden seit Januar 1945 vermisst. Das Ehepaar wurde noch nach dem Russeneinmarsch in Königsberg gesehen. Wer kann über das Schicksal der Verschollenen Auskunft erteilen?

Oberlokführer Robert Schielke, geb. 02.08.1881 in Schwarzenau, aus Königsberg, Haberbergergrund 62, wird seit März 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Alfred Kühn, geb. 29.01.1892, Postbeamter aus Pr.-Holland, Memeler Straße 4, und seine Ehefrau Maria Kühn, geb. Pfahl, geb. 16.11.1893, werden seit Januar 1945 vermisst. Das Ehepaar ist beim Einmarsch der Russen in Pr.-Holland verblieben. Kühn wurde angeblich von den Russen erschossen; Frau Kühn soll schwer krank aus einem Lager nach Bartenstein gebracht worden sein. Wer kann über das Schicksal der Verschollenen nähere Angaben machen?

Erna Krüger, geborene Jakuttis, geb. 19.08.1894 in Tilsit, zuletzt wohnhaft gewesen in Gerdauen, Lüdinghausenstraße 10, wird seit Dezember 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Otto Prehn, geb. am 26.03.1895, Signalwerkmeister aus Königsberg, Deutsch-Ordensring 64, wurde am 04.02.1945 in Metgethen von den Russen verschleppt. Wer kann Auskunft über das Schicksal dieses Landsmannes geben?

Josef Orlowski, geb. 30.07.1890 in Darethen, Kreis Allenstein, Bauer aus Bertung, Kreis Allenstein, soll im Mai 1945 in Russland (Ural) an Hungertyphus verstorben sein. Wer war in Russland mit Orlowski zusammen und kann seinen Tod bestätigen?

Erich Schröder, geb. 30.09.1914, Maler, aus Königsberg, Holländerbaum 3-4, soll im März 194? (letzte Ziffer unleserlich) in russischer Gefangenschaft verstorben sein. Wer kann seinen Tod bestätigen? Gesucht wird ein Herr Biermann, der mit Erich Schröder in einer Baracke zusammen gewohnt haben soll.

Max Ostrowski, geb. 10.10.1911 in Faulbruch, Kreis Johannisburg, wohnhaft gewesen in Siegmunden bei Gr.-Kessel, Kreis Johannisburg, zuletzt Soldat bei der 10. Komp. Gren.-Ers.-Batl. I, Braunsberg, gewesen, wird seit dem 28.12.1944 vermisst. Wer kann Auskunft geben über den Verbleib des Verschollenen?

Tote unserer Heimat
Wieder hat uns ein guter, aufrechter Ostpreuße verlassen müssen: Rektor i. R. Max Braun, kaum 66 Jahre alt. An seinem Sarge standen nicht nur die Kollegen und Schüler seiner Mittelschule in Hess.-Oldendorf im Weserbergland, sondern auch alte Freunde aus seiner Cranzer und aus seiner ersten Palmnicker Zeit. Überall war es ihm gegeben sich die Liebe seiner Schüler und die Achtung ihrer Eltern zu erwerben. Als geborener Pädagoge konnte er in sich den Ernst vereinen mit einer großen Güte und einem Frohsinn des Herzens, der einem gläubigen Gemüt entspringt. Max Braun war nach seiner Pensionierung nach den schweren Jahren der Vertreibung und der Not nicht mehr die Zeit gegeben zu einer besinnlichen Ruhe und zu einem letzten Auswerten seiner reichen pädagogischen Erfahrungen. Es mag aber jeden mit Genugtuung erfüllen, dass er trotz der kurzen Zeit seinem Wirken auch in der neuen Heimat ein bleibendes Denkmal setzen konnte. Und so dürfen denn auch die Worte seiner letzten Vorgesetzten besonders gewertet werden: »Geblieben ist sein Werk: die Oldendorfer Mittelschule. Wer ihn und sein Streben kannte, weiß, dass wir einen großen Pädagogen und einen warmherzigen Menschen verloren haben. In Hess.-Oldendorf wird man ihn nie vergessen.« Auch die Ostpreußen werden ihn nicht vergessen. Margarete Kudnig.

Suchanzeigen

Amalie Beetschen, geb. Murach; Erika Beetschen, Irmgard, Edwin und Edith, alle zuletzt wohnhaft in Allenburg, Kreis Wehlau. Wer kennt das Schicksal meiner Mutter und Geschwister. Nachricht erbittet Bruno Beetschen, Houthalen, Prv. Limburg, Koolmiynlaan 26, Belgien

Suche meine Schwiegermutter, Frau Ella Bluhm, geb. Schäfer, geb. am 04.03.1876. Zuletzt wohnhaft in Königsberg, Vorst. Langgasse Nr. 48. Ausgebombt und dann in Tannenwalde untergebracht. Nachricht erbittet Frau Frida Bluhm, Niebüll, Südtondern, Hungerfennenweg 27

Martha, Clara, Auguste Kruck, geb. Feldmann, geb. 22.10.1861 in Königsberg (Bild ist abgelichtet). Letzte Wohnung in Königsberg, Hardenbergstraße 41. Erich, Walter Kruck, geb. 14.06.1901 in Königsberg, Hardenbergstraße 41. Nachricht erbittet Fritz Kruck, Augsburg, Mittlerer Graben 10/II.

Borken (Barkowski) Gertrud, aus Königsberg, Friedrichstraße 15, Pflegemutter war Frau Krogull. Nachricht erb. auch von Einwohnern des Hauses Friedrichstraße 15

Königsberger! Suche Fr. M. Daumann, letzte Post 1946 aus Königsberg, kam ins Altersheim Rotenstein, Nachricht erb. G. Kraass, Bad Lauterberg. i. H., Wolfsgrube 9

Königsberger! Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Waffenschlosser Willy Degner, geb. 03.10.1913, wohnhaft Königsberg, Löb. Oberbergstraße 7. War bei den Kämpfen Königsberg. Nachricht erb. Ida Degner, Götzberg, Kreis Segeberg, Holstein

Achtung! Wer kennt oder kann Auskunft geben über den Verbleib meines Mannes, Franz Endrulat, Kraftfahrer, geb. 18.06.1903, wohnhaft Wartenburg, Kreis Allenstein, Ostpreußen, Allensteiner Straße 7. Vermisst am 09.05.1944 bei Sewastopol, Krim. Nachricht gegen Erstattung der Unkosten erbittet Frau Martha Endrulat, Ratheim, Kreis Erkelenz, Markt 1, Bez. Aachen.

Frau Lydia Falk aus Königsberg, Zeitschriften-Verlag, wird gesucht von Karl Hackemann. Dortmund, Rosental 9

Bücherrevisor Goritzki, wohnhaft gewesen in Königsberg, Hohenzollernstraße. Herr Goritzki war Steuerberater meines Vaters Franz Timnik aus Ostseebad Rauschen. Nachricht erbittet Frau Else Schulz, geborene Timnik, Berlin-Neukölln, Warthestraße 42 b

Paul Heinrich, geb. 22.08.1906 in Thalberg bei Allenstein, ist am 2. Februar 1945 von den Russen verschleppt. Wer war mit ihm zusammen und kann etwas über ihn aussagen? Früher wohnhaft Allenstein, Liebstädter Straße 46. Nachricht erbittet Frau Heinrich, Wiesbaden, Dotaheim, Straßenmühlweg 2

Achtung Heimkehrer! Gesucht werden Emma Kleinschmidt, geb. Markgraf, geb. am 28.06.1902 in Kl.-Heinrichsdorf, Elchniederung/Ostpreußen. Frau Kleinschmidt ist zuletzt in Nossberg, Kreis Heilsberg gesehen worden, von da von den Russen verschleppt. Arno Kleinschmidt, geb. am 20.08.1926 in Gr.-Heinrichsdorf. Wer Angaben über die Gesuchten machen kann, schreibe bitte an Theo Markgraf, Bendorf über Hanrau-Hademarschen, Holstein

Wer kennt Familie Massalski, zuletzt wohnhaft Pladden bei Grünheide, Kreis Insterburg, Ostpreußen. Nachricht erbittet W. Oberheidt, Krefeld, Ackerstraße 65

Erwin Lutzkat, geb. 15.05.1913, Obergefr., Feldpostnr. 38 396 D, 3. Komp. Füsl.-Regt. 22, wohnhaft in Königsberg, letzte Nachricht om 09.01.1945 Kampfraum Schloßberg, Ostpreußen. Soll um den 15.01.1945 herum zum HVP Bareitenstein, Ostpreußen, gekommen sein. Nachricht erbittet gegen Unkostenerstattung Frau Anna Lutzkat, Glückstadt/Elbe, Am Hafen 22

Wer kann Auskunft geben über meine Schwester, Fräulein Lina Motskus, geb. 07.11.1890 zu Loppinnen, Kreis Darkehmen, wohnhaft gewesen in Insterburg, Luisenstraße 23. Sie war 10 Jahre bei mir zur Hilfe. Im Januar 1945 ist sie in Friedland vom Treck abhanden gekommen. Volkssturmmann Willy Metschuck, Feldpostnr. 12 485, Wirtschafter, geb. 22.03.1899 in Regellen, Kreis Goldap. Soll im Juni 1945 in Saalau gewesen sein. Nachricht erbittet Frau Frieda Stabert, früher Saalau, Kreis Insterburg, zur Zeit Berlin-Steglitz, Kniephofstraße 61

Herr Paßlack vom Stadtbauamt Allenstein, er war auch Oberinspektor bei der Stadtverwaltung, auch Herr Studienrat Karl Gerbers, Allenstein, Fittigsdorfer Straße 17, brauche ich wegen Rentenangelegenheit. Nachricht erbittet Frau Heinrich, Wiesbaden, Dotsheim, Straßenmühlweg 2

August Regge, geb. 27.06.1863 wohnhaft in Tullen, Kreis Pillkallen. Wer kennt sein Schicksal? Nachricht erbittet Lisel Marks, geborene Regge, Asmissen 16 über Bösingfeld/Lippe

(Mit Bild) Rudolf Ptassek, Feldwebel, Feldpostnr. 09 933 in Ebendorf, Kreis Ortelsburg, Beruf: Bauer, ledig, Januar 1945 in Sassendorf, Kreis Osterode, Ostpreußen beim Panzergräben- und Bunkerbau. Nachricht erbittet Karl Ptassek, Bad Salsuflen, Postamt

Wer kann Auskunft geben über meinen Vater, Max Müller, aus Palmburg bei Königsberg, geb. 22.09.1887. Im Mai 1945 dort gesehen, angeblich erschossen. Wer kann es bezeugen? Über meinen Bruder Lw.-Uffz. Herbert Müller, geb. 26.06.1914. Letzte Feldpostnr. 24 876 D, letzter Einsatz im Januar 1945 etwa Griechenland-Jugoslawien. Über meine Schwester, Herta Müller, geb. 07.01.1923, zuletzt in Ernsthof bei Tharau. 1947 verschleppt nach Russland. Auskunft erbittet Gerda Schories, geb. Müller, Fedderwarden bei Wilhelmshaven.

Wer kann Auskunft geben über Herrn Studienrat Schackuls aus Königsberg? Näher. Erbittet Eberhard Benkmann, Stuttgart-O, Gänsheidestraße 19

Heinrich Schöner, Tischler, geb. 01.10.1917 in Aetkinsberg, Kreis Eger, Sudetengau, Obergefreiter bei Pion.-Ers.-Batl., Feldpostnr. 23 878, letzte Nachricht am 30.03.1945 aus Neutief, wo er schrieb, es geht auf Fischhausen und Pillau zu. Nachricht erbittet gegen Vergütung an Berta Schöner, Bayreuth, Leibnitzstraße 9, Oberfranken.

Elisabeth Siedler, geb. Schulz, geb. 30.07.1891, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Jahnstraße 7, bzw. Königsberg-Ponarth, Schreberstraße. Frau Siedler ist angeblich zuletzt im März 1948 in Königsberg gesehen worden, als ein Transport zusammengestellt wurde, der nach Löbau, Sachsen, geleitet wurde. Wer kann etwas über das Schicksal meiner Mutter aussagen? Nachricht erbittet Gertrud Siedler, Bad Gandersheim, Neustadt 1 I.

Paul Sunkel, geb. am 15.09.1896 in Nordenburg, zuletzt wohnhaft in Perlswalde, Kreis Angerburg/Ostpreußen. Im Einsatz war er in Seligenfeld bei Königsberg, letzte Nachricht om 13. April 1945, seitdem verschollen. Nachricht erbittet Frau A. Sunkel, Oberkirch Butschbach, Am Ekenberg H 14, Kreis Offenburg/Südbaden.

Reinhard Stadtler, geb. 03.11.1928, Luftwaffenhelfer, schwere Flak-Batterie 224/1, Goldschmiede bei Königsberg. Wer weiß etwas von unserem Sohn? Letzte Nachricht, dass er am 29. oder 30.01.1945 bei Trankwitz bei Metgethen vermisst ist. Wachtmeister Kattin soll in russischer Kriegsgefangenschaft einem Kameraden erzählt haben, dass unser Sohn gefallen sei. Wer kann uns etwas Näheres berichten? Für jeden geringsten Hinweis sind wir dankbar und ersetzen gern alle Unkosten. Dr. Stadler, Braunschweig, Fallerslebertorwall 5, früher Königsberg, Hammerweg 17 B. Praxis Sackheim 92

Achtung, Heimkehrer! Marie Stobbe, geb. Grinda, geb. am 16.05.1909 in Rastenburg, zuletzt wohnhaft Rastenburg, Ostpreußen, Gartenstraße 5. Am 16.02.1945 von den Russen verschleppt. Wer weiß etwas über ihr Schicksal? Auskunft erbittet Ewald Brunst, Tischlermeister, Lauenbrück 44, Kreis Rotenburg, Hannover, Unkosten werden erstattet.

Ernst Teschner, Maurer, geb. 13.11.1901, zuletzt wohnhaft in Johannisburg, Ostpreußen, Lycker Straße 23. 1945 vorübergehend in Oldenburg. Aufenthalt bzw. Anschr. Erbittet Max Haugwitz, Aalen (Wttbg.), Hangweg 3 a.

Amtliche Bekanntmachungen
4 II 37/53   Beschluss
Der Tischlergeselle Otto Emil Kubbutat, geb. 20.05.1881 in Petratschen, letzter inländischer Wohnsitz: Königsberg, Heidemannstraße 7, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. 13. August 1953, Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Abt. 4

4 II 34 - 35/53   Beschluss
Die Eheleute, Bauer Gottlieb Wilhelm Dutz, geb. 03.12.1897 in Therwisch, und Maria Dutz, geb. Lucka, geb. 05.03.1902 in Haasenberg, beide zuletzt wohnhaft gewesen in Ludwigshöhe/Ostpreußen, werden für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. 12. August 1953, Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Abt. 4

II 28/53   Aufgebot
Wilhelm Massalsky in Brunshausen, Kreis Gandersheim, hat beantragt, die verschollene Witwe Barbe Massalsky, geb. Sprogies, zuletzt wohnhaft in Memel/Ostpreußen, Mühlentorstraße 95, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 7. November 1953 bei dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 1, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Bad Gandersheim, den 7. August 1953. Das Amtsgericht

4 II 29/53   Beschluss
Der Hoch- und Tiefbauarbeiter, Gustav Kösling, geb. 27.08.1873 in Junkerken, letzter inländischer Wohnsitz Rastenburg, Schützenstraße 8, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31.12.1945 festgestellt. 12. August 1953. Amtsgerict 1953. Das Amtsgericht.

Amtsgericht Vilsbiburg, UR II 52/53   Vilsbiburg, den 8. August 1953
Aufgebot
Herr Heinrich Schiller, Landwirt in Haarbach Nr. 148, hat Antrag gestellt, seinen Vater Albert Schiller, zuletzt Landwirt in Dudenfelde, vermisst seit Evakuierung von Königsberg im Dezember 1944 / Januar 1945, für tot zu erklären. Es ergeht hiermit öffentliche Aufforderung 1. an den Verschollenen, sich bis zum 3. Oktober 1953, 9 Uhr, zu melden beim Amtsgericht Vilsbiburg. 2. an alle, die, über den Verschollenen Auskunft geben können, dem bezeichneten Gericht bis 3. Oktober 1953, 9 Uhr, Anzeige zu machen, widrigenfalls der Obenbezeichnete für tot erklärt werden kann.

Geschäftsnummer  H 41/53   Aufgebot
Die Frieda Gawrisch aus Büdingen hat beantragt, den verschollenen Kaufmann, Oskar Garwisch, zuletzt wohnhaft in Treuburg, Ostpreußen, geb. am 29. Januar 1906 in Borschinnen, Kreis Lyck, für tot zu erklären. Der Verschollenen wird aufgefordert, sich bis zum 1. November 1953 vor dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zu dem oben bestimmten Zeitpunkt dem Gericht Anzeige zu machen. Büdingen, den 23. Juli 1953   Das Amtsgericht

Amtsgericht Lingen/Ems
5 II 5353   Lingen/Ems, den 6. Juli 1953  Aufgebot
Die Hedwig Krause, geb.Florowski, in Lingen/Ems, Amselweg 6, hat beantragt, die verschollene Johanna Florowski, geb. Knorr, geb. am 18.02.1868, in Danzig, wohnhaft in Mühlhausen, Ostpreußen, Volkssiedlung Nr. 4, für tot zu erklären. Die bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 1. Oktober 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

5 II 2/53  Beschluss
Der am 2. Dezember 1916 in Lindenort, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen, geborene Drogist, Ernst Fink, zuletzt wohnhaft in Lindenort, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen, und zuletzt als Unteroffizier bei der Einheit, Feldpostnummer 12 115 A, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1945, 24.00 Uhr, festgestellt. Diese Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei. Die außergerichtlichen Kosten fallen dem Nachlass zur Last. Gründe: PP  Lingen/Ems, den 25. Juli 1953. Das Amtsgericht

5 II 28/53  Beschluss
Die am 6. Oktober 1910 in Königsberg geborene Ehefrau, Martha-Maria, Ida Mau, geborene Abraham, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Ostpreußen, Schreberstraße 24, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der, 31. Dezember 1945, 24.00 Uhr festgestellt. Diese Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei. Die außergerichtlichen Kosten fallen dem Nachlass zur Last. Gründe: PP.  Lingen/Ems, den 25. Juli 1953. Das Amtsgericht.

Verstorbene
Am 4. August 1953 entschlief in Hamburg, nach langem, in Geduld getragenem Leiden, meine liebe Frau, meine geliebte Mutter und Schwiegermutter, unsere herzensgute Oma, Frau Meta Lowitz, geb. Lowien. In tiefer Trauer: Ernst Lowitz. Dr. Karl-Ernst Lowitz und Frau Margarete, geb. Koehler. Marianne, Beate, Konstanze und Jürgen. Insterburg, Ostpreußen. Jetzt: Bad Mergenteim und Hamburg 20, Falkenried 2

Meine liebe Tochter, Frau Christel Kreuzberger, geb. Troeder, ist am 6. August 1953, nachdem sie ihrem siebenten Kind das Leben geschenkt hatte, nach schwerer Krankheit, im Alter von 33 Jahren, vom Herrn heimgerufen worden. In stiller Trauer: Clara Troeder, geb. Alzpadin. Gerd Kreuzberger und Kinder, Sachsen. Alle Geschwister mit Familien. Freudental, Bodensee, früher: Tilsit und Ragnit, im August 1953

Am 1. Februar 1953 entschlief meine liebe Mutter, Anna Aßmann, geb. Korsch, im 78. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Elli Radszuwill, geb. Aßmann. Königsberg, Knochenstraße 58. Jetzt: Wolfenbüttel, Heimstätteniweg 18

Am 5. Juni 1953 entschlief plötzlich, mein lieber Mann, Vater und Schwiegersohn, Fritz Blumenthal. Früher: Königsberg/Pr.-Neudamm. In tiefer Trauer: Herta Blumenthal, geb. Neubert, drei Kinder. Jetzt: Bleibuir über Mechernich/Eifel. Paul Neubert. Marta. Horst. Edeltraut. Lilo Müller

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Nach Gottes, unerforschlichem Ratschluss, entriss uns der unerbittliche Tod am 14. Juli 1953, durch einen Betriebsunfall in seinem Beruf, unseren herzensguten, lieben, einzigen Sohn, Enkel, Neffen und Vetter, Klaus Knoch, im Alter von 19 Jahren. Er folgte seinem Bruder, Gerhard, in die Ewigkeit. Im Namen aller Hinterbliebenen im schwersten Leid, die Eltern, Otto Knoch und Frau Frieda Knoch, geb. Jagomast. Tilsit, Jahnstraße 24a, Ostpreußen. Jetzt: Brugg 52, Kreis Lindau, Allgäu

Deine Gnade ist mein Trost, Ps. 109, 21   Gott, der Herr, nahm am 30. Juli 1953, nach schwerem Leiden, meinen geliebten Mann, unseren lieben treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Lokomotivführer a. D. Paul Schwermer, im 78. Lebensjahr zu sich in die Ewigkeit. Wir haben ihn am 3. August 1953 auf dem Friedhof in Worpswede zur Ruhe gebettet. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: M. Schwermer, geb. Rangnick. Westerwede Nr. 1, den 16. August 1953, Post Worbswede. Früher: Königsberg, Albertstraße 15

Am 10. August 1953 verstarb nach schwerem Leiden, der Gründer und Leiter unseres Ostpreußen-Chors, Oberschullehrer a. D. Ernst Ulrich, im gesegneten Alter von 76 Jahren. Ein Schulmann im besten Sinne des Wortes, hat er Generationen unserer Jugend in Ehrfurcht vor dem Schöpfer und in der Liebe zur angestammten Heimat erzogen. Die Pflege des deutschen Liedes war ihm Herzenssache, und so sammelte er einen Kreis von gleichgesinnten Landsleuten um sich und schuf in mühevoller Arbeit unseren Ostpreußenchor, dem wir mache besinnliche Stunde verdanken. Es waren mühselige Jahre, die er nach der Flucht hier verbrachte, und nur die Mitarbeit in der Landsmannschaft und der unerschütterliche Glaube an eine Rückkehr in die Heimat haben ihm über diese Not der Zeit hinweggeholfen. Die Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft Ostpreußen trauert um einen ihrer Besten. Wir werden dieses aufrechten Bekenners zur Heimat und zum alten Preußentum stets in Verehrung und Dankbarkeit gedenken. München, den 12. August 1953. Namens des Vorstandes: Prof. Dr. E. F. Müller, 1. Vorsitzender

Die Stunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Fern der Heimat verschied plötzlich und unerwartet, infolge Verkehrsunfalls, mein innig geliebter, herzensguter und treusorgender Verlobter, mein unvergesslicher Neffe, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann, Fritz General, früher Tilsit, Ostpreußen, im 58. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gertrud Blümel. Paul Brudke. Jetzt: Braunschweig, Ludwigstraße 34

Immer hoffend auf ein Wiedersehen, erreichte uns durch einen Kameraden die traurige Nachricht, dass nun auch unser ältester Sohn und Bruder, Alfred Weber, SS-Rottenführer, geb. 13.10.1922, am 12. Februar 1945 in Budapest gefallen ist. Gleichzeitig gedenken wir unseres zweiten Sohnes und Bruders, Bruno Weber, SS-Rottenführer, geb. 11.09.1924, den nun schon zehn Jahre die fremde Erde deckt. In tiefer Trauer und innigem Gedenken: Emil Weber und Frau Maria, geb. Steimke. Werner und Irene Weber. Schwesternhof, Kreis Labiau, Ostpreußen. Jetzt: Lippstadt, Westfalen, Am Böbbing Nr. 37

Am 12. Juli 1953 verschied nach langer, schwerer Krankheit, fern der ostpreußischen Heimat, in der sowj. bes. Zone, meine innigstgeliebte Frau, unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Ludwike Obitz, geb. Grigo, kurz vor Vollendung des 68. Lebensjahres. In Liebe und treuem Gedenken: Albert Obitz. Margarete Obitz. Herbert Obitz.

Am 6. August 1953 ist nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwiegermutter, Hanna Charchulla, geb. Heycke, im Alter von fast 82 Jahren, sanft entschlafen. Fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat (Lyck) hat sie nun hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Walter Charchulla. Springe a. Deister, Rosenstraße 24

Am 28. Juli 1953 entschlief im Alter von 63 Jahren in Bad Lauterberg im Harz, nach langem, schwerem Leiden, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Maria Karkoska, geb. Scheffler aus Gehlenburg, Kreis Johannesburg. Ella Gerloff, geb. Karkoska. Finanzassessor Karl Ludwig Gerloff. Walter Karkoska und Frau Inge, geb. Klein. Horst Karkoska. Barbara, Wolf-Heinrich, Karl Friedrich und Eleonore Gerloff, als Enkel. Kiel, den 8. August 1953, Wismarer Straße 12, I. Die Beisetzung hat am 1. August 1953 in Lauterberg stattgefunden.

Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, dass man hat, muss scheiden. Fern der geliebten Heimat, entschlief am 29. Juli 1953 sanft, nach Gottes heiligem Willen, nach längerem, in Geduld ertragenem Leiden, mein lieber, guter Mann, unser herzensguter, treusorgender Vater, Schwager und Onkel, der Bahnhofswirt, Otto Dalk, früher Soldau, Ostpreußen, im 58. Lebensjahr. Sein ganzes Leben war Liebe und Aufopferung. In tiefem Schmerz: Martha Dalk, geb. Frommberg. Edith Dalk. Hiltraut Dalk, im Namen aller Angehörigen. Jetzt: Lockstedter Lager, Holstein

Am 7. Mai 1953 entschlief sanft in Zernien, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Hermann Kalusch, früher: Erbhofbesitzer aus Eisenberg, fern der Heimat. In stiller Trauer: Minna Kalusch und Kinder. Erich Kalusch, Zernien, Kreis Dannenberg. Erika Solem, Oslo, Framnes Terrasse 1 B. Herta Lindenlaub, Schleusingen, Klosterstraße 6. Margarete Neumann, Lübeck, Percevalstraße 28. ilda Jehder, Berlin-Siemensstadt, Rohrdamm 24. Hermann Kalusch, Lübbecke Kutscherweg 1

Allen Freunden geben wir die schmerzlicher Nachricht, dass unsere sehr geliebte Otti Klement, Bankbeamtin aus Königsberg, Ostpreußen, Schnürlingstraße 19, am 14. Juni 1953 in Vogt/Württ. Verschieden ist. Ihr Neffe: Leo Nickel, Bayreuth. Edith Bolling-Sommerey, Ansbach, Platenstraße 2. Gertr. Raffei-Sommerey, Düsseldorf-Holthausen, Kieselbach 46. Eve Jüngel-Sommerey, Kaiserslautern, Kirchenstraße 2a

Ruhe sanft hienieden, still von uns beweint, bis der Himmelsfrieden uns mit dir vereint. Unerwartet entriss der Tod, infolge Unglücksfalles, uns, unseren lieben Sohn Heinz, im jugendlichen Alter von 22 Jahren. In stiller Trauer, die Eltern, Otto Pottel. Therese Pottel, geb. Neumann. Als Geschwister: Anna Pottel. Christel Schleuker, geb. Pottel. Hans Schleuker, als Gatte. Elfriede Pottel. Otto Pottel. Otto Pottel. Fritz Pottel. Gerda Pottel. Horst Pottel. Ingrid Pottel. Kirchberg, Iller, Ziegelhof 4. Früer: Kl.-Haferbeck, Kreis Pr.-Eylau, Ostpreußen

Nun, so hast Du's überwunden, manche harten, schweren Stunden, manchen Tag und manche Nacht, hast Du in Schmerzen zugebracht. Jetzt wurde unser jahrelanges Hoffen auf ein Wiedersehen endgültig zerschlagen. Mein lieber, guter Mann, treusorgender Vater, Bruder, Onkel und Schwager, Schwiegervater und Großvater, Landwirt Ferdinand Czudnochowski, kehrt nicht mehr zu uns zurück. Er ist im September 1945 in Insterburg verstorben. Im Namen der Hinterbliebenen: Minna Czudnochowski, geb. Sparka, nebst Kindern und Verwandten. Balkfelde, Kreis Johannisburg, Ostpreußen. Jetzt: Pinneberg, Weidenstraße 10, Holstein

Am 13. Juli 1953 entschlief nach langem, schwerem Leiden, mein lieber Mann, mein guter Vater und Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Oberlokomotivführer a. D. Karl Schmidt, im Alter von 71 Jahren. In tiefer Trauer: Emma Schmidt, geb. John. Grete Goetz, geb. Schmidt. Karin Goertz. Schöningen/Brschwg., 06.08.1953, Wallstraße 20. Früher: Insterburg, Ostpreußen, Cecilienstraße 15. Wir haben unseren lieben Entschlafenen am 16. Juli 1953 in Schöningen/Brschwg. zur letzten Ruhe gebettet.

Am 19. Juli 1953, um 11.30 Uhr, rief der himmlische Vater, meinen lieben Mann, Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, den Ofensetzter, Otto Schmidt, aus Kreuzingen, Ostpreußen, plötzlich und unerwartet, im Alter von 70 Jahren, zu sich in die ewige Heimat. Im Namen der trauernden Angehörigen: Luise Schmidt, geb. Barkowski und Kinder. Wimmer, Kreis Wittlage

Zum stillen Gedenken. Am 17. August 1953, jährte sich zum 10ten Male der Todestag unseres unvergesslichen, lieben, ältesten Sohnes und Bruders, Helmut Reh, geb. am 18.05.1923, gefallen am 17.08.1943. Hart traf uns der Schlag und groß war der Schmerz, als stille stand Dein junges Herz. Nur die Dich kannten, werden es wissen, was Dein Tod uns für schmerzliche Lücke gerissen. Gleichzeitig gedenken wir unseres innigstgeliebten zweiten Sohnes und Bruders, Gerard Reh, zum 28. Geburtstag. Er ist seit den Kämpfen in Ostpreußen 1945 vermisst. Wer hat ihn gekannt und kann Auskunft über ihn erteilen? Auch hörte das vielgeliebte Mutterherz, Lina Romeike, geb. Neumann, infolge der Strapazen auf der Flucht in Kolberg auf zu schlagen. In Liebe und treuem Gedenken: Otto Reh. Anna Reh, geb. Romeike. Lucie Tyska, geb. Reh, als Schwester und alle Verwandten. Blumstein, Kreis Pr.-Eylau, Ostpreußen. Jetzt: Wittlage, Bez. Osnabrück

Nach langem, schwerem Leiden, entschlief sanft im Alter von 64 Jahren, am 1. August 1953, mein guter Mann, unser treusorgender Vater und Großvater, der Obersteuerinspektor i. R. Heinrich Lettau, aus Tilsit, Ostpreußen. In stiller Trauer: Alma Lettau, geb. Wegner. Reinhold Lettau. Hildegard Lettau, geb. Petereit. Dr. med. Heinz Lettau. Renate und Joachim. Reinbek, Bez. Hamburg, Umenpark 1

Zum Gedenken! Alles vergeht, Gott aber besteht ohne alles Wanken, seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden, heilen im Herzen die tödlichen Schmerzen, halten uns zeitlich und ewig gesund. Unserem unvergesslichen, für uns einst so hoffnungsvollen, lieben, einzigen Sohn und Bruder zu seinem 28. Geburtstage, Willy Diedrickeit, aus Insterburg, Alter Markt 18, geb. 26.08.1925. Vermisst als Soldat bei der Beobachtungsabtlg. 37, im Januar 1945 in der Heimat. In tiefem Leid, die Eltern und Herta, verwitwete Heizer, als Schwester

Mein geliebter, guter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, der Rechtsanwalt und Notar, Arnold Lackner, geb. am 18.02.1882 in Königsberg, wurde heute mitten aus seinem steten, pflichttreuen Schaffen von Gott gnädig heimgerufen. In tiefem Schmerz: Alice Lackner, geb. Becker. Berlin-Lichterfelde, Weddigenweg 69

Einem tragischen Unglücksfall, fiel mein lieber Mann, mein guter Vater, mein lieber Schwiegervater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Max Schröder, am 29. Juli 1953, in Ausübung seines Dienstes bei der Bundesbahn, zum Opfer. Gleichzeitig gedenken wir meines lieben Sohnes, meines einzigen lieben Bruders, Schwagers, Neffen und Vetters, M.-Obergefr. Heinz Schröder, der seit 17. September 1944 auf der Insel Brac in der Adria vermisst wird. In tiefer Trauer: Gertrud Schröder, geb. Schwandt. Ulrich Schröder und Frau Lenchen und alle übrigen Verwandten. Königsberg, Pr., Lieper Weg 59, Schwetz a. W., Burgstraße 10. Jetzt: Köln-Stammheim, Schloßstraße 23

Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben. Am 25. Juli 1953 entschlief sanft, nach langem, schwerem, in Geduld getragenem Leiden, im festen Glauben an ihren Erlöser, im Alter von 72 Jahren, meine gute Schwiegermutter, unsere liebe Oma, meine liebe Schwester, unsere liebe Tante, Auguste Gronau, geb. Schulz, früher Lindenau, Kreis Labiau, Ostpreußen. Sie wurde am 30. Juli 1953 auf dem Friedhof in Leezen, neben ihrem Sohn zur letzen Ruhe gebettet. Gleichzeitig gedenken wir unserer Lieben, denen sie folgte: Meines lieben Mannes, unseres lieben Vaters, Otto Gronau, gestorben am 02. Juli 1951. Meines lieben Schwiegervaters, unseres Opas, August Gronau, vermisst seit Januar 1945. Meiner lieben Schwägerin und Tante, Lotte Gronau, vermisst seit 1945. Unseres lieben Onkels, Wilhelm Gronau, gestorben am 16. Februar 1945 in Karthaus in Westpreußen. Unseres lieben Bruders und Sohnes, Ernst Pillkahn, früher: Neuenrode, Kreis Labiau, vermisst seit März 1945, war im Einsatz bei Schwedt an der Oder. In tiefem Schmerz, im Namen aller Angehörigen: Martha Gronau, geb. Pillkahn. Bebensee, Kreis Segeberg, Holstein

Am 7. Juli 1953 entschlief, fern ihrer geliebten Heimat, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe, treusorgende Schwester, Lisbeth Fabian, geb. Redetzky, aus Jecksterken, Kreis Tilsit. In tiefer Trauer: Ernst Redetzky, sowj. bes. Zone. Anna und Gertrud Redetzky, Mölln/Lbg., Bismarckstraße 14. Wir haben unsere Schwester in aller Stille am 12.07.1953 in der sowj. bes. Zone zur letzten Ruhe gebettet.

Am 4. August 1953 entschlief im Alter von 77 Jahren, nach kurzem, schwerem Krankenlager, für uns alle doch unerwartet, unsere geliebte, herzensgute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter und Oma, Berta Blask, geb. Krisch, Ehefrau des Bäckermeisters Emil Blask, aus Rhein, Ostpreußen. Sie starb in der Heimat, und ein hartes Schicksal, lässt uns nicht an ihrem Grabe weilen. In tiefer Trauer: Emil Blask, Rhein, Ostpreußen, Kreis Lötzen. Kurt Henkel und Frau Gertrud, geb. Blask, Rheyd' (Rhld.), Keizenobergerweg 41. Dr. Rockmann und Frau Margarete, verw. Kremp, geb. Blask, Dudweiler (Saar), Kieselstraße 100. Gisela, Helma, Gerd, als Enkelkinder.

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen! Nach einem Leben voller Liebe und Güte, rief Gott, nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden, plötzlich und unerwartet im Krankenhaus bei Magdeburg am 19. Juni 1953, meine liebe Frau, unsere liebe Mutti und Omi, Rosalie Gietz, geb. Penne, aus Raudingen, Kreis Gerdauen, im Alter von 54 Jahren, zu sich in die Ewigkeit. Die Scheidestunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie! In tiefer Trauer: Samuel Gietz, als Gatte, sowj. bes. Zone. Eva Gietz, sowj. bes. Zone. Urti Gietz, Eidinghausen 171, bei Bad Oeynhausen. Ilse Wöllner, geb. Gietz, sowj. bes. Zone. Walter Wöllner, sowj. bes. Zone. Gertrud Drüen, geb. Gietz, Rheinhausen. Heinz Drüen, Rheinhausen. Helma Drüen, als Enkel. Frieda Kretschmann, geb. Gietz, Eidinghausen. Kurt Kretschmann. Fritz-Rainer Kretschmann, als Enkel. Wir haben unsere liebe Entschlafene am 22. Juni 1953 in Bodensleben zur letzten Ruhe gebettet.

Zum Gedächtnis. Am 24. August 1945, verstarb in Ratzebuhr in Pommern, Kreis Neustettin, an Typhus, mein herzliebes Töchterchen, unser unvergessliches Schwesterchen, Marianne Grenz, geb. 03.06.1934. Gleichzeitig gedenken wir meines geliebten, unvergesslichen Mannes, unseres herzensguten Vaters, Erich Franz Grenz, geb. 25.08.1903, seit Januar 1945 in russischer Kriegsgefangenschaft vermisst. In stiller Trauer: Helene Grenz, geb. Fuchs und Kinder. Langenlonsheim a. d. Nahe, Heumarkt 13. Früher Königsberg, Pr.-Metgethen, Forstweg 46

Am 1. August 1953 ist meine herzensgute Lebensgefährtin, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Helene Arnoldt, geb. Bartsch, früher Tilsit, Hohe Straße 51, nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden, im Alter on 73 Jahren, fern ihrer geliebten Heimat, sanft entschlafen. Wer sie kannte, weiß, was wir verloren haben. Mannheim-Schönau, Logauweg 12. In tiefer Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen: Gusta Arnoldt, Fleischermeister i. R. Die Beisetzung fand in aller Stille, in würdiger Form, am 4. August 1953, auf dem Friedhof Mannheim-Freudenheim statt.

Fern ihrer geliebten Heimat, entschlief am 26. Juni 1953, nach langem, mit großer Geduld getragenem Herzleiden, meine liebe, unvergessliche, bis zuletzt treusorgende Schwester, unsere Schwägerin und Tante, Luise Gausa, Senne I 1169. Früher Lyck, Ostpreußen, im Alter von 66 Jahren. Ihre Ruhestätte ist auf dem Brackwerder Friedhof. In tiefstem Leid, im Namen aller Hinterbliebenen: Paul Gausa und Frau Marie, geb. Gausa, Berlin-Zehlendorf, Im Schönower Park 2. Gerhard Gausa und Frau Aud. geb. Hansen, Senne I 1169, Post Windelsbleiche

 


Folge 25 vom 05.09.1953

Tilsiter werden gesucht
Frau Anna Lemke, Drummstraße 7, oder Angehörige des Ehemannes Fritz Lemke, geb. 08.06.1909.

Alfred Couroisier, geb. 28.05.1920, Flottwellstraße 27, Gefreiter; soll im Jahre 1946 in Tilsit als Kriegsgefangener gesehen sein.

Wilhelm Urban, Stadtinspektor Überm Teich

Hermann Ludwig, Justizsekretär i. R., Landwhrstraße

Georg Steppotat, Justizoberinspektor

Fritz Frong; wo sind seine Angehörigen?

Szagun, Frau Erika Schulz, Erika, Hausgehilfin

Georg Mikschas, Postbeamter, und Familie, Stolbecker Straße 3-4. Heinz Teichmann und Familie, Winkelstraße 12

August Hein, Buchdrucker, geb. 27.11.1886, Schlageterstraße 33, seit Februar 1945 bei der Wehrmacht vermisst.

Frau Martha Wahrenberg, geb. Foehn, geboren am 31.05.1915

Hermann Herzog, geboren am 05.09.1908 zu Oberhausen, Deutsche Straße 65. Vermisst seit 13.02.1953 in der Mittelzone

Grunau, Bez.-Oberleutnant der Gendarmerie

Anton Petrautzke, Clausiusstraße, geboren 1912 oder 1915, Wachtmeister, letzte Anschrift: 1. Marsch.-Aufkl.-Ers.-Abtlg. I, Marienwerder im September 1944.

Heinz Ross, geboren am 17.07.1914, war bis 1939 bei Katasteramt Tilsit angestellt

Frau Auguste Naujock mit Töchtern Hildegard und Waltraut, Stolbecker Straße 83.

Konrad Mertin, Hafenmeister, Stiftstraße

Ilse-Irene Petereit, geboren am 09.04.1928, von den russischen Fronttruppen am 17.02.1945 in Lichtenau, Kreis Braunsberg verschleppt, seitdem fehlt jede Spur

Emil Noah, geboren am 08.11.1921, Memelstraße 12, Zivilvermisster

Hugo Räther, Hausbesitzer, Fleischerstraße 12

Fräulein Elfriede Hömpler, geb. 9.09.1925, Stolbecker Straße 87? und deren Mutter, Frau Fischer

Frau Edith Jüdt, verw. Megal, geb. Schlosziess, Ragniter Straße. Günther Gauer und Frau Edith, geborene Weischnur, Landwehrstraße

Paul General, Stolbecker Straße 44. Julius Schlendner oder auc Schlenther, Arbeiter, Ragniter Straße 26

Ernst Josupeit, geboren am 26.06.1910, Laborgehilfe, Kleistraße 13

Gustav Nickel, Getreidekaufmann, Inhaber der Firma H. v. Setten, Sommerstraße 42

Fräulein Philipp, die auf dem Stadthaus tätig war.

Otto Redetzki, Oberwachtmeister, Dragonestraße

Frau Helene Wulff und Fräulein Gertrud Wulff, Garnisonstraße

Frau Ida oder Erna Massalski, geb. Schepputis, Johanna-Wolff-Straße 10, später nach Wiederverheiratung Oberst-Hoffmann-Straße wohnhaft gewesen.

Lehrer Lochow, wahrscheinlich heut in Hamburg oder Altona tätig

Heinrich Schneidereit, geb. 08.12.1921, Schwedenstraße 59, Feldpostnummer 17 182, vermisst in Stalingrad. Walter Schneidereit, geb. 14.01.1923, Schwedenstraße 59, Feldpostnummer 47 118 - 3. SS.-Pz.-Pionier-Bat 5. Leo Schneidereit, geb. 30.12.1926, Schwedenstraße 59, Feldpostnummer 07 466 D, in Lettland vermisst. Wer kann über das Schicksal dieser drei Brüder Auskunft geben?

Familie Glück, Bismarckstraße

Bruno Hess, geb. 15.11.1921, Friedrichstraße 19, Feldpostnummer 28 66, soll am 12.05.1944 auf der Krim (Sewastopol) in russ. Gefangenschaft geraten sein

Hans Wohlgemuth, geb. 1911, Hohe Straße

Alber Behr und Frau Helene, geb. Petroschka, Stolbecker Straße 103

Arthur Petroschka und Frau, geb. Plota und Tochter, Ursula, Garnisonstraße 23

Frau Anna Bernotat, geb. Mousek mit Tochter Ursula und Sohn Kurt, Siedlung

Gustav Götting, Schneidermeister und Frau Emma, geb. Dietrich, geb. 31.10.1880, mit Tochter Liselotte und Son Alfred, Gartenstraße

Kurt Jantz, geb. 18.07.1927, Schneiderlehrling, Gustav-Adolf-Weg 85, wurde Anfang Februar 1945 in Schlomainen bei Guttstadt von den Russen mitgenommen, seitdem fehlt jede Spur. Frau Erika Schwedt, geb. Jantz, geb. 25.04.1921, wurde Anfang Februar 1947 von den Russen ins Tilsiter Gefängnis gesperrt, seitdem fehlt jede Spur.

Frau Mila Kossak oder Angehörige (Ehemann Max Kossak, etwa 1936 verstorben)

Frau Elisabeth Caspary, Apotheker-Witwe, geb. Gernhöfer, Salzburger Straße 8b wohnhaft gewesen, ging nach der Zerstörung ihres Hauses nach Königsberg, Hagenstraße 100 zu Hinz. Wer kann über ihr Schicksal Auskunft geben?

Familie, Frau Ida Jurkschat und Tochter Irmgard, Kleffelstraße 18. Waldemar Gedun, Heinrichswalder Straße 33. Herbert Abrolat, Heinrichswalder Straße 10. Herbert Manzel, Lerer an der Meerwischer Schule. Horst Rathey, Rektors-Sohn. Günther Hennig. Heinz Trinkis. Frank Raudonat (alle Linden-Ecke-Marienstraße). Rudi Stepputis, Jägerstraße. Horst Struwe, Jägerstraße. Erich Günther, Ragniter Straße, in der Nähe der Brauerei, Uffz.-Schüler.

Frau Helene Rieg, geb. Gintat, Hohe Straße 80

Paul Konrad und Frau Gertrud, geb. Arndt mit den Kindern Lilly und Wally, Stolbecker Straße

Götz Eisermann, geb. 19.01.1920, Johann-Wolff-Straße 11, zuletzt Obergefr., Feldpostnr. 44 424, Arti.-Beobachter bei Stalingrad, letzte Nachricht vom 02.01.1943. Dr. med. Wiemer, Clausiusstraße

Otto-August Ottenberg, Strafanstaltsoberwachtmeister, Deutsche Straße

Walter Wagner, geb. 08.09.1912, Mechaniker, Siedlung, Paul Wagner, geb. 01.07.1900, letzter Wohnort Neukirch, Kreis Elchniederung. Hans Wagner, geb. 13.08.1918, Chauffeur, Waldstraße 14

Fräulein Maria Dietschmann, geb. 05.11.1922, Ragniter Straße 591

Witwe, Frau Preugschat mit den beiden Töchtern Anneliese und Lotte, Deutsche Straße 23/I. Frau Sokat, Deutsche Straße 23, Hinteraus

Franz Grauschusz, geb. 06.09.1900/1901, aus der Nähe von Tilsit, oder Max Grauschusz, verheiratet, 2 Kinder.

Suchanzeigen
Helene und Eva Boehm. Gesucht werden Einwohner der Häuser in Königsberg, Ostpreußen. Am Fließ 42, a. b. sowie Bekannte (Steuerberater, Pastor), die Auskunft über den Hausbesitz der beiden Damen geben können. Zuschrift erbittet Herr Ancker, Hamburg-Osdorf, Knabeweg 40

Wer ist mit Frau Frieda Glang, geb. Marquardt, aus Ackerau, Kreis Pr.-Eylau auf der Flucht Januar/Februar 1945 bis Danzig zusammengewesen und kann über ihren Verbleib Auskunft geben? Oder kennt jemand die Polizeibeamten-Familie aus Danzig, wo Frau Frieda Glang sich längere Zeit aufgehalten hatte, und wo jetzt die betreffende Familie wohnt? Nachricht erbittet Arthur Todtenaupt, Ackerau, Bez.-Vertr. Uderwangen, Maucheneim, Pfalz

Rut Jaresch, früher Allenstein, Ostpreußen, Kronenstraße 27, Elias, Charlotte, R.-Sekretärin, früher Danzig, Holzmarkt 27/28. Nachricht erb. Marie-Luise Wieden, Kassel, Hauffstraße 15 ptr.

Wer kannte früher Paul Grabosch, geb. 29.12.1909 in Rochlaz, Kreis Rößel? Grabosc soll früher bei der Eisenbahn in Königsberg gewesen sein. Nachricht erb. Paul Frahsa, Brüggen, Genholt Nr. 412

Wer kann Auskunft erteilen über Obergefr. Ferdinand Größmann, geb. 09.01.1921, Feldpostnr. 00 428 A? Letzte Nachricht Januar 1945, Raum Schloßberg, Landarbeiter, Umgeb. Rastenburg, Ostpreußen oder dessen Angehörige, Nachricht erb. Fräulein Margarethe Berner, früher Wargienen bei Tapiau, Kreis Wehlau, jetzt: Nordhorn, Jahnstraße 26, Kreis Bentheim

Karl Grubert, geb. 16.02.1886, Maschinenbau-Ingenieur aus Kuckerneese, Elchniederung, Ostpreußen, Lorkstraße 21, zuletzt beim Volkssturm, Nr. unbekannt. Ernt Grubert, geb. 30.01.1889, Maschinenbauer, aus Kuckerneese, Lorkstraße 21, zuletzt auf der Flucht bei Labiau auf einem Schleppter von Bekannten gesehen. Wer kann Auskunft geben über ihr Schicksal? Nachricht erb. Frau Marg. Buddenhagen, geb. Grubert, Hamburg-Gr.-Flottbek, Osteresch 37

Wer kann Auskunft geben über meinen Bruder Ernst Junkuhn, geb. 10.02.1912 in Neuendorf bei Tapiau, Kreis Wehlau, Ostpreußen, wohnhaft dortselbst? Er war während der Kämpfe um Königsberg in Urlaub und auf Besuch in Königsberg-Metgethen, hier wurde er durch die Russen von seinen Angehörigen getrennt und mitgenommen. Im Propagandazug ist er in Eisingen bei Tapiau gesehen worden. Nachricht erb. Otto Junkuhn, Kahl a/Main, Portenstraße 12

Angerapper Volkssturmkameraden! Wer weiß etwas von meinem Bruder, dem Volkssturmmann Emil Karalus, von der 2. Komp.? Er war zuletzt in Ernstburg bei Trempen. Nachricht erb. Karl Karalus, Essen, Bentheimer Straße 17

Martha, Carla, Auguste Kruck (Rufname Auguste), geb. Feldmann, geb. 22.10.1861 in Königsberg, letzte Wohnung, Königsberg, Hardenbergstraße 41. Erich, Walter Kruck, geb. 14.06.1901 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Hardenbergstraße 41. Nachricht erbittet Fritz Kruck, Augsburg, Mittlerer Graben 10 II

Suche Herrn Levy (Vorname: Unbekannt), früher Königsberg, Kaplanstraße 5 wohnhaft gewesen. Nachricht erb. G. Peters, Recklingshausen, Salentinstraße 326

Achtung! Alle Gr.-Dirschkeimer aus dem Kreise Samland, Ostpreußen, bitte ich, denen die Anschrift von Frau Lisa Manneck, die bis 25.01.1945 in Gr.-Dirschkeim wohnte und deren Mann Schuhmachermeister war, bekannt ist, selbige mitzuteilen. Unkosten werden erstattet. Nug bei Neth, Hannoer, Schlägerstraße 7

Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn Hugo Martsch, geb. 09.07.1906, Königsberg, Feldpostassisten, Feldpostnummer 16 3237? Letzte Nachricht vom Juni 1944 Bobruisk (Mittelabschnitt). Nachricht erb. Frau Emilie Martsch, Hamburg-Sülldorf, OP'n Hainholt, Nebenweg 2, aus 14b

Wer kann Auskunft geben über den Verbleib meines Mannes, Buchbinder, Fritz Neumann, geb. 19.04.1896, aus Königsberg, Powundener Straße 29? Zuletzt beim Volkssturm in Königsberg gewesen. Nachricht erbittet Frau Marg. Neumann, Stolberg (Rhld.), Würselener Straße 27

Gesucht wird der Bücherrevisor, Herr Pempelt aus Tilsit, Ostpreußen, Deutsche Straße, der die Steuerberatung für Sablautzki, Adl. Brionischken, durchgeführt hat, von Herrn Sablautzki, Celle, Kohlmeyerstraße 33

Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn, Gefreiter Willy Rautenberg aus Linkau, Kreis Samland, Ostpreußen, vermisst am 04.09.1942 bei Orel in Russland? Wer war mit ihm zusammen in russischer Gefangenschaft? Wer weiß etwas von ihm? Feldpostnr. 04 447E. Nachricht erbittet Albert Rautenberg, Kirchheim-Teck, Eichendorfstraße 54, Württ.-Baden

Willy Schmerberg, geb. 1920 - 1922, dessen Vater mit 5 - 6 Kindern auf einem Hofgut bei Heiligenbeil tätig war, könnte Auskunft über seinen Kameraden Steuer geben, Nachricht erbittet Erich Schemmerling, Siedlung Hasselheck über Bad Nauheim, Hessen

Wer kann Auskunft geben über Rudolf Repschläger, geb. 06.07.1928, aus Theerwischwalde, Kreis Ortelsburg, Feldpostnr. 33 946 B, letzter Einsatz im Kessel um Heiligenbeil? Wilhelm Brzezinski, geb. 25.11.1901, aus Pr.-Holland, Ostpreußen, am 27.01.1945 von den Russen verschleppt. Unkosten werden erstattet. Jegliche Nachricht an Frau Emma Repschläger, Allendorf, Kreis Marburg (Lahn), Herrenwald.

Hermann Schwark, geb. am 11.02.1895 in Balga, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen, wohnhaft gewesen in Königsberg, Reifschlägerstraße 39 ptr., Polizeiwachtmeister der Reserve bei Forstschutzkommando, Weihersfelde, Post Sophienhof, Kreis Neustadt (Westpreußen), seit Februar 1945 vermisst. Alfred Gromball, geb. am 30. Juli 1900 zu Königsberg, Heidemannstraße 8 ptr. Am 30. Januar 1945 von Seefeld bei Drugehnen-Galtgarben verschleppt.

Reinhard Stadler, geb. 03.11.1928, Luftwaffenhelfer, schwere Flak-Batterie 224/1, Goldschmiede bei Königsberg. Wer weiß etwas von unserem Sohn? Letzte Nachricht, dass er am 29. oder 30.01.1945 bei Trankwitz bei Metgethen vermisst ist, Wachtmeister Kattitz soll in russischer Kriegsgefangenschaft einem Kameraden erzählt haben, dass unser Sohn gefallen sei. Wer kann uns etwas Näheres berichten? Für jeden geringsten Hinweis sind wir dankbar  und ersetzen gern alle Unkosten. Dr. Stadler, Braunschweig, Fallersleber Torwall 5, früher: Königsberg, Hammerweg 17B, Praxis: Sackheim 92

Achtung! Meine lieben Memeler! Wer kann Auskunft geben über Tischler, Gustav Raudonis, früher Memel wohnhaft, Janischker Straße 18 - 20, bei Kaufmann Lange, über seine früheren Arbeitsverhältnisse, da ich dringend Zeugen wegen Rentenangelegenheit benötige? Unkostenerstattung. Nachricht erbittet Frau Emma Siemoneit, Michelskirchen, Kreis Aichach (Oberbayern), P. Hilgertshausen.

Landwirt Bernhard Schwark I v. einer Einöde in der Gemeinde Lokau, Kreis Rößel, Ostpreußen, wurde Mitte März 1945 von russischen Soldaten weggeholt und einige Stunden später in einem geschlossenen Gehöft in Lokau unter etwa 50 anderen deutschen Männern gesehen. Vermutlich wurde er nach Seeberg, Ostpreußen, verbracht. Wer kann über das weitere Schicksal des Bernard Schwark I Auskunft geben? Mitteilung erbeten an Amtsgericht Hemau (Opf.) zu UR II 27/53

Ernst Teschner, Maurer, geb. 13.11.1901, zuletzt wohnhaft in Johannisburg, Ostpreußen, Lycker Straße 23, 1946 vorübergehend in Oldenburg. Aufenthalt bzw. Anschrift erb. Max Haugwitz, Aalen (Württ.), Hangweg 3a

Heinz Voß, geb, 12,/6,1932, Dora Voß, geb. 01.05.1938 aus Königsberg, Brandenburger Straße 11. Wer hat Heinz und Dora in Litauen gesehen und kann Auskunft geben? Weitere Bekannte wollen sich melden. Nachricht erbitten Walter Voß und Frau Minna, geb. Klaus, Dortmund, Grubenfeld 13

Suche Frau Frieda Woböck und Kinder Hans-Georg, geb. April 1931, Ulrich, Monika und Wolfgang aus Königsberg, Hinterroßgarten, gegenüber Krankenhaus Barmherzigkeit. Großeltern der Kinder lebten in Altkatzkeim bei Rauschen. Mitteilung erbittet Dieter Knopp, Berlin-Steglitz, Flemmingstraße 24

Bestätigungen
Wer kann bestätigen, dass Magdalena Hennig, geb. Groß, geb. 22.05.1907, aus Königsberg-Ponarth, Schulzstraße 3, von 1939 bis 1941 im NSV-Kindergarten, Schillerstraße (Schule) und von 1941 bis Januar 1945 beim DRK, Kastanienallee/Ecke Hammerweg, hauptsächlich beschäftigt war und das für sie ordnungsgemäß Beiträge zur Invalidenversicherung abgeführt wurden? Wo befinden sich die Leiterin des Kindergartens, Fräulein Radetzky und die DRK-Hauptführerin Schröder, Lohnbüro?

Es werden Zeugen gesucht, die von nachstehendem Vorgang im Hause des Georg Unruh in Georgenburg, Kreis Insterburg, im April 1937 Kenntnis haben: Als Frau Unruh ihrer 13jährigen Tochter nicht die Erlaubnis erteilte, abends gegen 10 Uhr zum BDM-Dienst zu gehen, erschien die BDM-Führerin in der Wohnung und es kam zwischen Frau Unruh und der Führerin zu Auseinandersetzungen, woraufhin die BDM-Führerin Anzeige bei der Gestapo erstattete. Frau Unruh wurde am drauffolgenden Tag durch die SS abgeholt und in das Konzentrationslager Oranienburg eingeliefert. Herr Unruh wollte den Abtransport seiner Frau verhindern, wurde von der SS mit Gummiknüppeln geschlagen; bei nochmaligem Versuch, seiner Frau zu Hilfe zu kommen, hat die SS auf ihn geschossen. Er erhielt einen Bauch- und Unterschenkelschuss, so dass er schwer verletzt zusammenbrach. Die Tochter wurde auch verschleppt. Wer kann die oben gemachten Angaben bestätigen und etwas über das weitere Schicksal der beiden Verschleppten mitteilen?

Wer kann bestätigen, dass der Landsmann Danisch von 1918 bis 1945 bei dem Reichsbahn-Betriebswerk Königsberg beschäftigt war?

Zur Erlangung von Versorgungsbezügen benötigt die Witwe des Fleischermeisters Karl Zaabe, geb. 07.03.1891 in Frauenburg/Lettland, zuletzt wohnhaft Königsberg-Rothenstein, Ringstraße 81, Nachweise über die versicherungspflichtigen Beschäftigungen ihres Mannes in den Jahren 1928 bis 1943, Arbeitgeber, die Zeit in diesen Jahren beschäftigten, und Landsleute, die hierzu irgendwelche Angaben machen können, werden um Angabe ihrer Anschriften gebeten.

Der Landsmann Bernhard Michel sucht Beamte und Angestellte der Stadtverwaltung Braunsberg, die ihm Erklärungen über seine Dienstverhältnisse geben können.

Wer kann bestätigen, dass Erwin Rudat, vom 01.11.1937 bis zum Tage der Kapitulation (08.05.1945) ununterbrochen Vergütung nach Verg.-Gr. VI b TOA erhalten hat und sich am 08.05.1945 in ungekündigter Stellung befand? Die Dienstbezüge wurden laufend von der Lohn- und Kassenstelle des Luftgau-Kommandos I, Königsberg, Schleiermacherstraße, gezahlt

Wer kann bestätigen, dass August Maßmann als Beamter beim Insterburger Kreisausschuss als Kreiswiesenbauamtsassistent angestellt war?

Wer kann bestätigen, dass Kurt Konrad, geb. 19.03.1906, aus Königsberg, Cranzer Allee 110, beim Heeresbekleidungsamt in Königsberg als Schuhmacher tätig war und für ihn ordnungsgemäß Beiträge zur Invalidenversicherung abgeführt wurden?

Der Landsmann August Schlomm, geb. 29.08.1908 in Neudim, soll in Königsberg wohnhaft und bei einer Firma Holzmann als Mechaniker tätig gewesen sein. Welche Landsleute können hierüber eine Bestätigung abgeben?

Wer kann bestätigen, dass Berta Krech, geb. 26.05.1902 in Rakowken, von 1927 bis 1937 im Städt. Altersheim in Goldap tätig gewesen ist, und kann angeben, ob für Frau Krech Beiträge zur Invaliden- oder zur Angestelltenversicherung abgeführt wurden? Als Zeugen werden gesucht: Superintendent Buchholz, die Altersheiminsassin Lina Lamottke, Schlachtermeister Fritz Teller und Gustav Kluger, sowie Bürgermeister i. R. Müller und der Angestellte der Stadtverwaltung Goldap, Stephan oder Stefan.

Wer kann bestätigen, dass Emma Isbrecht, geb. Fischer, aus Moterau, Kreis Wehlau, eine Elternrente bezogen hat?

Wer kann bestätigen, dass Heinrich Kielau von November 1924 bis Oktober 1925 in Kortmedien bei Allenburg, Kreis Gerdauen, bei Herrn Wander als Gärtner tätig gewesen ist?

Wer kann bestätigen, dass Otto Hermann Klein, geb. 11.08.1910 aus Braunsberg, Fliegerweg 3, bei den Städt. Wasserwerken Braunsberg als Installateur tätig gewesen ist?

Auskunft wird gebeten
... über Soldat Gerhard Seidler aus Königsberg. Die Wohnung lag in einer Querstraße des Trommelplatzes. Wo sind Angehörige?

... über Wilhelm Bolus, geb. am 20.02.1926 in Ehrenfelde; gesucht wird der Vater Franz Bolus aus Ehrenfelde, Kreis Tilsit-Ragnit

... über Soldat Heinz Finkel, geboren 1914, (Vater: Fritz Finkel, zuletzt wohnhaft Königsberg, Oberhaberberg 36)

... über Helmut Brombach aus Königsberg, Powundener Straße; gesucht werden die Angehörigen

...Erich Lischewski, geb. am 04.07.1909, kaufm. Angestellter aus Königsberg, Weberstraße 15; wo sind Angehörige?

... über Franz Skleack, geb. am 22.09.1912 in Gartendorf, Kreis Labiau; wo sind Angehörige?

... über Rudi Loykowski, geb. am 02.03.1926 in Sargen, Kreis Heiligenbeil; wo sind Angehörige?

Nachrichten liegen vor:
... über Adolf Czerwinski, geb. 23.12.1910 in Bujaken, Kreis Osterode; gesucht wird die Ehefrau Erna Czerwinski aus Hornheim, Kreis Neidenburg

... über eine Gastwirtstochter, Vorname: Lieselotte, geb. etwa 1922, aus dem Raum Königsberg; sie kam im März 1945 mit einem Transport aus Tapiau nach Sibirien. Lieselotte war verlobt. Wo sind Angehörige?

... über einen Soldaten Wischnewski, Alter 1945 etwa 37 bis 43 Jahre, aus dem Kreis Sensburg, wo sind Angehörige?

... über Walter Scherrmann, geb. am 18.04.1911, aus Insterburg; wo sind Angehörige?

... über Frau Zander aus Königsberg, Straußstraße 5; gesucht wird der Ehemann  Valentin Zander

Über nachstehend aufgeführte Landsleute aus Königsberg liegen Nachrichten vor, wo sind Angehörige?
Maschinenmeister Deckert, Mozartstraße 5.
Monteur Paul Bremse, etwa 57 Jahre alt
Frau Zaepernick, geb. Ewert, Brahmsstraße
Oberstleutnant Guthke, Brahmsstraße 12
Frau Charlotte Guthke, Brahmsstraße 12
Drogeriebesitzer Eduard Oschlies, Brahmsstraße
Bäckermeister Glombotzki und Frau Elly, geb. Gras, Mozartstraße 8
Lehrer Scherwinski

Auskunft wird erbeten
Wer kennt diese Königsberger?
Nachstehen aufgeführte Landsleute aus Königsberg werden gesucht:

Lehrerin Margarete Bergau, geb. 16.02.1886, Hindenburgstraße 25
Olga Winkler, geb 04.07.1883, Bölckestraße
Lehrer Erich Ritter und Frau Helene, sowie Tochter Brigitte, aus Wehlau
Landwirt Johann Malinowski, etwa 1892 geboren, Besitzer des Gutes Prußnick, Baderstraße 12/14
Angehörige der Albatros-Wassersportgemeinschaft Königsberg Cosse oder andere Kanu-Vereine
Angehörige des Polizei-Präsidiums Königsberg oder Kommandeur der Ordnungspolizei Kauen
Ehefrau des Willy Lange, Zugw. der Schutzpolizei, gefallen 15.11.1943 in Bol. Puschta (Russland), war beim 3./SS Pol.-Rgt. 2
Erika und Erna Brodowsski, Am Flugplatz Devau
Gertrud und Hildegard Broede, Löb. Kirchenpl. 13
Dorothea Schwarz, geb. 1922
Anneliese Wittke, geb. 1922
Gerda Groß, geb. 1920, Artilleriestraße 9
Helga Naujoks, geb. 1926, Artilleriestraße 9
Kurt Kelputt, Löb. Kirchenstraße 13
Heinz Marienfeld, Löb. Kirchenstraße 4
Erika Urbschat, Löb. Kirchenstraße 2
Ursula Meskat, Cranzer Allee 18
Eva Palakszt, Löb. Unterbergstraße
Regina Palakszt, Löb. Unterbergstraße 20
Eva Grohner, Yorckstraße 85
Kurt Johannes, A. W. G. Königsberg
Martha Johannes, A. W. G. Königsberg
Fritz Beyer, A. W. G. Königsberg
Paul Lange, Goldschmied, Junkerstraße
Kurt Lange, Wasserschutzpolizei
Elsa und Arno Dehlau, K. K. V.
Kurt und Lilli Plath, Oberhaberberg 5
Angehörige der Firma Kittler, Kaiser-Wilhelm-Platz
Angehörige der Feuersozietät, die den Inspektor Reimann gekannt haben und über ihn aussagen können
Angehörige der Kreissparkasse Königsberg, Paradeplatz

Wer kann den Namen der Lebensversicherungsgesellschaft aus Königsberg angeben, bei der Direktor Zielian tätig war?

Gesucht wird Erich Kuslowski, geb. 20.02.1920 in Rastenburg. Kuslowski soll sich zuletzt nach Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft in Polen oder den polnisch verwalteten deutschen Gebieten als Arbeitsverpflichteter aufgehalten haben. Die letzte Nachricht ist vom 27.06.1947. Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das weitere Schicksal des Obengenannten?

Gesucht werden folgende Landsleute
Otto Lübke, geb. 03.05.1908 in Braunsberg, Zivilangestellter beim ruppenübungsplatz Stablack, letzte Nachricht Mai 1944 aus Stablack

Stefan Lübke, geb. 15.04.1909, Feldwebel, letzte Feldpostnr. 30 042 C. Er wird seit Juni 1944 vermisst.

Hans Lübke, geb. 05.04.1912? Oberwachtmeister in einer Flakabteilung

Theodor Lübke, geb. 05.05.1913? Oberfeldwebel bei der Luftwaffe. Er wird seit Dezember 1944 vermisst.

Reinhod Lübke, geb. 23.08.1916, Oberwachtmeister einer Flakabteilung, vermisst seit Februar 1945

Konrad Lübke, geb. 10.04.1923, Gefreiter, vermisst seit August 1944 in Holland (Venloo)

Christel Lübke, geb. 28.07.1910 aus Königsberg, letzte Nachricht Februar 1945 aus Gotenhafen

Leonore Lübke, geb. 20.04.1927, aus Königsberg, letzte Nachricht Februar 1945 aus Gotenhafen.

Werner Sambalat, geb. 30.08.1922, in Belsen, Kreis Schloßberg

Leutnant Walter Böhnke, geboren im Dezember 1910 oder 1920, aus Königsberg- Kalgen 5, Nachtigallenweg, letzte Nachricht 1944 vom Balkan

Flakwachtmeister Alfred Brauer, geb. 17.08.1918, aus Königsberg, Weidendamm 38, zuletzt in Russland.

Angehörige eines Fr. Schmidtke, geb. am 06.06.1909, aus Insterburg, Forchestraße 5

Frau Westphal aus Königsberg, Clausewitzstraße

Heinz-Jürgen Jackstadt, geb. am 20.11.1930, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg,
Altroßgäter Kirchenstraße 17. Auf der Flucht im Februar 1945 von Danzig aus verschleppt.

Gerhard Pelikan, geb. 19.10.1930 in Ortelsburg, zuletzt wohnhaft gewesen im Erziehungsheim Rastenburg. 1944 besuchte er seinen Vater zum letzten Male in Ortelsburg

Erwin Brandt, geb. 28.05.1931, aus Worinen, Kreis Pr.-Eylau, sucht seine Eltern und Geschwister

Matthäus Both, aus Wizayni, Kreis Sudauen, oder dessen Ehefrau. Wer kann angeben, wann und wo B. geboren ist?

Erna Zimmek aus Talten, bei Nikolaiken, Landwirt Fleischer aus Julienhöfen, Landwirt Roski, Julienhöfen,

Waldemar Klapput, wohnhaft gewesen Königsberg, Charlottenstraße, wurde im Januar 1945 zum Volkssturm eingezogen,

Nachstehende Landsleute aus dem Kreise Insterburg werden gesucht
Gemüsehändler Schwarz
Eleonore Neumann, Gemüseladen
Emil Brandt und Sohn Reinhard, Siedlung Waldgarten (beide in Pommern verschleppt)
Görke, Auguste und Frieda, Swainen, und Tochter Hedwig Falke, geb. Görke, verh. Nach Berlin, Kurt Resties, Jenen. Ernst Resties, Wasserlaken.
Frau Bachert,Laszeningken
Luise Schwindt, geb. Krink, geb.03.06.1880, Bahnhofstraße, und Kinder Helena und Willy, ge. 19.03.1916
Paul Rückleben
Helene Will, Sprechstundenhilfe, Wilhelmstraße 3
Polizeimeister Triebe, Schönstraße, und Ehefrau Friede, geb. Ratz
Gertrud Hofer, Wasserturm, beschäftigt bei Güternahverkehr, später Fliegerhorst
Paul Joerdens, geb. 24.10. ^885 in Mierzwyn bei Hohensalza, Calvinstraße 21, beschäftigt beim Ostpreußischen Tageblatt (soll in einem Durchgangslager in Berlin gesehen worden sein), und Ehefrau II
Paul Redmer, Oberfeldwebel, geb. etwa 1916, Ufergasse
Heinz Fischer, Hauptfeldwebel, General-Litzmann-Straße
Siegfried Paulat, Stadtziehgelei
Bücherrevisor Burnus
Magdalene Schwarz, geb. Schwarz, Lindenstraße 11
Kurt Wisber, Feldwebel, Reiterkaserne Göringstraße, Ehefrau Frieda und Söhne Wolfgang und Gert
Hedwig Neumann, geb. Kaukel, geb. in Lötzen , etwa 35 - 40 Jahre alt, Hindenburgstraße. Ihr Mann war Schuhmacher auf dem Insterburger Flugplatz. Die Söhne Dieter und Reinhard sind etwa 14 und 8 Jahre alt

Helene Hoffmann, geb. Hoffmann mit Kindern Ilse, Erwin, Erna und Werner, aus Ostilmen bei Kreutzhausen

Frau Pfemffert, Lindenstraße

Anna Muskulus, Graudenzer Straße

Anna Geschonneck, Siehrstraße

Ernst Paduck, und Ehefrau, Emmi, geb. Rudat, mit Kindern Regina, (geb. 1936) und Sigrid (geb. (1938), Kampeneck, Post Bokellen


Gustav Rumeleit, Kantinenwirt in der Hindenbrgkaserne, mit Ehefrau Liesbeth, geb. deitrich und Töchtern Gisela und Hannelore

Folglende Personen vom Nahrungsmitteluntersuchungsamt:
Dr. Heintze, Leiter des Amtes, Wohnung: Hindenburgstraße. Dr. Salkowski. Frl. Bakow. Meta Ademeith.
Adele Hilger, geb. Lehmann, Friedrichstraße 7 und Eltern Rudolf Lehmann und Frau Emma, geb. Schmidtke, Wiesenweg 28
Theodor August, geb. 14. oder 24.09.1903 in Rauducken, Kreisinspektor bei der Kreisverwaltung
Ehefrau des Oberst Janowski, i. Reiterregiment I. zuletzt bei  einem Stab eines Armeekorps. Eine der drei Töchter hieß Marianne und war zuletzt bei RAD
Karl Kahnert, Ofensetzter, Augustastraße 3, mit Frau Etta, geb. Najocks und Tochter Gisela
Erich Kuthening, Fuhrunternehmer, Waldhausen
Fritz Albrecht, Magistratsobersekretär oder -Inspektor, Thorner, dann Memeler Straße und Ehefrau Marie, geb. Walter mit zwei Söhnen
Wilhelm Koschewski, Oberschweizer aus Dittlaken und Ehefrau Auguste, geb. Brüggemann mit Kindern Fritz, Max, Paul, Kurt, Trudel, Lotte, Hedwig und Eva (Kinder sind bereits großjährig)
Wilhelm Schernautzki, geb. 08.09.1900 in Bennigkeiten, Kreis Tilsit. Letzter Aufenthalt: Heilsberg, Mackensenkaserne.
Helmut Schernautzki, geb. 31.05.1929 in Aulenbach, 1945 verschleppt von Neu-Bolitten, Kreis Mohrungen
Helene Rieser, geb. 18.09.1905 in Neu-Lopöhnen, am 05. März 1945 verschleppt von Bolitten
Ferdinand Laaser und Ehefrau Maria, geb. Bolz mit Kindern Hans und Gerda und Mutter Auguste Laaser aus Strigengrund

Ferner werden nachstehend aufgeführte Landsleute aus Stadt und Land Insterburg gesucht:
Aus Insterburg, Calvinstraße: Familie Krüger, Gemüsehandlung. Familie Warstat, Schumacher. Familie Geiderich, Prokurist. - Emma Freidank, geb. Lehmann. Hildegard Möller, geb. Feidank. Margarete Freidank.

Aus Insterburg, Gerichtsstraße 11: Käthe Milch, geb. Jucknischke. Gerda Ochotzki, geb. Milch. Gertrud Schmidt, geb. Milch, dienstverpflichtet zur Muna in Metgethen bei Königsberg.

Olga Brenke aus Seßlacken, mit einem Transport am 10.10.1945 aus Russland gekommen. In diesem Transport war auch eine Hildegard Augustat, die kurz vor der deutschen Grenze verstorben sein soll. Wer kann darüber noch Auskunft geben?

Walter Dittrich, Schlossermeister, Kornstraße 6

Maria Albrecht aus Insterburg. Sie hatte zwei Jungen und ihre Mutter bei sich (Mann war wahrscheinlich Offizier). Letzte Nachricht aus Storchfelde.

Kreppert, Hausmeister, Pestalozzischule. Elfriede Schumann, geb. Petereit, Gartenstraße. Erna Huhn, Deutsche Straße 10. Eltern wohnten in Neunischken. Hildegard Gasde.

Familie Panzer und Nuckel, Gartenstraße 25

Kunter, Agent der Feuerversicherung.

Familie Pancritius, Stadiestraße

Franz Simon und Maria Sprindt, Albert-Stiegel-Straße 21

Amtmann Sinners, Leiter der Verwaltung Fliegerhorst Insterburg. Inspektor Grübner, Abteilung Unterkunft, Fliegerhorst Insterburg.

Willy Plewe aus Insterburg, wahrscheinlich Lindenstraße 11, Schreiber beim Landratsamt, Beinamputierter. Karl Schaumburg, Gutsbesitzer aus Gelischken

Ursula Herrmann, geb. im März 1926, Siehstraße 40. Fräulein Herrmann soll sich im Raum Hannover aufhalten.
Anna Manneck, Cecilienstraße 15
Frau Waschkowski, Augustastraße
Frau Lemke, Cecilienstraße 15
Emil Nickel und Frau, Augustastraße
Lehrerin Margarete Baur, Friedrichstraße
Landsleute aus Arnwalde: Gottlieb Naujoks, geb. 17.03.1884, Anna Naujoks, geb. 15.07.1885, Charlotte Naujoks, geb. 27.06.1912. Emil Naujoks, geb. 30.04.1923. Die Familie Naujoks hat im Januar 1945 mit einem Treck Arnwalde verlassen.
Angehörige des Predigers (Baptisten) Friedrich Gezork, Ziegelstraße 14
Ehepaar Albert und Minna Pingel, Waldgarten, Bruno-Schaffrinsky-Straße 2.
Emilie Janke, Schneidermeisterin, Ziegelstraße 25
Minna Darms, Calvinstraße (Milchgeschäft)
Hans Ehrlich, Parkvilla
Fräulein Barkowitz, soll Ende des Krieges der Familie Tunkel in Schlesien Nachricht über den Sohn Alois Tunkel gegeben haben
Uta Brandstädter, Moklkerei, Spritzenstraße
Oskar Fischer, Friseurmeister
August Grüttner, Hindenburgstraße 37, soll im Oktober oder November 1945 in das Umsiedlerlager Losten bei Bad Kleinen, Kreis Wismar gekommen sein.
Anna Ettich und Tochter Gertrud, Pregelstraße
Familie Herrmann, Salzburger Straße 41
Heinz Kottwitz (seine Angehörigen hatten ein Grundstück in der Nähe von Insterburg.
Papendick aus Kreuzhausen
Hans Romakowski, Möbeltischlerei, Deutsche Straße 4 und dessen Ehefrau Ida
Liesbeth Singer, Jordanstraße 7g
Herr Mann und Frau Auguste, geb. Singer, Luisenstraße (dort ausgebombt und dann auf der Bleiche wohnhaft). Mann war noch Ende 1944 auf dem Insterburger Schlachthof als Fleischer tätig.
Hermann Lippold, Schloßstraße 21
Wer kann Auskunft geben, wo sich die beiden Kinder, ein Junge und ein Mädchen, der Frau Anita Sinnhuber (32 Jahre alt) befinden? Über Frau Sinnhuber liegt eine Nachricht vor.
Frau Minna Schalowski, Wärterhaus 401 und deren Stieftochter Edeltraut Suplie, geb. Schalowski, sie war 1944 etwa 20 Jahre alt und machte Dienst an der Insterburger Bahnhofsperre.
Fritz Eckert, Dröschdorf
Otto Luschnat und Otto Laschinski aus Perkuhnsfelde.
Otto Schattling, Richard Leidigkeit und Max Rohrmoser aus Mohlen
Ewald Faeth, geb. 05.06.1922 aus Moritzfelde. Er war zuletzt in Dänemark (Feldpostnr. 28 680 B) und soll im Januar 1945 von dort zum Einsatz gekommen sein.
Heinz Moos, geb. 1925, aus Königsberg. Heinz Moos war Gefreiter bei der Panzerdivision »Hermann Göring« und in den Kämpfen bei Insterburg am 16./17.01.1945 eingesetzt. Die letzte Nachricht stammt vom 16.01.1945.
Familie Max Kanischkis, Schlageterstraße 5
Paul Radtke, Inhaber eines Feinkostgeschäfts in Insterburg
Franz Gronau, geb. 1903 und Ehefrau Maria Gronau, geb. Tamaschus, geb. 11.10.1900, Albrechtstraße 10. Familie Gronau war nach Leipzig evakuiert.
Kurt Westphal oder dessen Angehörige, Erich-Koch-Straße (Polstergeschäft)
Führer aus Gaitzuhnen (er hatte dort einen Hof)
David Kolis, Erlenweg. Gerda Maschinski, Erlenweg.
Richard Fagien aus Siegmundsfelde
Herbert Bradin aus Didlaken
Erich Sand, Stellmacher aus Eckertshof, geb. 14.07.1910 in Alt-Ragaischen.
Die Lehrer Badzong, Bark und Schedereit
Margarete Baier, Lehrerin, Friedrichstraße
Marie Waschull, Hakenweg
Ida Henseleit, Hakenweg 38
Warschinowski oder ähnlich, Vorname (männlich) unbekannt, war auf der Volksbank Insterburg beschäftigt

Die Heimatwohnorte leider nicht bekannt sind:
Oberwachtmeister Rudolf Büttner.
Wachtmeister Hans Semntek
Uffz. Helmuth Grommelt (Gutsbesitzersohn)
Frau Helene Sperle, geb. Krajewski, geb. am 05.02.1916, aus Allenstein, Kronenstraße
Wanda Ringeleit, geb. Haller, geb. 27.11.1907 und Tochter Herta, geb. 19. oder 24.10.1937, Albert Haller, geb. etwa 1909, Heinz Haller, jetzt etwa 25 Jahre alt, wohnhaft gewesen in Beerendorf, Kreis Labiau
Familie Emil Sternberg, früher Blumenfelde, Kreis Labiau
Wally Kallweit, geb. 08.11.1927 oder 1928. Wally wohnte zuletzt bei den Schwiegereltern in Königsberg-Goldschmiede, Goldschmieder Allee und war im Wirtschaftsamt in Königsberg, wahrscheinlich Ponarth, beschäftigt.
Gustav Bohlo aus Nußberg, Post Fließdorf, Ostpreußen
Walter Lehnerdt, geb. 13.03.1902, Landwirt und Gutsbesitzer aus Weischkitten, Samland, Post Grünhoff, verheiratet, fünf Kinder, eingezogen zum Volkssturm Führerschule Liep bei Königsberg. Er wird seit Januar 1945 vermisst, angeblich soll er gefallen sein. Wo befindet sich sein Kamerad Kremser, 1945 wohnhaft gewesen bei Konstantin in Nautzau bei Gumhoff, einem Siedler ganz in der Nähe des Gutes Weischkitten?

Frau Auguste Preuss, geb. Ribitzki, geb. 04.04.1875, aus Weinsdorf, Kreis Mohrungen, sowie über Frau Frieda Josewski, geb. Preuss, geb. 03.05.1911 und ihre Kinder Kurt, geb. am 25.03.1942, Fritz, geb. am 22.11.1943, zuletzt wohnhaft in Gerswalde, Kreis Mohrungen

Kaufmann Hermann Hüge und Frau Anna aus Königsberg, Eydtstraße

Gesucht werden: Die Oberin oder Schwester Maria des Säuglingsheimes Charlottenburg bei Königsberg, sowie Landsleute die sich der Adoption des kleinen »Peterle« durch das Ehepaar Baranowski aus Königsberg-Abb. Lauth im im Juli 1943 erinnern

Paul Bendig aus Königsberg, Oberhaberberg Nr. 81

Fürsorgeschwester Dora Steckel, geb. 1908, aus Königsberg, Hintertragheim 12

Oberst und Kommandant Lauchstaedt aus Königsberg, Probst-Heida-Straße 4

Postangestellte Elli Arnold aus Königsberg, Tragheimer Kirchenstraße, später Probst-Heida-Straße 6

Hermann Hömske, geb. 31.12.1910 aus Schulzenwiese, P.-Kreuzinger/Elchniederung

Georg Strom, Bürgermeister von Bartem

Auskunft wird erbeten
... über Otto Gehrmann und Frau Johanna, geb. Scheffler, sowie dessen Tochter Christel aus Baarden, Kreis Pr.-Holland?

... über Schütze Franz Reimann, geb. 31.01.1904, letzte Nachricht im Juni 1944 aus dem Mittelabschnitt im Raume Beresina (Russland) Feldpostnummer 20 254 D. Heimatanschrift: Baarden, Kreis Pr.-Holland

... über Hermann Kraaß, geb. 31.03.1887 aus Kl.-Kutten bei Angerburg, am 01.02.1945 in Domnau von den Russen verschleppt

... über den Verbleib oder das Schicksal des Bauern Gustav Brenneisen, geb. 24.03.1891 aus Waldhufen, Kreis Schloßberg, im November 1944 zum Volkssturm eingezogen (5. Komp. 3. Bat. Breitenstein/Ostpreußen)?

... über Anna Krigsmann, Else Groß, geb. Krigsmann und Gertrud Soß, letzte Heimatanschrift Königsberg-Ponarth?

Günter Terkowski, angeblich am 26.04.1930 in Heilsberg geboren, sucht seine Mutter, von der er in Frankfurt/Oder auf der Flucht getrennt wurde. Wo sind andere Angehörige?

Grundbesitzer gesucht
Es werden die Pächter bzw. Nutznießer folgender Grundstücke gesucht, die in nachstehenden Grundbuchämtern 1934 eingeschrieben wurden:

Tilsit: Band 18, Blatt 362, Vorerbe Erich Reimann, geb. 05.10.1875 - Band 13, Blatt 255. - Band 61, Blatt 1438, Nacherben: Walter Reimann, geb. 24.12.1902. - Band 146, Blatt 3438, zu Königsberg, Band 226, Blatt 5312

Skoblienen: Band 1, Blatt 3

Landkandten: Band 2, Blatt 3

Heinrichswalde: Palinkuhnen, Band 1, Blatt 18. - Hohensprint, Band 1, Blatt 1

Ragnit: Blatt 81 b

Kaukehmen: Baltruscheiten, Band III, Blatt 73. - Baltruschkehmen, Band III, Blatt 36

Für Todeserklärungen

Franz Hartmann, geb. 21.04.1888 in Weidlacken, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Unterhaberberg Nr. 8, wird seit April 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Johann Stanzick, geb. Schlenthner, geb. 20.11.1880 in Josephgrutscheit und ihre Tochter Waltraut Stanzick, geb. 12.02.1922 in Josephgrutscheit, aus Adelau, Kreis Elchniederung, werden seit Herbst 1944 vermisst. Wer kann Auskunft geben über den Verbleib der Verschollenen?

Friedrich Huuk, geb. 09.06.1895 in Kaspershöfen, zuletzt wohnhaft gewesen in Bludau, wird seit Anfang April 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Paul Grünke, geb. 22.03.1899 in Herzogswalde, Kreis Mohrungen und seine Ehefrau Anna Grünke, geb. Gläubitz, geb. 28.11.1905 in Gr.-Hermenau, zuletzt wohnhaft in Gr.-Prögsden, werden seit Anfang 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Otto Grigoleit, geb. 13.10.1896 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg-Speichersdorf, Ziegenweg 24, soll im April 1946 im Yorckkrankenhaus in Königsberg an Typhus verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die seinen Tod bestätigen können.

Johann Trojan, geb. 01.03.1887 in Reichenwalde, Kreis Lyck und seine Ehefrau Ida Trojan, geborene Meyer, geb. 14.10.1890 in Gr.-Schmieden, Kreis Lyck, zuletzt wohnhaft in Reichenwalde, werden vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Otto Holz, geb. 10.07.1897, in Gr.-Wersmeninken, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Neuendorfer Straße 3, wird vermisst. Er wurde 1947 von den Russen verhaftet und soll 1948 in Königsberg in einem Lazarett gesehen worden sein. Wer kann Auskunft geben?

Herbert Bönig, geb. am 07.08.1922 in Siewen, Kreis Angerburg, wird seit dem 13.01.1945 vermisst. Er war Unteroffizier, Feldpostnr. 02 292 C) an den Kämpfen um Schloßberg im Januar 1945 beteiligt. Wer kann etwas über seinen Verbleib aussagen?

Johan Stinn, Landwirt, geb. 02.02.1887 in Girnen, Kreis Gumbinnen, zuletzt wohnhaft gewesen in Jägersfreude, wird seit Oktober 1944 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Emma Augustin, geb. Lapuk, geb. 1212.1870 in Girnen, Kreis Angerburg, zuletzt wohnhaft in Memel, Schanzenstraße 4, wird seit Januar 1945 in Pr.-Holland vermisst.

Walter Fritz Kriwitzki, geb. 15.08.1905 in Schloßberg, und seine Ehefrau Margarete Kriwitzki, geb. Richter, geb. 10.04.1911 in Gr.-Jägersdorf, Kreis Insterburg, zuletzt wohnhaft in Insterburg, wurden 1945 nach Russland verschleppt. Wer kennt ihr weiteres Schicksal?

Kurt Heinz Reimann, geb. 05.05.1920 in Königsberg, Hindenburgstraße 55a, wird seit 1944 vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Amtliche Bekanntmachungen

5 II 5/53   Beschluss
Der am 6. Dezember 1884 in Königsberg, Kreis Mohrungen/Ostpreußen geborene Maurer, Adolf Mattern, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Kreis Mohrungen/Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 30. Januar 1945, 24.00 Uhr, festgestellt. Diese Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei. Die außergerichtlichen Kosten fallen dem Nachlass zur Last. Gründe: pp. Lingen/Ems, den 6. August 1953. Das Amtsgericht

4 II 150-54/53   Frau Hedwig Kallnischkies, geb. Böttcher, Rüsselsheim a. M., hat beantragt, folgende Personen für tot zu erklären:
1. Pauline Böttcher, verw. Reischuk, geb. Menk, geb. am 20.12.1875 in Lappienen, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Grietischken, Ostpreußen
2. Ella Naujoks, geb. Böttcher, geb. am 14.11.1917 in Grietischken, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Preußenhof, Ostpreußen
3. Willi Naujoks, geb. im Juli 1915 bei Stonischka, zuletzt wohnhaft in Preußenhof, Ostpreußen
4. Reinhold Naujoks, geb. etwa am 20.09.1943 in Tilsit, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Preußenhof, Ostpreußen.
Die Verschollenen werden aufgefordert, sich bis zum 15.11.1953 bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Alle, die Auskunft über die Verschollenen geben können, werden aufgefordert, dem unterzeichneten Gericht bis zum 15.11.1953 Anzeige zu machen. Gr.-Gerau, den 15. August 1953. Amtsgericht

Aufgebot
1)    4 II 42/53, Bauer Michael Waschulewski, geb. 18.07.1888 in Rosoggen
2)    4 II 43/53, Ehefrau Bertha Waschulewski, geb. Wienert, geb. 13.02.1889 in Bartenstein
3)    4 II 44/53, Horst Waschulewski, geb. 06.06.1936 in Roslau, sämtlich zuletzt wohnhaft gewesen in Zielkeim/Samland, Ostpreußen, werden hiermit aufgefordert, sich bis zum 31. Oktober 1953 in der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Hamburg-Bergedorf, Zimmer 20, zu meden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Alle Personen, welche Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen erteilen können, werden hiermit aufgefordert, dem Amtsgericht Hamburg-Bergedorf spätestens bis zum 31.10.1953 Mitteilung zu machen. Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Abt. 4

Amtsgericht   Lingen/Ems, den 11.08.1953
Geschäftsnummer: 5 II 100/53   Aufgebot
Der Paul Lange in Venhaus, Kreis Lingen, hat beantragt, seinen Bruder, den verschollenen Getreidekaufmann Augustinius Lange, geb. am 22.08.1924 in Braunsberg, Ostpreußen, zuletzt Gefreiter bei der Wehrmacht, Inf.-Regt. 24, zuletzt wohnhaft in Braunsberg, Hindenburgstraße 50, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollenen wird aufgefordert, sich bis zum 15.10.1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

55 II 142/52   Beschluss
Der verschollene Landwirt Martin Paries, geb. am 18.12.1876 in Neubruch, Kreis Labiau, zuletzt wohnhaft gewesen in Wilhelmsbruch, Kreis Elchniederung, evakuiert nach Hohenfürst, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1945, 24.00 Uhr, festgesetzt. Essen, den 18. August 1953.  Das Amtsgericht

Aufgebot
Der Bäckermeister Günther Pubanz aus Itzehoe, Sandberg 53, hat beantragt, seinen verschollenen Vater, den Postassistenten Adolf Pubanz, geboren am 29. Mai 1886 in Flatow. Kreis Zempelburg, zuletzt wohnhaft in Nordenburg, Kreis Gerdauen, Insterburger Straße 9, vermisst als Ziveilverschleppter auf dem Rücktransport aus Russland in Frankfurt/Oder seit Oktober 1945, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 1. Dezember 1953 auf dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zum angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Itzehoe, den 25. August 1953  4 II T 79/53  Das Amtsgericht

Amtsgericht Landau (Isar), den 24. August 1953
UR II 43/53   Aufgebot
Herr Heinz Bridszun in Rohrbach bei Eichendorf, hat beantragt, die Mutter Anna Bridszun, geb. am 30. Juli 1897 in Gumbinnen, Ostpreußen, Beruf: Landwirtin, zuletzt wohnhaft in Pageldienen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen, für tot zu erklären. Es ergeht hiermit an die Verschollene die Aufforderung, sich bis spätestens 20. Dezember 1953 im Amtsgericht Landau (Isar) zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden wird, ferner eine Aufforderung an alle, die Auskunft über die Verschollene geben können, dies dem Gericht zu dem genannten Zeitpunkt mitzuteilen

Aufgebot
Die Witwe Rosa Mueller, geb. Hoffmann, Frankfurt/M.-Nied. hat beantragt, den Kaufmann Richard Hoffmann, verw., geb. am 4. Februar 1886 in Pillau, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Conradswalde, Kreis Samland, für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 31. Oktober 1953 vor dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. Alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zu dem oben bezeichneten Termin dem Gericht Anzeige zu machen. 7 UR II 344/53   Amtsgericht Frankfurt a. M.-Höchst. 22. August 1953

UR II 44/53   Amtsgericht Landau (Isar), den 24. August 1953
Aufgebot
Herr Heinz Bridszun in Rohrbach bei Eichendorf hat beantragt, den Vater Georg Bridszun, geb. am 30. April 1876 in Sutkaten, Beruf: Landwirt, zuletzt wohnhaft in Pageldienen, Kreis Heydekrug, Ostpreußen, für tot zu erklären. Es ergeht hiermit an den Verschollenen die Aufforderung, sich bis spätestens 20. Dezember 1953 beim Amtsgericht Landau (Isar) zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird, ferner eine Aufforderung an alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, dies dem Gericht zu dem genannten Zeitpunkt mitzuteilen.

UR II 39/53   Aufgebot
Gert Weber, geboren am 24. Juni 1933 in Insterburg, Schüler aus Insterburg, Albert-Stadie-Straße Nr. 9, seit März 1945 in Lauenburg, Pommern, vermisst, soll auf Antrag seines Vaters, Friedrich Weber, Schuhmacher in Waldeck Nr. 27, für tot erklärt werden. Der Verschollenen wird aufgefordert, sich zu melden, andernfalls er für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zum 28. Oktober 1953 Anzeige bei dem unterzeichneten Gericht zu erstatten. Amtsgericht Kemnath-Stadt/Oberpfalz den, 25. August 1953

Amtsgericht   Lingen/Ems, den 22. August 1953
Geschäftsnummer: 5 II 117/53   Aufgebot
Die Ehefrau Berta Schiburr, geb. Jondral, in Lingen/Ems, Beuthener Straße 7, hat beantragt, ihren Ehemann, den verschollenen Bauunternehmer Otto Schiburr, geb. 31.01.1900 in Bartenstein, Ostpreußen, zuletzt Oberfeldwebel in der Einheit Feldpostnummer 24 654, zuletzt wohnhaft in Maldaunen, Ostpreußen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 25. Oktober 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

Todesanzeigen
Am 17. August 1953 erhielten wir die Nachricht, dass unsere liebe Mutter Anna Boettcher, geb. Bieletski, am 26. Juli 1953, nach langer Krankheit in Allenstein, Ostpreußen, im Alter von 75 Jahren entschlafen ist. Mit uns trauert unser lieber Vater in Allenstein. Im Namen aller Hinterbliebenen: Bernhard Boettcher und Frau Maria, geb. Ziganke, Gütersloh, Goethestraße 30. Früher: Allenstein, Ostpreußen, Roonstraße 19

Am 14. August 1953 entschlief, fern der geliebten Heimat, nach schwerer Krankheit, unsere liebe Mutti und Omama im Alter von 61 Jahren, Berta Gettke, geb. Redzanowski, aus Tilsit, Ostpreußen. Sie folgte unserem lieben Papa und Opapa Richard Gettke, aus Tilsit, Ostpreußen, gestorben am 13.02.1949, im Alter von 65 Jahren. In tiefer Trauer: Liselotte Bley, geb. Gettke, sowj. bes. Zone. Erwin Gettke, Wuppertal-Barmen. Siegfried Bley, sowj. bes. Zone. Wir haben unsere Lieben in aller Stille in der sowj. bes. Zone zur letzten Ruhe gebettet.

Am 12. August 1953 erlöste Gott, der Herr, meine liebe, herzensgute Frau, meine liebe, treusorgende Mutter und Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin, Tante und Kusine Anna Schmidt, geb. Bolz, im Alter von 51 Jahren, von ihrem mit Geduld getragenem Leiden. In tiefer Trauer: Hermann Schmidt. Walter Daegling und Frau Margarete, geb. Schmidt. Monika, Enkelkind. Wilhelm und Anna Bolz, als Eltern. Wilhelm Beitsch und Frau Lotte Klos, geb. Bolz, und alle Anverwandten. Angerapp, Ostpreußen, Schulstrße 50b, Jetzt: Velbert/Rhld., Am Heidefeld 6

Plötzlich und unerwartet verstarb an Herzschlag mein liebster Mann, unser treuer Vater, Lehrer i. R. Albert Kasper, im Alter von 64 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Elfriede Kasper, geb. Tischhäuser. Neuenbrook i. H. 16. Juli 1953. Früher: Lesgewangen, Ostpreußen

Am 8. August 1953 entschlief nach längerem Krankenlager an Altersschwäche, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater und Opa August Liedtke, im Alter von 82 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Anna Liedtke, geb. Doebel. Sieershagen bei Lensahn. Früher: Briensdorf, Kreis Pr.-Holland

Am 8. August 1953 entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden, im Alter von 71 Jahren unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Kusine und Tante Elma Schmidt, geb. Wendt. Früher: Servillen, Ostpreußen. Im Namen der Hinterbliebenen: Erika Hantel, geb. Schmidt. Dora Schmidt. Dr. Horst Hantel, Regierungsrat. Osnabrück, Wachsbleiche 7. Hannover, Henckellweg 5

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten aus der lieben alten Heimat, die tieftraurige Nachricht, dass mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwieger- und Großvater Otto Bukies, plötzlich an Herzschlag am 03. Juli 1953 verstorben ist. Hedwig Bukies, geb. Buttgereit. Sowj. bes. Zone. Früher: Gr.-Wischtecken, Kreis Gumbinnen

Unerwartet, während eines Erholungsurlaubs, verschied am 16. August 1953, der Maschinenbaumeister Wilhelm Iwan. In seiner Heimatstadt Ortelsburg hatte er, gleich seinem Vater, seine Lebensarbeit unserer Firma gewidmet und sowohl an dem Aufbau als auch der Leistung des von ihm betreuten Werkes wesentlichen Anteil. Vorbildlich in Können und Pflichterfüllung war er seinen Mitarbeitern stets ein guter Kamerad und Helfer; meinem verstorbenen Bruder und mir bewies er seine besondere innere Verbundenheit und Treue. Nach Verlust unserer Heimat war er trotz angegriffener Gesundheit gleich bereit, sich an neuer Arbeitsstätte, unter zunächst schwierigsten Verhältnissen, wieder einzusetzen. Auch hier konnte er nach sechsjährigem Schaffen auf den erzielten Erfolg stolz sein. Heute haben wir ihn hier auf dem Ohlsdorfer Friedhof zur letzten Ruhe geleitet. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Richd. Anders KG. Georg Anders. Hamburg, den 20. August 1953

Am 16. August 1953 entschlief in Hamburg-Eppendorf nach schwerster Operation, mein geliebter Mann, unser bester, treusorgender Vater, mein letzter Sohn, unser lieber Bruder, Schwiegersohn und Schwager, Oberzollinspektor Alfred Gratzki, 54 Jahre alt. Er folgte seiner Mutter und seinen drei gefallenen Brüdern. In schwerem Leid: Friedel-Gratzki, geb. Hamann. Ingrid und Volker. Oberzollinspektor a. D. Ernst Gratzki. Kaethe Kirchner von Neukirchen, geb. Gratzki. Dipl.-Handelslehrerin Elisabeth Gratzki. Hannover, Große Duwelstraße 32 I. Früher: Königsberg, Hardenbergstraße 30

Zum Gedenken. Am 5. September 1953, vor einem Jahr, entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 63 Jahren, mein geliebter, schaffensfroher Mann, mein treuer Lebenskamerad, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, der Baumeister Wilhelm Naumann, Landesbauoberinspektor z. W. Er folgte seiner lieben Mutter, Frau Wilhelmine Naumann, geb. Naujocks und seiner lieben Schwiegermutter, Frau Helene Herrmann, geb. Allert, die 1945 auf der Flucht verstorben sind, in die ewige Heimat. Sein lieber Bruder, der Lehrer Fridrich Naumann, Major in einem Pl.-Sonderstab, wird seit den Kämpfen in Bromberg vermisst. In stiller Trauer: Erna Naumann, geb. Herrmann. Königsberg. Jetzt: Itzehohe (Holstein), Oelixdorfer Straße 2a

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss entschlief heute, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein innigstgeliebter Mann, mein treusorgender, väterlicher Freund, unser herzensguter Bruder, Schwager und Onkel, Herr Bruno Dost, Mühlenkaufmann, Mitinhaber der Firma G. Dost, Mühlen- und Ziegelwerke Seeburg Ostpreußen,  und Schloßmühle Christburg Westpreußen, im Alter von 58 Jahren. In tiefstem Schmerz: Hildegard Dost, geb. Lingnau, verw. Neubauer. Egbert Neubauer und Angehörige. Bonn, den 24. August 1953, Viktoriastraße 1

Am Mittwoch, dem 19. August 1953, 11.30 Uhr, verstarb nach kurzem, schwerem Krankenlager, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Oma und Tante Martha Foerder, geb. Matzke (früher Allenstein), im 84. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Emil Foerder. Hertha Foerder, geb. Timm. Gertchen. Richard Foerder. Helene Foerder, geb. Pilch. Albert Foerder. Maria Foerder. Ludwigsfelde, Kreis Zossen, den 19. August 1953

Heute Abend entschlief sanft, nach kurzer, schwerer Krankheit, unser liebes Mütterchen, Frau Martha Töpfer, geb. Spornhauer im 75. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Vilma Wellhausen, geb. Töpfer, Oberursel/Taunus. Hilde Uhlig, geb. Töpfer, Falkenstein/Vogtland. Hilde Uhlig, geb. Töpfer, Falkenstein/Vogtland. Ilse Töpfer und Rudi Töpfer, USA 492 Northampton Street, Buffalo 8 N. Y. Alfred Uhlig. Dorothea Töpfer, geb. Niedziela und drei Enkelkinder. Weimar, den 4. Juli 1953. Früher: Insterburg, Hindenburgstraße 46. Einäscherung am Mittwoch, dem 8. Juli 1953, 14 Uhr

Am 22. August 1953 verstarb unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Groß- und Urgroßmutter Elisabeth Koch, geb. Reuter, geb. in Wilpischken, Kreis Stallupönen, im Alter von 89 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Gustav Koch, Stuttgart-Untertürkheim, Widdersteinstraße 13. Königsberg, Sternwartstraße 29. Jetzt: Esslingen/N., Blumenstraße 24

Am 4. August 1953 entschlief, fern der Heimat, plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater Emil Rywoll, Helfer in Steuersachen, im Alter von 54 Jahren. In tiefem Schmerz: Berta Rywoll, geb. Unger. Günter Rywoll. Hans Rodde und Frau Gisela, geb. Rywoll. Erwin und Arno Rywoll, verschollen in Russland. Marl-Hüls, im August 1953. Früher: Heiligenbeil, Ostpreußen

Die hier mit Tränen säen edlen Samen. Werden mit Freuden oben weilen. Amen. Am 3. August 1953 ist unser sehr geliebter Vater, unser immer froher Großvater, der Bahnbeamte i. R. August Rossek, kurz vor seinem 79. Geburtstag heimgegangen. In tiefem Schmerz: Seine Kinder und Enkelkinder. Oedesse über Peine. Früher: Lötzen, Wasserturmstraße 6

Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Es hat Gott dem Herrn gefallen, mir mein Letztes, meinen lieben Mann, unseren guten Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Karl Nitsch, nach kurzem, schwerem Leiden, im Alter von 48 Jahren, zu sich in sein Reich zu nehmen. Er folgte seinen beiden Kindern in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Frau Anna Nitsch, geb. Preuß und Anverwandte. Gut Schoepplenberg bei Zurstraße, Hamburg, Krähenwinkel bei Hannover, Pöttmens/Obb., Würschnitz, Braunsdorf, Berlin und Boostedt, den 21. August 1953. Früher: Königsberg, Ostpreußen, Damerau, Ostpreußen. Die Trauerfeier war am Dienstag, dem 25. August 1953, 15.30 Uhr in der Pfarrkirche Zurstraße, anschließend Beisetzung

Am 9. August 1953 ist unser lieber Vater und Großvater, Gustav Mehl, im Alter von 57 Jahren von uns gegangen. Elise Mehl, geb. Hoffmann. Lieselotte Mehl, Frieda Mehl, Grete Vater, geb. Mehl. Herbert Vater, Wolfgang Vater, Elli Schöne, geb. Mehl, Gerhard Schöne, sowj. bes. Zone. Uetersen, Holstein. Früher: Friedland, Ostpreußen

Am 9. August 1953 entschlief sanft im Krankenhaus zu Bsssum, mein lieber, unvergesslicher Mann, unser treusorgender Vater, unser lieber Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Artur Weyer, früher: Naßfelde, Kreis Schlßberg, im 43. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Margarete Weyer, Kinder und Angehörige. Jetzt: Freidorf 25, Post Neubruchhausen, über Bassum, Bez. Bremen

Am 13. August 1953 entschlief zu einem besseren Leben, nach schwerer Operation, mein lieber Mann, unser sorgsamer Vater, unser lieber, einziger Sohn, Karl Grabienski, im 45. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Ellen Grabienski, geb. Krutein. Wolfram, Meinhard und Stefan, Essen-Rüttenscheid, Brigittastraße 62. Karl und Toni Grabienski, als Eltern, Altluneberg über Bremerhaven

Mein geliebter Mann, unser guter Vater und Freund, Reg.-Amtmann z. Wv. Alfred Knopp, ist am 16. August 1953 im Alter von 52 Jahren, nach einer schweren Operation, unerwartet heimgegangen. In Liebe und Dankbarkeit gedenken seiner: Helene Knopp, geb. Schwendig. Dieter und Eva Knopp. Fliegerhorst Gutenfeld, Ostpreußen. Jetzt: Berlin-Steglitz, Flemmingstraße 24

Am 31. Juli 1953, entschlief fern seiner geliebten Heimat, im Krankenhaus in Sulingen, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann Fritz Knorr, aus Gr.-Hopenbruch, im 75. Lebensjahre. In stiller Trauer: Charlotte Knorr und Familie, jetzt Hain bei Küps. Elise Friedebach und Familie, Ziegelsdorf bei Coburg. Ernst Knorr und Familie, Düsseldorf-Eller. Dora Kühnen und Familie, Krefeld. Evamaria Brinkmann und Familie, Schwaförden bei Sulingen. Erika und Harald in der Sowjetzone

Wir durften Dich nicht sterben sehn, auch nicht an Deinem Grabe stehn. Am 26. Juli 1953 entschlief nach einem Unfall in der lieben, ostpreußischen Heimat, unser lieber Vater, Schwiegervater und Opa, Altsitzer Josef Langkau, in Stabigotten, Kreis Allenstein, im 81. Lebensjahre. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Agnes Kötzing, geb. Langkau, Gelsenkirchen, Schwarzbachstraße 24. Eduard Langkau, Neustadt i. Odenwald

Am 9. Juli 1953 ging unser lieber Bruder und Onkel, Ernst Wendel, im Alter von 43 Jahren zur ewigen Ruhe ein. In tiefer Trauer: Susanne Szostak, geb. Wendel. Reinhold Wendel, New York. Heinz Sahmel und Frau Rotraud, geb. Szostak. Wilhelm Lawrynowicz und Frau Eva-Marie, geb. Szostak. Ulrich und Erdmute Szostak. Dorothee Sahmel. Arpke über Lehrte/Hannoer, früher: Königsberg, Charlottenstraße 7

Müh und Arbeit war Dein Leben. Ruhe hat Dir Gott gegeben. Am 13. August 1953 nahm Gott, der Herr, durch einen tragischen Unglücksfall, meinen lieben Mann, unsern guten, treusorgenden Vater, lieben Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, den Bauern Ernst Strupath, im 43. Lebensjahr zu sich in die Ewigkeit. Es war ihm nicht vergönnt, seine geliebte, ostpreußische Heimat wiederzusehen. Er folgte seinem Söhnchen Werner, geb. 21.08.1942, gest. 21.09.1945, nach acht Jahren in die Ewigkeit, der in Odense in Dänemark ruht. Ferner gedenke ich meiner lieben Mutter Martha Willuhn, geb. Klein, die im Januar 1945 auf der Flucht vermisst ist. In tiefem Schmerz: Erna Strupath, geb. Willuhn. Christa und Edith, als Kinder. Früher: Poppendorf, Kreis Wehlau. Jetzt: Hilgershausen, Kreis Melsungen

Nach kurzer, schwerer Krankheit, nahm Gott am 20. August 1953, durch einen sanften Tod, meinen lieben Mann, unseren treusorgenden Vater, meinen lieben Opi, Kreissparkassenoberinspektor i. R. Johann Kowalski, Leiter der Nebenstelle Steindamm in Königsberg, nach einem arbeitsreichen Leben, im Alter von 72 Jahren zu sich in die ewige Heimat. Er folgte seinem einzigen, lieben Sohn, Hans-Joachim Kowalski, der am 12.08.1941 als Oberleutnant in Russland gefallen ist. In stiller Trauer: Berta Kowalski, geb. Neumann und Kinder. Flensburg, Rude 11

Zum Gedenken meines lieben Mannes und Vaters, Oberst und Rgts.-Kommdr. Hugo Paschke, gefallen 22.08.1943 in Russland. Charlotte Paschke und Tochter Ingeborg. Berlin-Tempelhof, Rümeyplan 15. Früher: Königsberg

Gott, dem Allmächtigen, hat es gefallen, am 15. August 1953, nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, meinen lieben Mann, meinen lieben Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, den Bauer Artur Noetzel, Neufrost, Ostpreußen, im Alter von 70 Jahren zu sich zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marta Noetzel, geb. Kröhnert. Obbornhofen über Friedberg (Hessen)

Fern der Heimat, nahm Gott am 25. August 1953 meine geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, unsere einzige Schwester, Schwägerin und Tante, Maria Krause, geb. Kelch, geb. am 24.02.1871 in Lindenthal, Kreis Königsberg, zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Erwin Krause und Frau Erna, geb. Niemann und Edelgard. Dahmker über Trittau, Bez. Hamburg. Früher: Königsberg, Sackheimer Kirchenstraße 17. Die Einäscherung fand in Hamburg-Ohlsdorf statt.

Am 23. Juli 1953 verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, im Matthias-Spital, Rheine/Westf., meine geliebte Mutti, unsere liebe, jüngste Schwester, Schwägerin und Tante, Ursula Kling, geb. Dannenbaum. Sie starb im festen Glauben an ihren Gott. Psalm 90, 1 - 6. Unsere liebe Entschlafene folgte ihren Eltern, Hauptlehrer Ernst Dannenbaum, Seligenfeld bei Königsberg, gestorben am 30.01.1945 in Seligenfeld. Antonie Dannenbaum, geb. Schlick, Seligenfeld bei Königsberg, gestorben am 02.04.1945 in Rostock, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Bärbel Kling, Parsberg 34, Oberpf. Dora Dannenbaum, Wursterheide, Krankenanstalten. Hildegard Bloehdorn, geb. Dannenbaum, Parsberg 34, Oberpf. Ernst-Karl Bloehdorn, Parsberg 34, Oberpf. Jörg Bloehdorn, Parsberg 34, Oberpf.

Am 5. August 1953 entschlief in einem Krankenhaus in Ost-Berlin, fern ihrer geliebten Heimat, im 88. Lebensjahr, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Margarethe Schröder, geb. Neumann, früher: Skerwitten, Kreis Pr.-Eylau. In stiller Trauer: Helene Venohr, geb. Schröder, Berlin-Friedenau, Peter-Vischer-Straße Nr. 12. Käte Märzhäuser, geb. Schröder, Schönberg i. Ts., Am Eichbühel 6. Otto Märzhäuser, in russ. Kriegsgefangenschaft. Fritz Schröder, Ruth Schröder, geb. Adamski, Landwehr/Hoyerswege über Delmenhorst. Paul Schröder, Gertrud Schröder, geb. Viohl, Lüdenscheid, Blücherweg 28. Alfred Schröder, vermisst seit 1945. Herta Schröder, geb. Schirrmacher, sowj. bes. Zone. 10 Enkelkinder, ein Urenkel

Am 1. Juli 1953 verstarb unerwartet unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Oma, Frau Anna Ulrich, geb. Getkahn, im Alter von 68 Jahren. Dies zeigen in tiefer Trauer an: Hans und Grete Ulrich, als Kinder. Marianne Ulrich, geb. Lehmann, als Schwiegertochter. Rolf und Heinz, als Enkelkinder. Gramsdorf, im Juli 1953, über Bernburg. Früher: Königsberg, Sackheimer Kirchenstraße 22

Nur Müh und Arbeit war Dein Leben. Nie dachtest Du an Dich. Nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Am 19. Juli 1953 entschlief sanft, nach einem schweren Herzleiden, unsere herzensgute Mutter und Omi, Witwe Auguste Strasdat, früher: Kamanten. Sie folgte ihrer lieben Schwester, Witwe Mariea Bartschat, früher: Darkehmen, nach 21 Tagen, in die ewige Heimat. In stiller Trauer: Geschwister Strasdat. Geschwister Bartschat, sowj. bes. Zone. 1953. Verden/Aller, Marienstraße 14

 


Folge 26 vom 15.09.1953

Suchanzeigen
Achtung: Wer kann Auskunft geben über meinen Pflegevater Rudolf Becker, geb. 14.05.1904 in Liebstadt, Ostpreußen, Kreis Mohrungen, war zuletzt beim Volkssturm-Eins.? Februar 1945 von Russen verschleppt. Zuletzt wohnhaft in Silberbach, Ostpreußen, Kreis Mohrungen. Wer kennt das Schicksal meiner Mutter Ida Strauß, geb. Widlitki, jetziges Alter ca. 55 bis 60 Jahre, zuletzt wohnhaft Saalfeld, Ostpreußen, Kreis Mohrungen? Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet Gerda Widlitzki, Hannover, Podbielskistraße 9

Bischof (Vorname unbekannt), gebürtig aus Allenstein, war Kraftfahrer (Obergefr.) bei Frontleitstelle 17. Nachricht erbittet Franz Zalud, Lehrer, Tittmoning, Laufener Straße 136 M (Obb.)

Amalie Beetschen, geb. Murach; Erika, Irmgard, Edwin und Edith Beetschen, alle zuletzt wohnhaft in Allenburg, Kreis Wehlau. Wer kennt das Schicksal meiner Mutter und Geschwister? Nachricht erbittet Bruno Beetschen, Houthalen, Prv. Limburg, Koolmiyniaan 26, Belgien

Welcher Heimkehrer kann Auskunft geben über meinen Mann Eduard Bordasch, geb. 06.04.1906, aus Kl.-Bolken, Kreis Treuburg, früher landwirtschaftlicher Beamter in Lehnarten, Kreis Treuburg, letzte Nachricht 05.01.1945 aus Kielce (Polen) Feldpostnummer 25 936 B? Nachricht erbittet Frau Anna Szagunn, sowj. bes. Zone, L. Fischer, Roxel (Westf.), Dorfbauernschaft 53.

Kameraden der Einheit Oberleutnant Reetz! Willi Eckloff, Gefreiter, geb. am 06. Juni 1904 in Rehfelde, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen, wohnhaft gewesen in Gr.-Nuhr. Kreis Wehlau, Ostpreußen. Letzter Einsatz Febr./März 1945 bei Königsberg, Spandienen, Altenberg. Seitdem fehlt jede Spur. Nachricht erbittet für die Angehörigen in der sowj. bes. Zone Herr August Schoel, Egenbüttel, Kreis Pinneberg, Neue Waldsiedlung, Tannenweg 9

Landbauinspektor i. R. Max Evers, aus Königsberg, geb. 20.09.1886. Er wurde Anfang April 1945 noch in Königsberg gesehen. Nachricht erbittet Helene Evers, Köln-Ehrenfeld, Weinsbergstraße 124

Paul Freitag, zuletzt wohnhaft Allenstein, Ostpreußen, Schubertstraße 29. Letzte Feldpostnummer 07 098 oder 05 569 D.

Rechnungsführ. Uffz. Erich Grenz, geb. 25.08.1903 in Pillau, letzte Feldpostnr. 64 968 B (Transp.-Sicherheits-Bat. 239) aus Königsberg Metgethen, Forstweg 46. Nachricht erbittet Frau Helene Grenz, geb. Fuchs, Langenlonsheim a. d. Nahe, Heumarkt 13

Wer gehörte bis Januar 1945 in Norwegen der Feldpostnr. L 16 267 Lg.-Pa. Berlin (Königsberger Flakeinheit) an  und kann Auskunft geben über meinen Sohn, Obergefr. Heinz Gehlhaar, geb. 09.09.1921? Wer war mit meinem Mann, Albert Gehlhaar, geb. 03.01.1894 zusammen? Letzte Nachricht aus der Nähe von Danzig vom Februar 1945. Nachricht erbittet Frau Anna Gehlhaar, früher Königsberg, Schnürlingstraße 3, jetzt: Schaafhausen 22 über Dannenberg (Elbe)

Sattlermeister Gustav Gutzeit, aus Liebstadt, Kreis Mohrungen, Ostpreußen. Nachricht erbittet Sattlermeister Claassen, Appen/Pinneberg. Unkosten werden vergütet.

Gerd Hoemske, geb. am 10.02.1926 in Königsberg, Oberkanonier und Artilleriebeobachter, erst auf Lehrgang in Gr.-Born, Kreis Stettin, Feldpostnr. 42 911 E (?), zuletzt an der Front in Pommern, letzte Nachricht vom 21.02.1945. Nachricht erbittet August Hoemske, Handorf, Kreis Harburg

Achtung Osteroder! Wer weiß etwas über das Schicksal folgender Familien: Erich Naguschewski, Hohenstein. Schalla, Neudorf. Herder, Wapblitz. Grabski, Waplitz? Nachricht erbittet Max Mokosch, Riegel a. K., Asberg 47, Kreis Emmendingen (Süd-Baden)

Herta Päslak, geb. Mai, geb. am 30.08.1915, und Bruno Mai, geb. am 23.06.1914, Nachricht erbittet für Frau Luise Becker, geb. Mai, früher Königsberg, jetzt sowj. bes. Zone, Charlotte Koch, Braunschweig, Jasper-Allee 1c

Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn Bruno Peyszan, geb. 10. Juni 1925 in Waldhausen, Kreis Insterburg, Ostpreußen, Gefreiter in einem Grenadier-Regt., Feldpostnr. 44 392 C? Letzte Nachricht am 19. Januar 1945. Die Truppe war im Gr.-Weichselbog. und zog sich nach seine Schreiben nach Krakau zurück. Nachricht erbittet Fritz Peyszan, Oetzen 26, Kreis Uelzen (Lüneburger Heide)

Auskunft erbeten über das Schicksal von Frau Marie Urban, geb. Mai 1893, früher: Cranz, zuletzt Königsberg, Kaiserstraße, Reichsbahnangestellte. Nachricht erbittet gegen Unkostenerstattung Poganski, Friedrichshafen a/B., Kapfstraße 14

Ruth Rimkus (Reichsbahnhelferin) aus Königsberg. Nachricht erbittet Walter Reddig, Cadenberge (Niederelbe), Stader Straße 31

Königsberger! Wer war in den ersten Apriltagen 1945 noch in der Stadt und weiß etwas über den Verbleib meines Sohnes, Pionierleutnant und Komp.-Führer, Helmut Sackel, Feldpostnr. 32 041 B? Mitteilung erbittet Frau A. Sackel, Uelzen, Braschenstraße 10

Wer kann Auskunft geben über meine Mutter Emma Sakuth, geb. Breuer, geb. am 06.05.1863, aus Nidden, Kurische Nehrung (Hotel M. Sakuth), zuletzt in einem Krankenhaus in Gotenhafen (März 1945) und über Emma Korinth, geb. Sakuth, aus Nidden. Nachricht erbittet Paul Sakuth, Schwackendorf, Kreis Flensburg

Horst Riebensahm, geb. 30.01.1917 (Bild ist abgelichtet), Unteroffizier, Funker, 1. Art.-Regt. 217, Feldpostnr. 17 965 B (ostpreußische Division), heeresatl. als vermisst gemeldet seit den Kämpfen bei Kniaze, Galizien, am 22.07.1944. Laut Mitteilung seiner Kameraden, Kalr-Heinz Arnoldt und Fritz Pollert, ist er mit ihnen zugleich am 22.07.1944 unverwundet in sowj. Gefangenschaft geraten und ins Auffanglager Slotzow (Kloster) bei Lemberg gebracht worden, nach einigen Tagen nach Kiew transportiert und dabei von ihnen getrennt worden. Vom 13. - 15.08.1944 wurden alle Gefangenen von Kiew nach versch. Richtung, verladen. Wer hat ihn gekannt und sein weiteres Schicksal erfahren? Nachricht erbittet für seine Mutter in der sowj. bes. Zone Lehrer Friedrich Hilger, Ludwigshafen a. Rj./Oppau, Jägerstraße 4

Erich Pierags, geb. am 31.12.1901 in Alt-??pönen, Ostpreußen, Letzter Wohnsitz: Insterburg, Jordanstraße 11. War bis zuletzt auf dem Flughafen Insterburg als 1. Schweißer tätig, wurde dann verlegt auf einen Flugplatz in der Nähe von Königsberg, soll später im Fronteinsatz bei Elbing gesehen worden sein. Wer hat Erich Pierags gesehen oder kann zweckdienliche Angaben machen? Zuschriften sind zu richten an Magdalene Krause, Hamburg-Gr.-Flottbek, Lenbachstraße 5

Ewald Podschies, letzte Feldpostnr. 16 455 C aus Insterburg. Nachricht erbittet das Ostpreußenblatt

Gesucht wird Christa Sippli, geb. 18.03.1926, sie wurde am 11. März 1945 bei Neustadt (Westpreußen) von Russen auf einem Pferdewagen mitgenommen. Gerhard Sippli, geb. 01.09.1923 zu Salzburgerhütte, Kreis Goldap, Ostpreußen. Er ist seit 11. März 1945 ebenfalls in der Gegend verschollen. Wer kann Auskunft geben? Nachricht erbittet zum Zweck der Todeserklärung unter Nr. 34 688 das Ostpreußenblatt, Anz.-Abt., Hamburg 24

Charlotte Triszons, geb. Rehberg, genannt Lüdenau, geb. 05.12.1899 in Eichholz, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen, und der Sohn Gert Triszons, geb. 19.09.1929 in Königsberg. Letzte Adresse war Königsberg, Hoffmannstraße 7. Wer kann Auskunft geben über ihren Tod oder ihr Schicksal? Wer kann Auskunft geben über das Schicksal des ältesten Sohnes, des Fliegers Fred Triszons? Er ist vom Feindflug über England nicht mehr zurückgekehrt, Ende Oktober 1944. Nachricht erbittet für Herrn Franz Triszons in der sowj. bes. Zone Elly Matz, Minden (Westf.), Kl. Dombrede 14

Wer kennt oder kann Auskunft geben über meine Tochter Fräulein Friederike Weichert, geb. am 15.01.1921, wohnhaft gewesen in Barwiese, Kreis Osterode, Ostpreußen? Sie wurde Ende Februar 1945 von den Russen verschleppt. Wer war mit ihr zusammen und kann etwas über sie aussagen? Johann Weichert, Obergefreiter, geb. am 06.07.1923, wohnhaft gewesen in Barwiese, Kreis Osterode. Er kam vom Krimfeldzug aus Sevastopol heraus, bekam später Urlaub und ist nach Russland von Grajewo aus zur neuen Einheit gekommen und ist am 11.08.1944 vermisst. Wer war mit ihm zusammen und kann mir etwas mitteilen? Nachricht gegen Unkostenerstattung für die beiden erbittet Frau Friederike Weichert, Duisburg-Wanheim, Ehinger Straße Nr. 407

Stalingrad! Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn, Hans-Dieter Tetzlaff, geb. 08.10.1922 in Treuburg. Sohn des Oberger.-Vollz. Max Tetzlaff in Treuburg, Ostpreußen, Lötzener Straße 22? Letzte Feldpostnr. 03 760, 24. Panz.-Div. Nach Heimkehrermeldungen wurde er am 02.02.1943 in Stalingrad und im September 1945 in einem russ. Lager (Mittelabschn.) gesehen. Nachricht erbittet Frau Elise Tetzlaff, Merlau-Mücke, Oberhessen

Gumbinnen. Es werden gesucht:
Stadt Gumbinnen: Karl Heyder, Architekt, Graudenzer Straße 2. Emil Jackstadt und Familie, Goldaper Straße. Dr. Heinrich Kurtz, Stud.-Rat. Frau Emma Noruschat, Trakehner Straße 8. Edith Paslat, geb. Fritz. Fritz Pfeifer, Graf-Spee-Straße 14. Frau Maria Popig. Franz Rapp bei Firma Ringlau. Dr. Albert Reimer. Stud.-Rätin Liesbeth Schröder. Stud.-Rätin Ilse Seidler. Familie Eduard Zeika, Motkestraße 12. August Theophiel. Heinz und Günter Theophiel, Beethovenstraße 9. August Petz, Beethovenstraße 31. Frida Matzat, Beethovenstraße 11. Wokat? (unleserlich), Beethovenstraße 13.

Kreis Gumbinnen
Familie Otto Bethke, Preußendorf. Gustav Czypull, Gr.-Baitschen. Otto Eschmann und Ehefrau Elisabeth, Pfälzerwalde. Frau Anna Fladda, Auenhof. Frau Frida Gilde, Pabbeln. Franz Gitt und Ehefrau Anna, Lutzen. Otto Henlert oder Hehlert und Ehefrau Elise, Bismarckshöhe. Adolf Jantz, Alt-Wusterwitz. Koslowski, geb. Simat, Praßfeld. Horst Külhorn, Kanthausen. Karl Thiel und Ehefrau, Mittenfelde. Karl und Robert Thomas, Klein-Blecken.

Kreiskartei Gumbinnen: Friedrich Lingsminat,  Lüneburg, Schildsteinweg 33

Tilsit-Ragnit. Gesucht werden:
Frau Gertrud Fehlau, geb. Schimkus, geb. 1914, aus Großroden.

Familie Paul Wannat aus Aggern. Tocher Lotte Wannat soll im Herbst 1947 in Litauen Helmut Guddat aus Aggern, geb. 17.07.1933 gesehen haben. Wo wohnt sie jetzt?

Julius Mauroschat, geb. 1878 und Ehefrau Johanna, geb. Jankowski, geb. 1883, aus Bergental.

Familie Schmiedemeister Richard Grunau aus Kl.-Schollen, Frau arte Grunau soll im Herbst 1949 aus Ostpreußen gekommen sein.

Artur Lokau aus Damfelde von seiner Ehefrau

Frau Anna Dierswillis, verwittwete Serapin, aus Dundeln und ihre Kinder Fritz, Max, Paul, Helene, Anna, Ella und Lotte Serapin.

Osterode. Gesucht werden:
Hildegard Dudde, Osterode, angeblich Wilhelmstraße
Tischler, Emil Schosseck, geb. 11.07.1909, Barwiese, dann Wehrmacht
Lehrer Hermann und Familie, Osterode, wahrscheinlich Ludendorffstraße, früher: Hirschberg
Auguste Dierzewski, Osterode, Kirchenstraße
Gastwirtschaft Dierzewski, Schildeck
Ernst Renfandt, Fahrlehrer bei Carus, Osterode
Willi und Fritz Reichenbach, Manchengut
Hedwig Brzosa, geb. Striewski (März 10. oder 11. Neudorf
Eisenbahner Otto Browatzki und Frau, geb. Obalzki, Liebemühl
Henriette Brödlau, geb. Baumann, verw. Schneider, verw. Obalski, verw. Bader, zuletzt wohnhaft bei Tochter Berta Gärtner in Berlin-Neukölln, Flughafenstraße Nr. 7/9

Bestätigungen

Es werden Zeugen gesucht, die 1945 im Krankenhaus in Braunsberg mit Richard Krüger aus Coadjuthen, Kreis Pogegen, der bei Santlaucken verwundet wurde, zusammen waren

Wer kann bestätigen, dass Fritz Steputat, geb. im Kreis Gerdauen, in Groß-Gnie bei Heinrich Kivett auf der Ziegelei gearbeitet hat? Letzter Wohnsitz war Königsberg, Konitzer Straße 8, hier tätig gewesen bei L. Steinfurt, Ratshof. Der Meister hieß Bollin und der Ingenieur, Eggert.

Gesucht werden Vorgesetzte oder Kollegen des Lehrers Friedrich Schuischel, die an der zwei klassigen Volksschule Stankeiten, Kreis Memel, tätig waren und Näheres über das Beamtenverhältnis des Sch. (ob Beamter oder Lebenszeit, welche Besoldungsgruppe, welches Besoldungsdienstalter usw.) mitteilen können. Die Angaben werden dringend zur Ergänzung der Rente für die drei Vollweisen benötigt.

Auskunft wird gebeten
Gesucht werden Angehörige des Franz Wegat, geb. am 28.02.1915 aus Goldap

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib des Kindes Irmgard Bonge, geb. am 30.04.1936 aus Königsberg. Speichersdorfer Straße 108. Zuletzt 1947 in Litauen gesehen.

Wer war im Lager Tscheljabinsk/Ural mit Reinhold Madeia, geb. in Groß-Borken, Post Kobulden, Kreis Ortelsburg, zusammen und kann über seinen jetzigen Aufenthalt Auskunft erteilen? Soll im Dezember 1948 oder 1949 aus Russland heimgekert sein.

Gesucht werden: Frau Hedwig Samland, geb. Schmidt, aus Wuslack. Bruno Jakelski, geb. 10.03.1919 in Tannenhorst, Kreis Goldap, wird seit September 1944 vermisst. Emil Hensel, geb. 06.06.1923 in Zinten, Kreis Königsberg, oder dessen Angehörige. Emil Hensel soll in Königsberg Soldat gewesen sein und wird seit März 1945 vermisst. Wo befinden sich die Angehörigen? Wer kann angeben, bei welcher Truppe er gewesen ist? Stabsgefreiter Heinrich Johann Laws, der Einheit Nr. 06 631 L, wird seit Juli 1944 im Raum von Lettland vermisst. Wer kennt sein Schicksal?

Kurt Baltruweit, geb. am 29.12.1925, Vater: Franz Baltruweit aus Friedrichstal, Kreis Wehlau.

Gefreiter Erich Baasner, geb. 19.04.1925 in Reichenthal, wohnhaft gewesen in Liebstadt, Kreis Mohrungen, Erich-Koch-Straße 5. Seine Einheit hatte die Feldpostnr. L 63 977, LGPA. Hamburg I

Martha Renowski, geb. Fritzler, Königsberg, Kurgstraße 5, bei Ihrer Mutter Frau Berta Fritzler, geb. Poppek. Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort?

Herbert Philipp und Frau Anna aus Elbing, Königsberger Straße

Der Vater des Gerhard Bomke, geb. 06.02.1919. Hugo Bomke aus Königsberg, Schrötterstraße 168.

Gerhard Philipp aus Kumehnen/Samland.

Elisabeth, Max, Gitta, Günter Adam und Maria Philipp aus Wehlau, Pregelstraße

Obergefreiter Kurt Gelbys, geb. 13.04.1912 aus Königsberg, Tragh. Kirchenstraße 85, letzte Feldpostnr. 41 225 oder 41 226 (letzte Ziffer unleserlich), bis zur Kapitulation in Königsberg gewesen, dann ins Sammellager nach Norkitten bei Insterburg gekommen. Seitdem fehlt jede Spur.

Sparkassendirektor Olk von der Volksbank Kuckerneese? Wer kann Auskunft geben?

Frau Alwine Sudau, geb. Tummat, (Ehemann hieß Ewald und Kinder Ewald und Erika aus Friedlau, Kreis Elchniederung, sowie Helene Schulz, geb. Tummat, und Ehemann und deren Kinder aus Gerhardswerden, Kreis Elchniederung.

Ida Lemke, geb. 11.09.1891, aus Großwingen, Kreis Tilsit-Ragnit oder Elchniederung und Tochter Renate, geb. 28.02.1915, Renate Lemke war 1942/1943 mit einem Josef Maier aus Marienbad, Sudetenland verlobt

Gutsbesitzer Wagner und Frau Liselotte, geb. Ebner, aus Kammergut, Kreis Insterburg

Gesucht werden Landsleute, die Angaben über die Eltern des Kindes Paul Baltrum, geb. 06.06.1935 aus Ebenrode, machen können. Das Kind ist 1947 aus Dänemark gekommen, ist im Lager 60 und 127, zuletzt im Lager Kastrop-Fort gewesen und während der Flucht von einer Familie Walter Heinrich aus Jotsch betreut worden, da die Großmutter auf der Flucht verstarb. Wer kennt das Schicksal der Eltern? Wo befindet sich Familie Heinrich?

Gesucht werden ferner: Gerhard Rudolf Zajewski, geb. am 15.04.1929, aus Kruglanken, Kreis Angerburg. Auf dem Rückweg nach dem Heimatdorf, wurde er am 11.04.1945 in Thiergarten, Kreis Angerburg von einem Kommando der Russen mitgenommen. Am nächsten Tage wurde er noch auf einem LKW in Angerburg gesehen.

Gesucht wird die Ehefrau des Franz Braun, geb. am 14.05.1907, Frau Anna Braun aus Kattmedien, Kreis Rößel

Nachstehend aufgeführte Landsleute aus Königsberg werden gesucht: 1. Reinhard Schwarz, Königstraße 10. 2. Fritz Winkler, Am Kai 10 oder Straße der SA 15. 3. Heinrich Ehlers, Kaiser- oder Karl-Marx-Straße. 4. Willi Müller, Ponarth, Schönfließ 30. Wer kennt den jetzigen Aufenthaltsort oder das Schicksal der Genannten?

Gesucht werden: Fritz Wolnak, Lehrer aus Königsberg, Tragheim: Fleischermeister Erich Porteck aus Liska-Schaaken, Samland, und Frau Lotte Neufang, geb. Gonscherowski, aus Danzig, Am Faulgraben 10 (soll in Dänemark gewesen sein).

Hermann Wunderlich, geb. am 18.09.1883, Fleischermeister, und seine Ehefrau Gertrud, geb. Dorowski, geb. am 27.04.1893, aus Königsberg, General-Litzmann-Straße 98a.

Der Vater des Franz Waschulewski, geb. am 17.05.1908 in Lyck, Adolf Waschulewski aus Prostken, ehem. Adolf-Hitler-Straße 2

Der Vater des Kurt Banse, geb. am 14.08.1925, Frtiz Panse, aus Adl. Linkuhnen, Kreis Elchniederung

Kriminal-Obersekretär Müller, Rastenburg; Gastwirt Baumann, Wenden, und Tiefbauarbeiter Otto Hill, Heinrichsdorf, Kreis Bartenstein.

Buchhalterin Gisela Lange, geb. 29.01.1926 in Gerdauen.

Johanna Skambraks, geb. Barstat, aus Finkenhof, Kreis Elchniederung.

Emma Fieten, geb. Barstat, und Willi Barstat. Er war Wehrmachtsangehöriger, wurde bei Warschau verwundet und aus dem Lazarett nach Ostpreußen entlassen.

Nachstehen aufgeführte Königsberger: 1. Alfred Paape, Wartenburgstraße 19. 2. Rudolf Hinz, Rasthof. 3. Otto Grönke, Hindenburgstraße 52. 4. Bruno Pallakst, Selkestraüe. 5. Alexander Rienert, Straße unbekannt; der Vater war Schneidermeister und wohnte in der Wagnerstraße. 6. Lyhs, nähere Anschrift nicht bekannt.
Ferner: Polizeirat Krenz, Königsberg, Samlandweg; Polizeiinspektor Früauf, Königsberg, und Kanzleiangestellte Frau Harder, Königsberg, Litauer Wallstraße.

Auskunft wird erbeten über den Verbleib der Familie Franz Schukat, Bauer aus Wittkampen bei Kattenau, Kreis Ebenrode, wurde im Herbst 1944 nach dem Kreis Pr.-Eylau evakuiert; Frau Herta Grusdat aus dem Dorf Trakehnen, wurde im Herbst 1944 nach dem Kreis Königsberg evakuiert, und Familie Bauer Brambach aus Joguhnen, Kreis Gumbinnen. Bauer Brambach war zuletzt beim Volkssturm in Schlappacken bei Judtschen, Kreis Insterburg

Für Todeserklärungen

Polizeimeister Martin Plutzas, geb. 31.01.1892 in Schäferei bei Memel, aus Königsberg, wird seit März 1945 vermisst. Wer kann Hinweise geben?

Ursula Dross, geb. 21.11.1897, aus Kuhdiebs bei Mohrungen, wurde 1945 nach Russland verschleppt. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Gustav Nitsch, geb. 03.09.1870 in Heide-Waldburg, und seine Ehefrau Wilhelmine Nitsch, geb. Pahlke, geb. 14.04.1876, aus Königsberg. Alter Garten 26. zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg-Aweiden, sollen in Königsberg verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die ihren Tod bestätigen können.

Richard Pichler, geb. 31.12.1893 in Liebenfelde, Kreis Labiau, aus Schirrau, Kreis Wehlau, wird vermisst. Er soll Anfang Mai 1945 in Stablack gesehen worden sein. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Malermeister Benno Naesert, geb. 29.04.1888 in Königsberg, wohnhaft gewesen in Königsberg, Brodbänkenstraße, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben?

Oberfeldwebel Paul Walter Urbschat, geb. 13.08.1912 in Aloninken, wird 1943 vermisst. Er befand sich zuletzt in Stalingrad. Pionierbat. 41, Feldpostnummer 08 810. Um Auskunft wird gebeten.

Amtliche Bekanntmachungen

Aufgebot zwecks Todeserklärung des Obergefreiten Emil Hundertmark aus Ilmsdorf, Kreis Gerdauen, Ostpreußen, geb. am 26.11.1906, Feldpostnummer 01 569 b. Nachricht bis zum 4. November 1958, 12 Uhr an Amtsgericht Zeven. 2 II 157/53

Aufgebot zwecks Todeserklärung des Unteroffiziers Albert Hoppe aus Klein-Schwansfeld, Kreis Bartenstein, Ostpreußen, geb. am 20.05.1912, Feldpostnummer 18 502 E. Nachricht bis zum 28. Oktober 1953, 12 Uhr an Amtsgericht Zeven zu II 169/53

Aufgebot zwecks Todeserklärung der Ehefrau Anna Makies, geb. Doblies, aus Sakuten, Kreis Memel, geb. 19.11.1891. Nachricht bis zum 4. November 1953, 12 Uhr an. Amtsgericht Zeven zu i II 173/53

Amtsgericht   Lingen/Ems, den 31. August 1953
Geschäftsnummer 5 II 105/53   Aufgebot
Die Ehefrau Anna Dietrich, geb. Mauritz, in Lingen/Ems, Beuthener Straße 5, hat beantragt, ihren Ehemann, den verschollenen Landarbeiter Hermann Dietrich, geb. am 01.02.1898 in Mohrungen, zuletzt wohnhaft in Rumbitten, Kreis Mohrungen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollenen wird aufgefordert, sich bis zum 20.10.1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

Das Amtsgericht   Vechelde, den 20. August 1953
II 18-20/52   Beschluss
Die nachstehend aufgeführten drei Personen gelten als Verschollen und sind für tot erklärt.
1.    Oberpostinspektor a. D. Franz Matz, geb. am 25.10.1875 in Kühnbruch, Kreis Wehlau, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Kaiserstraße 32;
2.    Frau Gertrud Matz, geb. Woelk, geb. am 29.08.1885 in Königsberg, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Kaiserstraße 32;
3.    Schülerin Helga Matz, geb. am 29.10.1928 in Popelken, Kreis Labiau, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Kaiserstraße 32

Todesanzeigen

Fern der Heimat verschied am 1. September 1953 in Essen-Werden, unsere herzensgute Mutter, meine liebe Omi, meine liebe langjährige Hausgenossin, meine gute Schwester, Kusine und Tante, Frau Helene Wollermann, geb. Prager, aus Krausenwalde bei Gumbinnen, im 80. Lebensjahre. In stiller Trauer: Kurt Wollermann und Frau Marianne, geb. Mentz. Erika Wollermann. Helene Hinz. Kaiserslautern, Römerweg 15, Essen-Werden, Hardenbergufer 59

Am 7. Juli 1953 entschlief nach langem Krankenlager im Alter von 71 Jahren, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Marie Fabian, geb. Losch. Sie starb in der Heimat Ortelsburg, Ostpreußen. In stiller Trauer: Anna Fabian, Ortelsburg, Ostpreußen. Alma Fabian, geb. Krause. Marlene und Manfred Fabian, Lahr-Dinglingen (Baden), Kruttenaustraße 33

Stets einfach war Dein Leben. Nie dachtest Du an Dich. Nur für die Deinen streben, war Dein höchstes Glück. Am 26. August 1953, um 12.30 Uhr, entschlief sanft nach schwerer Krankheit unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante, Witwe Anna Schwabe, geb. Hofer, im 88. Lebensjahr. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Franz Schwabe. Halen-Wersen. Früher: Kögsten, Kreis Ebenrode, Ostpreußen

Frau Frieda Bolz, geb. Scheffler, geb. 02.01.1900 Seubersdorf, Kreis Mohrungen, gestorben 31.08.1953 Einbeck-Hannover. Von den langen, mit großer Geduld getragenen Qualen einer heimtückischen Krankheit, wurde unsere liebe Entschlafene erlöst und fand nun ihre himmlische Heimat. In stiller Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Paul Batz und Kinder. Einbeck, Luisenstraße 8, Holzminden. Früher: Osterode, Ostpreußen, Artilleriestraße 5

Nur Müh und Arbeit war dein Leben, du dachtest nie an dich; nur für die Deinen streben, war deine höchste Pflicht. Am 17. August 1953 entschlief nach langem, in Geduld getragenem Leiden im Alter von 67 Jahren, meine liebe Frau, unsere gute nimmermüde Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwester, Schwägerin und Tante, Marie Förster, geb. Klein. In tiefer Trauer: Emil Förster, als Gatte, Kinder und Verwandte. Hinzweiler über Lauterecken a Glan, Pfalz. Früher: Landsberg-Paustern, Ostpreußen

Am 1. September 1953 entschlief im Alter von 83 Jahren, unsere liebe Mutter und Großmutter, Anna Klosz, geb. Mucha. Eva Klosz. Familie Gawlick. Flensburg-Adelbylund, Angelsunder Weg 58. Früher: Königsberg, Otto-Reinke-Straße 3

Nach langem, schwerem Leiden, verstarb am 26. Juni 1953, mein lieber Mann, unser guter Papa und Opa, der Malermeister Fritz Hohlwein, im 68. Lebensjahr. In stiller Trauer: Maria Hohlwein und Kinder. Itzehoe, Holstein, Sandberg 90. Früher: Liebenfelde, Ostpreußen

Die Ostpreußische Arztfamilie beklagt das Ableben folgender Mitglieder:
Dr. Fritz Samland, gestorben am 17. Januar 1953 in Wesseling bei Köln, im 81. Lebensjahr.
Frau Edith Diegner, geb. Baege, gestorben am 4. April 1953 in Wernigerode, 43 Jahre alt
Frau Käthe Neumann vom Aerztehaus Ostpreußen, gestorben am 16. April 1953 in Schwabach
Frau Annie Scholz, geb. Roth, aus Königsberg, gestorben am 17. April 1953 in Stuttgart
Dr. Hans Kloss aus Locken, gestorben am 12. Mai 1953 in Hoyerswerda, im 77. Lebensjahr
Fräulein Edith Kuhnke vom Ärztehaus Ostpreußen, gestorben am 6. Juni 1953 in Michaelisdonn
Dr. Viktor Fischer, Riesenburg, gestorben am 28. Juni 1953 in Nassau, Erzgeb., im 81. Lebensjahr.
Dr. Schröder, Dänischenhagen über Kiel

Mitten aus Arbeit und Kampf heraus entriss uns der Tod ganz unerwartet am 31. August 1953, meinen geliebten Mann, unsern guten, lieben Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, den Schulrat Edwin Neumann, im 58. Lebensjahre. Uns trösten die Worte des 23. Psalms, die er so oft mit uns gesungen hat: Der Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln. Helene Neumann, geb. Lindenau. Anneliese Boysen, geb. Neumann. Albert Boysen. Dorothea Will, geb. Neumann und Reiner. Wolfgang Neumann und alle Verwandten. Elmshorn, Saalandhof 6. Früher: Königsberg, Zinten, Ostpreußen

Nach einem arbeitsreichen Leben, ging nach kurzer, schwerer Krankheit, am 27. August 1953, mein herzensguter Mann, mein bester Lebenskamerad, unser lieber Vater, Bruder, Schwiegervater, Großvater und Schwager, Kaufmann Franz Koppetsch, geb. 07.10.1879, in die Ewigkeit. In stiller Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Charlotte Koppetsch, geb. Wildies. Walter Koppetsch. Christel Kress, geb. Koppetsch. Labiau, Ostpreußen. Krefeld-Forsthaus, Hermann-Schumacher-Straße 5

Am 25. August 1953 entschlief sanft nach kurzem Krankenlager, unser lieber Vater, Großvater und Schwiegervater, Töpfermeister Franz Steffanski, früher Königsberg, im 81. Lebensjahr. Tief betrauert von seinen Töchtern: Charlotte Steffanski, Hamburg. Käthe Steffanski, Hamburg. Christel Schröter, geb. Steffanski, Eberbach/N. Ruth Klein, verw. Bouillon, geb. Steffanski, sowj. bes. Zone. Enkelkindern. Schwiegertöchtern und Schwiegersöhnen. Hamburg-Farmsen, Meilskamp 11. Die Beisetzung hat in aller Stile in Straubing stattgefunden.

Am 24. Juli 1953 entschlief sanft, nach schwere, in Geduld getragenem Leiden, im festen Glauben an seinen Erlöser, im Alter von 64 Jahren, unser lieber Vater und Opa, der Bauer Raimund Jurczewski, früher Sonnenstuhl, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen. Gleichzeitig gedenken wir unserer lieben Mutter, Anna Jurczewski, geb. Lindenblatt, die in der Heimat am 30. Juli 1945 an Hungertyphus starb. In stiller Trauer: Helene Jurczewski. Heinrich Schritt und Frau Ann, geb. Jurczewski. Artur Jurczewski und Frau Ida, geb. Bauer. Erika und Lothar Schritt und Rosemarie Jurczewski, als Enkelkinder. Gronau, Westfalen

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss verstarb am 30. Juli 1953, mein geliebter Mann, herzensguter Vater und Schwiegervater, unser lieber Opi, Zugführer Max Habich. Er folgte unserem gefallenen jüngsten Sohn Bernhard in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Anna Habich, geb. Perrey, Butzbach, Oberhessen, Falkensteiner Straße 1. Früher: Königsberg, Laptauer Straße 1a, bzw. Tiergartenstraße 6a. Walter Habich und Familie. Hamburg-Horn, Weddestraße 11. Früher: Königsberg, Hindenburgstraße 61b

Am 21.  Juli 1953 entschlief nach langem, schwerem, auf der Flucht zugezogenem Leiden, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten unserer Kirche, unser lieber Sohn, Bruder und Verlobter, Johannes Joachim Krause, im blüenden Alter von 21 Jahren. In tiefem Schmerz: Conrad Krause und Frau Charlotte, geb. Thiedtke. Helene Krause und alle Anverwandten. Bremen, Buchenstraße 48. Früher: Braunsberg, Ostpreußen, Gartenbaubetrieb, Königsberger Straße

Nachruf. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Am 6. September 1953 jährte sich zum zweiten Male der Todestag, unserer lieben Mutter, der Postbetriebsassistenten-Witwe, Frau Minna Jurkschat, geb. Nemmilkat, im 86. Lebensjahre. Wir haben sie in Rieste auf dem Friedhof zur ewigen Ruhe gebettet. Tief betrauert von ihren Töchtern: Margarete Eretier, geb. Jurkschat und Gertrud Kurschat, geb. Jurkschat. Rieste, 1953, über Bramshe, Reg.-Bez. Osnabrück. Früher: Insterburg, Wassergasse 1. Hier findet uns der Postbote. Unseren lieben Kollegenfreunden vom Postamt Insterburg zur Kenntnis

Am 20. Juli 1953 verstarb nach schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Frau Johanna Barsnick, geb. Grabowski, im Alter von 75 Jahren. In stiller Trauer für die Familie: Gustav Vellemann. Bürgermeister a. D. und Frau Charlotte, geb. Barsnick. Königsberg, Weidendamm 7. Jetzt: Flensburg/Adelbylund, Bundesstraße 4

Zum Gedenken. Am 17. September 1953 jährt sich zum zehnten Male der Gefallenentag, meine lieben Mannes, unseren lieben Vaters, Kurt Grieswald, früher Königsberg, Steindamm 8. In Liebe und treuem Gedenken: Herta Grieswlad, geb. Gronau. Manfred und Arno. Hausen i. K. 192, Kreis Hechingen

Am 26. Juli 1953 entschlief nach schwerem Leiden, mein geliebter Mann, mein herzensguter Vater, Schwiegervater und Opa, unser immer hilfsbereiter Bruder, Schwager und Onkel, der Postbetr.-Assistent, Karl Waschke, früher in Pr.-Eylau, Ostpreußen. Selbstlose Güte und vorbildliche Pflichttreue zeichneten unserer lieben Dahingeschiedenen in besonderem Maße aus, dass er allen unvergessenen bleibt. In tiefer Trauer: Minna Waschke, geb. Bahr, jetzt Altenhagen 54 über Osnabrück. Friedrich Waschke, Holzminden, früher: Heiligenbeil/Königsberg. Herta Waschke, geb. Klein. Hartmut und Hiltgunda.

Am 24. August 1953 entschlief nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Opa, lieber Bruder, Schwager und Onkel, Zollinspektor Otto Kuchenbecker im 62. Lebensjahr. Seine Sehnsucht galt der alten Heimat Ostpreußen. Käte Kuchenbecker, geb. Dreger. Alfred Kuchenbecker und Frau Lieselotte, geb. Benfer. Dietrich Kuchenbecker und Frau Irmgard, geb. Wilke und alle, die ihn lieb hatten. Tilsit und Prostken. Jetzt: Nordhorn, Am Strampel 12

Plötzlich erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein herzensguter Vater, Schwiegervater und Großvater, Martin Zaborowski, im Alter von 82 Jahren, am 25. August 1953, in der eimat Lindenort, Kreis Ortelsburg, gestorben ist. In stiller Trauer: Marta Kania, geb. Zaborowski. Reinhold Kania. Reinhard und Ursula, als Kinder. Jerxheim, Kreis Helmstedt

Ein treues Muttererz hat aufgehört zu schlagen. Am 19. August 1953 entschlief sanft, fern ihrer lieben Heimat, meine geliebte Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Erna Marienfeld, geb. Marschewski, aus Robaben, Rößel, Ostpreußen. Im Namen aller Trauernden: Robert Marienfeld. Ladenburg, Neckar, Neue Anlage 6

Fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat, verstarb am 13. August 1953, im Alter von 67 Jahren, plötzlich und unerwartet, meine liebe, unvergessliche Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante, Lina Marquardt, geb. Knorr, früher Heiligenbeil, Feyerabendstraße 5. Sie folgte ihrem im August 1945 im Gefangenenlager Pr.-Eylau verstorbenen Ehemann, Rudolf Marquardt und ihrem im April 1945 in Ostpreußen gefallenen ältesten Sohn, Alfred Marquardt, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Gerhard Marquardt. St. Tönis bei Krefeld, Kempener Straße 44. Die Beerdigung fand am 17. August 1953 auf dem evang. Friedhof in St. Tönis statt

Am 20. August 1953, verschied nach langem, schwerem Leiden, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Opa, der Sattlermeister August Jährling, früher Goldbach, Kreis Wehlau, im 61. Lebensjahr. In stiller Trauer: Auguste Jährling. Ernst Jährling und Frau Hilma. Hildegard Rubbel, geb. Jährling. Klaus Rubbel. Ruth Eniß, geb. Jährling. Michael Eniß. Hans Jährling, vermisst. Karl-Heinz, Margret, Hanna. Heiligenhafen, Kreis Oldenburg, Holstein

Am 19. Juli 1953, entschlief nach längerer Krankheit und nach einem arbeitsreichen Leben, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, ganz unerwartet, mein lieber Mann, unser lieber, guter, bis zuletzt treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, Hans Fidrich, Schneidermeister i. R. kurz vor Vollendung des 75. Lebensjahres. In stiller Truer: Hedwig Fidrich, geb. Leymann und Kinder. Pr.-Eylau, Ostpreußen. Jetzt: Uetze, Hannover, Burgdorfer Straße 10

Am 28. August 1953, entschlief nach langer, schwerer Krankheit, im Alter von 71 Jahren, unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante, Charlotte Plümicke, geb. Schlenther. Sie fand ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Reutlingen. In schwerer Not gingen ihr voraus, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Friedrich Plümicke, Oberlandesgerichtsrat a. D. geb. 13.01.1871, der auf der Flucht am 1. Januar 1945 in Swinemünde einsam starb und dort auf dem neuen Friedhof beerdigt wurde, sowie unsere liebe, immer hilfsbereite Schwester, Schwägerin, Nichte und Tante, Ilse Plümicke, Bevollmächtigte der Edeka-Bank, Königsberg, geb. 09.11.1906, die im Frühjahr 1946 in Königsberg ein bitteres Ende gefunden haben soll. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Martin Plümicke. Reutlingen, Betzenriedstraße 68. Früher: Memel, Seestraße 2/Marktstraße 24

Mühe und Arbeit war Dein Leben. Ruhe hat ihm Gott gegeben! Fern seiner geliebten Heimat, verschied am 3. Juli 1953 plötzlich und unerwartet, nach einem schaffensfrohen, erfolgreichen Leben, unser geliebter Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, der Bauer und Bezirksbauernführer, Adolf Stankewitz, aus Blumenthal, Kreis Lyck, im Alter von 61 Jahren. Wir haben ihn am 9. Juli 1953 in Harburg zur letzten Ruhe geleitet. Er folgte seiner geliebten Ehefrau, Emma Stankewitz, geb. Karaschewski, die 1945 in Königsberg den Tod fand, und seinem Bruder Heinrich Stankewitz, 1945 vor Danzig gefallen. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Emil Stankewitz. Hardegsen, Kreis Northeim, Hannover

Nach acht Jahren langer Ungewissheit, erhielten wir jetzt die traurige Nachricht, dass unser lieber, ältester Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe, Obergefreiter Walter Mengel, Kleingudwallen, Kreis Angerapp, im Mai 1945 in der Tschechoslowakei gefallen ist. Ruhe sanft, geliebtes Herz, du hast den Frieden, wir den Schmerz. Es trauern um ihn: Seine lieben Eltern, Schwester und Bruder, Verwandte und Bekannte. Kl.-Hesebeck, den 1. September 1953, Kreis Uelzen

Wir hofften auf ein Wiedersehen, doch es war uns nicht vergönnt. Aus unserer teuren Heimat erhielten wir die traurige Nachricht, dass unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Großvater und Onkel, Michael Rohmann, Rosenheide, Kreis Lyck, Ostpreußen, im 82. Lebensjahr am 9. August 1953 verstorben ist. Wir gedenken ebenso unserer lieben, herzensguten Mutter, Frau Wilhelmine Rohmann, die am 7. Januar 1953 plötzlich und unerwartet unseren hilflosen Vater verlassen musste. Ferner gedenken wir unserer lieben Brüder, Paul und Hermann, die ihr Leben für das Vaterland ließen. Im Namen aller Geschwister und Anverwandten: Heinrich Rohmann. Haßlach, Pfalz, Kirchgasse 135

Müh und Arbeit war Dein Leben. Ruhe hat Dir Gott gegeben. Am 22. August 1953 verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel, Albert Hinz, im Alter on 79 Jahren. Im Namen aller Hinterbliebenen: Fritz Hinz und Frau Berta, geb. Brock. Möllbergen 37, Post Porta, Kreis Minden. Früher: Königsberg, Aweider Allee 80

Am 20. August 1953 entschlief sanft, nach kurzer Krankheit, mein lieber Mann, unser treusorgender Vater und Großvater, unser lieber Bruder, Schwiegervater, Schwager und Vetter, Karl Siebert, im 68. Lebensjahr. In stiller Trauer: Anna Siebert und Kinder. Tilsit, Ostpreußen, Stolbecker Straße Nr. 98. Jetzt: Detmold, Freiligrathstraße 2

Am 9. August 1953 entschlief sanft, nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, im Alter von 68 Jahren, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Friedrich Bukowski, früher Sensburg, Ostpreußen, Wiesenweg 12. In stiller Trauer: Wilhelmine Bukowski, geb. Neumann, Okriftel (Main). Grete Kreizarek, geb. Bukowski, Beuthen O/S. Paul Kreizarek, Beuthen O/S. Fritz Bukowski, Okriftel (Main). Ella Bukowski, geb. Färber, Okriftel (Main). Gertrud Bock, geb. Bukowski, Okriftel (Main). Kurt Brock, noch vermisst. Willi Bukowski, noch vermisst. Erich Bukowski, Ravensburg, Wttbg. Resi Bukowski, geb. Hansmann, Raensburg, Wttbg. Heinz Bukowski, noch vermisst. Anneliese Bukowski, Okriftel (Main), und sechs Enkelkinder. Okriftel (Main) Saalburgstraße 11

 


Folge 27 vom 25.09.1953

Wir melden uns
Ewald Damerau, Tischlermeister, und Frau Hildegard, geb. Kretschmann, aus Königsberg, Gebauhrstraße 31, und Möbelgeschäft Sackheim 65, grüßen alle Verwandten und Bekannten, sowie Geschäftsfreunde. Jetzt: Köln-Deutz, Dr.-Mühlheimer-Straße 160, Block 3b, Haus 2

Amtliche Bekanntmachungen

7 II 87-88/53   Aufgebot
Die Ehefrau Brunhilde de Lasberg, geb. Noreike, in Duisburg-Laar, Emscherhüttenstraße 7, hat beantragt, ihre verschollenen Eltern, Eheleute Kaufmann Ernst Noreike und Gertrud, geb. Neumann, zuletzt wohnhaft in Kahlau, Kreis Mohrungen, Ostpreußen, für tot zu erklären. Die Verschollenen werden aufgefordert, bis zum 11. Noember 1953, 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht in Duisburg-Ruhrort, Amtsgerichtsstraße 36, I. Stockwerk, Zimmer 19, Nachricht über ihren Verbleib zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Alle, die Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zu dem oben bestimmten Zeitpunkt dem Gericht Anzeige über die Tatsachen zu machen, die darauf schließen lassen, dass die Verschollenen noch leben. Duisburg-Ruhrort, den 9. September 1953.  Das Amtsgericht

II 46/53  Aufgebot
Der Förster Conrad Terner in Istrup und der kaufmännische Angestellte Gerhard Terner in Dortmund-Kichhörde haben beantragt, den verschollenen Landwirt Georg Terner, geb. am 3. Juli 1889 in Sternwalde, Kreis Sensburg, zuletzt wohnhaft in Köhlershof bei Sensburg, Ostpreußen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätesten in dem auf Donnerstag, den 22. Oktober 1953, vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 7, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen. Blomberg, den 3. September 1953. Das Amtsgericht

4a II 30/53  Lobberich, den 4. September 1953.   Aufgebot
Herr Bruno Höpfner in Breyell-Felderend 17 hat beantragt, den Landwirt Paul Höpfner, geb. 27.06.1887 in Begnitten, Kreis Rößel/Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Schönwiese bei Guttstadt, für tot zu erklären. Aufgebotsfrist: 20.11.1953. Das Amtsgericht

Aufgebot zwecks Todeserklärung
Des Volkssturmmanns Gustav Haase aus Adelau, Kreis Elchniederung, geboren am 30.10.1888. Nachricht bis zum 11. November 1953, 12 Uhr, an Amtsgericht Zeven zu 2 II 170/53

Es werden die Erbberechtigten nach folgenden Personen gesucht:
Wilhelmine Scheffler, geb. Springer, aus Mohrungen
Waldemar Schimkat, aus Memel
Martha Heyder, aus Skalsgirren
Martha Thater, aus Mehlsack
Auguste Wittke, aus Labiau
Henriette Stagneth, aus Rehof, Kreis Stuhm
Gusta Wittke, aus Gr.-Norgau
Auguste Behm, aus Insterburg
Otto Florian, aus Gerdauen
Lokoschuss, aus Königsberg
Karl Krause, aus Wittenberg, Kr. Pr.-Eylau
Marie Kuhn, aus Basien
Juliana Ediger, aus Stecklin
Bertha Schmidt, aus Marienburg
Elisabeth Weiß, aus Marienwerder
Frieda Witt, aus Braunsberg
Nachricht erb. Emil Nielsen, Nachlasspfleger, Flensburg, Toosbüystraße 14

Aufgebot zum Zwecke der Todeserklärung der Ehefrau Adele Plagowski, geb. Will, geb. am 11.12.1911 in Felsental, Kreis Stalino (Russland), seit 1933 in Liebstadt, Kreis Mohrungen, wohnhaft gewesen. Meldungen bis 22.02.1954 an Amtsgericht Gighorn, 4 II 139/53

Amtsgericht Waldshut   den 26. August 1953   2 II 45/53  Aufgebot
Der Otto Heimbst, Lagerist, wohnhaft in Waldshut, Siemensstraße 36, hat beantragt, die verschollenen Emma Heimbst, geb. Siemon, geb. am 18.02.1876 in Drusken/Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Georgenswalde, zuletzt vermutlich bis zum Einmarsch der Russen in Georgenswalde, für tot zu erklären. Die Genannte wird aufgefordert, spätestens zum Aufgebotstermin am: Dienstag, dem 22. Dezember 1953, vorm. 10 Uhr vor dem Amtsgericht hier, I. Stock, Zimmer Nr. 26, dem Gericht über ihren Verbleib Nachricht zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über Tod oder Leben der Verschollenen geben können, werden aufgefordert, dies dem Gericht zum Aufgebotstermin mitzuteilen.

3 II 39/53   Aufgebot
Die Frau Else Schwartzkopf, geb. Förster in Haren/Ems, hat beantragt, den seit 19.08.1944 verschollenen, am 16.02.1920 in Berlin geborenen Otto Schwartzkopf, Möbeltischler, zuletzt wohnhaft in Teichen, Kreis Angerburg, Ostpreußen und zuletzt als Obergefreiter bei der Einheit, Feldpostnr. 16 670 für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens bis zu dem auf den 16. November 1953 festgesetzten Ende der Aufgebotsfrist bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens bis zum Ablauf der Aufgebotsfrist dem Gericht Anzeige zu machen. Meppen, den 7. September 1953. Das Amtsgericht

3 II 47/52  Beschluss
Der Max Leo Schleiwies, geb. am 06.03.1903 in Norwescheiten, zuletzt wohnhaft gewesen in Wüstenhagen, Kreis Stralsund, früher in Gumbinnen, Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1947, 24 Uhr, festgestellt. Gerichtskosten werden nicht erhoben. Die notwendigen außergerichtlichen Kosten fallen dem Nachlass zur Last. Gründe: pp. Meppen, den 7. September 1953. Das Amtsgericht: gez. Meistermann

Aufgebot zwecks Todeserklärung
Der Magdalena Kusch aus Nickelsdorf, Post Grünlinde, Kreis Wehlau, geb. am 12.05.1925. Nachricht bis zum 25. November 1953, 12 Uhr, an Amtsgericht Zeven zu 2 II 209/53

Todesanzeigen

Selig sind die, die himmlisches Heimweh haben, denn sie sollen nach Hause kommen. Am 8. September 1953 wurde meine geliebte Herzensfrau Wilhelmine Meier, geb. Lindenau im Alter von 79 Jahren aus dem Erdenleid in die himmlische Heimat heimgerufen. Sie folgte ihrem einzigen Sohn, Gerhard Meier, der am 23. September 1944 bei Einthoven (Holland) als vermisst gemeldet, aber jetzt erst bekannt wurde, dass er dort gefallen ist. Sie sind beide im Glauben an den Herrn Jesus Christus, den Retter und Erlöser ihrer Seelen, heimgegangen und sind nun daheim am Ziel. Off. Joh. 7, 17. In stiller Trauer im Namen aller Verwandten: August Meier, Telegrapheninspektor a. D. Ortelsburg, Ostpreußen, Am Anger 8. Jetzt: Marburg (Lahn), Wilhelmstraße 31

Am 22. Juli 1953 wurde durch einen tragischen Unglücksfall im Dienst, unser lieber, herzensguter Sohn und Bruder, Neffe, Großneffe, Schwager und Onkel, Polizeiwachtmeister Siegfried Briem, im blühenden Alter von 21 Jahren aus unserer Mitte gerissen. In tiefer Trauer: Gerhard Briem, Revierförster und Frau Frieda, geb. Sprenger. Familie Helmuth Briem. Horst Briem, vermisst seit 1944. Waltraud Briem. Klaus-Dietrich Briem. Karin Briem. Forsthaus Carben über Wormditt, Ostpreußen. Jetzt: Forsthaus Neuböddeken über Paderborn, Westf.

Nach langem, schwerem Leiden entschlief mein lieber Bruder, Schwager und Onkel, Major a. D. Otto Philipp, geb. 12.02.1908, gest. 06.08.1953. Er folgte seinem einzigen Bruder, Fritz Philipp nach einem Jahr in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Ida Oswald, geb. Philipp, als Schwester, Franz Oswald, als Schwager, Jutta Fischer, geb. Oswald, als Nichte, sowj. bes. Zone. Paula Philipp, als Schwägerin. Sabine Philipp, als Nichte. Hamburg 21, Alter Teichweg 7/9, Haus J I. Früher: Tilsit und Insterburg. Die Bestattung hat in Hamburg-Ohlsdorf am 10. August 1953 stattgefunden.

Am 19. August 1953 entschlief plötzlich und unerwartet nach kurzer Krankheit, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, Albert Kriszat, Neusiedel, Kreis Tilsit-Ragnit, Ostpreußen, im Alter von 69 Jahren. In tiefer Trauer: Erna Frenkler, geb. Kriszat. Walter Kriszat (vermisst). Horst Kriszat. Kurt Frenkler und Anverwandte. Unna, Hammer Straße 128

Zum Tode unseres lieben Entschlafenen des Oberschullehrers a. D. Ernst Ulrich aus Tilsit, sind uns gerade von unseren Landsleuten so viele Beweise herzlicher Anteilnahme und ehrenden Gedenkens zugegangen, dass wir nicht jedem einzeln danken können und deshalb an dieser Stelle allen, die seiner gedacht haben, unseren aufrichtigen Dank aussprechen. Frau Frida Ulrich. Dr. Wolfgang Ulrich. Carl-Lebrecht Ulrich. München, im August 1953

Statt Karten! Durch einen Verkehrsunfall entschlief am 2. September 1953 mein geliebter Mann, mein guter Sohn, Bruder, Schwager, Neffe und Onkel, der Oberleutnant d. R. Kaufmann Fritz Reitmeyer im 55. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Elfriede Reitmeyer, geb. Kraemer, Dörverden/W. Marie Reitmeyer, sowj. bes. Zone. Georg Reitmeyer, z. Z. noch vermisst, und Frau Erna, Mühlenbeck bei Berlin. Carl Reitmeyer und Familie, Letmathe-Stenglingen (West.). Dörverden/Weser, im September 1953. Beerdigung fand am 6. September 1953 in Dörerden statt.

Der Tod, er ist Ende und Anfang. Erna Elisabeth, gen. Elke Theuerkauff, geb. Laubrinus, geb. 05.09.1903, Königsberg, gest. 31.08.1953, Bremen. Johannes, Christian, Theodor, Christine Theuerkauff, Martha Laubrinus, geb. Birreg. Bremen, Heinrich-Hertz-Straße 15

Unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, meine liebe Schwester, Frau Anna Hosmann-Klotainen, geb. Holzky, ist am 5. September 1953 im Alter von 81 Jahren, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, von uns gegangen. Sie starb fern ihrer geliebten, ostpreußischen Heimat. Rechtsanwalt Alfred Hosmann, früher: Heilsberg, Ostpreußen. Lilott Hosmann, geb. Mai. Hans Hosmann-Klotainen. Gisela Hosmann, geb. Finster. Horst Hosmann. Beatrix Hosmann, geb. Honigmann. Gertrud Reichelt, geb. Holzky und acht Enkelkinder. Düsseldorf, Erlanen, Hillesheim (Eifel), im September 1953, Golzheimer Straße 114

Infolge eines Herzschlags verstarb, für uns völlig unerwartet, unsere bis zum letzten Atemzuge für uns treu sorgende, herzensgute Mutter und Omi, die Kaufmannswitwe Elisabeth König, geb. Schröder, im 66. Lebensjahre. Um sie trauern: Ihre Kinder, Enkelkinder und Anverwandten. Königsberg, Mozartstraße 37. Jetzt: Unna-Königsborn, den 8. September 1953

Nach schwerem Leiden entschlief sanft unsere liebe, gütige Mutter und Großmutter, Johanna Schewski, geb. Dettner, früher: Königsberg, Steindamm 171 a, im 83. Lebensjahr. Im Namen der Trauernden: Elsbeth Mielentz, geb. Schewski. Teningen, Schillerstraße 33, den 7. September 1953

Am 28. August 1953 entschlief im Alter von 67 Jahren nach langem, schwerem Leiden, unsere innig geliebte Mutter, Großmutter, Tochter und Schwester, Gertrud Kapp, geb. Schrader. In tiefem Leid: Prof. Dr. Karl-Wilhelm Kapp und Frau Lore, Rockfall/Connecticut, USA. Dr. Werner Kapp und Klaus-Peter Kapp, Celle, Fuhsestraße 2. Auguste Schrader, geb. Schulze, Celle, Am weißen Wall 6 und Geschwister. Celle, Fuhsestraße 2. Früher: Königsberg, Am Landgraben 24. Die Trauerfeier hat am Dienstag, dem 1. September 1953 in Celle stattgefunden

Mein guter Lebenskamerad, unser lieber Vater, Schwiegervater, Groß-, Urgroßvater und Schwager, Konrektor i. R. Fritz Hinterleitner, ist nach kurzem, schwerem Leiden, im gesegneten Alter von 80 Jahren, am 10. September 1953, 19 Uhr, für immer von uns gegangen. Ella Hinterleitner, geb. Schober. Kurt Hinterleitner, Peine-Hannover. Fritz Hinterleitner, Erkrath-Düsseldorf. Anni Kullack, geb. Hinterleitner, Lunden. Ilse Lekies, geb. Hinterleitner, Peine. Tilsit, Heinrichswalder Straße, jetzt: Lunden (Holstein), Schulstraße 9

Nach 8  1/2  Jahren langer Ungewissheit, erhielt ich jetzt die Nachricht, dass mein lieber Mann, unser guter Vater, Ernst Fröse, am 17. März 1945, bei Heiligenbeil gefallen ist. Er folgte seinem Sohn Horst, der im März 1944 gefallen ist, in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Berta Fröse, geb. Lopenz. Ursel Böhm, geb. Fröse. Rudi Fröse. Gerda Fröse. Pr.-Eylau, Otto-Reinke-Straße 46. Jetzt: Sindelfingen, Ziegelstraße 12, Württbg.

Nach neunjähriger Ungewissheit und immer hoffend auf ein wiedersehen, erhielten wir durch das Rote Kreuz die Nachricht, dass unser lieber, einziger Sohn, Oberfeldwebel Erich Salein, geb. am 01.03.1920, Oktober 1944 gefallen ist. In tiefer Trauer: Franz Salein und Auguste, geb. Schulz. Hendungen, Kreis Mellrichstädt (Uf.), den 10. September 1953. Früher: Nordenburg, Kreis Gerdauen, Ostpreußen

Nach längerem, mit großer Geduld getragenem Leiden, verstarb am 10. September 1953, im 87. Lebensjahr, mein lieber, guter Mann und treuer Lebenskamerad, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, Sanitätsrat Dr. med. Rudolf Bandisch. In tiefster Trauer im Namen der Hinterbliebenen: Frau Käte Bandisch, geb. Simpson. Früher: Tilsit und Königsberg

Am 15. August 1953 wurde uns mitten aus freudigem Schaffen auf neuerworbener Scholle heraus, durch Blitzschlag tödlich getroffen, mein lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Bauer Ernst Stadie, aus Fürstenwalde bei Königsberg, Ostpreußen, entrissen. Mit seiner Frau und seinen sechs Kindern, trauern schmerzlich um ihn seine 84jährige Mutter. Clara Stadie. Karl Stadie und Frau, Itzehoe. Emma Konstanty, geb. Stadie, Frankfurt a. M. Thea Deichfischer, geb. Konstanty, Frankfurt a. M. Konrad Konstanty, Staatsanwalt, München. Wir haben ihn in seiner Wahlheimat Karlsburg b. Kappeln, Kreis Eckernförde, zur letzten Ruhe gebettet

Nach langem sehnsuchtsvollem Warten, hoffend auf ein Wiedersehen, erreichte für uns alle die unfassbare, traurige Nachricht, dass unser über alles geliebter, ältester Sohn, lieber Bruder, Schwager und Onkel, Erich Schröder, im Alter von 33  1/2  Jahren in Königsberg, Anfang März 1948, verstorben ist und auf dem Westfriedhof beerdigt wurde. Es war ihm nicht vergönnt, uns alle wiederzusehen. Dieses zeigen schmerzerfüllt an: Seine lieben Eltern, Georg Schröder und Frau Johanna, geb. Wilhelm. Heiligenstedten, im Juli 1953. Wir können Dir nichts mehr bieten, mit nichts mehr Dich erfreuen. Nicht eine Hand voll Blüten aufs kühle Grab Dir streuen. Wir konnten Dich nicht sterben sehen, auch nicht an Deinem Grabe stehen. Ruhe sanft, geliebter Sohn und Bruder, Du hast den Frieden, wir den Schmerz.

Zum stillen Gedenken. Am 21. September 1946 schloss mein lieber, guter Mann und bis zum letzten Atemzug treusorgender Vater meiner Kinder, Oberbeschlagmeister Herbert Grube, nach einem schweren, mit Geduld getragenen Kriegsleiden im Lazarett Tegernsee, Obb., für immer die Augen. Er folgte seinen Eltern, die auf der Flucht in Pommern umkamen. Landwirt und Schneidermeister August Grube, Minna Grube, Borchersdorf bei Königsberg. Schwager, Ernst Rangnik, Quanditten, Januar 1945 verschleppt. Sie bleiben uns alle unvergessen. In stiller Trauer: Charlotte Grube, geb. Binsau. Marlene und Hartmut, als Kinder. Angerburg, Rademacherstraße 3a. Jetzt: Pfreimd. Bayern, Schlachthausgasse 44

Gott nahm heute, meinen lieben, guten Mann, unseren treusorgenden Vater, meinen letzten treuen Sohn und Schwager, den Sparkassendirektor Otto Schulz, im 56. Lebensjahr zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Anni Schulz, geb. Peschke. Eckhard Schulz. Wolfram Schulz. Auguste Schulz, geb. Plaumann. Gertrud Peschke. Northeim, Hannover, den 16. September 1953

Am 4. September 1953 ging mein lieber Bruder, Schwager und Onkel, Bäckermeister Albert Klein, früher: Königsberg, zur ewigen Ruhe ein. In stiller Trauer: Familie Hugo Klein. Sinzheim-Halberstung bei Baden-Baden

Am 21. August 1953 entschlief plötzlich und unerwartet, unser geliebter Sohn und Bruder, Jürgen, im Alter von zwölf Jahren. In tiefem Schmerz: Willi Jablonski. Frieda Jablonski, geb. Ziemkus. Klaus Jablonski. Buddern, Kreis Angerburg. Jetzt: Hamburg 19. Hartwig-Hesse-Straße 35

Am 1. September 1953 entschlief in Spremberg N-L im 68. Lebensjahre, mein langjähriger Mitarbeiter, der Waldkeimer Kämmerer, Herr Gustav Kohn. Sein ganzes Wirken galt in seltener Treue, Fleiß und Umsicht bis zum bitteren Ende 1945, wo er den Gutstreck in die Fremde leitete, nur unserer Scholle. Das Gedenken an ihn bleibt immer mit dem an die verlorene Heimat dankbar verbunden. Hüttenbach-Waldkeim

Nach schwerer, gut überstandener Operation, verschied am 13. September 1953, uns allen unerwartet, mein herzensguter Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater, der Bauer Gustav Madsack, im Alter von 69 Jahren. In tiefer Trauer: Marie Mudsack nebst Kindern. Schmauch, Abbau, Kreis Pr.-Holland, jetzt: Unterhausen, Kreis Weilheim (Obb.)

Gott, der Herr, nahm am 8. September 1953 plötzlich und unerwartet, nach einem arbeitsreichen Leben, meinen herzensguten Mann, meinen lieben Schwiegersohn, unseren Bruder, Schwager, Onkel und Neffen, Herrn Ernst Tollkiehn, im Alter von 55 Jahren zu sich in sein ewiges Reich. In tiefer Trauer im Namen aller Hinterbliebenen: Frau Frieda Tollkiehn, geb. Kreuer. Königsberg, Allenstein. Jetzt: Köln-Kalk, Hachenburger Straße 16

Unsere geliebte Mutter und Omi, die Bäckermeisterwitwe, Frau Luise Schwarz, geb. Hinz, ist am 30. August 1953, plötzlich und unerwartet  im 77. Lebensjahr an Herzschlag verstorben. Sie folgte ihren, im Zweiten Weltkrieg verlorenen, drei Kindern in die Ewigkeit nach. Ferner gedenke ich meines lieben Vaters und Schwagers, Hans Plaumann, seit 1945 im Osten vermisst. Die trauernden Kinder: Christel Jerzembski, geb. Schwarz. Heinz Jerzembski, zwei Enkelkinder. Anneliese Plaumann. Barten, Kreis Rastenburg, Ostpreußen. Jetzt: Braunschweig-Gliesmarode, Berlinder Straße 8

Am 18. Juni 1953 entschlief sanft nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe Mutti, Schwiegermutter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante, Frau Martha Reinke, geb. Birth, im 54. Lebensjahr. Gleichzeitig gedenke ich meines lieben Vaters, Paul Reinke, geb. 23.12.1899 sowie meines lieben Bruders, Alfred Reinke, geb. 05.11.1927. Beide vermisst im Osten. Im Namen aller Hinterbliebenen Elfriede Mondry, geb. Reinke. Früher: Königsberg, Ponarther Hofstraße 8. Jetzt: Hamburg-Eidelstedt, Lohkampstraße

Ruhe sanft! Nach längerer Krankheit verstarb heute um 16.15 Uhr, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Witwe Johanna Radtke, geb. Gorny, früher: Roschenen, Kreis Bartenstein, im Alter von 74 Jahren. In stiller Trauer: Oskar Wolff und Frau Martha, geb. Radtke und Angehörige. Velpe, Westf., den 7. September 1953

Am 5. September 1953 ging unsere liebe Oma, Frau Johanna Ruhnke, geb. Rieder, nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 75 Jahren, zur ewigen Ruhe ein. In stiller Trauer: Franz Kreutzahler, Assel. Ingrid Kreutzahler, Germiston. Früher Ebenrode, Kreis Schloßberg

Am 20. August 1953 hat unser liebes Mutterchen, unsere unvergessliche, liebe, kleine Oma, im 76. Lebensjahr, ihre Augen für immer geschlossen. Martha Gerull, geb. Mikat, früher Gut Moritzkehmen, Tilsit. Familie Emil Gerull, Cismar, Holstein. Familie Willy Gerull, Wuppertal-Barmen. Else Gerull, Braunschweig. Helmut und Hildegard von der Werth, Lüneburg. Wuppertal-Barmen, den 13. September 1953

Nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, entschlief am 11. August 1953 im Krankenhaus Buchholz, meine innigstgeliebte Frau und Lebensgefährtin, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Omi, Schwester, Schwägerin und Tante, Anna Uschkoreit, geb. Tomoscheit, im Alter von 67 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Franz Uschkoreit. Gr.-Stangenwald, Kreis Gumbinnen und Heinrichsfelde, Kreis Schloßberg. Jetzt: Holm-Seppensen, Kreis Harburg. Die Beerdigung fand am 14. August 1953 auf dem Friedhof in Buchholz statt.

Fern ihrer Heimat verstarb am 8. September 1953, nach kurzer, schwerer Krankheit, meine liebe, unvergessliche Frau und treusorgende Mutter, Ella Görke, früher: Schönwalde, Kreis Heiligenbeil, im 57. Lebensjahr. Sie folgte ihrer in der Heimat zurückgebliebenen Mutter und Schwiegermutter und ihrer einzigen 22jährigen Tochter Anita, die an den Folgen der Flucht in Sonneberg (Thüringen) 1947 verstarb. In stiller Trauer: Gustav Görke. Sohn Karl. Kurt Hill, Schwager. Hanna Hill, geb. Görke und Kinder. Grete Görke, Schwägerin. Bad Zwischenahn, Hamburg, Ostzone

Fern ihrer heißgeliebten Heimat, entschlief sanft, am 4. September 1953 um 0.30 Uhr, nach schwerem Leiden, kurz vor Vollendung ihres 80. Lebensjahres, meine liebe Schwester, unsere gute Tante Hans, die ehemalige Landwirtin, Frau Johanna Rohrmoser, geb. Zogeiser, Birkenfelde, Kreis Pillkallen, Ostpreußen. Im Namen aller Hinterbliebenen: Benno Zogeiser, sowj. bes. Zone. Arno Rohrmoser, Langenberg, Rhld., Bismarckstraße 5. Lotte Dyck, geb. Rohrmoser, W.-Oberbarmen, Lönsstraße 57. Gertrud Zogeiser, Adoptivtochter, Elsdorf, Kreis Rendsburg

Zum Gedenken. Am 22. September 1953, entschlief nach langer, schwerer Krankheit, im Alter von 54 Jahren, meine liebe Frau, unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwägerin, Tante, Schwiegermutter und Oma, Frau Anna Jodmikat, geb. Wedelewski. Sie folgte ihrem zweiten Sohn Curt, der im Mai 1941 mit dem Schlachtschiff »Bismarck« im Atlantik unterging. In schwerem Leid: Emil Jodmikat. Herbert Jodmikat und Frau, eiligenhaus, Banhofstraße 48. Werner Jodmikat und Frau, Hannover, Kniestraße 71. Jetzt: Delmenhorst, Tiefer Weg 50

Am 7. September 1953, ist mein guter Lebenskamerad, Frau Gertrude Liedtke, geb. Melchert, früher: Osterode, Ostpreußen, Kreis- und Stadtsparkasse. Bad Liebenzell, Kreis Calw, Reuchlinweg 17

Am 1. September 1953, entschlief sanft, fern der alten Heimat, in Essen-Werden, meine gute Schwester, Helene Wollermann, geb. Prager, früher: Krausenwalde bei Gumbinnen, im 80. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Anna Kallberg, geb. Prager. Essen-Werden, Pastoratsberg, Am Turm 3a

Am 6. August 1953, entschlief unerwartet, infolge eines Schlaganfalles, meine liebe Frau, unsere stets sorgende Mutter, Schwiegermutter und Omi, Frau Elisabeth Sawitzki, geb. Borneck, im 69. Lebensjahre, tief betrauert und verehrt von ihren Angehörigen und allen, die sie kannten. Im Namen aller Hinterbliebenen: Willi Sawitzki, Oberfeuerwehrmann a. D. aus Königsberg, zuletzt wohnhaft in Deutsch-Eylau (Westpreußen), Banhofstraße 12. Vilkerath bei Overath, (Bez. Köln), Bahnhofsweg 31

Verschiedenes

Wer kenn bestätigen, dass Rotraud Saager, Königsberg, vom 17.10.1939 bis zum 01.04.1940 in Gr.-Lauth, Kreis Pr.-Wylau, Ostpreußen und vom 01.04.1940 bis zum 01.10.1940 in Schillwen, Kreis Heydekrug, Memelland, zur Ableistung des Reichsarbeitsdienstes herangezogen war? Nachricht erbittet Rotraud Saager, Emlichheim, Gr.-Bentheim, Apotheke

Wer kann mir die Adressen von Herrn Rechtsanwalt Horst Bitzer, früher Königsberg, Steindamm 132/133, oder die seiner Sekretärin, Fräulein Erna Hardt, beschaffen? Brauche Auskünfte über Verwaltung Kino Prismat, Nachricht erbittet Frau Erika Schultheis, geb. Lehmann, Thiemsdorf, Ostpreußen, jetzt: Frankfurt (Main), Bruchfeldstraße 65b

Bestätigungen

Wer kann bestätigen, dass Gerhard, Heinz Rindfleisch, geb. 08.04.1928 in Königsberg, bis November 1944 ununterbrochen in Königsberg, Heilsberger Straße 59 wohnhaft gewesen ist?

Suchanzeigen

Wer kann Auskunft geben über Paul Balle, aus Lyck, Ostpreußen? Derselbe war verheiratet mit Gerda Engler, aus Königsberg und auch dort bei seinen Schwiegereltern wohnhaft gewesen. Die Wohnung war gegenüber der Reichsbahndirektion. Nachricht erbittet Otto Plöger, Schwäbisch Gmünd, Justinus-Kerner-Straße 13, Württ. Unkosten werden erstattet.

Königsberger! Gesucht werden: Frau Anni Baumgart, geb. Gabriel, geb. am 07.11.1899, Stägemannstraße 86. Zuletzt am 03.04.1945 in ihrer Wohnung gesehen.

Fritz Baumgart, geb. am 26.06.1888, Betriebsdirektor der Ladoi, Königsberg, Volkssturmeinsatz bei Gr.-Friedrichsberg. Nachricht erbittet Frida Plogschties, geb. Gabriel, Sange, Kreis Olpe über Finnentrop, Unkosten werden erstattet.

Egon Bleich, geb. 05.01.1931 oder 1932 in Insterburg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Blumenthal (früher: Karolehnen), Kreis Insterburg. Nachricht erbittet seine Pflegemutter Frau Minna Kion, Schleisheim bei München, Dachauer Straße 19

Gesucht werden Ilse und Regina Brasseit, geb. am 20.06.1938 (Zwillinge) aus Königsberg, Kunzener Weg 18. Vater war Lehrer Ernst Brasseit. Wer weiß etwas über das Schicksal der Gesuchten?

Wer kann Auskunft geben über das Schicksal meiner Frau, Erna Buchhorn, geb. Messetat, geb. am 10.09.1898 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Ponarther Straße 25. Meine Frau soll am 27. Januar 1945 mit Familie Zapf und Familie Speckmann, aus demselben Hause, Königsberg in Richtung Pillau verlassen haben. Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet Willy Buchhorn, Hamburg-Bramfeld, Am Damm 16

Hermann Domroes, geb. 05.08.1911 in Kamerau bei Danzig, Wagenmeister, Dienststelle BWW Nasser Garten, Königsberg. Am 29. Januar 1945 zur Wehrmacht eingezogen, angeblich Pestalozzischule gelegen? Letzte Nachricht 08.03.1945 aus Königsberg.

Max Odebrett, geb. 12.03.1882 in Königsberg, Schlosser bei Ausbesserungswerk Pnarth der Reichsbahn, wohnhaft Königsberg-Ponarth, Buddestraße 20, wurde angeblich am 11. April 1945 mit anderen Einwohnern von Russen nach Löwenhagen getrieben und dort behalten.

Paul Odebrett, geb. 12.08.1892 in Königsberg, Kaufmann der Getreidebranche, Futtermittel usw., wohnhaft Königsberg, Kneiphöfsche Langgasse 49, war zuletzt in Thorn als Feldwebel in einem Gefangenenlager Aufseher. Letzte Nachricht Anfang Januar von da.

Wer kann Auskunft geben über den Oberfeldwebel Albert Froese, geb. 03.08.1897 in Moritzlauken, Kreis Insterburg. Feldpostnr. 42 978, war bei Baukomp, als Komp.-Führer in Rumänien, seit 1945 keine Nachricht.

Achtung. Lycker und Rastenburger! Wer hat meinen Mann Ludwig Gregel, geb. 26.08.1893, nach dem 24.02.1945 gesehen und kann irgendwelche Angaben machen, wo er hingekommen ist? Wurde von den Russen am 24.02.1945 aus Scharfs, Kreis Rastenburg, verschleppt. Nachricht erbittet Marie Gregel, Diestedde-Entrup 56 bei Bekkum, Westf.

Wer weiß etwas von meinem Mann, Fritz Görke, Grenadier? Vermisst seit August 1944 im Kreise Wirballen, seitdem keine Nachricht. Heimatanschrift: Königsberg, Alter Garten 46a, Feldpostnr. 32 445b. Wirballen. Nachricht erbittet Frau Liesbeth Görke, geb. Tollnick, Sparneck, Obfr., Haus 150

Wer weiß etwas über den Verbleib des Bauern Gustav Hoffmann, geb. am 04.07.1895, wohnhaft in Seerappen, Kreis Fischhausen und seiner Frau, Johanna, geb. Gebe, geb. am 22.03.1902, und seinen Kindern Armin und Marga? Nachricht erbittet Fritz Gebe in Bendorf, Hanerau-Land, Kreis Rendsburg

Hans-Dietrich Holldack (Bild ist abgebildet), geb. 1915, Größe 1,90 m, seit Januar 1944 in Russland vermisst. Feldpostnr. 10 502 D, Division 61. Regt. 176, 7. Komp. Wer kann Auskunft geben? Nachricht erbittet Frau Hildegardt Holldack, Lahr-Dinglingen, Hauptstraße 58 II Tr., Schwarzwald-Baden

Franz Kahlau, geb. 17.03.1900, Werkmeister, aus Puscdorf, Kreis Insterburg, Ostpreußen, war bis 1945 bei Schichau Schiffswerft in Königsberg beschäftigt. Wer war mit ihm zusammen? Nachricht erbittet Frau Marta Kahlau, Betzweiler über Suiz, Kreis Freudenstadt (Neckar)

Horst Klein, geb. 28.08.1922, früherer Wohnort Trakehnen, Ostpreußen, letzte Feldpostnr. 39 196. Von April bis Ende Juni 1944 Gefreiter und Kraftfahrer b. d. Offz. Der B-Stelle 37 im Mittelabschnitt der Ostfront. Vom 30.06.1944 von der Einheit als vermisst gemeldet. Wer weiß etwas über unseren Sohn? Für jede Auskunft sind wir dankbar und erstatten gerne alle Unkosten. Nachricht erbittet Friedrich Klein, Bahrenhof über Oldesloe, Kreis Segeberg, Holstein

Helmut Kordass, aus Königsberg-Ponarth-Ost, Hirschgasse 30, geb. 05.11.1930, Rudi Krause, geb. 26.07.1930 aus Königsberg, Unterhaberberg 41. Nachricht erbittet Hans-Dieter Heyse, Garmisch-Partenkirchen, postlagernd

Wer kann Auskunft geben über Lieselotte Lutter, geb. am 22.05.1930 in Königsberg, oder war mit ihr zusammen im Lager Altenkirch, Kreis Tilsit-Ragnit? Zuletzt gesehen im Gefängnishof von Ragnist, aus dem sie angeblich nach Russland verschleppt worden ist. Nachricht erbittet Ernst Hölge, Rheine (Westf.), Darbrokstraße 137

Wer kann Auskunft geben über den Obergefr. Walter Kroplo, aus Osterode, Ostpreußen, geb. 01.03.1910? Feldpostnr. 29 459 E. Vermisst seit dem 01.10.1941 bei Tschistra-Moskau. Nachricht erbittet Frau Marta Kroplo, Kirchhain N.L., Dammweg 8

Gesucht wird der Albauer, Jurgis Lauszus, geb. am 22.11.1865 zu Uschkullmen, Kreis Tilsit-Ragnit, Ostpreußen. Er kam während der Flucht ins Altersheim Schippenbeil, Kreis Bartenstein, Ostpreußen. Wer weiß, ob und wohin die Insassen des Altersheimes evakuiert worden sind? Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet H. Naujoks, Dom Fürstenhagen über Seesen (Harz)

Wer kennt die Anschrift des ostpr. Russland-Heimkehrers Fritz Matschick, Feldpostnr. 16 945, 1. Radf.-Schwdr. 383? Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet Gustav Hinz, Bechtheim, Kreis Worms a/Rh., Markt 3

Wer weiß über den Verbleib des Gefreiten Willy Naujoks, Feldpostnr. 07 903 E, 6. Inf.-Div., Gr.-Regt. 312, geb. am 18.08.1925 zu Bojehmen, Kreis Tilsit-Ragnit, Ostpreußen, vermisst am 24.06.1944 bei den Kämpfen bei Witebsk an der Smolensker Rollbahn? Auch für den kleinst. Hinweis dankbar. Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet Herr Naujoks,  z. Z. Dom Fürstenhagen über Seesen a/Harz

Heiligenbeiler! Wer kann Auskunft geben über meine Großmutter Frau Auguste Neumann, Heiligenbeil, Schmiedestraße 1 b (Ostdeutsche Maschinenfabrik)? Letzte Nachricht im Januar 1945. Nachricht erbittet Emil Neumann, Rattelsdorf 33 b, Bamberg (Oberfranken)

Gertrud Paape, geb. 07.01.1908 in Preußwalde, Kreis Ragnit. Zuletzt im Februar 1945 in Berlin gesehen und angeblich durch Bahnhofsmission nach Lüneburg befördert worden. Möglicherweise in einem Heim untergebracht.

Gustav Noklies (Nucklies), etwa 70 Jahre alt, in Grüntal, Kreis Ragnit geboren. Letzte Wohnung Ragnit, Anger 2. Auskunft erbittet für Anna Nucklies in der sowj. bes. Zone Fräulein Charl. Conrad, Hamburg 39, Sierichstraße 20 (bei Gollnick)

Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn, Bruno Peyszan, geb. 10. Juni 1925 in Waldhausen, Kreis Insterburg, Ostpreußen. Gefreiter in einem Grenadier-Regiment, Feldpostnr. 44 392 C? Letzte Nachricht am 19. Januar 1945. Die Truppe war im Gr. Weichselbog. und zog sich nach seinem Schreiben nach Krakau zurück. Nachricht erbittet Fritz Peyszan, Oetzen 26, Kreis Uelzen (Lüneburger Heide)

Wer kann Auskunft geben über meinen Vater, den Viehhändler Gustav Saborowski aus Hohenstein, Ostpreußen, Landwehrweg 47. Mein Vater wurde von den Russen verschleppt und soll 1945 in einem Lager in Russland gestorben sein. Personen, die mit meinem Vater zusammen waren oder genaue Auskunft geben können, wollen sich bitte gegen Unkostenerstattung melden. Christel Pollmann, geb. Saborowski, Senne I, Paderborner Straße 582, Post Brackwede

Alex Olschewski, Ingenieur, geb. 21. November 1890, Gr.-Damerau, Kreis Marienburg. Frieda Olschewski, geb. Wnendt, geb. 28.07.1893, Osterode, Ostpreußen, wohnhaft in Königsberg, Sophienstraße 7. Von beiden fehlt bisher jede Nachricht. Nachricht erbittet Emil Wnendt. Hannover-Limmer, Harenberger Straße 30

Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Karl Quednau, geboren am 19.04.1887? Er war zuletzt als Volkssturmmann im Abschnitt Königsberg-Juditten eingesetzt. Letzter Wohnort war Königsberg, Roonstraße 12. Wer kann ferner Auskunft geben über meinen Sohn, Gerhard Quednau, geb. am 22.07.1927 in Bischofsburg, Kreis Rößel? Seine Anschrift lautete: Schütze Gerhard Quednau, 4. Komp. Pz.-Jäg.-Ers.- und Ausb.-Abt. 1 in Allenstein. Er soll verwundet worden und in ein Lazarett in Danzig gekommen sein. Wer war dort mit ihm zusammen und kann mir über seinen Verbleib Auskunft geben? Auskunft erbittet Frau Wilhelmine Quednau, Brambauer (Westf.), Josefstraße 36. Unkosten werden erstattet.

Gesucht wird: Gerhard Rippke, geb. am 20.09.1929, aus Drengfurt, Kreis Ratenburg, Ostpreußen, Bartelstraße 131. Er ist am 25./26. Januar 1945 auf der Flucht abhanden gekommen. Möglich ist auch Verschleppung. Nachricht erbittet: Franz Rippke, Neumünster, Holstein, Rendsburger Straße 85/89

Fritz Selewski, Königsberg, Liep, Innsbrucker Weg 1, der mir im Februar 1948 in Königsberg die Nachricht brachte, dass mein Mann Otto Liedtke, geb. 14.02.1892 in Königsberg, schon Ende Oktober 1945 im Lager Tapiau verstorben ist. Ferner suche ich den Lagerführer oder andere Personen, die mir den Tod meines Mannes bestätigen können. Nachricht erbittet: Anna Liedtke, geb. Bruchmann, Königsberg-Liep, Jägerndorfer Weg 33, jetzt: Michelsdorf, Post Cham. Obpf. Siedlung Bl. 2

Wer kann Auskunft geben über den Verbleib meines Sohnes, Adalbert Salomon, geb. am 20.11.1924, Uffz. im Inf.-Ausbildungs-Bat. 493 in Deutsch-Eylau. (Bild ist abgebildet). Herbst 1944. Heimatort Reichau, Ortsteil Schönrade, Kreis Wehlau, Ostpreußen. Auskunft erbittet: Kurt Salomon, Sebexen über Kreiensen (Harz)

Gesucht wird Fabrikbesitzer Franz Worm aus Zinten (Ostpreußen). Nachricht erbittet Eduard Mehl, Harpstedt (früher: Lötzen, Ostpreußen).

Gesucht wird Anna Tranelis, geb. am 17.08.1924, zuletzt wohnhaft Schillen, Kreis Tilsit-Ragnit, Nachricht erbittet das Amtsgericht Essen, 56 II 133/53

Wer kann Auskunft geben über meinen seit dem 15.01.1945 vermissten Sohn, den Obergefreiten Erwin Skupsch, aus Grünwalde, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen, zuletzt bei der Eineit Santow, Ausbildungsabt. II Hohensalza, Warthegau? Nachricht erbittet: Frau Emma Skupsch, zur Zeit Götzdorf, Kreis Stade, bei Familie R. Herrmann.

Gesucht wird Augstine, Hulda Schulz, zuletzt Braunsberg, Ostpreußen, Otto-Weinreich-Straße 4 a. Wer kann Auskunft geben? Nachricht erbittet Frau Hildegard Jacobi, München 13, Georgenstraße 134/I.

Eilt! Gesucht werden aus Guttstadt, Kreis Heilsberg, Seeburger Vorstadt, Familie Anton Schwark, sowie Frau Betty Nieswandt mit Sohn Alfons. Beide Familien wohnten 1945/1946 in Schönwiese bei Guttstadt. Frau Luzia Käsling, geb. Grotzka, beide zuletzt wohnhaft 1945/1947 in Noßberg, Kreis Heilsberg. Zuschrift erb. an Hermann Koch, Holwickede, Mühlenstraße 2

Auskunft wird gebeten. Heimkehreraussagen über Zivilgefangene

1.        Kreis Allenstein: Berta Schulz, verheiratet. Weitere Personenangaben liegen nicht vor.
2.        Altkirch, Kreis Heilsberg: Valerie Lange, geb. etwa 1930, und deren Mutter.
3.        Bollguden, Kreis Braunsberg: Emil Blaß, geboren etwa 1892, von Beruf Stadtunterförster
4.        Fischhausen oder Insterburg: August Wittke, geb. etwa 1899, von Beruf: Landwirt
5.        Königsberg: Braun, geb. etwa 1884, von Beruf Fuhrhalter
6.        Königsberg: Otto Kallweit, geb. etwa 1904, von Beruf Fischer. Seine Ehefrau und Tochter sollen in Aachen wohnhaft sein
7.        Königsberg: Frau Raddig oder Raddich, geb. etwa 1900, eine Tochter
8.        Königsberg-Metgethen: Frau Roß, geb. etwa 1900. Sie besaß eine Pflegetochter Ingrid, geb. etwa 1938
9.        Königsberg: Karl Schuhmacher, geb. etwa 1900, von Beruf Polizeiwachtmeister.
10.        Königsberg: Fritz Wölk, geb. etwa 1892, von Beruf: Fleischermeister.
11.        Königsberg: Paul Woelk, geb. etwa 1909, von Beruf: Schlossermeister
12.        Kreis Labiau: Edith Lehmann, geboren etwa 1915
13.        Kreis Mohrungen oder Königsberg: Eva von Kobilinski, geb. etwa 1900
14.        Kreis Samland: Fräulein Surmann, geb. etwa 1916
15.        Samrodt, Kreis Mohrungen: Helene Schröter. Weitere Personenangaben liegen nicht vor.
16.        Schalau, Kreis Tilsit-Ragnit: Martha Zablonski, geb. etwa 1926, von Beruf: Hausgehilfin. Der Vater war Gespannführer auf dem Vorwerk Schalau und ihre Mutter mit den übrigen Geschwistern bei der Bauernwitwe Ganies
17.        Tilsit: Inge Krause, geb. etwa 1930
18.        Ostpreußen: Drews, geb. etwa 1890, von Beruf: Landwirt und Bürgermeister
19.        Ostpreußen: Theo Tscherbadowski, von Beruf: Kaufmann
20.        Ostpreußen: Franz Klein, geb. 26.05.1907, Beruf: Hofmeister
21.        Ostpreußen: Leopold Neibrand oder Milbrand, geboren etwa 1895, Beruf ist nicht bekannt
22.        Ostpreußen: Traute Pawlak, geb. etwa 1922. Beruf ist nicht bekannt
23.        Ostpreußen: Preuß, geb. etwa 1909, Beruf: Arbeiter
24.        Ostpreußen: Anna Rohde, geb. etwa 1910. Beruf ist nicht bekannt
25.        Ostpreußen: Johann Switzky, geb. etwa 1905. Beruf ist nicht bekannt
26.        Ostpreußen: Erwin Weide, geb. etwa 1927, Beruf ist nicht bekannt
27.        Ostpreußen: Siegmund Zielinski, geb. etwa 1890. Beruf: Bauer
28.        Allenstein: Franz Dabrowski, geb. etwa 1900. Beruf: Melker
29.        Kreis Allenstein: Herr oder Frau Kinzel, Vorname, Geburtsdatum und Beruf nicht bekannt
30.        Allenstein oder Insterburg: Ida Schröter, geb. etwa 1907
31.        Insterburg: Herbert Hartwig, geb. 30.12.1928. Beruf: Bauer
32.        Goldap: Frau oder Fräulein Dimski, Vorname, Geburtsdatum und Beruf sind nicht bekannt
33.        Gollingen, Kreis Sensburg: Adolf Ketter, geb. etwa 1900, Beruf: Landwirt
34.        Sichelberg, Südostpreußen: Gerhard Koch, geb. etwa 1930. Beruf ist nicht bekannt
35.        Sichelberg, Südostpreußen: Wilhelm Mey oder May, geb. etwa 1904. Beruf: Kaufmann

Über nachstehend aufgeführte Zivilverschleppte haben Heimkehrer Aussagen gemacht. Wo sind Angehörige?

1.        Insterburg: Johann Brauer, geb. etwa 1903, von Beruf: Schreinermeister
2.        Klawsdorf, Kreis Rößel: August Krakau, geb. etwa 1900
3.        Königsberg: Fritz Baltrusch, geb. etwa 1887, Beruf: Polizeimeister
4.        Königsberg, Oberhaberberg: Erna Jahnke, geb. etwa 1900, verheiratet, hatte ein Blumengeschäft
5.        Königsberg: Gertrud Kreps, Weitere Personenangaben liegen nicht vor
6.        Königsberg: Elfriede Petereit, geb. etwa 1929
7.        Kortau bei Allenstein: Tischmann. Beruf: Pfleger in der Heilanstalt Kortau, verheiratet
8.        Linglack, Kreis Rößel: Luzia Langanki, geb. etwa 1924. Ihr Vater hieß Albert Langanki
9.        Kreis Samland: Eva oder Ingrid Bayer, geb. etwa 1930
10.        Ostpreußen: Erna Blum, geb. in der Zeit zwischen 1920 und 1930
11.        Ostpreußen: Lucie Klinger, geb. etwa 1908

Angehörige gesucht

Über nachstehend aufgeführte Landsleute liegen Nachrichten vor, und werden die Angehörigen gesucht:

1.        Wilhelm Pottschull, geb. 26.11.1884, in Sulinnen; gesucht wird Luise Pottschull, aus Großdorf, Kreis Johannisburg
2.        Bruno Pudelkow, geb. 27.07.1924 in Rotwalde; gesucht wird Käte Schach, aus Goldensee, Kreis Lötzen
3.        Karl Pulver, geb. 21.11.1905 in Trutschin, gesucht wird Helene Pulver, aus Neu-Guja, Kreis Angerburg
4.        Willy Pulver, geb. 18.04.1916 in Eydtkau; gesucht wird Ella Pulver aus Jreken, Kreis Ebenrode
5.        Adolf Purpur, geb. 03.09.1921 in Hohenstein; gesucht wird Theodora Purpur, aus Wirbel über Insterburg
6.        Johann Purwins, geb. 19.06.1917 in Matzwöhlen; gesucht wird Familie Purwins, aus Szanken bei Memel
7.        Walter Puttwall, geb. 10.05.1924 in Königsberg; gesucht wird Karl Puttwall, aus Königsberg, Kaporner Straße 49/51
8.        Ingeborg Quentin, geb. 30.12.1922, Geburtsort unbekannt; gesucht wird Familie Quentin, aus Lansk über Hohenstein
9.        Walter Quost, geb. 31.03.1921 in Ackerau; gesucht wird Anna Quost, aus Fuchsberg, Kreis Königsberg
10.        Heinrich Quitsch, geb. 12.09.1905 in Wilmsdorf; gesucht wird August Schüpper, aus Wilmsdorf, Kreis Whlau
11.        Hans Rabe, geb. 09.09.1928 in Königsberg; gesucht wird Waltraut Rabe, aus Königsberg, Jerusalemer Straße 22
12.        Otto Rabe, geb. 20.04.1905 in Weitenruh; gesucht wird Auguste Rabe, aus Weitenruh, Kreis Ebenrode
13.        Emil Rabuschat, geb. 21.01.1906 in Willkassen; gesucht wird Familie Rabuschat, aus Lötzen-Antonsdorf
14.        Franz Radomski, geb. 14.02.1915 in Kleinlensk; gesucht wird Pauline Radomski, aus Kleinlensk
15.        Ernst Radspun, geb. 02.08.1908 in Ottoberg; gesucht wird Familie Radspun, aus Angerapp, Kirchenstraße 77
16.        Helmuth Radtke, geb. 08.06.1908 in Bartlangen; gesucht wird Frieda Radtke, aus Schönfeld über Zinten
17.        Kurt Radzanowski, geb. 28.02.1903 in Marwalde; gesucht wird Hedwig Radzanowski, aus Neuhausen, Samland, Stelterstraße 25
18.        Otto Raezkowski, geb. 30.06.1898 in Grünfließ; gesucht wird Augusta Raezkowski, aus Grünfließ, Kreis Gumbinnen
19.        Christoph Ramm, geb. 25.12.1926 in Arklitten; gesucht wird Friedrich Ramm, aus Neuhausen, Kreis Samland, Werksiedlung
20.        Horst Ramm, geb.28.01.1925 in Arklitten; gesucht wird Friedrich Ramm, aus Neuhausen, Kreis Samland, Reichssiedlung
21.        Fritz Rahnenführer, geb. 30.04.1912 in Groß-Nuhr; gesucht wird Charlotte Rahnenführer, aus Groß-Hubnicken, Post Palmnicken, Kreis Samland
22.        Friedrich Raney, geb.29.12.1926 in Löcknick; gesucht wird Friedrich Raney, aus Löcknick, Kreis Gerdauen
23.        Erich Rattay, geb. 11.10.1901 in Allenstein; gesucht wird Frau Rattay, aus Bischofsburg, Bismarckstraße 3
24.        Oskar Rattay, geb. 04.01.1924 in Lilienfelde; gesucht wird Gottlieb Rattay aus Lilienfelde, Kreis Ortelsburg.

Nachrichten über vermisste Soldaten
Über nachstehend aufgeführte, ehemalige Wehrmachtsangehörige aus Ostpreußen liegen Nachrichten vor; gesucht werden die Angehörigen:

1.        Cranz: Kloss, Vorname unbekannt, zuletzt bei der 8. MG-Kp, Gren.-Reg. 154
2.        Drengfurth: Rudolf Klein, geb. etwa 1914, Obergefr. beim Festungs-Nachr.-Stab 24
3.        Gut Sacherau (Samland): Ferdinand von Glasow, e. Fw. Bei der Feldpostnr. 27 225 E
4.        Hussehnen: Fritz Brosche, geb. 10.12.1900, zuletzt bei der Feldpostnr. 36 100 A
5.        Insterburg oder Umgebung: Hugo Matsch, geb. etwa 1906, ledig, ev., arbeitete in der Landwirtschaft, Obergefr. bei 2. Fahrschwadron 509
6.        Kischen bei Kreuzingen: Helmut Göbel, geb. 1925, ledig
7.        Königsberg: Klingsporn, Vorname unbekannt, geb. 1924, Ltn. beim Reg. 694 der 340, Inf.-Div.
8.        Königsberg: Ehlers, Vorname unbekannt, vermutlich 1913 geb. Uffz, bei der 3. Batt, leichte Flak-Abt. 861
9.        Kuckerneese: Ernst Schaar, geb. etwa 1917 in Ostpreußen, ev., Obfw. bei der 24. Pu.-Div.
10.        Pillau: Kilian, geb. etwa 1927, ledig, Gefr. Bei der 6. Sturm-Gesch.-Komp., 16. Pz-Div.
11.        Stabigotten, Kreis Allenstein: Anton Böhm, geb. etwa 1914/1915, verheiratet, Arbeiter, Stabsgefr. Bei der 1. Aufkl.-Abt. 161
12.        Tapiau: Alfred Kremer, geb. etwa 1909/1910 in Tapiau, Schneider Fw.
13.        Zinten: Walter Hantel, geb. etwa 1913/1917, verheiratet, Oberfw.
14.        Ostpreußen: Brandenburg oder Brandenburger, Vorname unbekannt, verheiratet, Uffz. beim Inf.-Ers.-Bat. 67 in Spandau
15.        Ostpreußen: Krause, Vorname unbekannt, geb. in Russland, Feldw
16.        Ostpreußen: Käse, Vorname unbekannt, Postsekretär, Stabsfw. bei der Feldpostnr. 39 777
17.        Vermutlich Ostpreußen: Düllmann, Vorname unbekannt, geb. etwa 1893/1896, verheiratet, Ing., Hauptmann beim Pionier-Ers.-Bat. 1

Ferner liegen über nachstehend aufgeführte ehem. Wehrmachtsangehörige aus Ostpreußen Nachrichten vor; gesucht werden die Angehörigen:

1.        Umgebung Allenstein: Schurkes, Vorname unbekannt, geb. 1926, Landwirt, Gefr. bei der Feldpostnr. 22 062 C
2.        Goldap: Otto Schulz, geb. August 1908, verheiratet, Landwirt, Ehefrau: Elli, Obergefr. bei der Stabskomp. 386, 218, Inf.-Div., Feldpostnr. 03 347
3.        Kloppenburg: Josef Willien, geb. 1910, Landwirt, Obergefr. beim Hafenkapitän Coos
4.        Königsberg/Jerusalem: Ewald Weinke, geb. etwa 1911 in Ostpreußen, verheiratet, Laberverwalter, Obergefr. beim Landesschützen-Bat. 223
5.        Königsberg oder Umgebung: Schön, Vorname unbekannt, verheiratet, Uffz. bei der Feldpostnr. 36 087 E
6.        Königsberg oder Stolp: Alfred Poetsch, verheiratet, war bei der Einheit Luftgau-Postamt Posen, Feldpostnr. 00 408
7.        Königsberg: Hoffmann oder Hofmann, Vorname unbekannt, geb. 1929, ledig, Schüler, Grenadier beim Grenz-Ers.-Bat. 309 Ruhleben bei Berlin
8.        Königsberg-Ratshof: Felix Grau, geb. etwa 1900, Angestellter, Sanitäts-Uffz, bei der Kampfgruppe Bahl, Volssturmeinheit
9.        Königsberg: Berbaum oder Behrbaum, Vorname unbekannt, geb. etwa 1925, Abiturient, Obergefr. bei der Pionier-Horch- und Minier-Komp. 7
10.        Königsberg: Kurt Maschke, geb. 11.06.1912 in Königsberg, aktiver Soldat, Hauptfeldw. bei der Feldpostnr. 06 456
11.        Königsberg: Gerhard Hummer, geb. etwa 1922 in Königsberg, ledig, Gefr., bei der Stabskomp. Reg. Nachricht-Zug 545, Feldpostnr. 48 844 A
12.        Insterburg oder Umgebung: Gustav Schwarz, geb. etwa1902/1904 im Kreise Insterburg, verheiratet, Gutsarbeiter, Obergefr. bei der 2. Fahrschwadron 509, Feldpostnr. 21 609
13.        Lyck: Emil Dutschek oder Demutschek, geb. etwa 1910/1911, Reichsbahnheizer, von der Feldpost.-Nr. 13 595
14.        Umgebung von Lyck:Vermutllich Franz, Adamszek, Lehrer, Leutnant bei der Feldpostnr. 06 457
15.        Neidenburg: Richard Dilge, verheiratet, Kraftfahrer, Obergefreiter beim XXX, A. K., Feldpostnr. 32 139
16.        Pr.-Holland: Vorname unbekannt, Thoms, geb. etwa 1915, vermutlich in Pr.-Holland, verheiratet, Stabsgefreiter beim Reg. 366 227, Inf.-Div.
17.        Seedorf, Kreis Lötzen: Bruno Krause, geb. 1924, Kaufmann, Obergefr. bei der Feldpostnr. 44 047 C
18.        Ostpreußen: Vorname unbekannt, Schrade, geb. etwa 1900, verheiratet, Arbeiter, Soldat bei der Feldpostnr. 02 077
19.        Ostpreußen: Vorname unbekannt. Rogat, geb. etwa 1912, Landwirt, Wachtmeister beim 3. Art.-Reg. 1561
20.        Ostpreußen: Gustav Klein, geb. 15.09.1914, Obergefr. bei der Feldpostnr. 10 936 A
21.        Ostpreußen: Vorname unbekannt, Buttkereit, geb. etwa 1915, SS-Oscha bei der II. Abt. SS-Art.-Reg. 8 SS-Kav.-Di.
22.        Ostpreußen: Hans Baar, geb. etwa 1823/1824, ledig, Gefr. beim Stabs-Bat. Nachr.-Zug Art.-Reg. 33m 333. Inf.-Div.
23.        Vermutlich Ostpreuße: Vorname unbekannt, Sibald, geb. etwa 1896 in Ostpreußen, verheiratet, Gärtner, Uffz. beim Bau-Bat. 414, später Pionier-Brig. 453, Feldpostnr. 43 251
24.        Vermutlich Sensburg/Ortelsburg: Vorname unbekannt, Ciesla, geb. etwa 1914, vermutlich Landwirt, Obergefr. bei der Nachr.- und Aufkl.-Abt. 217
25.        Vermutlich Ostpreußen: Vorname unbekannt, Herrmann, geb. etwa 1900/1905, verheiratet, Tierarzt, Unterveterinär beim Armee-Pferdelazarett 602.

Über nachstehend aufgeführte ehemalige Wehrmachtsangehörige aus Ostpreußen liegen Nachrichten vor; gesucht werden die Angehörigen.

1.        Vermutlich Gumbinnen: Vermutlich Franz, Warnke oder Warneke, geb. etwa 1907/1908 in Ostpreußen, verheiratet, Beruf: Schreiner, Obergefreiter bei der Fedpostnr. 59 372 D
2.        Klackendorf, Kreis Rössel: Josef Parschau, geb. etwa 1895/1898, verh. Beruf: Bauer, Schütze beim Volkssturm-Batl. Rössel
3.        Königsberg: Karl Weunert, geb. etwa 1900/1905, verh., Unteroffizier bei der 2. Komp. Bau-Pionierbatl. 227
4.        Königsberg: Vorname unbekannt, Baumgarten, verh. Regimentskommandeur beim Art.-Regt. 788, zur besonderen Verwendung, Feldpostnr. 29 695
5.        Königsberg: Helmut Mohnke, geb. etwa 1913, ledig, aktiver Soldat, Oberfeldwebel bei der Jagd-Pak-Komp. 1254
6.        Königsberg: Kurt Galweit, geb. etwa 1915
7.        Umgebung von Königsberg: Vorname unbekannt, Thum, geb. etwa 1901
8.        Memel: Oskar Weiß, geb. etwa 1917, ledig, Beruf: Elektriker, Obergefreiter beim Panzer-Gren.-Reg. 1, 24. Panzer.-Div.
9.        Rastenburg: Fritz Weber, geb. etwa 1905/1910, Berufssoldat, Oberfeldwebel, bei der Feldpostnr. 57 486
10.        Stegen: Ernst Siemske, geb. etwa 1928, ledig
11.        Trakehnen: Hans Ortmann, geb. etwa 1916 in Trakehnen, Gestütswärter, Feldwebel, bei der Feldpostnr. 24 095.
12.        Ostpreußen: Hugo Böttcher, geb. etwa 1919, zuletzt bei der 2. Komp. 460, Korps.-Nachr., Feldpostnr. 16 002
13.        Ostpreußen: Vorname unbekannt, Funk, ge. Etwa 1908, verh., aktiver Soldat, Stabsfeldwebel bei der 4. Komp., Grenadier-Rgt, 984, Feldpostnr. 19 962 E
14.        Ostpreußen: August Perschke, geb. etwa 1908/1910 in Ostpreußen, verh. Beruf: Landwirt, Stabsgefr. Bei der Heeres-Flak 308, Feldpostnr. 59 155
15.        Ostpreußen: Heinrich Vogt, verh. Beruf: Lehrer, Leutnant bei der Feldpostnr. 66 909 E
16.        Ostpreußen: Konrad Standtke, geb. etwa 1910/1915, Beruf: Schmied, Oberfeldwebel
17.        Ostpreußen: Vorname unbekannt, Lukowski, geb. etwa 1905/1910, Beruf: Landwirt, Gefreiter bei der Fest.-Pak, Ersatz- und Ausbildungsabteilung 102, Posen
18.        Vermutlich aus Ostpreußen: Franz Sabotka, Gefreiter beim Pionier-Rgt.-Stab, zur bes.Verw. 103, Feldpostnr. 09 719
19.        Vermutlich aus Ostpreußen: Vorname unbekannt, Freytag, geb. etwa 1915/1917, verh., Beruf: Dreher oder Schlosser, Obergefreiter beim Waffenmeisterzug Nachschub-Div. 712, Feldpostnr. 09 899 B oder C

Heimkehrer-Aussagen über Landsleute. Über nachstehend aufgeführte Zivilverschleppte haben Heimkehrer Aussagen gemacht. Wo sind Angehörige?

1.        Ostpreußen: Idele Zacharias, geb. etwa 1923
2.        Altwartenburg, Kreis Allenstein: Martha Preuß, geb. etwa 1920. Sie war Haustochter.
3.        Flammberg, Kreis Ortelsburg: Helmut Chilla, geb. etwa 1928. Er war Gehilfe in der Landwirtschaft
4.        Kreis Heilsberg oder Kreis Rössel: Anni Ossowski, geb. etwa 1920. Sie war von Beruf Deutsche Rote-Kreuz-Schwester
5.        Königsberg: Samland, geb. etwa 1890. Herr Samland war in einer Brauerei in Königsberg-Ponarth oder Schönbruch tätig.
6.        Königsberg: Ein Fräulein unbekannten Namens, Anni, geb. etwa 1926. Sie war von Beruf Angestellte in einer Metzgerei in Königsberg, Oberhaberberg
7.        Gut Lindenberg, Gemeinde Robaben, Kreis Rössel: Ossenknecht. Sie war Gutsbesitzerin. Es handelt sich vermutlich um eine Frau Oxenknecht, Vorname: Agnes, geborene Gerigk
8.        Kreis Mohrungen: Christa Richter, geb. etwa 1928
9.        Reichenau, Kreis Osterode: Gerda Platt, geb. etwa 1928. Sie war ledig
10.        Springborn-Ermland, Kreis Heilsberg: Bruno Tietz, geb. etwa 1909. Er war von Beruf Landwirt
11.        Tannenwalde-Samland, Kreis Fischhausen: Erna Schiemanski. Weitere Personalangaben liegen nicht vor.
12.        Kreis Tilsit-Ragnit: Otto Luttkus, geb. 15.04. (Jahreszahl unbekannt). Otto Luttkus war von Beruf Bauer
13.        Wilhelmshöhe, Kreis Pr.-Eylau: Elli Sanewski, geb. etwa 1923

Auskunft wird erbeten

Weiter werden gesucht:
Frau Gerda Opalka, geb. Deutschmann, und ihr Mann, der Bürgermeister in einer masurischen Kleinstadt war.

Frau Marta Urbschat aus Schweizertal bei Hochfließ, Kreis Gumbinnen

Frau Auguste Keilau, geb. Jeworrek, geb. am 02.04.1892 in Drosdowen, wohnhaft bis 1944 in Königsberg, Wrangelstraße, dann in Reiken, Kreis Labiau

Oberzahlmeister Herbert Stumber, geb. am 24.10.1914, und seine Ehefrau Ursel, geb. Müller, geb. am 10.04.1919, zuletzt wohnhaft Königsberg, Straße unbekannt, sowie seine Mutter, Frau Else Stumber, geb. Woischwill, angeblich von Tilsit nach Cranz verzogen

Bauer, Philipp Lang, sen. geb. am 02.01.1866, wohnhaft gewesen in Scharen, Kreis Pillkallen. Er soll 1947 in Pillkallen oder Blumenfeld gestorben sein.

Erwin Hermann, Feldwebel, Feldpostnr. 22 523 (Panzerjäger). Er stammte aus dem Kreis Osterode oder Allenstein

Gertrud Anbau, geb. am 08.02.1924 in Ottenberge, Kreis Johannisburg. Sie wurde am 11.04.1945 aus Kersten, Kreis Sensburg, von den Russen verschleppt und soll 1946 im Lager Pr.-Eylau Nr. 7533/B gewesen sein.

Unteroffizier Erich Klammer, geb. 22.05.1916 in Woninken, Kreis Gerdauen, und seine Eltern. Erich Klammer wurde am 10.02.1944 vom Reserve-Lazarett VII Prag nach Königsberg verlegt.

Grassmann, 55 bis 60 Jahre alt, während des Krieges Standesbeamter bei der Stadtverwaltung Praschnitz/Südostpr.

Otto Kischkel aus Wittenwalde, Kreis Lyck

Tilsiter werden gesucht

Frau Anna Lemke, Tilsit, Drummstraße 7, oder Angehörige des Ehemannes, Fritz Lemke, geb. 08.06.1909

Frau Gertrud Kolander, geb. Tiedtke, geb. 20.01.1911

Wilhelm Urban, Stadtinspektor, Tilsit, Überm Teich

Georg Mischas, Postbeamter und Familie, Tilsit, Stolbecker Straße  3/4

Heinz Teichmann und Familie, Tilsit, Winkelstraße 12

Lothar Gold, geb. 17. oder 19.05.1909, Kraftfahrer

Eduard Kubbutat, beschäftigt gewesen bei Stadtjugendamt Tilsit

Anton Petrautzke, Tilsit, Clausiusstraße, geb. 1912/1915, Wachtmeister, letzte Anschrift: 1. Marsch-Aufkl.-Ers.-Abt. I Marienwerder im September 1944

Heinz Ross, geb. 17.07.1914, war bis 1939 beim Katasteramt Tilsit angestellt

Konrad Mertin, Hafenmeister, Tilsit, Stiftstraße

Ernst Wagner, und Frau Martha, geb. Schiemann, geb. 24.03.1900, mit den Kindern Ingrid und Dietmar, Tilsit, Memelstraße 10

Hugo Räther, Hausbesitzer, Tilsit, Fleischerstraße 12

Frau Ida Massalski oder Erna, geb. Schepputtis, Johanna-Woll-Straße 10, später nach Wiederverheiratung Oberst-Hoffmann-Straße wohnhaft gewesen.

Walter Wagner, geb. 08.09.1912, Mechaniker, Tilsit, Siedlung; Paul Wagner, geb. 01.07.1900, letzter Wohnort, Neukirch, Kreis Elchniederung; Hans Wagner, geb. 13.08.1917, Chauffeur, Tilsit, Waldstraße 14.

Leonhardt Skubski, geb. ca. 1905, angeblich in Tilsit bei der Berufsfeuerwehr gewesen, verheiratet, und Familie. Skubski war von 1945 - 1947 in der Strafanstalt Insterburg, wo ist er heute?

Otto Kurbjuweit, Tilsit, Dammstraße 5, letzte Feldpostnr. 14 504 bei der 24. Pz.-Div. (Stalingrad)

Familie Beutler, Tilsit, Dirschauer Weg 16 oder 18

Frau Emma Krebs, Inhaberin einer Wäscherei und deren Sohn Werner, Tilsit, Deutsche Straße 12.
Max Rasch, geb. 22.09.1899, und seine Ehefrau Minna, geb. Duda, Tilsit, Stolbecker Straße, Nummer unbekannt

Frau Meta Schelhammer, geb. Bertulat, und deren Ehemann, Tilsit, Scheunenstraße 20, vermisst seit Februar 1945 in Neukirch/Lausita

Frau Gertrud Sandau, geb. Luschnat, geb. 27.08.1897, Tilsit-Splitter, Reiterweg

Frau Erna Reck, Tilsit, Schlageterstraße 11

Frau Dora Römer, geb. Wilutzki, Tilsit, Kasernenstraße. Tetzlaff, Frau, Witwe, des verstorbenen Cafehausbesitzers »Kaiserkrone«

Fräulein Ursula Stribny, geb. 03.11.1921, sowie ihre Schwester Herta und deren beider Mutter

Fritz Rasch, Beruf: Maler, geb. 17.10.1893. Wilhelm Heppner, geb. 1910 und Familie, Tilsit, Angerpromenade.

Frau Heyda, früher Kreuzingen, vordem Tilsit, Dragonerstraße, Gastwirtschaft

Erich Decker, Tilsit, Schlageterstraße 27. Lehmann, Tilsit, Schlageterstraße 27.

Pliquett, Monteur bei den E-Werken, wohnhaft gewesen Tilsit, Überm Teich, in der Nähe des Brackschen Friedhofs

Helmut Zander, geb. 1924/1925, Tilsit, Blücherstraße 1, Ecke Yorckstraße

Fräulein Meta Willomeit, geb. 1922 in Moers, wohnhaft gewesen Tilsit, Waldstraße 14, führt heute evtl. durch Heirat einen anderen Namen.

Friedrich Urbschat, geb. 20.11.1888, Steuermann auf Bagger »Altmark« und seine Ehefrau Martha, geb. Vogt, geb. 22.02.1888, Tilsit, Fleischerstraße 17

Schwester Meta, Tilsit, Kreiskrankenhaus (Nachname unbekannt), Vater war Lokomotivführer

Ernst Waschkowski, Maschinenmeister, Tilsit-Stadtheide, Robert-Koch-Weg 1, seit März 1945 verschollen.

Bruno Görtz, 1936/1937 Hauptmann in Tilsit. Wer kennt ihn und war zu damaliger Zeit Rechnungsführer bzw. Zahlmeister seiner Kompanie?

Kurt Römer und Frau Erna, Tilsit, Stromgasse 5. Ewerling, Frau, Witwe, Tilsit, Stromgasse 5. Franz Baer, Tilsit, Stromgasse 5. Familie Brost, Tilsit, Stromgasse 4

Weber, Inhaber eines Installationsgeschäftes in Tilsit

Ewald Sudau, geb. 26.10.1907 zu Leibgirren, Installateur, Tilsit, Saarstraße Nr. 4, seit Januar 1945 vermisst.

Wilbrath oder Milbrath, ca. 50 bis 55 Jahre alt. Seinerzeit auf dem Wehrmeldeamt in Tilsit angestellt gewesen.

Helmut Genutt, geb. 20.04.1917, Tilsit, Jägerstraße 13

Margarete Haese, geb. Zeising, Tilsit, Angerpromenade 9. Eckert & Krantz, Inhaber der Schiffsreederei Krantz, Tilsit

Gerhard Weiss und Frau Gerda, geb. 02.04.1911, mit den Kindern Dieter, Hartmut und Burghard, Tilsit, Sommerstraße 63a. Gerda Helbig, geb. Heidemann, Tilsit, Sprosserweg. Frida Dehn, Tilsit, Schwalbenweg, und Frau Wally, geb. Rohde, Sprosserweg

Richard Nobereit, ca. 50 Jahre, Tilsit-Stadtheide, zuletzt bei der Z.W.T. beschäftigt gewesen. Frau Anna Selmann, geb. Nobereit, Witwe, geb. 1889, Tilsit, Schwedenstraße 23

Wallentowitsch, Stabsfeldwebel bei der 12. (M.G.) Komp. I.-R. 43

Pr.-Eylau

Gesucht wird: Frau Elfriede Hinz und Sohn Klaus (Hauptmannswitwe)

Allenstein Stadt und Land

Liebe Allensteiner Landsleute! Wer kann Auskunft über den Verbleib der Familie Fritz Braun (Eisenwarengeschäft), Richtstraße, geben?

Gesucht werden: Hans Kösling, geb. 01.09.1894, aus der Bahnhofstraße 74. Herr Kösling war Angestellter bei der Kreisbauernschaft in Allenstein.

Paul Romeike und Frau (Getreide- und Futtermittelkaufmann), Kaiserstraße.

Wer kennt Herrn Gusta Gehrke, geb. 03.04.1875, aus der Roonstraße 55? Wer sind seine Angehörigen? Wer wohnte in der Roonstraße 55?

Johannisburg

Gesucht werden:
Heinrich Morgenroth, Oberstfeldmeister, Johannisburg

Paul Schulz, Obertruppführer, Schwallen

Adolf Kowalewski, Obertruppführer, Johannisburg, Ehefrau aus Erdmannen

Karl Bechainer, Johannisburg

Willy Siech, Kreisbauamt Johannisburg

Max Skierio und Ehefrau, Sohn des Superintendenten Skierio, Johannisburg

Paldfriede Garstka, geb. Pabies? War im September 1945 im Lager Siegen, seit dieser Zeit mit ihren Kindern verschollen. Ehemann soll verschleppt sein

Paul Pawelzik und Familie, Fleischermeister, Gehlenburg

 


Folge 28 vom 10.10.1953

Von den aus der Sowjetunion heimgekehrten Frauen stammen die folgenden aus Ostpreußen:

Irmgard Bandusch, geboren am 29.07.1929, aus Beyditten, entlassen nach München 22, Museumstraße 1

Hildegard Ewert, geb. 15.07.1928, aus Drosselwalde, nach Datteln/Westf., Albertstraße 13

Charlotte Gaschk, geb. Rohde, geb. 02.03.1913, aus Tiefenhagen, Kreis Angerapp, nach Oldesloe, Finkenweg 32

Christel Greger, geb. 09.11.1924, aus Königsberg, nach Flensburg, Schloßstraße 24

Ihna Krause, geb. 06.02.1914, aus Elbing, nach Aachen, Südstraße 29

Mathilde Lukaschewitz, 32 Jahre alt, aus Königsberg, nach Fischerheim bei Uelzen

Hedwig Ochotzki, geb. 07.11.1920, aus Rizheim, Kreis Wehlau, nac Nürnberg, Rudolstädter Straße 12

Erna Palloks, geb. Wermke, geb. 23.10.1920, aus Königsberg, nach Haan/Rhld., Horstmannsmühle 11 b.

Hulda Preuss, geb. Konopka, geb. 12.07.1908, aus Thomasfelde, nach Radevormwald/Rhld., Markt 3

Hildegard Richlick, geb. 21.08.1924, aus Königsberg, nach Düsseldorf, Hackenbrech 3

Maria Stange, aus Königsberg, Schleusenstraße 5, nach Delmenhorst, Bremer Straße, bei Patz

Gertrud Strewenski, geb. Baginski, geb. 16.01.1916, aus Grommels, nach Mannheim, Werderstraße 52

Irmgard Wiewald, geb. 30.04.1923, aus Miswalde, nach Iserlohn/Westf., Im Hasenwinkel 53

Käthe Winkel, geb. Jaensek, geb. 05.10.1901, aus Adl. Kessel, Kreis Johannisburg, nach Hannover, Wielandstraße 4c

Heimgekehrte Kriegsgefangene

Gerd Aldinger, geboren am 14.08.1913, aus Insterburg, entlassen nach Ulm/Donau, Hemstättenstraße 46

Otto Berger, 49 Jahre alt, aus Alt-Ukta, Kreis Sensburg, nach Vechta (Oldbg.)

Benno Block, geb. 22.10.1925, aus Talen/Tilsit, nach Gramke/Vechte

Karl-Heinz Bohlen, geb. 20.03.1920, aus Allenstein, nach Varel/Oldenb., Bahnhofstraße 38

Walter Buchholz, geb. 07.05.1921, aus Kuckerneese, nach München, Untermenzing, Gerlachstraße

Georg Dressler, geb. 11.12.1893, aus Btaunsberg, nach Heide/Holst., Schützenstraße 35

Erich Endrejat, geb. 28.01.1901, aus Ohldorf, Kreis Gumbinnen, nach Harresleeefeld

Dr. Herbert Harder, geb. 28.01.1907, aus Allenstein, nach Hamburg-Flottbek

Dr. Gerhard Haschke, geb. 01.07.1911, aus Königsberg, nach Düsseldorf, Kirchfeldstraße 84

Alfred Holzke, aus Allenstein, nach Kronach/Oberpfalz

Horst Jablonski, geb. 19.07.1926, aus Königsberg, nach Boppard/Rhld., Schützenstraße 17

Otto Just, geb. 18.06.1922, aus Rastenburg, nach Nortorf, Kreis Rendsburg

Fritz Klews, geb. 10.10.1899, aus Braunsberg, nach Hessendorf 36, bei Rinteln an der Weser

Emil Klotzke, geb. 17.06.1903, aus Braunsberg, nach Lüchow/Hann., Kreis Dannenberg

Karl-Albert Komm, geb. 18.07.1899, aus Tapiau/Wehlau, nach Wuppertal-Barmen, Bendelerstraße 59

Herbert Kümmel, geb. 13.02.1902, aus Königsberg, nach Rothenburg a. d. Tauber, Klostergasse 15

Erich Konrad, geb. 28.01.1905, aus Kramsdorf, Kreis Gumbinnen, nach Dierdorf/Westerwald, Siedlung 6

Bernd Kubitza, geb. 31.10.1921, aus Heinrichswalde, Kreis Elchniederung, nach Pullach bei München

Herbert Mattekat, geb. 07.04.1922, aus Waldau, nach Welper über Hattingen, Lindenstraße 39

Rudolf Michel, geb. 20.03.1918, aus Königsberg, nach Nürnberg-Langwasser, Striegauer Straße 58

Heinz Minuth, geb. 18.09.1921, aus Königsberg, nach Nienburg/Weser, Ziegelkamstraße 34

Erich Mosler, geb. 15.03.1917, aus Memel, nach Hohenlimburg/Westf. Klosterkamp 3

Wilhelm Neumann, geb. 12.11.1900, aus Keilergrund, Kreis Insterburg, nach Lintorf, Bez. Düsseldorf

Helmut Pollehn, geb. 13.11.1924, aus Königsberg, nach Dortmund-Hukade, Menglerstraße 63

Alfred Potrek, geb. 30.08.1909, aus Königsberg, nach Braunschweig, Homburgstraße 21

Helmut Purwin, geb. 16.12.1920, aus Seedorf, Kreis Lyck, nach Hann.-Letter, Kurze Wanne

Paul Recklies, geb. 02.10.1897, aus Königsberg, nach Selm, Kreis Lüdinghausen, Dorfstraße 245

Otto Reinsch, geb. 16.03.1901, aus Kanden/Heiligenbeil, nach Herne/Westf., Uhlandstraße 27c

Karl Rosowski, geb. 05.11.1899, aus Kl.-Schiemanen/Ortelsburg, nach Aerzen, Kreis Hameln, Gardenweg 4

Diedrich von Saint-Paul, geb. 22.03.1912, aus Königsberg, nach Weidenau/Sieg, Am Vogelsang 15

Richard Salewski, geb. 27.11.1911, aus Königsberg, nach Wesel/N. Rh., Feldstraße 43

Franz Schirrmacher, geb. 12.09.1892, aus Braunsberg, nach Lübeck, Moisling Allee 88a

Walter Schwark, geb. 18.10.1922, aus Heydekrug/Memel, nach Dassel, Kreis Einbeck

Erich Sköries, geb. 14.03.1921, aus Paleiten, Kreis Heydekrug, nach Tralau über Bad Oldesloe

Erich Segatz, geb. 09.01.1900, aus Insterburg, nach Kiel, Hansastraße 28

Benno Schulz, geb. 12.01.1928, aus Nikolaiken, Kreis Pr.-Holland, nach Kronshagen/Kiel, Heischberg 3

Franz Szepan, geb. 24.01.1899, aus Argeningken, Kreis Tilsit, nach Lünen-Alstede, Am Ohrenfeld 4

Werner Taureg, aus Memel, nach Itzehoe, Beekstraße 12

Georg Topowski, geb. 16.06.1923, aus Riesenburg, ohne Bestimmungsort

Heinrich Vogel, geb. 12.05.1920, aus Lyck-West, nach Hamburg, Gr. Josch, Heidestraße 1b

Horst Zielke, geb. 25.11.1925, aus Wiesel, Kreis Pr.-Holland, nach Wenzendorf bei Hamburg


Suchanzeigen

Suche ehem. Angestellte der ostpr. Viehverwertung (OZG), Königsberg, General-Litzmann-Straße. Nachicht erbittet Frau Anker, Heubühl, Post Polsdorf (Mittelfr.)

Walter Assmann, geb. 24.12.1910, in Krausendorf-Rastenburg, Ostpreußen, Kreis- und Stadtsparkassendirektor Schütz aus Rastenburg wird wegen einer dringenden Sache gesucht. Frau Auguste Grudnick, geb. Marks, aus Königsberg, Direktor Klein von der Bank  der Ostpreußischen Landschaft Rastenburg. Auskunft über die Personen erb. Frau Wilhelmine Assmann, Arnsberg, Westf., Lasmke 6

Treuburger und Sensburger! Wer kann Auskunft geben über Hans-Jürgen Boersch, geb. 02.09.1928 in Jesken bei Treuburg, wohnhaft gewesen in Reinkental bei Treuburg. Am 25.02.1945 von den Russen aus Sorquitten, Kreis Sensburg verschleppt. Unkosten werden erstatet. Nachricht erbittet Frau Boersch, zur Zeit bei Schrubbe, Mains, Schubertstraße 2

August Franz, geb. am 22. Juni 1870 in Neukirch, Kreis Elchniederung, Ostpreußen; Maria Franz, geb. 05.10.1859 in Petricken, Kreis Labiau, Ostpreußen, früher: Bruchhof, Kreis Tilsit-Ragnit. Meine Eltern waren zuletzt (1945) in Regitten, Kreis Braunsberg, in einer Schule untergebracht, seitdem habe ich keine Nachricht von ihnen. Nachricht erbittet Frau Helene Wedler, Hamburg 43, Duisberg-Süd 4

Gustav Freymann, geb. 22.02.1892, aus Königsberg, Speichersdorf, Ziegenweg 52, wurde im März 1945, auf der Flucht von Danzig aus verschleppt. Wer kann über seinen Verbleib Nachricht geben an Frau M. Freymann, Remscheid, Adolfstraße 8?

Walte,r Gustav, Adolf Holzlöhner, geb. 03.11.1912 in Marienburg, Reichsbahninspektor, wohnhaft Königsberg, wurde während seines Fluchtaufenthaltes in Danzig am 17.03.1945 aus einer in Danzig - Langfuhr stationierten Eineit der »Feldherrnhalle« eingezogen. Wer mit ihm dort oder später zusammen? Auskunft erbittet Frau Anna-Marie Holzlöhner, Bonn, Wiesenweg 29a

Gesucht wird die Firma Huse & Söhne, früher Königsberg, Paradeplatz 12. Auskunft erbittet Gustav Simon, Bremerhaen, Bürger 71 V

Wer kann Auskunft geben über den Verbleib von: Fräulein Charlotte Jakobeit, geb. 25.06.1900? Sie ist im Februar 1945 mit ihren Eltern in Pillau gesehen worden, mit denen sie nach Rauschen-Düne, Wiechertstraße, zurückgekehrt sein soll. Nachricht erbittet Frau Helene Krauskopf, Semmenstedt über Börssum, Kreis Wolfenbüttel

Wer kann Auskunft geben über Aufenthalt oder Verbleib von Frau Elly Karp, Alter etwa 55 Jahre, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Kalthof.

Gesucht werden Frau Berta Kassputties, geb. Ilgauds, früher aus Memel, Grünestraße, sowie Hans Ilgauds, früher aus Memel, Moltkestraße. Nachricht erbittet Frida Kessing, Wesselburen, Holstein, Bergstraße 1

Litauenheimkehrer! Wer kam am 10.05.1951 mit Sammeltransport »Kaunas« nach Deutschland und traf am 14.05.1951 um 17 Uhr im Lager Wolfen bei Bitterfeld mit einer Edith Lange ein? Im Auftrage der GPU waren ihr zwei Kinder (ein Junge, 8 Jahre, ein Mädchen, 10 Jahre) anvertraut. Am 06.07. oder 08. Juni 1951 kam Edith Lange (damals 13jährig) mit beiden Kindern in ein Kinder- oder Mädchenheim. Wer kam mit ihr von dort weg und wohin? Nachricht erbittet gegen Unkostenerstattung Herta Bartel, Bad Pyrmont, Humboldstraße 14

Helfer in Steuersachen Georg und Gerhard Lucas, wohnhaft gewesen in Königsberg, Wallstraße. Herr Lucas war Steuerberater meines Onkels Gustav Böhm, Kraam. Nachr. erbittet Ursula Kurschat, Mülheim (Ruhr) Buggenbeck 11


Ottilie Link, geb. Friedrich, geb. 10.02.1903 in Faulen, Kreis Osterode, letzte Wohnung Schwedrich über Hohenstein, Kreis Osterode. Nachricht erbittet Berta Friedrich, Rittmarshausen über Göttingen

Lisbeth, Johanna Marklowski, geb. Balasus, geb. Am 12.02.1920 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Prappelner Straße 31. Sie ist seit Anfang 1945  vermisst. Wer weiß etwas über den Verbleib meiner Frau? Nachricht erbittet Paul Marklowski, Bottrop, Westfalen, Paßstraße 86 II

Wer kann Auskunft geben über Fräulein Anna Matern, Konrektorin, zuletzt wohnhaft Lötzen, Ostpreußen, Gymnasialstraße 3. Es werden gebeten sich zu melden: Frau Daudert aus Rastenburg und Frau Wilhelm, die 1945 mit ihr in Sibirien zusammen waren. Nachricht erbittet Frau Poltz, bei Bork, Mölln, Kreis Lauenburg, Glaube-u.-Tat-Siedlung

Wer kann Auskunft geben über den Verbleib von Herbert Marsoch, geb. am 20.11.1922 in Lippau, Kreis Neidenburg, Ostpreußen? Er war zuletzt Zugführer in 3. Kp. Volkssturm in Grabnick bei Lyck, Ostpreußen und mit Lehrer Haasse und Buchkontrolleur Rolle, beide aus Neidenburg, Ostpreußen zusammen. Nachrcht erbittet Martini, Bad Schwartau, Lübecker Straße 45

Wer kann Auskunft geben über Fleischermeister Emil Migge, Wehrkirchen, Kreis Goldap? Er wurde vom Flüchtlingswagen in Pommern, Kreis Lauenburg auf dem Wege nach Lanz von Russen mitgenommen (am 10. März 1945). Nachricht erbittet Elise Migge, zur Zeit bei Ludt, Oberhausen, Osterfeld, Vestiadiestraße 3

Wer kann Auskunft geben über Paul Okunek, Rosenhalde bei Lyck. Paul Schwekutsch, Kölmerfelde bei Gehlenburg, Ostpreußen. A. Braun, Königsberg-Quednau. Meine Frau sucht Herta Plikat, verw. Rhode, geb. Hermann, aus Königsberg. Boyenstraße 18? Nachricht erbittet ihr ehemaliger Kriegskamerad Helmut Wenger, Ahrensbök, Bez. Kiel, Triftstraße

Fräulein Lisa Olschinski, etwa 35 - 36 Jahre, früher wohnhaft in der Nähe von Karlshof-Rastenburg. Sie war ehem. Rote-Kreuz-Schwester und ist nun Hebamme. Bis Januar 1945 in Taplau, Landesfrauenklinik. Ihre Angehörigen sollen jetzt in Schleswig-Holstein wohnen. Auskunft erbittet Frau Dr. med. Elisabeth Füngling, Köln-Rath, Fokkerweg 3

Wer kennt meinen Sohn Franz Pätsch, geb. am 26.06.1897 in Pillau, Ostpreußen? Er wohnte in Medenau, Kreis Samland, Ostpreußen, war Eisenbahner. Nachricht erbittet Frau Maria Pätsch, Schwanewede, Heidesiedlung 31, Kreis Osterholz-Scharmbeck

Willy Podzelny war Reichsbahnbeamter und wurde zum zweiten Mal am 06.03.1945 zur Wehrmacht nach Danzig-Langfuhr, Husarenkaserne, einberufen. Von der Zeit bin ich ohne Nachricht. Nachricht erbittet Edeltraut Podzelny, geb. Glembotzki, Bielefeld, Westfalen, Pries-Allee 43, früher: Johannisburg, Ostpreußen, Brandstraße 1

Alfred Prange war 1945 15 Jahre alt. 1945 nach dem Zuchthaus Tapiau von den Russen verschleppt. Nachricht erbittet Ursula Prange, Berlin-Neukölln, Truseweg 12

Heinz Sattig, geb. 14.08.1919 zu Neumersdorf (ich denke es soll Nemmersdorf heißen)? Bei Gumbinnen, Ostpreußen, wohnhaft zuletzt daselbst, bei Kriegsende Soldat. Vater: Heinrich Sattig, Sattler in Nemmersdorf. Nachricht erbittet das Ostpreußenblatt

Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Karl Quednau, geb. am 19.04.1887? Er war zuletzt als Volkssturmmann im Abschnitt Königsberg-Juditten eingesetzt. Letzter Wohnort war Königsberg, Roonstraße 12. Wer kann ferner Auskunft geben über meinen Sohn Gerhard Quednau, geb. am 22.07.1927 in Bischofsburg, Kreis Rößel? Seine Anschrift lautete: Schütze Gerhard Quednau, 4. Komp. Pz.-Jäg.-Ers.- und Ausb.-Abt. 1 in Allenstein. Er soll verwundet worden und in ein Lazarett in Danzig gekommen sein. Wer war dort mit ihm zusammen und kann mir über seinen Verbleib Auskunft geben? Auskunft erbittet Frau Wilhelmine Quednau, Brambauer, Westfalen, Josefstraße 36. Unkosten werden erstattet.

Wer kann Auskunft geben über Fritz Romeike, geb. 17.06.1907? SS-Rottenführer, Veterinär-Ausbildung- und Ersatzabt. In Vandern bei Zilenzick. Heimatanschrift: Königsberg, Löbenichtsche Langgasse 35. Seit 1945 keine Nachricht. Wer war mit ihm zusammen oder weiß etwa? Nachricht an Friedrich Romeike, Uelzen, Gr. Liederner Straße 11a. Früher: Medenau, Kreis Samland

Achtung! Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Oskar Schubstadt, geb. 01.09.1906, früher Feldpostnr. 03 634 B? Am 13. Juli 1944 vor Grodno vermisst. Letzte Wohnung Memel, Wallstraße 4. Nachricht erbittet Frau Helene Schubstadt, Walsum, Am Witrahm 21, geben Unkostenerstattung

Eilt! Gesucht werden aus Guttstadt, Kreis Heilsberg, Seeburger Vorstadt, Familie Anton Schwark sowie Frau Betty Nieswandt mit Sohn Alfons. Beide Familien wohnten 1945/1946 in Schönwiese bei Guttstadt. Frau Luzia Käsling, geb. Grotzka, Frau Lene Hirschberg, geb. Grotzka, beide zuletzt wohnhaft 1945/1947 in Noßberg, Kreis Heilsberg. Zuschrift erbittet Hermann Koch, Holzwickede, Mühlenstraße 3

Studiendirektor Ludwig Tonn (Tonas), aus Pogegen, Memelgebiet, umgesiedelt Vöcklabruck (Tirol), zuletzt Württ. Nachricht erbittet Herlit, Berlin-Lichterfelde-West, Marthastraße 3

Achtung! Wer kann Auskunft geben über das Schicksal meiner zwei Geschwister: Karl Weiß, geb. am 17.06-1915, und Gerda, geb. am 21.05.1922 in Steindorf, Kreis Labiau, Ostpreußen? Bruder soll sich im Jahre 1947/1948 im Kreise Uelzen aufgehalten haben. Schwester soll im Herbst 1948 aus der russischen Gefangenschaft entlassen worden sein. Wer Auskunft geben kann, schreibe bitte an Frau Herta Meier, Herfort, Westf. Am Ziegelofen 11. Unkosten werden erstattet.

Martin Weitzberg, geb. etwa 1924, Uscha in SS-Div. Frundsberg, zuletzt in amerk. Gefangenschaft. Vater war Lehrer in Ostpreußen, Beruf: Schlachtergeselle. Weitere Angaben fehlen. Nachricht erbittet Alfred Peserack, Mölln (Lauenburg), Tilsiter Straße 28

Verschiedenes

Wann verstorben? Hans Johannes Jährling, geb. 15.05.1909 in Königsberg. Beschäftigt gewesen bei der KWS in Königsberg. Nachricht erbittet Meta Jährling, Glückstadt (Elbe) Gr. Namenlosestraße 25

Wer kann bestätigen, dass Joh. Nickstadt, geb. am 01.10.1867, aus Külen, Kreis Tilsit-Ragnit, auf der Flucht verstorben ist? Er ist am 12.03.1945 von Karthaus, Westpreußen mit Frau Westphal und Kindern, aus Kl.-Heinrichsdorf, Kreis Elchniederung mitgefahren. Nachricht erbittet Frau Emma Nickstadt, Bunen, Oldbg.

Liebe Königsberger vom Kneiphof und Magisterstraße! Wer kann mit die eidesstattliche Erklärung geben, dass ich einen Sohn, Bruno Pfeiffer gehabt habe, geb. am 30.12.1924 in Königsberg, im städtischen Krankenhaus? Als 14jähriger ging er zur See. Am 9. April 1945 soll er bei den Kämpfen, im Raum Landsberg durch Kopfschuss gefallen sein. Für die Elternrente brauche ich dringend Papiere und Unterlagen, da diese verloren gegangen sind. Nachricht erbittet Frau Anna Pfeiffer, geb. Joseph, Bad Lauterberg, Harz, Obere Hauptstraße 208 II. Unkosten werden erstattet.

Wer kennt die Anschrift des ostpr. Russlandheimkehrers, Fritz Matschick, Feldpostnr. 16 945 I. Kradf.-Schwdr. 383. Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet Gustav Hinz, Bechtheim, Kreis Worms a. Rh., Markt 3

Amtliche Bekanntmachungen

Aufgebot zwecks Todeserklärung der Frau Charlotte Kusch, geb. Statthaus, aus Nickelsdorf, Kreis Wehlau, Ostpreußen, geb. am 30.11.1895. Nachricht bis zum 9. Dezember 1953, 12 Uhr, an Amtsgericht Zeven zu 2 II 140/53

Aufgebot zwecks Todeserklärung des Volkssturmmannes Michel Kunellis aus Wiesenheide, Kreis Heydekrug, Ostpreußen, geb. am 26.10.1888. Nachricht an Amtsgericht Zeven bis zum 09. Dezember 1953, 12 Uhr, zu i 22 207/53

Aufgebot
Es sind seit Ende 1945 verschollen und sollen für tot erklärt werden:
1.    Emil Sackel, geb. 21.01.1881 in Pietzacken, Kreis Lötzen, Landwirt
2.    Elma Marie Sackel, geb. Kossak, geb. 16.08.1879 in Nordenburg, Kreis Gerdauen, Landwirtschaftsehefrau. Beide zuletzt wohnhaft in Wissowatten.
Antragstellerin: Frau Letitzia Sackel, München, Steinstraße 57. Die Verschollenen werden aufgefordert sich spätestens bis 01. März 1954 im Zimmer 198/III des Amtsgericht München, Mariahifplatz 17a, zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Ferner ergeht die Aufforderung an alle, die Auskunft über die Verschollenen geben können, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Amtsgericht München

Amtsgericht   Lingen/Ems, den 3. September 1953
Geschäftsnummer: 5 II 131/53   Aufgebot
Die Irmgard Wegener in Salzbergen, Rheiner Straße 7, hat beantragt, ihren Vater, den verschollenen Invaliden Paul Wegener, geb. am 18.06.1872, Königsberg, zuletzt wohnhaft in Quartschen, Kreis Königsberg, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollenen wird aufgefordert, sich bis zum 01. November 1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu Melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

Amtsgericht   Lingen/Ems, den 21. September 1953
Geschäftsnummer: 5 II 128/53   Aufgebot
Die Ehefrau Marta Lorenscheit, geb. Reichert, in Nordlohne Nr. 342, Kreis Lingen, hat beantragt, ihren Ehemann, den verschollenen Waldarbeiter und Hausmeister, Ewald Lorenscheit, geb. am 27.05.1912 in Grußhausen, zuletzt Obergefr. in der Einheit, Feldpostnr. 24 858, zuletzt wohnhaft in Schneckenwalde, Ostpreußen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 25.11.1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

Durch Gerichtsbeschluss, ist der Tod und der Zeitpunkt des Todes der nachstehend bezeichneten Personen festgestellt worden:
Die mit Buchstaben bezeichneten Angaben bedeuten a) Anschrift am letzten bekannten Wohnsitz, b) letzte bekannte Truppenanschrift, c) zuständiges Amtsgericht und dessen Aktenzeichen, d) Tag des Beschlusses, e) Zeitpunkt des Todes.
1.    Julius Bunkus, 14.10.1877 Groß Jägersdorf, Ostpreußen, Maurer, a) Ostseebad Cranz, Ostpreußen, Adolphshöhe (später Talstraße 24) b - c) Walsrode 1 II 52/53, d) 19.09.1953, e) 31.01.1947m 24 Uhr
2.    Julius Butz, 24.01.1896 Danzig-Ohra, Abdecker, a) Danzig-Ohra, Korinthengasse 14, b) - c) Walsrode 1 II 47/53, d) 12.09.1952, e) 30.06.1945, 24 Uhr

II 50-51/53   Aufgebot
Der Tischlermeister Walter Piontek, Neuhaus, Kreis Paderborn, Residenzstraße Nr. 2, hat beantragt, seine Eltern
1.    Arbeiter Friedrich Piontek, geb. 31.10.1885 in Dobrawolla, Kreis Lyck
2.    Ernstine Piontek, geb. Homke, geb. 11.08.1885 im Kreis Samland, Ort unbekannt
Beide zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Bülowstraße 34, für tot zu erklären. Die Verschollenen werden aufgefordert, sich bis zum 10. Dezember 1953 bei dem unterzeichneten Gericht zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Alle, die Auskunft über die Verschollenen geben können, werden aufgefordert, dem Gericht bis zu dem bezeichneten Zeitpunkt Anzeige zu machen. Paderborn, den 23. September 1953  Das Amtsgericht

Das Amtsgericht   Soltau, den 10. September 1953
II 41/53   Beschluss
Der Flugzeugmaler - Gefreiter - Walter Hermann Funk, geb. am 3. Juni 1912 in Kl.-Nuhr, Kreis Wehlau, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Heiligenbeil, Legion-Condor-Weg 19, gilt als verschollenen und ist für tot erklärt.

4 II 13. 14/53   Beschluss
Die Eheleute Bauer Wilhelm Jonischkies, geb. am 20.03.1888 in Pageldienen und Madie Jonisckies, geb. Labrenz, geb. am 10.11.1890 in Sakuten, beide zuletzt in Maischlauken, Kreis Heydekrug, wohnhaft gewesen, werden für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird das Ende des Jahres 1945 festgestellt. Gerichtskosten werden nicht erhoben. Die notwendigen außergerichtlichen Kosten fallen dem Nachlass zur Last. 16. September 1953. Das Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Abt. 4

Das Amtsgericht   Soltau, den 19. September 1953
II 14  u.  15/53       Beschluss
Die nachstehen aufgeführten Personen gelten als verschollen und sind für tot erklärt.
1.    der Angestellte beim Landeshaus Königsberg, Otto Paun, geb. am 04.06.1898 in Altenberg, Kreis Samland, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Rippenstraße 4, Notwohnung Gebauhrstraße 6
2.    die Ehefrau Johanna Paun, verwitwete Krossa, geb. Neumann, geb. am 20.08.1887 in Stolzenfeld bei Schippenbeil, Kreis Bartenstein, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Rippenstraße 4, Notwohnung Gebauhrstraße 6

Das Amtsgericht   Soltau, den 10. September 1953
II 42/53      Beschluss
Der Rentner, Eduard, Friedrich, Wilhelm Bark, geb. am 02.01.1871 in Neu-Dollstadt, Kreis Pr.-Holland, zuletzt wohnhaft gewesen in Neu-Dollstadt, Kreis Pr.-Holland, zuletzt wohnhaft gewesen in Neu-Dollstadt, Kreis Pr.-Holland, Ostpreußen, gilt als Verschollen und ist für tot erklärt.

Auskunft wird gebeten
Über nachstehend aufgeführte Landsleute liegen Nachrichten vor, die Angehörigen werden gesucht:
1.    Kurt Reffke, geb. 14.10.1925 in Gumbinnen; gesucht wird Lina Reffke, aus Wilkendorfshof, Post Weißensee, Kreis Wehlau
2.    Max Rehberg, geb. 16.09.1897 in Malack; gesucht wird Familie Rehberg aus Löwenstein, Kreis Gerdauen
3.    Otto Rehberg, geb. 20.01.1909 in Königsberg; gesucht wird Familie Rehberg aus Königsberg, Waldburgstraße 1
4.    Walter Rehberg, geb. 01.01.1903 in Johannisburg; gesucht wird Ella Rehberg, aus Johannisburg, Niederung
5.    Willi Rehberg, geb. 22.04.1903 in Königsberg; gesucht wird Gertrud Rehberg, aus Königsberg, Lauth
6.    Kurt Reich, geb. 22.02.1920 in Bagdohnen; gesucht wird Johann Reich, aus Klein-Saurappen, Kreis Angerapp
7.    Werner Reich, geb.24.09.1909 in Königsberg; gesucht wird Emmi Reich, aus Königsberg, Selkestraße 16
8.    Kurt Reichardt, geb. 24.04.1921 in Soldahnen; gesucht wird Arthur Reichardt, aus Soldahnen
9.    Reinhard Reimann, geb. 03.05.1900, Geburtsort unbekannt; gesucht wird Familie Reimann aus Bartenstein oder Kreis Pr.-Eylau
10.    Rudi Reimann, geb. 16.06.1924 in Petershagen; gesucht wird Albert Reimann, Petershagen bei Pr.-Eylau
11.    Heinz Reimer, geb. 30.03.1923 in Mallssen; gesucht wird Josef Reimer, aus Eydtkau, Kreis Ebenrode.
12.    Fritz Reinert, geb. 31.07.1927 in Anlacken; gesucht wird Friedrich Reinert, aus Widminnen, Kreis Lötzen
13.    Alfred Reinhold, geb. 13.04.1911 in Kallmücken; gesucht wird Charlotte Reinhold, aus Tilsit, frühere Straße der SA 90
14.    Friedrich Reinhold, geb. 12.06.1920 in Pfaffenberg, gesucht wird Familie Reinhold, aus Ruttkau, Kreis Ortelsburg
15.    Heinz Reinhold, geb. 22.04.1927 in Lindendorf; gesucht wird Herr Reinhold aus Lindendorf über Peitschendorf, Kreis Sensburg
16.    Fritz Reinicke, geb. 05.01.1909 in Königsberg; gesucht wird Familie Reinicker, aus Königsberg, Kohlgasse 1
17.    Adolf Reinicker, geb. 27.06.1898 in Wilkowischken; gesucht wird Familie Reinicker aus Wilkowischken
18.    Gustav Reis, geb. 25.06.1904 in Kersten; gesucht wird Gustav Reis, aus Kersten, Kreis Sensburg
19.    Wilhelm Reischies, geb. 26.08.1926 in Kirschken; gesucht wird Maria Reischies, aus Ober-Allkehnen, Post Goldschmiede.
20.    Erwin Reise, geb. 12.05.1921 in Königsberg; gesucht wird Wilhelm Reise, aus Königsberg, Brandenburger Straße 69
21.    Franz Reisenauer, geb. 29.06.1904 in Sodrest; gesucht wird Marie Reisenauer, aus Ranten, Kreis Lötzen
22.    Johann Reisgies, geb. 01.05.1906 in Kukoreiten; gesuct wird Marie Reisgies, aus Schilleningken, Kreis Memel
23.    Fritz Brandtner, geb. 04.04.1921 in Alt-Grensfelde, Kreis Ebenrode; gesucht wird Ida Brandtner, aus Neu-Rattenau, Kreis Ebenrode
24.    Gerhard Gomm, geb. 14.02.1920 in Rehsau; gesucht wird Familie Gomm aus Königsberg-Quednau, Hauptstraße 9
25.    Heinz Hubert Lange, geb. 06.01.1905 in Osterode; gesucht wird Elisabeth Lange, aus Insterburg, Jordenstraße 48
26.    Albert Pierags, geb. 23.01.1904 in Grosten; gesucht wird Martha Pierags, aus Grießlienen bei Tilsit
27.    Adolf Heinrich Podzuweit, geb. 31.03.1926 in Wilklauken; gesucht wird Franz Podzuweit aus Bönick, Kreis Schloßberg
28.    Otto Raup, geb. 10.12.1920 in Goldap; gesucht wird Familie Otto Raup, aus Königsberg, frühere Straße der SA 6-7
29.    Leo Rehrig, geb. 30.06.1901 in Bochum; gesucht wird Emma Rehrig, aus Königsberg, Regrentenstraße 41
30.    Johann Reischieß, geb. 28.08.1902 in Janoschgöringen; gesucht wird Familie Reischieß aus Palmburg, Kreis Samland
31.    Victor Reiss, geb. 05.06.1921 in Bruchwalde; gesucht wird Andreas Reiss, aus Bruchwalde, Kreis Sensbug
32.    Heinz Reiter, geb. 08.11.1924 in Königsberg; gesucht wird Hermann Reiter, aus Königsberg, Blumenstraße 8
33.    Alfred Reith, geb. 09.02.1915 inSchillgallen; gesucht wird Familie Reith aus Goldap, Mühlenstraße29
34.    Hans Renner, geb. 01.07.1927 in Lauterwasser; gesucht wird Familie Renner aus Schwarzent, Kreis Hohenthal
35.    Bruno Resas, geb. 11.06.1926 in Blape; gesucht wird Wilhelm Resas, aus Feilenhof, Kreis Heydekrug

Über nachstehend aufgeführte Zivilverschleppte haben Heimkehrer Aussagen gemacht. Wo sind Angehörige?
1.    Friedland, Kreis Bartenstein: Christel Schwarz, geb. etwa 1921. Ihre Mutter soll in Berlin wohnhaft sein
2.    Königsberg, Schlachthof; Berner, geb. etwa 1895, Fleischermeister
3.    Königsberg, Luisenallee: Hermann Plitt, geb. etwa 1885, Oberlehrer. Seine Ehefrau soll in der Lüneburger Heide wohnhaft sein
4.    Königsberg-Lomse: Gertrud Scheffler, geb. etwa 1882. Sie besaß einen Sohn, der sich in Westdeutschland befinden soll
5.    Königsberg-Sackheim: Gertrud Schwarz, geb. etwa 1925
6.    Umgebung von Memel, etwa 30 km entfernt: Frau Pokalnischkies, geb. etwa 1891
7.    Rutkowitz, Kreis Neidenburg: Frau Berg, geb. in Berlin. Weitere Personalangaben liegen nicht vor
8.    Kreis Samland, etwa 10 km von Palmnicken: Fräulein Surmann, geb. etwa 1916
9.    Steegen, Kreis Pr.-Holland: Gustav Drews, geb. etwa 1910, Landwirt
10.    Tilsit: Inge Krause, geb. etwa 1930
11.    Tilsit: OttoPeters, geb. etwa 1879, Baumeister bei der Aktienbrauerei Tilsit. Sein Sohn war 1944 Landgerichtsrat in Berlin und eine Schwester war in Königsberg wohnhaft
12.    Ostpreußen: Liesbeth Arendt, geb. etwa 1925/1930

Über nachstehend aufgeführte ehemalige Wehrmachtsangehörige aus Ostpreußen liegen Nachrichten vor; gesucht werden die Angehörigen:
1.    Johannisburg oder Angerburg: Kurt Schuls, geb. 1921, ledig, Bauer, Gefreiter
2.    Königsberg: Schröder, Vorname unbekannt, geb. 1929, ledig, Schüler, Grenadier beim Gren.-Ersatz-Bat. 309, Ruhleben
3.    Königsberg: Valentin, Vorname unbekannt, geb. etwa 1905, zuletzt beim Luftgau-Kdo. I, Einsatzgruppe Nord
4.    Königsberg: Löffke, Vorname unbekannt, geb. etwa 1899, verheiratet, Polizeimeister
5.    Königsberg, Steindamm: Benno Augstein, geb. 1919, ledig, Schmied, Stabsgefreiter bei der 1. Flugmeldekompanie z. b. V. 1l Luftwaffe
6.    Umgebung Königsberg: Arndt, Vorname unbekannt, geb. etwa 1905, Obergefr.
7.    Königsberg oder Umgebung: Weinker, Vorname unbekannt, geb. etwa 1900, Stabsgefr. Beim Landesschützen-Bat. 223 Pr.-Eylau, Feldpostnr. 36 087
8.    Neidenburg: Walter Werth, geb. etwa 1910, Obergefr. bei der 14. Komp., Jäger-Rgt. 741, Feldpostnr. 43 601
9.    In der Schönfließ, Kreis Königsberg: Ewert, vermutlich Paul  geb. etwa 1898/1899, Uffz. bei der Heeres-Festungs-Art.-Abt. 1315
10.    Straßburg: Schulz, Vorname unbekannt, Soldat bei der Feldpostnr. 11 369
11.    Treuburg: Fuchs, Vorname unbekannt, verheiratet, Lehrer, Hauptmann bei der Nachschub-Kompanie der 170, I.D.
12.    Ostpreußen: Erwin Bensch, geb. etwa 1919 in Ostpreußen, Landwirt, Soldat bei der Feldpostnr. 21 577 C
13.    Ostpreußen: Kopiella, Vorname unbekannt, geb. etwa 1926, Obergefr., vermutlich bei der Feldpostnr. 10 992
14.    Ostpreußen: Walter Schliehn, verheiratet, Bauer und Kaltblut-Pferdezüchter, zuletzt beim Luftnachrichten-Rgt. 91
15.    Ostpreußen: Wruck,  Vorname unbekannt, geb. etwa 1915, Uffz. beim Karpathen-Jäger-Rgt. 106
16.    Ostpreußen: Taraschewski, Vorname unbekannt, geb. etwa 1910, Wachtmeister bei der 2. Schwadron Kav.-Rgt. Nord
17.    Vermutlich aus Ostpreußen: Allies, Vorname unbekannt. Lehrer, Hauptmann beim Landesschützen-Wachbat. 1/2  Insterburg
18.    Vermutlich Ostpreußen oder Pommern: Mandei, Vorname unbekannt, geb. etwa 1925/1926 in Ostpreußen oder Pommern, ledig, Gefreiter beim Rgt. 988 Volks-Gren.-Dev.
19.    Ostpreußen oder Westpreußen: Otto Stölzner, geb. 20.04.1892/1893, verheiratet, Landwirt, Uffz. bei der Abt. Flugmeldewesen, Nachrichten Luftwaffe
20.    Vermutlich Ostpreußen: Atte, Vorname unbekannt, geb. etwa 1925, Gefr. bei der Feldpostnr. L 63 282 F

Über nachstehend aufgeführte Landsleute liegen Nachrichten vor und werden die Angehörigen gesucht:
1.    Ernst Raufeisen, geb. 28.07.1919 in Grünhain; gesucht wird Ernst Raufeisen, aus Grünhain, Kreis Labiau
2.    Karl Rausch, geb. 06.09.1907 in Gerdauen; gesucht wird Martha Rausch, aus Buchholz
3.    Paul Rauschenberg, geb. 02.02.1918 in Mohrungen; gesucht wird Elise Rauschenberg, aus Günterrode Nr. 76
4.    Bruno Rautenberg, geb. 19.04.1921 in Königsberg; gesucht wird Wilhelm Rautenberg, aus Königsberg, Friedmannstraße 53
5.    Horst Rautenberg, geb. 29.12.1926 in Modgarben; gesucht wird Emma Rautenberg, aus Rastenburg
6.    Josef Rautenberg, geb. 06.03.1913 in Alt-Garschen; gesucht wird Agathe Rautenberg, aus Komalmen, Kreis Heilsberg
7.    Fritz Rauter, geb. 10.04.1895 in Rautkotinnen; gesucht wird Paula Rauter, aus Tilsit, Hochmeisterstraße 9
8.    Fritz Razum, geb. 02.10.1920 in Turau, Kreis Johannisburg
9.    Otto Redant, geb. 13.07.1921 in Rosgullen; gesucht wird Julius Redant, aus Groß-Leukutz, Kreis Angerburg
10.    August Reddig, geb. 02.12.1902 in Quidlitz; gesucht wird Hedwig Reddig, aus Stabigotten, Kreis Allenstein
11.    Gustav Reddig, geb. 27.01.1909 in Neuwalde; gesucht wird Familie Reddig aus Poppendorf, Kreis Wehlau
12.    Bruno Redemann, geb. 22.02.1909 in Bartenstein; gesucht wird Maria Redemann, aus Bartenstein


Auskunft liegt vor über Walter Schulz, geb. am 05.08.1925; gesucht wird die Mutter, Holdine Schulz aus Seerappen, Siedlung Kornitten, Samland

Über Paul Schröter, geb. am 27.10.1924, liegt eine Nachricht vor; gesucht wird der Vater, Hermann Schröter aus Neu-Bestendorf, Kreis Mohrungen

Tote unserer Heimat
Einen vorbildlichen Landwirt betrauerten Ostpreußen und Einheimische in Leeden in Westfalen, als sie Gustav Preuss aus Schöntal, Kreis Goldap, zu Grabe trugen, der in Münster an den Folgen einer Kriegsverwundung verstarb. Der in der alten wie in der neuen Heimat allgemein beliebte Mann, der die Frau und eine Tochter im Ural verlor, hatte seine Kraft und seine Kenntnisse in den letzten Jahren noch einmal in den Dienst des Hofes von Frau Bischof in Leeden gestellt, deren Mann vermisst ist.

Kurz vor Vollendung ihres 80. Lebensjahres verstarb Marie Mathilde Fürstin zu Dohna-Schlobitten, Prinzessin zu Solms-Hohensolms-Lich, Besitzerin von Wundlacken, Kreis Königsberg. Durch ihre karitative Arbeit war Fürstin Dohna weit über die Provinz Ostpreußen hinaus bekannt. So gehörte sie viele Jahre hindurch dem Vaterländischen Frauenverein nacheinander als Vorsitzende der Kreise Pr.-Holland und Königsberg an. Gleichzeitig Mitglied des Deutschen Roten Kreuzes, richtete sie während des Russeneinfalls in Ostpreußen im Jahre 1914 Schloss Schlobitten als Lazarett ein und übernahm die Leitung. Weiter war sie bis zum Verbot durch die Nationalsozialisten lange Zeit ostpreußische Provinzialvorsitzende des Vereins Freundinnen junger Mädchen bzw. der evangelischen Bahnhofsmission. Fürstin Dohna war aus Oberhessen gebürtig. Sie hatte jedoch ihre ostpreußische Wahlheimat so ins Herz geschlossen, dass sie als Vertriebene in den letzten Jahren des Lebens nichts sehnlicher wünschte, als dorthin zurückzukehren. Ihre Tatkraft, durch die sie auch die schwierigsten Probleme meisterte, und ihre Herzensgüte wird manchem noch im Gedächtnis sein. Ihre Haltung aus einem tiefen Glauben heraus auch im Unglück konnte manchem ein Beispiel sein.

Am 30. Juli 1953 ist der Oberinspektor Friedrich Reitzig aus Gergehnen, Kreis Mohrungen, in Eppensen, Kreis Ülzen, zur ewigen Ruhe heimgegangen. In Schollendorf in Schlesien am 13. September 1883 geboren, stand er über 40 Jahre lang der Wirtschaft des über 2000 Morgen großen Gutes Gergehnen vor. Sein großes Können, sein Fleiß, seine Pflichtauffassung, seine Korrektheit und Bescheidenheit erwarben ihm die Achtung aller, die ihn kannten. Unermüdlich tätig, verlangte er von den 31 Familien in Gergehnen, von seinen Inspektoren und Eleven viel, von sich aber das meiste. In seinen Geschäften gab es kein Deuteln und kein langes Feilschen. In über 20 Jahren, da ich mit ihm geschäftlich zu tun hatte, gab es keine Differenzen. Wer nicht zu seinem Wort stand, durfte nicht wieder auf den Hof kommen. Seinem Gutsherrn, erst dem alten Herrn Glüer, nach dessen Tode seinem Sohn, war er in Treue verbunden. Er war der treue Ekkehard der Familie Glüer, bis der Tod ihn aus seiner Verantwortung entließ. Die Anerkennung für sein Wirken blieb ihm nicht versagt. Gergehnen gehörte mit zu den best geleiteten Betrieben des Kreises. Als das Inferno auch über den Kreis Mohrungen hereinbrach, leitete er seinen Treck mit den Gespannen in gewohnter Umsicht bis in die Gegend von Bremerhaven. Ach in den folgenden Jahren blieb er um das Wohl seiner Mitarbeiter besorgt. In aufrichtiger Trauer weilten sie an seinem Grabe. Seine Gergehner trugen ihn zur letzten Ruhe und schaufelten ihm sein Grab. Sein alter Hofmann Bartel sprach ihm in ihrem Namen die letzten Dankesworte. Wir alle, die in kennen, trauern mit seiner Gattin und Tochter um ihn und bewahren ihm ein gutes Andenken. Reinhold Kaufmann

Nachruf der Familie Glüer: Am 30. Juli, 1953, rief Gott, der Herr, in Seinen himmlischen Frieden Herrn Friedrich Reitzig, Oberinspektor in Gergehnen, Ostpreußen. In Dankbarkeit gedenken wir der Treue, die er 41 Jahre lang der Familie Glüer als Freund und Berater hielt. Frau Hildegard Glüer, Frau Käthe Glüer. Mit der Familie trauert die Gefolgschaft aus der ostpreußischen Heimat.

Am 7. September 1953 verstarb nach einem mit großer Geduld ertragenem Leiden, der Professor der Augenheilkunde aus Königsberg, Dr. med. Carl Hubert Sattler in Limburg/Lahn, Diezer Straße 65

Bestätigungen
Wer kann bestätigen, dass Helene Störmer, geb. Schönwald, geb. 1901, letzter Wohnort Sollau, Kreis Pr.-Eylau, im Februar 1946 von den Russen verschleppt wurde und an Typhus verstorben ist.

Wer kennt das Schicksal des Landarbeiters Gustav Störmer, geb. etwa 1900, seit 1945 als Soldat vermisst.

Wer kann bestätigen, dass der verstorbene Werkmeister Franz Wenk beim Reichsbahnausbesserungswerk Königsberg-Ponarth Mitgliedsbeiträge zu der A-Kasse geleistet hat und kann evtl. angeben in welcher Höhe?

Wer kann bestätigen, dass der Polizeioberwachtmeister Friedrich Urlaub beim Landratsamt in Mohrungen bedienstet gewesen ist?

Wer kann Bestätigungen über die Beschäftigungsverhältnisse des landw. Arbeiters Friedrich Wilhelm Hensel, aus Jesau, Kreis Pr.-Eylau geben? Außerdem werden Landsleute gesucht, die den Hausstand der Familie gekannt haben.


Ferdinand Kühn/Ein hundertjähriger Ostpreuße

Die Ostpreußen haben die Freude, einem ihrer ältesten Landsleute, Ferdinand Kühn (mit Bild) aus Klimmen (Bugdszen), die herzlichsten Glück- und Segenswünsche zu seinem hundertsten Geburtstag entgegenbringen zu können, den er am 12. Oktober 1953 feiert.
Kühn ist am 12. Oktober 1853 in Starki, Kreis Wilkowischki-Litauen, geboren. Er besaß dort eine Windmühle und Landwirtschaft. Seine Ehefrau stammte aus Ostpreußen und ist bereits 1933 verstorben. Aus der Ehe sind fünf Kinder hervorgegangen. Der älteste Sohn und eine Tochter wanderten bereits vor 1914 nach Amerika aus. Zwei Töchter befinden sich in Deutschland. Der jüngste Sohn, Bauer in Bugdszen, sollte 1920 litauischer Soldat werden. Dieses gefiel dem deutschen, alten Kühn nicht. Er verkaufte seinen Betrieb in Litauen und erwar durch Vermittlung des Gütermaklers Pfeiffer aus Stallupönen einen Bauernhof in Bugdszen.
Sein Leben ist stets ausgefüllt gewesen mit Arbeit, Pflichterfüllung und Sorge für seine Angehörigen. Es blieb ihm leider nicht erspart, die geliebte Heimat im hohen Alter verlassen zu müssen. Als er sich am 17. Oktober 1944 auf die Flucht begeben musste, fuhr er noch selbst seinen Treckwagen und machte erst in Frisching, Kreis Pr.-Eylau, die größere Rast. Aber auch hier gab es nur drei Monate Ruhe; erneut mussten die Familien Kühn und Schattauer aus Bugdszen den Fluchtweg antreten vor den nachdrängenden Russen. Erst in Bokel, Kreis Rendsburg, wurde ein ständiges Unterkommen bei dem Bauern Godt im April 1945 gefunden. Von den sieben Pferden, die diese beiden Familien aus der Heimat mitnahmen, war nur eins übriggeblieben. Einige Pferde hatten sie durch Fliegerbeschuss verloren.
Kummer und Sorge in der Fremde wurden aufgehellt durch die Rückkehr seines jüngsten Sohnes aus der Gefangenschaft. Dieser hatte bereits 1927 den väterlichen Hof übernommen. Auch hier im Zufluchtsland legte Kühn seine Hände nicht zur Ruhe. Er betätigte sich noch beim Stubbenroden und hat seinem Gastgeber, der auch den Vertriebenen gegenüber sehr entgegenkommend gezeigt hat, noch bis vor einigen Jahren das Brennholz zerkleinert.
Sich stets einer ausgezeichneten Gesundheit erfreuend, hat der alte Herr es nie nötig gehabt, einen Arzt oder Zahnarzt in Anspruch zu nehmen. Auch heute noch ist er in der glücklichen Lage, ostpreußisches, grobes Brot zu essen. Genügsam und spartanisch lebend, ist er ein Vorbild für seine Familie und Nachbarn gewesen. Leider hat sein Augenlicht in den letzten Jahren gelitten, aber in geistiger Hinsicht ist er noch vollständig auf der Höhe und kann sich an alle Einzelheiten seines Lebens erinnern. Kreisvertreter de la Chaux, der in der Heimat sein Grenznachbar war, wird ihm die Glückwünsche seines Heimatkreises persönlich überbringen.

 

Todesanzeigen

Zum stillen Gedenken. Am 2. Oktober 1953 jährte sich zum ersten Male der Todestag meines lieben Mannes, Vaters und Großvaters, des Eisenbahnschaffners i. R. Otto Bagutzki, früher Angerburg, Ostpreußen, jetzt: Seershausen 91, Kreis Gifhorn. Hart war der Schlag und groß der Schmerz, als Du so plötzlich von uns gingst. In treuem Gedenken: Anna Bagutzki, geb. Winkelmann. Fritz Bagutzki. Helene Freundt, geb. Bagutzki. Meta Gollub, geb. Bagutzki und vier Enkelkinder

Fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, verstarb am 24. September 1953, mein lieber Mann, Vater, Schwiegervater und Großvater, Julius Schulze. In stiller Trauer: Marta Schulze, geb. Albrecht und Kinder. Königsberg, Sudermannstraße 10. Jetzt: Roßdorf bei Darmstadt, Bahnhofstraße 27

Am 17. September 1953 starb unerwartet, fern der geliebten Heimat, mein lieber, guter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Herr Ludwig Donde, im Alter von 76 Jahren. Sein großer Wunsch, die Heimkehr seines Sohnes und das Wiedersehen mit den Kindern aus Österreich, blieb unerfüllt. In tiefer Trauer: Marta Donde und Kinder. Rastenburg, Hippelstraße 30. Jetzt: Felsen, Kreis Meppen (Ems)

Am 19. September 1953 entschlief nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, unser lieber Vater, Schwieger-, Groß- und Urgroßvater, Werkmeister a. D. Franz Schneidereit, im 87. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Liesbeth Warnke, geb. Schneidereit. Walter Schneidereit und Frau Elise, geb. Projahn. Werner, Anni, Hannelore und Klausi, als Enkelkinder. Sowj. bes. Zone. Freising und München OBB

Fern seiner geliebten Heimat, verschied am 18. September 1953, für uns alle unerwartet, nach kurzer, schwerer Krankheit, mein geliebter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater und Opa, mein lieber Schwiegersohn, unser lieber, guter Bruder, Schwager und Onkel, Tischlermeister Bruno Bartels, im Alter von 57 Jahren. In tiefer Trauer, im Namen aller Hinterbliebenen: Erna Bartels, geb. Bukowski. Biessellen, Kreis Osterode, Ostpreußen. Jetzt: Essen-Schonnebeck, Riegelweg 2

Am 13. September 1953, entschlief nach kurzem Krankenlager, ganz unerwartet nach einem arbeitsreichen Leben, mein herzensguter Mann, unser lieber, treusorgender Papa, Schwiegervater und Opa, Reinhold Schwoch, aus Lyck, im Alter von 75 Jahren. Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Alten Friedhof in Bergen, Rügen. In tiefer Trauer, im Namen aller Angehörigen: Ida Schwoch, geb. Faeser. Jetzt: Cadenberge (Niederelbe) Mühlenweg 15

Nur Arbeit war Dein Leben. Du dachtest nie an Dich. Für Deine Lieben streben, war Deine höchste Pflicht. Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss, entschlief sanft am 21. August 1953, im fast vollendeten 78. Lebensjahre, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Onkel, Gustav Wacker. In stiller Trauer: Seine Kinder. Duisburg, Hochfeld. Früher: Gr.-Gablick, Kreis Lötzen, Ostpreußen

Still, nur still, wie Gott will. Am 16. September 1953, entschlief sanft, mein lieber, guter Mann, Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel, Schuhmacher Michael Cziesla, aus Königsberg, Hindenburgstraße 85. In stiller Trauer: Auguste Cziesla, geb. Quitsch und Angehörige. Jetzt: Buschhütten, Kreis Siegen, Bottenbacher Straße 22

Fern der geliebten Heimat, in die zurückzukehren er die Hoffnung niemals aufgegeben hatte, entschlief plötzlich, aus der sowj. besetzten Zone auf Besuchsreise bei seinen Kindern und Geschwistern kaum angekommen, unerwartet am 5. September 1953, nach der ersten Wiedersehensfreude bei seiner lieben Tochter, infolge eines Schlaganfalls, mein lieber, guter Mann, unser herzensguter Vater, Schwiegervater, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, der Reichsbahnobersekretär Gustav Fritzenwanker, aus Gehlenburg, Ostpreußen, im 65. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Lisbet Fritzenwanker, geb. Borkowski, Elster (Elbe), sowj. bes. Zone, jetzt: Ahlten, Hannover. Charlotte Daudert, geb. Fritzenwanker und Familie, Ahlten, Hannover. Alfred Fritzenwanker und Familie, Lehrte, Hannover. Heinz Fritzenwanker und Familie, Bodenwerder/Kemnade. Kurt Fritzenwanker und Familie, Lehrte, Hannover sowie seine Geschwister und Verwandten, Gehlenburg, Ostpreußen. Jetzt: Ahlten, Hannover

Mitten aus seiner Arbeit heraus, entriss uns der Tod ganz unerwartet am 29. August 1953, meinen geliebten Mann, unseren guten Vater, Schwiegervater, Opa und Bruder, den Maschinenbaumeister Otto Kunz, im 61. Lebensjahre. In stiller Trauer: Hedwig Kunz, geb. Schipper. Lothar und Siegfried, als Söhne. Vera und Ingeborg, als Schwiegertöchter. Roswitha und Norbert, als Enkel. Königsberg, Jerusalemer Straße 17. Jetzt: Berlin-Neukölln, Siegfriedstraße 46/47

Zum Gedenken unserer geliebten Toten des Krieges. Am 26. August 1941, fiel in Russland am Ilmensee, der Flieger-Oberleutnant Fritz Rose, 24 Jahre alt. Am 27. Mai 1944, starb nach schwerer Verwundung bei Nettuno in Italien, der Hauptmann der Ortelsburger Jäger, Wilhelm Rose, 29 Jahre alt. Zwei Monate vorher, starb in Elbing an Diphterie sein Söhnchen Peter, 3 Jahre alt. Am 21. November 1947, starb an tückischer Krankheit in der sowj. bes. Zone, Elsbeth Kannenberg, geb. Rose, 34 Jahre alt. Else Rose, geb. Broschell, als Mutter, Kiel-Holtenau, Grimmstraße 11, früher: Ortelsburg. Liese-Lotte Burnus, geb. Rose. Robert Burnus und Sohn Wilhelm. Edith Rose, geb. Fink, Lehrerin in Kolenfeld, Hannover, und Sohn Rainer. Karl-Heinz Kannenberg und Tochter Roswitha, Gifhorn, Hannover

Fern seiner geliebten Heimat, starb unerwartet am 5. August 1953, mein lieber Mann, unser herzensguter Vater und Opi, der Oberstraßenmeister i. R. Franz Lemke, Ltn. a. D. im Alter von 80 Jahren. Er folgte seinen Kindern: Hellmuth Leme, Major. Kurt Holz, ROB. Ursel Leme, geb. Franck, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Minna Lemke, geb. Ney. Kinder und Enkelkinder. Zweilinden bei Gumbinnen. Jetzt: Sowj. bes. Zone

Nur Arbeit war Dein Leben. Nie dachtest Du an Dich. Nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Du wolltest hier nicht sterben. Zu schnell kam doch der Tod! Am 5. September 1953, verstarb meine liebe, gute Frau, unsere über alles geliebte Mutter, Emma Kunz, aus Mohrungen, Ostpreußen, Schleusenweg 33. In tiefer Trauer: August Kunz, Senne I 911 bei Bielefeld. Familie Neumann, Goslar, Okerstraße 19. Gerhard Kunz und Frau Anny, geb. Lerbs. Alfred Krause und Frau Hildegard, geb. Kunz. Rudi Schulze und Frau Margarete, geb. Kunz. Ewald Kolakowski und Frau Ursula, geb. Kunz, und neun Enkelkinder und Verwandte

Nur Müh und Arbeit war Dein Leben. Du dachtest nie an Dich. Nur für die Deinen streben, war Deine höchste Pflicht. Am 2. August 1953, verstarb nach langer, schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante, Lina Krafft, geb. Teubler, Wehrkirchen, Kreis Goldap, Ostpreußen, im Alter von 77 Jahren. Sie folgte nach acht Jahren, ihrem lieben Mann, Johann Krafft, Wehrkirchen, Kreis Goldap, Ostpreußen und ihrer Schwiegertochter, Maria Krafft, geb. Neumann, Tilsit, Ostpreußen, in die Ewigkeit. In stiller Trauer: Franz Krafft und Frau, Vastorf, Kreis Lüneburg. Fritz Krafft und Familie, Heilbronn (Neckar). Hans Krafft und Sohn Udo, ersterer noch in russischer Gefangenschaft

Müh und Arbeit war dein Leben, Ruhe hat dir Gott gegeben. Am 14. September 1953, entschlief nach kurzer Krankheit, im Alter von 88 Jahren, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Urgroßmutter, Witwe Anna Endrejat, geb. Krenneisen, früher: Argenbrück, Kreis Tilsit-Ragnit. In stiller Trauer die Hinterbliebenen: Gertrud Endrejat, als Schwester. Familie Emil Kieselbach. Witwe Lydia Diering. Familie Paul Endejat. Familie Fritz Endrejat. Familie Willi Kieselbach. Jetzt: Mülheim-Styrum, Friedrich-Karl-Straße 19

Am 29. September 1953 entschlief nach einem mit Energie und Geduld gemeisterten Leben, meine Schwester, Tochter des verstorbenen Oberbürgermeisters und Ehrenbürgers der Stadt Tilsit, Hilda Pohl, im Alter von 61 Jahren (früher Tilsit). Inga Nothnagel, geb. Pohl. Berlin-Zehlendorf, Riemeisterstraße 168

Am 1. September 1953 verstarb plötzlich in Erlangen, meine liebe Mutter und Schwiegermutter, Johanna Skorsinski, geb. Nicolovins, früher Treuburg, im Alter von 54 Jahren. In Liebe und treuem Gedenken: Eleonore Bladh, geb. Skorsinski. Karl Bladh. Torsby, Schweden, Fryksände Sparbank

Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen. Am 14. September 1953, entschlief , fern ihrer geliebten Heimat, nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, Witwe Amalie Scheyko, geb. Strysio, aus Seeland, Ostpreußen, im Alter von 71 Jahren. Im Namen aller Trauernden: Friedrich Scheyko. Dortmund-Eving, In der gr. Heide 32

Allen Freunden aus der Heimat die schmerzliche Nachricht, dass meine geliebte, einzige Tochter, Schwester Ella Weber, früher Gemeindeschwester in Pörschken, am 8. September 1953 in Meldorf, Holstein, zur letzten Ruhe gebettet wurde. Ihr Vater, Johann Weber, Neuenkirchen, Hospital Bremen-Farje

Heute entschlief sanft, unser lieber, treusorgender Vater, Schwieger- und guter Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Lehrer i. R. Fritz Schwarz, im 71. Lebensjahr. Im Namen aller Hinterbliebenen: Erna Ross, geb. Schwarz. Charlotte Schwarz. Horst Ross. Dieter und Uwe, als Enkelkinder. Forsthaus Auhagen über Stadthagen, den 11. September 1953. Früher: Pellkauen, Kreis Goldap

Fern ihrer geliebten Heimat, verstarb am 22. August 1953, nach einer Operation, ganz plötzlich und unerwartet, meine liebe Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Omi, Minna Herrmann, geb. Eckhoff, aus Eichholz, Kreis Heiligenbeil, im 62. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Otto Herrmann und Kinder. Osterholz-Schwarmbeck, Königsberger Straße 27

Unsere über alles geliebte, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Anna Pilzecker, geb. Kuckat, schloss am 27. August 1953, im Alter von 65 Jahren für immer die Augen. In tiefer Trauer: Gerd Pilzecker und Familie. Günther Pilzecker und Familie. Gertrud Kuckat. August Kuckat. Flumenfeld, Kreis Schloßberg. Jetzt: Bevensen, Kreis Ülzen, Bergstraße 21

Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie Du. Infolge Herzschlags, verstarb am 11. September 1953, im 82. Lebensjahre, unser lieber Vater, der frühere Besitzer des Gutes Friedrichsberg bei Passenheim, Karl Wilhelm Heybowitz. Er folgte nach dreieinhalb Jahren unserer lieben Mutter, Marie Heybowitz, geb. Goronzy. Es war ihnen nicht vergönnt, die letzte Ruhe in ihrer geliebten Heimaterde zu finden. Geschwister Heybowitz. Sennelager bei Paderborn, Bielefelder Straße 77

Am 10. September 1953, ist mein einziges Kind, mein liebes gutes Muttchen, die Lehrerin Frau Eva Raabe, geb. Quesseleit, im Alter von 39 Jahren, im Krankenhaus Neumünster, nach sechswöchiger, heimtückischer Krankheit sanft entschlafen. Sie folgte meinem einzigen Sohn, der 1941 gefallen ist. Alma Quesseleit, geb. Borowski, als Mutter. Hubertus Raabe, als Sohn. Mönkloh über Bad Bramstedt, Holstein

Am 29. September 1953, entschlief ganz unerwartet im vollendeten 70. Lebensjahre, meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter und Großmutter, Ida Luckenbach, geb. Noetzel. Ihr Leben war Liebe und Güte! In tiefer Trauer: Landwirt Heinrich Luckenbach. Familie Weimert. Familie Luckenbach, Damaskus. Senta Luckenbach und vier Enkelkinder. Klein-Waldeck, Kreis Pr.-Eylau, Ostpreußen. Jetzt: Wehnsen bei Peine

Am 24. August 1953, entschlief plötzlich und unerwartet, fern ihrer geliebten Heimat, in der sowj. bes. Zone, meine liebe Frau, herzensgute Mutter, Schwieger- und Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Meta Matschullis, geb. Buddrus, im Alter von 62 Jahren. Sie folgte ihrem am 17. Februar 1948 in Marienborn verstorbenen Schwager, Dawid Matschullis. In stiller Trauer: Hermann Matschullis. Willi Matschullis nebst Frau und Kindern, sowie alle Anverwandten. Cullmen-Jennen, Kreis Tilsit. Zur Zeit Würzburg, Brunostraße 16a

Nach langem, schwerem, mit bewundernswürdiger Geduld ertragenem Leiden, haben wir heute meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, für immer verloren. Marie Meybaum, geb. Ruske, geboren am 20.10.1887, gestorben am 31.08.1953. In tiefer Trauer: Rudolf Meybaum, Kinder und Enkelkinder. Insterburg, Ostpreußen, Jordanstraße 2. Jetzt: Stade, den 28. September 1953, Wallstraße 2a

Auf der Höhe seines zweiten Lebenserfolges, entschlief am 27. August 1953, mein lieber, treuer Lebenskamerad, mein herzensguter Vati, Bruder, Schwager und Freund, Kaufmann Walter Pflug, Aufsichtsrat der Ostmark-Brauerei, Königsberg, im Alter von 55 Jahren. In tiefer Trauer: Grete Pflug, geb. Maser und Tochter Inge. Arno Pflug. Werner Pflug. Frieda Pflug, geb. Lemke. Dr. med. Doepner und Frau Ruth. Bad Ems, Bahnhofstraße 11, den 27. August 1953. Die Beerdigung fand am Montag, dem 31. August 1953, statt.

Am 27. August 1953, entriss uns das Schicksal im Alter von 55 Jahren, unseren Mitgesellschafter und Geschäftsführer, den unermüdlichen Organisator und verständnisvollen Betriebsführer, Herrn Kaufmann und cand. jur. Walter Pflug, Teilnehmer beider Weltkriege mit Auszeichnungen. Wir vermissen ihn als Freund, Landsmann und Mitarbeiter nach Rabidranath Tagore: »Ich schlief und träumte: das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah: das Leben sei Pflicht. Ich schaffte, und die Pflicht war Freude!« Dr. Doepners Sanatoriums-Betriebs-GmbH., Bad Ems. Dr. med. Doepner, Leitender Arzt, Geschäftsführer. Ruth Doepner, geb. Bertram, Oberschwester, Geschäftsführerin

Mitten aus einem Leben voller Arbeit und Sorge für die Seinen, riss ein jäher Tod, meinen innig geliebten Lebenskameraden, unseren lieben Vater, meinen unvergesslichen Bruder, den Dipl.-Landwirt Dr. phil. Gerhard Lepehne, früher Rittergutsbesitzer auf Gr.-Scharlack und Adlig Klein-Windkeim in Ostpreußen. In tiefem Schmerz: Irmgard Lepehne, geb. Bachus. Paul Gerhard Lepehne, vermisst im Osten. Ulrich Lepehne. Margarete Giel, geb. Lepehne. Braunschweig, den 12. September 1953, Memeler Straße 30

Nach jahrelangem sehnsuchtsvollem Warten und Hoffen auf ein Wiedersehen, erhielten wir jetzt die amtliche Nachricht, dass unser einziger, unser unvergesslicher Sohn, viel geliebter Pflegebruder, Neffe und Vetter, stud. rer. pol. Claus Jungblut, Fhj.-Uffz. Festungs-Pionier-Bat. 1 Königsberg, im Endkampf um seine geliebte Heimat, am 7. April 1945 in seiner Geburtsstadt Königsberg, gefallen ist. Mit ihm verloren wir alles. Wir beugen uns unter der Hand Gottes. In stillem Leid, im Namen der Familie: August Jungblut und Frau Grete, geb. Brodowski. Treuburg, Ostpreußen. Jetzt: Holminden (Weser), Mittlere Straße 3, den 23. September 1953

Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen. Der Name des Herrn sei gelobt. Nach langem, schwerem, mit bewundernswerter Geduld ertragenem Leiden, nahm Gott in seinem unerforschlichen Ratschluss, am 6. September 1953, nach neunjähriger, glücklicher Ehe, meinen lieben, lebens- und schaffensfrohen Mann, unseren guten, treusorgenden Vati, meinen Schwiegersohn, unseren Bruder und Schwager, den Bankkaufmann Franz Hochwald, Leiter der Raiffeisenkasse Nikolaiken, Ostpreußen, im Alter von 40 Jahren, zu sich in sein himmlisches Reich. Er starb versehen mit den Tröstungen unserer heiligen, katholischen Kirche. In stillem Leid: Edeltraud Hochwald, geb. May, Gudula, Maria, Manfred und Robert. Sichtigvor/Mohne, Möhnestraße 36. Früher: Nikolaiken, Ostpreußen, Markt

O, seit du gestorben bist, da wissen wir wohl, was Sterben ist. Ach, Scheiden und Meiden ist doch so schwer, wie ist nun das Leben so liebeleer. Die Trennungsstunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Nach acht Jahren, erhielt ich nun die endgültige Gewissheit, dass mein lieber Mann, bester Lebenskamerad, unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Polizeimeister Ernst Kattlus, am 23. Juni 1945 im russischen Gefangenenlager Eichenbruch bei Bartenstein, Ostpreußen, im Alter von 47 Jahren, verstorben ist. Im Namen aller Hinterbliebenen: Frieda Kattlus, geb. Dobrileit. Königsberg, Metgether Straße 2. Jetzt: Kiel-Oppendorf, Trenntrader Weg 20

Mitten aus aufopfernder Sorge um uns, verstarb infolge eines Herzschlages, mein innigstgeliebter Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Neffe, der Bauer und Ziegeleibesitzer Gerhard Schmischke, im Alter von 42 Jahren. Sein sonniges Wesen und sein lauterer Charakter lassen ihn uns unvergessen blieben. In tiefem Schmerz: Frau Emma Schmischke, geb. Engling. Frau Else Bungée, geb. Schmischke. Walter Schmischke und Familie. Georgenthal, Kreis Mohrungen. Jetzt: Köln-Humboldt, Wattstraße 19. Am 17. September 1953 haben wir unseren lieben entschlafenen zur letzten Ruhestätte in Leverkusen geleitet.

Otto Böhm, geboren am 18.04.1932, gestorben am 17.09.1953. Unseren lieben Sohn und Bruder rief Gott, der Herr, in die ewige Heimat. In Oberhausen (Rhld.) als Zimmermann tätig, ist er von einem Hochbau tödlich abgestürzt. In tiefer Trauer: Robert Böhm. Meta Böhm, geb. Damrau. Karl Böhm. Spittehnen, Kreis Bartenstein, Ostpreußen. Jetzt: Wardenburg (Oldbg.), im September 1953. Auf dem Friedhof in Wardenburg haben wir ihn zur letzten Ruhe gebettet.

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss, entschlief am 10. September 1953  plötzlich, mein innig geliebter, treusorgender Mann, guter Bruder, Schwager und Onkel, Heinrich Sonnenberg, Oberleutnant d. Gend. i. R. im Alter von 54 Jahren. In tiefem Schmerz: die trauernde Gattin: Meta Sonnenberg. Trempen, Kreis Angerapp, Ostpreußen. Jetzt: Oederquart über Stade

Fern der Heimat, verstarben meine geliebten Eltern, unsere guten Großeltern, Annie Eicke, geb. Wiechert, gestorben am 15.03.1949. Walther Eicke, Major a. D. gestorben am 30.08.1953. In stiller Trauer: Annie-Lore Schenk, geb. Eicke mit Ingrid und Eckhard. Dr. Hugo Schenk, Tierarzt, im Osten vermisst. Königsberg, Tiergartenstraße 55. Jetzt: Reichenbach/Fils (Württ.)

Am 12. September 1953, ging unsere allzeit treue Schwester, Schwägerin und Tante, Hildegard Lippke, Erbhofbäuerin aus Oberndorf, Ostpreußen, im Alter von 51 Jahren, für immer von uns. Wir haben sie in Deinste bei Stade an der Elbe in aller Stille zur letzten Ruhe geleitet. Im Namen aller Angehörigen: Herbert Lippke

Am 22. September 1953, entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere liebe, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Gertrud von Schulze, geb. Berding, im 66. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Dr. Walter Schützler und Frau Ilse, geb. von Schulze, Hohenlieth, Eckernförde. Robert Dippel und Frau Lore Marie, geb. von Schulze. Horst von Schulze und Frau Marianne, geb. Grau, Eckernförde. 9 Enkel und alle Angehörigen. Kiel-Gaarden, Medusastraße 29. Früher: Gut Miszeiken, Kreis Memel. Die Einäscherung hat im Krematorium zu Kiel stattgefunden

Du hast für uns gesorgt, geschafft, ja manchmal über deine Kraft. Nun ruhe aus du treues Herz, der Herr wird lindern unsern Schmerz. Nach Gottes hl. Willen, entschlief heute morgen 7.30 Uhr, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Oma, Schwester, Schwägerin und Tante, Witwe Luise Gertrud Nowoczin, geb. Fehlau, im Alter von 54 Jahren. In tiefer Trauer: Irmgard Nowoczin. Horst Nowoczin, zur Zeit vermisst. Walter Nowoczin und Frau. Willi Nowoczin und Frau. Gerhard Nowoczin und Frau. Werner Nowoczin und Frau. Enkelkinder: Wolfgang-Dieter, Hans-Jürgen, Horst-Walter, Gisela und Wolfgang und alle Anverwandten. Hohenlimburg, den 28. Juli 1953, früher: Ortelsburg, Ostpreußen

Wenn Liebe könnte Wunder tun und Tränen Tote wecken, so würde dich bestimmt noch nicht die kühle Erde decken. Aus einem hoffnungsvollen Leben entriss uns der Tod, durch einen tragischen Unglücksfall am 6. September 1953, unseren lieben Sohn, unseren guten Bruder, Neffen und Vetter, Friseur Karl-Heinz Espelage, im blühenden Alter von fast 20 Jahren. Er starb wohl vorbereitet durch ein christliches Leben, versehen mit den Tröstungen unserer heiligen Kirche, still und ergeben in Gott. Er war von allen, die ihn kannten, geliebt und geschätzt. Um ein Gebet für den lieben Entschlafenen bitten in tiefer Trauer: Rudolf Espelage und Frau Liese, geb. Lange. Anneliese Espelage. Rudi Espelage und Anverwandte. Rheine in Westf., Hedwigstraße 3. Früher: Rehagen, Kreis Heilsberg, Ostpreußen

Am 6. September 1953 entschlief sanft, nach kurzer Krankheit im Alter von 72 Jahren, unser lieber Vater, Großvater, Schwiegervater, Onkel, Schwager und Vetter, Karl Rammoser. Es war ihm nicht vergönnt, in der Heimaterde auszuruhen. In stiller Trauer: Erna Schwichtenberg, geb. Rammoser, Bad Sooden-Allendorf, Kirchstraße 41. Helmut Rammoser und Frau Anna, Kassel-Rothwesten. Elsbeth Rammoser, Hameln. Reinhard, Christine und Horst, als Enkel. Die Trauerfeier fand am 9. September 1953, 16 Uhr, auf dem Friedhof zu Bad Sooden-Allendorf statt.

Zum ersten Male jährt sich der Todestag meines lieben Mannes und guten, lieben Vaters, Büroangestellter Karl Kilb, gest. 15.10.1952, früher Königsberg, Zielkeimer Weg 41. In Liebe und treuem Gedenken: Charlotte Kilb, geb. Schrenk und Sohn Rainer. Gütersloh in Westf. Kurfürstenstraße 20

Am 19. September 1953 wurde mitten aus der Arbeit in seinem Garten, durch einen tragischen Unfall, mein lieber Mann, guter Vater, Großvater, Schwager und Onkel, der Bauer Adolf Gissel, im 69. Lebensjahre entrissen. In stiller Trauer: Olga Gissel, geb. Albrecht. Heinz Gissel. Erna Daniel, geb. Gissel. Bruno Lammert und Frau Lydia, geb. Gissel. Fritz Dittloff und Frau Ida, geb. Gissel und Enkelkinder. Klein-Wolfsdorf, Kreis Rastenburg. Jetzt: Kaiserslautern, Pfalz, Steinstraße 51

Heute erreichte mich die traurige Nachricht, dass mein einziger Bruder, Franz Schidlowski, geb. 23. Oktober 1886 zu Güldenboden, Kreis Mohrungen, Ostpreußen, in der Nacht zum 7. September 1953 in Gr.-Budschen bei Budern, Kreis Angerburg, Ostpreußen, wo er von den Polen widerrechtlich zurückgehalten wurde, an einem schweren Herzleiden, das ihn seit längerer Zeit quälte, einsam verstorben ist. Der Tod hat ihn von einem unwürdigen Dasein erlöst. Sein größter Wunsch, seine Geschwister und Bekannten in der Westzone noch einmal wiederzusehen, ist nicht in Erfüllung gegangen. Möge über der ostpreußischen Erde, die ihn deckt, bald wieder die deutsche Fahne wehen. Ruhe in Frieden! Im Namen der Hinterbliebenen: Dr. Schidlowski, Oberstltn. A. D. Langenhagen bei Hannover, In der Tonkuhle 9, den 29. September 1953

Fern seiner geliebten Heimat verstarb, nach längerem Leiden im Krankenhaus, am 20. September 1953, im Alter von 58 Jahren, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann Otto Nagelski. In stiller Trauer: Gertrud Skibba, geb. Nagelski. Rudolf Skibba. Hedwig Pypec, geb. Nagelski. Paul Pypec. Doris und Karl-Heinz. Rhein, Ostpreußen. Jetzt: Gelsenkircen-Buer-Erle, Crangerstraße 129

Am 15. September 1953 nahm Gott, der Herr, still und sanft seinen treuen Diener, meinen geliebten Mann, unseren lieben, guten Vater und Schwiegervater, Großvater, unseren treuen Bruder, Schwager und Onkel, Konsistorialrat i. R. Dr. Johannes Brehm, Superintendent in Quednau, Königsberg, zu sich in die Ewigkeit. Er starb nach einem reichen, erfüllten Leben, im Alter von 75 Jahren, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat. In tiefer Trauer: Sophie Brehm, geb. Hempel. Anneliese Müller, geb. Brehm. Ernst Albrecht Müller, Ruth Bedaun, geb. Brehm, Dr. med. Kurt Bedaun, Köln, Klettenberg, Neuenhöfer Allee 6. Christa Daudert, geb. Brehm. Pfarrer Ernst Daudert, Saarbrücken 3, Rotenbergstraße 28. Sieben Enkel, ein Urenkel. Bergneustadt, Rhld.

Wir gedenken in Liebe und stiller Trauer unseres am 3. Oktober 1950, im 77. Lebensjahre, fern seiner geliebten Heimat, plötzlich an Gehirnschlag dahingeschiedenen, treusorgenden Mannes, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, Lehrer Albert Niederländer, aus Cranz, wo er zuletzt bis zur Austreibung aus der Heimatprovinz lebte. Früher: Perkniken, Kreis Wehlau, wo er 34 Jahre als Schulleiter tätig war. Im kleinen Städtchen Pr.-Oldendorf, Westf. Fand er seine zweite Heimat, wo er auch auf dem Friedhof ruht. Wir werden ihn nie vergessen. Ida Niederländer, geb. Schindelmeiser. Ilse Stein, geb. Niederländer. Walter Stein, Bernbach im Schwarzwald. Lotte Lehmann, geb. Niederländer. Bruno Lehmann, Pr.-Oldendorf, Westf. Regina und Erika Stein, als Enkel. Wolfgang und Sabine Lehmann, als Enkel. Pr.-Oldendorf, Westf. Den 3. Oktober 1953

 


Folge 29 vom 17.10.1953

Todesanzeigen

Wenige Tage vor ihrem 85. Geburtstage wurde am 27. September 1953, unsere liebe Mutter und Großmutter, Dorothea Zyleit, geb. Gottschalk, in die himmlische Heimat gerufen und ihr sehnlichster Wunsch erfüllt. Sie ist in Thüringens Erde bestattet worden. In stiller Trauer: Fritz Zyleit, Bremerhafen. Meta Zyleit, geb. Gronau. Lina Zyleit, sowj. bes. Zone. Inga Zyleit. Früher: Tilsit

Fern der geliebten Heimat, verschied sanft nach kurzer, schwerer Krankheit, unsere geliebte, selbstlose Mutter, Frau Karoline Neubacher, geb. Schulemann. Gott nahm sie uns, einen Tag vor ihrem 87. Geburtstag. Im Namen der Trauernden: Helene Neubacher. Insterburg, Göringstraße 53, Pestalozzi-Drogerie. Jetzt: Törwe 3, Post Stoetze über Bevensen

Am 26. September 1953 wurde meine geliebte Mutter, Maria Kurz, geb. Bleyer, früher Mühle Mühlenthal, Ostpreußen, im gesegneten Alter von 79 Jahren durch einen sanften Tod, erlöst. Im Namen der Angehörigen: Johannes Kurz. Sensburg, Ostpreußen, Stadtmühle. Jetzt: Opladen, Rhld.

Unser Vater nahm am 23. September 1953 meinen geliebten, unvergesslichen Mann, meinen lieben, treusorgenden Vater, unseren lieben Bruder, den ehem. Gutsbesitzer Fritz de la Chaux, im 70. Lebensjahre im Göttinger Krankenhaus unerwartet zu sich. Um ihn trauern: Frau Gertrud de la Chaux, geb. Marquardt. Tochter Dorothea de la Chaux. Rudolf de la Chaux und Frau Martha, geb. Krause. Siegfried Rohrmoser und Frau Käthe, geb. de la Chaux. Familie Gründer. Zweilinden bei Gumbinnen, Ostpreußen. Jetzt: Wiesentheid bei Kitzingen, Unterfranken

Die Todesstunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie. Nach achtjähriger Ungewissheit, immer hoffend auf ein Wiedersehen, erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber, jüngster Sohn, unser lebensfroher Bruder, Schwager, und Onkel, Ernst Döhring, geb. 04.06.1920, am 23. Juli 1945, in russischer Gefangenschaft in Neuhof bei Tilsit, Ostpreußen, auf eine Mine getreten und gestorben ist. Die tief trauernde Mutter Bertha Döhring, geb. Arendt und Geschwister. Adl. Blumenau, Kr. Pr.-Holland, Ostpreußen. Jetzt: Börnchen bei Gummersbach, Bez. Köln

Unerwartet schnell für uns alle, verstarb am 1. Oktober 1953 nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber Vater, Bruder und Schwager, der Kaufmann, Richard Goerges, aus Klauten, Kreis Goldap, Ostpreußen, im Alter von fast 68 Jahren. Trotz der in seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, infolge des letzten Krieges erlittenen materiellen Verluste, blieb seine Arbeitsfreudigkeit an dem Aufbau einer neuen Existenz, ungebrochen. Nun hat sein arbeitsreiches Leben, leider viel zu früh für uns alle, den Abschluss gefunden, den wir schmerzlich bedauern. Im Namen aller Hinterbliebenen: Dr. Hans Goerges. Die Beisetzung fand am Dienstag, dem 6. Oktober 1953, um 14.30 Uhr in Ülzen stat.

Nach langer, schwerer Krankheit ist heute, mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwager und Onkel, der Hauptlehrer z. Wv. Walter Barwich, früher: Alt-Christburg, Ostpreußen, für immer von uns gegangen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Martha Barwich, geb. Neumann. Hermann Barwich. Peter Barwich. Hittfeld, den 29. September 1953, über Hamburg-Harburg

Gott, der Herr, nahm am 3. August 1953 plötzlich und unerwartet zu sich in die Ewigkeit, Studienrat i. R. Heinrich Rikowski, geb. 31.12.1884 in Hohenstein, Ostpreußen. Im Namen aller Trauernden: Oswald Rikowski, Sowjetzone. Maria Leskien, geb. Rikowski. Königsberg. Jetzt: Aschaffenburg, Schillerstraße 39. Wir betteten unseren lieben Entschlafenen in Schönwalde bei Eutin zur ewigen Ruhe.

Zum Gedächtnis. Am 15. Oktober 1953 jährte sich zum zehnten Male der Tag, an dem unser unvergesslicher, einziger Sohn und Bruder, Günter Sieg, Uffz. der Luftwaffe bei Newei an der Ostfront, den Heldentod fand. Ein graues Restlein seines jungen Lebens schläft weit da drüben, in fremder Erde, dort, wo blühende deutsche Jugend viel tausendköpfig ins Dunkle hinunter sank, um der Heimat, um der Einheit und Größe unseres Volkes willen. Im Namen aller Angehörigen: Richard und Luise Sieg, als Eltern. Königsberg. Jetzt: Berlin-Wilmersdorf

Am 30. September 1953 entschlief plötzlich und unerwartet im 75. Lebensjahre, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Johanna Lusch, geb. Wauschkuhn, früher: Insterburg, Ostpreußen, Obermühlenstraße 2/3. In tiefer Trauer: Lena Kadgiehn, geb. Lusch. Erna Lusch. Ida Lusch, geb. Gerstmann. Gisela Lusch, geb. Riemer und zehn Enkelkinder. Bederkesa, Kreis Wesermünde, Mattenburger Straße 55

Von einem mit Selbstverleugnung und Tapferkeit getragenem, schwerem Leiden erlöste Gottes Gnade durch einen sanften Tod, meinen lieben Mann und Vater, unseren treusorgenden Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, Bankvorstand, Johannes Kretschmann, im 56. Lebensjahre. In stiller Trauer: Ursula Kretschmann, geb. Lemke und Jürgen. Familie Kretschmann, Dbg.-Hamborn, Holsteinerstraße 4. Familie Lemke, Köln, Merlowstraße 2. Bad Godesberg, Wurzerstraße 27, den 25. September 1953, früher: Elbing. Wir haben ihn am 29. September 1953 auf dem Zentralfriedhof in Bad Godesberg beigesetzt. Es war ihm nicht vergönnt seine ostpreußische Heimat, an der er mit großer Liebe hing, noch einmal wiederzusehen.

Am 3. Oktober 1953 entschlief nach schwerer Krankheit, meine liebe, treue Lebenskameradin, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante, Elsa Kalweit, geb. Volkmann, im 61. Lebensjahre. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Fritz Kalweit. Königsberg, Hippelstraße 15. Jetzt: Bassum, Bez. Bremen, Bahnhofstraße 29

Nachruf. 1. Korint. 13/13   Am 5. September 1953 ist der Bauer, Erich Grubert, nach kurzer, schwerer Krankheit, im Alter von 51 Jahren verstorben. Herzlichen Dank für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme. Die trauernden Hinterbliebenen: Anna Grubert, als Mutter. Beti Grubert, geb. Schmidt, Gattin. Maria Pohl, Gusta, Hugo, als Geschwister. Argendorf, Elchniederung. Jetzt: Berlin N 58, Lychenerstraße 30

Zum Gedenken. Im Dezember 1953 jährt sich zum siebenten Male der Todestag, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Oma, Frau Selma Monien, verw. Katsch, welche in Königsberg dem Hungertode zum Opfer fiel. Unvergessen und in Liebe gedenken ihrer: Alfred Katsch. Lote Katsch, geb. Mannstein, San Francisco USA. Frieda Beck, geb. Katsch. John Beck, Idaho USA. George Beck, Enkelkind. Früher: Königsberg, Aweider Allee, Artlleriestraße, Buddestraße

Zum stillen Gedenken. Offenb. Johannis 14  Vers 13. Am 15. Oktober 1945 ging heim, mein geliebter, treuer Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Okel, Steueramtmann Franz Stiemert, im 66. Lebensjahre. Im Namen aller Hinterbliebenen: Elsa Stiemert, geb. Beltue. Gumbinnen, Schützenstraße 1a. Zur Zeit Godesberg a. Rhein

Am 2. Oktober 1953 entschlief sanft nach achttägigem, schwerem Krankenlager, meine geliebte, treusorgende Gattin, meine liebe, einzige Schwester, unsere herzensgute Schwägerin, Tante und Großante, Frau Lisbeth Pentzlin, geb. Andrees, im 61. Lebensjahre. Ihr sehnlichster Wunsch, noch einmal ihre geliebte, ostpreußische Heimat, insbesondere Gr.-Ladtkeim und das Samland wiedersehen zu können, blieb unerfüllt. Ruhe in Frieden! Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ernst Pentzlin, Lehrer. Tackesdorf bei Lütjenwestedt, den 5. Oktober 1953, Kreis Rendsburg. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg bei der Kapelle 10 hat sie ihre Ruhestätte.

Plötzlich und unerwartet entschlief am Montag, dem 14. September 1953, mein lieber Mann, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel, Kaufmann Franz Radtke, früher: Friedrichsdorf, im Alter von 55 Jahren. In tiefer Trauer: Witwe Helene Radtke, geb. Schories. Familie Max Radtke. Familie Albert Godau, nebst Angehörigen. Beerdigung fand am 19. September 1953 in Osterwesede statt

Zum Gedenken. Am 4. November 1953 jährt sich zum zehnten Male der Todestag, unseres lieben, unvergesslichen Sohnes und Bruders, Masch.-Maat Bruno Schneider, geb. 19.11.1919, gefallen 04.11.1943. In Liebe und treuem Gedenken: Bernhard Schneider. Berta Schneider, geb. Kemkowski und 4 Schwestern. Zinten, Ostpreußen. Jetzt: Dangstetten, Kreis Waldshut, Ortsstraße 36

Am 15. September 1953 entschlief, mein lieber Mann, unser guter, stets für sorgender Vater, Schwieger- und Großvater, der Baumeister Eduard Conrad, früher: Tilsit, Garnisonstraße 15, im Alter von 83 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Gertrud Conrad, geb. Wiegratz. Margarete Ehlert, geb. Conrad. Günther Ehlert, Bonn. Regina, Vera und Christine, als Enkelkinder. Cismar über Lensahn, Ostholstein, 2. Oktober 1953

Nach achteinhalb Jahren Ungewissheit, empfing ich durch das Rote Kreuz und einen Kameraden die Nachricht, dass mein lieber Mann und guter Vater, einziger Sohn und Schwiegersohn, Obergefreiter Erich Meiser, im März 1945 im Kampfgebiet Ostpreußen, gefallen ist. In stiller Trauer: Gerda Meiser, geb. Pohlmann, Sohn und Mutter, früher: Kl.-Guden, Kreis Goldap. Familie Pohlmann, früher: Striegengrund, Kreis Insterburg. Lübeck-Strecknitz, Storchennest 12

Am 15. September 1953 verstarb plötzlich nach langen, schweren Leiden, fern unserer geliebten Heimat, mein lieber Mann, mein guter Vater und Großvater, Bruder und Schwager, im fast vollendeten 63. Lebensjahre. Gustav Wegener, aus Insterburg, Kornstraße 5. In tiefer Trauer: Berta Wegener, geb. Schulz. Ursula Wegener, München 25, Pullacherplatz 23. Erika Waschulzik und Gertrud Bückner, Wölpinghausen 38, über Wunstorf

Wir bedauern tief das Ableben unseres Corpsbruders, Dr. med. Fritz Sanio, prakt. Arzt, aktiv. S. S. 1895, gestorben am 11.09.1953 zu Köln. Der Altherrenverband des Corps Masovia. Das Corps Palaiomarchia-Masovia Kiel

Am 3. Oktober 1953 entschlief plötzlich und unerwartet, mein herzensguter, treusorgender Mann, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager, Bauer August Bleich, früher: Kanitz, Kreis Angerburg, Ostpreußen, im Alter von 68 Jahren. Er folgte unseren beiden in Russland gebliebenen Söhnen Artur und Fridolin, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Antonie Bleich, geb. Marks. Berta Bleich, geb. Jüngling. Ulrich und Christel Bleich. Eddelstorff über Bevensen, Kreis Uelzen

Adendorf bei Lüneburg, 25. September 1953. Plötzlich und unerwartet erlag einem Herzschlag, mein geliebter Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Justizinspektor Bruno Raffel, kurz vor Vollendung seines 61. Lebensjahres. In tiefem Schmerz im Namen der Hinterbliebenen: Alice Raffel, geb. Voulliéme

Zum stillen Gedenken! Am 15. Oktober 1952 starb nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, mein lieber Mann, guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Wilhelm Büttel, im Alter von 65 Jahren. Er folgte seinem einzigen Sohn Heinz, der 1942 im Osten gefallen ist. In stiller Trauer: Minna Büttel, geb. Schimkat. Gerda Häfner mit Gatten und Enkel Dieter. Dachsrode, Kreis Wehlau, Ostpreußen. Jetzt: Brettheim (Württ.)

Am 8. September 1953 entschlief, fern der Heimat, unsere liebe Mutter, Schwieger-, Groß- und Urgroßmutter, Elisabeth Dangelat, geb. Jurkat, im 87. Lebensjahre. Sie folgte unserem lieben Vater, Schwiegervater, Onkel und Opa, dem Schneidermeister Friedrich Dangelat, gest. 02.07.1952, beide aus Tilsit. In tiefer Trauer: Charlotte Dangelat, sowj. bes. Zone und Geschwister in Sigmaringen, Paderborn, Boostedt, Woltwiesche und Sitzendorf. Wir haben unsere Eltern in aller Stille in der sowj. bes. Zone zur letzten Ruhe gebettet.

Am 20. September 1953 entschlief nach langem Leiden, im Alter von 71 Jahren, unsere liebe Mutter, Pflege-, Schwieger- und Großmutter, Minna Rusch, geb. Nauroschat, früher: Bumbein, Kreis Gumbinnen, Ostpreußen. Jetzt: Bubach im Hunsrück. Sie folgte unserem lieben Vater, Franz Rusch, der im Mai 1947 im Lager in Elsterhorst verstorben ist, und ihrem Sohn Franz Rusch, früher: Pfälzerwalde, Kreis Gumbinnen. In stiller Trauer: Karl Rusch, sowj. bes. Zone und Frau Ida. Wilhelm Beyer und Frau Charlotte, Bubach im Hunsrück. Emil Strasdat und Frau Maria, Nüttermoor bei Leer, Ostfriesland

Am 17. September 1953 entschlief sanft nach kurzer Krankheit, unsere liebe und gute Mutter, Schwieger- und Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Berta Wöllmann, geb. Schinz, aus Korschen, Ostpreußen, im Alter von 65 Jahren. Sie folgte ihrem bei der Einnahme Ostpreußens durch die Russen im Frühjahr 1945 verschleppten Manne, in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Dipl.-Ing. Horst Wöllmann. Elisabeth Wöllmann, geb. Matz. Wolfhard, Ingolf und Gabriele, Ahlen, Westf. Auf der Geist 18. Rudolf und Gustav Schinz, als Brüder. Ida Schinz, geb. König, Grasdorf 74, Post Derneburg über Hildesheim

Von ihrem schweren Leiden wurde am 18. September 1953, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwester und Großmutter, Gertrud Pfuhl, geb. Schulze, im Alter von 50 Jahren erlöst. In tiefer Trauer für alle Angehörigen: Bruno Pfuhl. Jutta Igor-Meyhoeffer, geb. Pfuhl, Stadtoldendorf, Mardiekweg 21. Die Urne ist zusammen mit der ihres am 14. April 1945 gefallenen, einzigen Sohnes Ulrich, auf dem Friedhof in Hunnesrück beigesetzt.

Amtliche Bekanntmachungen

Amtsgericht  Lingen/Ems, den 24. September 1953.
Geschäftsnummer: 5 II 130/53   Aufgebot
Der Rechtsanwalt Dr. Ewald Moysich in Lingen/Ems hat beantragt, seinen Bruder, den verschollenen Landwirt Helmut Moysich, geb. am 05.01.1919 in Planken, Ostpreußen, zuletzt Wchtmeister in der Einheit Feldpostnr. 12 369 C, zuletzt wohnhaft in Rosenberg, Ostpreußen, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 01.12.1953 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 48, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen

Aufgebot
Herr Heinz Lipek in Essen, Meisselstraße 16/18, hat beantragt, den Autoschlosser Wilhelm Lipek, geb. 12.12.1892 in Groß-Schiemanen, Ostpreußen, Soldat, Truppenanschrift nicht bekannt, zuletzt wohnhaft in Groß-Schiemanen, Kreis Ortelsburg, Ostpreußen, für tot zu erklären. Aufgebots- oder Anzeigefrist: 12.01.1954, 9.00 Uhr.
55 II 127/53   Essen, den 18. September 1953.  Das Amtsgericht.

Das Amtsgericht   Moers, den 26. September 1953
Geschäftsnummer: - 2 a BR II 75-76/53 -   Aufgebot
Die Ehefrau Frida Rademacher, geb. Steppat, in Moers, Meisenweg 9, hat beantragt, ihre Eltern, die verschollenen Eheleute
1.    Landwirt Carl August Steppat, geb. am 28.01.1865 in Kaukehmen, Kreis Niederung, Ostpreußen
2.    Lina Friederike Anna Steppat, geb. Kleinfeld, geb. am 25.10.1865 in Insterburg, Ostpreußen
beide zuletzt wohnhaft in Waldhausen, Kreis Insterburg, Ostpreußen für tot zu erklären. Die Verschollenen werden aufgefordert, bis zum 30. Noember 1953 vor dem unterzeichneten Gericht in Moers, Haagstraße Nr. 7, Erdgeschoss Zimmer Nr. 5, Nachricht über ihren Verbleib zu geben, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Alle, die Auskunft über Leben und Tod der Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zu dem oben bestimmten Zeitpunkt dem Gericht Anzeige über die Tatsachen zu machen, die darauf schließen lassen, dass die Verschollenen noch leben.

Das Amtsgericht   Moers, den 26. September 1953
Geschäftsnummer: 2 a BR II 115/53   Aufgebot
1.    Die Hausgehilfin Gertrud Harnau, 2. der Klempner und Installateur Leo Harnau in Rheinhausen-Hochemmerich, Hans-Böckler-Straße 23, wohnhaft, haben beantragt, ihren Vater, den verschollenen Landwirt Josef Harnau, geb. am 05.04.1891 in Kurau, Kreis Braunsberg, zuletzt wohnhaft in Heinrichsdorf, Kreis Braunsberg, Ostpreußen, für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, bis zum 30. November 1953 vor dem unterzeichneten Gericht in Moers, Haagstraße Nr. 7, Erdgeschoss Zimmer Nr. 5, Nachricht über seinen Verbleib zu geben, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zu dem oben bestimmten Zeitpunkt dem Gericht Anzeige über die Tatsachen zu machen, die darauf schließen lassen, dass der Verschollene noch lebt.

Aufgebot
Es ist seit Januar 1945 verschollen und soll für tot erklärt werden:
Emil Prökel, geb. 29.03.1886 in Neu-Bartelsdorf, Kreis Allenstein, Ostpreußen, Lehrer, zul. wohnhaft in Brodau, Kreis Neidenburg, Ostpreußen, Antragsteiler Sohn Walter Prökel, Marktheidenfeld, Luitpoldstraße 73, b. Dr. Barthel. Der Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens bis 01.02.1954 im Zimmer 198 des Amtsgerichts München, Mariahilfplatz 17a, zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Ferner ergeht Aufforderung an alle, die Auskunft über den Verschollenen geben können, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. 25. September 1953.  Amtsgericht München

Aufgebot
Die Rentnerin Maria Jackstadt, geb. Kundrus aus Staffelstein, Bahnhofstr. Nr 41, beantragt die Todeserklärung ihres Sohnes Georg Jackstadt, geb. am 09.04.1915 in Cranz, Ostpreußen, Schiffer, wohnhaft gewesen in Wischwill, Kreis Tilsit, Ostpreußen, zuletzt im Lazarettlager 7299/11 in Russland (Krim). Der Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 24. November 1853, vorm. 9 Uhr, beim Zweiggericht Staffelstein, Zimmer Nr. 9, zu melden, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. An alle, die Nachricht über das Schicksal des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, bis zum gleichen Termin dem Zweiggericht Staffelstein Mitteilung zu machen.
Staffelstein, den 28. September 1953  Zweiggericht

Aufgebot zwecks Todeserklärung
Des Obergefreiten Karl Rohr aus Postnicken, Kreis Samland, geb. am 26.05.1911, Feldpostnr. 24 290 A. Nachricht bis zum 16. Dezember 1953 - 12 Uhr - an Amtsgericht Zeven zu 2 II 143/53

Für Todeserklärungen

Friedrich Bernstengel, geb. 23.09.1886 in Georgenthal, aus Schertungswalde, Kreis Mohrungen, wird seit Februar 1945 vermisst. Er war zuletzt beim Volkssturm in Danzig-Stutthof. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Fräulein Hedwig Samland, geb. 01.05.1903 in Königsberg, letzter Wohnort Cranz, Kirchenstraße 8, wird seit dem 01.01.1945 vermisst. Wer kennt das Schicksal der Verschollenen?

Gustav Knäbe, geb. 18.04.1876 aus Königsberg-Ponarth, Erlenweg 9, soll Weihnachten 1945 verstorben sein. Seine Ehefrau Gertrud Knäbe, geb. Thiel, geb. 22.02.1879, ist angeblich im Mai 1946 verstorben. Es werden Augenzeugen gesucht, die diese Angaben bestätigen können.

Frau Auguste Oelsner, geb. Mai, geb. 27.08.1894, soll am 17. September 1945 in Königsberg im Lazarett, Yorckstraße an Typhus verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die ihren Tod bestätigen können.

Wer hat Frau Alma Bormann, geb. Figur, geb. am 18.06.1919 oder 1921, gekannt? Zu welcher Religionsgemeinschaft bekannte sie sich? Frau Bormann wohnte bis zum 08.04.1945 in Königsberg. Körteallee 24. Angeblich suchte sie am 08.04.1945 bei einem Fliegeralarm den Luftschutzkeller des Seemannsheimes auf, der am gleichen Tage durch Bombenvolltreffer zerstört worden sein soll. Wer kann diese Angaben bestätigen?

Wer kannte die Eheleute Jakob und Helene Figur, vermutlich aus Juditten oder Moditten? Zu welcher Religionsgemeinschaft gehörten sie?

Julius Goroney, geb. 29.07.1870, aus Königsberg, Rothenstein, Ringstraße 250, soll am 06.04.1945 in Gotenhafen verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die seinen Tod bestätigen können.

Frau Erna Gross, verw. Sareyka, geb. Kamin, aus Königsberg, Alter Graben 3-4, ist im November oder Dezember 1947 im Elisabeth-Krankenhaus in Königsberg verstorben. Es werden Augenzeugen gesucht, die den Tod der Frau Gross bestätigen können.

Gustav Kalpin, geb. 15.04.1920 in Unziek bei Sudauen, Sohn des Landwirts Martin Kalpin, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Hans Richard Fuhrmeister, geb. 24.06.1916, wird seit November 1944 vermisst. Hans Fuhrmeister war zuletzt als Fahnenjunker-Unteroffizier vom Inf.-Ers.-Bat. 27 in Rostock nach Cochem a. d. Mosel abgestellt. Wer kennt sein Schicksal?

Erika Harpain, geb. 06.10.1921, aus Kleinstangenwald, Kreis Gumbinnen, und ihre Schwester Luzie Harpain, geb. 07.06.1923, werden gesucht. Beide sind auf der Flucht im Januar 1945 in Allenstein in russische Gefangenschaft geraten. Wem ist etwas über den weiteren Verbleib der Schwestern bekannt?

Soldat Ernst Quednau, geb. 19.11.1901 in Almenhausen, Kreis Pr.-Eylau, zuletzt bei der Kommandantur Seefliegerhorst Burg/Rügen, wird seit dem 20.01.1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Oberfeldwebel Ernst Siebert, geb. 19.05.1913 in Polkitten, Kreis Bartenstein, wird seit dem 09.01.1945 bei Radommen (südl. Warschau) vermisst. Siebert hatte die Feldpostnr. 05 298. Wer kennt sein Schicksal?

Gottlieb Kowalleck, geb. 03.02.1976 in Plovzen, wohnhaft gewesen in Fließdorf, Kreis Lyck, wurde am 22. Januar 1944 zuletzt in Pr.-Eylau geseen. Wer kann etwas über seinen Verbleib seit diesem Tage aussagen?

Franz Schlomm, geb. 02.08.1902, Schlosser aus Heiligenbeil. Siedlung Süd, Straße B 26.  wird seit 31.01.1945 vermisst. Schlomm war zuletzt als Soldat bei Angerapp. Wer kennt ihn und kann etwas über seinen Verbleib aussagen?

Feldwebel Franz Konrad, geb. 19.02.1896 in Gr.-Willeiken, letzte Feldpostnr. 46 613, wird seit 1944 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Frau Emilie Senger, geb. Lau, geb. am 06.09.1868 in Paterswalde bei Wehlau, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Kuplitzerstraße 5a, wird seit Ende Januar 1945 vermisst. Wer kann etwas über den Verbleib der Verschollenen aussagen?

Gottfried Liedtke, geb. 02.04.1887 in Löpen, Ostpreußen, wohnhaft gewesen in Königsberg, Heidmannstraße 7, später Hansaring 46, wird seit 1945 vermisst. Liedtke hat bei den städtischen Gaswerken gearbeitet und blieb nach dem Russeneinmarsch in Königsberg. Er wurde zuletzt im April 1945 dort gesehen. Wer kennt sein Schicksal?

Karl Götze, geb. 09.05.1874 in Zeitz, aus Cranz, Kirchenstraße 21, wird seit 1945 vermisst. Wer kenn Auskunft geben über seinen Verbleib?

Waldarbeiter Walter Gutknecht? (letzter Buchstabe unleserlich), geb. 20.01.1925 in Holzeck, zuletzt wohnhaft gewesen in Holzeck, Kreis Goldap, wird vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Paul Schlemminger, geb. 25.01.1897 in Gr.-Steinau, aus Adamshausen, Kreis Gumbinnen, wird seit April 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Jürgen Schiemann, geb. 01.11.1941 in Königsberg, soll am 20.01.1946 im Krankenhaus der Barmherzigkeit in Königsberg verstorben sein. Es werden Augenzeugen gesucht, die seinen Tod bestätigen können.

Frieda Kalitzki, geb. Wenzel, geb. 10.03.1910 in Langehnen, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Schrötterstraße 176, wird seit 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Suchanzeigen

Soldat Werner Bartel, geb. 15.07.1926 in Quedenau bei Königsberg, Feldpostnr. 22 007, letzte Nachricht om 13.01.1945. Gesucht von seinem Vater Otto Bartel in der sowj. bes. Zone.

Wer kann Auskunft geben über meinen Vater Eduard Brall, aus Allenstein, Ostpreußen, Wadanger Straße 39 (Reichsbahnstellwerk Hbf.)? 1945 angeblich von Russen nach dem Ural verschleppt. Nachricht erbittet Rudi Brall, Düsseldorf, Kölner Landstraße 1-3

Cranzer! Wer hat meine Tochter Gerda Bendick nach dem 04.02.1945 in Neukuhren, Pillau oder Danzig gesehen? Sie soll mit einer Familie Krause zusammen gewesen sein. Auskunft erbittet Ernst Bendick, Düsseldorf-Rath. Recklinghauser Straße 17

Wer kann Auskunft geben über Gerhard Broschko, Soldat, geb. 01.05.1923 Königsberg, Feldpostnr. L 51 096 E, 1939-1941 Junkerswerke Dessau, vermisst 30.12.1942 Obliwskaja-Morosowskaja (Asowsche Steppe)? Nachricht erbittet Ilse Broschko, Frankfurt/Main, im Prüfling 29, ptr.

Gesucht wird Otto Dickschat, geb. 08.01.1888, Bürgermeister on Steinershöfen (Kiggen), Kreis Schlossberg, Ostpreußen, zuletzt geseen am 10.03.1945 in Pustamin, Pommern. Auskunft erbittet Johanna Dickschat, Pegnitz, Oberfr., Blumenstraße 1

Erwin Dzaebel, geb. 09.06.1910, Königsberg, befand sich im Februar 1945 bei einer Einheit im Telegraphenamt, Michelly-Ufer, Königsberg. Wer kennt ihn und weiß über seinen Verbleib, bzw. die Feldpostnr. der Einheit? Nachricht erbittet Frau Liesbeth Dzaebel, Bad Reichenhall, Kirchenberg 1

Achtung! Wer kann Auskunft geben über Siegfried Gehlhaar, geb. 10.05.1925 in Königsberg, letzter Wohnort Königsberg, Willmannstraße 6? Zuletzt gesehen im Januar 1945 im Kreise Rastenburg, Ostpreußen. Auskunft erbittet Heinz Gehlhaar, Hamburg-Finkenwerder, Schilighörnerstieg 6

Ferdinand Huget und Familie Ludwigshöhe aus dem Kreis Gerdauen. Nachricht erbittet E. Krüger, Lohnweiler bei Lauterecken, Hauptstraße 85

Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Heinrich Kiewitt, Königsberg, Schönstraße 31, geb. 12.08.1892, Königsberg, Oberst im Art.-Reg. 344, vermisst am 22.04.1945 bei Kausche (N.-Lausitz) und Uffz. Friedrich Sanden, geb. 05.08.1903 Dt.-Eylau, zuletzt Stala II, Art.-Regt. 191 oder Angehörigen? Nachricht erbittet Frau Berta Kiewitt, Bin.-Grunewald, Königsallee 64, DRK-Kinderheim

Achtung, Russlandheimkehrer und ehem. Kameraden d. 78. Sturm-Div.! Wer kann Auskunft geben über meinen in Russland vermissten Sohn, Gefr. Gerhard Krause, geb. 15.12.1920, zuletzt wohnhaft Seerappen-Kornieten, Kreis Königsberg, letzte Nachricht vom 02.08.1944, Feldpostnr. 02 338 E. Nachricht erbittet gegen Unkostenerstattung Gust. Krause, Hamburg-Bergedorf, Wetteringe ? II. Früher: Seerappen, Kreis Königsberg

Ehem. Prostker Einwohner aus dem Kreise Lyck! Wer kann mir Auskunft geben über den Verbleib des ehem. Gastwirtes Gustav Lalla aus Prostken? Unkosten werden erstattet. Nachricht dringend erb. an Wilhelm Wischnewski, Nordhorn, Marktstraße 14

Achtung, Rheden bei Graudenz! Es werden gesucht: Adolfine Malner alias Mallnowski alias Malinowski, wohnhaft Rheden, von ihrem Ehemann Malner alias Malinowski, Nachricht erbittet Frau Marschewski, geb. Meyke. Frechen bei Köln, Heinrich-Wolf-Straße 3

Gesucht wird Herr Hans Milkereit, geb. 28.11.1881 in Dirsen, Kreis Ragnit (Herr Milkereit war taubstumm), zuletzt wohnhaft in Schudiedimmen (Schulzenwiese) Kreis Elchniederung, bei Familie Burba. Nachricht erbittet Ernst Koschinat, Nastätten (Taunus), Gronauer Straße 9

Wilhelm Philipp, Oberwachtmeister, geb. 07.07.1901 in Fuchsberg, Ostpreußen, zuletzt Polizeipräsidium Königsberg stationiert, ging evtl. 1948 durch Durchgangslager Georgenburg, Ostpreußen! Wer hat meinen Vater gesehen oder weiß etwas über seinen Verbleib? Auskunft erbittet Dita Ott, geb. Philipp, Birgelen bei Wassenberg, Bezirk Aachen, Hauptstraße 38

Gesucht wird Frau Anna Radszuweit, geb. Kiwitt, geb. am 20.10.1920, letzter Wohnsitz Wartenburg, Ostpreußen. 1944 als Rote-Kreuz-Schwester in Südfrankreich tätig gewesen und seit Juli 1944 vermisst. Nachricht erbittet Friedrich Radszuweit, Bönningstedt, (Holstein), Kreis Pinneberg

Gesucht wird der frühere Kaufmann Kurt Schuffert, Königsberg, Beekstraße 12. zuletzt gesehen bei der Verteilung von Lebensmitteln in der Gasanstalt März 1945, von seiner Schwester: Frau Clara Leitner, zur Zeit Heringen-Werra, Gartenstraße 57

Wer kann Auskunft geben über meinen Mann, Karl Quednau, geb. am 19.04.1887? Er war zuletzt als Volkssturmmann im Abschnitt Königsberg-Juditten eingesetzt. Letzter Wohnort war Königsberg, Roonstraße 12. Wer kann ferner Auskunft geben über meinen Sohn Gerhard Quednau, geb. am 22.07.1927 in Bischofsburg, Kreis Rößel? Seine Anschrift lautete: Schütze Gerhad Quednau, 4. Komp. Pz.-Jäg.-Ers.- und Ausb.-Abt. 1 in Allenstein. Er soll verwundet worden und in ein Lazarett in Danzig gekommen sein. Wer war dort mit ihm zusammen und kann mir über seinen Verbleib Auskunft geben? Auskunft erbittet Frau Wilhelmine Quednau, Bramhauer (Westf.), Josefstraße 36, Unkosten werden erstattet.

Heimkehrer! Wer war Februar 1945 mit uns im Lager Soldau, von dort nach Tschelljabinsk? Wer weiß von meiner Schw. Anneliese Szech aus Konradshof, Kreis Angerapp, damals 16 Jahre? Um uns lagen Gerda Köhler, Edith Kneiper (Konradshof) Annemarie (?), Lotte (?), Dr. Romey (Elbing), Alex (?), geb. in Bessarabien, verwundet am Oberarm, Rücken, Oberschenkel, zwischen Handgelenk, Ellenbogen, Bein, wurde von mir verbunden. Wer weiß von ihr nach unserer Trennung? Wer kannte sie noch und weiß von ihrem Schicksal? Nachricht erbittet Ilsemarie Szech, Flensburg, Marienstraße 36

Wer kann Auskunft geben über Gustav Schrade, geb. am 13.08.1916 oder über seine Angehörigen? Schrade war zuletzt bei der Wehrmacht. Er soll angeblich gefallen sein. Schrade uns seine Geschwister wohnten früher in Königsberg, die Eltern wohnten zuletzt in Bönkheim, Kreis Pr.-Eylau. Für jede Mitteilung ist die Stadtverwaltung Neheim-Hüsten dankbar.

Es werden gesucht: Franz Zimmermann, geb. 12.08.1890, und Ludwig Winkowski, geb. 31.12.1886, aus Rapatten, Kreis Osterode, Ostpreußen, von Friedrich Zimmermann, Lienen-Aldrup 86, Westf. Kreis Tecklenburg, früher: Marienburg

Achtung Ostpreußen! Wer kann Auskunft geben über Stabsgefr. Erich Schulz, geb. 20.08.1913 in Neu-Lappienen, Kreis Elchniederung, Ostpreußen. Feldpostnr. 51 778 Luftgaupostamt Posen. Letzte Nachricht vom 8. Januar 1945 vom Raum Insterburg, Ostpreußen? Wohnhaft gewesen in Königsberg. Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet Frau Berta Schulz, Götzberg (Holstein), Kreis Segeberg

Eilt! Gesucht werden aus Guttstadt, Kreis Heilsberg, Seeburger-Vorstadt, Familie Anton Schwark, sowie Frau Betty Nieswandt mit Sohn Alfons. Beide Familien wohnten 1945-1946 in Schönwiese bei Guttstadt. Frau Luzia Kästling, geb. Grotzka, Frau Lene Hirschberg, geb. Grotzke, beide zuletzt wohnhaft 1945-1947 in Noßberg, Kreis Heilsberg. Zuschriften erb. an Hermann Koch, Holzwickede, Mühlenstraße 3

Achtung! Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn Obergefr. Heinz Schories, früher Angerburg, Ostpreußen, geb. 17.12.1922, Feldpostnr. 08 556, Panzereinheit 501? Vermisst seit 24. Juni 1944 bei Orscha, Witebsk. Nachricht erbittet Erich Schories, Oldenburg, Widukindstraße 20

Hugo Stange, geb. am 14.08.1927, im März 1945 lag er verwundet in Königsberg. Er soll angeblich mit einem Roten-Kreuz-Schiff nach dem Reich gekommen sein. Wer weiß etwas von ihm? Bruno Stange, geb. am 14.11.1925, er war bei den Kämpfen um Stalingrad. Alfons Stange, geb. am 30.03.1912, Feldpostnr. 29 371. Er geriet am 29.08.1944 am Pruth bei Kischenow lebend in Gefangenschaft. Zuletzt im Sammellager Tyraspol gesehen worden. Wer kann Auskunft geben? Nachricht erbittet Eduard Stange, Bemerode bei Hannover, Am Sandberg 1, früher: Wormditt, Ostpreußen, Hindenburgwall 26

Achtung! Wer war am 20. Februar 1945 und länger in Stuthof bei Danzig und kann Nachricht geben über meine Frau, Esther Sahm, 48 Jahre alt, aus Fichtenfließ, Kreis Tilsit-Ragnit? Frau Sahm fuhr mit Fuhrwerk und hatte eine schwere Kaltbl.-Fuchsstute vorgespannt. Die Dame, welche am 22.02.1945 2 Briefe nach Danzig zur Post mitgenommen hat, wird dringend um Nachricht gebeten. Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet Walter Sahm, Salzgitter-Lebenstedt, Kampstraße 23

Gesucht wird Fräulein Elisabeth Stobbe, Papiergeschäft, Königsberg, Gesekusstraße 19. Sie war bis zu unserer Flucht in Königsberg. Wer kann über ihr Schicksal Auskunft geben? Nachricht erb. Otto Stobbe, Düsseldorf-Holthausen, Kölner Landstraße 449

Wer kann Auskunft geben über den Verbleib des Feldw. Willy Will, geb. 03.11.1907, Feldpostnr. 56 736 D. Letzte Nachricht 19.08.1944 aus Besarabien (Rumänien), zuletzt wohnhaft Pr.-Eylau, Warschkeiter Straße 47. Nachricht erbittet Frau Martha Will, Ritterhude, Kreis Osterholz, Neustadtweg 21

 


Folge 30 vom 24.10.1953

Todesanzeigen

Wir bedauern das Ableben unseres lieben Bundesbruders, Superintendent a. D. Georg Podszus, S.S, 1913, gestorben am 07.10.1953. Er soll uns unvergessen bleiben! pp. Die alte Königsberger Burschenschaft Teutonia zu Marburg/Lahn, vereinigt mit der Greifswalder Burschenschaft Germania

Mit der Sehnsucht im Herzen nach seinen geliebten, ostpreußischen Seen, verstarb am Sonntag, dem 11. Oktober 1953, in Hamburg, mein geliebter Mann, unser lieber Vater und Bruder, der Fischereipächter, Fischermeister Willi Walloch, nach schwerer Krankheit im 59. Lebensjahre. Seine Liebe galt seinen Angehörigen, seiner geliebten Heimat, dem Land der tausend Seen, und seiner Fischerei. Liselotte Walloch, geb. Bergemann. Wilfried und Wolfram. Elisabeth Walloch, geb. Walloch. Zieglershuben, Lötzen, Kreis Sensburg. Jetzt: Berlin-Wilmersdorf, Nassauische Straße 36. Die Beisetzung hat am 15. Oktober 1953 in Hamburg-Ohlsdorf stattgefunden.

Aus Russland erhielten wir die erschütternde Nachricht, dass Ende August 1953, nach achteinhalbjähriger Gefangenschaft, mein lieber Vater, Großvater, Schwiegervater, unser ältester Bruder, Schwager, Onkel und Vetter, der Hauptlehrer August Schmissat, aus Schaaksvitte, Ostpreußen, Rittmeister d. Res. im Alter von 63 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben ist. Es bitten für ihn und seine 1945 in der Heimat verstorbene Ehefrau Elisabeth Schmissat, geb. Justus, um Gedenken im Gebet. Hildegard Petermann, geb. Schmissat. Egbert Petermann, Lehrer. Gudrun Petermann und die trauernden Geschwister und Anverwandten. Nottuln, Kreis Münster i. Westf., den 12. Oktober 1953

Am 9. Oktober 1953 verschied, fern der geliebten Heimat, der Landwirt Alfons Tresp, im 75. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Maria Tresp, geb. Kiewert. Kölmersdorf, Kreis Lyck, Ostpreußen, und Tilsit. Jetzt: Bad Riedlingen (Baden)

Phil. 1. 21   Am 30. September 1953 entschlief sanft, nach langem, schwerem Leiden, meine innigstgeliebte Mutter, gute Schwiegermutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Lydia Wenger, geb. Schellhammer. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Betty Gehrke, geb. Wenger. Leonhard Gehrke. Afferde 148 bei Hameln. Früher: Ernstwalde, Kreis Insterburg, Ostpreußen

Am 7. Oktober 1953 entschlief nach langem, geduldig ertragenem Leiden, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Opa, Bruder, Schwager und Onkel, der Meister der Wasserschutzpolizei i. R. Gustav Grenz, im 78. Lebensjahre. In stiller Trauer im Namen aller Angehörigen: Luise Grenz, geb. Hubert. Rendsburg, den 8. Oktober 1953. Nobiskrüger Allee 13. Früher: Königsberg, Unterhaberberg 58. Die Einäscherung hat in aller Stille stattgefunden

Am 2. Oktober 1953 entschlief plötzlich und unerwartet, unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter und liebe Oma, Frau Maria Lau, geb. Doerffer, Witwe des Stadtförsters Rudolf Lau. In stiller Trauer: Die Kinder und Angehörigen. Lüneburg, Hindenburgstraße 81/II 1. Früher: Sensburg, Philosophenweg 121

Frau Auguste Donath, geb. Paulukun, Königsberg, Cranzer Allee 90, meine liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, ist am 8. Oktober 1953, im Alter von 76 Jahren unerwartet von uns gegangen. In stiller Trauer: Gerte Krüger, geb. Donath, im Namen der Angehörigen. Oldenburg i. O., Bachstraße 1, Wilhelmshaven

Am 15. April 1953 rief Gott, der Herr, meinen geliebten Mann, unseres Töchterchens liebevollen Vater, meinen lieben Sohn, unseren lieben Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, den Bauingenieur und Architekten, Siegfried Semlies, im Alter von 36 Jahren zu sich in die Ewigkeit. Er starb an seinem schweren Kriegsleiden. In tiefem Schmerz: Gerda Semlies, geb. Ehlrich, Uchte, Bez. Bremen. Hindi Semlies. Lydia Semlies, geb. Radtke, Kiel, Arndtplatz 3. Dr. Andreas Meyer und Frau Ursula, geb. Semlies. Annemarie Plagemann, geb. Semlies. Renate Semlies. Jürgen Semlies und Frau Ortrud, geb. Götzke. Hanna Ehrlich, geb. Borgschulze. Ilse Heidemeier, geb. Ehrlich. Neffen und Nichten. Tilsit, Ostpreußen, Magazinstraße 21. Jetzt: Uchte, Bez. Bremen, Bornkamp 423

Unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel, Stellmachermeister Gustav Janschewski, früher Schillfelde, Kreis Schloßberg, ist heute im 80. Lebensjahr, nach einem arbeitsreichen Leben sanft entschlafen. In stiller Trauer: Herbert Schulz und Frau Martha, geb. Janschewski. Wilhelm Scherenberger und Frau Johanna, geb. Janschewski, drei Enkel, zwei Urenkel. Düsseldorf, Rather Straße 54. Bremen, Moselstraße 80, den 12. Oktober 1953

Am 5. Oktober 1953 starb im Alter von 76 Jahren unser Vater, Friedrich Kukat, aus Kreuzhöhe, Kreis Schloßberg, Ostpreußen. Er folgte unserer Mutter, die 1945 in Bayern verstarb. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Frieda Schettulat, geb. Kukat. Bremen 8, Rabenweg 21

Aus seiner Wahlheimat Königsberg, Ostpreußen ausgebombt und vertrieben, wo er bei den Königsberger Werken und Straßenbahn die Auto- und Omnibuswerkstätten und Fahrschule leitete, entschlief heute nach einem arbeitsreichen Leben nach schwerem, seelischem und körperlichem Leiden, mein innigstgeliebter Mann, unser gütiger Vater und Großvater, Herr Ewald Vittinghoff, Teilnehmer des 1. und 2. Weltkrieges, im 62. Lebensjahr. Goldener Humor, große Bescheidenheit und tiefe Menschlichkeit begleiteten ihn auf seinem Lebenswege. In tiefer Trauer: Maria Vittinghoff, geb. Lisse, Kinder und Enkelkinder. Framersheim, Kreis Alzey (Rheinhessen), Kellerstraße 2

Zum Gedenken. Am 21. Oktober 1953 jährte sich zum achten Male der Todestag meines lieben, guten Mannes Friedrich Buske, aus Gr. Friedrichsdorf, Kreis Elchniederung, Ostpreußen. Ferner gedenke ich meiner lieben Eltern: Meine liebe Mutter, Minna Beinert, geb. Bong, starb am 08.11.1944 auf der Flucht. Mein lieber Vater, Ernst Beinert, ist am 12.04.1949 in Langenhagen gestorben. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Olga Buske. Gr.-Friedrichsdorf, Kreis Elchniederung, Ostpreußen. Jetzt: Soltau, Hannover

Nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, entschlief am 21. September 1953 mein lieber, treusorgender Mann, unser guter Bruder, Schwager, unser stets hilfsbereiter Onkel, der Kaufmann Heinrich Goldbaum, aus Pillau im Alter von 66 Jahren. Sein Leben war nur Arbeit und Sorge für die Seinen. In tiefer Trauer: Maria Goldbaum, geb. Heinrich und alle Angehörigen. Schuby, den 10. Oktober 1953, Kreis Eckernförde

Am 9. Oktober 1953 rief Gott meinen lieben Mann, unseren lieben Vater und Opa, den ehemaligen Brunnenbauer, aus Korschen, Hermann Runde, zu sich in den ewigen Frieden. Ferner gedenken wir in Liebe meines guten Schwiegersohnes, meines herzensguten Mannes, unseres liebevollsten Vatis, des ehemaligen Gutsinspektors, Paul Berger, der sein frühes Grab in Sagan (Schlesien) gefunden haben soll. Auch unser sonniger, hoffnungsvoller Enkel, Neffe und Vetter, Artur Reske, der noch immer vermisst ist, bleibt uns unvergessen. In Trauer: Theresia Runge, geb. Klempert. Lucia Berger, geb. Hippler. Waltraud und Ursula Berger. Korschen am Mühlenweg, Ostpreußen. Jetzt: Gr.-Sterneberg 30 über Stade

Am 3. September 1953, entschlief unerwartet rasch an einem Herzschlag, mein geliebter Mann, unser herzensguter Vater und Opa, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Albert Czarnetzki, Maler, im Alter von 45 Jahren. In tiefer Trauer: Margarete Czarnetzki, geb. Volkmann und Kinder: Herbert, Bruno und Evi und Angehörige. Ortelsburg, Ostpreußen, Hindenburgstraße 46. Jetzt: Rielasingen, Kreis Konstanz, Lindenstraße 2a

In den frühen Morgenstunden des 28. September 1953, rief Gott, der Herr, nach kurzer, in großer Geduld getragener Krankheit, im festen Glauben an seinen Erlöser, meinen lieben Mann und Lebensgefährten, unseren lieben, treusorgenden Vater und Großvater, Schwager und Onkel, den Landwirt Adolf Janz, geb. 03.11.1884, im fast vollendeten 69. Lebensjahre, nach dem Verlust der irdischen, zu sich in die ewige Heimat. Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: Magda Janz, geb. Janz und Kinder. Stobingen, Kreis Elchniederung, Ostpreußen. Jetzt: Nortorf, Holstein, den 28. September 1953. Am 1. Oktober 1953 wurde er auf dem Nortorfer Friedhof zur letzten Ruhe gebettet.

Am 15. August 1953 entschlief nach kurzer Krankheit, im Alter von 83 Jahren, unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater, Witwer Julius Gerlach, früher Argenfelde, Kreis Tilsit-Ragnit, Ostpreußen. Jetzt: Stucken-Sümmern (Westf.). In stiller Trauer die Hinterbliebenen: Franz, Fritz, Otto, Gusta, Artur, als Söhne. Frieda Koose, geb. Gerlach. Berta, Minna, Minna, Erna, als Schwiegertöchter

Fern ihrer geliebten Heimat entschlief am 7. Oktober 1953, nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, unsere innigstgeliebte und unvergessliche Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Witwe, Margarete Heiden (Wywianka), geb. Wilhelm, im 63. Lebensjahr. Unsere Muter folgte ihrem am 15. Juni 1945 auf der zweiten Flucht in Pausa (Vogtland) infolge Herzschlages, im Alter von 57 Jahren, verstorbenen Manne, Verwaltungsdirektor Hermann Heiden und ihrem am 28. März 1953 in Bochum verstorbenen Bruder, Heinrich Wilhelm. In tiefem Schmerz und Gedenken: Werner Heiden, Neumünster, Holstein. Hedi Heiden, geb. Wolf. Edith Franke, geb. Heiden. Fritz Franke, Köln-Kalk. Horst Heiden, Bad Orb. Elisabeth Elsässer, als Braut. Wolfgang und Ekkard, als Enkelkinder und alle Anverwandten. Köln-Kalk, den 10. Oktober 1953, Deutz-Kalker-Straße 112. Früher: Johannisburg, Ostpreußen, Hegelstraße 21. Ortelsburg, Ostpreußen, Ulmenstraße 20. Auf dem Friedhof in Köln-Deutz haben wir unsere Mutter zur letzten Ruhe gebettet bis zur Überführung der Eltern nach Bad Orb.

Am 27. August 1953 entschlief im Korbacher Krankenhaus, nach kurzer Krankhei,t im Alter von 79 Jahren, meine liebe Schwester und Schwägerin, unsere Tante und Großtante, Fräulein Elise Blank. In stiller Trauer: Gertrud Windzus, geb. Blank. Meta Blank, geb. Weissgerber. Dipl.-Ing. Günter Blank. Familie Georg Windzus. Susanne Szostak, geb. Wendel nebst Kindern. Kurt Rindt und Kinder. Uhingen, Rechbergstraße 5, Kreis Göppingen. Früher: Uderwangen, Kreis Pr.-Eylau, Ostpreußen

Du warst so jung und starbst so früh, wer dich gekannt, vergisst dich nie. Am 12. Oktober 1953, jährte sich zum sechsten Male der Todestag meiner innig geliebten, unvergesslichen Tochter, unserer guten Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Friedel Hellmig, geb. Ruddeck. In treuem Gedenken: Frau Berta Ruddeck. Edith Ruddeck, Leichlingen, Rheinland, früher: Braunsberg, Ostpreußen. Familie Friedrich Marter, Hannover

Amtlicher Bekanntmachungen

Durch Gerichtsbeschluss ist der Tod und der Zeitpunkt des Todes der nachstehend bezeichneten Personen festgestellt worden: Die mit Buchstaben bezeichneten Angaben bedeuten: (a) Anschrift am letzten bekannten Wohnsitz. (b) letzte bekannte Truppenanschrift. (c) zuständiges Amtsgericht und dessen Aktenzeichen. (d) Tag des Beschlusses. (e) Zeitpunkt des Todes. Michael Peikowski, 30.10.1877, Lomscha, Bauer, (a) Rosensee, Kreis Johannisburg, Ostpreußen, (b) - (c) Walsrode 1 II 70/53, (d) 03.10.1953, € 31.01.1945, 24 Uhr. Amtsgericht Walsrode, 15.10.1953

Aufgebote.
Die gerichtliche Todeserklärung der nachstehend bezeichneten vermissten Personen ist beantragt worden. Die bezeichneten Personen werden hiermit aufgefordert, sich zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Alle, die Auskunft über eine der bezeichneten Personen geben können, werden hiermit aufgefordert, bis zum Ende der Aufgebotsfrist bei dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen. Die Buchstaben bedeuten: (a) Anschrift am letzten bekannten Wohnsitz, (b) letzte bekannte Truppenanschrift, (c) zuständiges Amtsgericht und dessen Aktenzeichen, (d) Ende der Aufgebotsfrist, (e) Name und Anschrift des Antragstellers.
1.    Johanne Kallweit, geb. Remp, 05.11.1888, Wersmeningken, Kreis Gumbinnen, Ostpreußen, Witwe, (a) Mühlen, Kreis Osterode, Ostpreußen, (b) - (c) Walsrode 1 II 104/194, (e) Franz Remp, Tischler, Bockhorn Nr. 31, Kreis Fallingbostel.
2.    Friedrich Ziegler, 24.11.1868 Wladimir, Rentner, (a) Seerappen Nr. 7, Kreis Samland, Ostpreußen, (b) - (c) Walsrode 1 II 118/53, (d) 16.01.1954, € Hermann Ziegler, Fallingbostel, Scharnhorststraße 1a
3.    Alma Ziegler, geb. Ziegler, 13.02.1910 Wladimir, Ehefrau, Seerappen, Kreis Samland, Ostpreußen, (b) - (c) Walsrode I II 119/53, (d) 16.01.1954, (e) Ehemann Hermann Ziegler, Fallingbostel, Scharnhorststraße 1a. Amtsgericht Walsrode, 15.10.1953

Das Amtsgericht   Moers, den 9. September 1953
2a BR II 36/53   Aufgebot
Die berufslose Marie Thomas in Reinhausen, Langenmarckstraße 8, handelnd als Vormund für die minderjährigen Kinder des Verschollenen. Margot, Siegfried und Hartmut Nekat, hat beantragt, den verschollenen kaufmännischen Angestellten Kurt Franz Nekat, geb. am 26.1911 in Sulimmen, Kreis Lötzen, zuletzt wohnhaft in Lötzen, Ostpreußen, für tot zu erklären. Der Verschollene wird aufgefordert, bis zum 15. Dezember 1953 vor dem unterzeichneten Gericht in Moers, Haagstraße 7, Erdgeschoss, Zimmer 5. Nachricht über seinen Verbleib zu geben, widrigenfalls er für tot erklärt werden kann. Alle, die Auskunft über Leben und Tot des Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zu dem oben bestimmten Zeitpunkt dem Gericht Anzeige über die Tatsachen zu machen, die darauf schließen lassen, dass der Verschollene noch lebt.

Aufgebot zwecks Todeserklärung
des Unteroffizier Franz Fluch aus Scherden, Kreis Insterburg, Ostpreußen, geb. am 22.07.1809, Feldpostnr. 00084, Nachricht bis zum 16. Dezember 1953, 12 Uhr an. Amtsgericht Zeven. 2 II 203/53

II 135/53   Aufgebot
Die Ehefrau Berta Trischkat, geb. Szillot, in Wietzendorf hat beantragt, den verschollenen Volkssturmmann Friedrich Trischkat, zuletzt wohnhaft in Hegelinden, Kreis Goldap, für tot zu erklären. Der bezeichnete Verschollene wird aufgefordert, sich bis zum 31. Januar 1954 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 9, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung, dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen. Amtsgericht Soltau, den 29. September 1953

Das Amtsgericht     Soltau, den 22. September 1953
II 55 und 56/53     Beschluss
Die nachstehend aufgeführten Personen gelten als Verschollene und sind für tot erklärt:
1.    Rentner Wilhelm Friedrich Baumgart, geb. am 29.09.1876 in Klauten, Kreis Samland, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Pr.-Eylau, Ostpreußen, Obere Schloßstraße Nr. 20
2.    Landwirtschaftlicher Beamter Fritz Skubich, geb. am 08.11.1886 in Rydzewen, Kreis Lyck, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Lötzen, Ostpreußen, Weddigenstraße 14

Aufgebot
Die Ehefrau Elise Skubbe, geb. Schliewe, in Kl.-Hesepe, Kreis Meppen, hat beantragt, ihren Ehemann, den verschollenen Arbeiter Hermann Skubbe, zuletzt wohnhaft in Kl.-Paaris, Kreis Rastenburg, Ostpreußen, für tot zu erklären. Aufgebotsfrist: 30. Dezember 1953. Amtsgericht Meppen (8.10.1953)

II  23/52   Beschluss
Der verschollene Bauer Wilhelm Freit, geboren am 13. April 1880 in Schwirkstein, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Brödienen, Kreis Sensburg, Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird der 31. Dezember 1945, 24 Uhr, festgestellt. Reinheim, den 30. Juli 1953

4 II 61/53   Beschluss
Der Kaufmannsgehilfe Arnold Kamrau, geb. am 14.01.1926 in Gr.-Stürlack, letzter Wohnsitz Gr.-Stürlack, Ostpreußen, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird das Ende des Jahres 1945 festgestellt. Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Abt. 4

4 II 58/53   Beschluss
Der Schlosser Johann Renken Wilts, geb. am 21.11.1887 in Leer/Ostfr., letzter inländischer Wohnsitz Insterburg, Göringstraße 9, wird für tot erklärt. Als Zeitpunkt des Todes wird das Ende des Jahres 1945 festgestllt. Amtsgericht Hamburg-Bergedorf, Abt. 4

Verschiedenes
Königsberg, Appelbaumstraße 43! Wer kann mir die eidesstattliche Erklärung geben, dass das Haus Appelbaumstraße 43 am 20. Februar 1945 durch russ. Bomben getroffen und ich unter den Trümmern lag? Wo befindet sich Frau Naujoks vom Nachbarhaus, in deren Keller ich kurze Zeit mit Atembeschwerden verweilte? Nachricht erb. Frau Margarete Anders, Kitzingen (Main), Goethestraße 6

Suchanzeigen

Mit Bild. Gefreiter, Horst Angermann, geb. 13.10.1924 in Lötzen, Ostpreußen, Beruf: Zimmermann, letzte Anschrift: Fallschirmig.-Pi.-Ers.- u. Ausbildungs-Batl. 2, Güstrow. Soll noch im Januar 1945 zu einer anderen Einheit versetzt worden sein. Nachricht erb. G. Angermann, Kiel, Krusenrother Weg 19

Wer kann Auskunft geben über meinen Sohn, Feldwebel Hans Bensing, geb. 01.04.1909, Feldpostnr. 27 287 D? Vermisstenanzeige vom 15.08.1944 aus Lettland (Memel). Wo befinden sich Oberltn. Fieber und Feldw. Elzholz oder ehem. Kameraden? Nachricht erb. Frau Emma Bensing, Eutin, Holstein, Am Rosengarten 18

Astrid von Borcke, jetzt 18 Jahre alt, geb. 28.04. in Rossitten; Adrian von Borcke, jetzt 17 Jahre alt, geb. 28.04. in Rossitten; Carol von Borcke, jetzt 14 Jahre alt, geb. in Pr.-Eylau; Sabine Maria Luise von Borcke, jetzt 11 Jahre alt, geb. im Juni in Allenstein, alle zuletzt wohnhaft in Allenstein, Trautziger Straße (?), 10 Minuten vom Bahnhof entfernt. Nachricht erbittet die 71jährige Oma, Frau Luise von Borcke, jetzt in Paraguay lebend

Wer kennt das Schicksal meines Neffen Werner B?auer, geb. 09.02.1929, aus Angerburg. Letzte Anschrift: Milit. Vorschule der Luftwaffe, 3. Lehrgang, Marinehe bei Rostock. Nachricht erbittet für seine Eltern in der sowj. bes. Zone Olga Naujoks, Beuel-Bonn, Gartenstraße 92

Achtung Königsberger! Gesucht wird eine junge Frau, geb. Domann, aus Königsberg, zuletzt Bezzenberger Straße, deren Ehemann in Düsseldorf gebürtig ist, von Maria Taraschewski aus Königsberg, betr. Ausk. Über ihre Mutter.

Achtung Königsberger! Wer kann mir die jetzige Anschrift von Rechtsanwalt Dr. Eske, bis 1945 in Königsberg wohnhaft, melden? Unkosten werden erstattet. Nachricht erb. A. Konrad bei Neth, Hannoer, Schlägerstraße 7

Königsberger! Suche Frau Käthe Harbach mit Sohn Dieter, wohnhaft gewesen Königsberg, Alter Garten 46, und Frau Bratschke, beschäftigt gewesen bei Fleischermeister Alexander, Königsberg, Knochenstraße. Nachricht erbittet Frau Toni Schurkus, Gauensiek 18 über Stade

Russland-Heimkehrer und - Heimkehrerinnen! Wer kann Auskunft geben über meine Tochter, Toni Gubba, geb. 12.02.1922 in Baumgarten, Kreis Rastenburg, Ostpreußen? Sie wurde am 12.03.1945 nach Russland verschleppt. Wer war mit ihr zusammen? Wer kann über ihren weiteren Verbleib Auskunft geben? Auskunft erbittet Anna Gubba, Erkerode 14, über Braunschweig

Wer kann Auskunft geben über das Schicksal meines Mannes, Hugo Holzke, geb. am 18.02.1901 in Parösken, Ostpreußen, gewohnt 1945 in Worwegen, Kreis Heiligenbeil, Ostpreußen? Am 13.03.1945 vom Treck in Pommern zwischen Labuhn-Linde, nach Richtung Okerlitz von den Russen verschleppt. Wer hat ihn gesehen? Wer war mit ihm zusammen? Nachricht erbittet gegen Unkostenerstattung Frau Charlotte Holzke, geb. Prill, Dülken (Rhld.), Kirchstraße 17

Heinz Jacksteit, ist am 08.03.1943 südöstlich Orel, Ortschaft Krasnoje, vermisst, Inf.-Funker, 9. Bat., Feldpostnr. 10 261 A. Er hat sich seit dem 08.03.1943 nicht mehr gemeldet. Nachricht erbittet Albert Jacksteit, Leverkusen-Wiesdorf, Kurtekottenstraße 163, Kreis Rhein-Wupper, früher Kreuzingen, Kreis Elchniederung, Ostpreußen

Wilhelm Jelinski, geb. am 06.03.1908 in Gelsenkirchen, aus Gollen, Kreis Lyck, Ostpreußen, hat sich seit dem 15.08.1944 nicht mehr gemeldet. Seine letzte Post kam aus Bessarabien. Letzte Feldpostnr. 37 507 B. Seine Frau (meine Schwester) lebt mit ihren beiden Kindern, Christel-Edelgard, 16 Jahre alt und Erhard-Willi, 12 Jahre alt, in der sowj. bes. Zone. Auskunft erbittet Frau Marta Sareyka, Obrighoven, Rhld. Bei Wesel, Kreis Rees

Bartener! Wer kann mir Auskunft geben über das Schicksal meiner Mutter, Frau Auguste Katschinski, geb. Muhlsack, Barten, Kreis Rastenburg, Hauptstraße 10? Nachricht erbittet Werner Katschinski, Köln-Dellbrück, Strünkerstraße 6

Frau Elisabeth Klein, Ehefrau des Malermeisters Gustav Klein, aus Königsberg, Wrangelstraße 39, Frau Maria Bratz, geb. Geltz, aus Arys, Ostpreußen, Frau Anna Arndt, geb. Schlicht, geb. 27.10.1877, aus Königsberg-Ponarth, Fasanenstraße 9, Fräulein Liselotte Pallasch, Reichsbahnangestellte aus Königsberg, Sternwartstraße 27. Nachricht erbittet Fräulein Luise Riegert, Neustadt, Holstein, Kreienredder 2

Herzliche Bitte! Wer kann mir Auskunft geben über den Verbleib meines Mannes, Jakob Kulessa, geb. am 13.04.1890? Er ist am 25.02.1945 aus Regerteln, Kreis Heilsberg, Ostpreußen, von den Russen mitgenommen worden. Ich habe bis jetzt von nirgends eine Nachricht. Unkosten werden erstattet. Zuschrift erbittet Frau Minna Kulessa, Lerbach 46 über Osterode (Harz)

Mit Bild. Heimkehrer! Wer kennt meine Schwester, Felizitas Kretschmann, aus Seeburg, Ostpreußen, geb. am 18.12.1903 in Seeburg, oder war mit ihr zusammen? Sie wurde auf der Flucht 1945 aus Mahrau bei Mohrungen, Ostpreußen, verschleppt. Nachricht erbittet Leo Kretschmann, Dormagen bei Köln, Neußer Straße Nr. 122

Ich suche Herrn oder Frau Kegel, beide waren bei der Sparkasse Königsberg, Nebenstelle Flottwellstraße, beschäftigt. Auskunft erbittet R. Fiedrich, Hameln (Weser), Süntalstraße 3, früher: Königsberg, Hindenburgstraße 54a

Achtung, Russlandheimkehrer! Otto Lange, geb. 24.01.1907, wohnhaft in Kühnen, Kreis Pillkallen, Ostpreußen, 1950 in Litauen von Russen verschleppt. Wer war mit ihm in einem Lager zusammen, oder weiß etwas über sein Schicksal? Um Nachricht bittet August Lange, Gr.-Burlo 11, Kreis Borken, Westf. Unkosten werden erstattet

Wer kann Auskunft geben über Baumeister Max Meier, geb. 12.10.1880 in Potsdam, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Hagenstraße 100, zuletzt beschäftigt Luftgau I, Königsberg, Abteilung Organisation Speer, Dommelkeim, Samland? Am 09.02.1945 in Dommelkeim, Bauleitung mit den Herren Walter Krieg, Hammer von russ. Offizieren gefangen genommen. Nachricht erbitet Frau Hildegard Mareck, Gundelfingen (Don.), Kastellstraße 5

Wer kann Auskunft geben über den Feldwebel Gustav Mordas, aus Goldap, geb. 11.07.1912. Zuletzt bei der I. Ausb.-Komp. Ers.-Batl. 301 Pr.-Eylau, im Raume Braunsberg, Heiligenbeil. Letzte Nachricht März 1945 a. Sonnenstuhl, Ostpreußen. Nachricht erbittet Frau Herta Mordas, Essen-West. Meppener Straße 4

Mit Bild. Wer weiß etwas über Gefr. Heinz Moos aus Königsberg, Drumannstraße 1, geb. 25.09.1925, Panzerdiv. H Göring, Feldpostnr. Dez. 1944: L 61 957  LgP Posen: 16  1.1945: 48 571 BE III. Vermutl. Eingesetzt bei Insterburg. Nachricht erbittet S. Heinke Setterich, Bezirk Aachen

Oberzahlmeister Peray, Heeresbekleidungsamt Königsberg, Rothenstein, letzte Dienstst. Bazar, Vorstädtische Langgasse, Königsberg, Nachricht erbittet Johann Jürgens, Nachrodt, Westf. Hagener Straße 53, Kreis Altena

Achtung! Wer kann Auskunft geben über Landwirt Otto Rosteck, geb. 04.03.1878. Er musste am 21. Januar 1945 mit seinem Treck wieder zurück nach seinem Wohnort Dittersdorf, Kreis Mohrungen, Ostpreußen, und ist am Abend des 22. Januar 1945 zuletzt gesehen worden, als er herausging, um nach seinen Pferden zu sehen. Seine Frau und Tochter sind in der sowj. bes. Zone. Für jede Nachricht ist dankbar des Vermissten Schwester, Frau Helene Harig, Beienrode über Helmstedt, Haus der helfenden Hände.

Mit Bild. Achtung, Russland-Heimkehrer! Wer weiß etwas über den Verbleib meines Sohnes R.O.B. Gefr. Willibald Nasgowitz, genannt »Häschen«, Feldpostnr. 29 753 III Pionier 383, geb. 05.06.1925, Heimatanschr.: Sensburg, Marktstraße 21, Ostpreußen? Vermisst Juni 1944 im Mittelabschnitt ostwärts Bobruisk. Nach Aussagen eines Kameraden war mein Sohn beim Durchbruch Kessel »Rosslanka« noch gesund. Wo befindet sich Gefr. Franz Heissler aus Tilist? Leutn. Fehrholz? Soll Rheinländer sein? Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet, auch für den kleinsten Hinweis dankbar, Berta Nasgowitz, geb. Riess, Heideneim/Brenz, Württ., Felsenstraße 63

Erich Raabe, geb. 28.09.1919. Welcher Heimkehrer kann über das Schicksal meines Sohnes Auskunft geben? Letzte Nachricht om 22.06.1944 aus Russland. Mittelabschnitt, Feldpostnr. 56 308 E. Unkosten werden erstattet. Nachricht erbittet die Mutter, Frau Berta Raabe, Salzderhelden, Waldstraße 6. Früher: Königsberg, Schindekopstraße 1a

Hans Sareyka, war im Jahre 1943 auf dem Verschiebebahnhof in Königsberg beschäftigt. Am 24. Juli 1943 hatte er die Prüfung zum Rangieraufseher bestanden. Der Dienstvorsteher war Herr Inspektor Gorski. Die Sekretäre aus der Personalabteilung waren Herr Neumann und Herr Georg Gramsch. Ein Kollege von Herrn S. war Herr Willi Pohl (Rangieraufseher). Wo befinden sich jetzt diese Landsleute? Wer kann außer denen noch über die frühere Beschäftigung des Herrn S. auf dem Verschiebebahnhof in Königsberg Angaben machen? Nachricht erbittet Frau Marta Sareyka, Obrighoven, Rhld., bei Wesel, Kreis Rees

Leutnant Erich Siegfried, geb. 31.01.1921, letzte Feldpostnr. 25 937 G (oder C), Panz.-Gren., Div. Feldherrnhalle, Zwischen 29.06. und 05.07.1944 bei Mogilew vermisst. Heimatanschrift: Königsberg, Goltzallee 18. Nachricht erbittet Erika Siegfried, Hamburg 6, Agathenstraße 8

Gesucht werden: Mina Skozinski, geb. Pawellek, geb. am 23.03.1917 in Ortelsburg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft in Ortelsburg, Ostpreußen, soll angeblich geflüchtet sein nach Thüringen, und Obergefr. Fritz Brauer, geb. am 08.02.1922 in Gründann. Kreis Darkehmen, Ostpreußen, letzte Feldpostnr. 17 643, letzte Nachricht 13.08.1944 aus Rumänien. Auskunft erbittet Franz Brauer, Bischofsheim, Kreis Hanau, Obergasse 5

Wer weiß etwas über Frau Joh. Schäwel, geb. David (geb. 19.01.1890), Königsberg, Hippelstraße Nr. 15? Bis Januar 1948 war sie in einer Schneiderstube in Schönfließer Allee tätig, nach deren Angaben erbittet gegen Kostenerstattung Erna Kloss, geb. Schäwel, Ludwigshafen-Oppau, Friedrichstraße 42

Gesucht werden die Firma Heinrich Streubel, Inhaber Reäder, und der Schachtmeister Adolf Bergmann, beide aus Königsberg zwecks Renten Angelegenheit. Nachricht erbittet Gustav Herrmann, früher Königsberg, Alt-Kummerau I. Jetzt: Holzbronn, Württ., Kreis Calw

Obergefr. Harry Weber, geb. am 11.11.1920 in Bartenstein, Ostpreußen, Fließstraße 1, Rgt.-Stabsbatterie A.R. 21. Feldpostnr. 21 318. War im Raume Pellendorf/Balga an der Küste des Frischen Haffs infanteristisch eingesetzt. Mit Wachtmeister Kosel zusammen gewesen, der in russ. Kriegsgefangenschaft geraten ist. Harry Weber war am 26.01.1945 vor seiner Versetzung in den Kampfraum Schönbruch in Bartenstein, Fließstraße 1, gesehen worden. Der Zivilverschleppte Karl Wilhelm Weber, geb. am 24.03.1884 in Bartenstein, wohnhaft Bartenstein, Ostpreußen, Fließstraße 1, ist am 25.02.1945 von den Russen aus der Wohnung geholt worden. Seit 1945 fehlt jegliche Spur von beiden. Nachricht erbittet Hermann Kopenhagen, Braunschweig, Friedrichstraße Nr. 30

Auskunft wird gegeben

... Über Willy Schmidt, geb. am 08.06.1923 in Schlaunen, Kreis Heydekrug, liegt eine Nachricht vor. Gesucht werden die Angehörigen, letzte Heimatanschrift: Sudauen, Banhofstraße 8

... über einen ehem. Obergefreiten Wilhelm Szislo, geb. am 22.10.1900 in Nittken, Kreis Johannisburg, auch dort wohnhaft gewesen, liegt eine Nachricht vor. Wo sind Angehörige?

... über den Obergefreiten Johann Kozlowski aus Illowo bei Soldau, Kreis Neidenburg, geboren etwa 1903/1905, im Zivilberuf Zimmermann, liegt eine Nachricht vor. Wo sind Angehörige?

... über einen Schmiedemeister Kwauka, Vorname unbekannt. Geburtsjahr etwa 1905 aus Südostpreußen, liegt eine Nachricht vor. Wo sind Angehörige?

... über Emil Kostrzewa, geb. am 16.11.1903 in Czarnen, liegt eine Nachricht vor. Gesucht wird Frau Anna Kostrzewa aus Arnswald.

... über Helmut Bruczko, geboren etwa 1922, Landwirt aus Ostpreußen, Gefreiter beim M.-G.-Bat. 24, zuletzt Warschau.

Über Richard Rosenkranz, geb. am 30.08.1895, aus Plauten, Kreis Braunsberg, liegt eine Nachricht vor. Wo sind Angehörige? - Über Walter Buxnowitz, geb. am 17.01.1908 in Memel, liegt eine Nachricht vor. Gesucht wird die Ehefrau Christel Buxnowitz aus Pillau, Kurfürstenbollwerk

Auskunft wird erbeten. Bitte besonders beachten:

Günther Terkowski, angeblich am 26.04.1936 in Heilsberg geboren, sucht seine Mutter, von der er in Frankfurt/Oder auf der Flucht getrennt wurde. Wo sind Angehörige?

Bei der Geschäftsführung der Landsmannschaft Ostpreußen ist eine Karte des Hans Walter Szyprons, geboren 1925, aus einem Lager in Russland eingegangen, die an Frau Luise Krause, geb. Szyprons, gerichtet ist. Wo befindet sich diese oder Angehörige, die sich in Zirndorf bei Fürth aufhalten sollen?

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal des Franz Roeske, geb. am 24.12.1900 in Baltupönen, zuletzt wohnhaft Sokaiten, Kreis Tilsit-Ragnit, wurde am 07.02.1945 auf der Flucht von den Russen verschleppt. Er wird von seiner Ehefrau gesucht, die noch im Memelland lebt.

Inge Broßeit, geb. 18.03.1941, sucht ihre Mutter, Lina Martha Broßeit, geb. am 12.03.1916 in Ußballen bei Brakupönen und ihre Schwester Gisela Broßeit. Wer kann Auskunft über den Verbleib der Gesuchten machen?

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal des Revierförsters Kurt Lemke, geb. am 12.05.1900 aus Wieps, Kreis Allenstein, letzte Feldpostnr. 12 856. Vermisst seit 1945 am Frischen Haff. Er wird von seiner 17jährigen Tochter gesucht.

Hellmuth Schimock, gebürtiger Ostpreuße, bei der Marine gedient, letzter Wohnort nicht genau bekannt, Alter etwa 33 Jahre, der zurzeit noch in Jugoslawien lebt, sucht seit Jahren vergeblich Eltern oder Angehörige

Wo ist Maurerpolier Willy Laila aus Spirgsten, Kreis Lötzen?

Wer war Chefarzt in der Universitätsklinik Königsberg seit 1928?

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib des ehemaligen Bürgermeisters von Barten, Georg Strom?

Es werden ehemalige Beamte des Landesbauamtes Rastenburg gesucht.

Gesucht werden folgende Landsleute, die bei der Reichsbahn in Königsberg beschäftigt waren:

Frau Ida Trbaschus aus Wehlau, Scaffnerin, Königsberger-Hauptbahnhof, wohnhaft Artilleriestraße 37a, später Vorstädt. Langgasse

Lotte Petter aus Rinderort bei Labiau, Schaffnerin, Königsberg-Hauptbahnhof, wohnhaft im Reichsbahnlager für Frauen, Berliner Straße

Franz Grigull, Wagenmeister, wohnhaft Unterhaberberg 8d

Ursular Teichner, Schaffnerin, zuletzt wohnhaft Haberberger Gasse

Frau Herta Fuhr, Roon-Straße 7, Ehemann Fritz Fuhr, Mutter wohnte Blücherstraße

Ferner werden Hausbewohner aus der Artilleriestraße 37a gesucht.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib nachstehend aufgeführter Landsleute aus Königsberg:

Karl Kirschberger, geb. am 28.07.1881, Siedlung Liep, Bozener Weg 30-32

Friedrich Kirschberger, geb. im November 1912, und seine Ehefrau Maria, Kalthöfschestraße 87

Anna Günther, geb. Klorpus, Sedanstraße 7 und Fritz Günther Kirschberger, geb. 02.03.1905, Augustastraße 8

Gesucht werden folgende Firmen:

R. Hauptmann, Inhaber Richard Knopp, Tapeten, Königsberg

Albert Rothkamm, Gemischtwarenhandlung und Gasthof

Emil Krause, Gemischtwarenhandlung und Gasthof

Fritz Brommanek, Landwirtschaftliche Maschinen, Kreuzingen-Skalsgirren

Ferner werden gesucht:

Else Netke, geb. Mohr, ehemals Fremdenheiminhaberin in Königsberg, Steindamm, Ecke Wagnerstraße

Panzer-Grenadier Emil Kurschat, geb. 30.08.1908, seit dem 13.03.1945 vermisst, Truppenfeil sowie Feldpostnr. nicht bekannt.

Eduard Freschke, geb. 25.12.1898, aus Königsberg, Friedländer Straße 2, zuletzt beim Volkssturm, eingesetzt Nähe Nordbahnhof

Broschk, aus Mohrungen, Kontrollbeamter der Landesversicherungsanstalt Ostpreußen für den Kreis Mohrungen

Soldat Emil Zienau, geb. am 22.05.1906, Heimatanschrift: Staggen, Kreis Insterburg. Zuletzt gesehen im Februar 1945 in den Kämpfen um Wehlau.

Kurt Petter, geb. am 16.11.1894, Angestellter bei der Königsberger Stadtverwaltung, und dessen Sohn, Unterscharführer bei der Leibstandarte SS Adolf Hitler, Archibald Petter, geb. am 25.04.1923; letzte Nachricht von Januar 1945 von einem Lehrgang aus Posen

Ehemalige Angestellte der Firma C. Heller, Königsberg, Altstädt. Markt, die in den Jahren 1937-1939 dort tätig waren und der Landsmann Hans Lemke aus Königsberg, Weidendamm 39, der in den Jahren bei genannter Firma als Lagerverwalter tätig war

Handelsgehilfe Willy Herse, geb 26.07.1908, aus Rastenburg, Kollmarstraße 10; bis 1939 war H. bei dem Manufakturwarengeschäft Herbst tätig, er wurde zu Beginn des Krieges eingezogen und wird seit 1944 vermisst.

Oberwerkmeister Wilhelm Breuer aus Königsberg; Werkmeister Gustav Heinrich aus Königsberg; Elektriker ernst Kojnowski aus Osterode; und Elektriker Otto Klaffki aus Elbing; alle von 1938 bis 1945 beim Fliegerhorst Neukuhren und Luftpark Seerappen tätig.

Gesucht werden nachstehend aufgeführte Königsberger:

1.    Boesoldt, Sackfabrikant, Wohnung: Tragheimer Kirchenstraße
2.    Günther, Dipl.-Handelsoberlehrer
3.    Hermann, Süßwarenfabrikant oder Vertreter; im Kriege waren sie Offiziere beim Kraftwagenpark in Königsberg

Ferner: der Weberhofs-Drugehnen bei Wehlau.

Willi Arndt, geb. 30.04.1924 in Gr.-Kärthen, Kreis Bartenstein, Soldat in einem Infanterie-Regiment, Feldpostnr. unbekannt, seit dem 3. September 1943 bei Atrakin in Russland vermisst.

Uffz. Kurt Arndt, geb. 24.11.1920 in Gr.-Kärthen, Kreis Bartenstein, Angehöriger eines Grenadier-Regimentes. Feldpostnr. 44 392 C; letzte Nachricht aus dem Großen Weichselbogen zwischen Radom und Kleice ungefähr Mitte Januar 1945; Zivilberuf Maurer.

Eheleute Georg Klebsch, geb. 15.10.1864, und Margarete, geb. Mattern, geb. am 12.10.1869, aus Gutenfeld-Schäferei, Kreis Königsberg; deren Tochter Minna Klebsch, geb. am 22.05.1911, nebst Sohn Lothar, geboren etwa September 1938; die Eheleute Klebsch waren zu ihrer Tochter Minna Klebsch und deren Sohn nach Königsberg, Thomasstraße 1 geflüchtet; letzte Nachricht vom 15.02.1945

Frau Lydia Klebsch, geb. Ehlert, geboren etwa 1922, und Tochter Sabine, geboren etwa 1940, sowie Frau Emma Ehlert mit Tochter Traute, alle aus Ragnit, Hagelsberger Straße 5

Frau Erna Waschke aus Königsberg-Ponarth, Barbarastraße 48

Stabsfeldwebel Ewald Will, geb. am 21.09.1911, im Zivilberuf: Gendarmeriewachtmeister aus Gehlenburg, Kreis Johannisburg, letzte Feldpostnr. 40 452, vermisst am 11.05.1944 in Schirwitz bei Sewastopol

Eheleute Ludwig Buchsteiner und Frau Adelheit, geb. Stoermer, und deren Kinder Sabine und Hartmut; Buchsteiner war in Wargen, Kreis Königsberg, als Beamter auf einem Gut tätig.

Bruno Westphal, geb. 09.04.1915 aus Neu-Frost, Kreis Elchniederung. Er war bis Januar 1945 in Stablack bei der Landesschützenkompanie, seitdem fehlt jede Spur.

 

Wer hilft uns weiter?

Wir suchen: Oberlandwirtschaftsrat und Syndikus Walter Heinrich, geb. 25.04.1884, und seine Ehefrau Maria, geb. Deutsch, geb. am 13.01.1886 aus Königsberg, Schrötterstraße 3

Franz Migge, geb. 18.12.1903, in Sperlings, Kreis Königsberg, M. ist seit August 1944 verschollen.

Hermann Domscheit, geb. 06.07.1897 in Neu-Drooden, Kreis Labiau. Bis Januar 1945 als Treckerfahrer in Legehnen bei Nautzken wohnhaft gewesen. D. wurde am 19.04.1945 von den Russen verschleppt, seitdem fehlt jede Spur.

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib des Wachtmeisters, Rudolf Brügge, Feldpostnr. 65 100 C, wohnhaft gewesen Königsberg, Otto-Reinke-Straße 7, im Mai 1945 im Gefangenenlager Georgenburg bei Insterburg, Abteilung »Ohne Kraft« gesehen?

Frau Gertrud Schukies aus Königsberg, Otto-Reinke-Straße 7, bis 1949 in Königsberg; ebenso Frau Ottilie Achenbach und deren Tochter Martha Schaffriem aus Königsberg, Brandenburger Straße 7

Kranführer Karl Karioth, geb. am 30.07.1904 aus Königsberg, Iglauer Weg 52; er soll sich eine Zeit im Lager UDSSR Nr. 503 R aufgehalten haben

Christoph Juschus, geb. am 06.12.1899, und seine Tochter Hedwig, geb. am 08.08.1928, aus Nettelhorst, Post Schillen, Kreis Tilsit-Ragnit; sie wurden von den Russen verschleppt.

Eheleute (Druckfehler?) Franz und Heinz Schemmerling aus Königsberg-Ponarth, Park Friedrichsruh

Paul Schirrmacher, geb. am 20.06.1920, aus Schönlinde, Kreis Gerdauen. Soll vor längerer Zeit aus der Fremdenlegion zurückgekehrt sein und seine Schwester Frau Berta Schemmerling gesucht haben.

Königsberger werden gesucht
Gesucht werden Königsberger Landsleute

1.    Frau Oschlies; 2. Frau Boblieb, wohnhaft gewesen Insterburger Straße 18, 3. Böttcher, Insterburger Straße 24

Frau Else Przikling, geb. Basset, Witwe des ehem. Oberstheeresanwalts Dr. jur. Przikling; nachdem sie in Königsberg ausgebombt war, wohnte sie Anfang Februar 1945 in Cranz in ihrem Sommerhaus an der See, als dieses abbrannte, soll sie eine Unterkunft in der Gartenstraße bei Capull bezogen haben.

Bauer Richard Zahlmann, geb. 26.10.1901 aus Neuwiese, Kreis Labiau, letzte Feldpostnr. 57 899 C, zuletzt eingesetzt bei Wirballen

Landesversicherungsinspektor Kraschewski aus Rastenburg

Fräulein Gustel Maarer oder Marer aus Osterode, Pausenstraße 10 oder 11

Familie Gustav Tellschow aus Königsberg, Neuer Markt 15; Tellschow war Buchhalter bei der Stadt am Nordbahnhof

Bauer Richard Pichler, geb. am 31.12.1893, war Ortsbauernführer in Schirrau, Kreis Wehlau

Zollbetriebsassistent Albert Korff aus Julienhöfen, Kreis Sensburg; er wurde am 14.03.1945 von den Russen (GPU) nach Arys mitgenommen; seitdem fehlt jede Spur

Margarete Roski, geb. Pohlmann, aus Julienhöfen, Kreis Sensburg; sie wurde im April 1945 von den Russen nach Arys mitgenommen, seitdem fehlt jede Spur

Frau Elisabeth Mattheus, geb. Hermenau, zuletzt wohnhaft Ostseebad Rauschen-Ort; sie hatte eine Geflügelfarm

Eheleute Hermann Witt, geb. am 19.05.1886 und Anna, geb. Pottel, geb. am 05.10.1886 aus Königsberg-Ponarth, Barbarastraße 4

Malermeister Otto Schulz und seine Ehefrau aus Königsberg-Westende, Gartenstraße, Malerwerkstatt auf den Hufen, Beethovenstraße 53

Malermeister Walter Kropp, Franz Lüschnat und Malergeselle Leipnat, die alle bei der Firma Schulz gearbeitet haben.

Der ehemalige Bürgermeister aus Julienhöfen, Kreis Sensburg, Julius Jakubzik, geb. am 16.12.1874; er wurde am 6. April 1945 von der russischen GPU nach Arys mitgenommen, seitdem fehlt jede Spur.

Oberregierungsrat Erich Schultze aus Königsberg, Straße der SA 101

Frau Irmgard Schur, geb. Freyer, wohnhaft Königsberg, zuletzt Insterburg

Aloisius Kuhn, geb. 18.06. oder 08. (unleserlich) 1909 in Frauenburg, Kreis Braunsberg, aus Kallisten, Kreis Mohrungen; er wird seit Januar 1945 bei den Kämpfen um Wilna vermisst.

Gesucht werden von der Straßenbauverwaltung Königsberg: 1. Landesbaurat Berner; 2. Landesbauinspektor May; 3. Landesbauinspektor Regge; ferner vom Landesbauamt Lyck: Landesbaurat Rummler und Landesbauinspektor Hoffmann.
Ferner: Günther Eisermann, geb. am 15.09.1926 in Moditten, Kreis Königsberg.

Landarbeiter Heinrich Jendrny, geb. am 25.08.1860, wohnhaft Dehringen, Kreis Osterode; er wurde am 06.03.1945 von den Russen verschleppt; ebenso über seine Tochter Herta, geb. am 14.05.1927, die am 26.03.1945 mit einem Transport nach Russland kam

Gutsbesitzer Kurt Krech aus Niederwitz bei Goldap; ferner Frau Frieda Jandt aus Goldap, Gartenstraße 7 oder 11; Eheleute Otto Peterreit aus Goldap, Siedlung bei der Jugendherberge (der Ehemann arbeitete beim Gaswerk); Eheleute Paul Lukowski, Schlachter aus Goldap, Speicherstraße 3

Heimkehrer Oskar Ahl, geboren am 03.11.1907 in Wirballen, wohnhaft Zichenau

Hans Rosenbaum, geb. 03.02.1914, Heimatanschrift: Königsberg, Sackheimer Mittelstraße 6, letzte Nachricht vom 16.08.1944 aus Jassy (Rumänien), Feldpostnr. 28 074, Unteroffizier in einer Infanterie-Geschützkomp.

Meister der Feuerschutzpolizei Paul Groß aus Königsberg, Wache »Nord«, Wrangelstraße, Privatwohnung Haberberger Grund 16; er wurde zuletzt im Frühjahr 1946 im Gerichtsgefängnis in Königsberg am Nordbahnhof gesehen und soll dort für russische Offiziere Stiefel gearbeitet haben

Die Angehörigen des Robert Künkler, geb. etwa 1916, werden gesucht; sein Wohnsitz soll vor der Einberufung zur Luftwaffe Heiligenbeil bzw. Kreis Heiligenbeil gewesen sein.

Für Todeserklärungen

Gustav Budzinski, geb. 11.08.1873 in Tafelbude, Kreis Osterode, seine Ehefrau Charlotte Budzinski, geb. Sablewski, geb. 11.03.1872 in Konzewen, Kreis Johannisburg, aus Sensburg, Lindenplatz 2, und der Schwiegersohn Friedrich Karl Rauter, geb. 26.11.1895 in Hirschberg, Kreis Osterode, aus Rothenfelde, Kreis Sensburg, Beruf: Volksschullehrer, werden vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Volkssturmmann Gustav Widrinka, geb. 18.07.1893, aus Dorren, Kreis Johannisburg, wird seit Januar 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über seinen Verbleib?

Charlotte Mietusch, geb. Schönsee, geb. 09.04.1898 in Königsberg, und ihr Sohn Horst Mietusch, geb. 22.05.1942, aus Königsberg, Bernsteinstraße, zuletzt Wormditt wohnhaft gewesen, werden seit Januar 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Bestätigungen

Wer kann bestätigen, dass Eduard Schmitt, geb. 25.10.1894, von 1918 bis 1923 bei der Scharmottefabrik Nei und anschließend bis 1938 als Waldarbeiter bei Försterei des Grafen Stolzmann in Königsberg versicherungspflichtig beschäftigt gewesen ist?

Frau Roschat, Marinesiedlung Kamstigall bei Pillau, Gorch-Fock-Straße 14, such die nachstehend aufgeführten Zeugen, die ihr bestätigen können, dass sie regelmäßig Beiträge zur Invalidenversicherung gezahlt hat: 1. Frau von Winterfeld, Pillau 1, arbeitete dort im Büro einer Rüstungsfirma. 2. Frau Liesbeth Ehlert, Marinesiedlung, Gorch-Fock-Straße 13. 3. Plewe, Marinesiedlung, Gorch-Fock-Straße 10, soll jetzt in Schweden wohnen.

Wer kann bestätigen, dass Ferdinand Schoen, 1898 als Diäter bei der Bank der Ostpreußischen Landschaft eingetreten, am 01.04.1907 zum Inspektor ernannt, am 01.04.1923 zum Oberinspektor befördert und am 01.04.1925 zum Amtmann befördert worden ist? Dienstvorgesetzte oder Amtspersonen der genannten Bank, die über den Obengenannten Auskunft geben können, werden um Mitteilung ihrer Anschriften gebeten.

 


Folge 31 vom 31.10.1953

Auskunft wird gegeben

Nachrichten liegen vor:
Über Willi Sternberg, geb. 03.07.1924 in Eichenhof; gesucht werden die Angehörigen aus Siewken, Kreis Angerburg

... über Johann Segarenski, geb. 26.06.1925 in Johannisburg; gesucht werden die Angehörigen, vermutlich aus Johannisburg

... über Hans Weitowitz, geb. 15.02.1904 in Brakopönen; gesucht wird die Ehefrau Gertrud Weitowitz aus Gumbinnen, Moltkestraße 14

... über Walter Czischoschewski, geb. 17.07.1910 in Königsberg; gesucht wird Familie Czischoschewski aus Königsberg, Richard-Wagner-Straße 18

... über Max Skähr, geb. 14.09.1912 in Heiligenstein; gesucht wird die Ehefrau Erna Skähr aus Gerdauen, Kanalstraße 3

... über Ernst Czerwonka, geb. 14.06.1924, in Lengau; gesucht wird der Vater Friedrich Czerwonka aus Lengau, Kreis Treuburg.

... über Herbert Czoske, geb. 13.09.1928 in Rößel; gesucht wird der Vater Josef Czoske aus Rößel

... über Werner Raygrotzki, geb. 06.07.1924 in Warendorf; gesucht wird der Vater Gottlieb Raygrotzki aus Nieden bei Niedersee, Kreis Johannisburg.

Auskunft wird erbeten
... über August Gajewski, geb. 03.05.1895, wohnhaft gewesen in Bergfriede, Kreis Osterode, 1945 zum Volkssturm einberufen, seit April 1945 vermisst.

... über Natalia Koths, geb. Schröder, und Töchter, Traute, Lotte, Natalia und Ursel aus Alt-Kabuhn, Kreis Rastenburg. Außerdem werden Landsleute gesucht, die den Schlachter und Viehhändler Wilhelm Koths, geb. 07.12.1915, aus der Heimat her kennen und Angaben über ihn und seine Familienangehörige machen können.

... über Marta Pokar, geb. Berger, Cranz, Thalstraße 29, mit Kindern Irmgard und Walter. Der verstorbene Ehemann war Maurerpolier bei Architekt Krause, Königsberger Straße

... über Ernst Groß, Allenburg, Berta Beitat, Allenburg, Frau Rippa, Dettmitten, Hermann Sauf, Eiserwager, Gustav Malinka, Allenburg

... über Meta Sambraus, Königsberg, Beethovenstraße 14 oder deren Angehörige

... über den Gefreiten Michael Pillath, Luftwaffendienststelle 11, Danzig 6/I. Zug. Heimatanschrift: Schwentainen, Kreis Ortelsburg

... über Masch.-Obergefr. Lothar Klooss, geb. am 23.01.1923, wohnhaft gewesen Königsberg, Hindenburgstraße 44, vermisst gemeldet seit 19.05.1943, letzte Feldpostnr. M 17 865. War auf dem U-Boot 201, letzter Hafen Brest (Frankreich)

... über Herbert Führer und Frau Frieda, geb. Wagner, aus Insterburg, Gerichtsstraße 10

Gesucht werden Angehörige von Frieda Söttner, Tochter des Landwirts Friedrich Söttner aus Passenheim, Kreis Ortelsburg. Landsleute, die die Familie Söttner aus der Heimat her kennen, werden um Anfgabe ihrer Anschriften gebeten. Ferner: Adolf Tilinski, geb. 06.01.1882, aus Mörken, Kreis Osterode. T. soll im März 1945 verschleppt worden sein. Müllermeister Paul Koslowski aus Kölmersdorf, Kreis Lyck

Wir suchen Königsberger
Gesucht werden folgende vermisste Königsberger:

1.    Max Becker, geb. 12.06. oder 08. 1884, Lokführer, Alter Garten 59 D.
2.    Auguste Dill, An der Laak
3.    Emma Dill, An der Laak
4.    Auguste Gericke, geb. Hömske, geb. 01.10.1902, und Sohn Hans, geb. 27.07.1930, Unteraberberg 9 bei Neumann
5.    Elsa Hasselberg, geb. 15.02.1923, Farenheidstraße 13 und Hertzstraße 2
6.    Otto Hensel, Eisenbahnbaubeamter und Anna Hensel, geb. Flötzinger, mit Kindern Gert, Anne-Marie und Hans-Georg, Kaiserstraße 28
7.    Friedrich Herder, geb. 17.06.1875 und Maria, geb. Kirsch, geb. 14.01.1880, und Tochter Elfriede, geb. 03.03.1915, Rennparkallee 83.
8.    Kurt Horn, geb. 18.01.1901 und Rosa, geb. Wiechert, geb. 07.09.1902 und Kinder Doris, geb. 19.05.1926, Siegfried, geb. ?0.05.1930, und Christa, Ziegelstraße 11
9.    Helene Klawitter, geb. Busslaff, Tragh. Kirchenstraße 60, Gartenaus II
10.    Charlotte-Irene Klein, Schrötterstraße 172
11.    Otto Klein und Ida Klein, geb. Dill, Schrötterstraße 172
12.    Walter Klein, Sternwartstraße 69
13.    Hans Knisch, geb. 1872 und Ottilie, geb. Gregorzick, geb. 02.03.1874, und Kinder Herta, geb. 30.08.1900, Walter geb. 1903, Ziethenstraße 3
14.    Paul Koewius, geb. 07.08.1887, und Helene, geb. Daideit, geb. 15.10.1890, Kalgen, Bachweg 25/27
15.    Anna Kopke, geb. Pray, geb. 30.01.1882, und Margarete, geb. 01.11.1911, Weidendamm 9c
16.    Emil Lange, geb. 08.06.1898, Rennparkallee 83
17.    Johanna Leitner, geb. Schöttke, geb. 13.06.1874, Königstraße 4c
18.    Arthur Liedtke, geb. 08.05.1883, Am Hochgericht 2, tätig gewesen in der Kanzlei des Oberpräsidiums
19.    Siegfried Ludszuweit, Leutnant d. R., geb. 05.11.1923, Schrötterstraße 23, vermisst seit 28.01.1945 in Landsberg/Warthe
20.    Gerda Matzick, geb. Kosien, und Sohn Roland, Insterburger Straße 17 D.
21.    Otto Miek und Frieda, geb. Koewius mit Sohn Heinz, Kalgen, Bachweg 25/27
22.    Albert Piehn, geb. 23.01.1900, tätig gewesen beim Telegr.-Bauamt, vermisst seit Januar 1945 (Königsberg/Wehrmacht)
23.    Maria Sadzulewski und Tochter Gerda, Freystraße 1
24.    Friedrich Schirrmacher, geb. 29.03.1892, Sackheim 76, Stabsgefreiter in Königsberg, Herzogsacker, seit Ende 1945 vermisst (war zuletzt in Absintkeim bei Quednau eingesetzt)
25.    Karl Simon, geb. im Dezember 1887 oder 1888 und Grete, geb. Koewius, Am Fließ 17
26.    Adolf Sprunk, geb. 23.02.1891 und Berta, geb. Liedtke, Plantage 19
27.    Gustav Wedekind, Fabrikarbeiter, Wilhelmshoher Weg 13
28.    Siegfried Wedell, geb. 16.10.1923, Steuermannsmaat, Kaiserstraße 6
29.    Günther Weilandt, geb. 03.05.1889, kaufm. Angestellter bei Waggonfabrik L. Steinfurt, Dreysestraße 84/II
30.    Maria Wiechert, Ziegelstraße 10

Gesucht werden ferner folgende vermisste Königsberger

1.    Gustav, Therese, Fritz und Max Arndt, Schnürlingstraße 25
2.    Fritz Bartsch, geb. 18.01.1916, Oberfeldwebel, Vorst. Langgasse 122, Feldpostnr. N 20 067 D, seit 26.01.1945 in Königsberg vermisst.
3.    Max Bialluch, geb. 22.08.1896, Lehrer, Hochmeisterstraße 6
4.    Paul Böttcher, geb. 09.05.1890, Prokurist bei Witt & Svendsen, Weidendamm 29, am 04.02.1945 zuletzt in Königsberg gesehen worden
5.    Edith Böttcher, geb. 05.08.1927, Weidendamm 29, am 27.02.1945 von Konradsitte, Kur. Haff verschleppt
6.    Alfred Bolz, geb. 24.06.1898, Junkerstraße 10. Seit Mitte Januar 1945 vermisst bei den Kämpfen um die Festung Boyen
7.    Horst Braunsberger, geb. 14.06.1925, Bote bei der Deutschen Ostmesse, Fritzener Weg 24, vermisst seit 28.06.1944
8.    Reinhard Ewald, Knochenstraße 52, vermisst seit 28.01.1945
9.    Hermann Frank, geb. 1868, General-Litzmann-Straße 22 (?)
10.    Marie Heß, geb. Melier, verw. Schott, geb. 09.05.1874, Blücherstraße 18/I, letzte Nachricht om 17.01.1945
11.    Walter Kirstein, geb. 17.01.1906, Lizentgrabenstraße 18
12.    Emma Kohnert, geb. Lockau, geb. 16.02.1865, Oberhaberberg 4, vermisst seit Februar 1945 in Königsberg
13.    Minna Maschke, geb. Seydel, geb. 13.10.1871, Hinterroßgarten 40, Gartenhaus
14.    Erwin Meitsch, geb. Dezember 1922, Gefreiter, Steindamm 25, seit Januar 1943 in Russland vermisst
15.    Franz Meller, geb. 30.05.1878 (?), Polsterer- und Tapeziermeister bei Gebr. Siebert, Vorderlomse 39
16.    Fritz Meller, geb. 1862, Oberzugführer bei der Reichsbahn, Unterhaberberg 8
17.    Alfred Georg Meschut, geb. 30.09.1897, techn. Angest. bei der Heeres-Waschanstalt, Wallring 1-3, seit 29.01.1945 in Metgethen vermisst
18.    Emma Naesert, geb. Wermke, geb. 02.07.1895, Juditter Allee 43 b, Buchholz
19.    Liesbeth Nagorni, geb. Kallweit, Kaiserstraße 11
20.    Franz Neubacher, geb. 23.01.1900, Schirrmeister, und Sohn Siegfried, geb. 12.02.1935, Hermann-Göring-Straße 75 II r.
21.    Fritz Neumann, geb. 1895, Gend.-Wachtmeister Kalgen
22.    Gertrud Neumann, geb. Rusch, Löben, Langgasse 6
23.    Gisela Oertel, geb. 30.05.1925, Moltkestraße 14
24.    Otto Riemann, Richard-Wagner-Staße 27/28, 1945 in Königsberg verschleppt
25.    Max Schipper, Major der Luftwaffe, Schrötterstraße 4
26.    Friedrich Schmeer, geb. 12.03.1876, Reichsbahnwerkmeister, Lämmerweg 20
27.    Herta Schott, geb. 30.11.1903, Standortfürsorgerin bei Kommandantur Königsberg, Blücherstraße 18
28.    Harry und Paul Templin, geb. 09.06.1910, Am Fließ 52
29.    August-Ferd. Wittke, geb. 15.11.1879, Arbeiter beim Heereszeugamt, Königsberg, Lavendelstraße 3
30.    Fritz Zimmermann, Flaksoldat, und Frau Minna Z., geb. Schüttrigkeit, geb. 06.02.1914, Tiepol?str. 20

Es werden gesucht:

Wer kann Auskunft erteilen über den Verbleib oder das Schicksal on Gretel Brombach, geb. 21.03.1928 in Regellen, Kreis Goldap, dort selbst auch beheimatet, geflüchtet nach Bredinken, Kreis Rößel, und von dort am 26.03.1945 von den Russen verschleppt, und Kurt Brombach, geb. am 24.05.1928 in Gurnen, Kreis Goldap, dort selbst auch beheimatet, geflüchtet nach Raschung, Kreis Rößel, von dort am 29.03.1945 von den Russen verschleppt.

Gesucht wird Obergefreiter Wilhelm Matzeg, geb. 03.07.? in Romahnen, Kreis Ortelsburg. Die letzte Nachricht ist vom 17.04.1945 aus Pillau.

Wer kann Auskunft erteilen über das Schicksal der Frau Carola Reschat, geb. Bürgers, aus Ebenrode, bis Juni 1947 in Königsberg gewesen, dann nach Litauen gegangen.

Gesucht werden: Hauptfeldwebel August Barsnick, geb. 30.06.1889 in Rablacken, Kreis Königsberg, wohnhaft gewesen Maraunenhof, Auguste-Viktoria-Allee 17; er war bei der Luftwaffe in Königsberg-Ballteth, letzte Nachricht Januar 1945

Elisabeth Gutzeit, geb. Plauschien, geb. 1914, bis 1939 wohnhaft in Tilsit, Hohe Straße 89; sie soll 1947 in Murnau/Bayern gewesen sein und einen Ausländer geheiratet haben

Familie Czychowski aus Rößel

Familie Czymmek aus Schützendorf, Kreis Ortelsburg

Franz Reski, geb. 28.09.1887, verschleppt am 27.02.1945

Franz Reski, geb. 20.11..1920, vermisst seit 18.08.1942 bei Smolensk

Josef Reski, geb. 13.12.1924, vermisst seit 10.05.1944 auf der Krim

Gutsbesitzer Max Zürcher, Gut Starken, Kreis Lyck

Franz Zachau oder dessen Angehörige aus Königsberg, Hindenburgstraße 47

Anna Wiebe, geb. Laurien, geb. 21.12.1887, und Charlotte, geb. 10.09.1910, aus Königsberg, Tragheimer Pulverstraße 34

Der Vater des Curt Czylwick, geb. am 28.03.1921, Johann Czylwick, aus Friedrichsdorf, Kreis Gerdauen

Karl Brandt und Frau Minna, geb. Schulz, aus Worinen, Kreis Pr.-Eylau, mit Kindern Erich, Willi, Arthur, Elisabeth und Helene Kohnert, geb. Brandt

Polizei-Oberinspektor Zernechel vom Polizeipräsidium Königsberg

Ilse Borcke, geb. 10.06.1890? Gut Krausenberg bei Rastenburg

Witwe Anna Dzewas aus Dobauen, Kreis Goldap; zuletzt befand sie sich in Radenau bei Landsberg, in der Nähe des Gutes Westkeim, Frau Dzewas ist geboren am 10.10.1864. Gesucht wird ferner, Bauer Fritz Dzewas aus Dobauen, Kreis Goldap, geb. am 29.11.1889; er wurde von den Russen am 06.02.1945 von Radenau bei Landsberg verschleppt

Für Todeserklärungen

Wilhelm Werner und seine Ehefrau Emma Werner, geb. Morr, aus Neuendorf, Kreis Pr.-Holland, zuletzt wohnhaft gewesen in Danzig, Plankengasse 7, werden vermisst. Wer kann Auskunft über ihren Verbleib geben?

Charlotte Kühl, geb. 01.02.1901, aus Königsberg, wird seit 1945 vermisst. Wer kann Auskunft geben über ihren Verbleib?

Unteroffizier Alfred Bönki, geb. 16.07.1908 in Königsberg, Kapellmeister, wohnhaft gewesen Königsberg, Albertstraße 15, wird seit dem 26.02.1945 vermisst. Bönki war zuletzt in der Nähe von Danzig. Wer kann Auskunft über den Verbleib des Verschollenen geben?

Suchanzeigen

Ich suche Fräulein Lucie Fleischer aus Königsberg, geb. am 19.02.1919. Ist Lucie noch am Leben?

Herzliche Bitte!
Wer kann mir über den Verbleib meines Mannes Jakob Kulessa, geb. 13.04.1890 Auskunft geben? Er ist am 25.02.1945 aus Regerteln, Kreis Heilsberg, Ostpreußen, von den Russen mitgenommen worden. Zuschr. Bitte zu senden an Frau Minna Kulessa, Lerbach 46 über Osterode (Harz), Unkosten werden zurückerstattet

Brauerei Ponarth, Königsberg. Wer weiß etwas über den Verbleib oder Ende des Brauereivertreters, Otto Schütz, aus Königsberg. Wer hat mit ihm zusammen im April 1945 den Weg nach Löwenhagen gemacht? Wer ist sonst wo in einem Lager mit ihm zusammen gewesen? Gesucht wird die Kollegin, welche auf der Wanderung nach Löwenhagen zu ihm sagte: »Na Ottchen, dann machen wir Kurzschluss!« Nachricht erbittet Masseur Artur Krause, Lübeck, Marlistraße 79 I.

Achtung, Drengfurter! Wer weiß etwas über das Schicksal meiner Eltern, Schwerkriegsbeschädigter Adolf Hess und Frau Eliese Hess? Mit wem waren sie zusammen auf der Flucht in Richtung Barten? Unkosten werden erstattet Nachricht erbittet Frau Lena Hillebrand, geb. Hess, Recklinghausen, Westf., Hubertusstraße 21

Wer kann Auskunft geben über Hermann Frenzel, (geb. 1872?), und Familie? 1945 wohnhaft in Cranz, Westende, Ostpreußen, Kreis Samland, Nachricht erbittet Walter Perkuhn, Oldenburg, Oldbg., Lasiusstraße 31

Welcher Heimkehrer könnte mir Auskunft geben über das Schicksal des Uffz. Erwin Adalbert Korioth, geb. am 17.05.1917 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Jahnstraße 2? Zuletzt gesehen am 01. April 1945 in Königsberg. Anschrift erbittet Hermann Rogge, Hamurg-Billstedt, Oberschlems 28

Gesucht wird Hugo Lemke, geb. 18.10.1895, Heimatanschrift, Zielhausen, Kreis Lyck, Ostpreußen. Nachricht erbittet Frau Julie Lemke, Braunschweig, Broitzemer Straße Nr. 230 I.

Wer kann Auskunft geben über Max Lippelt, geb. am 09.06.1910 in Sprahten, Kreis Insterburg, Ostpreußen, Feldwebel bei Infanterie, Feldpostnr. 07 000, letzte Nachricht im Januar 1945 aus dem Weichselbogen? Zuschrift erbittet Frau Amalie Lippelt, Düsseldorf-Eller, Alt-Eller 71

Gesucht wird Frau Friedl von Malotki, geb. Lorenz, früher Königsberg, Oberhaberberg 91/92. Nachricht erbittet Barbara-Ilse Drössler, geb. Baering, früher Königsberg, Steinstraße 10, beschäftigt gewesen Reichsnährstandverlag, jetzt: Wien III, Weißgerberlände 38

Emilie Müller, geb. Zerbst, geb. 26.12..1891, aus Kurau, zuletzt wohnhaft Luxethen, Kreis Pr.-Holland, seit Einmarsch der Russen in Danzig verschollen. Nachricht erbittet Georg Müller, Herford, Eimter Straße 118

Wer kann Auskunft geben über Horst Münzner, Oberwachtmeister, geb. am 13. Februar 1914? Er war in Rumänien und ist seit 1944 vermisst. Nachricht erbittet Frau Clara Klein, Frürth I/B, Heimgartenstraße 13

Wer kann Auskunft geben über meinen Vater Otto Redetzki aus Lauknen (Hohenbruch) geb. am 13.01.1874, geben? Er wurde zuletzt im Januar 1945 zwischen Nautzken und Neuhausen gesehen, soll nach neueren Angaben bis nach Sachsen gekommen sein. Wer hat mit ihm in Verbindung gestanden, wer kennt eine Anschrift von ihm? Angaben erbittet Waldemar Redetzki, Burhafe (Ostfrid.), Kreis Wittmund

August Sablowski, geb. 29.08.1880, aus Tilsit, Ostpreußen, Mittelstraße 33 (Angestellter Heeresverpflegungsamt Tilsit), zuletzt im Lager Schichau-Werft, Königsberg-Contienen, Juli 1945 gesehen worden. Von da ab fehlt jede Spur. Wer kann evtl. Auskunft über weiteren Verbleib geben? Nachricht erbittet Emmy Sablowski, Flensburg, Friesische Straße 80

Russlandheimkehrer! Wer kann Auskunft geben über Volkssturmmann Otto Sahm, geb. am 9. Mai 1890 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg-Charlottenburg, Haynstraße 18? Ist im August 1945 im Lager Georgenburg bei Insterburg gesehen worden. Nachricht erbittet Frau Wanda Sahm, Rendsburg, Överseestraße 31

Gerhard Weiß, Spiel- und Sportgeschäft en gros Junkerstraße, Ecke Theaterstraße, Königsberg. Wo????? Jetzt. Wer kann Angaben machen? Fräulein Korella hat das Geschäft als 1. Mitarbeiterin geführt. Zuschrift erbittet für einen Heimkehrer der letzten Transporte u. Nr. 35 522 das Ostpreußenblatt,  Anzeigenabtlg. Hamburg 24

Amtliche Bekanntmachungen

4 II und 948/53   Aufgebot
Die Witwe Arthur Kannikowski, Gertrud, geb. Bähr, in Köln-Kalk, Landstraße 21, hat beantragt, ihre verschollenen Eltern:
1.    Ferdinand Bähr, geb. am 18.11.1874 in Worplack, Kreis Rößel, Ostpreußen, Installateur, katholischer Religion,
2.    dessen Ehefrau Auguste Bähr, geb. Fuß, geb. am 21.09.1874 in Domnau/Königsberg, evangelischer Religion,
beide deutsche Staatsangehörige, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Altroßgärter Predigerstraße 29a, die im Januar 1945 auf der Flucht vor den Russen in Tannenwalde, Ostpreußen, waren, für tot zu erklären. Die Verschollenen werden aufgefordert sich bis zum 22. Dezember 1953, 11 Uhr, or dem unterzeichneten Gericht in Köln, Reichenspergerplatz 1, 3. Stock, Zimmer 399am zu melden, widrigenfalls sie für tot erklärt werden können. Alle, die Auskunft über die Verschollenen geben können, werden aufgefordert, bis zu dem oben bestimmten Zeitpunkt dem Gericht Anzeige zu machen. Köln, den 14. Oktober 1953.  Amtsgericht, Abt. 4

Amtsgericht, Abt. 87   Hannover, den 14. Oktober 1953
87 II 638-639/53   Aufgebot
Der Kraftfahrer Erich Platz in Hannover-Linden, Teichstraße 3, hat beantragt, die Verschollenen a) Fuhrunternehmer Fritz Platz, geb. am 2. April 1889 in Königsberg, b) Ehefrau Minna Platz, geb. Kehler, geb. am 21. Mai 1893 in Königsberg, zuletzt wohnhaft in Königsberg, Zintenerweg, für tot zu erklären. Die bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert, sich bis zum 15. Januar 1954 bei dem hiesigen Gericht, Zimmer Nr. 142, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen kann. An alle, die Auskunft über Leben oder Tod der Verschollenen geben können, ergeht die Aufforderung dem Gericht bis zu dem angegebenen Zeitpunkt Anzeige zu machen.

Aufgebot zwecks Todeserklärung
Des Landwirts Franz Sedrewitz aus Lampönen, Kreis Tilsit-Ragnit, geb. am 26.09.1881. Nachricht bis zum 16. Dezember 1953 - 12 Uhr - an Amtsgericht Zeven zu 2 II 55/53

Das Amtsgericht   Soltau, den 29. September 1953
II 116-116/53   Beschluss
Die nachstehend aufgeführten Personen gelten als Verschollene und sind für tot erklärt:
1.    Pensionär Gustav Kunter, geb. am 14.06.1870 in Klein-Steegen, Kreis Heilsberg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Oberhaberberg 38
2.    die Ehefrau Henriette Kunter, geborene Schlicht, geb. am 30.03.1867 in Zinten, Kreis Heilsberg, Ostpreußen, zuletzt wohnhaft gewesen in Königsberg, Oberhaberberg 38

Das Amtsgericht   Soltau, den 10. Oktober 1953
II 94/52   Beschluss
Der Landwirt, zuletzt Volkssturmmann, Willy Bruno Otto Petukat, geb. am 04.05.1900 zu Bagdohnen, Kreis Darkehmen, zuletzt wohnhaft gewesen in Bagdohnen, Kreis Darkehmen, Ostpreußen, gilt als verschollen und wird für tot erklärt

53 II 122/53   Augebot
Die Ehefrau des Landwirts Hermann Engelke, Frau Gertrud Engelke, geb. Driese, Essen, Hülsenbuschstraße 21, hat beantragt, ihren obengenannten Ehemann, geboren am 23.02.1907 in Neubruch, Kreis Labiau, zuletzt wohnhaft gewesen in Franzrode, Kreis Labiau, für tot zu erklären, weil er als Obergefreiter des letzten Krieges vermisst ist. Der Verschollene wird aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermin am 5. Januar 1954, 9.00 Uhr, Zimmer 147 dem unterzeichneten Gericht Nachricht zu geben, widrigenfalls er für tot erklärt werden wird. Alle, die Auskunft über Leben und Tod des Verschollenen erteilen können, werden aufgefordert, dies spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht anzuzeigen.  Essen, den 17. September 1953.   Das Amtsgericht

Wir melden uns
Der bekannte Kunstmaler Hans Kallmeyer, ehemals Königsberg, wohnt ab November 1953 nicht mehr in Ranzenthal, Oberpfalz, sondern hat seinen Wohnsitz in Bayreuth, Carl-Schiller-Straße 5a. Alle Anfragen und Wünsche bitte nur dorthin zu richten.

Todesanzeigen

Einen Monat nach ihrem 75. Geburtstage hat unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Schwester und Omi, Frau Auguste Wille, geb. Apel, im Glauben an Gott, ihre Augen für immer geschlossen. Ihr Leben war selbstlose Liebe und Aufopferung für ihre Kinder. In stiller Trauer: Die Kinder und Angehörigen. Eckernförde, Riesebyer Landstraße 60. Früher: Königsberg, Wrangelstraße 15

Nur Arbeit war dein Leben, nie dachtest du an dich, nur für die Deinen streben, war deine höchste Pflicht. Nach einem mit Schaffensfreude erfüllten Leben entschlief am 8. Oktober 1953 im 79. Lebensjahre, unser lieber, bis zuletzt treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, Vermessungsinspektor a. D. Emil Flötenmeyer, aus Lyck. In tiefer Trauer: Erich Flötenmeyer und Frau Grete, geb. Renkewitz, Wehrbleck, Kreis Diepholz. Heinrich Flötenmeyer, Seelte/Hannover, Goltemannstraße 2. Paul Tunnat und Frau Elisabeth, geb. Flötenmeyer. 5 Enkelkinder und Anverwandte. Essen-West, den 8. Oktober 1953, Danziger Straße 27

Geboren am 25.07.1891, gestorben am 30.09.1953, Regierungsrat a. D. Eugen Schamp, ehem. Vorsteher des Finanzamts Heiligenbeil, Ostpreußen. Mein geliebter Mann und treuer Lebensgefährte, der liebe Bruder seiner Geschwister und liebe Verwandte, ging nach schwerem Leiden heim in Gottes ewigen Frieden. Sein Herz war voll Heimweh. In tiefem Schmerz: Klara Schamp, geb. Piontek, Fallersleben, im Oktober 1953, Rottegärten 12

Am 27. September 1953 entschlief nach langem, schwerem Leiden, fern seiner lieben Heimat, mein lieber Mann, unser lieber Papa, Schwiegerpapa, Opa, Bruder, Schwager und Onkel, Stadthausinspektor a. D. Friedrich Paulukuhn, im Alter von 64 Jahren. In tiefer Trauer im Namen aller Angehörigen: Martha Paulukuhn, geb. Burat. Früher Königsberg, Stadthaus. Jetzt: Mirskofen Nr. 34 (Bayern)

Nach Gottes unerforschlichem Ratschluss, ging plötzlich und völlig unerwartet am 16. Oktober 1953 um 20 Uhr, infolge eines Herzschlags, mein innig geliebter Mann und bester Lebenskamerad, mein lieber Pflegevater, unser lieber Bruder und Schwager, der Studienrat Walter Scholz, im Alter von 62 Jahren, von uns. In tiefster Trauer und unsagbarem Schmerz: Meta Scholz und Angehörige. Marne, Holstein, den 16. Oktober 1953. Früher: Hohenstein, Ostpreußen

Wir bedauern tief den Heimgang unseres lieben Bruders, Hans-Sebastian Freiherr von Sanden-Tussainen. Susanne von Balbus, geb. von Sanden, Wiesbaden, Neroberg 21. Reintraut Penner, geb. von Sanden, Ehestrof 6. Harburg-Land. Mirza Mack, geb. von Sanden, und Schwager Arnold Mack-Steimke, Post Syke, Bezirk Bremen

Am 1. Oktober 1953 verschied nach langer, schwerer, mit großer Geduld getragener Krankheit, im 55. Lebensjahre, fern seiner geliebten, ostpreußischen Heimat, mein innig geliebter, unvergesslicher Mann, der liebe und treusorgende Vater unseres einzigen noch vermissten Töchterchens Hilda, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Otto Hahnke, aus Trentitten, Kreis Samland. Er wurde am 6. Oktober 1953 in Bad Zwischenahn unter zahlreicher, herzlicher Teilnahme zur letzten Ruhe gebettet. Im Namen aller Trauernden: Margarethe Hahnke, geb. Liedtke. Ekern bei Bad Zwischenahn, Land Oldenburg

Am 19. Oktober 1953 um 23.30 Uhr entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, unser lieber Vater und Schwiegervater, Landwirt Paul Eckert, im Alter von 62 Jahren. Helga Eckert, Göttingen, Lotzestraße 9a. Regina Witte, geb. Eckert, Wiesbaden, Sonnenberger Straße 72. Fritz Overmeyer. Wilhelm Witte. Zur Zeit Holzwickede, Kreis Unna, Nordstraße 64. Früher: Domäne Schwägerau, Kreis Insterburg, Ostpreußen

Am 21. Oktober 1953 entschlief nach kurzer, schwerer Krankheit, fern der unvergesslichen Heimat, mein innig geliebter Mann, unser treusorgender Vater und Großvater, der Bauer, aus Schiffuß, Kreis Gerdauen, Ostpreußen, im 77. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Lina Kelch, geb. Plaumann. Familie Georg Wokulat. Familie Gerhard Hausknecht. Familie Herbert Kelch. Krefeld- Traat, Maria-Somann-Straße 45

Nach einem arbeitsreichen Leben verschied am 17. Oktober 1953, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, Kaufmann Kurt Schimmelpfennig, im Alter von 78 Jahren. Augsburg, den 17. Oktober 1953, Birkenfelder 1. Früher: Königsberg. In tiefer Trauer: Margarete Schimmelpfennig, geb. Przikling. Renate Schimmelpfennig. Ursula und Richard Herrmann. Barbara und Gabriele

Fern unserer geliebten Heimat verstarb am 27. August 1953, plötzlich und unerwartet nach gut überstandener Operation im Krankenhaus in Soest, mein lieber Vater und Schwiegervater, unser guter Opa, der Tischlermeister Fritz Tyrann, früher: Insterburg, Ostpreußen, im 73. Lebensjahre. In stillem Gedenken: Familie Paul Maxwitat. Gadenstedt 110 über Peine, Bezirk Hildesheim. Seine Ruhestätte ist auf dem Friedhof in Soest in Westfalen.

Am 17. September 1953 entschlief sanft in der sowj. bes. Zone im 86. Lebensjahre, unsere liebe Mutter und Schwiegermutter, Frau Elske Huhn, verw. Lukoszus, geb. Krusch, früher: Tilsit, Garnisonstraße 23. Die Einäscherung hat am 22. September 1953 in der sowj. bes. Zone stattgefunden. In stiller Trauer: Gustav Lukoszus und Frau Luise, geb. Kerwin. Stade/Elbe, Töpferstraße 5b II., früher: Tilsit, Grünwalder Straße 112

Am 25. September 1953 entschlief nach langer, schwerer Krankheit in unserer lieben, ostpreußischen Heimat, wo er auf ein Wiedersehen mit seinen Kindern ausharrte, mein lieber Mann, unser herzensguter Vater und Opa, Postbetriebsassistent i. R. Friedrich Martzian, im Alter von 71 Jahren, in Neumalken, Kreis Lyck. In stiller Trauer: Ida Martzian, Wies Woszezele, Powiat Elk. Gerhard Martzian. Edith Martzian, geb. Urban. Werner Martzian, Köln-Vingst, Lustheider Straße 19. Günther Martzian. Erika Martzian, geb. Nieber. Klein Hildegard als Enkelchen, Mailahn über Segburg, Bez. Köln. Wir können Dir nichts mehr bieten, mit nichts mehr Dich erfreuen, nicht eine Handvoll Blüten, aufs kühle Grab Dir streun. Wir konnten Dich nicht sterben sehn, auch nicht an Deinem Grabe stehn.

Am 6. Oktober 1953 verstarb nach schwerer Krankheit, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater, der Regierungsinspektor Bruno Uecker, im 59. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Erna Uecker, geb. Martschin und alle Angehörigen. Rendsburg, Fockbeker Claussee 25. Früher: Königsberg, Mozartstraße 29

Am 13. Oktober 1953 entschlief nach kurzem Krankenlager ganz unerwartet, mein liebevoller Mann, mein guter Papa, Schwiegervater und lieber Opa, unser Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, Bauer Ferdinand Brandstädter, aus Grünhaus, Kreis Gumbinnen, kurz vor Vollendung des 70. Lebensjahres. Sein Leben war Liebe und Aufopferung für die Seinen. Es war ihm nur wenige Monate vergönnt, auf eigenem Boden der Kinder in der gewählten Heimat mitzuhelfen. In stiller Trauer: Minna Brandstädter, geb. Glaß. Otto Balschukat und Frau Gerda, geb. Brandstädter. Otfried, als Enkel. Hoppstädten über Heimbach (Nahe), Kreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz

Am 16. Oktober 1953 verstarb unerwartet auf einer Besuchsreise zu Heimatfreunden in Solingen (Rhld.) unsere liebe Mutter und Omi, Frau Emma Wirsum, geb. Brühning, früher: Molkerei Pollwitten/Samland, im Alter von 78 Jahren. In stiller Trauer: Else Wirsum. Hans Wirsum und Frau Anneliese. Bruno Wirsum. Hans-Günter. Braunschweig, Rudolfstraße 19

Am 16. September 1953 entschlief plötzlich und unerwartet im Universitätskrankenhaus Eppendorf, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester und Tante, Auguste Hoffmann, geb. Cibrowius, im 67. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Friedrich Hoffmann. Helene Kaden, geb. Hoffmann. Otto Kaden. Manfred und Margot, Wiesbaden, Jorkstraße 21. Margarete Zahl, geb. Hoffmann. Hans-Joachim Zahl, im Osten vermisst. Hannelore, Hansjoachim und Karlheinz, Aljarn, Kreis Ülzen. Hertha Kraus, geb. Hoffmann. Walter Kraus. Dieter und Annemarie, Wiesbaden, Weißenburgstraße 5. Saalfeld, Ostpreußen. Jetzt: Eilendorf, Kreis Harburg

 


Folge 32 vom 07.11.1953

Auskunft wird gegeben
Ein jetzt aus Russland heimgekehrter Kriegsgefangener kann über nachstehen aufgeführte Landsleute Auskunft erteilen:

1.    Charlotte Rodeck aus Königsberg-Moditten
2.    Gertrud Freiwald aus Königsberg-Sackheim, Friedmannstraße 48 (hatte zwei Kinder, der Mann soll im Westen sein)
3.    Erna Kukat aus Königsberg, war Sprechstundenhilfe bei einem Arzt
4.    Besitzerin einer Eisdiele aus Königsberg, gegenüber der Sternwartstraße (Name nicht bekannt)
5.    Helene Neumann aus Pobethen, Kreis Samland
6.    Frau Heinrich aus Ebenrode, etwa 29 Jahre alt
7.    Frau aus Goldbach, Kreis Labiau, Ehemann gefallen, hatte zwei Kinder (Name unbekannt)
8.    Frau aus dem Gasthaus aus Reuschenfeld, Kreis Gerdauen (Name unbekannt)
9.    Lehrerin aus Osterode (Name unbekannt)
10.    Baroneß von Rogowski aus Insterburg (Schwiegermutter des Majors von Platen

Über eine Frau mit Vorname Käthe (Nachname ist der Heimkehrerin entfallen) liegt eine Nachricht vor. Sie hatte ihren etwa neunjährigen Neffen bei sich und war Inhaberin einer Plätterei in Königsberg, Rippenstraße. Wo sind Angehörige?

Über eine Frau Maria Pahlke, geb. etwa 1900, aus Königsberg, Haberberg (Ehemann war bei der Polizei) liegt eine Nachricht vor. Frau Pahlke war zuletzt bei einer Likörfabrik in Königsberg angestellt. Der Sohn hieß Heinz.

Auskunft wird erbeten

Gesucht wird Landwirt Adam Schak, geb. 30. September 1904 in Ostpreußen. Der Wohnort ist leider nicht bekannt. Der Genannte befand sich eine Zeitlang im Lager Quakenbrück.

Gesucht werden ferner: Erich Helmut Twardy, zuletzt bei einer Nachrichtentruppe; wohnhaft gewesen in Königsberg, Schiefer Berg 12

Die ehemaligen Insassen des Altersheimes Allenburg bei Wehlau, Herrenstraße 135; sie werden um Aufgabe ihrer jetzigen Anschrift gebeten.

Die Kinder Siegfried in Jäglack bei Barten, Kreis Rastenburg. Werner Seigfried war zuletzt aktiver Offizier in München. Innes Kiel, geb. Siegfried aus Jäglack, Georg Siegfried aus Kolkheim. Alice Rittmeister, geb. Bredschneider, aus Wickerau bei Barten. Helene Siegfried war zuletzt in Königsberg an der Mädcen-Gewerbeschule tätig.

Erika Bannow, später verheiratete Sell.

Lilli Kühn, Tochter des Landschaftsrats aus Korniten; Familie Patzig.

Franz Jatzkowski, geb. 27.02.1887 in Allenstein, und seine Schwester Elisabeth Leiss, geb. Jatzkowsi, geb. 04.11.1889 in Allenstein

Willi Lange, geb. 30.11.1910, aus Rastenburg, Hippelstraße 30. Wo befinden sich Angehörige und ehemalige Hausbesitzer?

Hauptfeldwebel Martin Schmeling, geb. 05.09.1912 zu Ebenrode, letzte Feldpostnummer: 56 506 E 4. Kompanie

Wo befinden sich Leutnant Konrad, der Waffen- und Geräte-Uffz. Friedrich oder Fritz Ullmann und Gutsbesitzer Fink »Ziegenberg«?

Heinrich Rublies, geb. 21.08.1880, Marie, geb. Bernausky, aus Memel, Baltikaler Weg 5

Maria Gwildies, geb. Jaudßims, geb. 25.04.1902, mit vier Kindern, Memel, Mühlenstraße 62

Grete Meißis, geb. Jaudßims, g